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Jüdisches Volksblatt · 1904-03-25 · 13 (25.3.1904) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
6 (1904)
Issue
13 (25.3.1904)
Date
1904-03-25
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 13 Wien, Freitag Jüdisches Volksblati 25. März 1904 M*3 große Zahl der roten (Latent-) Streifen und die Bodengesetze — nach denen die wirklich brauchbaren Landstrecken den Eingeborenen nicht genommen werden dürfen — ließen ihnen das Land zur Viehzucht ungeeignet erscheinen. Solche Tatsachen erklären es auch, warum Herr Alfred Kaiser die Aufforderung, an der Ostafrika-Erpedition teilzunehmen, abgelehnt hat: er kennt das Land hinreichend, um es jetzt schon sagen zu können, daß es für eine jüdische Ansiedlung keine Aussichten biete. (Fortsetzung folgt.) Salomon Sulzcr-Feier. Die vergangene Woche war in den Kreisen der Wiener jüdischen Bevölkerung dem Andenken Salomo» Sulzers gewidmet. Anlaß hierzu bot die am 20. März d. I. erfolgte hundertste Wiederkehr seine- Geburtstages. In Hohenems geboren, wurde er bereits im Alter von 18 Jahren zum Kantor in seiner Heimatsgemeinde bestimmt. Als in Wien der Tempel in der Seitenstettengasse gebaut wurde, war der Vorstand der hiesigen Kultusgemeinde darauf bedacht, als ersten Funktionär einen ausgezeichneten Sänger zu gewinnen, und er richtete sein Augenmerk auf den jungen Hohenemser Kantor, der dem an ihn ergangenen Rufe folgend, am 9. April 1826 zum erftenmale bei der an diesem Tage abgehaltenen Einweihung der Synagoge in der Seitenstettengasse fungierte. Hier wirkte er dann durch länger als 56 Jahre als Reformator des gottesdienstlichen Gesanges. Sein Werk „Schir Zion", an welchem die hervorragendsten Musiker jener Zeit, wie Schubert, Drexler, Würffel, durch ihre Mitwirkung Anteil nahmen, ist eine unversiegbare Fundgrube für Kantoren geworden. Im Jahre 1845 wurde S u l z e r als Gesangsprofessor in das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde berufen, in welcher Eigenschaft er mehrere Jahre tätig war. Sein 70. Geburtsfest gab Gelegenheit zu einer Reihe herzlicher Ovationen für den in weitesten Kreisen hochgeachteten Mann. Der Kaiser zeichnete ihn durch die Verleihung des Ritterkreuzes des Franz Josephs-Ordens aus, während der Sultan ihm den Medschidje-Orden überreichen ließ. Die Wiener Künstler widmeten ihm einen silbernen Lorbeerkranz, dessen Uebeoreichung nach einer herzlichen Begrüßungsansprache der damaligen Hofschauspielerin Amalie H a i z i n g e r erfolgte. Die amerikanischen Kantoren übersendeten ihrem Altmeister eine in Gold gearbeitete Medaille, die auf der Aversseite das Reliefporträt Sulzers zeigte. Alle diese Objekte, ferner das vom Bürgermeister Dr. Kajetan Felder gefertigte Bürgerrechtsdiplom der Haupt- und Residenzstadt Wien und der von den Beamten der Wiener Kultusgemeinde gespendete Schreibtisch Sulzers gelangen aus Anlaß des Zentenariums im Museum für jüdische Altertümer zur Ausstellung. Der Kultusvorstand hat am 20. d. M. um halb 7 Uhr abends im Stadttempel eine Feier veranstaltet. Unter den Teilnehmern der Feier befanden sich: Die beiden Vizepräsidenten Dr. Alfred Stern und Dr. Gustav Kohn mit fast sämtlichen Vorstandsmitgliedern der Kultusgemeinde und den Mitgliedern des Bethausvorstandes, sowie dem Sekretär kaiserlichen Rat Dr. Lieben, David Ritter v. G u t m a n n, der Vorstand der türkisch-israelitischen Gemeinde Licco A d utt, Professor Josef Sulz er, der Sohn Salomon Sulzers, seine Schwestern und die übrigen Familienmitglieder. Oberkantor Singer leitete die Feier mit Tempelgesängen, die der verstärkte Chor begleitete, ein. Hierauf wurden Sulzer'sche Tondichtungen zum Vortrage gebracht. Professor Josef S u l z e r dirigierte sie persönlich. Kind? So ein Riß in der Familie — lieber nochmals zugrunde gehen, als so was! Nicht wahr, Herr Direktor, Sie haben nur wissen wollen, ob ich ein anständiger Mensch bin? Sie machen doch keinen Ernst?" Conty stellte sich dicht vor den kleinen Mann, sah ihm fest in die ernste