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Jüdische Zeitung · 1913-10-15 · 42 (15.10.1913) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
7 (1913)
Issue
42 (15.10.1913)
Date
1913-10-15
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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ärj.,42 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 Rus öeffl jülHAcn &ö6eff. Neue jüdische Zeitung’erf. §e|t 1.- Oktober d. J. erscheint unter cfert biiiiieri /.H atii b Ufg:ät Jüdische Nach- - rieht eh“ Sd iieüeS national jüdisches Organ,- das .berufen ist, m üdii Harisastadten für die Verbreitung der zionistischen Idee tätig ZU sein, fenf äflgenebm berührt die vornehme ÄüsSt^tthngi des ffeüeii ©rgärißs, das stolz darauf hintytfpkj dsltt & dicht v’pJäF teils eh“ ist. Wir. würisoien tinsfffern,- netten ÖrifderÖlätfe recht viel Glüdk auf den weg. Irr. Triest _wHrde in der .letzten Zeit von RaofctiheV H. P: GiiäjSä eine neue Monatsschrift „11 Messägge.rö Isffl.elitico“ (Israelitischer Bote) ins Leben §<?rüfgijf, die Sich das Ziel gesteckt hat, „gegen die größten Feinde des Judentums, gegen die yfiwissenheit und Gleichgültigkeit SnZUkämpfen“. — wie.dtfs. äüs Lopdori b€ri rittet wird; steht es bereits fest, däß das , bekannte jfeffr'iiäriie Wodheriblatt .„H a j eh u d i“,- welches infolge des Ablebens seines Herausgebers iind Chefredakteurs Subalsky Zu erscheinen aüfgehört hatte, in nächster Zeit in Liverpool wieder zu erscheinen beginnen wird. Das Blatt, Welches wie unter Subalsky auch in Liverpool die orthodöxe' .Richtung vertreten wird, wird daselbst von Dr. J. S. Fuchs herausgegeben und redigiert werden.! * Russische Willkür, Die meisten Kinobesitzer in den von Juden bewohnten russischen Städten haben Films vom letzten Zionistefikörigreß erworben. Der Minsker Gouverneü'r hat nun' die' Verordnung herausgegeben, daß in dem gäftZeii Minder Gouvernement die Vorführung dieser Bilder als die Vorgänge in einer in Rußland verb'öte'ngn Organisation darstellend' sofort eingestellt werden mögen. Dieses Verbot hat nun auch in deti übrigen Teilen Rußlands Nachahmung gefunden. Mit der gleichen Strenge wird auch gegen jeden Versuch, in Versammlungen oder bei sonstiger Gelegenheit über den letzten Zionistenkongreß zu berichten, vorgegangen. * Einige jüdische Emigranten begannen bei der Ausfahrt aus dem Hafen von Odessa die „Hatikwah“ zu singen. Die Polizei ließ den Dampfet“ Söfort stoppen, arretierte den Urheber der „Demonstration“ und entzog ihm den Auslandspaß.- MOBHr im Neubau des ■W3 HOTEL NEW-YORK 1^2 Wien, II., Kleine Sperigasse b bietet den P. T. Gästen allen Komfort. — Küche und Keiler sind als erstklassig bekannt. Elegante und geräumige Lokalitäten. Hochzeits¬ und Festbankette werden bestens arrangiert. aus der Fabrik L. T. Piovati Central-Verkauf: MAX LUSTIG, WIEN I., Adlergasse 3. I., Franz Josefs-Quai 19. Versandt nach dem In- und Auslande. Solideste Bedienung. Preiskurante gratis u. franko. •caraaeK>acK>acad«Gaa«emacK>cK>a Tanz - Institut f § für distinguierte Kreise § | II., Taborstraße Nr. 20 a.! § Direktion: Jacques Löw. § §Die P. T. Studierenden sowie Korporationen n genießen Honörarbegiinstigungen. ■ cistciatcnacistcistcisiciatoia« Vereinsnadiriditen. Wien. („Herzl-Klub“.) Dienstag, den 21. d. M., Diskussion über den Vortrag Waldmann. Beginn präzise 8 Uhr abends. — Sonntag, den 19. d. M., Ausflug' auf den Hermannskogef. Zusammenkunft Liebenbergdenkmal, präz. ,2 Uhr nachm. — Es sei heute schon mitgeteilt, daß iniser Verein am 2.. November d. J. im Cafe IPrückl eine Akademie mit Tanz veranstaltet, Karten sind schon heute bei allen Mitgliedern, in den gg. Cafes Und bei der Sammelst eile des j.N.F. für K 1.2b erhältlich. Näheres in der nächsten Nummer der „Jüdischen Zeitung“/. Wien. Die „Wlener zion. Vereinigung“ richtet di» zionistisches Jugendseminar ein, aas Bb. Otto Schiri* leiten wird. Die Vorträge finden in Intervallen Von 14 Tagen im Lbkal des Jüdischen HandlungSgChilfen-Verbandes, II., Taborstraße 11b, statt. Der erste Vortrag (Referent! Bb. J. U. C. Heinrich Glanz) findet Samstag, den 18. Oktober, von 1/27 bis i£8 Uhr statt. Das Programm lautet: I. Das Entstehen der zionistischen Bewegung ttfid Ihre theoretischen Grund- 1 iß fff: 4) Ueberhllck, 18. Oktober; b) Die jüdische Rasse, 1. November; c) Die ökonomische Lage des jüdischen Volkes, 15. November; d) Die geistigen Strömungen in* modernen Judentum, 29. November.