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Jüdisches Volksblatt · 1904-02-12 · 7 (12.2.1904) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
6 (1904)
Issue
7 (12.2.1904)
Date
1904-02-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt. 12. Februar 1904 Nr. 7 rat Joses Olregorig. Er ist ein persönlicher Todfeind Luegers. ES wäre ein Glück für die clni st licli soziale Partei gewesen, man hätte sich nach der ..Wimberger-Siphon-Affäre" nicht mehr um Gregorig gekümmert. Die „Katholische Kircheu-Ztg." hat noch im vergangenen Jahre den leidenschaftlichen Kampf Gregorigs gegen die Lazaristen gebraildma'rkt. P u r s ch t, der Wiener Gemeinderat, ist der dritte im Blinde. Alexander Pnrseht Ivar seinerzeit Stadtrat und Bezirksschulrat; der Selbstmord einer Bordellbesitzerin, der Freundin Pnrschts, llötigte ihn zur Demission. Unbegreiflichertveise wurde er tvieder als Gemcinderat gewählt urld noch nnbegreiflicherweise nahm ihn der christlichsoziale Biirgerklnb des Gemeinderates neuerdings als Mitglied an. Die erste Vollversammlung des Bundes der Antisemiten brachte nun den offenen Kampf dieser Leute gegen die christlichsoziale Partei. Fm Aufträge des Bürgermeisters Dr. Lueger mns;te mm Stadtrat Zatzka, dem Gregorig in der Versammlung Korruption votvarf, klagen urld ivie das offizielle'Organ der Christlich sozialen, die „Deutsche Zeitung", ankündigt, wird sich der Bürgerklub des Gemeinderates noch nlit dem Vorgehen Gregorigs beschäftigen. Das ist' der Dank der radikalen Antisemiten an ihre früheren Gönner. Es ist ein Ruf in ztvölfter Stunde und noch ist es möglich, alle nnverläßlichen Elemente ans der Partei zll entfernen. Charakteristisch ist die Tatsache, das; kaum als die Kunde, der Bürgermeister müsse nach dem Balle der Stadt Wien tvieder ans Urlaub gehen, in weitere Kreise drang, die ersten Empörungen sich zeigten. Da die Nagorzanskp-Lcnte auch nnvorsiebtigertveise die christliche Arbeiterpartei mit anremvelten, so bereitere ihnen die letzterschienene Nummer der „Christlichsozialen Arbeiterzeitung" eine köstliche Abfuhr. Nagor zanskn und seine Vergangenheit werden nur gestreift, aber die Kon statierung, das; ein radikal-antisemitischer Gemeinderat und Land tagsabgeordnctcr rmd Wäschehändler seine Waren von jüdischen Fabrikanten bezieht und das; ein anderer Gemeinderat sein Kaufmanusgesebäfr einem Juden verkauft hat und ihm seine (Pnrschts) Firma leiht, ist für diese Herren so charakteristisch, das; der Antisemitismus der die Bibel als Judenmache verbrennenden Herren des Antisemitcnbnndes nun in bengalischer Beleuchtung dasteht. Hätte man seinerzeit im Nathause den Warnungen des katholischen Flügels geglaubt und den Beschlüssen der christlichen Arbeiterpartei zur Durchführung verholfen, viel Schaden und Aerger wäre vermieden geblieben. Wir können diese Ausführungen nur vollauf bestätigen'. Seit her ist Abgeordneter Gregorig bekanntlich aus dem „Bürgerklub' ausgeschlossen worden, lind P urscht bleibt? Chronik. Anland. Freitag den .19. Februar: Dr. Rosenmann: Bibel. Samstag den 20. Februar: Konzert, Vortrag. — Anmeldungen zu Vorträgen wolle man freundlichst an Herrn Dr. Siegmundn Werner, 9. Bez., Nusthorferstr. 