Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 6 (1904)
- Issue
- 15 (8.4.1904)
- Date
- 1904-04-08
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 Wien, Freitag Jädiaokes Yolfetblatt. 8. April 1904 Nr. 15 heitlichen Vergangenheit ganz untreu. Die Odeffaer Juden hatten sich an den Fürsten R ch t o rn S l i gewendet, damit er gegen die Agitationen Kruschewans Stellung nehme. Stolypin gibt ihnen nun folgende Antwort. Er wirst erstens den Juden vor, daß sie die Frechheit haben, bis nun an Kischenew nicht vergessen zu haben, zweitens, daß die Juden über die Schlappen Rußlands sich gefreut und gesagt hätten, daß sei die Strafe für Kischenew, drittens, daß die Juden mit ihrer Beteiligung an dem Kriege prahlten, obwohl nur wenige unten seien. (Tatsächlich sind 15000 Juden am Kriegsschauplätze. Anm. d. Red.) Deshalb sage er, S t o l y p i n: Wenn der Gouverneur N e i d h a r d t, der durch seine Energie bekannt sei, erkläre, daß er für die Tumulte keine Verantwortung übernehmen könne, so sei nichts zu machen. Cr werde wahrscheinlich seine Gründe dazu haben. (Inzwischen wurde Herr N e i d h a r d t eines Besseren belehrt. Anm. d. Korr.) Soweit scheint S t o l i p y n dem Diktate P l e h w e s gefolgt zu sein. Zum Schlüsse salviert er sich aber und sagt: „Natürlich ist es schrecklich zuzusehen, wie besoffene Barfüßler wehrlose Juden überfallen; über die Leute, welche diese Besoffenen führen, könne es keine andere Meinung geben, als daß sie Schurken und Schufte seien." Mit Recht antwortet darauf die „Nvwosti", ob man über die Gemeinheit im Eingänge des Artikels, oder über die Heuchelei am Schluffe sich entrüsten solle. Zum Schluffe weise ich darauf hin, daß der Herausgeber der ,Od. Lyst", Na wro cki, eine sehr zweifelhafte Rolle bei den Unruhen spielte. Alexei. Noch einmal das Ostasrika-Projekt. (Ostafrika und die poliüfche Maffenkolonisation.) Von Dr. A. Rassig. (Fortsetzung.) 8. Sind zwei jüdische Staaten neben einander möglich? Der verhängnisvollsten Täuschung ober gibt man sich hin, wenn man erwartet, daß die Juden zwei nationale Heimstätten nebeneinander oder nacheinander begrürrden könnten, daß ein jüdisches Gemeinwesen in Ostafrika die Entstehung eines zweiten in Palästina nicht hindern oder nur eine Etappe auf dem Wege nach Palästina sein würde. Beide Konzeptionen erweisen sich bei einigem Nachdenken als so undurchführbar, daß wir uns sagen müssen: entweder rollen die Initiatoren des ostafrikanischen Projektes diese für die Zionisten beruhigende Aussicht auf Palästina nur aus Politik auf, um sie allmählich an die neue Orientierung zu gewöhnen — dann handelt es sich um diese Aussicht — dann ist es eine Selbsttäuschung. In beiden Fällen ist das Hinweisen auf die realen Verhältnisse und Möglichkeiten unerläßlich. Die gleichzeitige Begründung von zwei großen jüdischen Gemeinwesen ist aus einem sehr einfachen, handgreiflichen Grunde unmöglich. Trotz aller Anstrengungen der Kolonisationsweise und der politisch-zionistischen Organisation ist es in 25 Jahren nicht gelungen, die Mittel aufzubringen, um in Palästina allein, der ideell zugkräftigeren Stätte, wirklich in großem Stil ans Werk zu gehen. Die zionistischen Führer haben sich bitter genug darüber beklagt. Es ist nicht abzusehen, woher sie jetzt die Mittel beschaffen könnten, um in Oftafrita Großkolonisation zu treiben. Nach den Angaben des Residenten von Mombassa sind zur Ansiedelung einer Kolonistenfamilie minimal 6000 