Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 6 (1904)
- Issue
- 28 (8.7.1904)
- Date
- 1904-07-08
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Wien, Freitag Jüdische« Volksblatt. 8., Juli 1904 zu gründen, tvar nach den ltraurigen Ereignissen in Rumänien und Rußland von dev englischen Regierung den Zionisten unter gleichzeitiger Anbietung des betreffenden Territoriums vorgelegt worden, wobei die englische Regierung natiirlich nicht daran dachte, sich des Landes rundweg zu cntäußern. Auf dem sechsten Zionistenkongrcß wurde das Projekt diskutiert und mit Ztveidrittelmajorität zum weiteren Studium empfohlen. Die Anti-llgandisten rekrutierten sich hauptsächlich aus den russischen Delegierten, während die meisten Zionisten aller anderen Länder prinzipiell das Projekt der objektiven Prüfung empfahlen» wobei aber mich die letzteren einstimmig erklärten, daß die Erwerbmrg Palästinas als öffentlich rechtliche Heimstätte der Juden das Endziel des Zionismus bleibe. Als Gründe gegen das Projekt wurde der Wortlaut des Programms der Partei und die tausendjährige Sehnsucht der Juden nach ihrer alten Heimat angeführt. Als Gründe für die Prüfung des Projektes hatte man den Respekt vor der liberalen errglischen Regierung, die Würde der eigenen Partei, die ein Projekt nicht ungeprüft äblehnen dürfe, sowie das Elend der Juden in den östlichen Ländern Europas angeführt, wo das Volk zu Tausenden dem Elend preisgegeben ist oder eine planlose Auswanderungsbewegung mit unzureichenden! Hilfsmitteln besteht. Schließlich machte man für das Projekt noch die politische Erziehung in einem autonomen po-. litischen Gemeinwesen geltend. Bei der Tagung des weiteren .Aktionskomitees (über die wir seinerzeit berichtet haben. Anm. d. Red.), wurden die Gegensätze ausgeglichen, dem Dr. Herzl einstimmig dfas Vertrauen votiert und der Beschluß des sechsten Zionistenkongresses bestätigt, wonach zur Prüfung des zu besiedelnden Gebietes eine Kommission von wissenschaftlich gebildeten Fachmännern an Ort und Stelle entsendet werden sollte. Seitdem wurde übrigens im englischen Parlament von der Regierung die Erklärung abgegeben, daß das Anerbieten von seiten Englands trotz des dilatorischen Kongreßbeschlusses nicht zurückgenommen worden sei. Eine andere Gruppierung, die aber mit dem Auftauchen der Ostafrika-Frage in den Hintergrund getreten ist, war durch die Bildung der „demokratischen" Fraktion einerseits, andererseits durch das Anwachsen der orthodoxen Gruppe gegeben, zwischen welchen beiden die überwiegende Mehrheit jener Zionisten stand, die im Anschlüsse an das Aktionskomitee die Frage der inneren Organisation des.Zionismus hinausschieben wollte bis zu dem Zeitpunkt, da die Verwirklichung unseres Zieles näher stünde. Während der Zionismus im Prinzip den politischen Fragen der einzelnen Länder sich durchaus fern hielt, hatte die sogenannte demokratische Fraktion — unter Wahrung dieses Prinzips — die Gegenwartsarbeit mehr in den Vordergrund gerückt wissen wollen, das ist im Osten soziale Hilfswerke und überall, insbesondere im Westen, künstlerische und kulturell-politische Erziehung des V o l k es. In diesem Bestreben wurde die Fraktion vom Aktionskomitee, insbesondere von Dr. Herzl> unterstützt. Die Meinungsverschiedenheit bestand eigentlich nur darin, ob diese selbswerständlichen Bestrebungen