Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 7 (1905)
- Issue
- 16 (21.4.1905)
- Date
- 1905-04-21
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2432763-2433077-2433093--2940-2436851- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
«Jüdisches Volksblatt Nr. 16 Protagonisten der fjcbräijcfcn Vilcralitr in Galizien, sowie auch in Nnsitanö. Sie ,raren mich l ic luiceuaiuM! :l*ortro;or der jüdischen bsisien- »ciart -u-d -er -Dichzurnst und .m iirrer Zeit war Galizien genüsiernmsien da-> Zentrum, wo sich die besten literarischen Kräfte »ereiniihen und zeiam- »nenzenoiumen durch ihre emvtioneile starte wirkteii. Sie srclren noch beute in der ersten Reibe der hebräischen eireraten und Deuter. dir der weiten Reihe der jüdischen Gelehrten steht der Sotzn des N'aclnnaii .sirvchmal, Abraham stronmuck. irr besaß bei ne item nicht den Süarsfiuit des Katers, seine HistvrivsvpHischc Auffaffitnn und noch andere seiner tmuptw ichtigsten Eigenschaften. Er besaß nicht mehr diese klaren Begriffe und Ansichten, ward hingegen von einer psendvivissenschaftlichen Ata nie geleitet, wodurch er seine Größe viel einbüßt. In vielen Orten ist er aber auch nicht minder originell und seine Werte enthalten lue und da ivichtige literarische Perlen, die uns durch ihre Schönheit entzücken. Er ist ein wildes Talent, ein Felsen voll zackiger Steine und Unregelmäßigkeiten, ein reißendes Wasser, das in sich feingeschtissene und einfache Steine ausnimmt. In der jüdischen Liturgie hat er gure Blicke gegeben, die noch heute strengwissensrhaftlich genommen ihre volle Geltung haben. Als Dichter hat Naftnii.\ielfov mit schönen (Gedichten beigetragen, er hat verschiedene Stoffe bearbeitet, die wie von der Hand eines geübten Goldschmiedes geläniert hera u ela men. M. Leckeres hat Dichtnngen Nacines und Schillers ins Hebräische übertragen. Anch Goethes „Faust" üverseyte er in die Propherenspräche. S. Bacher hat die damalige hebräische Literatur durch Behandlung freier mrd biblischer Stoffe bereichert. Simsvu Bloch und M. Mohr haben Geographie behandelt in einem leichten, fließenden Hebräisch. Hiilel .siatmne hat auch zur .Kenntnis der geographischen Wissenschaft bei den jüdischen Massen beigetragcn. Eine bedenkende sioryphäe, ein jüdischer siuttnrhistoriker par exeellenee, ist der berühmte Salomo Rubin. Ein vielseitiges Talent, ein belesener Mann, ein philosophischer.Stopf, ein gediegener Schriftsteller, bezeigt er eine literarische straft, die außerordentlich, ein Wissen, das als phänomenal bezeichnet werden kann. In den sechziger und siebziger Jahren ist er mit seinen gediegenen Aussätzen in den „siochbe Iizchak", in „Hazesirah" und anderen Zeitschriften ausgetreten und bereicherte die hebräische Literatur mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten und Essays. Den Höhepunkt aber hat er im „Haschachar" zu erreichen angefangen, in der von Smolcnsti redigierten Monatsschrift. Hier hat er den Fing öeS Adlers, den Scharfsinn eines tief gelehrten Denkers. Mit Glück hat er begonnen in der hebräischen Literatur über solche Gegenstände zu schreiben, die bisnun teilweise gar nicht erörtert worden sind. Die Mythologie der meisten orientalischen Volker hat er in seinen eminenten Essays sehr gründlich besprochen. Alles lebte und atmete ans unter seiner Feder, die gleich einem Zanberstabe ist. Tie Sitten, Gebräuche und Zeremonien