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Jüdische Zeitung · 1912-02-09 · 6 (9.2.1912) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
6 (1912)
Issue
6 (9.2.1912)
Date
1912-02-09
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 JÜDISCHE ZEITUNG Kr. 6 üereinsnaÄruhten. Verein zionistischer Hochschüler „Theodor Herzl“. Seminarprogramm: Samstag, 10. Februar: Bb. Oswald L5bl „Perspektive des Judentums und des Zionismus“. Dienstag, 13. Februar: Jüdischer Abend: Dr. Frischmann. Mittwoch, 14. Februar: Zionist. Seminar: Vorlesung aus Achad Haam.- Samstag, 17. Februar: Bb. Rudolf Menzl „Achad Haam, der Mensch und das Werk.“ Sonntag ,den 11. d. M., halb 5 Uhr nachm., veranstaltet der Verein „Theodor . Herzl“ im „Jüdischen Volksheim“, II., Stefaniestraße 12, eine Jüdisch-literarische Matinee. Programm: Dr. David Rotblum: Conference über Ch. N. Bialik. Frl. Frieda Helldorf, Mitglied des Intimen ' Theaters, und Dr. Ernst Müller, Schriftsteller: Rezitationen aus den Werken Bialiks. Regiebeitrag: 50 h. Reserv. Sitz 1 K. Wien. (Neß-Zicnah.) Montag, den 12. Februar 1912, Vortrag dies Herrn Bernhard Tag über „Nationale Erziehung“. Beginn 8 Uhr abends. Ort: Jüdisches Volksheim, II., Stefaniestraße 12. Dies«- Vortragsabend wird gemeinsam mit dem Jüdischen Volksverein veranstaltet und werden daher auch die Mitglieder des Volksvereines eingeladen. Gäste herzlichst willkommen. Wien. (Jüdischer Handlungsgehilfen-Verband, Ortsgruppe Leopoldstadt.) Samstag, den 17. Februar 1912, veranstaltet die Frauensektion des „J. H. V.“ im Festsaale des „Jüdischen Volksheim“, II., Stefaniestraße 12, einen Teeabend mit Vorträgen unter Mitwirkung bekannter Kunstkräfte. Anschließend Tanzkrärfzchen. Beginn 9 Uhr abends. Regiebeitrag (inkl. Tee) 1 K. — Dienstag, den 13. d. M., im Vereinslokale II., Täborstraße 20, Vortrag des Herrn Josef Fischhof über „Die Grenzen unserer Sinne“. Beginn 8 Uhr abends. Wien. (Jüdischer Handlungsgehilfen-Verband, II-, Taborstraße 20.) Dienstag, den 13. d. M., 8 Uhr abds., Vortrag .von Frau Th. Sch mied 1, „Schäden des Alkohols“. Gäste herzlich willkommen. iäÜlä Wien. Der -akadr^Verein „Jüdische Kultur“ veranstaltet Anfangs März einen großangelegten jüdischen Volksliederabend. Die Voraibejten sind bereits in Angriff genommen worden. Näheres wird noch bekanntgegeben werden. Wien. Der akad. Verein „Jüdische Kultur“ und der Verein „Achwah“ (Jüd. Volksspeisehalle) eröffneten am 3. Februar 1912 in den Lokalitäten des, letztgenannten Vereines eine jüdische Toynbeehalle für den II. Bezirk. Herr Schriftsteller J. A. Loübetzkv hielt den einleitenden Vortrag über „Zweck und Ziel der Toynbeehalle“. Jeden Samstag von halb 8 bis halb 10 Uhr Abends finden bei freiem Entree Vorträge und Vorlesungen in jüdischer Sprache statt. In den Pausen wird den Besuchern vom Verein „Achwah“ Tee und Gebäck gratis verabreicht. Wir richten an alle diejenigen, die an diesen Abenden mitwirken wollen, das Ersuchen, sich zwecks Anmeldung von Vorträgen und Vorlesungen an den akad. Verein „Jüdische Kultur“, II., Blumauergasse 20/8 zu wenden;. Wien. (Jüdische Toynbeehalle für den II. Bezirk, Herminengasse 8.) In der von dem Verein „Jüdische Kultur“ und der Volksspeisehalle „Achwah“ begründeten Toynbeehalle für den II. Bezirk wird am Samstag, den 10. Februar Herr Josef Grob aus jüdischen Dichtungen vorlesen. An die Mitglieder des. Ersten Wiener Jüdischen Turnvereines! Wir veranstalten am 19. Februar d. J., halb 8 Uhr abends, im Festsaale des lngcnieur- und Architektenverein'es einen Vortragsabend des Herrn Ferdinand Gregori (Intendanten des Hoftheaters in Mannheim). Wir appellieren an das Pflichtgefühl der Mitglieder und erwarten, daß jedes derselben zu dem Gedeihen, dieser für die Vereinsinferesseii' außerordentlich wichtigen Veranstaltung durch 'Abnahme von Karten nach Kräften beitragen wird. Karten ä K 10—, 8.