Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 6 (1904)
- Issue
- 34 (19.8.1904)
- Date
- 1904-08-19
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 6 Wien, Freitag Jüdisches Yolkefafatt. 19. August 1904 Nr. 34 I Hubs und war 4 Jahre lang dessen Vorsitzender. 1882 wurde er beratendes Mitglied des NewSpaper Preß Fund, in welcher Eigenschaft er. schon vielen jungen journalistischen Talenten ein weiser Berater üstv Förderer geworden ist. Stückchen moderner Assimilation wird uns aus einem Keinen Städtchen der Provinz Posen berichtet: Dort lebt in immerhin angesehener Stellung ein Rechtsanwalt, der zu seinem engeren gesellschaftlichen Verkehk. Glaubensgenossen hinzuzuziehen, für nM vornehm, genug hält; von seiNeni Hause hält er den Nickbus dÄ' auserwählten Volkes fern. Vielleicht darf man ihm seine unjüdische Erziehung dabei zugute halten, wenn ihm das Verständnis fehlt, daß kn, der Achtung vor der eigenen Religion ein Stück wahren Charakters besonders in der heutigen Zeit zu suchen ist. Zuerst veranstaltet der Herr Rechtsanwalt in seinen Salons eine Gesellschaft; zu der nur Christen geladen sind, -unter denen sich der Gastgeber! als weißer Rabe wohlfühlt. Am Tische sitzt auch ein junger Assessor mit seiner Gattin; eine kleine Flechte entstellt seine Backe. Ein grster Freund gibt ihm den Rat, sich zu deren Verhüllung einen Vollbart wachsen zu lassen. «Aber um des Himmels willen," ruft des Assessors Gattin naiv aus, „dann würde mein Mann - ja zu jüdisch.aussehen!" — Tableau I Zur Charakterisierung der? judenfreundlichen Gesinnung des russische« Kriegsministers Kukvpatkin. Bei' einer-Inspektionsreise in Polen wurde er in einem kleinen Grenzstädtchen vom Rabbiner und dem Gemeindevorstande nach alter , polnischer Ma-Jofitz-Sitte mit Thora-Rolle und Baldachin empfangen. Unter den versammel- Schaüspisler und die Zuschauer ließen Mich nicht bereuen, daß ich die «große Reise" nach dem Eastend untermchm. «Under the Canopy" (Unter dem Baldachin) heißt das Stück. Das «Pavilion Theater", wo «4 aufgeführt wird, war an jenem Abend zum Erdrücken voll. Wie mit einem Schlage verstummte .das Stimmengewirr, das alle Anstrengungen des Orchesters zur verlorenen Liebesmühe gemacht hatte, als das Glockenzeichen das Aufgehen des Vorhanges ankündete. Ein bewunderndes, schnell verhallendes „Ah", wie aus einem Munde kommend, begrüßte die erste, ein« prächtige . SyNagogen-Szene. Dtv gab. es. eine malerische EhefchließrtngS-Zevemvnie .ckit den SyMboltn vom Wein und dem zerbrochenen Glas, die so ergreifend klagetrd klingenden Gesänge und die schönen, sinnigen Worte, welche lehren, daß die Liebe in ihrer Unendlichkeit das Geheimnis des Fortbestandes der jüdischen Rasse bildet. So weihe- und stimmungsvoll war dieses Schauspiel, daß das ganze Haus zum Tempel und die Zuschauer zu Andächtigen zu werden schienen. Gar zu lange vermögen die Londoner Ostend-Bewöhner indes nicht in feierlicher Stille zu