Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 6 (1904)
- Issue
- 34 (19.8.1904)
- Date
- 1904-08-19
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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ttb ittt, ehr her tet, ein, ät sie ch. b e« ch» ehn »cht der ert. heit nen > er de« l in rie, -rer de« rlso »len »in hen die ent« sch« hen wer uS cher ior« Uttg lrde W« xm nnt, sein er, die >och jter, rem tach die :fd)e rief eter!oda >eiß, »hne wir ferS.' ein isteu die sich verligeit zwei efitzt tmer Nor 15 r fie 5üb« -enkt ge« muh de» nstt e Kt« inanv einen rtikel i\ alle i wie allein igung , die alS Ntch Nr. 34 Wien, Freitag Jüdisches Volkablatt. 19. August 1904 S4te3 Keiner der Deutfchösterreicher, außer wie schon erwähnt- Menger, hat eine neue, grundlegende Epoche seiner Wissenschaft begründet und bisher ist kein Gelehrter ihnen erstanden, der an unsere drei großen Männer Heinrich Hertz, Daniel Sanders, Wilhelm Herscht heranreicht. Schwerlich dürfte stch jemand mit den gewaltigen Erscheinungen Marx' und Lassalles messen können, und auch LoMbtoso, der trotz zahlreicher Jrrtümer als Schöpfer der Krtminalänthropologie betrachtet werden muß, dürfte alle Geistesgrößen'der-Deutschösterreicher überragen. So haben wir gesehen, wie groß der Unterschied zwischen unseren deutschen Landsleuten und den Brüdern im Reiche ist: Aber nach ihrer Rassentheorie stehen sie sogar den Slawen nach. Wo haben sie einen Physiologen wie Purkinje, einen Historiographen wie Palacky und'eisten Mediziner wie Rokitansky? Wenn Man für daS Fehlen von Wissenschaftsgrößen bei den Deutschösterreichern eine Erklärung zu finden sucht, so ist diejenige die einleuchtendste, das sie dem bajuvarischen Stamme angehören: Die Wissenschaftsgrößen des deutschen Volkes sind aber fast ausschließlich Norddeutsche, während die Süddeutschen sich in Kunst Und Literatur auszeichnen. Und darin haben die Deütschen Oesterreichs etwas'geleistet. Daß sie aber auch darin ihren süddeutschen . Volksgenossen im Reiche, weit zurückstehen, dafür findet'Max Liebermann ist dem Rassenmischmasch Oesterreichs seinen Grund. 19; ' Am Schlüsse meiner Ausführungen möchte ich best Deutschösterreichern als Freund ihres Volkstums den Rat geben, den anderen Völkern immer dieselbe Achtung zu erweisen, die sie für ihr Volkstumverlangen, und nie das -Nationalgefühl, anderer' durch übermütigen Chauvinismus zu beleidigenda Verachtung des'Gegners bisher immer zu Niederlagen geführt hat. St. den Berti- Stallten. Noch niemals .zuvor ist der Strom der Einwanderer nach den ,Vereinigten, Staaten von Amerika so stark gewesen wie ihren Hauptbestandteil. Von 1900 bis 1909 kamen nur noch 30 013 Deutsche, 31666 Iren und 14 003 Engländer an, dagegen 181 664 Italiener, 109666 Rüsten und Polen uttd 163 767 Oesterreicher und Ungarn, die man als „objectionablh dass" der Einwanderung mit recht geteilten Empfindungen