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Jüdisches Volksblatt · 1904-10-07 · 41 (7.10.1904) · p. Seite 2

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
6 (1904)
Issue
41 (7.10.1904)
Date
1904-10-07
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Hatte t Wien/freitag •jiv JüdiBcb&V d&kAftatt 7. 0ktobe#tl1904,4() Nr* 41 Neuorgaittsteruiig' öes NÄchÄ' aus Gtund i o n a l e n Äu t ö n o ln i e und G l e'i'ch^ sei, eine der n at berechtigung aller seiner VV l k e r, d ah er auch der Juden, undi; sind, weil sie Uicht den -marxistischen Dogmen der Prületarisierung des Mittelstandes huldigen, eher in der Lage, in Gewerbe- Und Bauernkreisen Wurzel zu fassen und den w irisch östlich e n Antisemitismus zu überwinden, ebenso wie infolge einer konsequenten Auffassung der österreichischen Nationalitätenfrage dem Chauvinismus und Rassen an tis emitismus den Boden abzugraben. Was folgt nun aus dem Gesagten für die Juden? Den Fehler, ' den sie seinerzeit im Bürgertum machten, als sie den .halbverfaulten Manchesterliberalismus gegen die aufstrebende demokratische Opposition mit allen Mitteln förderten und so dem Antisemitismus den Weg ebneten, 'nicht neuerlich in der sozialistischen Bewegung zu wiederholen. Für die Juden liegt keinerlei Grund vor, der freisozialistischen Bewegung gegenüber, deren geistiger! Begründer neben Th. H ertz k a, Dr. F. O p p. e nh e i nt er und Dr. P. Weisen grün, sind, sich ablehnend zu verhalten, sondern im Gegenteil ist es im wohlverstandenen Interesse der Juden selbst, diese Bewegung werktätig zu fördern, umsomehr als auch Adolf Damaschke, der bedeutendste Führer der reichsdeutschen Bo d e irre f o r m e r, in der I u d e n s r a g e auf unserem Stand- Punkte steht. Der Verlauf des Salzburger Kongresses ist eine neuerliche M ahnung, nich t mehr wie bisher Sozialism.us und Sozialdemokratie zu identifizieren. Die Juden rverdengutdaran tun, ihre Stimmen und ihr Geld nicht mehr in den Dienst der absterb e n d e n Richtung z u st e l l e n, sondern dort in die Wagschale zu werfen, wo es gleichzeitig den Interessen der Gesamtheit wie ihren eigenen diewt. Die Organisation der jüdischen Answanderung aus Osteuropa.*) 1. Gegenwärtige Situation. Die Auswanderung von Juden aus Rußland, Oesterreich und Rumänien ist schon jetzt außerordentlich beträchtlich und wächst von Jahr zu Jahr. Gerade in den letzten Jahren haben eine Reihe Ereignisse, deren Aufzählung im einzelnen sich erübrigt, weil sie allgemein bekannt sind, dazu Veitragen, den Auswanderungsstrom zu verstärken. Es ist als Beispiele nur zu erinnern an Kischenew und Homel. Aber es mutz auch darauf hingewiesen werden, daß die wirtschaftliche Not, die die russisch-polnischen Jndustriebezirke infolge des japanisch-russischen Krieges heimsucht, besonders stark auf die Juden drückt Und daher die Auswanderung derselben auf Jahre hinaus vergrößern wird. Genaue statistische Zahlen über die Auswanderung fehlen zwar, doch lassen die Ziffern, welche der Einwanderungskommissär der Vereinigten Staaten von Nordamerika veröffentlicht hat, ziemlich sichere Schlüsse auf die Gesamtzahl der *) Vom „Hilssverein der deutschen Juden" zur Diskussion gestellt. Emigranten zu! Die Bereinigten Staaten. bilden- 'Zur Zeit öas!HäüptM der