Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 7 (1905)
- Issue
- 19 (12.5.1905)
- Date
- 1905-05-12
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Jüdisches Volksblatt Nr. 19 Verciitsrr ctthrichten. (Fortsetzung aus dein Hauptblatte.) Israelitische Kultusgemcindc Wien. Sonntag den 14. Mai 1906, 11 Uhr vormittags, findet eine ö f f e n t l i ch e Plenarsitzung des Kultusvorstandes, 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, statt. Tagesordnung : R e ch n u n g s a b s ch l u ß pro 1 9 0 4. Die Jüdische Bereinigung Wien hält Dienstag am 16. ds., präzise hall' 8 Uhr abends, ihren dritten öffentlichen TiSknssionsabend ab. Ort: M. Edelhoffer, 2. Vez., Prater, Ausstelluttgsstr. 27. Thema: „Unser Programm". Referent: Doktor Hermann K a d i s ch. Gäste herzlich willkommen. Beth-Hamidrasch „Thora Ez Chajim". Die ordentliche Generalversammlung des Vereines hat im Vereinslokale, 2. Bez., Große Schiffgasse 8, stattgefnnden. Obmann Herr Philipp Back begrüßte die Versammlung und speziell Herrn Adjunkten Julius Braun als Vertreter des Kultusvorstandes. Er verlas den Rechenschaftsbericht, aus dem sich stetig steigende Ausgaben ergeben nnd richtete einen dringenden Appell an die Mitglieder, für den Verein Propaganda zu machen, damit derselbe auf der seit nahezu 50 Jahren befolgten Bahn zur kräftigen Förderung des Thorastudiums fortschreiten könne. Ter Jahresbericht wurde genehmigt, die turnusmäßig ausscheidenden Mitgliedern Herren Adolf Bern seid und Wilhelm K r i tz l e r wieder- und Herr Isidor F r o m m e r neugemählt. Wien. (Tomech Ewjonim Verein.) Dieses seit Jahren bestehende Wiener Wohltätigkeitsinstitut hat an den verflossenen Pessachfeiertagen in dem zur Ausspeifnna armer zugereister Israeliten bestimmten Restaurationslokale, U., Große Schiffgaffs Nr. 17, 750Perfonen — darunter an 100 jüdische Soldaten — mit Freitisch und überdies eins namhafte Zahl würdiger Bewerber auch mit Geldunterstützungen bedacht. Es ist dies eine Leistung, um die sich zum großen Teile die Vocstauss Mitglieder des Vereines, an dessen Spitze Oberkantor M. Scharr steht, verdient gemacht haben, indein sie nicht nur bestrebt find, dem Institute stets neue Gönner und Unterstützungen zuzuführen, sondern auch reine Zeit und Mühe scheuen, den Ansspeisungen, die regelmäßig au den Sabbat- und Festtagen stattfinden, anzuwohnen und hierzu persönlich die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen. Besonders feierlich gestalteten sich die beiden Sederabende, bei denen der Gesamtvorstand sowie der Ehrenpräsident des Vereines, Sr.Ehrw. Hr. Rabbiner I. Fürst erschienen waren und die der Obmannstellvertreter Herr Siam. Figdor in Vertretung des Obmannes mit einer" herzlichen Ansprache an die Beteilten einleitete. Zu wünschen wäre nur, daß dieses Institut, welches, wie der Ehrenpräsident gelegentlich seines in der Schiffsynagoge am Pessachseste gehaltenen Vortragss rindringlichst hervorhob, eine so segensreiche Tätigkeit entfalle:, das Interesse der großen Oeffentlichkeit mehr in Anspruch nehmen und diesem Werke echter und rechter Humanität und Nächstenliebe in höherem Maße die wohlvcrdiente Teilnahme enkgegengebracht würde. Pr. Neligiorrsschule der Adas; Jisroel <2. Bez.. Negerlegasse 2). Vor einiger Zeit fand an dieser Schule die Prüfung statt. Herr Rabbiner F ü r st leitete dieselbe in Anwesenheit des Gesamtvvrstau des der Adas; Jioroel. Herr Professor M M anitz wohnte der Prüfung als Inspektor des Religivnsnnterrichtes nnd in Vertretung des Knltusvorstandes bei. Eltern der Schüler waren in großer Zahl anwesend. Tie Prüfung nahm den Verlauf, an den wir nunmehr seit 0 Fahren gewohnt sind: Sehr ausgedehnter Lehrstoff ans Pentateuch, Propheten, hebr. Grammatik, Gebele-Uebersetzen. jüdische Geschichte und Reliqionslehre; vollständig' Beherrschung dieses Lehrstoffes seitens de> Schüler, ivas