kommen sieht. Man fürchtet, daß ihr minderwertiges Menschenmaterial die Gefängnisse und Armenhäuser, Überfüllen, daß ihre schlechte Erziehung die durchschnittliche Höhe der Bildung -er Bevölkerung herabdrticken, baß die grüßen Massen der Fremdlinge zu großen Einfluß auf die Regierung gewinnen und in politischer Beziehung dem Lande nachteilig werden und -aß endlich die eingeborene Bevölkerung nicht die Assimilationskraft haben könnte, alle die Elemente ohne Schaden in sich aufzunehmen. Gegenüber diesen Besorgnissen erhebt jetzt der Leiter des Statistischen Bureaus in LVashington, O. P. Austin, in.der North.American Review seine Stimme zu einer Verteidigung d e r o bj e et i o n ab! e el a ss und ih regia ff enz u zuges. Die gegen, sie erhobenen Einwendungen werden nach seiner Meinung sehr überschätzt. So trifft die Behauptung, daß besonders die italienischen, russischen und österreichisch-ungarischen Einwanderer die Gefängnisse und die Armen- und Ätzohlthtigkeitsanstalten rstehr als die anderen Nationalitäten ansüllten, durchaus nicht'zu,^ nach der Zählung von 1800 waren von j<5 1000 Insassen.solcher Anstalten Polen 4,6, Oeste r r e i ch e r 4,8, R u s s e n 6,2, Deutsche 5,6, U n - garn 6,8, Engländer 7,2, «KchMetz 7,3, Italiener 9,9, Franzosen 10,9 und Irländer 16A -Dergeringere Bildungsgrad ^der süöeuropKischen und osteuropäischen' Einwanderer bildet ferner keineü allzu ernsten Anlaß zu Befürchtungen, denn es ist statistisch nachweisbar, daß die Fremden ihren Kindern häufiger eine Schulbildung zuteil werden tasten als die eingeborene weiße' Bevölkerung der Vereinigten' Staaten; Analphabeten kommen unter den etzteren viel,öfter vor, als unter den Nachkommen der EiNgewanderten. Astch über die Assimilationskraft der eingeborenen' Amerikaner geht die jetzige Einwanderung, so groß' sie auch ist- Nicht hinaus:f Düs -Frernöenelement unter her Gesarntbevölkeruttg, das im 'Jahre 1900 13,6 Prozent auS-- jetzt, .. Fm . Jahre 1903 , umfaßteer 857 000 Personen, eine Zahl, die selbst die Masseneinwanderung in den Achtzigerjahren des vorigen Jflhrhundert^ weit hinter sich läßt. Es gingen durchschnittlich im -Jahre nach den Vereinigten Staaten: von .16.01 machte, ist vielmehr stets-so stark-ja-zeitweilig noch stärker, in ihr vertretest^ gewesen und ist immer öhne besondere Schwierigkeiten lind Nachteile'^tir den Stäak aüfgesogen worden. Demgegenüber stehen große Vorteiledie dem Lande durch die Ein- bis-»lM6 H000 Menschen, von 1825 bis 1860 100 000,. von MO i.mastöerüng erwachsen üNd-die öurch aAe^etwa berechtigten Ein t+iQ -4 0 nc, nnn u ^4^ nontc y*iq ’ -t nnn a r\r\ non «*4a& a nnn t v» -. ••XlVi#. 5i/m bis^875,260 000, von, M5. M,1900 400 M und von 1900 Ms 1903,66hH00.,Menschen-. Mit diesem gewaltigen Anschwellen hah.en sich auch die Stimmen wiedex gemehrt, dje volk PesorgnU vor-den nachteiligen Folgen eine Einschränkung her Einwanderung verlangen - und es sind auch die Mittel zur Beaufsichtigung und etwaigen Zuxückmeisung von Einwanderern bereits 'ersetz«., lich verschärst worden. Die.BefüxchtUM^ Mit denen E wenönngen nicht ausgewogen werden -können.' 