10, Mitgliedsanmeldnngen an Herrn Joh. Kremeuezkh, 9. Bez., Eisengasse 6, richten. ®lc Allregung des Jüdischen Volksvereines' in Prag behllfs Aussprache über die Reform des jüdischen Religionsunterrichtes^ Elternabende zu veranstalten, fiel auf fruchtbaren Boden. Die neueste Heimatsgesetznovelle und die Juden. Hof- und Gerichtsadvokat Dr. Karl L i f c z i $ wird über dieses durch die Sanktionierung des niederösterreichischen Landesgesetzeaktuell gewordene Thema am Mittwoch den 17. d. M. im Festsaale der Jüdischen Bolksvereines einen Vortrag halten, zu dem sowohl die Vereinsmitglieder, als auch Gäste und Damen herzlich erngeladen werden. I nm Gin Blick in die Stiftungen und Widmungen in der Verjvürdigste waltung der israelitischen KnltnSgemeinde ist nicht uninteressant, lehrer S. Königsberg. Da fiildet mau unter beit Stifter» resp. ihren Nachkommen eine Entstehung der Schule im Judentum, deren Bedeutung, um auf die förmliche Flucht ans bau Judentum. Blieb der Stifter bürgerlich. eines engen Zusammenwirkens zwischen Schule und In grotzen Zügen schilderte er die Bieder m a n, Baroil Biedermann, angerichtet hatte und regte an, in Prag nach dein Muster der Posen. Der „Tziennik Berlinski" behauptet, daß polnische und jüdische Referendare in Posen protokollarisch darüber vernommen tvorden sind, weshalb sie an den letzten Landtags- und Reichstagswahlen nicht teilgenoinmen hätten. Das Polenblatt versichert weiter, das; alle Vernommenen sich hätten verpflichten müssen, in Zukunft sich an den Mahlen zu beteiligen. Nationale Verirrungen. Das Dipauli'sche „Bolksblatt für Stadt und Land" schreibt: In jüngster Zeit hat sich in christlichen Kreisen ganz besonders aber unter den farbentragenden christlichen Studenten die Neigung bemerkbar gemacht, mit farbentragenden radikal-deutschnationalcn Studenten Oesterreichs sich zu gemeinsamem Niederkämpfen des Judentums förmlich zu liieren. Einsender dieser Zeilen kann von dieser Neigung nur mit aller Entschiedenheit warnen, weil er in dieser Neigung etwas entschieden Gefährliches und Antichristliches erblickt. Denn gelänge dieser Koalition das Niederwerfen der Juden, fo würden nachher ganz gewiß die der Koalition ungehörigen Christen selber daran kommen, niedergeworsen zu werden. Ist doch der Kampf gegen das Judentum überhaupt nur dann, wenn, und nur insoweit erlaubt, als es sich dabei um Juden handelt, deren einziges, aus unbesiegbarem Haß geborenes Lebensziel die Vernichtung des Christentums ist. Kampf zur Selbsterhäftung! Doch nickst jeder Jude ist und muß ein unversöhnlicher Feind des Christentums sein. In meinem allerdings sehr langen und jetzt schon vier Fünftel eines Jahrhunderts ansfülleirdeu Leben habe ich nicht nur wenigstens einige gutdeukende Juden kennen gelernt, sondern mit denselben sogar in ungetrübter Freundschaft verkehrt, ohne daß mich nur einem von ihnen je mein katholischer Glaube in irgend einer Beziehung zum Aergernis geworden wäre. Gibt es solche Juden jetzt nicht mehr? Ich könnte dann nur diejenigen Namenschristen, die daran schuld sind, eines schweren, Verbrechens anklagen. Der Haß freilich, der' heute im Judentum gegen friedliche Christenmenschen, ja gegen das Christentum selbst in ruchloser Weise tätig ist, entspringt nur selten, ja ich möchte sagen, er entspringt fast nie aus einem religiösen Gegensätze. Ihn kultivieren in grimmiger Wut zumeist oder ausschließlich nur solche Juden, die schon längst keine Religion mehr haben. Sie hassen das Christentum, weil cs ihrer Sucht im Wege steht, sich die ganze Welt in unersättlicher Habsucht dienstbar zu machen. _ Sie sind Seelenverwandte derjenigen österreichischen Tollköpse, die, obgleich sie selbst jeder Religion und insbesondere allem Christentum längst abgeschworeu haben, in der zisteithanischen Reichshälfte sich nicht bloß als Judenfresser, sondern muh noch als wütende Vernichter aller Tschechen und sonstigen Slave» der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder aufspielen — weil, die Tollkühnheit ist zum Lachen! — in katholischen Pfarreien Tschechen von ihren Bischöfen als Pfarrer angestellt sind, die nicht so fein korrekt, nicht so wohltönend, nicht so „rein-deutsch" predigen, wie die vom Gustav Adolf-Verein hereingeschickten oder hereingerufenen Phrasendrescher, die — — — ihr „Los von