Attskvttnderung für die Juden RußttndS>> Oesterreichs Und Rttmättiens. Im Jahre «1902—03 gingen nach den Bereinigten Staaten 79206 Juden, davon 47 980 aUS Rußland, 18 860 aus Oesterreich-Ungarn, 8662 aus Rumänien und nur 1186 aus sämtlichen anderen Ländern. Als Auswanöernngsziele zweiten Ranges kommen Kanada und Südafrika und im Orient Aegypten in Frage, aber zerstreut geht die Auswanderung auch nach den Ländern Europas, der asiatischen Türkei, Siiö-Amerikas und Australiens. Man wird nicht wesentlich fehlgehen, wenn man die Gesamtziffer dieser zerstreuten Auswanderung auf zirka 26 000 Seelen und dementsprechend die Zahl der Juden, die alljährlich aus Rußland, Oesterreich und Rumänien emigrieren, auf rund 100 000 Seelen schätzt. Nach dem Bericht des amerikanischen Einwanderungskommissärs bestehen diese Emigranten zum größten Teile, soweit sie erwerbsfähig sind, aus gelernten Handwerkern, und zwar in viel höherem Prozentsatz als die nichtjüöischen Einwanderer. Dagegen befinden sich ebenfalls in erheblich höherem Prozentsatz als 'bet den Nichtjuden Frauen und Kinder unter den jüdischen Emigranten. Die Auswanderung vollzieht sich im allgemeinen ohne jede Organisation oder Beeinflussung von irgend einer jüdischen Seite her. Die einzige Ausnahme bildet die von der „Jewish Colonization Association" protegierte Emigration, welche die Mehrzahl der rumänisch-jüdischen Auswanderer nach Nordamerika befördert und dann auch kleine Gruppen alljährlich aus Rußland nach Argentinien, Kanada usw. entsendet. Wollte man diese organisierte Auswanderung auf zirka 10 000 schützen, so wäre diese Ziffer zu hoch gegriffen. Eine zweite Gruppe der Emigranten bilden diejenigen, welche von Verwandten, die schon in Amerika oder sonst irgendwo sich niedergelassen haben, die Schiffskarte erhalten. Diese wissen bereits, wohin sie gehen sollen, finden am Ziel tatkräftige Hilfe zur Begründung einer Existenz vor und sind auch unterwegs durch den Besitz der Schiffskarte vor der ärgsten Ausbeutung, nämlich derjenigen durch die Unteragenten der Schiffsgesellschaften, geschützt. Bei weitem die zahlreichste Gruppe bilden aber diejenigen Emigranten, die nach Verkauf aller ihrer Habe sich auf die Wanderschaft begeben, ohne über das Reiseziel und den Reiseweg im Klaren zu sein. Sie sind die Opfer jeder Art von Ausbeutung, so bei dem Kauf der Schiffskarten, die sie meist in der Heimat erwerben, dann an der Grenze, welche sie oft auf illegalem Wege überschreiten müssen, beim Geldwechseln, in den Hafenstädten beim Verladen des Gepäcks usw. Ihre geringen Mittel reichen kaum bis New Aork; sie können gar nicht daran denken, entlegenere Reiseziele aufzusuchen, vielmehr suchen sie Anhalt bei ihren Landsleuten aus der Heimatstadt oder Provinz, die sie schon in New Pork vorstnöen, und fallen zum Teil der jüdischen Wohltätigkeit in den Ber einigten Staaten zur Last. Sehr häufig, reichen die Mittel der Auswanderer nicht einmal vis New Jork) sie würden unterwegs liegen bleiben und aüf den öffentlichen Bettel angewiesen sein, wenn sie nicht von den jüdischen Gemeinden und Vereinen in den Städten, die sie Unterwegs berühren, unterstützt würden. Täglich kommen solche Unglückliche in unser Bureau, wo wir die traurigsten Fälle mit attsehen müssen, ohne nach