Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 6 (1904)
- Issue
- 19 (6.5.1904)
- Date
- 1904-05-06
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 19 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt. gen werden müßten. Das Buch, in welchem auch Präsident Roosevelt und Staatssekretär Hay wegen ihrer Intervention zu Gunsten der Juden beschimpft werden, ivurde in diplomatischen Kreisen verbreitet; erst vor einigen Wochen wurde daneben eine englische Bearbeitung desselben auf Veranlassung der rumänischen Regierung sämtlichen Mitgliedern des Parlaments in London zugestellt. Glücklicherweise befinden sich innerhalb des englischen Parlaments Männer, tvic Major Eyans Gordon, der in Rumänien selbst genaue Studien über die Verhältnisse der Juden gemacht hat und der bereits angckündigt hat, daß er die dreisten Entstellungen und Fälschungen des „Verax" von der Tribüne herab zu erörtern Gelegenheit nehmen iveröe. Die Perspektive für unsere Glaubensgenossen in jenem unglücklichen Lande ist aber in Anbetracht dieses von oben agitatorisch geförderten und sogar exportierten Judenhasses eine überaus traurige. Schulwesen. Wir haben auch im verflossenen Jahre die Subventionierung jüdischer Schulen für die vom Besuche öffentlicher Erziehungsanstalten ferngehaltenen Kinder als besonders geeignetes Mittel für die wirtschaftliche und moralische Stärkung unserer verfolgten Brüder in.Rumänien erachtet und demgemäß verschiedenen Gemeinden, die darum ansuchten, teils einmalige Beiträge zum Bau der Schulen, deren Errichtung gesichert war, teils Jahres-Subventionen zur Erhaltung des Unterrichtes erteilt. Unser Sekretär hat auf seiner Rückreise aus Kischenew Veranlassung genommen, Bukarest und Jassy zu besuchen und sowohl in Bezug auf die Lage im allgemeinen, wie hinsichtlich der Verhältnisse des jüdischen Schulwesens im Lande Informationen gesammelt. Wir bewilligten einmalige Subventionen zum Bau von Schulen den Gemeinden in Harlau (Francs 1000), Panciu (Francs 600) und Stefanesti (Francs 400); dem Schulverein „Reschith Daath" in Bukarest (Francs 1200); Beiträge zur Erhaltung des Unterrichts den Schulen: „Or Thora" in Botoschani (600 Francs), Jüd. Unter-Gymnasium in Bukarest (600 Francs), der jüd. Gemeinde in Sulitza (300 Francs), der Mädchenschule des Frl. Rovena Schwarz in Galatz (200 Francs). Galizien. Die drückende wirtschaftliche Situation in Galizien hat u. a. eine traurige Erscheinung zur Folge gehabt, welche in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit aller auf die Ehre unseres Volkes bedachten Juden auch in Deutschland und in England auf sich lenkte. Es zeigte sich, daß ein großes Kontingent der unglücklichen Frauen und Mädchen, welche aus bitterer Not und Unerfahrenheit in die Hände der modernen Kklavinnen-Händler fallen, um in fernen überseeischen Ländern physisch und moralisch zu verkommen, aus den armen jüdischen Kreisen Galiziens geliefert sind. Auf Veranstaltung verschiedener europäischer Komitees, die die Bekämpfung des schmachvollen Handels zum Ziele haben, kam eine Konferenz in Lemberg zustande, an welcher sich neben Delegierten verschiedener ausländischer jüdischer Korporationen auch zahlreiche Rabbiner und Kultusvorsteher aus Galizien beteiligten und unsere Allianz durch den Sekretär