- II, Zur Geschieht« des Zionismus: a) PräzionisfrtiiS, iS. Dezember; b) Die zion. Organisation, ihr Aufball und ihre Entwicklung, 27. Dezember; c) Nebe'nströmileigen des Zionismus, 10. Jänner. IIt. Zionistische Gegenwartsarbeit.' a) Kulturarbeit »m öolus, 24. Jänner; b) Körperliche Renaissance, 7. Februar; c) wissen,1sriiäftlich-politische Gegenwartsarbeit, 21. Februar; IV. Zionistische Zukunftsarbeit: a) Das Land unserer Zukunft, 7. März; b) Vorzionistische Kolonisation, 21. März; c) Zionistische Kolonisation, 4. April; d) Der Weg Zum Ziel, 18. April. Wien. Der Verein zionistischer Hochschüler „Theodor Herzl“ gibt hiemit allen Bb. und A. H. sowie allen Freunden das Ergebnis der Chargenwahlen für das Winter-Semester 1913/14 bekannt: Präsidentin: cand. phil. R. Waltuch: Vizepräsident: med. Winter; Kassier: techn. S. Frümriatin; Schriftführer: cand. phil. Mann; Bibliothekar: med. Roll. Wien. Dfir Verein zionistischer Hochschüler „Theodor Herzl“ hat m seiner provisorischen Bude, IX., Hörigasse 4, seine Tätigkeit bereits eröffnet. Seminarpragramm: Samstag: „Ueber die ökonomische Lage der Juden“. Referent Bb. Groß. — Dienstag: Referentenabend des zionistischen Seminars. Leiter Dr. Goldhammer. —• Mittwoch: Referentenabend des Palästinaseminars. — Samstag: Referent Bb. Pollak: „Th. Herzl und wir“ (Betrachtungen zu Weltsch Artikel). Beginn der Abende 8 Uhr. Gäste willkommen. Wien. Die medizinische Sektion des zion. Verbandes ehemaliger Hochschüler veranstaltet Mittwoch, den 22. d., im Cafe Pucher, I., Kohlmarkt 10,. eine Versammlungen der Herr Dr. Gabriel Wolf übm 7iAnfisdmftis'fche Tendenzen int neuen Krankenkassenentwurf und andere sozialärztliche Fragen“ sprechen wird. Das Erscheinen der jüdischen Aerzte und Mediziner ist dringend geboten. Wien. (Jüd.-akad. Verbindung „Ivria“.) Die Chärgenwahlen für das Wintersemester 1913/14 (XLV. Sem.) ergaben folgendes Resultat: x J.U. C. Richard Koch (xxx, x); xxFx J.U. C. Josef Schornstein (FW); xxx J.U.C. Oskar Singer (xxx). Wien. (Zionistischer Mädchenverein „Moria“. IL, Leopoldsgasse 31/61.) Montag, den 20. Oktober 1913, Diskussionsabend. Gäste (Frauen und Mädchen) herzl. willkommen. Wien. Das Kartell „Emunah-Gamala“ veranstaltet am Samstag, den 18. Oktober, um .6 Uhr einen Vortragsabend auf ihrer Bude, VI., Linke Wienzeile 40. Thema: „Unsere Lehren aus dem XL Zionisten-Kongreß“. Referent: Bb. 'cand. ine. Leopold Wechsberg. — Gäste herzlich willkommen. Wien. (Vereinigung der mähr.-schlesischen zion. Ferialverbindungen.) Aus Versehen würde für den 11. Oktober, an welchem Tag Versöhnungstag war, eine Präsidialkonferenz angesetzt. Dieselbe fand aus dem obgenannten Grunde nicht statt. Hingegen findet am Samstag, den 18. Oktober die erste Präsidialkonferenz im Cafe Jägerhof statt. Beginn präzise 4 Uhr. Wien. Die Chargenwahlen der jüd.-akad. Verbindung „Makkabäa“ hatten folgendes Ergebnis : J. U. C. Sandor Spitzer X, M. U. C. Ernst Spitzer XX, iur. Paul H o r o w i t z XXX. — Die Chargenwahlen des alten Herren- Kdnventes der iüd.-akad. Verbindun „Makkabäa“ hatten folgendes Ergebnis.; Ing. Artur L a n z e r, Präses; Dr. Heinrich W o 11 a k, Vize- Präses und Kassier. Ing. Julius B r o n n e r, Schriftführer. Zuschriften an Ing. Jul. Bron- ■net, XIV., Sechshauserstraße 64. Wien. (Jüdisch-akad. Techniker-Verband.) ■ Mortfa", den 20. Oktober. 7 Uhr abends, findet im Hörsaal 18 der k. k. techn. Hochschule I iri Wien die konsf ifuierende Versammlung obigen Vereines statt. Wir laden auf diesem We^e ai'e iüd.