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Jüdische Zeitung · 1910-04-22 · 16 (22.4.1910) · p. Seite 10

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
4 (1910)
Issue
16 (22.4.1910)
Date
1910-04-22
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 JÜDISCHE ZEITUNG. Nr. 16 Berichte. Bielitz. (Zionistischer Verein „Haschacher“ in Bielitz). Am 3. April a. c. sprach im Jüdischen Gemeindehaussaale Sr. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr.S.Friedmann ausTroppau über die „Gegenwartsarbeit des Zionismus in Palsätina.“ Der Saal war bis aufs letzte Plätzchen gefüllt. Gg. W. S o b e 1 begrüßte die Anwesenden, worauf der Referent, lebhaft akklamiert, das Wort zu seinem Vortrag ergriff. Herr Dr. Friedmann berichtete von den wichtigen Beschlüssen des letzten innerösterreichischen Parteitages und knüpfte daran allgemeine Betrachtungen über die praktische Arbeit des Zionismus in der Diaspora und in Palästina selbst. Mit besonderem Interesse vernahmen wir das neue Kultusgemeindeprogramm, dessen Berechtigung von allen Anwesenden anerkannt wurde. Die Resolution, die jüdische Tageszeitung betreffend, wurde lebhaft begrüßt. Am Schlüsse seiner von starken Beifallskundgebungen des öftern unterbrochenen Rede sprach der Referent vom Bezalel, vom Hebräischen Gymnasium in Jaffa von der Siedlungsgenossenschaft u. a. DerVorsitzende dankte Herrn Dr. Friedmann für seinen in jeder Hinsicht vollendeten Vortrag Es wurden Broschüren verkauft und für den Nationalfonds gesammelt Czernowitz. (Jüd.-akad. akad. Verein „E m unah“.) Tätigkeitsbericht für das abgelaufene Wintersemester. Die Tätigkeit der „Emunah“ stand in diesem Wintersemester im Zeichen der reinzionistischen Arbeit Im November veranstaltete der Verein einen Zyklus von drei Vorträgen über Zionismus, welche von 1000—1200 Personen besucht waren. Diese Veranstaltung war eine Notwendigkeit Trotzdem unsere jüdische Bevölkerung als national gilt, herrschten bei uns die merkwürdigsten Begriffe über den Zionismus. Die Veranstalter wollten diesem Mangel abhelfen. Es sprachen: Salomo Schiller (Lemberg) über den Zionismus vor Herzl, Univ.-Prof. Dr. Leo Kellner (Czernowitz) über Theodor Herzl und Dr. Michael Rin gel (Lemberg) über Zionismus nach Herzl. Nach den Vorträgen wurden zirka 2000 Broschüren in jüdischer und deutscher Sprache verteilt lm Dezember veranstaltete die „Emunah“ eine Herzl- Makkabäfeier. die gleichfalls massenhaft besucht war, im Februar eine große Volksversammlung, in welcher Gg. Löbel Taubes über den IX. Kongreß referierte und in einigen Provinzstädten Vorträge über zionistische Themen. Sehr rege war die Tätigkeit in der Verbindung selbst Die Mitglieder hielten folgende Vorträge: Josephus Flavius als Politiker und Staatsmann (2), Das Strafrecht in der Bibel (2), Das jüdische Drama (2), Der Judenstaat, Die historische Bedeutung der Kattowitzer Konferenz, Moses Heß, Der IX. Kongreß (2), Die Siedlungsgenossenschaft. Ein älteres Mitglied leitete ein zionistisches Seminar, in welchem die Jüngeren die historische Entwicklung des zionistischen Gedankens von der Mitte des 19- Jahrhunderts bis zur jüngsten Gegenwart genau studierten. Viel Gewicht legte der Leiter des Seminars auf die zionistische Literatur; Achad Haam, Pinsker, Herzl u. a. wurden gelesen und erörtert. Die palästinensischen Institutionen wurden durch Spenden eifrig unterstützt. Im Laufe von sechs Monaten wurden abgeliefert: 267'52 K für den jüdischen Nationalfonds, 194 K für acht Aktien der PLDC., 100 K für den Pflanzungsverein Palästina, 20 K für den Genossenschaftsfonds nach dem Plane des Dr. Oppenheimer, 15 K für den Bezalel (jährlicher Beitrag), 25 K für den hebräischen Schulverein in Galizien und in der Bukowina und 50 K für das hiesige jüdische Waisenhaus. Außerdem