ans den ebenso raschen als präzise i Antworten klar hervvrging. Tie Anerkennung war demnach auch eine lebhafle. Herr Professor K a u i tz würdigte in ivarmen Worten die Leistungen der Anstalt nnd besonders die au>vp;ernde Tätigkeit Sr. Ehrwürden des Herrn Rabbiner F ü r st. Herr Rabbiner Fürst dankte u.ro pries in schwungvollen Worten die Tätigkeit des Lehrkörpers nnd Vorstandes und ermahnte die Inder, 'ich der vielen Opfer durch eifriges Lern n und noch eifrigeres Befolgen der empfangenen Lehren n nrdig zu zeigen. Tie Frequenz betragt 150 Zöglinge. Verein jüdischer Privatbeamten in Ezernorvitz. Bei der am 30. April d. I. stattgesund.'N''n ordentlichen Generalversammlnng wurden in die VereinsleUnng genstihlt: die Herren Hermann Mittelmann, Obmann, Osias Preminger, Obmannstellvertreter, Karl Leo Goth, 1. Schriftführer, Samuel Rvsenberg, 2. Schriftführer, Alfred Fuhrmann, Kassier, Adolf Janll Bibliothekar, nnd Oskar Zienes, Isidor Schnapp, Isidor Stanger und Hermann. Herdan ohne Funktion. Gleichzeitig wurde der Beschluß gefaßt, das Vereinsstatut einer eingehenden Reform zu unterziehen, und wurden zu diesen: Behnfe die Herren Karl Lev Goth als Referent und Osias Preminger als Korreferent bestellt. Der Ungarische israelitische Handwerks- und Arkerbauvereiu i» 'vndapeft hielt unter Vorsitz seines Präsidenten Dr. Armin 8t e u m a u n eins Ausschußsttzung. Vor der Tagesordnung widmete der Präsident denjüngstdahingeganaenenAusschußinitgl»cdernPaul Teurer und Marzell Neuschloß tiefempfundene vtachruse, worauf der Ausschuß beschloß,dasAndenken i beider edlen Philanthropen im Protokoll zu verewigen. | An Spenden sind dem Vereine zugekommen: von Baron Moritz Herzog als Stiftung erste Rate 5000 k\ von Baron Gustav «.Springer 500 K, von den Kindern weiland Frau Guttmann geborene Jakabfi 400 K, von der Ersten Ungarischen Allgemeinen Assekuranzgesellschaft 200 K, von der Vereinigten Budapester Sparkasse, der Landes-Zentral-Sparkaffe und der Genossenschaft der Klein- und Mittelgewerbetreibenden je 100 K. Die Ausgaben für das laufende Jahr wurden mit 46.300 K festgestellt; es wurde beschlossen, zur Deckung des mit 8000 X präliminierten Defizits eine Sammlung einzuleiten. Aus der Markus uud Babette Pollak'schen und aus der Emilie-Singer-Stiftung wurden an neun ehemalige Handwerkszöglinge zu ihrer Etablierung Unstützungen in Beträgen von 200—1000 X, insgesamt 5800 K bewilligt. Der Sekretär meldete, daß sämtliche in staatlichen Ackerbauschulen untergebrachten zwanzig Ackerbauzöglinge im I. Semester sehr befriedigende Fortschrittszeugnisse erhielten. HilsSverein der deutschen Juden. Die letzten Wochen waren für die weitere Ausbreitung des Hilfsvereiues sehr fruchtbar. So hat sich in Mannheim ein Zweigverein konstituiert, dessen engerem geschäftsführenden Komitee unter anderem folgende Herren angehören: Julius E t t l i n g e r, Emil Hirsch, Saüy Reiß, Julius Bens heim er, I. D a r m st ä d t e r, I. H a r t o g, Dr. I. M o s e s, Dr. A. S t a a d e ck e r, Stadtrabbiner Dr. M. S t e ck e l m a ch e r. Das Komitee hat mit der Propaganda eifrig begonnen und es dürften in kurzer Zeit auch in den andern größeren Gemeinden Badens Zweigvereine in 3 Leben treten. Am 26. Februar sprach Herr Siegmund Berge! aus Berlin in Bremen vor einer großen Versammlung von Damen und Herren aus Bremen und Umgegend über „Die Not der osteuropäischen Inden und das Hilfswerk der deutschen Juden". Der ausgezeichnete Vortrag hatte zur Folge, das sich sofort unter dem Vorsitze des Herrn Rabbiners Dr. R o s e n a k ein Lokalkomitee konstituierte, dem eine stattliche Anzahl von Damen und Herren als Mitglieder beitrateu. Den Vorstand des Komitees bilden die Herren Rabbiner Dr. Rosenak, N. Abraham, Dr. I. Pineite und Julius Aschendorff. In Magdeburg fand am 16. März im Prunksaale des „Cafs Hohenzollern" eine