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Jüdische Zeitung · 1909-02-05 · 6 (5.2.1909) · p. Seite 8

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
3 (1909)
Issue
6 (5.2.1909)
Date
1909-02-05
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 JÜDISCHE ZEITUNG. Nr. 6 Wien. (P o a 1 e Z i o n.) Samstag den 6. d. M., halb 8 Uhr abends, findet im Vereinslokale, II., Große Pfarrgasse 12, eine Vereinsversammlung mit Vortrag von Genossen Kohnberger über „Das Verhältnis von Industrie und Landwirtschaft“ statt. Gäste herzlich willkommen. Wien. Der Erste Zionistische Frauenverein ladet die Gesinnungsgenossen zu dem am Dien stag den 16. Februar, präzise halb 8 Uhr abends, startfindenden Vortrag des Herrn Schriftsteller York Steiner, über Schnitzlers „Der Weg ins Freie“ höflichst ein. Lokal des wissenschaftlichen Klubs, 1. Bezirk, Eschenbachgasse 9. Wien. (Komitee zur Pflege derre- 1 igiös-wissensc-h ältlichen Literatur.) Jede Woche findet Freitag Abend halb 8 bis halb 9 Uhr im Talmudthoratempel ein religiös-wissenschaftlicher Vortrag statt. Letzterhin haben gesprochen Sr. Ehrw. Herr Dr. Feüchtwang über Erzählungskunst der Bibel, Herr Dr. Bernstein über Jochenen ben Sakai, Herr Bela Fischer über Sabbat und Sabbataria; auf Basis der gesammelten Erfahrungen bei Gelegenheit einer Studienreise in Siebenbürgen setzte . er klar und deutlich auseinander, daß die Sabbatianer — ungarische Bauern — die im Jahre 1848 zum Judentume übergingen, jüdischer Abkunft sind und daß die geschichtliche Darstellung, daß die Sabbatianer eine kirchliche Sekte und in Böhmen im 15. Jahrhundert entstanden wären, grundlos falsch ist. Wiem. (Vortragszyklus aus jüdischer Geschichte, Literatur und Kultur.) Dienstag den 9. Februar 1909, präzise halb 8 Uhr abends, findet im Festsaale des Ingenieur- und Architektenvereines, I., Eschenbachgasse 9, ein Vortrag des Herrn königl. Geheimen Regierungsrates Prof. Dr. Ludwig Geiger aus Berlin statt. Thema: „Johann Reuchlin und sein Kampf um die Bücher der Juden.“ Eintritt frei, ohne Karten. Wien. (Hebräischer Verein „Iwnah“;) Samstag den 6. d. M., halb 8 Uhr abends, findet im Lokale der „Jüd. Rede-Lesehalle“, IX., Grüne Torgasse 34, ein Vortrag über den Zustand der hebräischen Zeitschriften statt. Gäste willkommen. Hochschulkurse für Palästinakünde des Vereines „Theodor Herzl“. (20. bis 24. Februar.) Das Programm für diese Kurse ist bereits abgeschlossen. Es werden folgende Themata behandelt: 1. Palästinaprogramm. 2. Politische Verhältnisse im Orient 3. Geographie Palästinas. 4L Geologie und Mineralogie Palästinas. 5. Export und Import nach dem Orient 6. Wirtschaftliche Verhältnisse Palästinas. 7. Schulwesen Palästinas. 8. Sanitäre Verhältnisse. 9. Ausnützung der Wasserkräfte des Landes zu industriellen Zwecken. 10. Palästina in der Volkskunde der Juden etc. Unter den’ Vortragenden befinden sich: Prof. Dr. Vambery (Budapest), Prof. Dr. Oberhummer (Wien), Prof. Dr. Grunzei (Wien), Pastor Eberhard (Hamburg), Dr. Sanders (Breslau), Dr. Aarönsohn (Jerusalem) etc. Genaue Prospekte werden' diese Woche ausgegeben. Personen, welche an den Kursen teilnehmen wollen, werden ersucht, sich möglichst bald zu melden, da die Anzahl der Plätze beschränkt ist Anmeldungen werden unter der Adresse: Verein „Theodor Herzl“, VIII., Alserstraße 7 entgegen genommen. Mündliche Auskünfte werden ebendaselbst täglich von 7—9 Uhr abends erteilt. Telephonische Auskünfte unter 18451 und 4167, röm. IV. Inskriptionsgebühr'für sämtliche Vorlesungen K 10.—, für Studenten K 5.—. Wien. (Jüdischer Turnverein in Fünfhaus.) Am 17.Jänner fand die Generalversammlung unter zahlreicher Beteiligung der Mitglieder statt, darunter Herr Kultusvorsteher S. Stein er und Rabbiner Dr. M.