einen eigenen Programmpunkt der Partei bilden sollten, was dem Zionismus, der eine große staatenbildende Bewegung sein soll, fast den Stempel einer Wohltätigkeitsaktion oder einer Bevormundung aufdrücken würde. Eine so ungeheure Lücke der Tod Herzls in die Reihen des Zionismus gerissen hat, so steht sein Werk doch lebensvoll genug da, um nach seinem Hinscheiden seinem Ziel selbständig zustreben zu können. Herzl hatte zu seinen Lebzeiten viele Mitarbeiter gehabt, die zunr größten Teil in seine Pläne und in den Stand des Zionismus eingeweiht waren. An der Spitze der Partei steht das engere Aktionskomitee in Wien, bestehend aus fünf Mitgliedern, dem Herzl Vorstand, dann das weitere Aktionskomitee, bestehend aus Während meiner Reise in Spanien 1891 machte die wiener „Reue Freie Presse" mir das Rnerbieten, ihr Korrespondent in p a r i s zu werden. Ich nahm diese Stellung an, obgleich ich bis zu der Zeit die Politik verabscheut und verachtet hatte. In Paris hatte ich Gelegenheit zu erfahren, was die Welt unter Politik versteht, und ich sprach meine Rnsicht in einem kleinen Ruche „Vas Palais Bourbon" aus. 1895 hatte ich genug an Paris und kehrte nach Wien zurück. während der letzten zwei Monate meines Rufenthaltes in Paris schrieb ich das Buch der „Iud e n sta a t", das mir die Ehre verschafft hat, von ihrem Blatte um einige biographische Rngaben über meine geringe Person ersucht worden zu sein. Ich erinnere mich nicht, je etwas in so erhabener Gemütsstimmung geschrieben zu haben, wie dieses Buch, Heine sagt, daß er die Schwingen eines Rdlers über seinem Haupte rauschen hörte, als er gewisse Verse niederschrieb. Ich glaubte auch an so etwas wie ein Rauschen über meinem Haupte, als ich dieses Buch schrieb. Ich arbeitete an ihm täglich, bis ich ganz erschöpft war,' meine einzige Erholung am Rbend bestand darin, daß ich wagnerscher Musik zuhörte, besonders den Tannhäuser, welche Gper ich so oft hörte, als sie gegeben wurde. Nur an den Rbenden, an welchen keine Gper aufgeführt wurde, fühlte ich Zweifel an der Richtigkeit meiner Gedanken. Zuerst hatte ich den Gedanken gehabt, diese meine kleine Schrift über die Lösung der Iudensrage nur.privatim unter meinen Freunden umlaufen zu lassen. Die Veröffentlichung dieser Rnsichten habe ich erst später ins Rüge gefaßt; ich hatte nicht die Rbücht, eine persönliche Rgitation für die jüdische Sache zu beginnen. Die meisten Leser werden erstaunt sein, wenn sie von diesem früheren widerstehen hören. Ich betrachtete die ganze Sache als eine solche, in der man handeln, aber nicht disputieren müsse. Geffentliche Rgitation sollte nur mein letztes Ruskunftsmittel werden, wenn mann meinen privat gegebenen Rat nicht anhärte oder nicht befolgte. j ungefähr fünfzig Mitgliedern aus allen Ländern, wo Juden wohnen. Dazu kommt die jüdische Kolonialbank mit dem Hauptsitz in London, die sehr gut gedeiht und sich an die Organisation des Zionismus, insbesondere an fein oberstes Zentralorgan, den Kongreß, anlehnt. Wem die Führung der Partei übertragen werden wird, ob einem einzelnen oder einem Direktorium, kann man natürlich noch nicht sagen. Jedenfalls ist da der Wille des Volkes beziehungsweise seine Sympathien und sein Instinkt entscheidend. Ebenso läßt sich nicht sagen, wann der nächste Kongreß stattfindeu wird, da trotz der Krankheit Herzls sein Tod für uns