Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 3 (1909)
- Issue
- 48 (26.11.1909)
- Date
- 1909-11-26
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 JÜDISCHE ZEITUNG. Nr. 48 Wien. (Akad. Verein „Judäa“.) Dienstag den 30. d. findet im Vereinslokale, VIII.,Florianigasse5a, ein Vortrag des Gg. M. Waldmann Ober „Zionismus und jüdisches Volk“ statt Gäste herzlich willkommen. Wien. (Allgemeiner jüdischer Arbeiterverein „Poale Zion“.) Samstag den 27. d. findet im Cafd „Stephanie“, II., Stephaniestraße 2, um 8 Uhr abends die Fortsetzung der Diskussion über das Referat des Gen. K o h n b e r g e r: „Der poale-zionistische Weltkongreß“ statt. Wien. (Verein der jüd. Handels- und Privatangestellten „Achwah“.) Nächste Sitzung Samstag den 27. d. M. im Cafe „Bristol“ (Pollak), II., Große Stadtgutgasse 27, um halb 9 Uhr abends. Tagesordnung: Bericht des vorbereitenden Komitees und Diskussion über das Vereinsprogramm. Zuschriften sind bis auf Weiteres zu richten an Kollegen Leo Rosenfeld, Wien II., Molkereistraße 10. Das Gründungskomitee. Wien. Der „zionistische Zentralverein“ veranstalte, am Dienstag den 30. d., um 8 Uhr abends, in seinen Räumen, IX, Türkenstraße 9, einen Vortragsabend des Herrn Dr. Ernst Müller aus Jaffa über „Palästinafragen des Kongresses“. Vorher um 7 Uhr Wahlvorbesprechuug zu der am 6. Dez. stattfindenden Generalversammlung des Vereines. * * * Berichte. Graz. Die bereits in der letzten Nummer des Blattes besprochene Anmaßung des Theaterdirektors Hagin fand ihren Abschluß durch eine umfassende Erklärung des Genannten, welche in den Grazer Tagesblätter erschien. Bemerkenswert ist, daß wir Zionisten sofort energisch Genugtuung verlangten, während die Kultusgemeinde die ganze Affaire offiziell totschwieg. Durch Initiative mehrerer, ruhiger Gesinnungsgenossen ist hier ein Lesezirkel jüdischer Frauen und Mädchen in Gründung begriffen, und kann der eifrige Ausschuß, an dessen Spitze Frau Herma Feuerstein steht, bereits auf eine Anzahl von über 60 Mitgliedern rechnen. Der Verein „Zion“ dessen Lokal sich nunmehr Griesgasse 7 I. Stock, befindet wird durch eine Reihe von Vortragsabenden das Interesse der Bevölkerung für seine Ziele zu wecken suchen. Auch der jüdische Turnverein beginnt eifrig mit der Werbung von Mitgliedern und ist es zu hoffen, daß das nationale Leben in unserer Gemeinde heuer neuerlich eine bedentende Stärkung erfährt. K. P. Wien. Jüdische Toynbeehalle, XX., Othmargasse 46. Der Samstag den 20. d. M., von der Gesangsmeisterin Frau Elsa Freund- Funk mit ihren Schülerinnen veranstaltete Konzertabend brachte sowohl der Arrangeurin als auch den Mitwirkenden lebhafte und dankbare Anerkennung. Die Damen: Frau Matauschek, Frl. Fischbein und Frl. Friedmann legten im Vortrage von Opernarien und Liedern prächtige Stimmittel und reiches Können an den Tag. Verdienstvoll akkompagnierte Frl. Frankl die Gesangsvorträge, während in Klavierpiecen von Chopin, Leschitzky und Fräulein Czermanska ihre Virtuosität zeigte. Das nächstwöchentliche Programm wurde wie folgt festgesetzt: Freitag den 26. lRabb. kand.; Bela- Fischer: Bibelvortrag. — Samstag