Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 6 (1904)
- Issue
- 46 (11.11.1904)
- Date
- 1904-11-11
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 46 Wien, Freitag Jüdische« Volksblatt. 11. November 1904 Seite 5 Senken, welche ihm bei -er Durchführung dieses edlen Werkesl rückhaltlos zugestanden werden, -atz -er Einführung der , Juden bann doch schwer fallen würde, sich mit den Gesetzen zur Sette gestanden sind. — Es ist dies zunächst -er hochverdiente Direktor unseres Spitales Hofrat Prof. Dr. Os er, dessen von hingebungsvollem Interesse für das Spital geleitete Bemühungen in dem Spender den Gedanken an jene hochherzige Spende erweckten und diesen zur Tat reifen ließen und wir können uns nur dem uneingeschränkten Lobe anschlietzen, welchem der Zentraldirektor des Herrn Barons in dessen Namen in einem mir vorliegenden Briefe an Herrn Hofrgt O s e r in überaus warmen Worten Ausdruck gegeben hat. Unseren aufrichtigsten Dank verdient auch unser Kollege Emil Horner für seine mühevolle Mitwirkung, für seine hingebungsvolle Tätigkeit in dieser Angelegenhett. (Lebhafter Beifall.) Der Vorsitzende erteilt sohin Hofrat Oser das Wort, welcher in kurzen Zügen über die Entwicklung der Angelegenheit berichtet und für die ihm ausgesprochene Anerkennung dankt. Herr Horner dankt für die ihn ehrenden Worte des Vorsitzenden. Schluß der Sitzung 7 Uhr abends.' Die Spende des Baron Nathaniel Rothschild. Baron Nathaniel Rothschild hat in den jüngsten Tagen der Wiener Kultusgemeinde eine Spende von zwei Millionen Kronen gemacht. Diese Summe soll, wie ein Communiquee des Kultu^vorstandes in den Tagesblüttern verkündet, zum Teile zur Erwetterung des vom Hause Rothschild der Kultusgemeinde vermachten Rothschildspitales und zum Teile zur Erhaltung von fünfzig Betten für Bedürftige jüdische Kranke verwendet werden. Wir begrüßen es mit Freude und Genugtuung, daß Baron Rothschild sich endlich entschloß, den von seinem Vater gegründeten Krankenhause nunmehr auch die Existenz zu sichern und es seinem eigentlichen Berufe, der Heilung wirklich mittelloser jüdischer Kranker zuzuführen. Unseren Lesern dürfte der Kampf, den wir von jeher gegen das Rothschildspital führten, erinnerlich sein. Von dieser Zett an stand die Frage, wie das große Defizit des Rothschildspitales, welches zu den Veuefizien, welche arme Kranke darin genossen, in gar keinem Verhältnisse stand, immerfort auf der Tagesordnung und wir waren auch schon vor einigen Monaten in der Lage, die nunmehr erfolgte Spende des Baron Rothschild zu signalisieren. Wir freuen uns, daß sie nun erflossen und fügen bloß den Wunsch und die Erwartung hinzu, daß die gespendete Summe auch wirklich dem gedachten Zwecke zugeführt und nicht dazu verwendet werde, daß die bereits lauernde Schar von ProtektivnskindLrn an Stelle armer, bedürftiger Kranker die Heilung ihrer alten Schmerzen finden mögen. Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Schächtmethoöe der Gedanke zugrunde lag, denTterenwo-i einer vernünftigen Logik in Widerspruch zu setzen. — War diese möglich Schmerzen zu ersparen. Allein diese Me-ileichtfertige Aeußerung an und für sich schon geeignet, thobe stamme aus einer Zeit, wo die neuen Schlachtmethoden! allgemeine Mißbilligung zu erregen, so noch viel mehr die höchst und die Anwendung von Schlachtmasken noch nicht bekannt waren. Der Referent untersucht die Frage, ob das Schächten den Juden durch religiöse Satzungen vorgeschrieben sei. Es gebe Kultusgemeinden, in denen