vertreten war. Es wurde ein besonderes Komitee in Lemberg eingesetzt, welches im Einvernehmen mit den in- und ausländischen Organisationen auf eine Beseitigung der in Betracht kommenden Uebelstände hinwirken soll. geht vor Freude. Für die schöne Tat bitte ich Sie meinen aufrichtigsten Glückwunsch entgegennehmen zu wollen. „Mit Recht behaupten Euer Wohlgeboren, daß es für den Handelsverkehr mit Spanien von großem Vorteil wäre, wenn diese Sprache, welche sowohl hier, wie auch im Orient unter allen spanischen Juden so sehr im Gebrauche steht, in der jüngeren Generation kultiviert und vervollkommnet würde. „Im Verlaufe so vieler Jahrhunderte sind einige Ausdrücke naturgemäß verloren gegangen und durch solche aus der Sprache des Landes, welches wir bewohnen, ersetzt worden. Manche degenerierten (wie z. B. filar für hilar, spinnen etc.) aber die meisten erhielten sich in ihrer ursprünglichen Form. „Es überrascht mich, zu sehen, daß einige spanische Autoren sich gewisser Worte bedienen, welche dem Hebräischen entstammen; so z. B. „meldar“ von „Melamed" (bedeutet im Hebräischen „Leser"), „mazalozo“ von „Mazal“ (Stern, im übertragenen Sinne Glück). Sogar der berühmte Schriftsteller Fornan Caballero sagt in seiner „6aviota^: „ , . . sprach's. bestreute sich mit Asche, während dessen er wie gewöhnlich s.mg, wie wenn er eine große ha.zana vollbracht hätte." ES ist nun männiglich bekannt, daß „ba» zana“ eine „große Tat" bedeute, mir will es jedoch scheinen, daß es vom hebräischen Worte „Cbasan“*) (der erste Funktionär der Synagoge) abstamme. Dieser Ausdruck wird bereits in sehr alter Zeit in diesem Sinne gebraucht, doch kommt er im Talmud im Sinne von „Diener, Handelnder" vor." — Diese Briefe, welche eine Liebe zur ursprünglichen Muttersprache verkünden, aber gleichzeitig auch die Aenderungen verraten, welche sie bereits durchgemacht hat, bestätigen die Notwendigkeit, literarische Beziehungen zu schaffen, welche von jener Seite mit Vergnügen würden ausgenommen werden. Aber sie sind für die Sache selbst bei weitem nicht voll solcher Bedeutung, wie der folgende, welchen ich von dem berühmten Advokaten und Rechtskonsulenten des spanischen Konsulates in K o n st a n t i n o p e l, Dr. David R o u s s o erhielt. Der Brief ist französisch verfaßt, und lautet in der Uebersetzuug folgendermaßen: „Herr Senator! Mein ausgezeichneter Freund, Vizeadmiral Elias Pascha hatte die Freundlichkeit,mir daS *) Das Wörterbuch der spanischen königl. Akademie leitet es vom lateinischen faeimus ab. Zablotow. Selbstverständlich haben auch die — gerade während der erwähnten Konferenz vorgefallenen — Judenexzesse in Zablytow die Leitung der Allianz ernstlich beschäftigt. Unser Sekretär nahm sofort bei Ausbruch derselben Veranlassung, mit mehreren galizischen Landtagsabgeordncten behufs einer energischen Intervention beim Statthalter zu konferieren; auch in Wien wurde nichts unterlassen, um die maßgebenden Kreise zum raschen Einschreiten gegen die Schuldigen zu bewegen. Im allgemeinen jedoch zeigte sich auch bei diesem Anlasse, wie wünschenswert für die galizische Judenheit einerseits eine regere Tätigkeit unserer Filialen im Lande, andererseits ein engeres Zusammenwirken sämtlicher Korporationen wäre, welche die Fürsorge für Galizien zu ihren Aufgaben