-akad. Techniker, die akad. graduieren üHfrcpen In'Te*,i"u_e und A*'cH'‘ek*er’ sowie die inkorporierte jü 'nche Studentenschaft dazu höflichst ein. Das Komitee. Wien. (Wr. Zion. Vereinigung.) Die Kon- .vente finden jeden Montag, halb 8 Uhr abends, IX., Hörlgasse 4, statt. Stundenplan mit dem Bilde des hebräischen Gymnasiums in Jaffa, in künstlerischer Ausführung und hebräischer Schrift, z ugunsten des Palästina-SchulWerkes. Versand in Mindestpackungen von 20 Stück zum Preis von 2 K gegen Vorausbezahlung oder Nachnahme. Bestellungen an den Schriftführer der Wiener zionistischen Vereinigung, exp. Jakob Korn, II., Nestroygasse 5. Karlsbad. (Jüd.-akad. Klub.) Chargenwahlen für das Wintersemester 1913/1914: med. Erwin Hirsch x, M.U.C. Emil Böhm xx, jur. Emst Lapper xxx. An die verehrt. Vereine und Gesinnungsgenossen! . In diesem Jahre wurde zum ersten Male die allgemeine Büchsenleerung durch freiwillige Kräfte besorgt. Das Resultat dieser Leerung war ein ausgezeichnetes, obwohl wir damals noch wenig Erfahrung in dieser Art der Büchsenentleerung hatten. Nunmehr schreiten wir daran, zu den Halbfeiertagen des Sukkathfestes wiederum die Büchsen durch freiwillige Kräfte leeren zu lassen. Alle Gesinnungsgenossen und Genossinen, welche sich für diese Arbeit zur Verfügung stellen wollen, werden ersucht, Samstag, den 18. Oktober, zwischen 6 und 8 Uhr aben9 im Büro des J. N. F., II., Karmeliterplatz 1, zu erscheinen, um das Material, Sowie Instruktionen zur Leerung entgegenzunehmen. Die Leerung selbst findet am 19., 20., 21. und 26. d. M. statt und muß dieselbe mit Sonntag, den 26. d. M. beendet sein. Gleichzeitig werden die P. T. Büchseninhaber ersucht, an den genannten Tagen die Büchsen zur Leerung bereit zu halten. Die Landessammelstelle. Stellenvermittlung des zionistischen Verbandes ehemaliger Hochschüler. FREIE POSTEN. 1. Für einen gut ausgebildeten Arzt, ohne Fixum jedoch mit Aussicht auf sehr gute Praxis. Vorbedingung: Zionist und Kenntnis der tschechischen Sprache. 2. Auf dem Lande (Bergwerksort), Krankenkassa, Bruderlade, Distriktsarzt, Bahnarzt und Hausapotheke gegen Ablösung der Hausapotheke und Einrichtung von einem Gesinnungsgenossen an zion. Arzt abzugeben. Nähere Auskünfte erteilt Dr. Alfred Löwy, VIII., Alserstraße 32. Aufruf. Der letzte Zionistenkongreß hat uns Wienern deutlich die Notwendigkeit der Kenntnis der hebräischen Sprache vor Augen geführt Die hebräische Sprache hat aufgehört bloß als Verständigungsmittel mit Gott zu dienen, hat aber auch aufgehört nur Sprache der palästinensischen Juden zu sein. Wir haben es erlebt, daß man sich tagelang in unseren alten und doch jungen Sprache unterhielt, wir konnten beobachten, daß die schönsten Reden in Hebräisch gehalten wurden. Die moderne hebräische Literatur hat in den letzten Jahren an Umfang und Bedeutung außerordentlich viel zugenommen. Wer heute mit dem geistigen Leben unseres Volkes Schritt halten will, ist nolens volens gezwungen, Hebräisch zu können. Der „HerzT-Klub“ hat deshalb beschlossen, Hebräischkurse ins Leben zu rufen und lädt alle jene (Damen und Herren), die Hebräisch lernen oder sich in dieser Sprache vervollkommnen wollen, zur Beteiligung ein; Die Kurse; die abends abgehalten werden, beginnen nächste Woche und sind eingeteilt: 1. in Kurse für Anfänger, 2. in Kurse für Vorgeschrittene und 3. in freie Konversationsabende. (Konversation über verschiedene Themata, alte und neue Literatur etc.) — Anmeldungen sind zu richten an Herrn Josef Stein, Wijen, VIII., Alserstraße 7, der auch nähere schriftliche Auskünfte erteilt. Das Präsidium des „Herzlklub.“ L. Goldschmidt Juwelier I., Franz Josefs-Kai 33 (Hotel Metropole) Uebernimmt Umarbeitungen von altem Schmuck. Reparaturen prompt und billig. Ein. und Verhaut von Juwelen, Goldiind Silberwaren. 543

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