die Vornahme des Genickstiches oder auch des Betäubungsschlages nach dem Halsschnttte gestattet ist und geübt wird, ein Verfahren, welches wieder in anderen Kultusgemeinde« als nicht erlaubt angesehen wird. Was die Behauptung anbelangt, daß das Schächten mosaischen Ursprunges sei, so finde sich in den Büchern Moses eine einzige Stelle, die sich auf das Schlachten bezieht. Buch 6, Kap. 12 und 21: „Ist aber die Stätte ferne von dir, die der Herr dein Gott erwählet hat, daß er seinen Namen daselbst wohnen lasse, so schlachte.von deinen Rindern oder Schafen, die dir der Herr gegeben hat, wie ich dir geboten, und iß es in deinen Toren nach aller Lust deiner Seele." In betreff der Auslegung dieser Stelle zitiert der Lanöesausschutz die jüdischen Schriftgelehrten Dr. Engelhart, Dr. Kayserling, Dr. Rothschild, Rabbiner Dr. Stein, Rabbiner Stern, Dr. Rubens und Bezirksrabbiner Doktor Landsberg. Nach Ansicht des Lanöesausschusses gehen deren Anschauungen darauf hinaus, daß das Schächten nicht mosaischen Ursprunges ist, sondern von altersher als eine Schlachtmethoöe eingeführt wurde, welche den mosaischen Bestimmungen bezüglich des Verbotes der Tierquälerei Rechnung tragen sollte. ES-müsse auch zugegeben werden, daß der I ö e e des S ch ä ch t e n s e i n e s i t t l i ch e A b s i ch t zugrunde gelegt war, nämlich dem Tier möglichst wenig Schmerzen zu verursachen. Es war diese Methode zu einer Zeit, in welcher bessere Schlachtverfahren nicht bekannt waren und zu welcher tatsächlich die Ueberzeugung bestanden haben mochte, gerechtfertigt. Heute sei das Schächten unzeitgemäß und die Berechtigung desselben weder mit den wissenschaftlichen noch praktischen Erfahrungen noch auch mit den humanitären Prinzipien in Einklang zu bringen. Die erwähnten jüdischen Schriftgelehrten sprechen sich dahin aus, daß die Schächtmethode auf Grund neuerer wissenschaftlicher Forschungen und Erfahrungen der Verbesserung fähig ist und daß der Verbesserung vom religiösen Standpunkte kein Hindernis cntgegensteht. Besonders zutreffend seien die Worte des Rabbiners Stern, welche sich auf die unter fünf Punkten im Talmud angeführten Schlachtvorschriften beziehen und mit welchen er der Ueberzeugung Ausdruck gibt, daß der vorherigen Betäubung des Schlachtrindes bei vernünftiger Auffassung der Vorschriften des Talmuds, welche lediglich die Schlachtung unter möglichstes Vermeidung von Qualen bezwecken, durch Einführung der Schlachtmaske kein Hindernis entgegensteht. Der Landesausschuß des Landtages, welcher sich mit diesem Berichte zu beschäftigen hatte. befremdende Behauptung, unsere Gesamtbildung bezw. die europäische sei eine christliche, mit anderen Worten, dem Christentum zu verdanken. — Das sagt ein früherer jüdischer Gymnasiallehrer zu Juden. Demzufolge wäre unsere religiöse Bildung, unser ganzes religiöses Denken und Fühlen, die jüdische Lehre von der Einhett des Menschengeschlechtes, die Ethik des Judentums, die wie ein roter Faden sich durch alle Schriften unserer heiligen Urkunden zieht, gipfelnd in dem Gebote der allgemeinen Nächstenliebe, dokumentiert vom ersten bis zum letzten Propheten, die Wissenschaft des Judentums, niedergelegt in den zahlreichen Werken unserer Philosophen, Deuker und Dichter, in welcher Sprache sie auch verfaßt stnd (absichtlich sollen Namen nicht angeführt werden), ferner die geistigen Vermächtnisse der ältesten und allen Völker, die noch jetzt die Grundlage der klassischen Bildung sind, mit einem Worte: Die gesamte