Mark erforderlich. Um bloß 20 000 Familien anzusiedeln, wären also 120 Millionen nötig. Dabei müßten für die Werke der Pazifierung und Sanierung des Landes sowie für mit Freude, und es ist sicher, daß sie in S alonich i, Konstantinopel, Alexandrien, Kairo und anderen Handelsstädten ihre Geschäfte in keiner anderen Sprache, als der spanischen, abwickeln. Und ich lernte in Venedig Juden aus S a l o n i ch i, noch ganz junge Leute, kennen, die das Spanische so gut oder noch besser als ich beherrsch t en." Wie auch hieraus ersichtlich, haben die spanischen Juden die Grenze Europas überschritten, oder sie nahmen zu den Nachbarstaaten auf dem Kontinente Zuflucht. Don Juan S i t g e s, von dem ich schon oben sprach, teilt mir in einem über diesen Gegenstand an mich gerichteten Schreiben mit, daß unser gegenwärtiger Botschafter in Portugal, Polo de Bern ab 6, da er Chef der Handelsabteilung unseres Staatsministeriums war, eine Statistik der im Oriente lebenden spanischen Juden angefertigt hat, und fügt hinzu, daß sich im Archive dieses Departements einvon Antonio de Fayas in Konstantinopel verfaßtes Memorandum vom 15. August 1897 befinden müffe, welches sich mit der sozia len, politischen und wirtschaftlichen Lage der im Ottomanischen Reiche, in Rumänien und Bulgarien wohnenden spanischen Juden befaßt. Genannter Autor schätzt die in K o n ft a n t i n o p e l lebenden spanischsprechenden Juden auf 52.000, in S a l o n i ch i auf 50.000, in Smyrna auf 22.000, während ^ine geringere Anzahl in anderen Gegenden angesiedelt ist. Mein Freund Dr. A. N. P s a l t o f s schreibt mir unter dem 1. Februar 1904, daß es in Smyrna 25.000 Juden gebe, die spanisch sprechen, in S a l o n i ch i 60.000, in Konstantinopel 40.000 und daß nach seinen Wahrnehmungen fast sämtliche Juden in der europäischen und klein-asiatischen Türkei die spanische Sprache beherrschen. Don Enrique Bejarano, der gelehrte Direktor der spanisch-jüdischen Schule in Bukarest, von dem auch schon oben die Rede war, teilt mir seine diesbezügliche Ansicht in folgendem mit: „Die Zahl der spanischen Juden, welche sich gegenwärtig im Orient befinden, kann mit ungefähr 471.900 angenommen Verkehrsanlagen, Straßen, Bahnen usw. mindestens ebenfalls 120 Millionen verausgabt werden. Im Ernst: werden die Initiatoren des Projektes jemals 240 Millionen aufbringen, um diese 20 000 Familien anzusiedeln? Und mm hofft man mit einemmale, die Milliarden zu finden, welche zur Gründung von zwei Staaten nötig sind? Man braucht kein Wort dariiber zu verlieren: einer solchen Riesenleistung an Geld, an tauglichem Kolonisationsmaterial, an tauglichen Führern und Organisatoren auf allen Stufen des sozialen Gebäudes, an Begeisterung und Tatkraft ist jener Teil des jüdischen Volkes, welcher an der Emigration und an den Kolonisationswerken überhaupt ein Interesse nimmt, absolut nicht fähig. Die Begründung eines jüdischen Gemeinwesens bedeutet unbedingt das Aufgeben der Arbeit an dem anderen. Ich spreche hier selbstverständlich nicht von kleinen Ansiedlnngen, deren ein Dutzend an verschiedenen Punkten entstehen kann, sondern von einer großen nationalen Neubildung. In diesem Sinne wäre Ostafrika entschieden das Ende von Palästina. 