verharren, und gar bald machten sie ihrem Entzücken in einem Ausbmch stürmischer Begeisterung Luft. Nach Anlässen zu solchen fehlte es nicht, denn wir sahen, noch gar manch treffliches Bild aus dem Alltagsleben der Juden von Whitechapel, unter denen eines, der lobenswertesten in einer ungemein realistischen Darstellung von Pittrcot Laue, einer typischen Straße des geschäftsreichen Judenviertels,- bestand. Erst sahen wir die Juden in Rußland unterdrückt und verfolgt und unschuldige Menschen unter der grausamsten Knute jammernd. Aber Held und Heldin des Stückes entkamen schließlich glücklich nach England/ „stach: dem Land«, das der-Herr segnest iNwge um seiner Freiheit, seiner Menschenliebe willen, England« das die Juden als Menschen behandelt, das ihre ZufluchtsstAte und ihr Hafen ist, und das. den Mann nach seinen Taten, nicht nach, seinem Glauben schätzt". Der Jubel, mit dem solche Worte von den anwesenden Christen wie Cm• v* ti/«fl«^41^1 Ä.TY^.*' - ..U f* .*V. Fl. L. ..i ten Mmeindemitgliederst war auch ein 75jähriger Invalide, der Juden begrüßt wurden, spottet aller Beschreibung,' und selbst der seine! 25jährige Dienstzeit unter Nikolaus dem Ersten absolviert! kritische Beobachter sah sich, trotz dieser oder jener Unvollkommen- und im?Wrkischen Kriegs' sW das-St.' Georgskrtzuz erworben hatte1-h§tt-des.Schck.es,?unw.illküxlich'M Y. B. C. , ’ *W«n. ®n endetet WeÄewetb für eine nem Synagoge in du on lna?5eJ?”*+r"Sobons dosen wird von-der dortigen Synagogengemeinde mit-Frist zum!£J$ s^-W0? I Mai:J<'ausgeschrieben. Cs handewsich um ersten MorrmstesttäkS' LZ-' T ft1 KStt* -enthalten soll. Der SchmuMele, wie gewöhnlich, fügte der Minister ' glücklich gewählte..Bauplatz isst von Äuen-Seitendurch Straßenzüge ^'"öU' > begrenzt. . . x . Lübeck in -MaM/ SeLdemMb»mch der^ uralten, gsschwärMenI : crwY - 1* “t. ‘Y - '<*!«. ' v - Mauer, die das Gebiet des ehemaligen Röichenklcrren-KIosters gegen ( « j, Sa ,Der Kongreß der eingeborenes Juden wurde auf Süden begrenzt. sind heute Reste einer frühromanischen Fenster-! verschoben, e* .. iie ^er am Matze überhaupt niG i - Verbotene Zirkumzision. Von-der'Ethebung einer merkwürdider ms 13. Jahrhunde^ vgen Anklage berichten-Berliner Montagsblätter. Ein jüdischer Käuf- ^"dem gehörten emem mann: hatte mit einem christlichen Mädchen ein Liebesverhältnis, 8 f^tEeIaIler^rj.au' aus dem ein Kstäve hervorging. Zur Vaterschaft wollte sich'der l• C^e;n - §öergeschoß und rst von zwei Sternstü^m -Kaufmann nicht recht bekennen; 'trotzdeck aber unterstützte er nicht JßvtzeäpfeiXti: und emer Säule unterteilt, so daß nur hin und wieder das Midchen, sondern er Mtz astch gegen den dadnrck. eindrerteilraes.KenSev.aelnl^t hnirhe. 