Weltliteratur, alle Kullurwerte, all dieses hat seine Blüte dem Einfluß des Christentums zu verdanken. Wer auch nur, um auf unseren Gegenstand zurttckzukommen, einen flüchtigen Blick in die Geschichte der Wissenschaft deS Judentums getan, der kann unmöglich, wie es der Redner sich erlaubte, solch gewagte Behauptung ohne die leiseste Spur eines Beweises aufstellen. — Darum war sehr zu bedauern, daß eine Diskussion nicht beliebt wurde, um den Redner gründlich widerlegen zu können." L. O. Beim Novemberavancement in der k. k. Landwehr wurden folgende Juden befördert: zu Oberstleutnants: die Majore Ignaz Leyrer des L.-J.-R. Czernowitz Nr. 22 und Moritz Mayer des L.-J.-N. Graz Nr. 3: zum Hauptmann 2. Kl.: der Oberleutnant Marzell Lang des L.-J.-N. Czernowitz Nr. 22, ferner die Frequentanten der Kriegsschule Oberleutnants Emil Perl des L.-J.-R. Olmütz Nr. 13, Alfred Löwenstein des L.-- J.-N. Jungbunzlau Nr. 10,' zum Leutnant: der Kadett-Offiziersstellvertreter Heinrich Bier des Lanöw.-Uhlanen-Neg. Nr. 4 und Dagobert Frankl des L.-U.-N. Nr. 6; zum Oberleutant im Status der Offiziere in Lokalanstellung der Leutnant Otto Meyer des L.-J.-R. Lemberg Nr. 19,' im nichtaktiven Stand der Oberleutnant Ernst Pick des L.-J.-R. Pilsen Nr. 7 zum Hauptmann ernannt. — Im milttärärztlichen Offizierskorps der k. k. Landwehr wurden zum Oberstabsarzt 2. Klasse ernannt: der Stabsarzt Dr. Arthur Perlsee, Sanitätsreferent des k. k. Landwehrkommanöos in Zara,' zum Stabsarzt: der Regimentsarzt 1. Kl. Dr. Ignaz Max des L.-J.-R. St. Pölten Nr. 21. — In der Landwehrintendantur wurde ernannt zum Landmehr-Evidenz-Assistenten der Landwehr-Bezirksfelöwebel Rudolf Schlesinger des L.-J.-R. Jungbunzlau Nr. 10, beim L.-J.-R. Kremsier Nr. 26 (zugeteilt der Bezirkshauptmannschast in Stolleschau). — In der k. k. Gensöarmerie wurde befördert zum Oberleutnant: der Leutnant Jakob Laöenstellt nun folgende Anträge: „1. Die k. k. Regierung wird ersucht, bezüglich der Ausführung des Schächtens, beziehungs- __ weise bezüglich Ausführung von gewerblichen Schlachtungen Berfler sL.-G.-K. Nr. 5 in Lemberg). - Beim Novemberavanceohne vorherige Betäubung des Treres em Verbot zu erlassen, nwnt des k. u. k. österreichisch-ungarischen Heeres wurden fol- >*.0v...v..v~v 2# Der niederösterreichische Landesausschuß wrrd beauftragt, gende Juden befördert: zum Oberstleutnant: der Major Georg verlautbart, daß aus den Zinsen der Isaak Leeb W e i n b e r g! über das Resultat der diesbezüglich mit der Regierung zu psie- Winternitz des J.-R. Nr. 40,' zu Majoren: die Hauptleute und Lea Weinbergschen Stiftung ein Platz ün Betrage von senden Unterhandlungen dem Landtage m der nächsten Seywn As, Rudolf Nagy des Jnf.-Neg. Nr. 82, Paul Lessar des 600 K zur Verleihung gelangt. Kompetenzbercchtigt sind mit- Bericht zu erstatten. — Aus dem Berichte t|t erftchrlrch, daß J.-R. Nr. 98, Heinr. Fischbach des J.-R. Nr. 88 beim J.-R. 1 - ' - — —- ' der „liberale" Referent sich die Informationen nur von solchen imö $axl Krauß, Stationsoffizier in Halicz. - Im Offiziers- Autoren geholt hat, denen das rituelleSchächten nicht amHerzen - - —-p - - - - -- - - liegt und die davon auch keinen gar zu großen Gebrauch machen, während die strenggläubigen Aiitoren überhaupt nicht tellose Israeliten des jüdisch-deutschen Rttus, welche iu Wien an der Universität, an der Technik oder an der Akademie der bildenden Künste ihre Studien mtt günstigem Fortgange betreiben und ihre Vorstudien an einem öffentlichen Gymnasium--- —- — t