<irunwald. Der Obmann Herr Rudolf El kan erstattete den Bericht über die Tätigkeit des Vereines im abgelaufenen Jahre und hob Unter anderem hervor, daß durch die hingebungsvolle Arbeit.des Tumrates das heurige Vereinsjahr das erfolgreichste war. Hierauf ergriff Herr Rabbiner Dr. Max Grunwald das Wort zu einer Rede, in der er die besondere Wichtigkeit des Turnens unter den Juden betonte und seiner Freude Ausdruck gab, daß der Verein in so kurzer Zeit so emporblühen konnte. Mit großem Beifall wurde der Tumbericht des unermüdlichen Tumwartes Herrn Gand. irtg. Theodor S t e i *i h e rz aufgenommen., Der Tümbesuch wies gegen das Vorjahr ein sehr günstiges Ergebnis auf und. auch die Leistungen der einzelnen Abteilungen ergaben prächtige Resultate. Auch der günstige Kässabericht des Kassiers Herrn cand. ing. Josef Kirschmann zeigte, daß auch finanzielle Fortschritte gemacht wurden. Viel zu dem finanziellen Erfolge hat auch die Vergnügungssektion unter der Leitung des Herrn Gustav Waldmann beigetragen, die es sich in der Hauptsache zur Aufgabe macht, unter den Mitgliedern und Freunden des Vereines jüdische Bildung und Geselligkeit zu pflegen. In den Tumrat wurden nachfolgende Mitglieder gewählt: Obmann: Herr Rudolf EI kan, I. Obmannstellvertreter: Kom. Rat Leopold Bass, II. Obmannstellvertreter: Kultusvorsteher S. Steiner, I. Schriftführer: Gustav Waldmann, II. Schriftführer: Felix Popper, I. Kassier: cand. ing. Josef Kirschmann, II. Kassier: Helene A b e 1 e s, I. Turnwart: cand. ing. Theodor S t e i n h e r z, II. Turnwart: Andreas Sabel, I. Material Verwalter: cand. ing. Paul Lengsfel der, II. Material Verwalter: Max Spielmann, I. Revisor: Isidor G e 1 b a r t. Beiräte: Gisela R e i c he n f e 1 d, Hermann Lengsfelder, Heinrich H a c k e r, cand. ehern. Sigmund Justitz. Mit dem Hinweis, daß solche schöne Erfolge nur durch gemeinsame j und opferfreudige Arbeit erzielt werden können, und mit der Bitte, stets die jüdische Turnsache im Auge zu behalten, schloß der Präsident die würdige Versammlung. Der Verein ist mit zirka 70 Mitgliedern dem „Jüdischen Turnverbande“ beigetreten. — Wien. (Bar-Kochba, VIII., Langegasse 5—7.) Mittwoch den 27. d. fand im Vereinslokale ein Trauerkönvent zu Ehren des verstorbenen Ehrenmitgliedes Dr. Leopold Kahn statt. Alle zionistischen Korporationen hatten zur Trauerfeier Vertreter entsandt. Außerdem waren die Herren Reichsratsabgeordneten Dr. Gabel und Stand und Reverend Hechler erschienen. Der Obmann des Vereines, Herr Schmorak, eröffnete die Trauerfeier und erteilte dem Vereinsmitgliede M. Waldmann das Wort, welcher in einfacher und würdiger Weise die Verdienste Dr. Kahns um die zionistische Organisation. und um den "Verein Bar- Kochba hervorhöb. Hierauf sprach das Ehrenmitglied des Vereines Abg. Stand. Zum Schlüsse teilte Herr Schmorak mit, daß die Bar-Kochba beschlossen habe, Dr. Kahn in das goldene Buch des jüdischen Nationalfondes einzutragen Und im Herzlwalde einen Dr. Leopold Kahn - Haiti zu pflanzen. — Wien. Die jüd.-akad. Verbindung „Ivria“ veranstaltete äm 28. Jänner 1. J. einen Vortragsabend, bei welchem Herr Dr. Hermann K a d i s c h über das Thema „Karl Marx und die soziale Bewegung“ sprach. Die glänzenden Ausführungen des Referenten würden von dem zahlreichen Auditorium mit großem Beifalle belohnt. Wien. (JüdischerKolonisationsverein.) Herr Maler Ä.L.Mielich-Mie- 1 i e h o f e r sprach am 11. d. M. über „Von Edom nach Moab, uralte Wege und Siedlungen im Lichte zeitgemäßer Kultur- und Kolonisationsaufgaben.