zählen oder diese ausschließlich bezwecken. Subventionen. Der israelitischen Hauptschule in Brody, welche infolge des stetigen materiellen Rückganges der dortigen jüdischen Gemeinde in eine prekäre Lage gelangt ist, haben wir als Beitrag zu den Kosten einer Reparatur des baufällig gewordenen Gebäudes Kronen 1000 bewilligt. Die jüdische Bevölkerung Rußlands nach der letzten Volkszählung. Gouvernements im Ansiedlungs-Rayon Gesamte Bevölkerung Juden Porten» ruales Der. bältniS Areal (□ Kilometer) Südrußland: Beßarabien . . Cherson (nebst Odessa) . . . Krim. Jekaterinoslaw. 1,936.392 2,738.923 1,448.973 2,113 384 225.637 337.282 66.125 100.736 11- 65 12- 32 4-57 4-77 45.632 71.284 63.447 63.395 8,237.672 729.780 8-86 243.758 Südwestrußland: Wolhynien. . . Kiew ..... Podolien . . Poltawa.... Tschernigow . . 2,987.970 3,559.481 3,018.551 2,780.424 2,298.834 397.772 427.863 366.597 111.417 114.6:0 13-31 12-03 12-15 4-02 4-99 71.853 50.999 42.018 49.896 52.402 14,615.260 1,418.279 9-70 267.168 Nordwestrnßland: Wilna. Witebsk .... Grodno .... Kowno .... Minsk. Mohilew . . . 1,591.207 1,489.246 1,602.681 1,548.410 2,147.911 1,688.573 205.261 175.678 276.874 212.230 338.657 10t.301 12- 90 11-80 17-28 13- 71 15-77 11-92 42.530 45.167 38.669 40.641 91.408 48.047 10,068 028 1,410.001 14-00 306.462 Russisch-Polen (10 . Gouvernements) 9,401.097 1,316.576 14-01 127.319 Zus. nn „Ansiedlungsrayon" . . 42,526.590 4,874.636 11-46 944.707 Im gesamten übrigen russ. Reiche einschl. Sibirien und Zentralasien 84,141.600 314.765 0-40 21,489.685 Zusammen. 126,668.(90 5,(89.401 413 22,434.392 offizielle Dokument bekanutzugeben, in welchem die Debatten der Sitzung vom 23. November enthalten sind. In demselben las ich auch Ihre großartige Rede im Jntereffe der Entwicklung und Vervollkommnung der spanischen Sprache im Orient. „Diese Angelegenheit, welche auchsür dieJuden des Orients von außerordentlicher Wichtigkeit ist, beschäftigt mich schon seit langer Zeit." „Die Frage verdient ein eingehendes Studium. In der Tat besitzt hier Spanien einen Schatz, der verwertet werden müßte, dessen Ausbeutung nur sehr geringe Mittel beanspruchen würde." „Vor einigen Jahren wurde in einem Teile der jüdischspanischen Presse die Idee mit Nachdruck propagiert, die türkische Landessprache an Stelle des gegenwärtigen jüdisch-spanischen Jargons zu setzen. Meiner Ansicht nach widerspricht eine solche Polemik aus mehrfachen Gründen dem Jntereffe der Juden des Orients. Ich setzte mich auch damals mit allen Kräften für die Erhaltung des jüdisch-spanischen Idioms, wenn auch nur in feiner starren Jargonform ein, in der Hoffnung, es allmählich zu vervollkommnen und dann auf die Stufe eines lebendigen, gesprochenen Idioms zu erheben. Meine Argumente haben wohl damals gesiegt, aber es muß auch konstatiert werden, daß das Idiom, welchegegenwärtig im Gebrauche steht und seine ursprüngliche Form immer mehr verliert, nicht sehr viele Stimmen ans sich vereinigt hat. Die Vervollkommnung und Verbesserung der Sprache scheint mir unerläßlich, so wie es unbedingt notwendig ist, sie auf dem Wege der Jnfiltrierung der spanischen Sprache möglichst näherzubringen. Der orientalische Jude ist sich heute gar nicht bewußt, daß er mit seinem jüdisch-spanischen Jargon eine so