c__ oder an einer öffentlichen Realschule mit gutem Erfolge ab-! in Betracht gezogen wurden. Dav Dogma des Schachten^ rann solviert haben. Unter den mit den angezeiglen Erfordernissen nicht reformiert werden, ebenso wenig wie em nnt dem heutigen versehenen Studierenden genießen in Rümänien, in erster Standpunkte der Wissenschaft nicht vereinbares Dogma emer Linie in Bukarest Geborene den Vorzug. Gesuche sind bis f anderen Religion. Der Antrag wurde, wre noiauszuieyen 80. ds. im Einreichungsprotokoll der Kultusgemeinde Wien?Vu her Ninwotmuna oer (l. Vez., Seitenstettengasse 4) zu überreichen. Privat-Religionsschule der „Adaß Jisroel", 2. Bez., Negerlcgasie 2. Wir erlauben uns, die p. t. Eltern aufmerksam zn machendaß nur mehr wenige Plätze an unserer Schule frei sirrd und die Aufnahme ehesterrs geschlossen wird. Einschreibung: Sonntag von 8—12 Uhr vormittags, Mittwoch von 2—6 Uhr nachmittags. Für Knaben und Mädchen im Alter von 7—14 Jahren. Wien. Am 7. ds. fand die Generalversammlung des hiesigen Toynbee -Halle-Verein es bei großer Beteiligung von Damen und Herren statt, bei rvelcher der bisherige Vorsitzende Herr Rektor Dr. S war, einstimmig angenommen. In der Verhöhnung Juden fanden sie sich alle: Liberale, Antisemiten und dre Sozi. korps der Auditoren wurde befördert zum Oberstauöitor: der Oberstleutnant-Auditor Leopold Feigl, Justizreferent des Hafenadmirales in Pola, zum Hauptnmnnauditor 1. Kl. der Hauptmannauditor 2. Kl. Josef Wollmann für das Garnisonsgericht. in . Lemberg. — Im militärärztlichen Offizierskorps wurde ernannt zum Generalstabsarzt: der Oberstabsarzt 1. Kl.. Dr. Julius Kepes, Leiter der 6. Abteilung im k. ung. Lanöesverteidigungsministerium und Chef des k. ung. Lanöwehrärztljchen Offizierskorps,' zum Oberstabsarzt 2. Kl.: die Stabsärzte Dr. Ludwig Klein des Garn.-Spitals Nr. 14, Lemberg,' ~ mjxsAd.. Dr. Leopold Herz, Garnisonschefarzt nt Stanislau: Dr. Alots Waisenhaus für rsrael. Mädchen Charlotte Pick des Garnisonsspitals Nr. 1, Wien; Dr. Siegmund Dynes Merores-Jtzeles". Programm zur feierlichen Schlußstein- - - *- . - - ~ - ' " ~ . leguug in dem Waisenhause der Charlotte Merores-Jtzeles- Stiftung in Wien, XlX., Bauernfeldgasse, Dienstag den 15. November 1904, 11 Uhr vormittags: 1. Präludium mit Chor, Psalm 118, Vers 21—23. 2. Verlesung großer Beteiber Schlußsteinnrknnde und Schlußsteinlegung durch den Archi- : des Div.-Art.-Reg. Nr. 17 beim Garn.-Spital 14, N jKS tekten. 3. Erteilung der Hammerschläge. 4. Festrede des Ober- Simon Zeilendorf des Garn.-Spitals 21, Temesvar. chwar» den,.,,,..„ „! Milttärärztlichen Beamtenbranche wurde ernannt des Garnisonsspitals Nr. 6, Brünn,' zum Stabsarzt die Regimentsärzte 1. Kl.: Dr. Nikolaus Felüntann des D.-A.-R. 37 bei Ernenilung zum Chefarzt der 17. Jnf.-Truppen-Div., Dr. Isaak Trietsch des 16. Jnf.-Reg. beim 18. Korps-Komm., Dr. Josef Halphen des Jnf.-Reg. Nr. 42 bei Ernennung zum Chefarzt der Kav.-Truppen-Div. zu Krakau, Dr. Emanuel Roth Ragusa,' Dr. In der oer bisherige Vorsitzende Herr Rektor Dr. Schwarz öcnj“ Z.» Kätfw™ hw; Milttärärztlichen Beamtenbranche wurde ernannt zum Mil.- Manen des sel. Dr. Herzl begeisterte Worte der Würdigung, ravbmers. 5. Ansprache des Präsidenten der israelitischen ^eMerarzt 1. Kl.: der Mil.-Ob.-T.-A. 2. Kl. Julius Neubauer widmete und die derzeitige Lage des Vereines nicht in rosigsten Farben schilderte — zugleich wegen Uebcrbttrdung mit Berufsarvetten seinen nvtgedrungenen Rücktritt von der Obmannsftelle meldend. Kultusgemeinde. 