Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 7 (1905)
- Issue
- 52 (29.12.1905)
- Date
- 1905-12-29
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 1 Ebenso kann die Frage bezüglich der Agitation als bereits gelöst betrachtet werden. Die Vorarbeiten sind schon getroffen und die Aktion bereits im Gange. Am 17. Dezember fand in Krakau eine Konferenz aller galizischen Distrikte statt. An derselben nahm der Obmann des L.-K. Dr. Schallt teil. Es wurde eine vollkommene Einigung erzielt und alle Maßnahmen getroffen, um die Forderung nach einer judischnationalen Autonomie mit allem Nachdruck 311 erheben und die Agitation mit allen Mitteln zu betrreiben. Die Herren Adolf Stand, Dr. Goldwasser, Dr. Waschiff, Dr. Brande und Dr. S ch u r sind zur Dttrchführung der Aktion mit allen notwendigen Vollmachten versehen werden. In Mähren hat der Obmann des L.-K. Tr. Schal'it mit Hilfe des Proßnitzer Komitees, der Brunner Organisation, der Wiener Studentenvereine und der zionistischen Ferialverbindungen die Agitation eingeleitet. Herr Dr. K a d i s ch, hat sich bereits am 20. Dezember nach Mähren begeben, um eine Reihe von Wandervorträgen zu absolvieren. Ebenso sind in Böhmen die Vorarbeiten int besten Gange und die Agitation hat begonneu. Dr. S ch a l i t sprach bei der Prager Makkabäerfeier am 25. Dezember bereits über die Frage der jüdischen Autonomie. In der ersten Jännerwoche finden in Prag zwei große Volksversammlungen statt. Die Organisation der Provinz trifft das böhmische D.-K., das schon eine Reihe von Versammlungen ausgeschrieben hat. Die tschechischen Abgeordneten beginnen der Frage der jüdischen Autonomie ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden. Sie nehmen eine ivohlwollende Haltung ein. Die Wiener Agitation wird in der ersten Jännerwoche einseffen. Es werden au einem Tage in allen zur Verfügung stehenden großen Sälen Wiens Massenversammlungen abgehalten werden. Mit dieser Aktion sind die Herren Dr. Margulies uitd Dr. Weiseng r ü n betraut. Wersammlurrgen in Mähren. Auf seiner Agitationsreise durch Mähren hielt am 25. Dezember Herr Dr. H. K a d i 1 ch in Straßniff in einer zahlreich besuchten Versammlung etticn Vortrag, der lebhaften Beifall tveckte und eilte anregettde Diskussion hervorrics. Den Vorsitz führte Herr meci. Theodor Ko hu, an der Diskussion beteiligten sich Se. Ehrrvürden Herr Rabbiner Dr. Fr i edm a n 11, Dr. R 0 bits ch e k und Dr. Schmiff. Die Versammlung beschloß eiustimnüg, an die Regierttug ein Telegrannn abgehen zu lasset;, in tvelchent die nationale Autonomie der Juden verlangt wird. Die HiisskMo« für unsere russischen Brüder. lSchluß.) Cs ist zu ermähnen, daß die Feslsetzniig sowohl für sikw ivie für Odessa unter der Bedingung getrosten njoiben ist, dun iu den beiden fle» nannten Städten iioch je weitere 5N M> ütttbel ans Sammlungen an Ort nnd stelle ansgebracht rr.erden. Da Odessa sehr schwer aelitten HM, so wurde für die Unterstützung der dortigen Schn len, die ans den -.Utiittein der verarmten (gemeinde sich zunächst nul)l iverden oestreiten lassen, lOUUO i)iuOe( bewilligt. Das jüdische Hospital, das während der Tage des Pogroms von 20— 30 000 Personell ausgesucht ivorden roar, erhielt eine Unlterstützttng von ruj;:u ülubel, mit» es schien endlich geboten, einen Fonds von .'.0000 Rttbel zur Verfügung zu stellen zur Unterstiilunin der Arbeitslosen in Odessa, da die (defuhr besteht, das; die hungernden arbeitstoseli >nlassen sich in anderem Falle ,yt nerlen Ausschreitungen hinreinen lassen könnten. Es konnte in Odessa des ferneren direkt verhandelt werdet« mit den Vertretern folgender Ortschaften: Mtermann, Balta, Bogopvl, Cherson, (dolta, Ielisawetgrad, Kalarasch, Ktschenetv, Krementschug, Nitolajew, Olivivpol, Shmerintä. Winitza. Auch mit all diesen Ortschaften gelang es. .;n eiirer vollständigen tzlerständignttg über das Hilfswerk zu gelangen, mit Ausnahme