91«. w.Wjillew-.des. Mädchens:, best-KüaöenMMLO^NMMMegmigkam zur Kenntnis der Staatsanwaltschaft und diese hat nunmehr gegen den natürlichen Vater des Kindes 'ein Strafverfahrenwegen vorsWu^ckK^echerletzr^-emgekiet^ 7'. .7.Y;. v 7, Paris. Der akademische Rat der Sorbonne hat in seiner letzten ^Sitzung den russischen Schriftsteller,,Dr. Nahum Slutsch er- . lS'^in-dresteiliges-FenHev-gebildet wurde. An-der,-Innenseiten der Leibung ist' noch der Verschlußort erhalten, in den sich, der Holzviögel seistfügte. Mr Bogenabschluß des Fensters ist in Verlust geraten. Die Rundsäule trägt ein aus Vögeln gebildetes Kapitell, die mit ihren Hälsen verschlungen sind? Dievierkantige Steinstütze ist an den Seiten und rückwärts mit Flechtornament reich verzieä. Die.tief ausgehöhlte Vmherfläche zeigt eine, unbekleidete, männliche Gest^t^ Mfb'kauert Reckst^ leicht, er" ~ J Am Ähschlüß M 1,ck<lcyrlgk, ein freies ' Kollege^.über mödsMe^ hebräische .Sprache uM Kanellierung 'ist^ein"Kopf von sorgfältiger'Durchbildung von einem "Werakur an der SgrboM.ZvLalten*t^ -Dr. ,Mtsch..M vor einigen' Laten aus der Vereinigung bestehen, zwei Drittel "vet Sun- - oöenmitglieder sollen die Stimmenmajorität bilden. 4. Die ' Synode soll alle fünf Jahre zusammentreten, um wichtige Fragen zu erörtern, die ihr von der Konsereng oder der Vereinigung vorgelegt wurden. 6. Die Synode soll ein Exekutiv- Komttee haben, bestehend aus dem Präsidenten, der ein Mitglied der Konferenz sein muß, fünf Mitgliedern'der Konferenz und vier Mitgliedern der Vereinigung. Eine Einigung ist selbstverständlich diesmal noch nicht erzielt.worden. München. Der Magistrat hat ein Eingehen auf die Eingabe der Antisemiten betreffs „Maßnahmen zur Erschw^rüntz der Einwanderung und Niederlassung ausländischer, Judsn" ‘ ohne weiteres abgelehnt. , 7-! Das „Bnkarestcr Tagblatt" schreibt:. Die jüdischey Kolo- . nisten in Argentinien. In den letzten Jahren wurden bekanntlich eine Anzahl jüdischer Emigranten aus ^Rumänien. von der Gesellschaft „Jca" nach. Argentinien geschickt und'da- ’ selbst als Kolonisten angesie-elt. Ein hiesiges Vlgtt veröffeütlicht nun den Inhalt eines von 18 dieser Kolonisten Unterzeichneten an eine angesehene jüdische Persönlichkeit in Galatz . gerichteten Briefes, welcher über die Verhältnisse einer dieser ' jüdischen Kolonien Aufschlüsse gibt, die. zum Anöenkest an das Heimatland der Einwanderer den. Namen--„Romania^ trägt. Die Schreibev sagen, daß sie friedlich untereümnder leben und . sich init dem Ackerbau beschäftigen, der in hiesein Jahre - ein - ausgezeichnetes Erträgnis ergeben habe. Besonders der Mais sei außerordentlich schön. Jeder Kolonist habe, 16 Faltschen Grund und im allgemeinen könnten sie .mft^ -tH.rer,, MriWM-" - zufrieden sein. Worüber sie sich beklagen, das sei die Ver- - waltung, die ihnen tausend Ttln^uköMMlichkeitÄt und Ungerechtigkeiten verursache. Der Verwalter, der 'Kokosii^ Arthur, Bapt, derseinen Wohnsitz in MorrsenviÜy hat, betrage sich gegen.sie sehr brutal und behandle sie so schlechtals wären , sie' Sklaven. Ueberdies wurden sie voM Verwalter in em- - pörender Weise beraubt,, da er. ihn'en' dreiviertel ihres. Ver- . dienstes wegnehme. Von der ganzen so reichen, MäUern.t^!?. hätten sic überhaupt keinen Nutzen, da der Verwalter ihnen - ihren Gewinst wegnehme und denselben Mit -seinen'-Beamtenteile. Alle diese Verfolgungen müßten sie erdulden, weis 7 sich weigern, nach Brasilien zu ziehen.. Dort habe, jnan ihnen 16^Faltschen Grund versprochen, - sie wollen aber rntcht.