den 27. Orchesterkonzert. Arrang. von Frau Wodniansky. — Sonntag den 28. Dozent Dr.J.Zappert: „Ueber Krankenpflege“. — Montag den 29. Dr. M. Reiß: „Rechtswissenschaftl. Zyklus (I). — Dienstag den 30. Oberl. M. Grünspann: Naturwissenschaftlicher Zyklus (mit Lichtbildern) I. Die Tierwelt. — Mittwoch den 1. Dezember. Prof. Dr. Edm. Jerusalem: „Das Zeitalter der Aufklärung“ (Zyklus). — Donnerstag 2. Dezember. Dr. Fischl: Literar. Abend J. J. David. — Freitag den 3. Dezember. Dr. G. Freudmann: Bibelvortrag. Die Vorträge beginnen an Wochentagen um 7=8 Uhr abends, Samstag, sowie an Sonn- und Feiertagen um 7 Uhr abends. — Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Wien. (VereinjüdiscberHochschüJer„Cheiruth“, VIII., Langegasse 21, rechter Hof.) Ergebnis der am 10. v. M. stattgefundenen Ausschußwahl: Cand. med. I. Matusis, Präses; stud. iur. Ch. Kraft, Vizepräses; techn. Goldberg, Schriftführer; techn. Bieler, Kassier; techn. Rewusti. Bis jetzt wurden folgende Vorträge abgehalten: Boruchow: Die Judenfrage als Weltfrage; med. Geller: Marxismus und Revisionismus; techn. Rewiczki: Unsere Stellung zur allweltlichen P.-Z.-Konferenz; techn. Nußbaum: Unsere Haltung zum IX. Zionistenkongreß; Kraft: Die Grundgesetze der jüd. Wirtschaftsgeschichte. Wien. („Jordania“, Vereinigung jüd. . Hochschüler aus der Bukowina.) Für das laufende Wintersemester (XII.) wurden folgende Mitglieder in den Ausschuß gewählt: med. Isak Klo p p er, Präses; med. Abraham Robinsohn, Vizepräses; ing. Josef Weiß glas, Schriftführer; med. Phoebus Tuttnauer, Kassier. — Das Vereinslokal befindet sich: VIII., Langegasse 21, im Hofe rechts; Budenbesuch: Montag, Dienstag und Donnerstag ab 7 Uhr abends. Wien. (ErsterzionistischerFrauenverein.) Mittwoch den 17. November veranstaltete dieser Verein im Saale des wissenschaftlichen Klubs einen Vortrag des Bibliothekars Herrn Dr. Bernhard Münz über „Grundlegende Ideen des Judentums“. Der Vortragende behandelte in ungemein fesselnder, gewählter Form die Grundprinzipien des mosaischen Sittengesetzes, das die Einheit der Natur sowie die. Einheit und Gleichheit des. Menschengeschlechtes lehre und den Menschen als’ Mikrokosmos .auffasse. Die Idee der Gleichheit der ethischen Persönlichkeit zeigte sich im theokrati- ’schen Staatssystem, in welchem ein Kastenwesen nicht entstehen konnte und als sich eine „Priesterkaste“ zu entwickeln begann, war auch schon das mächtige Prophetentum als kräftigste Gegenwirkung erstanden. Sie zeigte sich ferner in der Behandlung der Sklaven und der Fremdlinge und insbesondere in der Stellung der Frau. Der Grundsatz der Kirche: mulier traceat in ecclesia blieb dem Judentum immer fremd. Das jüdische Weib ist Richterin und Prophetin. Das jüdische. Sittengesetz sei es, welches dieses Volk alle Völker überdauern läßt und ihm die Kraft gibt alle Leiden zu verwinden. Die Ausführungen . des .Vortragenden waren von edler Wärme getragen und fanden reichsten Beifall der zahlreichen Zuhörerschaft. Wien. Der Jüdisch-akademische Juristenverein beginnt seine diesjährige Tätigkeit mit einem Vortrage des Koll. cand. iur. D. Klinghofer, welcher