“ Redner schilderte anschaulich und mit großer Begeisterung die Landstriche südlich und östlich vörii Toten Meere, die Ländteile Edom und Moab, welche Moses mit dem Volke Israel durchstreifte, um das gelobte Land,zu erobern. Redner empfiehlt mit Wärme, die an^die Wüste angrenzenden Land-« striche E d ö m und'-'M o ä-b zu erforschen, da derh^ Forscher nicht nur lohnender Erfolg, sondern * höchster Erfolg harrt. Jene Stätten tausendjähriger , Kultur, wie überhaupt das Land östlich vom Jordan, das einst weit dichter-bevölkert war als das West- Jordanland, sind kostbare Forschungsgebiete und für die Kolonisation' weit'geeigneter als die Gegenden amwestlichen Ufer des Flusses. Wenn wir in diesen Gegenden Fuß fassen und Schritt für Schritt den .längeren Weg in das gelobte Land ziehen, sö versichert Redner, werden wir dauernde Werte, schaffen, Werte, die der menschliche Geist jetzt kaum ermessen kann.t An einer großen Anzahl : eigener Aufnahmen zejgte Herr Maler M i e 1 i c h- Mielichhofer durch eine Skioptikon das oben Geschilderte. Der Vortrag mit seinen Illustrationen wurde mit Beifall aufgenommen. Der Vortrag wird mit den Bildern als Broschüre im Druck-erscheinen und den Vereinsmitgliedem zugestellt werden. Husiatyn. Der Damenverein „Rachela“ veranstaltete am 29. November einen Abend, dessen Zweck die Verbreitung der zionistischen Idee in den Frauenkreisen war.. Nach Begrüßung durch die Präsidentin Frau Sommerstein übernahm Gesinnungsgenosse Herr Ing., S a f i e r aus Tarnöpol das Tendenzreferat über „Antisemitismus und Zionismus“, ferner hat Fräulejp Hass eine Deklamation „Herbstblätter“ von Morris Rosenfeld abgehalten, dann las(!) Fräulein Türbowska eine Novelle von Perez unter dem Titel: „Auf eine(!) Sommerwohnung“. Zum Schlüsse haben Gesellschaftsspiele stattgefunden. — Teplitz-Schönau. (Salten abend.) Am 18. Jänner sprach Felix Salten beim hiesigen Volksverein „Zion“ über das Thema Theodor Herzl, seine Persönlichkeit und sein Wirken. Die Rede Felix Saltens war nicht :zu vergleichen mit einer der landläufigen Agitationsreden. In seiner eigenartigen, geistsprühenden Art führte er dem Publikum den Werdegang des modernen gebildeten Großstadtjuden vor, der mit der Gier des Verdurstenden die Errungenschaften der Kultur und des Geistes des Wirtsvolkes einsaugt, in ihm nicht nur lebt sondern kämpft, um schließlich an jenen Abgrund zu gelangen, der sich vor jedem feinfühlenden modernen Juden früher oder später äuftut und ihn zwingt, sich mit der Judenfrage zu befassen. Der ideale Typus dieses Juden war Theodor H e r z 1. Er fand die Lösung der Frage und schlug den Weg desjenigen Juden ein, der weder ein Heuchler noch ein Trottel sein will. Das Publikum, welches den Saal bis aufs letzte Plätzchen füllte, nahm die Ausführungen Saltens mit Begeisterung auf. Gelungene Rezitationen der Herren phil. cand; Heinrich Wittmann (Barissia) und Rubel vom Teplitzer Stadttheater beschlossen den Abend. Radautz. Der hebr. Sprachverein „Iwri“ veranstaltete am 26. Dezember zugunsten der hebr. Schule einen Theaterabend, der glänzend verlief; es wurde gut gespielt und auch ein ansehnlicher Betrag der hebr. Schule, die täglich neue Zöglinge bekommt, zugeführt. Besonders hervorgehoben muß die gediegene Leistung des Fräuleins Rükensteiri werden, die ihre überaus schwierige Rolle naturgetreu wiedergab. Die übrigen Damen und Herren, wie Goldschläger, Frl. Götter, Frl. Wolf und Herr Ficer Haber und Margulies waren an richtiger Stelle. Triest. (Circolo Z i o n i s t i c o.) Am 16. Jänner d. J. fand in den Lokalitäten des hiesigen Zionsvereines die heurige Generalversammlung statt, in welcher die Neuwahl der Vereinsleilung vorge— nommen wurde. Das Ergebnis war: stud. phil. Sternberg, Obmann; Rabbiner Latte s, Obmannstellvertreter; Vizekonsul G.Morpurgo, Kassier; N. B I a s k ö p f und D. P e r e 1 e s, Schriftführer. Behufs Abänderung der Statuten, die sich in mancher Beziehung als reformbedürftig erwiesen haben, wurde ein dreigliedriges Komitee gewählt, das mit einer gründlichen Revision der Statuten betraut wurde und sein Elaborat der nächsten Generalversammlung, die in Kürze einberufen werden wird, vorzulegen hat. Nach der zahlreichen Beteiligung in dieser Versammlung, sowie der angeregten Diskussion darf wohl mit Grund gehofft werden, daß nun auch hier frischeres Leben in unsere Bewegung kommen wird. Mähr.