Lage der Dinge durchgreifend und planvoll helfen zu können. In welcher Weise die Schiffsagenten die Notlage der Emigranten ausbeuten, dafür ist folgendes Vorkommnis in das wäre eine Gemeinheit, noch obendrein mit der eines Kameraden! Ach, er hatte so wenig Abenteuer in seinem Leben gehabt. Erst beim Militär, als er diente, hatte man seinen ihm angeborenen Nattirlichen Respekt vor der Frau an sich zerstört. O diese Dienstzeit! Wie viele junge Leute hatte die wohl schon' aüf dem Gewissen? Als Student hatte er ja kaum zu essen, geschweige denn Geld für Frauenzimmer übrig gehabt, und ohne Geschenke war doch die Liebe schlechterdings auf die Dauer Nicht zu denken! Allerdings später, als besoldeter Assessor, hatte er ein Verhältnis gehabt, auf die Treue seiner Dulcinea gebaut, bis er, durch die Lektüre Schopenhauers in Zweifel versetzt, herausvekam, daß sie ihn hinterging. ’ Dann hatte er sich zwei Jahre lang vom weiblichen Geschlecht zurückgezogen, bis er für ein armes, aus sehr guter Familie stammendes, jedoch von ihm ganz verschiedenes Mädchen, eingefangen war — wie — wußte er eigentlich selbst nicht. Mit der war er dann fünf Jahre verlobt gewesen — aus Anstand, immer den Tag der Entlobung hinausschiebend, bis schließlich allerlei Intrigen ihm diesen Schritt erleichtert hatten. Seitdem hatte er die entsetzlichste Angst, daß er hereinsallen könne: unglückliche Ehen waren ihm ein Greuel und an glückliche glaubte er kaum noch. Am meisten waren ihm natürlich Mischehen von Juden und Christen verhaßt. Seiner Ansicht nach müßte ein Adeliger, ber eine Jüdin ehelichte, sofort den Adel ablegen. Es war auch das ein Grund für ihn gewesen, nicht mehr in der Gesellschaft zu verkehren, daß er dort so oft an Christen verheiratete Jüdinnen traf, die er mit „Gnädige Frau!" anreden mußte. „Gnädige Frau!" Lächerlich! Selbst der älteste Adel verschmähte nicht mehr solche Verbindungen! Ja! ja! Die Welt war reif zum Untergang! Was mochte die Gräfin für eine Geborene sein? Sollte sie etwa auch jüdisches Blut haben? Aber dieser Gedanke, der ihn erschauern ließ, konnte nur einen Augenblick sein Haupt erheben,' ihre Mutter war ja ein rein germanischer Typus. Und dann — jüdische Frauen traten doch immer herausfordernd auf. Aber wie klug und belesen sie war! Als er nach Hause kam, musterte er gleich seine Bibliothek. Wahrhaftig, viel Geld hatte er nicht hineingesteckt. Die Klassiker natürlich — ebenso sämtliche antisemitische Schriften! Daneben Treüschke, sein „Orakel", an dem er sich immer wieder erbaute, „Rembrandt als Erzieher", Gustav Freytag und als einsam ragender Turm unter diesen: Schopenhauer.. Der gehörte zur Bildung, wenigstens einiges aus ihm. Nein, viel war es nicht! Aber was brauchte der, der „klassische" Bildung besaß, noch mehr? Die Gräfin hatte ihn gefragt, ob er schon das neue Stück im Schauspielhause gesehen, das gegen die Nietzscheaner geschrieben war. Das Schauspielhaus war das einzige Theater, das er zuweilen besuchte — weil wenig Juden Hinkamen. Aber leider hatte er das Stück nicht gesehen. Auch wutzt^e er nichts von Nietzsche. Das war sehr unangenehm. Jetzt mußte er ihn lesen,' wenn er ihn auch nicht verstünde. Er ging also auf dem Wege zum Abendschoppen zu Nikolai und abonnierte. Er hatte seinen