Freitag den 3. Dezember, 7 Uhr abends, im neuen Vereinslokale, IX. Hahngasse 15, über das Thema: „Warum studieren wir jüdisches Recht“ sprechen wird. Gäste herzlichst willkommen. — Das Seminar für jüdische Rechtswissenschaft, dessen Leitung Herr Dr.J. Rubin übernommen hat, findet Dienstag von 7—8 Uhr abends statt. (Aenderung Vorbehalten.) Vorkenntnisse im jüdischen Recht sind nicht erforderlich. Da die Teilnehmerzahl eine beschränkte ist, so können nur rechtzeitige Anmeldungen berücksichtigt werden. — Weiters veranstaltet der Verein einen Vorbereitungskurs für die rechtshistorische Staatsprüfung, den Herr Dr. Karl Hahn leiten wird. Der Kurs findet dreimal in der Woche zu je 2 Stunden statt und ist nur Mitgliedern zugänglich. Honorar monatlich 6 K. Für das Mittwoch den 26. Jänner 1910 vom Verein veranstaltete Juristenkränzchen, werden schon jetzt Anmeldungen fürdasHerrenundDamenkomiiee entgegengenommen. Auskünfte in allen- Vereins- und Studienangelegenheiten werden im Vereinslokale, IX. Hahngasse 15, täglich von 11—1 Uhr erteilt. Mähr.-Osträu'. Ueber Einladung des hiesigen jüdischen Volksvereines „Zion“ hielt am 21. d. M., Herr Ingenieur S. Kaplansky aus Wien einen Vortrag über „Zionismus und Palästinaarbeit.“ In äußerst interessanter, fesselnder Weise behandelte der treffliche Redner ausführlich dieses Thema und wurde dür seinen Vortrag durch stürmischen Beifall belohnt. Der Saal war bis aufs letzte Plätzchen von einem distinguierten Publikum gefüllt, welches mit aufmerksamstem Interesse den gediegenen Ausführungen folgte. Prag. Mittwoch den 10. Nov. sah das neue jüdische Vereinsheim' (Benediktgasse 1) im großen Lokale des Volksvereines Zion den Ausschuß des Volksvereines vollzählig und starke Deputationen der anderen zionistischen Vereine versammelt. Der Obmann des Volksvereines, Herr Dj. Gustav Kuh, der in dem festlich dekorierten Saale die Sitzung eröffnete, wurde durch die feierliche Ueberreichung des Diploms seiner Eintragung ins goldene Buch des Nationalfonds durch den jüdischen Volksverein überrascht. Der Präsident des böhmischen Distriktes Herr Dr. Emil Margulies sprach in Vertretung der Leitung und im Namen aller Vereine dem bisherigen Disrriktsobmann und jetzigen Leiter des Volksvereines den herzlichen Dank für seine tüchtige Führung aus, bat ihm als Zeichen des Dankes das Diplom entgegenzunehmen und seine bewährte Kraft weiterhin unserer heiligen Sache zu widmen. Der Beifall der Versammlung zeigte dem Herrn Dr. Kuh, daß diese Ehrung herzlich und ehrlich sei. Herr Dr. Kuh warf in seiner warmen Erwiderung einen kurzen Rückblick auf die Verhältnisse der von ihm geleiteten Organisationen und versprach seine Kräfte auch weiterhin der Partei zu widmen. Im Namen des Volksvereines würdigte Herr Dr. Moriz K o h n gleichfalls die Verdienste des Herrn Dr. Kuh. Prag. Die frei zionistische Vereinigung hatte am 13. November, Samstag, mit dem ersten ihrer Gesellschaftsabende im Hotel Zentral einen schönen Erfolg zu verzeichnen. Nach der Begrüßung las Schriftsteller Heinrich Y o r k-H einer mit großem Erfolge ein Gedicht in Prosa, „Moses weint“ und eine Satire