-Ostrau. Am 27. Jänner d. J. fand die gründende Versammlung des Vereines „J ü d ischerVolksvereinZion“ unter zahlreicher Beteiligung statt. Gesinnungsgenosse Ernst Bechert aus Teplitz, welcher sich in liebenswürdiger Weise der guten Sache zur Verfügung stellte, hielt die Programmrede, in welcher er die Wege und Ziele des modernen Judentums besprach. Die von edler Begeisterung getragene, schwungvolle Rede fand stürmischen Beifall und Gesinnungsgenosse Bechert war Gegenstand herzlichster Ovationen. In der Versammlung war die isr. Kultusgemeinde von Mähr.-Ostrau und das mähr.-schles. zion. Distriktkomitee vertreten. Die Wiener Verbindung „Ivria“ sandte ein Begrüßungstelegramm. In den Vereinsausschuß wurden gewählt die Herren: Dr. B e e r, Dr. Färber, Dr. F u c h s, Prof. Hahn,. Oberlehrer Kraus, Krieger, Lerchenfeld, Dr. Reiß, Süßmandl und Wechsberg. In der Versammlung sind dem Vereine zirka 50 Mitglieder beigetreten und ist vorauszusehen, daß es. dem Vereine gelingen wird, noch recht zahlreiche Anhänger zu werben und mit gutem Gelingen seinem Ziele entgegenzugehen. Prag. Am 27. d. M. veranstaltete der j'iit d i-" sehe Volksverein einen sehr gut besuchten Geselligkeitsabend, dem hoffentlich weitere folgen, werden. Diesmal führte phil. Willy Hein (Bär- Kochba) in die Geschichte des jüdischen Theaters ein. Er besprach die Anfänge der dramatischen Kunst beim jüdischen Volke der ältesten Zeit in Palästina, Babylon und Aegypten, streifte das Mittelalter und besprach dann ausführlich das Jargondrama bis zur neuesten Zeit. Lebhafter Beifall lohnte ihn. Frl. Elsa A d 1 e r sang, begleitet von Herrn Oberkantor Kornitzer, mit geschulter Stimme einige Lieder, ein Prager Humorist kopierte jüdische und nichtjüdische fiühriengrößen und phil. Oskar Hein (Bar-Kochba) hob noch die Stimmung durch Rezitation derGedichte von Beda. Jägerndorf. Am 31. Jänner sprach Gesinnungsgenosse Herr Ernst Bechert aus Teplitz über „Wege und Ziele des modernen Judentums“. Die Versammlung, vom Vorstand der Kultusgemeinde einberufen, wurde vom Vorsteher, Herrn Julius. Krämer selbst geleitet und wies einen außerordentlich guten Besuch auf, welche Umstände um so höher anzuschlagen sind, als dies in Jägerndorf die erste, im Zeichen des Zionismus stehende Veranstaltung überhaupt war. Die Worte des Referenten,, welcher in eiuer einundeinhalbstündigen, zu Herzen dringenden Rede Entstehung und Entwicklung des Zionismus schilderte und nachwies, daß er die einzig richtige Art, die Judenfrage zu lösen, sei, erweckten einen begeisterten Beifall. Nach der Diskussion und der Beantwortung der vom Publikum gestellten Fragen, wobei der Referent von den Mitgliedern des m.-schl. Dk. dem Herrn Gustav Finzi und Dr. Fritz Ekstein unterstützt wurde, meldeten sich 25 Damen und Herren, bereit, die Vorarbeiten zur Gründung eines zionistischen Vereines in Jägerndorf zu übernehmen. Brünn. (Makkabäerfeier.) Am 12. Dezember veranstaltete die „Jüd. Lesehalle und Volksbibliothek“, der „Jüd. Turnverein“, die jüd.-akad. Verbindung „Veritas“, die „jüd.-akad. Lese- und Redehalle“ und die „Tafelrunde der alten Herren“ in der Schwechater Bierhalle eine Makkabäerfeier, die bei überaus großem Zuspruch derBrünner Judenschaft einen würdigen Verlauf nahm. Hejr Dr. Feldmann begrüßte die erschienenen Gäste und betonte, daß gerade dieses Fest es vermag, Zionisten und Nichtzionisten, alle Schichten der Brünner jüdischen Bevölkerung zusammenzuführen, um die herrlichen Taten unserer nationalen Helden, der Makkabäer, würdig zu feiern. Hierauf hielt Herr R.-Abg. Adolf - Stand die Festrede. Unsere Tage, führte Redner aus, gleichen jenen der Makkabäer. Bedrängnis von außen, Zersetzung im Innern, das ist das gemein—

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