Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 6 (1904)
- Issue
- 10 (4.3.1904)
- Date
- 1904-03-04
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Kr. 10 Wien, Kfetfog Jüditttai Volksbktt. 4. März 1904 Hnm4«ii d«r Menschen hat er stetauf tesondere Ehrungen verzichtet, aber da- Grabmal ist auch nicht zur Aufmunterung füi feine Anhänger errichtet worden, sondern zur Mahnung an diejenigen, die heute nicht hier sind, die BraudeS und die Be- »egung, i« deren Dienste er stand, verkennen. Er spricht die Hoffnung auS, daß, wenn die heutigen Jungen einst zu den Wien werden gerechnet werden, das Andenken BraudeS zu astgemeinen Ehren gelangen wird. Dann sprachen noch N. Lartschi«er hebräisch im Namen de-hebräischen Sprachvereine- Jwria, BraudeS algeistvollen Schriftsteller feiernd; er wiedarauf hi«, daß «och vor einem Jahrzehnt einem hebräischen Schriftsteller überhaupt keine Ehrung zu Teil geworden wäre. Zum Schlüsse sprach noch da-A.-C.-MitgliedArchitekt Oskar Marmorek als Bormund der Kinder und Obmann des BraudeS-KomiteeS. Er sprach allen, die da- Zustandekommen dieses Grabmalermöglichten, sowie den Vereinen und Kötporatiouen, deren Vertreter heute hier erschienen sind und endlich allen Anwesenden den Dank auS. Nachdem er die Anwesenden aufforderte, nicht nur die Idee, welche BraudeS vertrat, sondern auch seines Blute-, seiner Familie nicht zu vergeffen, übernahm er da- Grabmal in die Obhut des BraudeS-KomiteeS. Hierauf schloß die würdige Feier. Unter den Anwesenden befanden sich: DaS Präsidium de- Jüdischen BolkSveretneS. Vertreter de- Aktions-Komitees, Landes - Komitees, Distrikts-Komitees, vieler Vereine und Studentenverbindungen, sowie die Vertreter der hebräischen Lagesblätter Hazefirah, Hazofeh, Hasmann, der Jargonzeituug der „Freind", des russischen Blatte- „Woschod", die Redakteure der »Welt", »Jüdische Volks stimme" re. re. Wir lassen hier die Inschrift des Grabsteines, verfaßt von Herrn Dr. Rotblum, folgen: 3"B DTH3 HWK plK*! najrn “ician ,*nap6 *D«nm mn, »nnatpn tiw» aawn (plan .ajwiV “idiö nmnb ..Tnm aatip aa^a “niy1? «rrnapn aay not? .anu» orp*?j> aar6 ap a'apt. bbk ’p'nb a,»n1? ♦anam a^vr nn*?in nf?« Hier ruhet Rubin Ascher BraudeS hebräischer Schriftsteller gestorben am 18. Oktober 1902 ttn 52. Lebensjahre, tief betrauert von Allen, die ihn lieben und schätzen lernten. Feste u«d Arbeit.*) Von Oberbuchhalter E m. P o l l a f. Wer von unseren jüdischen Glaubensgenossen eine der letzterschienenen jüdischen Zeitungen zur Hand genommen hat und besäße er auch nur noch ein Restchen Anhänglichkeit für seine bedrückten Stammesgenossen, dessen Herz mag denn doch höher! geschlagen haben, als er die begeisterten Berichte über die allerorts gehaltenen Chanukah- und Makkabäerfeiern gelesen hat. Gewiß, das kann nicht die Gedankenrichtung eines Volkes sein. *) Wegen Raummangel verspätet. komme und i« öffentlichen Sprechen sich übe. Chelemnizki geriet zwar außer Rand und Band, als er von der Gründung eines ZionsvereineS vernahm, doch konnte es ihm auch nicht viel nützen. „Ja, was werden denn unsere polnischen Freunde sägen, wenn wir diesen jähen Bruch herbeiführen?" fragte er entrüstet bis in die tiefsten Tiefen seiner Seele. Doch uiemand achtete seiner, selbst seine eigene Tochter nicht. Auch sie wurde Mitglied des neuen, lebensfrischen Vereines. Sie befaßte sich mit de« Literatur der neuen Bewegung, erwärmte sich für die Nationale Strömung, und fand endlich Befriedigung und Ruhe. „Ein schwerer Tag ging heute zu Ende", sagte Jeruchem im Laufe de- Gespräches, „dieser Tag der Wahl. Die Alten fielen und die Neuen steigen auf. Und nicht einmal dem Vater gelang eS, gegen Schowach etwas auSzurichten ...! „Was kümmern uns diese Wahlen", meinte Sophie. „Gewiß nicht viel. Ich will weder den Vater verteidigen «och seine Gegurr angreifen — jedoch lernte ich am heutigen Tage die Kraft der Agitation kennen. Die Energie ist alles. Ursprünglich war Schowach der Einzige, er gab aber seinen starken Willen kund und die Anderen folgten ihm . . . Und ich