--Kin--,r-.. ziehen, weil in jenen Gegenden düs gelbe-Fiebev grassiert. > Tie Juden im Kiewer Gouvernement BdN I. M 1 K Rund - eingeschloffen, das vielleicht Wvlken andeuten soll. Ob zu Füßen der nackten FiKtr Wolken ausgedrückt sein sollen, steht dahin. Merkwürdigerweise ist nun diese aus der Fläche stark..heransgearbeiM^D-d^MMg SMKM'MAS'A? Mitd gebreiteten Flügeln die. Vorderseite des Kapitells überspannt. .Das Adlerbild rst fötgliH viüHgebilder'ünd vvn kibMerischLr Auffassung. Andere in der Mauer liegende, .Reste, , ein romanisches Portal und ein Keller-Eingang aus gleicher Zeit, "sowie Verschlüsse von Kelleröffnungen, ,die ,in^ ,ihrer. Axt . zu den -merkwürdigsten Dinggn derart-, zählen^' steigert das' Interesse 'für diese Baureste, die ''eine'MttMr-" Periode bezeichnm^aüs der'aweckunh breit nur iwenige; ja vielleicht keine verwandten Zeugen äufzuführen sind. Was diese Spuren en«iQLMLMMMW^Ä<Mi Mainz, beÄertpn„ -ist, eickDM anr^KMs EZ rst" nämlich niM zu LberseMf/'däß wen in diesem Teil dervStgdt vom frühen Mittelalheck'än die älteste Judengemeinde angesietM - war: sie zählte- -vielgÄvanderte, reiche Genossen, von denen einzölMMül^enerpKßeck hohes geschichtliches Ansehen besitzen. Es bedarf bloß des Hmtveises auf den berühmten Kalonymos^ deN'Lebensretter des- Kaisers Otto des Zweiten bei dem Monaten auf Grund einer Mssextatiön Wer die Moderne hebräische Sprache und, Literatur mih glänzendem.E^olge zum .der Philologie promoviert worden. 'a,'L - v - ''; ' •i {iiüi-CiS?iui -,Ui> * iMa&un'yrwtri ,.i .f-H’Jli W; Hebräische Musik« Die BeströSiMtzsn zur - Erforschung der hebMiDrMWkxMtckMMtzdMK'MM^MMG'.^ drtng"eines Berrins-'zur Pflege der'hebMschen^Musik ecken Sammelpunkt "'erhalten. ' Der 'Verein, 'der^WNächst" 1m"wesentlichen "den Charakter eines ChorgesangyssreinS, trageck'wtdd,' HÄ 'sich W'erster de.ni gleicht Gebiete -sind-''für später! ickH der musikalischen Leitung ist KapellM^MMADW7:KellAiMa'pN' be- ^raut--wordw.-' ■: vV>; ' *.* ■ ..; Graf- LeanrtM- Otlolenghs. .Mr in Prsä infolge. eines ^Schlag anfalls. geMben. > O. ist für.- seine Vaterstadt ein Wahrer Mäcen gewesen,- ihm, ..verdankt Asti, nichtnur i^oei - prächtige Monumente enge Beziehnntzen^u dem HYzaMUlschen Osttzr Kiny^ist,-. starmnte'äüs> LNceä. Es W'Mach der' ANnahML '.o?r bewährtesten Forscher höchst wcchMeiylich.; Kaß.^i^ ,MwflgruKiMWinex Familie, nach.. Mairtz mM^eyer^ rck'vmeM HD'M^W<n!: PeMepst'. üK '-das ..karserlM Hau? ihrep Ursprung hat. . RoMeMI-HPchckckßckDW^- stckmEVitz Trä'gep des.'