—, 6.—, 5.—, 4.—, 3.—, 2.— und 1.— sind am Turnplätze bei Herrn Hugo Spitzer und Fräulein Irma Wellwarth erhältlich. Der Turnratr Wien. Die Wiener Sektion . des Verbandes Jüdischer Frauen für -Kulturarbeit in Palästina lädt zur Besichtigung, der arabischen Nadelspitzen aus den Verbands-Ateliers in Jaffa und Jerusalem . und der Batik- und Metallarbeiten sowie anderer Gegenstände aus ' der Kunstgewerbeschule Bezalel in Jerusalem ein. Schaustellung und Verkauf vom 11. bis einschließlich 18. Februar I. J., IX., Türkenstraße-9, von 10—1 und 3-6 Uhr. Wien. (JüdischeToynbee7HalIe, XX., Othmargasse 46.) Vortr'agsprogramm für die Zeit vom 10. Februar bis 16. Februar 1912: Samstag, 10. Feb.: „Die Hygigne der Juden.“ Rabb. Dr. Max Grunwald, hierauf Konzert. — Sonntag, 11. Feb.: „Der Weltangstschrei“, von den Phantasien eines Realisten, und ihrem Dichter. Schriftsteller Adolf Gelber. ,— Montag, 12. Feb.: Bürgerkunde. (Zyklus) II. Schriftsteller Dr. Heinrich Herbatschek. — Dienstag, 13. Feb.: Die Stellung der Juden im Mittelalter. Bibliothekar Dr. Bernh. Münz. — Mittwoch, 14. Feb.:’ Jüdische Geschichte (Zyklus). Prof. Dr. K. Kupfer. — Donnerstag, 15. Feb.: Das österr. Eherecht. Dr. M. Propper. — Freitag, 16. Feb.: Bibelvortrag. Lehrer Leopold) Weiß. i; . <b " Ung.-Brod. Am ~i'A. Jänner veranstaltete' die jüdische Jugend in LJng.-Brod einen Ball, der einen sehr schönen Verlauf nahm. Die große Beteiligung fast aller jüdischen und auch der arischen Kreise, zeigte von dem Interesse an dieser Veranstaltung. Nur der jüdische Bürgermeister, Herr Leopold Schön, der ja von den letzten Wahlen, durch sein „Daitschtum“ bekannt ist, glänzte durch seine Abwesenheit. Dagegen erschienen dieTforiorationen der Christengemeinde, mit welcher die . Broder judenschaft. im /besten Einvernehmen Steht.“ Auf die Frage* des Bürgermeisters der Stadtgemeinde „Kde je muj kollega?“ ijiußten wir errötend und beschämt den. Standpunkt uriseres jüdischen Bürgermeisters erklären, er gehe nur zu daitschen Unterhaltungen, aber nicht zu jüdischen! Um das Tanzarrangement maclfte sich Herr Ignatz Winterstein besonders verdient. Es zeigte sich auch bei dieser Gelegenheit, daß das offene und ehrliche Auftreten unter der; Flagge des nationalen SelbstbevyußtseSis, stets neue Freunde zu erwerben vermag. MMi Buhne. Direktion M. Siegler. . . Hotel Stefanie,/II., Taborstraße 12. , Freitag, den 9. und Samstag, den 10. Februar 1912: „Kreutzer-Sonate“ von J. Gordin. Sonntag, den 11., Montag, den 12. und Donnerstag, den 15. Februar: „Die Sed er-Nacht“ von J. Lateiner. Sonntag nachmittag, halb 4 Uhr (halbe Preise): „Mensch sol men sein“ Operette von Sch'or. Dienstag, den 13. Februar: Wohltätigkeitsvorstellung, t einmaliges Auftreten des Herrn Rem es, „Bb r k o ch b a“ von A. Goldfaden. Mittwoch, den 14. Februar: Verein Josef Perl. Zur Aufführung gelangt „S ch a b e s Kojdesch von Feinman. HAKOAH-RUMMEL. Wir machen unsere Freunde und Gönner darauf aufmerksam, daß unsere nächste größere Veranstaltung am Samstag, den 10. d. M„ im „Jüdischen Volksheim“, fl-, Stefaniestraße 12, unter der Devise „Hakoäh-Rummel“ stattfindet. Vorträge der Veremslnunofisten, kaltes Buffet und Tanz. Der Reingewinn Ist der Ausgestaltung der Sektionen zugedacht. Spezielle Einladungen werden nicht ausgesdiickL Karten bei allen