lebendige, schöne, interessante und vielgebrauchte Sprache wie die spanische spricht. Erst wenn ihm die Mittel geboten würden, sein P a t o t s auf das Niveau einer wirklichen Sprache zu bringen, könnte er dieser innig zugetan sein und würde sich bestreben, seine wirklichen Sprachkenntniffe im Wege vou Geschäftsverbindung mit dem Auslande zu verwerte». Dann würde Spanien tatsächlich ganz von selbst einige Tausend «eue Anhänger erhalten. Die Frage scheint mir aber auch schon sehr dringend zu sein. „Ich würde mich glücklich schätzen, zur Restaurierung der spanischen Sprache im Oriente beitragen zu können und möchte gerne alle meine Kräfte in ihren Dienst stellen. Im klebrigen stelle ich mich Ihnen, so weit Sie meine Mitarbeit für nützlich halten, gerne zur Verfügung. (Fortsetzung folgt.) 6. Mai 1904 (Mlal Aus Rußland. (Orig.-Korr, des „Jüd. Volksblgtt".) Petersburg, im April 1904. Zu der neuesten Heldentat des Großfürsten Sergei, den jüdischen Soldaten in Moskau das Tragen der Schaufäden zu verbieten, wäre noch manches zu erwähnen. Großfürst Sergei ist eine der Hauptsäulen des Regierungsantisemitismus. Sonst hat er sich wenig hervorgetan. Bei den letzten großen Manövern befehligte er ein Korps. Kuropatkin das gegnerische. Dabei passierte Sergei das Malheur, samt seinem ganzen Stabe gefangen genommen zu werden. Sergei mußte Kuropatkin erst sehr eindringliche Vorstellungen machen, damit er ihn freilaffe; sonst hätte er demissionieren müssen. So blieb ihm diese Blamage erspart. Dafür übt er seinen Witz an den Juden und — am Kriegsspiel. Fern vom Schuß obliegt er, wie die liebe „Now. Wr." zu berichten weiß, eifrig dem Krieg auf der — Landkarte. Die liebe „Now Wr." hat neulich auch den österreichischen Minister des Auswärtigen, den Grafen Goluchowski angerempelt, Goluchowski ließ nämlich im „Fremdenblatt" die lügenhafte Nachricht, als ob in Wien anläßlich des Unterganges des „Petropawlowsk" antiruffische Straßendemonstrationen stattgefunden hätten, dementieren. DaS paßt der „Now. Wr." nicht in den Kram. Sie erklärt großmäulig, daß „sie die Nachrichten ihres Wiener Korrespondenten (Dr. Vergun) aufrechthalte, allerdings hätten sich an den Demonstrationen nur jüdische Jt ponophilen (sie) beteiligt". (Das ist eine Lüge. Die Juden empfänden allerdings eine Genugtuung, wenn der völkermor- 'dende Zarismus zusammenbräche; aber über die russischen | Niederlagen laut sich zu freuen, haben sie umsoweniger Ursache. als auf Seite der Russen 12.000 jüdische Soldaten stehen).'. Sie (die „Now. Wr.") wundert sich ferner, daß das Auswärtige Amt solche Lappalien dementiere, die österreichischeruffische Freundschaft beruhe auf gewichtigeren Gründen (nämlich auf der Freundschaft zwischen dem Bären und dem Adler, der auf den Boden gefesselt ist). Ueberhaupt soll man die Meldungen über neue judenfreundliche Maßnahmen, die P l e h w e plant, und die das „Berliner Tagblatt" geschäftig in alle Welt hinausgetragen hat, mit aller Vorsicht aufnehmen. Ich muß diesmal dem Wiener „Deutschen Volksblatt" Recht geben, das kurz bemerkt, daß solche Gerüchte betreffs judenfreundlicher Reformen jedesmal verbreitet werden — wenn Rußland eine neue Anleihe aufnehmen will! Discite moniti, Clara pacta, clarissima pacta, boni amici. Ich will nicht deutlicher werden. Es