-gleicheN NaMens; ickMainKvvr, ber 'lyM zü GiMsteNseister ÄläübeNsgeNossen'ackden in Italien weilenden Kaiser Heinrich den Mixrien/sich wendete.. .M liegt darum durchaus nicht fern, eben an'.dreser Stelle die 'Wlchnung eines so hervorragenden Geschlechtes zu vermuten, das den Schutz dev. kaiserlichen Gönner sichtbar M-der reiHverzierten. Schauseite' ihres Familienhauses .m. dery, Bikd'^desschimün^N^ Adlersl angebracht Haffe7- 'Funiostücke von' Schiefersäulein. und romanischen -Säulenornamenten; beweisen,, .daßauch^ggMre BMeihe dieser^.§W.te ,tt,ich,<Mgestattj?t. Mapen... W. von E Mtte öW^13. Jahchll'riwerts ackünd gerade m Mainz'1276' bittere' Verfolgungen Wer die" Judengenreinden kamen,- wendeten zahlreiche Familien.sich zup-Flucht und verliehen Haus und Hof> Um rdiese Mit dürftest ÄMipiese ' StättMr7berlMen wordest7sÄn.' DMViegestWaften>fiMH KnAie Stadt'. - Diefem^ Ämftastde^'yürfke es zuzuschreiben sein; Näß die^Niederlässung der Klärrfsen^an'MNer- St-lle erfolgte,-..tpo offenes.. Gelände und verfügbare Baustellen in dSKKnst^vMt IbesieOMr^StMucktt -Leithit^ksit:-hifÄge.-1mr flucht, sich ergaben. ..Ein Kulturbild hon eindringlicher Sprache, das aUS MirftrstMi' Mfi«m "der VörMt-aufsteigt? -.T. . Die K«D7ibr ^stderivke^tel in London. ' ÄWchapel,' Viertel btt AtMen ist' London, die Zufluchtsstätte Mhlloser Schiff-- bMMger aus. aster Herren. Länder, namentlich aber unserer, unamckkWst GlaubenSgenösssst/die sich vor der Kmcke ürck dem^Mssischen WhchdvtM« gMttjst hgbey, asS HM.der Künste! .Es schont kaum denkbar, dennoch ist eS wahr. Die"klassischen' Freikostgerte. W€ von der sogenanstten Sunday League in allen Teilen Londons l^rMtsg-N'ckvavstakjed werhen und bei-deuey die Vovtvagenden " Mrs den besten Künstlerkreisen rekrutieren,, finden gemdeMi mchapel das dankbarste Publikum. Ich sah da am letzten Smmhen Motzen Saal.eineS.FMdenker-VereineS hiS auf den letzten » gefullt. undc'selbst ist der^ Vorhalle standey die andächtiges iffvsunde.. dicht gedrängt, um wenigstens ein paar Klänge m öscheri. ES war eine schlichte, zum Teil recht ärmlich, aber iySst ryrt sauber gefleideK tMenK. meist.junge Münster und Frauenl est bleiche, von schwarzem. oft gewelltem Haar umrahmte Ge^ Jet und dunkle brennende Augen sie als Juden erckennen lietzem h] andächtig sie lauschten und wie stürmisch sie applaudierten^ 1 Wunder, daß man unter solchen Umständen bedacht ist, best „ui von Whitechapel noch weitere KrmstgeMse Eängig ztt Sen. . Ich . hatte nsir von einem großen Wischen Volksstück ern lassen, das dort kürzlich zum erstenmal aufgeführt worden Sl und nicht in der Erwartung daß eS darüber-etwas zu been geben könnte, sondern lediglich auS Neugier ging ich Hirn Aber alles, was ich sah, war des Erzählens wert. Das Stück, die dern auch.das.großartige Alfieri-Museunr; ' 7^Me Abnahme der Fremden^snwaWeMNg in England. - Jm Monate.L/r n.u a.u.landeten, .in enMchm.HWn.I.M7Wvch.e.Ke-. M8t)7 - VriliWe Post in Jerusalem. Vorigen Montag erschien eine asis- Judenbestehende. Deputation beim^Lefterdes, englischen^Postchessns in London, ' Lord. .'S'tawle Y7 l und überreichte ihm ein MenloräNduM rn welchem die ^Direktiön gebttest wird, in ^Jerusalem «ine britische Postverwaltung zu, etablieren. Das MemotNduM 'war unter <mdepen7äu'ch; hom'IhieEHWU.Wr.'