vieler Völker hat er mit wissenschaftlichern Verständnis, mit meisterhafter .sinnst geschildert. Nie versagt ihm seine ^childerungsgabe, sein Talent und seine kerngesunde Auffassung. Das Wert „Maseh mertala" in zwei Bänden ist ein Produkt reiflichen Nachdenkens und ernsten Studiums. Mit Ehrfurcht stehen mir vor diesem monumentalen Werke, vor diesen feingeschliffenen, blitzartigen Pointes und Apercus und vor diesem Vietwissen. Eine zur Zeit das Judentum erschütternde Frage, die in Ezechiel herstammend und im Talmud bereits zn einer mit persischer Mythologie voll gespickten Wissenschaft an wuchs, behandelt er mit bedeutendem Scharfsinn. Als wahrer Meister erscheint hier Rubin, löst hie und da dieses problematische Rätsel, lüftet den Schleier des Geheimnisses und führt uns in das Reich des Lichtes, des klaren und reinen Begriffes. Biel assyrvlvgisches Wissen verrät er in diesem hochinteressanten Werte. Er ist mit Nvrris und Nawlinsvn nicht minder vertraut, als ein Literarhistoriker mit Zola, Ibsen und Strindberg. Er entrollt vor uns ein klares Bild, die Fackel der Wissenschaft wird erleuchtet mrd erhellt und wir bewundern hier ein immenses Wissen, das gewiß dem des Lombrosv in seinem Werke „Genie und Irrsinn" nicht im mindesten nachgibt. Viele Stellen der Bibel, des Talmud und Midrasch werden erklärt ans kulturhistorische Weise. Er zählt sich nicht zu diesen, die von Ignoranz umgeben keine Periode kennen, bei denen die Verschiedenheit der Zeit und des Ortes, dieser zwei Hanptbedingnngen in der Geschichte der Völker, keine Rolle spielen. Zwischen der Zeit und siulturentwickliing deS Archimedes und Aristoteles zu der des Helvetins und Locke von dieser bis zn Buckle, Schopenhauer und Spencer besteht bei diesen .siurzsichtigen nur ein kleiner Unterschied. Sie sind immer bereit, Vieles von dein Altertmn in die Neuzeit und umgekehrt hineinzuzwüngen, wo es sich tatsächlich nicht läßt. Wem aber der historische Sinn nicht abgeht, dieser ersaßt momentan auch die edlen Unterschiede, die feinsten Nuancen zwischen einer Zeit und der anderen, einem Orte und dem anderen. Denn einerseits kann ein Land zn verschiedenen Zeiten nicht Männer herovvbringen, die gleich deuten sollen, wo sich die weiten Urenkel ihren Großvätern völlig anschließen. Frankreich, zur Zeit Voltaires, Eondvreets und Didervts ist grundverschieden von dieser der Lamartine, B. Hugo und Dumas (pere) und diese von Zola, A. Daudet und Catnlle Mondes. Ein fortwährender Wechsel, eine Kristallisierung, ein Läuterungsprvzeß gibt sich überall kund. Andrerseits können wir auch keine einförmige, keine gleiche Literatur in einer Zeit unter verschiedenen lokalen Umständen haben. Tie Begriffe sind ganz verschieden, .siierkegaard und Hegel in der Philosophie, Maupassant und L. Tolstoi in der Belletristik, Bielinsii und Brandes in der Literaturgeschichte, behalten bei all ihren kosmopolitischen Anschaunugell, auch solche, die ihre Nationalität und Sitten charakterisieren. Doch zur Sache. Rnbin hat der hebräischen Literatur viel Ehre bereitet durch eine Unzahl von Artikeln und Büchern. Ein nicht minder wichtiges Werk ist „Eben tachechamim". Mit entzückender Sprache und leichtem Stile beschäftigt er sich damit, ans die Spur dieses mittelalterlichen Problems, das viele Philosophen zu damaliger Zeit beschäftigte, zn kommen. Auch über die sieilschrift hat er ein hübsches Buch