aus dem Wiener Gesellschaftsleben („Die gute Partie“). Im weiteren Teil des Programms bildete; der eindrucksvolle Gesang des Herrn K a m i n s k i, Mitglied des kgl. Landestheaters und das glänzende Violinsolo des Herrn Lazar Swardloff, der durch seine Kunst wahre Stürme der Begeisterung hervorrief. Preßburg. (MakkabeaJugendverein.)'Auf Veranlassung unseres eifrigen Gg. Herrn jur. Ludwig Jordan wurde anfangs d. M. ein aus Mittel- und Hochschüler bestehender Verein Makkabea gegründet Der Verein hält unter dem Präsidium und Leitung -L. Joreäns wöchentliche stark besuchte jüdische- und zionistisch-literarische Vortragsabende ab welche vonden Mitgliedern und Gästen stark besucht werden. Der Verein veranstaltet mitte Dezember eine große Makkabeaerfeier. — Charakteristisch ist, daß der orthodoxe Rabbiner, Akiba Schreiber seinen Jeschiwo-Zuhörer strengstens den Besuch der Vorträge der „Makkabea“ verboten hat. Budapest. (Zionistischer Mädchenverein „D e b o r,a h“.) Der rührige Mädchenverein „Deborah“ hat am 17. d. M. einen zionistischen Diskussionsabend' veranstaltet, der -einen überaus interessanten*Verlaufnahm. Das Referat hielt Redakteur Dr. Josef Schönfeld, der in ■kurzen Worten die Bestrebungen des Zionismus skizzierte und für diese einzige Lösung der Judenfrage plaidierte. Von antizionistischer Seite ergriff Dr. Samuel Fenyes das Wort. Dr. Fenyes, einer der Führer der Freidenker- und Sozialistenorganisation in Ungarn, ist auch als Dichter und Dramatiker bekannt. Das zahlreich erschienene Publikum hörte aufmerksam seine Ausführuegen an, die aber den Erwartungen bei weitem nicht entsprachen. Mit großem Pathos \md in einer formvollendeten Rede schnitt er die jüdische Frage an und wollte den Zionismus an den Leib rücken. Sein Hauptargument war die Missionsidee, welche — von den Rabbinern erfunden und verbreitet — sich im Munde eines sozialistischen Freidenkers sonderbar ausnahm. „Die Juden“, führte der Redner aus, „die weder eine Religion, noch eine Rasse, noch ein Volk, sondern bloß eine geistige Gemeinschaft bilden, haben den Sauerteig für die Kultur und Volkswirtschaft aller Nationen zu liefern. Ihr Beruf ist daher, in der Diaspora zu leben und für die menschlichen Ideale zu kämpfen.“ In der darauffolgenden Debatte nahmen außer den beiden Referenten die Herren Gesinnungsgenossen Sam. B e 11 e 1 h e i m (Pozsony), Ing. B i s s e 1 i c e s und Dr. Ostern teil. Die Debatte endete mit dem Ausspruche des Dr. Fenyes, wonach er erklärte, dem Zionismus beizutreten, insoferne ihm auf Grund geographischer und biographischer Daten bewiesen werde, daß Palästina besiedelbar und sein Böden imstande ist, Millionen von Juden zu ernähren. Zu diesem Behufe wird am 27. d. M. von der „Makkabäa“ und „Judäa“ gemeinsam ein Palästina-Diskusionsabend veranstaltet werden. Das Referat hat Dr. Eugen Sipos übernommen. Budapest. Das ungarländische M i s r a c h i- Komitee hielt am 21. d. M. im Schlesinger’schen Restaurant eine Versammlung ab. Die Versammlung wurde von Gg. Leop. Lebowitsch eröffnet. Nach ihm sprach Herr Jakob Joel Braun (Basel) über die Ziele und die Hebung der Misrachisten