/'Ad l e r, vom Chacham Dr. G a st er, Lord Rv.thsM.ild, Sir Samuel M o nt.'agy, Claude G, Monte'sfm.. unterfertigt. iSonfefstynelle BeV8Wiffls?in dG WedettPldeyiO Eine aüf i "?Jst"eister Zeit, wo bed ünsin Rußland 'eine.Hungersnot crUszüLrechest^droht, darf-gewiß die „Hungersnot". Mit-vollem--Recht, -Mittel anzugeben imstande sind?Ä)ir-'dMäN^ Mrleiden. - heute in.. Rußland eigentlich an einer zweifachen Hun- .-getsnot, an einer sozialen und religiösen; ümfb Eressanter und- .lehrreicher ist cs/zu' hörest, Me' 'dM'-'Mwntstm-'-West dre - Ent- . stchung der Hungersnot mch> deren Beseitigung, denkt.. Jm Mlche- Rüt,..das, wir. my «Fssste.der Ernte" zu lesen pflegen..lautet der erste.Hers: ,.Und' es geschah" zur Zeit, als^ dre^ Rrchter rlchteten, -dä" -ipär. Hungersnot' im Laside7.. Ilstsere- Ätcki - Lehret - machen - Lw v Ocmerküngt „W e \ t d a s R e ch b -H'.un ge rsnö t. ü H e r.,'d i'e W alt-.' MerkwMM - Werl drv'i - 'Gesetzgeber und Gesietzesniacher das Recht beugest- 'müssen die armen Leute vor Hunger verkommen. Die- Erklärung unseres Verses m Nut wäre demnach: „Und es geschah zur Zeit, alß hie Nlchwp — cii\ Unrecht — richteten, die Gesetzgeber das Recht beugten,--dckwar Hungersnot im Äcuibe"; 'Dieses weise Wbrts Unserer unstevöllcheck Lehreö 'stilt von jeder Hungersnot. '- Die - jetzigehw-sige Hungersnot ist soklar- und verständlich, daß wir kaum. darüber ein. Mort, W,? verliexeit brauchen. " Wenn man jetzt in ern-em. unserer.-S^aiÄem von- HsMersstok spricht;' von -teurem Brode/--wer--.-.lecketz - MemlM'. - Kr HunKr,-und für wen ist das Brot, unerschwinglich teup-r.f.-SM. ctstU'biehiesigen Millionäre, 'die Millionen ihv Eigen?ckwen..M», -i M's?"diedie Hungersnot^ so schwer eckpsindew?. t'.WwHMMtl.,M sins'Ausschließlich die-hiesigen Armen.- Die hiesigen-Reichen dd'v»e / MMer- Großen 'sstcheN'"an' der Hand-der Geschgeb-»lMMn-,Avmest so zu belastest,- datz-ilM nichtÄas- -nötige Brot.- bleibt»: um',dW.Krnder Alsättigen und es..entsteht eine Hungersnot. Die. sogrussische»:. ■**<!**-- «»-die verschiedet Fabtiken beskhest; nötigen den jüdischen Magnaten, - - ° ... . arriien^Glastbe'stHgenosscn für nstr 6t) 'KopesiM^Mo-/Mp.rll-Rv^l 'Äe Wvchc von 5 Uhr Mh bis 2 -Uhr abendszü^chwthn^'Mr-m./» RMtckMl 'O'jetzt von einem Herrn eine Fabrik' eMMrwYtet^. m:m; zMWMhM 'Mädchen' für 25 Kopeke»)' täglichvonB Uhr- -frstb -bi«^ g Uhr abends im Schweiße ihres'Angesichtes arbeiten müssen. Gehet hin, ruft das Judeistum..chnd.lemet.Vs ÄfW^''-MiÜye.'' Bostseiw -reicher'--- c w . . emen'Äuf hem Felde Boas Und er ist. freundlich undwoTwAend.,. MMsiM''sMcht''3u iht-:'-sis'Ete'NUr°.immsr-auf'.smMW>NeweLsthlüsse ganz merkwürdige»; Art, die