denke mir, es wäre sicherlich nicht schwer, die ganze Judenschaft unserer Stadt für unsere Bewegung zu gewinnen, wenn wir so einen recht tüchtigen, mutigen Mann fänden, der öffentlich mit beredten Worten unser Programm proklamiert . . ." „Wo finden Sie aber dieser,? fragte da» Mädchen nachdenklich. »Ich gedenke mich eben nach Wien zur Zentrale um einen Redner zu wenden, und wenn wir unsererseits die Sache tüchtig angreifen, wenn wir in den Straßen de» Agitation-- abend ankündigen und sonst alletun, um die Sache vorzu« bereiten, dann muß sie auch vom Erfolge gekrönt sein..." „Ihr Plan ist nicht übel", sagte hierauf da» Mädche«, „und sollte er zum Beschluß erhoben werden und die Zentrale in Wien auf Ihren Vorschlag eingehen, dann will auch ich etwatun... „Was dennfragte der Jüngling neugierig. „Dann will ich öffentlich zu den Frauen sprechen", sagte si» entschlossen. „Das ist eine Idee!" jubelte der Jüngling, „ich bin meiner Sache bereits sicher!" welches im Absterben begriffen ist, auch dann nicht, wenn einzelne seiner Reichen oder, was noch bedauerlicher ist, seiner Intelligenz durch widerliche Zustände sich veranlaßt finden, dem Glauben ihrer Väter zu entsagen. Aber mit der Begeisterung allein ist nicht genug getan und nur die Jugend hat das Recht, sich ihr voll und ganz hinzugeben. Dagegen muß es als vollständig ungenügend bezeichnet werden, wenn gereifte Männer sich mit einem momentanen Schimmer von Begeisterung abfinden, ohne sonst ihre Schaffenskraft in den Dienst der guten jüdischen Sache zu stellen und sich aus Bequemlichkeit oder Gleichgiltigkeit von jeder Beteiligung an einer solchen fernhalten. Ein volles Jahr muß verstreichen, bis sich wieder die Stimme der Zusammengehörigkeit unserer Glaubensgenossen in der angedeuteten Richtung wird geltend machen können. Während dieser Zeit tritt jedoch die nackte Wirklichkeit an uns heran, dabei an viele, deren wirtschaftliche Lage mit ihrer bei der Makkabäerfeier geäußerten fröhlichen Stimmung nur wenig in Einklang zu bringen ist. Ein Jahr schwerer Sorge währt lange, und wahrlich, so manches Gemüt, das in sorgloserem Zustande der kommenden Makkabäerfeier freudig entgegensehen würde, verbittert inzwischen und bedeutet gar oft den Verlust eines sonst verläßlichen Gliedes für die lange Kette, deren Enden sich nach einem Jahre wieder zu einem festen Ganzen schließen sollen. So überaus wichtig Agitation, Organisation und wie die sonstigen Bindemittel der Zusammengehörigkeit alle heißen mögen, auch wirklich sind, und so wenig ihrer für unsere jüdische Sache entbehrt werden kann — das eine darf dabei nicht übersehen werden: Die Förderung der materiellen Lage der Wirtschaf t l i ch s ch w ä ch e r e n E l e m e n t e. Nur das allein ebnet den Wjeg für die Organisation, und zwar nicht für eine solche auf kurze Zeit, sondern für eine zielbewußte und darum auch ausdauernde.' Alle die Argumente, welche bei Stagnation in irgendwelcher Organisation hervorgesucht werden, sind — insoferne nicht wirklich Mißwirtschaft daselbst schuldtragend ist — mehr oder weniger hinfällig und nur darin liegt der Hauptgrund, daß sich eben mit hungrigem Magen nicht gut längereZeitpolitisierenläßt. In richtiger Auffassung dessen wurde vor etwa zweieinhalb Jahren von einigen beherzten Volksgenossen das Kreditinstitut für jüdische Ge w erbet reiben de und Beamte gegründet. Dieses Institut hat in erster Linie die Bestimmung, schwächer situierten jüdischen Kleingewerbetreibenden leicht rückzahlbare Darlehen zu gewähren. Was es für einen kleineren Geschäftsmann bedeutet, einige hundert Kronen Bargeld aufzubringen, das kann nur wieder ein solcher in gleicher Lage beurteilen — ein besser situierter Kaufmann, wollte er wirklich in Erfahrung bringen, welches Gefühl einem in solcher Lage überkommt, der müßte versuchen, bei Eskompteuren Geschäftsrimessen zu begeben, die er, der Kaufmann nämlich — nicht besitzt. Und doch gibt es der Fälle so viele, wo auch der sparsamste, fleißigste Geschäftsmann, wenn,qr nur mit bescheidenem Betriebskapitale