9. Sind zwei jüdische Staaten n a ch einander möglich? — Die Idee des „Nachtasyls". Aber man sagt uns: wir wollen in Ostafrika nur ein Nachtasyl gründen, eine Sammelstation für die verfolgten Juden, eine nationale, politische und wirtschaftliche Vorschule für den künftigen, den eigentlichen jüdischen Staat in Palästina. Diese Idee gleich einer Frucht, in der ein gesunder, keimkräftiger und ein fauler, unfruchtbarer Kern liegt. Der gesunde Kern, das ist die Einsicht, daß das bisherige Programm des Aufgebens aller Kotonisationsaktion bis zur Erlangung eines Charters iri Palästina verkehrt war, und daß die Notlage des Judentums eine sofortige Rettungsaktion, eine ununterbrochene Emigrations- und Ansiedlungstätigkeit dringend erfordere. Der tote Kern ist die Absicht, diese sofortige Rettungskolonisation von dem großen Werke der Gründung einer Heimstätte im Orient zu trennen und sie nach weit entfernten Gegenden zu verlegen — ist die Konzeption, daß es möglich sei, eine große territoriale Ansiedlung nicht nomadenhafter Art auf eine kurze Spanne Zeit zu gründen und bei einer gegebenen politischen Konstellation diesen jüdischen Staat gewissermaßen einzupacken und nach Palästina zu transportieren. Diese Konzeption ist völlig irreell, und ebenso irreell ist die Aussicht, daß eine jüdische Ansiedlung in Afrika eine nationale und wirtschaftliche Vorschule für eine Heimstätte in Palästina sein könnte. Gibt es eine Kolonisation auf kurze Frist, einen provisorischen Staat, kann einsolcher in Ostafrika entstehen? Wir haben gesehen, daß es England in 20 Jahren nicht gelungen ist, das Land zu pazifizieren und seine Exploitierung in die Wege zu bringen. Und wir sollten nun damit so rasch fertig werden, daß wir nach einiger Zeit unsere blühenden Besitzungen veräußern und nach Palästina ziehen könnten? Bedenken ivir, wie viel Zeit und welche ungeheure Kosten bloß die Vorbereitungen, die tatsächliche Pazifizierung und die' Samerüng des Landes erfoM'rü würden; bedenken wir, wie langsam die Kolonisation fortschreiten würde, nachdem sich die Massenkolonisation bei Berührung mit der Wirklichkeit doch als undurchführbar herausgestellt hätte: wie viel Jahre die mißglückten wirtschaftlichen Versuche verschlingen ivürden, bis man sich endlich zur richigen, erfolgreichen Exploitierung Äurchgerungen hätte. Und das alles, diese enorme kollektive Arbeit und dieses enorme kollektive Kapital sollten dann eines Tages plötzlich im Stiche gelassen oder verschleudert werden, wenn dieser Augenblick um die Zeit eintreten würde, wo man alle Opfer gebracht und noch keine Früchte erzielt hat? .Könnte man sich denn zu einer summarischmrLiquidierung entschließen? Und gar, wenn man endlich auf den Weg des Erfolges gelangt wäre: kann ein Volk so schwere Errungenschaften leichten werden. Sie sind zum größten Teile in der europäischen und asiatischen Türkei, Bulgarien, Serbien, Rumänien, Griechenland und eine geringere Anzahl in Oe ste r r ei ch, England und Frankreich zerstreut, nachdem sie früher in der Türkei ansässig waren." Mein Sohn, der junge Doktor Martin P u l i d o, der zur Vervollkommnung seiner Studien gegenwärtig einen medizinischen Spezialkurs in Wien durchmacht und von mir den Auftrag erhielt, sich die Daten über die in Wien bestehende wichtige jüdisch-spanische Kolonie — mit welcher wir uns in einem nächsten besonderen Artikel befassen werden — zu verschaffen, berichtet mir, daß in Bosnien 19.000 Juden leben, deren größerer Teil spanisch spricht, Serbien 8000 Juden hat, die zum größten Teile in der Hauptstadt Belgrad wohnen, Sofia 10.000 und ganz Bulgarien 30—35.000 Juden zählen dürfte. In Rumänien gibt es verhältnismäßig wenige; sie besitzen im