beteiligten sich die Mitglieder sehr erfolgreich an den Arbeiten des Vereines „Jüdisches Theater“ und im Komitee zur Herausgabe der Schriften Dr. Nathan Birnbaums. Für das laufende Sommersemester ist eine Reihe von Veranstaltungen in der Provinz geplant Kotzman. Es ist lebhaft zu begrüßen, daß sich in letzter Zeit in mehreren Städten der Bukowina selbständige Nationalfondskommissionen bilden, um für den NF. eine regere Tätigkeit zu entfalten, da doch laut letzter Statistik die Bukowina in ihren Sammlungen bedeutend zurückgegangen ist. Auch in unserer kleinen Stadt hat sich noch vor sechs Monaten eine NF.-Kommission unter dem Namen „Erez-Israel“ gebildet und hielt dieselbe am 19. Februar 1. J. die zweite Versammlung ab. Aus dem Rechenschaftsberichte ist zu entnehmen, daß die NF.-Kommission in der kurzen Zeit ihrer Tätigkeit den Betrag von K 144M1 für den NF. aufgebracht und zirka 60 Büchsen verteilt hat. Außerdem wurden Sammelmaterialien, wie Staniol, Erlagscheine etc. gesammelt. In die Leitung wurden wiedergewählt: Josef Essner, Obmann; Israel Me hl er, Obmannstellvertreter und Schriftführer; Dawid Seidmann, Kassier und Simon Preminger, Revisor. Bemerkenswert ist noch der gefaßte Beschluß, in den Sommermonaten eine große Agitation für den NF. in den zum Bezirke Kotzman gehörigen 25 Gemeinden durch Verteilung von Büchsen, Broschüren etc. zu entfalten, wozu schon jetzt Vorbereitungen getroffen werden. Prag. Die jüdisch-national akademisch-technische Verbindung „Barissia“ zu Prag beendete am Mittwoch, den 16. Februar 1910 ihr 13. Semester. Dem umfangreichen Rechenschaftsberichte entnehmen wir folgendes: Die zionistische Tätigkeit der Verbindung wurde in diesem Semester nach innen gründlicher und nach außen intensiver gestaltet. Es war dies eine um so schwierigere Aufgabe, als es die Natur der Sache, die Bestimmung einer jüdischnationalen Verbindung mit sich bringt, daß ein beträchtlicher Teil der Kräfte für den Kampf um die Stellung an der Hochschule in der Studentenschaft und in der Gesellschaft in Anspruch genommen wird. Den Mittelpunkt der zionistischen Innenarbeit bildeten Fuchsenstunden, die im Laufe des Semesters zu Seminarien für alle Aktiven obligat umgestaltet wurden. Mit dankenswerter Bereitwilligkeit unterzog sich A. H. Dr. Engel der Arbeit, diese zu leiten. Seine Person schon bürgt für ihre Zweckmäßigkeit. Von der Ansicht ausgehend, daß die Seminarien den Cb. Cb. nicht nur das Rüstzeug für die äußere Agitation an die Hand geben, sondern ihnen auch die Werte der jüdischen Geschichte und Literatur des Judentums zugänglich machen, sie zum Studium derselben anregen sollen, wurden folgende Themata von Dr. Engel besprochen und in Debatten erörtert: I. Unser Programm. 2. Die finanziellen Institutionen des Zionismus. 3. Moses Hess: Rom und Jerusalem. 4. Oppenheimersches Programm. 5. Trietsches Programm. 6. Neuhebräische Sprache und Literatur. 7. Bedeutung der Kattowitzer Konferenz. 8. Dr. Pinskers Autoemanzipation. 9. Achad Haam. 10. Die Praezionisten. 11. Mendelsohn und seine Zeit. Von Cb. Cb. wurden folgende Vorträge gehalten: 1. Entwicklung des Nalionalfonds. 2. Trietsch und Oppenheimer. 3. Die spanische Epoche. Um die Möglichkeit zu geben, die in den Seminarien empfangenen Anregungen zu verarbeiten, wurde eine zionistische Bibliothek angelegt. Auf Grund dieser gründlicheren Ausbildung sind die Anforderungen bei der Burschenprüfung, die jedes Mitglied im Verlauf der ersten 4 Semester abzulegen hat, wesentlich gestiegen. Die Außenarbeit zerfällt in Veranstaltungen, die die Verbindung als solche arrangiert und in Vorträgen über allgemein jüdische und aktuell zionististische Fragen, die die Cb. Cb. in Prag und in der Provinz in Bürger- und Studentenvereinen halten. Zu ersteren gehören die