geliefert, das allen imponieren und gefallen muß. Er hat ein Thema bewandeit, -vorüber bis mm in der hebräischen Literatur lein Sterbenswörtchen gesprochen wurde. Eine wissenschaftliche Arbeit hat er zustandegebracht, die auch in der reichen deutschen Literatur sehr wenig behandelt wurde. In ,/Nathan Heöawli" hat er Herrliches geleistet, in „Mvchvlvth mometh" jVeitstanz) hat er ein Thema behandelt, das vielen Aerzten und naturwissenschaftlich gebildeten Leuten Stoff zn ihren Forschungen gab. Noch eine Unzahl von Werten hat dieser rührige, ernste Arbeiter geschrieben und hat auch sehr oft mit Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt, er hat sie aber sanft und sonders Dank feinem Ameisenfleiße überwunden und bewältigt. DaS Ehreudokwrat bekam er durch fei» herrliches Werk „Spinoza und Maimonides", wo er die Quellen zeigt, von welche:! der Erste vom Zweiten Stoff zu seiner Titanettpliilvfvphie genommen. Bisher sah man in dein Systeme Spinozas nur Elemente der .siabbala und des großen jüdischen Philosophen Ehasdai sireskas, dessen Werk „Or advuai" ans Spinoza viel inslnierte. Außer diesen und noch anderen zahlreichen Werten übersetzte er Gntzkcws „Uriel Aevsta" ins Hebräische mit einer Vorrede. Ein Humorist, ein bedeutender satirischer Schriftsteller ist M. D. Braudstätter. In seinen Erzählungen tritt das jüdischhunivristifche Talent, das sich im Gvlftth entwickelte, hervor. Bekanntlich entstellt der Humor durch die Reibung entgegengesetzter, heterogener und ganz verschiedener Stoffe. Er ist ein Mittelding zwischen Lachen und Weinen, ein .siitt, der diese beiden S osfe harmonisch znfammenhält. Seine Erzählungen pressen uns bei all ihrer hnmoriftifthen Seite nicht selten Tränen ans den Augenwir sehen das jüdische Elend, die jüdischen Verführer, das verfehlte Leben, das sich Absendern mancher Fraktionen, ja zrasten, altes sehen nur in diesem interessanten Museum cmsgestapelt. Er ist ein Meister Darstellung und ivir können nicht umhin, diesen herrlichen Ban zu würdigen und nach seinem Werte zu schützen. Es finden sich zwar Nedewendungen, die einen modern gebildeten Mann abstoßen, was aber dem Dichter blutwenig schadet, da er alles, was wahr ist, ohne jedem raffinierten Moraltlügeln zu gehorchen, tun kann. Seine Intuition kann anch manchmal oberflächlich sein, seine Betrachtungen minder ans wahrer .sinnst beruhen, immerhin müssen wir ihm unsere Symvathie entge'gentragen. In der Satire ist er zweite lsoline bedeutender, als Smoleuski, und als harmloser Humorist nimmt er nach S. Id Abramowicz sicherlich den ersten Platz ein. Im „Haschachar" war er der „Spiritus movens" der Belletristik, seine Novellen und Skizzen sind die sirvne dieser gediegenen Zeitschrift und SmvlenSki rechnete sich zur Ehre, diesen wackeren Streiter für Licht und Aufklärung in seine Schranken treten zu sehen. Seit einigen Jahren schweigt er, er schreibt selten, fast gar nichts. Was hat ihn znm Schweigen verursacht? Sah er etwa nicht die Früchte seiner Arbeit, oder ist er vielleicht pessimistisch, daß er ein jüdisches Geschlecht aufkeimen sah, das nicht seinem Geschmacke entspricht? Oder hat er die Feder verrosten lassen, da er das Erwünschte reifen sah? Auch das nicht. Es gibt sicherlich psychologisch seine Ursachen, die ihn zum Schweigen gebracht haben. Doch darüber ein anderes Mal. Fabins Mieses hat sich ein großes Verdienst um