wird sie nicht wenig gewundert haben, als die Tagesblätter meldeten, daß ein Subalternbeamter der Polizei in Moskau wegen gefälschter Wechsel auf den Namen des Gouverneurs verhaftet wurde. Wie konnte dieser Mann überhaupt Geld bekommen auf diese Wechsel, und dazu noch 69.000 Rubel? Wieder ein Stück russischer Korruption. Der Beamte erpreßt einfach von Juden, angeblich für den Gouverneur, in Wirklichkeit für sich Geld. Die Berufung auf den Gouverneur klang zu plausibel, als daß nicht viele hineingefallen wären. Im Innern Rußlands gährt es. Ein bedenkliches Zeichen ist es, daß selbst der Adel zu konspirieren beginnt. Bis zur Aufhebung der Leibeigenschaft war die Lage des grundbesitzenden Adels natürlich eine glänzende, da die Arbeitskraft ihn nichts kostete. Bei Aufhebung der Leibeigenschaft erhielt der Adel große Entschädigungen, die ihn einige Zeit über dem Wasser erhielten. Von dieser Zeit an verschuldete er immer mehr, und immer mehr Adelige veräußerten ihren Grundbesitz an die reichen russischen Kaufleute (Juden dürfen bekanntlich keinen Grundbesitz erwerben). Um diese fortschreitenden Enteignung zn verhindern, wurde eine eigene Reichsagrarbank gegründet, die den Adeligen billige Kredite gewähren sollte. Unwissend und vergnügungssüchtig wie aber der russische Adel ist, verarmte er trotzdem immer mehr; einen Teil dieser verarmten Adeligen nahm natürlich die russische Bureaukratie auf. Und deshalb finden sich unter den Adeligen die stärksten Stützen des Bureaukratismus. Der Zar ging sogar so weit, eigene Beamtenstellen zu schaffen, um die Adelige zu versorgen, so die zernst. natschalnik (Landräte). Trotzdem gibt es viele Adelige, die weder Beamtenstellen, noch Grundbesitz haben. Unter diesen macht sich in letzter Zeit eine revolutionäre Bewegung bemerkbar. Sie bilden eine national!stische Partei, die besonders unter der studierenden Jugend, soweit sie nicht sozialistisch gesinnt ist, viel Anhang hat. In Petersburg und anderen Universitätsstädten bilden diese Studenten die sogenannten „Patriotischen L i g e n". Sie sagen ganz offen: Wenn der Zar nicht die Kraft hat, in Ostasien das Prestige Rußlands zu vertreten, so werden wir ihn stürzen. So berühren sich die Extreme; die Sozialisten und die Adeligen, die sich sonst so bitter bekämpfen, treffen sich in dem Bestreben, den Zaren zu stürzen. Inzwischen mehren sich die Hiobsposten von den mandschurischen Feldern. Wenn nicht alles trügt, so wird die Freiheit Rußlands in der Mandschurei geboren. Diese Niederlagen sind keine Zufälle; sie sind die Folge der Unwissenheit, in der man das russische Volk künstlich erhält. Ein bekannter russischer Schriftsteller erzählt, er habe sich jüngst mit einem Bauern über den Krieg unterhalten. Dieser sagte ihm, daß der Krieg mit den — Chinesen sehr schwer sei. „Was, sagte ihm der Schriftsteller, wir kämpfen doch mit den Japanern und nicht mit den Chinesen." „Dummheit, erwiderte der Bauer, die Japaner sind doch keine Menschen. Die Japaner sind ein chinesisches Insekt (!) das den russischen Soldaten in die Stiefel kriecht, und ihm sein Blut aussaugt." Solche Vorstellungen herrschen unter den russischen Bauern und demzufolge auch unter den russischen gemeinen Soldaten über den Krieg. Kein Wunder, daß solche Soldaten geschlagen werden.