überraschend kam und die Vorarbeiten und Wahlen für den Kongreß (der letzte Kongreß in Basel hatte 1200 Mandate und bei 600 Mandatsträger) längere Zeit in Anspruch nehmen. Höchst tvahrscheinlich ist, daß in allernächster Zeit das tveitere Aktionskomitee zusammentreten wird, um eventuell vorläufig ein Provisorium zu schaffen. Biographisches.. . . v Nachstehend wollen wir die wichtigsten Daten seiner Biographie mitteilen. Einige interessante Einzelheiten teilt er in seiner Autobiographie mit. die toir im Feuilletonreil veröffentlichen. Dr. Theodor Herzl wurde in Budapest am 2. Mai 1800 geboren, kam jedoch später nach Wien. . Nach Msolvierung der juridischen Studien und der Rechtspraxis bei den Wiener Gerichten toidmete sich Dr. Herzl der Publizistik und schon seine ersten Beiträge zeigten seine frühzeitige und große Begabung. Er redigierte zuerst das Feuilleton der „Wiener Allgemeinen Zeitung". Die Redaktion der „Neuen Freien Presse" ernannte ihn im Jahre 1891 zu ihrem Korrespondenten in Paris und Dr. Herzl erfüllte die Obliegenheiten seines Amtes mit großer Pflichttreue und seltenem Talent. Im Jahre 1896 übernahm er die Redaktion des Feuilletons der „Neuen Freien Presse" und hat sich unter den Wiener Schriftstellern und Publizisten einen Platz in der allerersten Reihe erworben. Gleichzeitig war Herzl als dramatischer Schriftsteller tätig und ihm verdankt die deutsche Bühne eine Reihe wirkungsvoller Stücke, von denen die folgenden hier angeführt seien: „Der Flüchtling", „Wilddiebe", „Das neue G h e tto". „Unser Klärchen". „Grethel", „Tabarin", „I love you", „Solon in Lydien". Ueber seine Eindrücke in Frankreich veröffentlichte Dr. Herzl das vielgelesene Buch: „Im Palais Bourbon". Auch novellistisch hat Dr. Herzl Hervorragendes geleistet. In „Altneuland" hat er gleichsam sein Testament niedergelegt. Ueber seine journalistische Tätigkeit sagt ein Wiener Blatt: „Niemals hat Theodor Herzl seinen enormen Einfluß, der nicht nur aus seiner Stellung, sondern vielmehr aus seinen umfassenden persönlichen Beziehungen herrjührte> für sich ausgenützt. Er hätte mit Leichtigkeit; alle seine Bekanntschaften auf der ganzen Erde, bei allen bedeutenden Schriffftellern Europas zur Förderung seiner schriftstellerischen Arbeiten verwerten können und hat Besprechungen nicht nur nicht hervoügerufen, sondern unterdrückt." Dr. Theodor Herzl war mit Julie gebornen N a s ch a u e r vermählt und hinterläßt eine Witwe und drei Kinder in minderjähigcm Alter. Vor einigen Jahren erkrankte er plötzlich in London, wo er sich aufhielt, um von der Kommission des Parlaments in der Frage der Fxemdengesetzgebung einvernommen zu werden. Damals zeigten sich die ersten Spuren eines Herzleidens. Später erholte sich Herzl und seine Freunde glaubten, das; er wieder vollkommen genesen sei. Leider erlitt er jedoch im letzten Frühjahr einen schweren Rückfall und wurde von den Aerzten zunächst nach Franzensbad geschickt, um dort die Bäder zu gebrauchen. Da sich jedoch der Zustand nicht besserte, kehrte Dr. Herzl zurück und begab sich nach Edlach, wo er trotz der sorgfältigsten Pflege nicht ge- Rls ich mein Buch beendigt hatte, bat ich meinen ältesten und besten Freund das Manuskript zu lesen, während er es las, fing er plötzlich an, aufzuschreien. Ich fand diese Erregung ganz natürlich, da er ein Jude war; ich hatte