die hebräische Literatur erworben. Er gab nämlich ein Werk heraus, „Die Geschichte der modernen Philosophie", worin er in großen Zügen ein Bild von der modernen Philosophie entwirft. Professor Lewisohn hat das Werk gelobt und behauptet, daß es eine neue Epoche in der hebräischen Literatur a »bahne, da die Hebräischlesenden von den alten Systemen, die nicht mehr ihren Wert beibehalten können, ans neue Bahnen geleitet werden: wir können aber nicht umhin,zubemerten,,daß seifte Auffassungen hie und da einseitig und flach sind. Er ist gegen Maimonides, Mendelssohn und N. .sirvchmal ins Feld gezogen, da diese Gelehrten seiner Meinung nach die Bibel durch die Kommentare falsch erklärt hätten. Sie hätten diesen Weg eingeschlngen, der von Philo ans seinen Anfang nahm und sahen nicht genug tief, um gerade wie Salvaz, der es im neunzehnten Jahrhundert getan hat, den Pentateuch als einfach konstitutionelles Werk zn betrachten. Er sah aber rricht ein, daß die Gesetze der Thora doch etwas Tieferes enthalten, ja sogar Erhabenes, um in allen Zeiten und unter allen Nationen ihren ewigen Ruhm zn behalten und den Triumph zn feiern. Zweitens, wenn er gegen den Mißbrauch der vorigen polemisiert und wühl in manchen Stetten recht hat. hat er doch als Historiker fehlgegriffen, da er die Zeit und die Umstände, in denen diese waren, nicht in Rechnung zog. D. I. Silberbnsch hat Novellen und Skizzen geschrieben, denen es nicht an Annntt und Schönheit fehlt, aber immer durch eine unvollkommene Form entstellt werden und an Wert durch den unbeholfenen Stil verlieren. Man könnte von seinen Novellen und Skizzen das sagen, was Fr. Hebbel von den Werken Ad. Stifters gesagt hat. Man möchte die .sirvne Polens demjenigen verleihen, der imstande wäre, sie vollkommen durchznlesen. Die Dramatik wurde sehr wenig bebaut. Ein Mann erstand jedoch, der sich die Mühe gab, diese Lücke ansznfüllen. Dieser Mann ist I. L. Landau, Zwar war schon in der ersten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts M. Eh. Lnzzato als Dramatiter tätig, doch wurde diese dann vernachlässigt. Seine Dramen sind historisch. Er schrieb „ES gibt Hoffnung", „Das Ende Jerusalems", „Bar .siochba" und andere. Den meisten Stücken fehlt das wahre Talent und die Innigteit. \\it der letzten Zeit aber hat er ein Werk geschrieben, das ihm wirtlich Ehre macht. Dieses Drama heißt „Blut um Blut". Mit prägnanter Schärfe stellt er das Assimilantenkreiben der darnaligen Zeit dar. Allerdings hat er von seinem verhältnismäßig schivachen Werte „Bar .siochba" bis auf „Blut um Blut" große Forischritte gemacht. Er bewegt sich hier mit Leichtigkeit und Grazie, mehr Psychologie als äußere Schönheit, mehr Seelenanalyse als Erwähnen und Zitieren trockener, vereinzelter Ereignisse. Denn nährend in den früheren Werken dieses Dramatikers die Psychologie im .sieim erstickt wurde, hat ihr hiev der Dichter viel Raum gelassen und das ist eben das Eharatteristiton dieses letzten Wertes. Als Dichter, als feiner Beobachter, durch seine impressionistischen Skizzen und Novellen wohlbekannt, ist N. N. Snmneki. Er besitzt ein lyrisches Talent, das in all seinen Gedichten und Betrachtnngen zur Schau kommt. Alles, ivaö seiner Feder entstammt, atmet Leben und Wonne, er kann von den lichtesten zu den sin st ersten Seiten übergeheu, er ist kurzum ein Meister der Form und der feinsten Intuition. Seine „Bilder