Geist in letzter Zeit arg vernachlässigt. Aber was sollte man lesen? Lohnte sich denn das „neue Zeug"? Für „die Alten" gab er bereitwillig alle „Neuen" hin. Der Ruhm, den diese Nenen erwarben, beruhte er nicht auch auf Juöenmache? Allerdings gab er ehrlich zu, daß er sie nicht gesehen hatte. Jetzt blieb ihm nichts anderes übrig, als es nachzuholen, wenn er sich nicht blamieren wollte. In den nächsten vierzehn Tagen verschlang er alles, was er auftreiben konnte: Nietzsche, Ibsen, Strindberg, Dühring. Die Folge war, daß ihm ganz wüst im Kopse wurde. „Verrückt! Verrückt!" murmelte er fortwährend. Aber es wurde ihm doch sonderbar zu Mute. Diese Leute waren doch offenbar alle innerlich verbunden,' sollten sie in manchen Punkten recht haben? Sie konnten sich doch den ganzen Unsinn nicht alle aus den Fingern saugen! Und nun erhob sich sein Verstand, der auf dem Gymnasium unterdrückt worden. Es gürte und arbeitete in Ihm mit ganz neuen Vorstellungen. Natürlich durfte niemand ahnen, was in ihm vorging: als Beamter konnte man nicht vorsichtig genug sein. In diesem höchst unbehaglichen Zustande erschien er beim Tiner des Grafen. Königsberg ein sprechendest: Beweis: Am 29. Juli trafen dort 48 russische Juden ein, welche nach New Nqrk M Dänemark reisen wollten- und Schisfskarten nach Kopenyagen besaßen. Als sie schon auf dem Dampfer waren, der sie nach Dänemark führen sollte, wurden sie von der Polizei zwangsweise in die Quarantänestation in Insterburg zurücktransportiert. Dort wurde ihnen eröffnet, daß sie nur durch die Hamburg-Amerika- Linie oder eine der alliierten Linien wetterbefördert werben dürften, andernfalls würden sie nach Rußland zuriickgebracht werden. Die Leute sahen sich genötigt, die Karten der Hamburg-Amerika-Linie zum Preis? von 176 Mark pro Person zu ern^erben, während die Route über Kopenhagen nur 70—80 Mail gekostet hätte. Da viele der Auswanderer nicht genü^nöe Mittel besaßen, so mußte eine Sammlung für sie in Königsberg veranstaltet werden. Solche Vorkommnisse sind leider nicht selten und sie erregen nur Aufsehen, wenn sie gleich ganze Gruppen betreffen, während das einzelnen Familien zustotzende schwere Ungemach unbeachtet bleibt. Wenn man in Betracht zieht, daß es sich bet dieser Emigration sicher um mindestens 60 000 Seelen Handelt, so versteht man sofort, um wie große Geldsummen es sich bei einer derartigen Massenbewegung handelt, und daß selbst durch kleine Ersparnisse hunderttausende Mark, vielleicht Millionen, den armen auswandernden Juden erhalten bleiben können. Sie würden sich dann in New Aork um so länger selbst erhalten können und der ohnehin so stark in Anspruch genommenen jüdischen Wohltätigkeit diesseits des Meeres wie in New Nork wird ihre Last doch etwas erleichtert. Ersparnisse, bedeutende Erleichterungen sowie Rechtsschutz können aber den armen Emigranten nur auf eine Weise gesichert werden, nämlich durch eine planmäßige Organisation der Auswanderung. 