VereinsmitgUedem und bei der Abend- ‘- Stefaniestraße 12. Kiste der Überläufer. Vom' 1. Februar bis 7. Februar 1912. Schreier Leo, 1891, Wien, Spänglergehilfe, XX., |Mortaroplatz. — jKastner Laura, 1888, Wien, ledig, Näherin, - II., Große Stadtgutgasse 22. — Krön Stefanie, 1880, /Wien, ledig, Private, I., Krugerstraße 13. — Fröhlich Anna, 1892, Wien, ledig, Private, XIX., Dittesgasse 58. — Pubak geh. Stein Marianne, 1885, Lundenburg, verwitwet, 11b,. Engelsburggässe 4. — Kordos früher Kehn Jßitrttfned, 1880, Wien, ledig, Prokurist, ■j fWlXi/Pbrzellangasse 7. — Ebner Felix Feibel, Aafr-r,—-— --—- 1879, Biala, ledig, Architekt, IX., Elisabethpromenade 23. — Richter geh. Kohn Gabrielfe, 1889, Stecken (Deutschland), verheiratet, Bäckergehilfensgattin, II., Kleine Pfarrgasse 28. — Ortlieb Richard!, '1880, München, ledig, Kaufmann, IV., Brucknerstraße 8. — Mensch Margarethe, 1882, Wien, gerichtlich getrennt, Private, XIX., Goltzgasse 9. — Geiger Alois, Knezic (Bez. Caslau), konfessionslos, laut Zuschrift der k. k. Bezirkshauptmannschaft Caslau. Aufruf. Ein junger, braver Gesinnungsgenosse (Hochschüler, einzige Stütze seiner Mutter), der an heilbarer Psychose erkrankt ist, mußte wegen Geldmangels eine öffentliche Heilanstalt aufsuchen. In privater Pflege würde die Genesung bald eintreten, während der Aufenthalt in der Anstalt keine Aussicht auf baldige Besserung seines Zustandes zuläßt. Spenden sind an die Administration der „Jüdischen Zeitung“ zu senden. Kundmachung. Die siebenundvierzigste ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der k. k. priv. allgemeinen Verkehrsbank findet Dienstag, den 5. März 1912, vormittags 10 Uhr, im Sitzungssaale. des- Anstaltsgebäudes, Wien, L, Wipplingerstraße 28, statt. Gegenständeder, der Verhandlung sind: 1. Vortrag des" Rechenschaftsberichtes. 2. Berichterstattung des Revisions-Ausschusses. 3.. Beschlußfassung über die Bilanz pro 1911 sowie über die Verwendung des Reingewinnes. 4. Antrag auf Abänderung der Statut«! (§ 35). 5. Kapitalserhöhung. '! 6. Wahl von Verwaltungsräten. 7: Wahl des Revisions-Ausschusses zur Prüfung der Bilanz für das Geschäftsjahr 1912. Jene Herren Aktionäre, welche an der Generalversammlung teilzunehmen beabsichtigen, werden hiemit eingeladen, ihre Aktien samt Kupons, in Gemäßheit der §§ 45, 46 und 47 der Statuten, bei der Hauptkasse der Gesellschaft, Wien,' I., Wipplingerstraße 28, spätestens am - 20. Februar 1. J., als dem statutenmäßigen Endtermine, zu erlegen. Das Eigentum von je 25 Aktien gib.t,.,djas,.Reditr7auf eine Stimme. Kein.’ Aktionär, ohne Unterschied, ob-im eigenen oder Vollmachtsnamen, und kein Bevollmächtigter eines oder mehrerer Aktionäre kann mehr als 50 Stimmen führen. . Das Stimmrecht in der Generalversammlung' kann durch Bevollmächtigung einesanderen stimmberechtigten Aktionärs ausgeübt werden,1 doch sind Vollmachtsurkunden spätestens einen Tag vor der Generalversammlung der Direktion vorzulegen. Wien, am 25. Jänner 1912. . K.;k. fpriv. alijgemeine iVer kehrsbank. <<<<:<:«♦»»>>> Hotel Pitter K SALZBURG W in nächster .Nähe des Bahnhofes, Station Q der Elektrischen Bahn nach Berchtesgaden u. Königsee, Automobilgarage etc. Familien-Hotell. Ranges, Zentralheizung, | Bäder, vorzügliche Küche. U<UC<4»»»> ■■■■iiiiiiiiiii z-Milul für distinguierte Kreise. II. Bezirk, Taborstrafie Nr. 20 a Geschlossene Kurse für Hochschüler. Die ~ P. T. Studierenden sowie. Korporationen erhalten' auf? Wunsch Honorarbegunstlgungen. ' I ■ ■ ■ ■ ■ I ■ I ■ ■ ■ ■ ■ ■ T ZltRiOSTENSKfl BBNKfl EIHBfiE HIER. 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