aus Galizien" sind wahr, treu kopiert, ein Spiegel der gali,zisch-jüdischen Verhältnisse, wie es die Werke des Franzos sind. Daö sind im kurzen die wichtigsten Vertreter der galizisch-hebräischen Schriftsteller. Die meisten sind gestorben und einige, die noch am Leben sind, haben ihre literarische Laufbahn vollends abgeschlossen. Die modernen galizischen Talente, deren eS leider sehr iverrig gibt, verlieren sich im Einflüsse der russisch-hebräischen Literaten. Die galizisch-hebrätschen Schriftsteller sind abhängig von Rußland, deren Gedichte und Belletristik sind nicht inehr bodenständig. Die gatizisrh-hebräischen Literaten, die im Anslande wohnen, haben in sich die Elemente dieser dort herrschenden Literatur ansgenomwen und anfgesvgen und so steht das heutige Galizien bar selbständiger jüdischer Gelehrten und Schriftsteller. DaS Bott wird nicht mehr von jüdischnationgten Ideen getrieben, hebräische Leser gibt es sehr wenig und der Assimilation sind viele Opfer Versalien. Alan, bra-ncht kein Pessimist zusein, um dem jüdischen Wissen in Galizien das nahe Ende zn prophezeien. Die „Ehedartm" sind meistens gesperrt, Talmud und Bibel lverden sehr wenig getrieben, neue hebräische Schulen sind nicht hiiizugekoimnen. DaS Indenkum in Galizien ist in einen geistigen MaraSmuS versunken, das eclft Jüdische hat dem schnöden dlssimilantentnm den Platz geräumt. Wen» es Inden gibt, die schriftstellerische Anlagen besitzen, sind sie so weit vom IndenkiiM abgeivicben, daß sie sich um dasselbe keinen Pfifferling kümmern, dessen Geschichte nicht kennen, dessen nationale Sprache ihnen böhmische Dörfer sind. Die Zeit der Blüte der hebräischen Literatur in Galizien ist vorbei: Assimilation und Entnativnalisiernng verderben den besteir Teil des Judentums: die Talente, die sich in ihrem eigenen Lager besser ansbilden könnten, als irgeiidmo anders, kehren dem Indentimr den -Jkiicken. Eine illückkehr znm Guten hat sich zivar in den letzten Jahren gezeigt, aber rver weiß, ob das jüdischnationale Feuer bei den bis- :mn assimilierten Juden lange nnhalten wird? Ist es ein ivahreS Feuer oder nur ein solches, bas aufstackert und schnell erlischt? Ist eS ein wahres' Licht oder ein Irrlicht, eine „Fata mvrgana"? Wer weiß es? Wollen wir der Zukunft iricht vorgreisen! Oni vivra, verra . . . W. Menkes, Berttn. Bereinsnachrichten. (Fortsehrntg aus bem Hauptblatte.) Wien. (V e r e i n z lt r H c b u u g der G ew e r b e.) Am Sa instag den 2b. April 1005, präzise: halb 8 Uhr abends, findet in Knhners Restaurant, l. Bez., Adtergasse Nr. <>, die 15. ordentliche Generaloersa nun kll n g des Vereines mit folgender Tagesordnung statt: 1. Verteilung: a) von ll) Prämien, bestehend in Spar.kassebücherir zu 20 K an Lehrlinge, die ob ihres Betragens eine Auszeichnung verdienen: b) Verteilung vvu 10 Prämien, bestehend in Sparkassebüchern zu 40—5ü K, an Gehilfen, die mehrere Jahre mit großenr Erfolge tätig gewesen. 2. Jahresbericht, erstattet vonr Präsidenten. 8. Kassabericht. 4. Bericht der Revisoren. 5. Wahl des Präsidenten. 0. Wahl der 12 Borsiandsuritglieder. 7. Wahl der Revisoren. 8. Wahl der Schiedsrichter. 0. Aendernng des 8 10 der Vereuisstatuten. 10. Anträge und Interpellationen. Nach 8 10 der Statuten müssen selbständige Anträge sowie Aluneldungen von Kaftdidatllren für den Vorstand 5 Tage vor der Generalversammlung schriftlich eingebracht werden.