Rom!" predigen. * * jüdischer Stifter - ---- .. t .. ... . Christ 'satmO Eisler Edl v D-ramare i ü d i sch evangelischen, die Gründung einer Mischen Schule anzustrebeii. An i ] 11 J ‘ £ der weiteren Debatte beteiligten sich noch Herr Rabb. Prof. Dr. - Nachkommen Christen. Wilh. G n t in a n n, j u b t j ch e r «tif- K i s ch. Herr Liebet! und Herr Leihen. Hoffentlich werden ter — Nachkommen teilweise Christen. Jonas Frhr. v. Kö n ig s - diese Abende die gewünschte Remednr im Religionsunterrichte herbeiwarte r, j ü d i s ch c r Stifter — Nachkommen teilweise Christen.! Leon M a u thne r — Nachkommen teilweise Christen. M. P o l - . 16- März l. I. findet in Prag der böhmische l«, v°>, Borkenau - R°chk.«m°» Christ-,,. «,,i°» Sch«« CRPil?1. atfe R-chkmm«.. (3. B. Arm, ll «!>--, k»w«if« Christen. mt> Vr°tr°u°».man„°r D,str,t.-S Brhmen -bl.«-. Moriz Ritter v. Todesco — Nachkommen Christen. Mose Freiherr v. W a l d b e r g — Enkel getauft. Sigm. Edler von W e r t h e i m st c i n, Simon Freiherr v Volt Weilen — Nachkommen getauft. Wenn man erwägt, daß Distriktes Böhmen torisch ist. Bisher sind folgende Referate angemcldct worden: „Reorganisation des Distriktes Böhmen" und „Firianzgebarnng des D.-K. und des L.-K." Die „ i1sc „ r „ m„iT Thesen und das vollständige Programm werden rechtzeitig bekannt uu'"u ' gegeben lverdeii. s; - rr ' r^> o r. . r ...... . Stnnislnu. Sanlstag den 0. Februar abends fand in der diese alle ak I n d c u geadelt oder gar baromsiert wtlrden nnd hier seit 0 Monaten gegründeten hebräischen Schule „Safah Brnrah!"- daher sie oder ihre Nachkommen nicht die Ausrede haben konnten, eine öffentliche Prüfung eines Mädchenkurses der erfteit Klasse statt, sie konnten es als ~ ans dem Judentum Wenn alle die schon yaiucuui tfuucn a ui er r n ,rei n, Dr. Sußmmm, der Ausschuß des Vereines „Safah Brurah' Pereira, Kubinsky und obigie von Bie derma» bis Eltern der Schüleriimen. Der Kurs besteht ans 34 Mädchen von Win ter sie in Juden geblieben wären, welche Macht würden 14 bis 20 Jahren. Die Schülerinnen gaben richtige und geläufige sie heute repräsentieren und welche Stütze könnten sie den heutigen t in hcwiäistlierSftiache ans jede vom Herrn Lehrer Quittner Juden sein, co aber blieb von ifjncn fürs Judentum nichts übrig als eine „Stiftniig" oder ein Bild im Sitzungssaale der isr. Knltusgemeinde, tvo die Väter getaufter Kinder, wie Herr Leop. von Pollack und Herr Edler v o u Lieben zu ihnen emporblicken können, als Vorgäitger im wahrstcit Sinne des Wortes. Wien. (Hebräischer Sprechklub.) Samstag den 13. Februar, 7 Uhr abends, findet im Kongreßbttreau, 9. Bez., Türkenstraße 9, ein hebräischer Vortrag des Schriftstellers I. A. Lnbecky über „Die hebräische Belletristik" statt, zu welchem alle Freunde der hebräischer: Sprache hicmit höflich eingeladen werden. AufnahmstULen für Ausländer. Mit der vor kurzem in der „Wiener Zeitung" verlautbarten Sanktion des abgeäiiderten 8 des Wiener Gerneindestatuts ist eilt Streit zwischen der Gemeinde; Wien und beit seit mehr als zehn Jahren in Wien ansässigen „r, .. mv. T. . . ■ ... . . Ausländern zugllnsten der Gemeinde entschieden. Nach § -5 der der Jsiaelltengemetitde, Herr Lalomon H. Grün, ,Novelle vom 5. Deß. 1896 darf die Gemeinde solchen hohen Alter von Lelchettbcgangnis gestaltete jim. gestellte Frage. Nach der Prüfurrg hielt Herr Dr. Schur eine Ansprache an die Mädchen, in der er ihren Fleiß und Willen zur Erlernung rinserer Sprache lobte, worauf eirie Schülerirr, Fräulein Jafah Lichtenberg, eine Gegenansprache hielt, in der sie im Namen aller Schülerinnen den Gründern des hebräischen Lchriristittltes, sotvie dem Herrn Quittner jnn. den Dank ausdrückte, dafür, daß sie ihnen die Möglichkeit perschassten, die eigene Sprache