ja auch manchmal beim Schreiben laut aujßeschrien. Rber zu meiner Enttäuschung gab er einen ganz anderen Grund an. Er dachte, ich wäre irrsinnig geworden, und da er mein Freund war, machte ihn mein Unglück ganz traurig. Er lief weg, ohne ein anderes wort zu sagen. Nach einer schlaflosen Nacht kam er zurück und drang in mich, die Sache zu lassen, da mich jeder für irre halten würde. Er war so erregt, daß ich ihm alles versprach, um ihn zu beruhigen. Dann riet er mir, Max N o r d a u um Rat zu fragen, ob mein plan die Eingebung einer vernünftigen Person sei. „Ich werde niemand fragen", war meine Rntwort,- wenn meine Gedanken einen solchen Eindruck auf einen gebildeten und treuen Freund machen, werde ich den plan aufgeben'. Ich hatte dann eine sehr ernste Krisis durchzumachen; ich kann sie nur damit vergleichen, wenn man einen rotglühenden Körper in kaltes Walser wirft. Freilich, wenn dieser Körper zufällig Eisen ist, wird er Stahl. Mein Freund, von dem ich oben gesprochen habe, hatte meine Rechnung für Telegramm-Rusgaben zusammenzuzählen. Rls er mir die Rechnung gab, die aus einer sehr großen Reihe von Posten bestand, sah ich aus den ersten Blick, daß er ungenau zusammengezählt hatte. Ich richtete seine Rufmerksamkeit darauf und er zählte noch einmal zusammen, aber erst beim dritten oder vierten Male stimmte seine Rechnung mit der meinigen. Vieser kleine Vorfall gab mir mein Selbstvertrauen zurück: ich war doch imstande, genauer zusammenzuzählen als er, meine Vernunft mußte mich also nicht gänzlich verlassen haben. Rn jenem Tage begannen meine Beunruhigungen betreffs des Iudenstaates. während der zwei und mehr folgenden Jahre habe ich viele traurige Tage verlebt und ich fürchtete, daß noch mehr traurige Tage kommen werden. Nr. 28 I rettet werden konnte und im frühen Alter von 44 Jahren Sonntag rmchmittags um 6 Uhr gestorben ist. Sein Vater starb vor zwei .Jahren. An seinem Sterbebette standen seine Frau, seine Mutter und seine drei Kinder. Dr. Herzl, dessen ärztliche Behandlung in der letzten Zeit Primarius Dr. Gustav Singer und Doktor Albert Konried und Dr. Werner führten, hatte den dringenden Wunsch, die Mutter und die Kinder noch einmal zu sehen, und als sie gegen 4 Uhr ankamen, konnte er von ihnen noch! bei vollem Bewußtsein Abschied nehmen. Bald darauf starb er. Montag abends kam mit dem Halbsechsuhr-Zug der Südbahn die Leiche Dr. Theodor Herzls in Wien an. Die Leühe wurde von einer großen Menschenmenge, in der sich auch viele Damen befanden, erwartet. Als der Zug einfuhr, hoben Studenten und Delegierte zionistischer Vereine den Sarg aus dem Wjaggon und trugen ihn zum Fourgon. Der „Jüdische Volk'sverein" tvar durch die in Wien weilenden-Vorstandsmitglieder vertreten. Die Leiche wurde in die Wohnung Herzls, Währing, Haizingergasse Nr. 29, gebracht, wo während der Nacht sechs jüdische Studenten Totenwache hielten. Das Testament Herzl: In einer im Testament enthaltenen Bestimmung verlangt Dr. Herzl ein Leichenbegängnis der ärmsten Klasse und verfügt, daß keine Reden gehalten und keine Blumen gespendet w e r d e n. Eine weitere Bestimmung besagt: Ich wünsche in der Gruft bei meinem Vater beigesetzt zu werden und dort zu liegen, bis das jüdische Volk meine Leiche nach Palästina überführt. Aus Anlaß des Ablebens Dr. Theodor Herzls ist am 6. ds. abends vom GroßherzogvonBadenandie