sicher niemand erwartet haben! sirinckem:''-^ Wenn die' Kiewsr -»»nd die Radomiseler MWonKrtzMo. -wird. Unter der über'v 'MNonMSöeken Wählenden Bevölkerung! handeln gegen die Armen und -Dürftigen, dann gibt es keine Hun- -flJ6 :' -Ta "* ' , kein teures Brot. Es gibt aber archer dieser sozralen ne dritte Hnntz'etsnok'Mer' in Minem-Gegend und das ist. ........, oir ,mümWet"M bitterstet ich meine -die religiöse Hunge^vvt. Die 6888 Konfessionslosen männlicher^und'6415 tvSwlicheü Ge-' Kier ist alles Kein Körper und nichts devSeele! Alles.<dem> rr»!aterreUe»r -schlechtes des Jahres 1879 warest^-iM' 'Jahre- 1899'.bereitsauf7Genüsse und nichts dem geistigen, nichts dem moralischen Streben! .öchMviuW. LV 979-. gestiegen,^-Me-man cmMhmendarf, gehören.' Hungersnot ist es. kcks religiöse Leben trägt hrer eme diese Kynfesswyslpsssn uxsptzinglichmwM* prvtestantischen Kirchen- [ , Ja, für -Wohltaten. christlicher.. Stiftimgen spendet maw genossenschastey an. Aber auch das ist noch länge nicht alles: 16 458 „ imbiM Tausenden undein armes jüdisches. MsttMst-My. W,- PersbnLtt gehören zu' nicht weniger AS'78 vttfchkedencki Nckwwen" v^Roveien'bereits 16 Stunden.'MlE..amsstet^'^MKKÜ^ ruft' Kiuhengemeinschastest. Die Gesäcktzähl der Notestänten 'beträgt H.s ^Adentüm ündl lenret; Ru.t sprM7/zü,.H'MM^7.r.Wü bU'' gegenst^ig 3 0.69 56L, die der KAhynken 4790161, und dst.der, will ich auch sterben und dort begvaöeri werden.^, Ww Israeliten 108 088. wobei zu bemerken ist, chatz die protestantische werden also an den Tod erinnerst an die RÄHeAchafl. die tmr nach BevötteMug im letzten halben Jahrhundert um 68,4, die kathosische dsjst Lioöd abzstlegen haben und so wollen -ivir -deM-.aMm.»M»;. UM'63,'6 und''die istaAMsche um.f/ b.'H. zr^stömmen hat!- ' Mgiöstr HuMrsnot mrsdres göttliche,» lA-ist».«. .unserer umtero«. Louisville.- "" Rabbiner hat hie.. .....v . ___ ___ trägen und Vorschlägen von mehr Ilökaler Bedeütüttä M einer von allgemeinem Interesse devatttert worden. Derselbe betrifft dse Gründung-einer! jüdischer»-Synode für Am«wikä. Es lle.-> Die ZenirqUonferenz der ,amerikanischen Men Seele sedeukei^äüstdäß sich^auch' Lubel^ diesmal dahier.ürtag!!. Außer Petschiedenen An- Mvt derSchnft: «Die mit Tranen säen,.ernten.MM,LNve,, ... wrschlägen von mehr lokaler BedeütUüä ist einer , , 7 1; schen Judengemeinden bestehen. 2/Keiner-der beiden kpnstt- « In der '. ru ss ckchen . Atme'^ Kibt in Teile aus Jud-n beftick»ck MM-M »«M v«»» vieleiJüden in Garnisom . ... [ Seit Ä JaßtVck MmeO dis. fMMn' Ev'dsiW ^lr-ge, m Äuds-uken au ibeen! AufeMbalt in Kiew e»ue Ut ] V mtuierenden Körperschaften soll durch diese Verschmelzung ihre -üm zum .. . MW/ack ’SUm Auferihalt . besondere Aufgabe'verlieren oderack ihren fr'üheren Ssechten % HKr ^sE^nM-raffen. DasZstkist mm ^'ne»ch. mttbufa erleiden. 8. Die Snnode soll aus einem Fünftel der wmG dkO!Mora vAkendet unduntrr großen ffeyucyrerrep, MUgUed» de?KonI«r«>t AnMÄL . . /