6. Schlußchor, Psalm 118, Vers 22—24. 7. Volkshymne. Theologischer Verein Wien. Sanlstag am 12. ds. wird Herr Dr. Victor K u r r e i n beim Gottesdienste im Lokale Sekretär Dr. W erner verlas das Protokoll der Verdes Btth-.^m drasch Temp kgasse 3 L öreA ert 9 Mr* Ansgezeichne Färz - besonders das bedauerliche Sch ei-! obigen Epergape v, um orewiertel 9 lyrische brm öo" öes Prof. Dr. Leon K ellner betonend, der zum Ehren-' tilleriefeuerwerker prastdenten einstimmig ernannt wurde. — Ferner wurden s Wien, Am jüngsten Sabbat wurde dem hiesigen Bethaus- " ' “ ' übersichtlich die einzelnen Vorträge erwähnt urld den betreffen-'vereine „Bnei Brüh" (20. Bez., Traunfelsg. 7) eine neue sitb. den Herren der allgemeine Dank votiert — ebenso den bei den Kether durch Herrn Saul Koke sch gewidmet, welcher dieselbe Konzerten mttwirkenöen Damen und Herren, nicht minder dem einen Losanteil gewonnen hat. Der würdige Greis wurde Wirtschafiskomitee ilnd den bei Verabreichung des Tees Mit- -i"r Thora gerufen und erhielt eine besmidere Mi-Schebberach. wirkenden. Fabr. K r e m e n e z k y bot den Rechenschaftsbericht, Bemerkenswert ist, daß vor nicht langer Zett dessen Gattin bat aber um einen SlnkkrUnK tinn 8 s-Yiixm» fipfmfa Lea Cbam aus äbniickn> . o-r.— ‘--f-«- ™ ■ wahren zu wollen und wird auf Antrag des Herrn Dr. Schiff! q«* CKarakterittik des qL I zum 1. Ebrenmitaliede ver Akklamation ernannt s. *± ^o ”1'. 'Vtian^pitn« Ganz, ehemaligen 9ie- Weile werden die i/fietrn Tctn baktenrs und ehemaligen Juden. Für den Herrn Ganz können TOuic lücroen ote^vvn Herrn B er kt n er vorgeschlagenen cimae indische Blatter nickt aenua NekMin.» des Korps-Art.-Reg. Nr. 10. — Ernannt wurde zum Garnt- I sonschefarzt in Neichenberg der Ob.-St.-A. 2. Kl. Dr. Isidor Käst: zum Garnisonschefarzt in Raab der St.-A. Dr. Julius Rottenberg. Ausgezeichnete jüdische Soldaten. Es erhielten die königbronzene Juhaber-Jubiläumsmedaille: Die Arrker (Feldwebel): Eduard Bunzel, Philipp Gans, Glistav Kaufmann, Hersch Blaustein: die Rechnungsunteroffi- - >, - . .— r--,.- — ——^ -... ...... ziere 1. Klasse: Juda Schipper, Wilhelm Klee: der Zugsführer den Herren der allgemeine Dank votiert — ebenso den bei den Kether durch Herrn Saul Koke sch gewidmet, welcher dieselbe (Titnlarfeuerwerker): Jakob Werz,- derRechnungsunteroffizier mitwirke ude u^ Da men und Herren, nicht minder dem. ailI einen Losanteil gewonnen hat. Der würdige Greis wurde 2., Titular 1. Klasse: Jsak Enden recte Bloch: die Zugsführer ™ " ' . .' c " --- -- Karl Wächtersbach, Lazar Haarzopf: die Korporäle: Leib Schrvarzbard, Ludwig Byk: der Korporal-Rechnungs-Hilfsarbeiter: Josef Lipschütz: der Geschützvormeister: Adolf Cilmes. Einzelvcrein Wien des „Zion". Samstag den 12. November um halb 8 Ubr abends findet in Guths Saallokalitäten, 2. Bez., Stevhauiestr. 14, eitle Vorbesprechung zu den Kultusgemeindewählen statt. Referent: Herr Dr. S. K r e n b e r g e r. Gäste herzlich ivillkvnlmen. Chewra-Kadischa Wien. In der Sitzung des Vorstandes der Chewra-Kadischa vom 8. November 1904 wurde einhellig befchlosi'en, das Vorstandsmitglied Herrn S. Heit in Anerken- .. ilung seiner hervorragenden Verdienste um die Chewraschon langst durchschaut, auch bevor uns sein Abfall vom Juden- Kadisrba zrtm Ehrenmitgliede zu ernennen. ArÄm-InWätt^-W^^ aus! Dar Jude d-S Herrn Bergani- Herr V-raani entwickelt Ädaveft MiietÄ als «r, »Ucker M t tsi ° n ä r"°Lf st«. W-ihrcnd er srnher nur Anocklagte, deren Km,s°M°n nicht scntlM wird'das endlich den Mdttiden Müttern die'A,men weiter bekannt war, ,» Juden st-nwelte, brinat er in!