Semesterinaugurationskneipe (Festredner A. H. Dr. Engel), die Makkabäerfestkneipe (Festredner E. Ph. Julius Löwy), der Kommers in Eger, veranstaltet mit dem Verein „Ahovath Zion“ (Festredner A. H. Dr. Engel), der Festkommers des jüdisch akademischen Klubs in Karlsbad (Festredner Dr. Emil Margulies) und der gemeinsam mit allen Prager zionistischen Korporationen veranstaltete Kongreßabend (Referent Dr. Emil Margulies). Schließlich veranstaltete die Verbindungmit der Beamtensektion der F. Z. V. einen Diskussionsabend über den IX. Kongreß (Referent A. H. Dr. Alfred Engel), der einem internen zionistischen Kreise das Verständnis der Kongreßfragen vermitteln, die Beweggründe des Verlaufes klarlegen sollte. Die Tätigkeit der einzelnen Cb. Cb. als Redner und Rezitatoren erstreckte sich außer Prag auf die Städte: Teplitz, Dux, Karlsbad, Eger, Reichenberg, Gablonz, Leitmeritz, Trautenau, Pilsen. Es beteiligten sich neben A. H. Dr. Engel die Cb. Cb. Kohner, Birnbaum, Stern, Gersuny, Kopetzky an dieser Art der äußeren zionistischen Arbeit. Endlich sei noch erwähnt, daß Cb. Goldmann in Wien den Verein jüdischer Veterinärakademiker ins Leben rief, dessen Obmann er ist. — Die Verbindung zählte am Schlüsse des Wintersemesters 62 Mitglieder, davon 29 in Prag anwesende Aktive. — Die Chargenwahlen für das Sommersemester 1910 ergaben folgendes Resultat: J. U. C. Herbert Birnbaum x, M. U. C. Friedrich Lederer x.xFx, chem. Max Kopetzky x-xx. Proßnitz. Generalversammlung des „Zion“ am 20. Februar d. J. Der vom Obmann Herrn Fr. Löw erstattete Rechenschaftsbericht hebt vor allem als erfreulichste Leistung des „Zion“ den hebräischen Sprachkurs hervor, der, von Herrn Rabb. Dr. Goldschmied in hingebungsvoller Weise geleitet, den Stolz des Vereines bildet. Wie im Vorjahre wurden auch in der Berichtsperiode während der Wintersaison alle 14 Tage über zionistische, jüdische und allgemein interessante Themen Vorträge gehalten, die immer gut besucht waren und sich als der beinahe ausschließliche Inhalt des jüdischen Geisteslebens in der Proßnitzer Gemeinde darstellen. Nachstehend die Referenten und die Themata: O. Katz, Adam und Eva in der bildenden Kunst; Ch. Katz, Zionismus und jüdische Kultur; Prof. Schwefel, Warum sind wir Juden national?; Rabb. Dr. K. Kupfer, Kongreßfragen; Rabb. Dr. Günzig, Loschitz, Der Chassidismus; E. Heilig, Ueber Mneme; Prof. Dr. Bloch, Entwicklungslehre und Darwinismus; Dr. E. Zweig, Der IX. Zionistenkongreß; Dr. Birnbaum, Ostjüdisches Kulturleben, Ostjüdische Literatur. Dieser Vortragsreihe gliederten sich ein die folgenden von der „Giskalah“ veranstalteten Vorträge: V. Altar, Altes und neues Judentum; P. Altar, Darwins Persönlichkeit; G. Kohn, Die Frau und der Zionismus. Eine gleichfalls auf dem Gebiete der Bildungstätigkeit des „Zion“ geschaffene Institution, der Lehrkurs für kommerzielle Fächer, hat dem Vereine den Dank eines großen Teiles der jüdischen Jugend erworben und zur Herbeischaffung der für die Erhaltung des jüdischen Vereinslokales nötigen Mittel beigetragen. Die Schekeleingänge haben sich um zirka 20 Prozent gesteigert, die Anzahl der der zionistischen Gesamtorganisation angehörigen Gesinnungsgenossen hat das erste Hundert überschritten. Die Sammlungen für den NF. weisen gegenüber dem Vorjahre einen Mehrertrag von zirka 35 Prozent auf. Kurze Zeit vor der Generalversammlung hat der Mitgliederstand eine ansehnliche Erhöhung erfahren. Als nächste Aufgabe des Vereines bezeichnet der Rechenschaftsbericht insbesondere möglichst weitgehende Förderung der palästinensischen Institutionen, namentlich des „Jüdischen Genossenschaftsfonds“. Der Rechenschaftsbericht wurde von der Versammlung, mit Dank und Anerkennung für den Ausschuß entgegenüenommen. Die Neuwahl ergab folgendes Resultat: gr. Löw, Obmann; E. Husserl, Obmannstellver- Feter; S. Pollak, Kassier; D. Franke, 1. Schrifttrhrer; Fr. Zweig, 2. Schriftführer; A. Schmeidler' und L. Ballek, Beisitzer. Teschen. Am 23. v. M. erstattete Herr cand. phil. Sigfried Schmitz in einer vom Teschener Zion. Frauen- und Mädchenverein „Ruth“ einberufenen Versammlung ein Referat über: „Der IX. Kongreß und die zionistische Arbeit“. Dem Delegierten wurde in einer eingebrachten Resolution das Vertrauen votieit und der Dank seiner Wähler ausgesprochen. Teschen. Am 3. April d.J. veranstaltete unser Mädchenverein „Ruth“ ein Purimkränzchen. Zu gleicher Zeit fand ein Abend des Deutschen Männergesangvereines statt. Einige unserer Judenfamilien namens Presser, Kohn, Altmann, Grünfeld, Spitzer u. a. fanden es natürlich nicht unter ihrer Würde, sich der deutsch-antisemitischen Gesellschaft anzubiedern, dafür aber der jüdischen Veranstaltung femzubleiben. Wir sind neugierig, wann unseren Juden die Augen aufgehen werden! Sport. Sportklub „Hakoah“, Wien. Fußball. Die hohe Warte bot letzten Sonntag den Besuchern ein fesselndes, von vielen mit Spannung und Erwartung verfolgtes Schauspiel. Vor dem Match des D. F. K. (Prag) gegen Vienna I spielte der Sportklub „Hakoah“ gegen die Viennareserven. 45 Minuten lang wogte unentschieden der Kampf, zeigte bald den einen, bald den anderen Gegner im Vorstoß. Die Hoffnung der Freunde knüpfte bereits an die blauweiße Fahne den Sieg. Die zweite Spielhälfte brachte die Entscheidung. Das bessere Spiel des Gegners feierte über unsere junge Mannschaft den überlegenen Sieg 5:0. Zur selben Zeit spielte unsere zweite und dritte Mannschaft gegen Lyon 1 und II. Wir sind bereits gewohnt, unsere Mannschaft zu loben. Ihr ruhiges, gleichmäßiges Spiel und schnelles Tempo sicherte ihr auch diesmal den Sieg. Prächtig hielt sich die Verteidigung. Fuchs, Harri und Bank erzielten die Treffer. Resultat 3:1. Halfzeit 2:0. Tennis. Die Tennissektion erscheint bereits gesichert. Die Teilnahme für das Jahr 1910 wird mit 30 Kronen berechnet, wovon die Hälfte sofort zu erlegen ist.. Anmeldungen ehestens. Turnen. Die Turnzeiten wurden für Mittwoch und Samstag ab 1*8 Uhr abends festgesetzt. Erster Turnwart Herr Benno F e l d m a r. Monatsbeitrag; 1 Krone. Beginn Mittwoch den 20. April 1910. Fechten. Reger Beteiligung erfreut sich unsere Fechtsektion. Die ersten Teilnehmer weisen bereits bemerkenswerte Leistungen auf. Leiter Herr cand. arch. Max Pollak („Makkabäa“). Schwimmen. Wir sprechen an dieser Stelle unserem bewährten Mitgliede und Sektionsleiter, Herr J. U. C. Walter Werner, für seine bisherige aufopferungsvolle und erfolgreiche Tätigkeit unseren wärmsten Dank aus. Herr Werner tritt von leitender Stelle wegen Prüfungen zurück. Die Leitung der Schwimmsektion hat in liebenswürdiger Weise Herr M. U. Dr. Ladislaus Liechtenstein übernommen. Anmeldungen für alle Sektionen erbitten wir an den Sekretär des Vereines, S. Weinberger,. Beamter, 11., Rembrandtstraße 19. Liste der Ueberläufer. (Vom 10. bis 17. April 1910.) Marie Eisler, Modistin, geb. 9. März 1888, Wien, XX., Hellwagstraße 5. Gisela Erdös, geb. Messinger, geb. 1. Nov. 1887, Zombor, IV., Johann Straußgasse 3S. Heinrich Erdös, Chemiker, geb. 16. Dez. 1885, Szeged, IV.. Johann Straußgasse 38. Alfred Heller, Öber-Buchhalter, geb. 6. Okt. 1888, Wien, VI., Gumpendorferstraße 153. Johanna Korn, Verkäuferin, geb. 13. Nov. 1874, Brünn, II., Rueppgasse 18. Flora Lachner, Private, geb. 13. Okt. 1890, VIII., Kochgasse 29. Heinrich Müller, Lehrling, geb. 27. März 1896, Wien, II„ Untere Augartenstraße 31. Malvine Steinberg, Opernsängerin, geb. 6. Nov. 1886, Troppau, XV., Turnergasse 31. Helene Wolf, Private, geb. 18. Juni 1861, Wien; I., Jasomirgottstraße 4.

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