Augen; dann fuhr er sich selbst über die Stirn. Ein neues Leben entstand in ihm, der Glaube an etwas, das ihm längst verloren gegangen war. Mit einem Ruck schob er eine große Last von sich. Aber noch hatte er nicht die volle Freiheit des Willens. „Run, und die Anderen, mein Herr, die Anderen, die man davonjagt, die man zerstört —?" Der kleine Mann verstand. »Ich bin keine Ausnahme, Herr Direktor. Ich will mich nicht interessant machen vor Ihnen. So ein Gedanke kommt keinem von uns." Mit diesen Worten empfahl er sich. Conty ging zu seiner Frau. Rach einer halben Stunde, als er sich von ihr verabschieden wollte, da küßte sie ihn immer wieder und ließ ihn kaum von sich. „Wie du glaubst, Liebster! Es wird doch schöner sein. Es ist viel Einbildung dabei. Er soll nur einmal ein Weib so glücklich, so stolz machen wie du deine Isolde." Sie steigerte den Ausdruck ihrer Rede; es kam etwas Festes, Sicheres in ihre Worte. „Du hast Recht. Man darf solchen Leuten, wie dein kleiner Russe, nicht davonlaufeu. — Also schreibe Mama, schreib, daß du es wünschest. Nein, kein Verstecken mehr! Wir wollen ganz wahr sein. Schreib, daß wir beide es wünschen. Er soll heißen, wie Papa selig, hebräisch, Abraham und deutsch, Alfred." Ein reines Empfinden der höchsten Weihe leuchtete bei dielen Worten aus ihren Augen. Tiefer Ernst war über ihre Züge ausgebreitet, eine stille Feier verschönte den Ausdruck ihres kleinen Ovals. Conty sah voll ernster Bewegung in rhr verklärtes Antlitz. Dann küßte er sie auf die schöne Stirn, während ein glückseliges Lächeln sein Gesicht umspielte. „J. G.“ Im Sitzungssaale des österreichisch.ungarischen Kantorenvereines fand am 20. März eine Begrüßungsfeier zu Ehren der aus diesem Anlasse erschienenen zahlreichen Jünger Sulzers statt. Die Begrüßungsrede, welche allseitigen enthusiastischen Beifall fand, hielt der Vizepräsident des Vereines Oberkantor I. Bauer. Die eigentliche Feier des Vereines fand Montag den 21. d. Mts. im Sitzungssaale der Kultusgemeinde statt, welchem ein zahlreiches Publikum beiwohnte. Die Festrede hiKt Oberkantor Singer. In äußerst geistreicher Weise schildert er den Werdegang Salomon Sulzers und seine Verdienste um die Hebung des Gottesdienstes und die Vereinheitlichung des synagogalen Gesanges. Große Heiterkeit erweckte er mit der Bemerkung, daß die Epigonen Sulzers an seinem Werke zu rütteln versuchten, „doch sie merkten die Absicht — denn eS war verstimmt." Den Schluß seiner mit stürmischem Beifall aufgenommeneu Rede bildete ein wirkungsvoller Appell an seine Kollegen, die zwei Gesetztafeln Salomon SulzerS, das sind seine zwei Bände „Schir Zion", in Ehren zu halten und zu verbreiten Noch während seiner Rede wurde das vom Vereine gewidmete Bildnis Salomon Sulzers enthüllt. Das Bild ist ein Meisterwerk der Frau Manzi Kestel-Bauer, einer Tochter des Oberkantors I. Bauer. Viele Anwesende, die noch den verstorbenen S u l z e r genau kannten, waren bei dem Anblicke dieses hervorragenden Meisterwerkes der jüdischen Künstlerin zu Tränen gerührt. Die anwesende Meisterin war auch Gegenstand allgemeiner Ovationen. Ueberwältigend war die Wirkung, welche etwa fünfzig Kantoren, sich zu einen, Chor konstituierend, durch ihren Gefangsvortrag erzielten, welchen Kantor LöVit mit großem Kunstverständnis dirigierte. Nachmittags begaben sich die Kantoren, etwa hundert au der Zahl, in das Museum für jüdische Altertümer, um dort vor der mit einem Lorbeerkranze geschmückten Büste Sulzers, sowie vor dem Bildnisse eine nochmalige Huldigung darzubringen. Der Vizepräsident der Kultusgemeinde Dr. Alfred Stern richtete namens des Vorstandes einige Worte an die Kantoren. Am Abend desselben Tages wiederholte sich die synagogale Feier in der L eopold stad t. Der ehrwürdige Rabbiner Dr. S ch m i e d l hielt eine seiner geistreichsten Gedenkreden, darauf verweisend, daß S u l z e r dem Stamme der Leviten, dem Stamme der Sänger und Dichter, augehörte. Oberkantor Bela Guttmann, an der Spitze eines verstärkten Chores, riß mit seinem Gesänge und seiner kunstvollen Interpretierung der Sulzer's chen Arien das Publikum unwiderstehlich hin. Salomon Sulzers Lieder, gesungen von Bela Guttmann mit einem gutgeschulten Chore, dirigiert von Professor Josef Sulz er, unter dem Eindrücke einer Festrede, gehalten von dem jugendfrischen Altmeister Dr. Schmied! — es war. ein erhebender Genuß. Aus Rußland. (Orig.