zionistische Parteileitung in Wien folgendes Telegramm gelangt: St. Blasien, 6. Juli 1904. An das Aktionskomitee des zionistischen Kongresses in Wien. Mit aufrichtiger Teilnahme vernehme ich die schmerzliche Nachricht von dem Ableben Ihres Präsidenten, des Herrn Dr. Herzl. Ich danke Ihnen für die Benachrichtigung und spreche Ihnen mein warmes Mitgefühl mit Ihrer tiefen Trauer aus. Ich schätze mit Ihnen die hohe Bedeutung dieses Verlustes und bewahre dem Verstorbenen dankbares Angedenken. Friedrich Großherzog von Baden m. p." Das Leichenbegängnis Dr. Herzls. ... Unter großer Teilnahme fand in Anwesenheit eines massenhaft >erschWnenen Trauierpublikums das Leichenbegängnis Dr. Herzls am, Donnerstag, 10 Uhr vovmittags statt. Vertreten waren die zionistischen Vereine aus Oesterreich, Ungarn, Deutschland, Schweiz, Belgien, England und besonders stark aus Rußland. Der „Jüd. Votksveroin" erschien mit senem gesamt>en Ausschüsse unter Führung des Präsidenten Rich. R a p p a p o r t. Auch der „Jüd>. Voltsverein Pvoßnitz "entsandte Dv. L a s n s. Der Vorstand der jüdischen Kultusgemeinde Wien erschien korporativ unter Führung des gesamten Präsidiums. Ferner erwiesen zahlreiche Vertreter der Wiener Tagespvesse und der jüdischen Presse dem Toten die letzte Ehre. 1895 begann ich ein Tagebuch zu führen; jetzt sind schon vier starke Bände angesüllt. Sollte ich sie je veröffentlichen, so würde die Welt erstaunt sein zu erfahren, was ich einzustecken gehabt habe, wer die Feinde meines planes waren und wer mir beistand. Rber eines betrachte ich gewiß und über alle Zweifel erhaben: die Bewegung wird anhalten. Ich weiß nicht, wann ich sterben werde, aber der Zionismus wird nie sterben. Seit den Tagen von Basel hat das jüdische Volk wieder eine Volksvertretung, später wird der Iudenstaat in seinem eigenen Lande erstehen. . . . George Saud, Josef Dessauer und Heine. Obwohl große Denker schon oft die Nichtigkeit des Nachruhms bewiesen haben, ist auf die Nachtvelt zu kommen immer noch ein Z'el, dem Tausende nachstreben. Manchen gelingt es auch, dieses Ziel zu erreichen, aber nicht, wie sie es gedacht, durch eigenes, Verdienst, sondern indem ein Geistesgewaltiger sie hinter sich hersrlleift wie Achilles den Leichnam des Hektar. So ist Heinrich Heine mit dem Musiker Josef Dessauer verfahreil. dessen Lieder und Kompositionen schon längst vergessen seil» werden, wenn man Heines ungerechte, aber geistreiche Persiflage noch lesen und belachen wird. Wieso Josef Dessauer den Zorn Heines in dieser Weise er' regen konnte, ist nie ganz klar geworden, denn Dessaners Angabe, Heines Feindschaft sei auf du abschlägig beschiederies Darlehensgesuch des Dichters znrückznfnhren, ist unwahrscheinlich. Nicht etwa, weil dieser es in Abrede stellt, sondern tveil Dessauer den angeblich in seinem Besitz befindlichen hierauf bezüglicheil Brief Heines lveder je vorgelegt, noch veröffentlicht hat. Nach dem, tvas er über George Sand geschrieben, kann Inall indes vermuten, daß der Dichter vielleicht einmal rnn die Gunst der interessanten Frau, die so vielen Größen der Kllnst und Literatllr irr Paschalcnlne das Schnupftuch zuivarf, vergeblich geworben habe ltnb daß eine gewisse Eifersucht seine Feder in Gift tauchen ließ, als er gegen den unbedeutenden Komponisten schrieb, den er für eineri begünstigteil Nebenbuhl-r /