von Kifchenow. Tie Verhältnisse von Kischenciv erfordern eine besondere Behandlung. Einige reiche Mitglieder der (Gemeinde haben, wie sich jetzt herausstellt, für die durch de» Pogrom im Fahre 1903 Geschädigten Beträge gezeichnet, diejse Beträge aber niemals eingezahlt, unter denl Borwan de, das; ihre Beitrage zur Linderung der Not nicht mehr erforderlich seien. Außerdem tmtrde der;)teft der damals gesammelten (Gelder tzirka 100 000 Rubel) für Wohlfaln tse inrichtlttlge>c in der Gemeilrde verivendet. Dadurch >var eine direkte Jüdisches Volksblatt Entlastung der reicheret» Mitglieder der Gemeinde eingetreter,. Trotz dieser Tatsachen und trotz des Umstandes, daß Kstchenetv eine verhältnismäßig reiche Stadt ist, hat man in Kischenew nach den jetzigen Metzeleien und Ptnndertmgen keinerlei 'Lammluttg veranstaltet, »vährend andere ärmere 'betroffene Städte an Ort nnd Stelle erhebliche Beil rage gesanunelt haben. I nfolgedessen wurde vetchlogen, Kischenew nur unter der Bedingung 7ÖUUU Rubel zur Verfügung zu stellen, daß am Orte selbst 2ö—'30 000 ritnbel aufgebracht »Hürdett. Herr viechtsaruvalt G v l d e n st e i n aus Ktschenetv, der in Odessa amvesend war, und .Herr Brodsky jnn. ans Odessa haben es übernommert, an Ort und Stelle in Kischenew unsere Propositionen zur Durchführung zu bringen. Bis zu diesem Augenblick ist eilt endgültiger Bescheid über die Regelung der Angelegenheit nicht eingegangetl. Durch die Absendung von Bolen aus Odessa Hattert wir den Versuch gemacht, Delegierte attS IekaterinvSläw und Ismail hcranzuholen. Cs toar unjerett Boten jedoch tiirijt gelungen, bis ztt den dezeichneten Städten vorzudringen. 'Noch wertiger war es tnöglich, in dirette Verbindung mit dem entlegenen Saratow und Rostow tzDoti) M gelangen. Ta sich auch nicht adjehen lieh, in welcher Jett die betreffenden Verbindungen würden hergestellt rverden werden tonnen, so blieb uns nichts übrig, als auf andere Weise für die Versorgung dieser Städte und Distrikte entsprechende Vorsorge zu treffen. Das ist uns gelungen. Das große Teehaus W. W i s s 0 tz k y u. Co. in Moskau, dessen Hauptchcs ivir itt Ädoskau bereits kennen gelerrrt hatten, hat in fast allen Ltädtett Rußlands Vertretungen. Ein Harrptzweiggeschüft befindet sich in Odessa. Der Ches dieser Firma, Herr Start T a ri e r, sowie Herr I. Wissvtzty juit. in Odessa haben es übernommen, sobald sich in irgend eitler Weise Verbindungen Herstellen lassen, die Hilseletstnug für Iekaterinoslaw und Bezirk sowie für Saratow und Rostdw ans Grund der bereits festgelegten Prinzipien zu übernehmen. Die notigen schriftlichen Instruktionen für Iekaterinoslaw, Saratow und Rostow sind hinterlegt worden. Es ist zu erwähnen, daß für Rostoiv 31 000 Rubel und Iekaterinoslaw und Rayon rund 30 000 Rudel für eiste Hilfe zur Verfügung stehen. 'Shit 8. Dezember abends war unsere Tätigleit ln Odessa zum Abschluß gelangt und wir trafen am 10. Dezember wiederum in Berlin ein. Die generellen Gesichtspnnte, die uns bei unserer Hilfsaktion geleitet haben, blieben unausgesetzt die folgenden: Berhinderung der Auswanderung, sotveit irgend durchführbar, kleine Almosen, sondern sofortige Gewährung einer Unterstützung in dein Umfange, daß die Betrossenen ihre ursprüngliche wirtschaftliche Tätigkeit, tvenn auch in bescheidenerem Umfange, tvieder anfznttchmen in der Lage sind. Um die Unterlagen sür die zu gewährenden Unterstützungen zu gewinnen, wurden die Gelschädigtetl in verschiedene blassen eingekeilt: 1. Groß'kanfleitte, 2. mittlere .iianslente, 3. kleinere Kansleuke und Handwerker, 4. Arbeiter. Entsprechettd den lökalett Verhältnissen wurden für diese Kategorien maximale IkttterstütMngen festgesetzt und auf Grund des so gewonnenen DurchschttitleS die den einzelnen Getneindcn zu gewährenden Beträge festgesetzt. Ten Lokalkomitees an Ort und Stelle bleibt es aber unter Ueberwachung durch die.einzelnen Benlratkomüees