öffentliche gut besuchte Propagaudaversammlung statt, in der die Herren Generalkonsul Eugen Landau und Siegmund Berge! aus Berlin über „Die Aufgaben und die Leistungen des Hilfsvereins der deutschen Juden" ausführliche Referate erstatteten. Die Versammlung folgte den interessanten Ausführungen der Redner mit lebhaftem Interesse und es wurde die Begründung eines Lolalkomitees beschlossen, bestehend aus den Herren: Gotthold Simon, Sperling. He ine mann, Rechtsanwalt Bacher, Dr. Falken st ein u. a. in. Fast alle Anwesenden traten dem Verein als zahlende Mitglieder bei. Hamburg. Der Verein zur Gesundheitspflege schwacher israelitischer Kinder (Ferienkolonien) hielt seine diesjährige Generalversammlung unter Vorsitz des Herrn L. "Marhiason ab. Der Vorsitzende hob in seinem Jahresberichte hervor, daß es den Vorstand mit Freude erfülle, die Errichtung eines eigenen Kinderhospizes konstatieren zu können. Das mit einem Aufwands von 140.060 Mk.errichteteKinder) Hospiz in Duhnen wurde, wie seinerzeit ausführlich berichtet, im Juni vorigen Jahres seiner Bestimmung feierlichst übergeben. Es bleibe nur noch übrig, eine eigene Badeanstalt zu errichten sowie eine gedeckte Spielhalle. Die hierzu erforderlichen Kosten von 12.000 Mk. hoffe der Vorstand noch diesen Sommer aufzubringen. Dem Berichte ist ferner zu entnehmen, daß im vorigen Jahre 150 Kinder Aufnahme im Hospiz fanden, außerdem wurden noch fünf lungenkranke Kinder in anderen Badeorten untergebracht. Der Verein hat ferner einer Anzahl von Kindern auf ärztliche Anordnung mährend der Schulzeit Milch uud Eier verabfolgen lassen. Die Einnahmen des Vereines betrugen an einmaligenBeiträgen 11.327 Mk., an jährlichen Beiträgen 39N2 Mk. Unter den Ausgaben steht an erster Stelle Verpflegnrrgskonto Duhnen mir 10.300 Mk., ferner Schnlfrühstückskonto 010 Mk. Die Abrechnung wurde als richtig anerkannt und dem Kassierer Entlassung erteilt. Die übrigen Punkte der Tagesordnung umfaßten innere Vereinsangelegenheiten. Personalnachrichten. Danksagung. Für die vielen nnd herzlichen Beweise der Znneignng nnd des Wohlwollens, die uns die Bar-Mizivah unseres Sohnes brachten, allen Freunden und Genossen besten und schönsten Dank! Mit treuen Zionsgrüßen Herr und Frau Dr. T a t v m v n K r e n b e r g e r. Wien, 8. Mai 1005. Direktor Moriz Bauer. Letzten Sonntag fand auf der israelitischen Abteilung des ZentralfriedhofeS daS Leichenbegängnis des in Meran verstorbenen Direktors des Wiener Bankvereines, Mvriz Baue r, statt. Die geradezu imposante Beteiligung der FinanzwAt sowohl wie der verschiedensten Gesellschaftsklassen boten den glänzenden Beweis für die große Wertschätzung, der sich Direktor Moriz B a ii a allerorten erfreute. Auch als Jude zählte Direktor B a n e r zu den Besten. Sein ganzes Leben war von einer fast kindlich naiven Frömmigkeit geleitet. Wohltätig, ohne dabei geräuschvoll zu werden, verstand er es auch, die Wohltätigkeit dort zu üben, Ivo sie wirklich am Platze war. Kennzeichnend für seinen Familiensinn war auch seine grenzenlose Pietät für seine verstorbenen Verwandten. Seinem religiösen Sinn entspringt auch wahrscheinlich die letztwillige Verfügung, daß die schwergetroffene Gattin den Leichnam nicht auf den Friedhof geleite, ein Usus an welckein im konservativen Deutschland und in Ungarn noch heute allgemein festgehalten wird. Tokeiy (Ungarn). Vorige Woche starb hier der Rabbinatsasseffor Abraham Klein im hohen Alter von 00 Jahren. Der Verstorbene genoß wegen seiner Frömmigkeit und seines immensen talmudischen Wissens großes Ansehen. Proßnitz. (G olde n eHochzei t.) Vorige Woche feierten hier die Eheleute Emannel Löw und seine Gemahlin Frau Julie Löw geborene Steinschneider das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Die Jubilare, die beide sich der besten Gesundheit erfreuen, gehören zu den geachtetsteu Familien unserer