arbeitet, bares' Geld benötigt. Verhältnismäßig noch schlechter geht es iu solchem Falle dem kleineren Handwerker; und der Beamte, insoferne er gezwungen ist ein Darlehen, und besonders ein in Monatsraten rückzahlbares aufzunehmen, ist erst recht dem Wucherer auf Gnade und Ungnade ausgeliefert. Allerdings, wer noch die Uhr besitzt, welche er als Bräutigam zum Geschenke bekommen hat und das dünne goldene Halskettchen, Judenmtssionen in Palästina. Von Kathinka von Rosen. (Schluß.) Wo immer französische Brüder eine» schönen Fleck Erde entdecken — und wo fände man den nicht in Syrien — an den sich eine biblische Legende knüpfen läßt, erbauen sie eine Kapelle und dicht daneben ein Hospiz. Touristen und Pilger werden ohne Unterschied der Konfession gastlich ausgenommen. Ihre Schulen sind gut, was inan in Syrien gut nennt. Große Ansprüche werden nicht gemacht, und da das Hauptgewicht bei der Erziehung auf das Erlernen der französischen Sprache gelegt wird, so werden die Schulen der Klöster von Arabern und Mohammedanern besticht. Für die Erziehung der Mädchen sorgen die Nonnen. Bekehruugsversiiche werden nicht gemacht!. Die Mönche sind zu vorsichtig, um Kinder türkischer Paschas und Esfendis katholisch zu erziehen. Religiöse Duldsamkeit dem Islam gegenüber, großer Reichtum und eine offene Hand, wenn es gilt, Land und zweifelhafte Rechte zu erkaufen, sind die Zaubermittel mit der die französischen Missionäre arbeiten und Macht und Einfluß gewinnen. Im Verkehr mit der christliche» Bevölkerung Syriens legt sich die Geistlichkeit! weniger Zurückhaltung auf. Ihr Einfluß ist! dort ebenso mächtig wie bei uns. Mit Hilfe der Frauen herrschen die „Brüder" mit! unumschränkter Macht in den Familien-, alle politischen Fäden haben sie in der Hand, und gar mancher Sieg wird dort in der Stille errungen, von dem lvir uns hiev nichts träumen lassen, trotzdem wir eigentlich gewitzigt sein, sollten! Die katholischen Missionen verfolgen in Syrien ausschließlich politische Zwecke, Handelsinteressin scheinen, ihnen dort weniger wichtig und oa die arabische Bevölkerung der Mehrzahl nach ihrer Kirche angehört, so ist ihnen das Bekehren — Nebenberuf, der nur dann mit Eifer betrieben wird, wenn es gilt, anderen christlichen Konfessionen eine Seele zu, entreißen:. Die Russen sind reich, verwenden große Summen. für ihre Missionen und verfügen über ein geschultes Lehrerpersonal, die Geistlichkeit steht jedoch auf einer sehr niedrigen Stufe der Bildung. In Jerusalem haben sie große, schöne Gebäude, die Vereins das Russenviertel bilden. Kirche und Anssichtsturm auf dem Oelberg tragen in ihrer Protzigdas er seiner Braut schenkte — im k. k. Versatzamte kann er immer 8—10 Kronen gegen ungefähr 14 Prozent Zinsen —Nebenspesen inbegriffen — bekommen; aber 2—300 Kronen sind ohne Faustpfand viel, viel schwerer zu beschaffen, wenn das Bestreben, sie ehrlich und redlich in kleinen Raten zurückzuzahlen, auch noch so groß ist. In den zweieinhalb Jahren seines Bestandes hat das Kretz i t i n st i t u t für jüd. Gewerbetreibende und Beamte, 2. Bez., Große Mohrengasse Nr. 26, in vielen hundert Fällen Kredit von 200—1000 Kronen an berücksichtigungswürdige Darlehenswerber gewährt. Die zugeftandenen Ratenzahlungen gehen zum größten Teile pünktlich st ein und ist bisher keinerlei Verlust zu verzeichnen. Es mutz aber leider doch auch zugestanden werden, datz stets eine große Anzahl von Kreditgesuchen längere Zeit der Erledigung harrenmutz, weil die Barmittel des Institutes nicht hinreichen, um den an dasselbe gestellten Anforderungen rasch entsprechen zu können. Wie sehr wäre aber gerade hier die Devise am Platze: „Rasche Hilfe — doppelte Hilfe." Nicht oft genug kann daher an unsere wohlhabenderen Glaubensgenossen der Aufruf ergehen, das Kreditinstitut zu u n t e r st ü tz e u. Möchten doch recht viele derselben Einsicht nehmen in das Gebaren des Instituts, in die Dankschreiben, welche dem Institute zugehen und sie würden gewiß nicht so teilnamslos in der Ferne stehen bleiben, wo es sich darum