ganzen vier Gemeinden und zwar in Bukarest, die größte unter ihnen, dann in K r a y o v a, Turn- Severin und C a l a r a s i. Am stärksten ist die Kolonie in S a l o n i ch i, hier ist die spanische Sprache so sehr vorherrschend, daß die Kaufleute, welche in geschäftlicher Absicht nach S a l o n i ch i fahren wollen, zunächst sich das kastilianische Idiom aneignen müssen. In Mittel- und Nord-Europa gibt es wohl auch spanische Juden, aber wahrscheinlich weniger, als Juden portugiesischenUrsprungs. Auf unseren Reisen durch Holland und Belgien sind wir einigen begegnet; in Amsterdam, Frankfurt re. trafen wir in den Judenvierteln auch spanische Juden, und wenn man die bereits zitierte,'hervorragende Arbeit Kays erlin gs liest und bedenkt, chie viele spanische und ladinische (jüdisch-spanische) Werke dazumal in den Niederlanden gedruckt wurden, wird man sicherlich zur Annahme gelangen, daß auch dieses Land eine große Anzahl von Abkömmlingen jener Juden beherbergen müsse, unter welchen es so zahlreiche und hervorragende Schriftsteller gab. (Fortfttzmrg folgt.) Herzens opfern? Die Politik ist keine Gefühlssache, sie muß eine rationelle wirtschaftliche Grundlage haben — so verkünden die Anhänger des ostafrikanischen Projektes: dann aber können sie unmöglich für das tvirtschaftliche Unding eines provisorischen Staates sein. i 10. , r Ostafrika als politischer Weg nach Palästina. Nun — wird man uns antworten — dann geben wir die afrikanische Heimstätte eben nicht auf: wir belassen die ältere Generation auf ihren Besitzungen und nur die jüngere, national erzogene, wirtschaftlich geschulte geht nach Palästina, wobei uns England behilflich sein wird. Der geographische Weg nach Palästina — so hören wir — ist nicht der kürzeste; es gibt auch einen politischen. Auch diese Behauptungen erscheinen mir wenig stichhaltig. Ob England, nachdem es uns bereits ein Territorium abgetreten hat, geneigt sein wird, uns noch Palästina zuzuschanzen, ob die anderen Mächte es tun werden, wenn wir bereits gewissermaßen versorgt und nicht mehr die natürlichen Prätendenten von Palästina sind, ist mehr als fraglich. Und daß Palästina, wenn wir unsere Kolonisationstätigkeit nach Afrika verlegen, sich in den nächsten Jahrzehnten mit anderen europäischen Elementen füllen wird, so daß wir dann dort nichts mehr zu suchen haben werden, kann wohl als sicher hingestellt werden. Wie aber werden sich inzwischen unsere afrikanischen Ansiedler entwickelt haben? Werden sie tatsächlich, national und politisch, den idealen, reinen jüdischen Typus repräsentieren? Betrachten wir uns doch das Beispiel anderer großer Ansiedlungen, und wir werden sehen, wie das Klima, der Erdstrich, die wirtschaftlichen Verhältnisse europäische Kolonisten zu einem neuen, anders gearteten Volke umbilden. Repräsentieren ettoa die Buren den reinen holländischen Typus! Und was ist aus den englischen Ansiedlern in Amerika geworden? Ein Volk, das jeden Tag den Engländern den Krieg erklären kann, obwohl es Blut und Sprache mit ihnen gemein hat. Ganz ebenso würden die jüdischen Ansiedler, sobald sie aus der konservierenden Atmosphäre des europäischen Ghettos heraus sind und unter die afrikanische Sonne kommen, zu einem neuen Stamm, zu jüdischen Ostafrikanern, zu einer Abart der jüdischen Rasse werden. Und ebensowenig wie politisch und national, kann es wirtschaftlich ein provisorisches Zion geben. Die wirtschaftlichen Verhältnisse in Ostafrika sind von denen in