'Im der .Nutzbarmachung der fremden Arbeitskräfte 'liegt ein bedeutender Faktor süv dest wrrtschäftlrchett Förtschrttt, den Wohlstand und die pöMische Machtstellung: des^ganUeÜ Landes. Eine noch nicht, begrenzte Menge Menschlicher Arbeit wirb noch heute' in -den Vereinigten Staaten --AikbrLwchtz-'strm ^die--MrtsGrfilikche». Kräfte des LMöes zü Mecken/'den BötzenltzmEultivieren, den Bergbau Hervorbringen. An der Schaffung dieses Nationalvermögens hat deshalb die Arbeit ber Fremden einen erheblichen Anteil. Sie wird deshalb für die Zukunft des in großen Gebieten noch lange nicht pollständig entwickelten Landes nicht nur ein erwünschter, sondern sogar Notwendiger Entwicklungsfaktor bleiben Maffen neuer AnkömnrliMe^vyn AWl.entwickeln- -MstittbühneN' und gvrUe-'Flnß- und Hasestünlagen darum^so groß, weil die Hinwanderung Inst' ihrem Umfange', zM^<^M^?-M^tM«rHmchel^nM!-MeMhrUauKrMnr,4;hGtzrr-. anAIdest.^CYärü'W^ tzMM gtzaNödrt Hat/ Derin'^ während! Stüs^ M MngMü-Much hisOishSdigem Erstolgeuns/ nstrtschast-, sie sichD'üMr Mm^öHkeU MÜe ans JAäüderri, EügländöM -'sichem Gebiete-sind zum großen :Mlle.''--tzir'-N«tzVa!vn«H«NL^e-r. un^.MistschÄ'HMMe^^bie^'vv^ 'je Her als wertvolle Eks- -fremden ArVeitskräte zu danken. Darauf weist der Umstanb mente öer Bevölkerung willkommen waren, hat heute bie Einhindaß sichldie. einaewanderte Bevölkerung,.MM g^htzten^eUe MMLes NatiynalwMstarches Wanderung Hns diesen. Ländern sehr abgenomrnen, und Jta-s in dem wirtschaftlich am -meisteN>vorüng liech^r/ Russen, Hylen/ Oesterreicher und Ungarn bilden -jetzt^MdeS^LeftMe^M den^grötzi^t'TEL ettze^ zu Werthe,rsch,er Sentimentalität' neige^ Und' b!e WAe.nHri, stusertr '.Landnhd SeebeMohntt ideällstisch: verlerjiiciilfeli, fÄgltööcii Trytzdech ertväHtmjr aus ‘ gelegentlichen Uüterhältungen mit jeüfn Meyschen, hie/ eitrige' bvn uns' verächtlich,' ändere ehr^ fuxchtsÄoE W. bezeichnen pflegem immer wieder ein Gefühl der /chttochchonen Kräft/ als »b ich ein Antäus wäre und...den//AüHrMen-- Boden 'berührte.' Diese» Gefühl: der' SÄiichtheit und' der Säüberkeit ist einer der feiüsten Reize' der' schönen. Zeit, ,h.ie ich aÜjähxlich im Anblicke'des ewige» Meeres veMben' ' Mf " und : für bte‘ * längen Monate eines stäMgen MreMhMfeA ' siählt und ^--entschädigt: Ein solcher AMiithollt derMet^ mich^Män dcizu, ' über: die /Natur Ms deutschlen 'BolW' feiste^ unverwüstliche Kraft, ’ seinen herrlichen Retchtün^) seine ist rauher Schale 'verborgene Innigkeit und Zartheit Ällerhästd <Heüdige^^'juge«dll-H/-HoffMngK'völle-)-BeträchtstlWen''HzNEÄ^/'^^^ «ist ist/der- Unrast der-Großstadt ntKnM' stahest.'