Stadt und erhielten anläßlich ihres Jubelfestes zahlreiche Gratulationen. Ein Sohn der Eheleute Löw ist der bekannte Hofschanspteler Konrad Löwe. Wien. Am Sonntag wurde Oberpostofsizial Adolf T e r n e r im Alter von 78 Jahren zu Grabe getragen. Er hinterläßt eine Tochter und drei Söhne, von denen einer, Dr. Josef Terner, Sekretär der Pvstdirektion ist. In seiner Vaterstadt C z e r n o iv i tz hat sich der durch talmnöische Kenntnisse Hervorragende besondere Verdienste um die Gründung der konservativen Partei, ebenso durch seine politische Tätigkeit erworben. Im Tranerhanse, lvo die Amtskvllegen des Verewigten erschienen, fungierte Kantor Blatt, ebenso in der Zeremvnienhallc. Am Grabe sprachen Prediger Grün und jnr. Dr. Zipfer, ein Freund des Verblichenen, welche dessen wahrhafte Frömmigkeit, Menschenfrenndlichteit nnd Berufstrcnc rühmten. Nachdem ein Vertreter des Vereins „Oßach Eheßed" daS El rnole rachamim rezitierte, schloß die erhebende Tranerfeier mit dem Kaddisch. Ludwig Kranöz de Mcgyer. Unter den Legaten, welche die Gesamtsumme von über einer Million Kronen betragen, befindet sich auch eine von X 600 060 zur Errichtung eines Asyls für arbeitsunfähige, verarmte Budapester Großindustrielle und Großhändler. Außerdem vermachte der Verstorbene folgende, ausschließlich jüdische Legate: Dem Wvhltätigkeitsfvuds der Pest er israelitischeu Religionsgemeinde X 50 000, dem israelitischen Tanbstumincninstitut X 15 000, dein israeliti scheu Handwerks- und Ackerbauverein X 10 000, dein israelitischen Spital X 30 000, dem Adele Brvdy-Kinderspital X 20 000, dein „Ez Ehajim"-Verein des Rabbinenseminars X 2000, für die armen Zöglinge der israelitischen Lehrerpräparandie X 5000, dem israelitischen Stipendieitverein X 5000, dem israelitischen Knadenwaiserchanse X 20 000, dem israelitischen Mädchemvaisenhause X 10 000, dem Pester israelitischen Frauenverein X 20 000, dem Volksküchenfonds des - israelitischen Frauenvereines X 10 000, dein Pester israeliti,"chen Waisenmädchenaspl X 10 000, der Talwud-Dhvra-Schnle X 2000, dem KinderbekleidungSfonds der israelitischen Gemeinde X 6000, dem Stipendienfonds der israelitischen Gemeinde X 2000, dem Genleiilde-Venflonsinstitnt X 5000, der Pester Ehewra - Kadifcha X 30 000, dem israelitischen Landes-Lehrerverein X 5000, dem Wmsenfvnds desselben Vereines X 6000, dem israelitischen ungarischen Literatnrverein X 2000, dem Landesverein der israelitischen Gemeindebeamten X 2000, für einen Ansstattungsfvnds für arme israelitische Mädchen X 20 000. Als Stiftung zur Unterstützung von armen Familienangehörigen X ino 000, welche nach 20 Jahren als allgemeine Wohltätigteitsstistnng der Pester israelitischen tlteligivnsgemeinde znfällt. Außerdem haben die Erben an die israelitische Reliqionsgemeiube zur Verteilung an israelitische Arme X 3000 und an den Bürgermeister der Hauptstadt zur Verteilung an Arme ohne Unterschied der Kvnsessivu X 2000 zu übermitteln. Vermischte Nachrichten. Austritte aus der Wiener Kultnsgemeinde vom 1. März bis 10. Mai 1005. E. M. Rosenbern, zuständig nach Posen, ledig, Kaufuuum, 0. Bez., Windmühlg. 4, F. Frank, Wien, ledig, Magazineur, 12. Bez., Hauptstr. 07. Nud. Mayer, Ung.-Brod, ledig, Kontorist. Jur. Dr. Siegfried Rosenbaum, Wien. Hermine Brandt ged. Großmann, Wien, verw., 20. Bez., Walnerg. 33. Ernestine Huszar (Reif), geb. Velner Ung.-VeSzprem, geschieden, 9. Bez., Georg Siglg. 12. Jenö Mogyorosy, Budapest, ledig, 0. Vez., Fluchtg. 9. Bernhard Goldberger, Szerdahely, verh., Spitzenputzer, 6. Bez., Wehrg. 26. Thekla Gallus, geb. Gumplowicz, Krakau, verw., Schneiderin, Wipplingerstr. 20. Phil. Leop. Groß, Czernowitz, ledig, 4. Bez., Louiseng. 16. Beruh. Reicher, Wien, Kaufmann, ledig, Kaiser Josefstraße 30. Emil Eman. Spiegel, Ratibor, ledig, Agent, 2. Bez., Fifcherg. 4. Dorothea Pilpel, Wien, ledig, Private, 3. Bez., Kegel-