handelt, Existenzen zu stützen oder gar vor dem Zusammenbruche zu bewahren. Auf dem Wege zur Regeneration des jüd. Volkes darf das eine nicht außer acht gelassen werden: die wirsiame Unterstützung des wirtschaftlich Schwächeren, bevor er noch den bitteren Beigeschmack des Almosens kennen lernen muß. Die Begeisterung für die Makkabäerfeier wird dann aber erst recht eine rückhaltlose, aus vollem Herzen kommende sein können. Zur Kolonisation Palästinas. Da» neuerwachte Interesse für praktische Arbeit in Palästina, welches auf die befriedigenden Ergebnisse der bisherigen Kolonisationstätigkeit und insbesondere der letzten administrativen Reformen zurückzuführen ist, ergreift immer weitere Kreise und beginnt praktische Früchte zu zeitigen. Die erheblichen Fortschritte der KolouisationSidee in de» letzten Monate» sind teils durch die Wirksamkeit des Pariser Zentral-KomiteeS der Kolonisationsvereine (Chowewe Zion) und seiner Berliner Propaganda-Kommission, teils durch die Initiative anderer Organisationen zu erklären. Dank einer Reise, welche der Vorsitzende der Propaganda-Kommission, Dr. Hirsch Hildesheimer im Dezember v. I. «ach London und Paris unternomme«, hat der Gedanke der nuunterbrochene« Fortführung der praktischen Arbeit in Palästina, in England, sowohl in jüdisch-philantropischen, al» auch in zionistische« Kreisen sich viele neue Freunde erworbe» und iu Paris zur Rekonstiluierung des Kolonisationsvereines „Jischub Erez Israel" geführt. Eine von der Propaganda-Kommission veranlaßte AgitatiouSreise «ach Skandinavien war von den beste» Resultaten begleitet, indem eine erhebliche Anzahl von Palästinafreunden, besonders in Stockholm und in Göteborg, ohne einen eigenen Kolouisationsverein zu gründen, dem Zentral-Komitee als Mitglieder beitrat. Auf diese Form des AnfchluffeS an die feit nicht zur Verschönerung bei und sind für die Protestanten verletzend in ihrer Aufdringlichkeit. In Jerusalem arbeiten die Missionen' öffentlich; sie feiern mit großem Prunk ihre Feste und empfangen alljährlich die Pilger. _ Außerhalb der heiligen Stadt hört und sieht man wenig von ihnen. Sie arbeiten in Der Stille und unterminieren, Maulwürfen gleich:, das Land. In ihren Schulen W\xb nur russisch gelehrt und gesprochen, selbst das Dienstpersonal muß die russische Spmche erlernen. Franzosen und Russin kämpfen in Syrien um die Herrschiast. Der Kamps ist ein heißer und wirdin der Stille geführt. Außer den genannten Missionsgesellschaften tauchen von Zeit zu Zeit Missionsamateure auf, die au,f eigene Faust das Bekehrungswerk unternehmen. So landete eines Tages in Caifa ein Mann mit Frau und Kindern und sehr wenig Geld, von- Geburt ein Däne, von Beruf ein Zuckerbäcker. Mötzlich war der Drang über ihn gekommen, Muselmänner und Juden zu retten. Er kam nach Caifa, um die Sprache zu erlernen, jetzt soll er in> Safed bei den Juden sein. Ein Ehepaar — er ist ein Schweizer, sie eine Engländerin — kamen auch, den Anne» das Evangelium zu predigen. Sie waren gänzlich unbemittelt und wurden und Unten noch von Berlin aus unterstützt. Aeltere reich-e Damen verfielen auf den tollen Einfall, ihr' Geldnutzlos zu vergeuden, anstatt im eigenen Lande Hungrige zu speisen. In Syrien scheinen mir Missionen nicht nur zwecklos, sondern nachteilig zu sein. Die verschiedenen Glaubensbekenntnisse verwirren die Menschen und die t religiösen Streitigkeiten, die gar oft in den Kirchen in blutige Fehden ausarten, können weder in den Türken, noch in den Juden das Verlangen Wecken, sich zum Christentum zn bekehren. Es ist gar leicht, den Menschen ihren Glauben zu nehmen — die Erfahrung wird wohl jeder gemacht haben — was man ihnen dafür bietet, hat häufig keinen Wert. Den wilden Völkern, die keine Kultur besitzen, werden Missionäre die Wege zum Christentum bahnen. Juden lind Türken lasse manin Frieden- Was man so in- Syrien Christentum nennt, ist ein greuliches Gemisch von Aberglauben, Liige und Heuchelei. Ich lernte dort gläubige Türken, gläubige Inden kennen — Christen fand ich nicht. (Schluß folgt.)