-Korr. des „Jüd. Volksblatt".) Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Die „Rotvoje Wrernja polemisiert gegen den Zaren. Wie kann man es denn anders nennen, wenn sie einen Artikel aus der Feder von P i l e n ck o bringt. P. wendet sich an Prof. M a r t i n in Berlin, auf dessen Gutachten hin die russische Regierung die japanische des Bruches des Völkerrechtes geziehen hat. Er sagt, Martin habe ihn selbst gelehrt, daß nach Abbruch der diplomatischen Beziehungen eine feierliche Kriegserklärung überflüssig sei. Ferner wirft P. dem russischen Auswärtigen Amte vor, daß es Die Repatriierung der spanischen Juden. Von Dr. Angel Pnlido. Aus dem Spanischen von Jakob Krausz. (Fortsetzung.) Als er das Ziel meiner Reise und meinen Beruf erfuhr, erklärte er sich bereit, mir zwei in spanischer Sprache mit „rabbinischen Lettern" geschriebene Empfehluugskarteu an die zwei Aerzte des Sultans Dr. Elias und Dr. Jsaias Pascha mitzugeben und ich bin überzeugt, daß er mir, falls es nötig gewesen wäre und ich es gewünscht hätte, auch noch andere Empfehlungsschreiben gegeben hätte, so groß war sein Wunsch, sich niir gefällig zu zeigen. Als ich einige Zeit später nach Bukarest kam, überkam mich das Verlangen, in Gesellschaft meiner Familie die spanisch-jüdische Schule kenne» zu lernen, in welcher Bejar a n o den Unterricht leitete und mit seiner Familie residierte. Hier lernte ich auch die geistreichen und anmutigen Töchter meines Freundes kennen, welche, gleich ihrem Vater, sich dem Unterrichte widmeten. Wir nahmen die Hörsäle des erst vor kurzem aufgeführten Gebäudes in Augenschein, dessen Kosten — 130.000 Fies. — durch eine Sammlung unter den spanischen Jude» zustandegebracht wurden. Sowohl die Architektur, wie auch die innere Diensteinteilnng sind musterhaft. Die Schule, welche von Kindern beiden Geschlechtes besucht wird, besitzt kleine, aber entsprechend ventilierte Unterrichtssäle; die Anzcchl der Schüler ist keine allzugroße und auch die Lehrmittel sind karg bemessen. Diese Schule wurde im Jahre 1730 gegründet und dient in vier Jahrgängen dem Elementarunterrichte. Die profanen Gegenstände werden in der Landessprache — rumänisch — unterrichtet, bie Unterrichtssprache in bibli» scher Geschichte, Bibel undReligion hingegen i st die spanische. Sr. Bejarano, der eigentliche Direktor der Schule und gleichzeitig Rabbiner — die Synagoge, ein geschmackvoller Bau in spanischem Styl, befindet sich anstoßend an die Schule — wurde im Dezember des Jahres 1650 in Zagara la Vieja geboren, woselbst er sich auch seine theologischen Kenntnisse in der betreffenden Erklärung der japanische» Regierung, in der sie den Abbruch der diplomatischen Beziehung ankündigt, einen Satz unterdrückt habe, folgenden Inhaltes: „Die japanische Regierung behält sich die Art der Mittel vor, um ihren Standtpunkt zu vertrete n", ein Satz, der gleichbedeutend ist mit einer formellen Kriegserklärung. Soweit P. Wir fragen aber, wo bleibt nach dieser Enthüllung der „N. Wr." die Anklage wegen des Bruches des Völkerrechtes, die Rußland in alle Welt geschrieen hat? Die „N. Wr". führt überhaupt eine ganz eigentümliche Sprache gegen Japan. S u w o r i n, ihr Herausgeber, polemisiert in ihr gegen diejenigen, die mit dem Fürsten U ch t o m s k i der Meinung sind, daß Rußland wichtigeres zu tun habe, als den Krieg gegen Japan zu führen, nämlich, Kulturaufgaben im Innern zu erfüllen. S u w o r i n sagt, Rußland müsse im Gegenteil den Krieg mit Aufbietung aller Kräfte bis zu Ende führen. So weit wäre nichts Merkwürdiges. S u w o r i n und die P a n r u s s i st e n haben Rußland in den Krieg getrieben und es ist ganz konsequent, wenn sie weiter hetzen. Aber nun