-iner öffnen. Wir ersuchen sie jederlfalls um oiachdruck dieser Kore?Slnklaa?ln?da^Ä^m^^ d°?7O7s.' ttmo lautet: „Sehr geehrte Redaktion! In der hiesigen Dalberglvge,' ist Äm Herrn^Ver^ani . . .. .. ivozu auch Nichtmitglieder Zutritt hatten, sprach der auf einer! JfäiVi Mil! 2?etne geu Legislaturperiode deS utederösterreichifchen Landtages hat Tourriee begriffene frühere Gymnasiallehrer, jetzige Schriftder Abg. Schneider einen Antrag gestellt, wonach das steller Dr. Hugv Ganz aus Wien Liber „die Juden des VoJtTp änck^errNeraani von seinem “ ‘ .. ' Osterls". Obwohl man mit den Ausführungen des Vortragerlan. Ueberdies sEe doch Herr Vergant von seinem den im allgemeirleri einverstanden feilt korlnte, so waren doch K^H-^Wolf wtffen, daß man durchaus nicht Jude verschiedene Punkte, die nicht unwidersprochen bleiben dürfen., ^^u muß, um Mädchen zu verführen. Ueberhaupt bot der Bortrag nicht viel des Neuen, was durch' Jüdischer Mannergesangverein„Schir Zion", Wie«. Berichte nicht bereits bekannt geworden, und ließ, was wissen- Montag den 7^d. M. hielt der Verein ^zahlreicher Beteiligung schastliche Begründung anbetrtfst, manches zu wünschen übrig. ' ' .. - . .. -. ~ U. a. ergäbest sich zwei Punkte, die den schärfsten Wiöersprllch Hervorrufen. Sehr tinglücklich gewählt war das vom Redner angeführte Moment, man dürfe, behufs Bessergestaltung ihrer bedrängten Lage, den Aermsten unter deil Armen nicht verübeln, wenn sie durch M a s s e n t a u f e n sich atls der drückendsten Not zu befreien suchten einerseits, während er doch atlde- Stransky, 2. Schriftführer: Max Frank, 1. Kassier!: Carl Freund, 2. Kassier: Joh. Kremenezky. Kooptierte Vorstandsmitglieder ohne bestimmte Funktion. Dr. Jernfalern, Jul. Reumann, Jos. Frendenberg, Dr. Siegfr. Herz, kais. Rat Karl Horack, Robert Kolisch, Prof. Jos. Pollak, Hugo Popper, Isidor Schwarz, Ignaz Simon. Revisoren: Landesschulrat Dr. Gust. Kohn, Hof- und Gerichtsadvokat Dr. I. Bernstein, Dr. Felix Schiff. ' Eine Aktion gegen das rituelle Schächten. Irr der vorirttuelle Schächte»! der Tiere in Niederösterreich verboten werden sott. Der Landesausschuß wurde vom Landtage mittels Beschlusses vom 6. Jnill 1869 beauftragt, einen Bericht über diese Arigelegeuheit zn erstatten. Nun liegt dieser Bericht vor. Derselbe ist vom Landesailsschuß v. P i r k o verfaßt. Der Referent betont zunächst, daß die Beurtetlnug der Schächtfrage vorn Lalldesausschusse mit vollster Objektivität erfolgt und daß ihm jede konfessionell politische Tendenz ferne gelegen sei. Sodann wird ausführlich geschildert, wie die Tötullg der Schlachtrtnder nach israelitischem Gebrauch erfolge. Der Referent gibt zu, daß auch eine Reihe wissenschaftlicher Gutachten vorliegen, welche die Schlachtuieihvde des Schächtens günstig beurteilen. Was die religiöse Sette der Frage anlangt, müsse rerseits einräumeu mußte, daß es dem delckenden und gläubigen seitens seiner Mitglieder seine diesjährige Generalversammlung t.b. Obmann Dr. PoborSki feierte vor allem in warm empfundener Rede, die die Anwesenden stehend anhörten, das Andenken Dr. HerzlS, zu dessen Ehrung der Verein eine besondere Trauerkundgebung veranstalten wird, so wie sämtliche Mitglieder wieder zusammengetreten sein werden. Die hierauf erstatteten Nechenschaftsberichte der verschiedenen RessortS zeigen das stete Anwachsen des Vereines trotz der außergewöhnlichen Schwierig«