Vorbehalten, die anszi'.rzahletidett Summett gemäß den» individnetien Falle zu normierett. Da immer noch eittzelne Ortschasten, uou denen bisher nicht bekannt geworden tvar, daß sie durch Pogronw' heimgesncht ivorden sind, sich bei d.'n Ientralkvtnitees der einzelnen (Konvernements ntelden, 10 wurde fest gesetzt, das; diese Zentralkomitees das Recht haben sollten, uttr Grund der vereinbarten allgemeinett Norm Utttersttitznnaen zu geben innd zivar hat Kiew das Recht, bis ,yu 2wm Ülubel zu gewährettj. Für dett Odessaer xtezirk ist für den gleichen Zweck ein Panschge.'antnm in Höt:e bis zu 20 00» Rubel anSgeworfen ivorden. Pvliawa endlich ronrden hierfür 10000 Rubel zur Berfügnng gestellt. Für die heilugbfuchte (segend voll Svlotottoscha ivnrdett gleichfalls tottmt 2,'ubel im Panschgnantnln gewährt, für Fleclen in der Umgegend von Moimti) oooo, für die Uiugegend von Kremenkschng 20 000 Rubel. De» sämtlichen nnterstützten Gclttetndett rrmrde die Berpslichinng anferlegl, sich -um'weitere Unierslütznngen nicht direkt an kas Ausland zu inenden, sondern im Falle absoluter Rot'iveudig- ■feit an bas Berliner Zentrakkvmitee eittsprechende rllachrichten gelangelt ztt lassen. In llebereinstintnutiig mit allen lokalen Komitees in Rußland wurde festgesetzt, daß Christen, die bei der Verteidigung von Inden geschädigt ivorden sind, genall in dem llmstutge nitterstiützt rverden sollten wie nnsere eigenen Glanbensgettossen. (Gleicher Erwägung folgend, Hai die Komunssivtl sich attch entschlossen, Frau Doktor Dllbvnche 1000 Rubel rttid dem Prediger der Odessaer Baptistetigemeinde 000 Rubel zur Bersügnttg zt> stellen. Frcttt Dr. Dttbouche hat in aufopserndster Weise einer Anzahl jüdischer Fratteti ttnd Mädchen Unterkttnst und Beschästignng gewährt und tut das gleiche jetzt noch, während der Prediger der Baptistettgemeinde einer erheblichen Aicha hl unserer Glanbensgenvssett Speise tlttd Unterkunft eine längere Zeit hindurch gewährt. Es ist anzunehmen, daß die Frage der Hu» terstntzrtng, die Personen nub Familien zu gewähren sind, mit sie tvieder eriverbssähig zu rnachen, durch die Beschlüsse der 5tommissivtt im ivetentlichen als erledigt gelten kann. Unerledigt Nr. 52 blieb die Frage, in welcher Weise für Witrven und Waisen gesorgt tverden soll. Die Kommission hat mit dett in Rnßland bestehendert Komitees Bereinbarttngen nach der Richtung hin getroffen, daß mit äußerster Beschleitiiiguiig absolut zuverlässiges Material iiber die Zahl der vovhandene-n Witwen rttid Waisett gesamntell tvekden und daß die Zetttraliomitees in Rußland alsdann nach Prüfung aller lotaleu Vorschläge ihrerseits Anträge nach Verkitt über die Bersorgurtg der Be° tresfenden stellen sollcrr. Sobald diese Anträge vorliegen, werden sie den verschiedenert westeuropäischett Komitees zngüngtich gentacht werden. Cs tvird sich int wesentlichen um die solgettden Möglichkeiten handeln: Insofern es sich mn Hakbtvaisen handelt, sollen die Kinder, wenn irgend ntöglich, bei dett» Baker refp. der Mutter bleiben >uttd die Familie irt Verhältnisse gebracht werden, die, wenn angängig, ihre bleibende Eriverbssühigkeit verbürgt. Ist dieses Ziel nicht zu erreichen, so ttmß durch Aussetzer» von entsprechendeit Renten für die Ztikuttst Vorsorge getroffert werden. Vollwaisen, für deren Bersorgttng sich auch Verivattdte nicht heranziehen lassen, sollen irt russischen Waisenhäitsern, wie solche tt, a. in Odessa und St. Petersburg vorhanden sind, nntergobracht werden. Es kann in Frage kommett, Fonds für den Ausbau der vorhandenen Ällrisenhättser zur Verfügung zu stellen, resp. 'soll auch der Versuch gemacht werden, Waisenkinder außerhalb Rußlands unterzubringen. Eine entsprechende Vorsorge ist in Kranbetthäusern nnd Sicchenhäusern sür jene zu treffen, die infolge der Pogrome durch Verwundnttg usw. ihre Enverbssähigkeit vollkomtnen eingebüßt habet». Die Verluste, die einzelne Gemeinden gelrofsett haben, sind vielfach so außerordentliche, daß die lokale Ausbrirtgnng der Mittel zur Ausrechterhaltttttg gemeinnütziger Institutionen, insbesondere auch vott Schulen, vielfach ernstlich in Frage gestellt worden ist. 