fährt S u w o r i n fort: Rußland wolle eben nur sein Renommee wahren, aber nicht Länder erwerben. Es sei bereit, das Protektorat Japans über Korea anzuerkennen, und die Mandschurei den Chinesen zurückz u g e b e n. — Man höre und staune! Wir fragen nicht, wozu Rußland einen Krieg führt, wenn es im Voraus bereit ist, das Streitobjekt zu konzedieren, sondern wir fragen: Wie schwach muß dieses Rußland sein, wenn es schon im Vorhinein etwaige Niederlagen zu bemänteln sucht? Diese auffallend gemäßigte Sprache gegen die Japaner steht in grellem Kontrast zu der Sprache, die die Regierungspresse gegen die Juden führt. Diese offiziösen Preßlakeien hetzen und schüren in der frivolsten Weise gegen die Jude n. Sie weisen mit Befriedigung auf die Haltung der deutschen antisemitischen Presse hin, die vor Rußland auf dem Bauche liegt. Allerdings werden diese Sympathien von der Regierung gebührend geschätzt. Den Vermittler dieser Sympathien spielt der bekannte Panrussist Dr. V e r g u n, der zugleich Korrespondent der „NowojeWremja"und Mitarbeiter des „DeutschenVolksblattes" und ein intimer Freund Kruschewan's ist. Par nobile fratres. Vergun und Vergani. Sollten in Rußland wiederExeesse gegen die Juden ausbrechen, so wird man nicht in Verlegenheit nach dem Schuldigen sein. Der Inspirator der Exzeffe ist die russische Regierung. Vom Kriegsschauplätze laufen die Nachrichten sehr spärlich. Inzwischen vertreibt sich die Presse die Zeit mit der Scherzfrage, ob H e i m a n n ein Held war oder nicht. Amphiteatrow hatte im „Ruß", der vom jungen Suworin herausgegeben wird, in einer Replik gegen die „N. Wr.", die vom alten S u w o r i n herausgegeben wird, geschrieben: „General H e i m a n n würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er sähe, wie man gegen die Juden hetzt, während 12.000 Juden auf dem Kriegsschauplätze stehen." General H e i m a n n ist nämlich eine bekannte Figur aus dem Kr im kriege, der im gemeinen Volke so beliebt war, wie etwa Skobeleff. Er stammte von Juden ab. Darob große Entrüstung in der „N. Wr.^, die kurz erklärte, H eimann sei Jude und kein Held gewesen. In der nächsten Nummer mußte sie aber ein Schreiben des Sohnes H e i m a n n s bringen, in dem er erzählt, sein Vater sei ein Held gewesen, denn er lebe in vielen Volksliedern fort. Darauf resümierte die „N. Wr.", General erwarb. Mit 18 Jahren wurde er Religionslehrer und, mit 20 Jahren begann er das Studium der modernen Sprachen, welche er seitdem, wie er selbst gestand, „mit großer Hingebung und Freude" betreibt. Seine Vorliebe für alles was spanisch i st, ist umso seltsamer, als er selb st noch nie in Spanien war. Er hatte Paris besucht, wo seine Kinder ihre Erziehung genossen, war aber noch nie auf einem Boden, nach welchem er sich sehnt, und von dessen Besuch er träumt, als wenn es sich um ein abenteuerliches, unaussprechliches Ereignis handeln würde. Am 25. Juni eines jeden Jahres. an> dem Tage, an welchem die Verteilung der Prämien an die Schüler der Anstalt stattfindet, pflegen dieselben Gedichte in den verschiedensten Sprachen vorzutragen, um auf diese Weise von den erworbenen Kenntnissen Zeugnis abzulegen. Am 25. Juni des Jahres 1903 trug ein Schüler folgende von Bejarano selbst vn faßte Romanze in spanischer Sprache vor: Die spanische Sprache. Dich, heilige Sprache, Dich bete ich an, Mehr, als alles Silber, Mehr, als alles Gold. Du bist die anmutigste Aller Sprachen; Dir räumt die Wissenschaft Jeden Vorzug ein. Mit Dir sprechen wir Zu Gott in den Höben, Dem Herrn des Weltalls Und der Natur. So oft in Gefangenschaft Geriet mein heilig Volk, Warst Du Geliebte es, Die süßen Trost ihm bot. Ein Augenzeuge berichtete mir. daß viele der Anwesenden bei dem Bortrage des Kleinen Tränen vergossen. Sie waren gerührt beim Hören der Sprache ihres Vaterlandes. Alte Trauer erwachte in ihnen über den Verlust eines Bodens, in welchem die Gebeine ihrer Vorfahren ruhen, und aus welchem die Söhne verbannt sind. (Fortsetzung folgt.)

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