im Zionismus. Bedauerlicherweise hat er es nicht unterlassen können,1 den nichtmisrachistischen Zionisten, denen er jedes Verständnis für die Idee absprach,, einige Hiebe zu versetzen. Ihm folgte die äußerst sachliche Rede des Gg. David Le m b erge r (Antwerpen), der die Apathie der orthodoxen Kreise geisselte und die Aussichtslosigkeit der jetzigen Zustände vor Augen führte. Er kam auf die belgischen Verhältnisse zu sprechen und schilderte die Verheerungen der Assimilation selbst in orthodoxen Kreisen. Die Kinder vieler jüdischer Einwanderer aus dem Ausland und Galizien kämpfen begeistert für die vlämische Sprache und ziehen gegen das Französische ins Feld. Reicher Beifall begleitete die Ausführungen der Redner ur.d nachdem Herr L e b owitsch,’ als Präsident, auf einige Ausfälle des Herrn Braun gegen die Zionisten, welche keine Misrachisten sind, reflektierte, schloß der Abend. ak. Lemberg. Samstag den 13. d. M. abends, fand im Lokale des Vereines „Tikwath-Zion“ 'eine von der Exekutive der „Vereinigung aller zionistischen- Studentenverbindungen und Vereine Galiziens“ einberufene Versammlung statt. Gg. Dr. David Schreiber, Obmann des Lemberger D.-K.,. referierte über „Die Aufgaben des IX. Kongresses“ in einer anderthalbstündigen Rede und erörterte die von der jüngst abgehaltenen Vertrauensmännerkonferenz gefaßten Resolutionen. Die Ausführungen des- Redners fanden starken Beifall, insbesondere jene Stelle seiner Rede, in der er sich gegen irgendwelche Aenderungen am Baseler Programm erklärte. Zum Schlüsse seiner Ausführungen kritisierte Referent die bisherige Stellung der obersten Parteileitung zu den einzelnen Landesgruppen, insbesondere zur galizischen, welche sich an oberster Stelle keines Entgegenkommens erfreute und keine Berücksichtigung ihrer Postulate und Vorschläge fand. Redner meinte, daß die Leitung einer Weltpartei sich nicht bloß auf die Versendung von Zirkularen beschränken dürfe. Dem müsse nun vom IX. Kongresse abgeholfen werden. In der darauf folgenden- Diskussion sprachen die Gg. Weinlös, Fast und Rosenbusch. Sanok. Am 7. d. M. fand im Vereine „Zion“ die VI. ordentliche Generalversammlung statt. Nach der Berichterstattung des Ausschusses und des N. F. Kommissärs, der auf die vorzüglichen Resultate im letzten Jahre hinwies, wurde folgender Ausschuß gewählt: Präses Adalbert Schönbach, Vizepräses Dr. Simon Schaffer, Sekr. für Hebräisch Hirsch Abt, Sekr.für Landessprachen Chaim Tym, Kassier Bernard S c h i 1 d k r a u t, als Auschußmitglieder: Pinkas Fisch, Hirsch Zeller, Paul Ringel, Jakob Ler-ner, Lipa Marmorstein, Salomon Schiff und Jakob Siegel; als Stellvertreter Hirsch Ber Tisch und Osias Berger. In die Kontrollkommission Abr. T e i c h e r, Leon Kohl und JonasTijm; als Schiedsrichter: Dr. D. Herzig, Dr. Isak Nehmer nnd David Eckstein. Als Präses der N. F.-Kommission wurde Salomon Schiff gewählt und, der Beschluß gefaßt,, die Herren Moses Schi Id kraut, aus. Sanok und Salomon Schiller aus'Lemberg ins Goldene Buch einzutragen. Der Ausschuß beschloß ferner eine Toyn beyhal 1 e ..zu. gründen, die ..bald; ihre Tätigkeit gufnehmdn wird.