Palästina gänzlich verschieden und unsere afrikanischen Pflanzer müßten erst gründlich umtrainiert werden, um tüchtige Kleinbauern in Palästina werden zu können. Noch eine andere politische Deutung des ostafrikanischen Projektes muß hier mehrfach versucht, die Unterhandlungen mit England nur als einen verschlagenen Kniff der widerspenstigen Türkei gegenüber hinzuftellen. Wäre es tatsächlich so, so hätte man besser daran getan, es nicht zu sagen. Denn was nützt diese Unglaubliche Durchtriebenheit, wenn die! Türkei es bereits er-, fahren hat, was man mit den diplomatischen Scheinunterhandlungen bezweckt? ' Hätte man tatsächlich bloß die Absicht gehabt, aus taktischen Gründen, der Türkei, Rußland und England gegenüber, einen Scheinbeschluß herbeizuführen, so hätte man dem Kongreß einen Wink gegeben, und die Prüfung des ostafrikanischen Projektes wäre einstimmig angenommen worden. In diesem Falle hätte man es aber auch nicht nötig gehabt, eine Expedition nach Ostafrika zu entsenden. Die Einsetzung einer Kommission hätte den Rücksichten der Höflichkeit und der Diplomatie vollständig genüge getan. Die ganze Konstruktion der Nachtasyl-Theorie wäre dann völlig entbehrlich gewesen. Nein, man wollte in Wirklichkeit nach Ostafrika gehen, und kein nachfolgendes Dementi, keine Selbstdesavouierung fcnm von den Zeugen dieses politischen Dramas ernstlich akzeptiert werden. * * * Gänzliche Haltlosigkeit des ostafrikanischen Projektes. Die letzten Nachrichten lassen das ostafrikanische Projekt noch haltloser erscheinen, als es in der ursprünglichen Fassung war. In dem Augenblicke, wo der Zionismus den Vorschlag ernst zu nehmen begann, machte auch die englische Regierung in ihrer Weise ernst. Sie erklärte nämlich, daß sie den Juden nur ein Gebiet zuweiseu könne, welches 300 Kilometer von der Bahnlinie entfernt ist und notorisch von Fiebern heimgesucht ivicd. Auch in anderem Sinne hat das Projekt eine starke Reduktion erfahren. Mari hat es bereits eingesehen, daß man an eine Ansiedlung von Millionen nicht denken könne. Lord Rotschild, welcher für das Projekt Interesse bezeugt haben soll, erklärte, daß er es keineswegs für einen Weg zur Lösung der jüdischen Frage halte, und daß seiner Ansicht nach höchstens 16—20 000 jüdische Seelen in Ostafrika angesiedelt werden könnten. Und bei einer ähnlichen Zusammenschrnmpfting der Ziffern soll das zionistische Aktionskomitee angelangt sein. Angesichts dessen aber fällt die leitende Idee, die eines provisorischen Staates in sich zusammen, und das ganze ostafrikanische Projekt würde nichts als ein ebenso nutzloses wie gefährliches Experiment auf dem Gebiete der vom Zionismus mit Recht bekämpften Zersplitternngskolonisation sein. Chronik. Gedenktage. April. 8. 1790 geb. in Triest d. hebr. Dichterin Rachel Morpugo. 9. 1723 st. i. Berlin d. Gvarmnat. Joh. Lob. Nemnark. 10. 1800 geb. in Mainz d. Sängerin Karoline Stern. 1829 geb. in Stockholm Rob. Rubensson. 11. 1893 st. i. Paris Prof. Ad. Frank, Mitgl. d. Akad. 12. 1836 st. in Breslau SM. Raschkow, hebr. Dichter. 1863 st. in Bukarest d. Arzt Julius Barasch a. Brodh. 13. 1866 st. i. Hmnburg Pred. Npht. Frankfurter. 1903 st. i. Meran Geh. Negierungsrat Prof. Mor. Lazarus. 14, 1660 st. i. Sevilla 7 Juden d. Feuertod. 1899 st. i. Mäinz Stabb. Dr. M. Lehmann. 1b. 1797 geb. i. Breslau Sal. Pleßner, Prediger. 1819 geb. in Schwersenz Rabb. Dr. L. Letvysohn. 1829 geb. in Berlin Jean Dufresne, Schachmeister. 16. 1862 geb. in