--Mdrr-' über Ist dafür gesorgt, - daß -ich nur allzu: rÄH' wkeditr in'die ,>gemelne WirMchkeit ^der Dinge und' ichH hiWlfiigen tftr Men schien ZurÄckgerufen- Werde. JM jehW Jahre' erlede ich in den Bädern, die ich besuche, eine schmerzliche' Enttäuschung,- und ich möchte hier kurz .berichten, wie ich fie erlebe. Als ich vor Jühren zum ersten Male mich-Z in der/Zelle eines Rügenschen Bades auskleidete, der Berührung rMt den Wogen schon sehnsuchtsvoll und mit gespgnnWMudx eMegedl.rHzeyd,; gemahttr 'ch an .ßen Wänden des kleinen, sauber gehättenen und frisch ' dystenden " Ndyme», ejyjge. Meistiftsnschriften,, hie. ich nengiexig Entziffertes Im Latzf»:.) d^'Mychen^Mecheß/,,Hch bst, Whinde immer mehr un^r mehr. Sie wurdenlunsqubestr,.. .leiher / ist jedtm Sistste uM sauberer. Seitdem betrete ich in jedem Jahre 'die Zelle mit' einer fast nervösen Erwartung. Immer hoffe ich, daß sie rein sein werden; immer denke: ich wieder aufs neue:-meine Volksgenosien müßten. -da inzwischeu'wieder 365 Tage -in das Meer her. Vergessenheit gesunken, find, in dieser Zeitspanne reifer Utzd.,reine?, geworden.. sesn,, und. ichmer wieder schäudere ich qrcheerett ,po<hemsMen.UM zurüch Hie meisten Leser cherde« Wissen^ MS ich Mine. ,M hqndelt sich um die ähscheuliche llbart von.AntistmWui^ß' Hst. <*« dstser Stätte der Erhvlustg ihD Wilstutreiht. Was an R o h ei tun d Unsäüb e rf eit gßlWWM »nter dem Eindrücke dieser beirre«« den Äektüre-, stütz.-. a^ Genius unseres Volkes, an der MöglichW, Hst, Mnschm ^WMdes«,.. s?radezu verzweifeln.' Ich HM nicht»' dagegen, wenn em gewaltiger, tiefwurzelnder Haß sich hier in est«xni-rü..LeihenßMi.au^tobte; aber davon kgstn gar Mt, di«. Redß stin. Fast immü find es schmutzige: sexuelle ÄDleiMrn^Im'KßMdnMllx D ^tz^ine MWrLerüstg/ Juden' Net öder dort zü' bohkotti^.en5I Nun'will W'bei - dieser' Gelegenheit. nicht das Pr'vhstÄ'^ M^AiktistMtisckMaüfMen? ^^HnnNstIMÄpMiHe^WdM^afien^ deg-JMMumS 'keineswegs, Esther'-'ich'' 'wei^ .Ä däfi ^wir' selbst cki' diesen Higeuschaften KiWulPi^'sind^W'eine Assimilierüng' der EletstenthIür HüstHen'swert, ja für notwendig und stmtsivegS' für'' ünwdWch^^aVer''^ch'''vdrstrhe dnrchaüs^' daß jemand ' Antisemit sein kann- und den Standpunkt dieser Partei Mt: aller Mergiry-vertritt.^ >Der.- -ZellenMisemitismus aber ist von -soMiedritzen Triebe»chWgeMM^entbchrür-svi.jchrx, Größen ^des Empfindvns>- ustw-wiMM^ -seiner .klrinhÄrgsxllchen, engen Anschaungsweise so widerlich, daß alle- Deutschen-ihm mit Ernst entgegentreten^folltem..Dier-, meisten der Urschriften rührSn -vW.:MWen-j:Keut.efl-^h.er;.Md ^es->wstre die Aufgave der Bätsr uch Mziehkx, ..v'xrWMshr Meiden ist. Ich habe mich darnach erkundigt, ob ist de^.Z:M.deß Damenbahes-dik- -glfiichsn> MGn,Knsschreitnngen^ stMfistden^ und' eiuv) syLeschene^Oame^.hgtzMx! witMtei!tz.-l>a^ste sich nicht traue, die Aufzeichnungen ihrer,. ,KxschleDsgMoffinne^ zur lesen..' Der'MgMstanh^istMjnlich,> Mex - Ich/ HM M doch für notwendig, daß dieser Gebären einmal.,We.n^M gegesDels werhe, undc^ hafist. .erscheint .m.i.r,:.d^s. ^LeipziLe.