2. O r g a n i s a t i o n. Die Aufgaben der zu schaffenden Organisation sind außerordentlich mannigfaltige und große und es wird im Anfang vielleicht nicht möglich, jedenfalls nicht ratsam sein, die Erfüllung aller dieser Aufgaben sofort und gleichzettig in Angriff zu nehmen. Aber diese Ziele müssen doch von vornherein bei der Schaffung des ganzen Apparates in Betracht gezogen werden. Die für die Emigration zu bildende Organisation hät a) die Auswanderer in ihrer Heimat mit den erforderlichen Auskünften zu versehen: sie hat diejenigen, die noch kein festes Reiseziel haben, dahin zu dirigieren, wo sie für ihren speziellen Beruf den besten Markt finden, ganz zur Auswanderung ungeeignete Elemente nach Möglichkeit zurückzuhalten, geeignete Reisewege zu empfehlen usw. Sicher werden besonders im Anfang nur sehr wenige darauf hören, wenn ihnen die Auskunftsbureaus von der Emigration abraten, aber wenn es mit der Zeit gelingt, für diese Auskunftsorgane das Vertrauen der jüdischen Massen zu gewinnen, so wird, es ihnen möglich sein, auch einen wesentlich retardierenden Einfluß auszuüben und die ungeeignete Emigration wenigstens teilweise hintenanzuhalten. , v) Den Auswanderern, sobald sie ihre Heimat verlassen haben, auf der Reise, besonders irr den Grenzstationen und Hafenplätzen, zur Seite zu stehen und vertrauenswürdige Personen dort zu bestellen, die die nötigen Auskünfte erteilen können, sowie die Emigranten vor der Ausbeutung durch Ageüten, Geldwechsler usw. zu schützen: c) mit den Dampfschiffahrtsgesellschaften und Eisenbahnen zu verhandeln, um möglichst billige Preise für die Reise zu erzielen: Es waren erst zwei Herren dort, ein Graf Soundso und ein Baron Dingsda, die sich bereits sehr eifrig mit der Gräfin über Nietzsche unterhielten. Der Graf stellte ihn als alten Kameraden vor. Dann nahm man das Thema wieder auf. Alle priesen den Stil Nietzsches. Die Schwiegermutter öes Grafen sagte: „Ich bewundere seinen glänzenden Stil auch: aber ein glänzender Stil ist gefährlich und verführerisch. Die Wahrheit ist aber weder glänzend noch verführerisch." „Die Wahrheit ist eine Deutsche!" fiel prompt unser Antisernit ein. 1 Alle sahen ihn an. *, „Bravo!" sagte der Graf. Unser Antisemit glänzte. Dank seines Antisemitismus oder Chauvinismus hatte er einen Triumph davongetragen. Mit'einem Schlage hatte er sich eine Stellung in dem Kreise erworben. Aber er spielte den Bescheidenen und suchte ein möglichst harmloses Gesicht zu machen. Das gelang ihm auch vortrefflich. Indes fühlte er wohl, daß er seinen billigen Sieg der Schwiegermutter zu verdanken hatte. Er war starr über diese Frau, die mit wenigen Worten in gewisser Hinsicht schlagende Kritik Nietzsches gegeben hatte. Nun erschien noch ein Herr von Soundso, Schriftsteller, von deck er nur Gutes, auch als Mensch, gehört hatte. Dann ein bekannter Bildhauer, auch von Adel, mit einer btlöhttvschen, aber puppig anssehenden Frau. Darauf zwei Komtessen, alte Jungfern, die offenbar beide blaustrttmpfelten^so altklug sahen sie ans mit ihren Kneifern und gelehrten Mienen. Zuletzt kam ein Herr, der zweifellos Schauspieler war, glattrasiert, mit unverkennbar theatralischem Gang und ebensolchen Gesten. Bei feinem Anblick erschrack der Regternngsrat und überlegte, wo er denn eigentlich sei: Einen Schauspieler hatte er noch nie in Gesellschaft getroffen. Gehörte denn der dahin? Sollte die Gräfin vielleicht eine ehemalige Schauspielerin sein? Heutzutage war ja alles möglich — besonders in den Höchsten Kreisen. (Fortsetzung folgt.)

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