'Es dürfte sich als not- 'wendig erweisen, daß, tven»gleich nicht aus jenem Fonds, der für die Unterstntzttng der durch Pogrome Heimgefttchten gesammelt worden ist, so doch ans anderen >Fvnds einzelnen Gemeinden in Rußland in entsprechender Weise zu Hilfe gekommen ivird, soll nicht das Ge mein de leben daselbst vielfach ernstlich Schaden erleiden. Es dürste sich ferner als trotwendig erweisen, gleichfalls Snntttten zur Verfügung zu stellen, um in allen betrvfsenett Ortschasten durch Advokaten deik tatsächlichen Verlaus der Ereignisse bei den Pogrotnert, isowie die sich daraus ergebenden juristischeti Konsequettzen klarstcllen zu lassen. Die reale Bedeutung eines solchen Vorgehens zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen, oder 'tun schuldige Personen zur V'erattt«lvortung %u ziehen, mag im allgemeinen sehr zweifelhaft sein, obwohl in besonderen Füllen sich ein derartiges Resultat tvird erzielen lassen. Nnztveifelhast wird aber das aus diese Weise gesammelte Material, daS entsprechettd zu verwertctt wäre, einen großen moralischen Eindruck ans die gesamte gesittete Welt lnachen mtd in der Rnckivirlung vott der rufsischen Regierung trettigstens in gewissem Umfange berücksichtigt werden mlüssen. Tie Eindrücke der .Konrutiffiott, die sie dttrch ttnitlittelbare Bevbaclftnng- und durch die Vernehmntlg absvlttt zuoerlässiger Zengert gewonnen hat, sind die furchtbarsten. Die Wirkung der Pvgrvme sind entsetzlicher, als das auf Grund der bisherigen schriftlichett Berichte hat angenommen werden könneit, und es steht fest, daß die rnfsischett Staatsbehörden in den bei tveitem meisten Fällen nichts taten, tun den barbarischen MnSschreittlngett gegett das Leben nnd den Besitz ttttserer GlanbertSgertoss-en Einhalt zn tun. In sehr zahlreichen Fället» liegt sogar schon jetzt der akteumüßige Betoeis dafür vor, das; Beamte der russischeil Regiernüg zu den Alisschreitttugen artgereizt und als Anführer der Pöbelbattden fnttgiert haben. Es ums; leider attsgesprvchen tverdeu: ES besieht nicht die geringste Garantie dafür, daß gleiche A'usschreiitingett für die Ztiknnft unmöglich seitt tverdeu. Die Befürchtung ist vielmehr gerechtfertigt, das; bei der systeinatischei! Hetze, die auch jetzt noch in zahlreichett Ortschasten gegen unsere Glanbettsgenvssen betrieben wird, und bei der Straslvsigkeit, der sich zahlreiche bei dett Pogronten beteiligte rnfsische Staatsbeamte erfrenett, ttetie, srhlvere Attsschreitnngeit gegen die rufsischen Inden in jedem Augenblick erwartet werden könttett. ES bleibt daher die Pflicht der nichtrttMrhetk Juden, ans das ernftefte mit diesen Möglichkeiten zu rechnett und ans eine erneute Intervention gefaßt zn sein. Die Utii-erstütznilg, die wir bei den in Rußland vorhandenen Komitees gesundet» habet», verdient die höchste Anerkemm-ng. Es war in fast alleit Fällen leicht, eine volle Verständigung herbe iznsnhren lind die mW scheu Komitees von der Ztveckutäßigkeit der Grutidsätze ztt überzeugen, ans Grttnd bereit die Komnlission handelte. Bon der Kommission sirtd bisher für die verschiedcttett Orlschastett in Rttßlattd 1030 000 Rttbel assigttiert. Es tvird, wetttt dieselbett Grundsätze tveiker zur Atttvendnttg gelattgen, wie bisher, w e n i g st e n s noch ein Betrag von 1000 000 Rubel verausgabt werden rnrissen. Die bleibende Versorgung der Wittveit ttnd Waifen -und der arbeilisiuisähigen Krüppel ist in diesen Betrag nicht «ingeischlossen. Wir betnerkeit zum Schtttß, daß alle Beschliisse der Kommisfion einstiitunig gefaßt ivorden fittd. Werlin, den U. Dezember 1905. David F e i tt b e r g, St. Petersburg. Dr. Paul N a t h a n, Berlin. Carl S t e t t a n e r, London.