^Lagebsttt^, di?M.ma-,,kosifWuW^rssjngeMlNnM.,Hch ^Mer. Seite hiDvorwexstn,Mu,,chesoKers' üDsnetz'^WDchxeihEWD', Men ife# m*Cß< MM Mn^yaMWÄ ver^t wurde Mgkettoseu/' MammhM -zuM^.Ze»;/A^^ Mtisemst,.. Mlörkepsien Müßte. Mr "haM,:baÄ 'urid^ «arvstein muß er sttzß. KtziM echüest5^M-Mre schönt «n H M Mnge, unser Volk in bieser Beziehung zu' größtes.Zurück/ Haltung - zu ^rzstM. -. Dieser, AntiseWiyf mus,. dex, jeM stin'ete Gefühl schwer betMgtz.'jtz Machen. Seifte wvksam eutgegenz.ut.Ueu^ sttzhH Mepdem fvWn wir nicht vergessen^ . hgß . hex, dem .jWsche^.BMnur M HstM^fM' 'die höhere $«1% äußerungen aber, die ich auch Zellen meiM. geliehten Ostseehader W, find 'nicht geestW Wich 'Ader dea/Kulturstastd. der'heutsch est Nation völlig zu beruhigen.' Äkn jungest' Rö dort vtrechigest-, Wäre wiyhestens eine, ernste StkWüd'''zw--wäMech'Dte''sttz'' er.styne».Mßk, daß ein Problem/welches fastz seit ustser Kontinent historisch denst.' dst" WUchW -befchästigtz mit exbarM lichen MMeie«. nicht sthgetan stytbO kann." Wir wllßstn bem m$t histzuzufügen-/^ Ben der zionistischen Bewegung. Die zur Ordnung der politischen Organisation hes Zionismus nach dem TodeH e r z l s einberufene Sitzung des / großen Aktionskomitees der zionistischen Partei wurde am 16. d. M. vormittags um 10 Uhr eröffnet. Dr. Leopold. Kahn (Wien) begrüßte als Alterspräsident die zahlreiche Versammlung, zu der Vertreter aus aller Welt erschienen waren, wohauf Architekt Oskar Marmorek (Wen).die \ Gedenkrede für Dr. Herzl hielt. Er teilte mit, daß. die/' Expedition nach Ostafrika demnächst abgehe. Von-Francis Montefiore lag ein Antrag vor, daß"die Mitglieder des A,-E. ausber Hauptkassa besoldet werden sollen. Die Sitzung" wurde nach der Ansprache zum Zeichen dexTrauer geschlosseü. Sämtliche .Anwesende begaben sich hieraufzum - Grabe - Herzls auf dem Döblinger Friedhof. Dort schmückten die italienischen Delegierten die Gruft mit einer herrlichen : V'otivtafel aus getriebenem Kupfer. Am Grabe wiederholt^' Architekt Marmorek den Schwur, daß man das. Werk Herzls in seinem Geiste fortsetzen werde. . Nachmittags'be? /, -gannen unter-dem Vorsitze Dr.I. T s ch l en ow s (Moskau)., und Dr. I. B odenh eime rs (Köln) die Verhandlungen/- die'bis spät in die Nacht dauerten. Nach einer' sehr 'leb- . haften,' mitunter stürmischen Debatte wurde mit großer' ' Majorität heschlossen, dem engeren Aktionskömiiee^has . volle Vertrauen auszusprechen und es, zur Bewältigung der gerade jetzt so zahlreichen und wichtigen Agimden für die Zeit bis zum nächsten Kongresse durch fünf Mitglieder zu verstärken, die aus dem großen Aktionskomitee, gewghkt wurden. Die Wahl .fiel auf,- die Herren Dr.- Alexgnher M a rm.or ek (Paris), Dr. I. Bo den h e im e r-(Köln),;., Mvi J.ÄL/ Greenber g (London),Dr. I. Tfchlenow/ (Möskäu) und - Ingenieur U s s i sch k i n (Jekäterinöslaw). KiMüf'Wanu die Debatte über die ^östtüMAendeill^: de» Orgänisationsstatuts, die dem Kongresse vorgeschlagen 5 rver-den .-sollte. Wegen der vorgerückten Stunde, mußte' die BerhaNdlllttg''vertagt')werben/Besonders:beachtenswert'"iM die -HÄhl Ä ffrschkin s detz wie bekaüNtzckulW vör KimÄ"'' ^ode/Dr." Herzls gegen diesen eine heftige Polemik führte.'' ) Die''Jätzreskonfereüz der zionistischen härtest/ nannte „klejne Kongreß", zst der M'un'gHHt'.'srWgHÄErjnÄk^ :.ciüs allen Mnüern.vexsämmelt' habest, .hat..qm. 17. ü, vorrntttstgs - .begonsten. Es fanden mehrere große Sitzungen ststtk. ''Die VoMsttastssitzung^ würde vom Mersprästdenten ME f' /Jassy) eröMet, der zu Vorsitzendeü dsts Präsidtüm W gröKst' ÄHonskoniitees: vörschlüg. Hierayf überstaHÄ Dr.' BvheM' , heicher/Kölst) den Vorsitz. Er hielt zuNyM ^inew'tiesempfnn^'. . öMstHqchryf' auf Dr? Herzl und^^ begrü^'^di^^w^uh^ - MHHiDr kuxzey.GeAMor-n«NlgS-^M.)Mr llleiheN? ftWsterMferüte berichteke Direktor WÄfsohst(Köln) üM'öW? GeWstsstand der jüdischen"^ KöloniälöanH'b^M'Ne^ trotz'^ber ' Krise im Ostest 'günstigere' Trsölge^irUsweife, wie tM 'VNMre^ NMens des' Aufsichtsrates-der Bstük spMH Dr7-M-^ Kokesch (Wien), dann hielt Prof. O. Marburg (Berlin) n'ämens öerMalästinakommission,- her auch der hekanstte-Melehrte Dr. Franz Oppenheimer angehörtz ein äußerstMifälljgausgenom.,. menAMePrat über die.Tätigkeit dieser KommMivn. -. Fernes sprach Mrofi'Marburg über das Ostafrikaprojest^unh-teilteMitzz t>qß ÄL .EWedition nach Ugqnöa noch nicht abgegangen istwest daS?.-erwarstete Meld^ nicht vorhandene,wgr-^ -letztest^ Augenblick-wurde ein Anbot -von:.20M>PMn- MoAiMx -etz: Kommission gemacht, mit denen eine kleine Expedition . gM-« stMstet und-demnstchst ab.gesssndet-wird. .,.J^ .stex NMDtttagS-- fitzWsterstqttßte Architekt L)tzfar. MarmoxetzMien), ^n g"MM genehmigten Bericht des Aktionskomitees. Der Bericht der v * stür^sche. Debatte, die abgebrochen auf den. 18. verkagt würde. Abends wnröe über ,v.e-> Namen der Nationalfondskommission referteE )r/HqrVstein^^ (Zütich).^^ 'Es wurde veschlössech nM Ditz des Pativstarsvnbs Löstdott zu bestimmen und den' Mstös zst-eistM Äktiestgefell'schüft zu verwandeln; die M aus allen BefitzM vöst- Gritnd^rshates Ser jüdischest Kolonialbankzusamckestsetzest solli. I -..'ü .i 'S ‘HP - Getzenkta^ August. 24. 1841 st. i. Prag- Schülrqt Her- Homberg. 26. 1867 st. i. Krefeld Oberrnbtz. LeviWodenheimttzt M5-l8M-st. i: Berlin Major Meyo Bürg-' 26.1881st.^nliofttt PiDget Salom. Meßner. — Elul. 1.1SS4 st. st-Ostrvwo 9l«&& Dr.' I. M. Fretmänn. 2. 1887 st. i. Johannj-bäd Rabb^ SKoltoi' P. -F» Füoistkl. 4. 1891 sti. München Prof. Heinr. Grätz»Breslau. 6' '1874 K i. Berlin Adelheid Zunz, 72 I. - '70' eroberten chiA Römer'die Oberstadt Jerusalem. 8; 1863 -st. st^Nenksthren Protz MSaälfchütz. 10. 1864 st^ 'i. Purim dt Büda: (Padpa). : --:->