nach der leichtesten Methode zu erlernen nnd führte auch vor Angen, daß nicht die Mädchen schuld sind, daß sie nicht den jüdischnationalen Weg einschlagen, sondern legte die Schuld auf die Eltern, daß sie ihnen keine jüdischnaitonale Erziehung geben. Erst dieses hebräische Institut „Safah Brurah" hat es sich zur Arrfgabe gemacht, die jüdisch-- natiolrale Erziehung in der eigenen Sprache die jüdische Jugend genießen zu lassen. Nach Verteilung der Zeugnisse verliehen die Antoeserrden das Schnllokal. Boskowitz. (Todesfall.) Vor kurzem starb hier das Heimatsgesetznovelle Personen bei Zutreffen der gesetzlichen Voraussetzungen die Zusichernng der Ansitahme in den Heimatsvcrbanp nicht persagen. Die Gemeiirde Wien hat nun, um den Andrang der ausländischen. Atifnahtnswerber zu hentmen, eine Arlfnahmsgebühr verlangt. Der Verwaltungsgerichtshof hat dieses Begehren für unstatthaft erklärt, da die Heimatsgesetznovelle zwischen Inländern und Aussich zu. einer imposanten Trauerkundgebung. Der Verblichene hat durch viele Jahre das Amt eines Cheivra-Kadischa-Vorstandes bekleidet. Przemysl. (S p i t a l s st i f t u n g.) Der hier allgemein geachtete Bürger Herr Elias Hirt hat durch die Spende von etwa 80 000 K. die Errichtung eines den modernen hygienischen Anfordeisra-elitischen Spitals ermöglicht und dadurch Die Juden in Sibirien. Ter russische Korrespondent der „Times" erfährt, daß der Minister des Innern nenerdings den Versuch gemacht hat, im Senate darauf hinzutvirken, daß die Domizilrechre der Juden in Sibirien eine Einschränkung erfahren. Jnr Jahre 1901 hatte der Senat eltLschiedea, daß die Eintragiing der Juden als Einwohner einer Stadt in Sibirieir den Eingetragenen das Recht des Domizilwechsels innerhalb des Distriküs, in dem der Ort liegt, zuerkennt. Die Behörden der Provinz Jenissei hatten ihrerseits den Befehl erlassen, daß Inden den Ort, in dem sie registriert sind, nicht verlassen dürften. Diese Verfügung erklärst' der Senat durch feinen Beschluß von 1901 für ungiftig Plehwe verweigerte nun nicht nur, die Entscheidung des Senates zu bestätigen, sondern er forderte auch einen Beigeordrrest'n des Justizministers dazu auf, mit ihrn darauf hiilzuwirken. das; der Senat ili der Judenfrage die Ansicht des Generalgotiveriterirs von Irkutsk zu der seinigen rnache. Der Generalgonvernettr berief sich, wie es scheint, in einem Schreiben an Herrn von Plehwe auf eine Randbernerkung, die der Zar in: Jahre 1897 zu einem Berichte des frühcrcll Generalgonvernerirs gemacht hatte und die folgendermaßen lautete: »Tie Jnderifrage in Sibirien muß von der allgemeinen Frage abgesondert trerden, da sie sonst nicht gelöst werden kann. Sibirieit wird in jedem Jahre in znitehmendem Maße von Juden überschwemmt." Der gegenivärtige Genecalgoitvernenr fügte noch hinzu, daß die Kontrolle des Handels nnd der Goldminen ganz in die Hände der Inden geraten werde, falls man ihm nicht gestatte, ihnen die Bewegungsfreiheit zu nehmen. Herr pon Plehwe scheint diesen Ansichten vollstätüsig Leigctreten zu sein. K. Samuel Muu; ♦‘ritt ländern keinen Unterschied statuierte und die Aufnahmstaxe in den rungen eiltsprechciiden bestehenden Gesetzen nur für die freiwillige, nicht aber für die neu sich chm die Stadt Przemhsl nnd insbesondere um seine Glaubens statuierte obligatorische Aufnahme gelte. Der niederösterreichische geliossen höchst verdient gemacht. Las nerie Hospital wird nach Landtag hat sich nun beeilt, die den ausländische,» Ausnahms-, dem hochherzigen Spender belrannt tverden. Werbern günstige Lücke des Gesetzes zu verstopfen, und am 21. Ok-1 tober v. I. im Dringlichkeitswege der Gemeinde Wien das Recht erteilt, von Ausländern, die sie nach dem Gesetze aufnehmen muß, eine Gebühr bis zu 600 Kronen cinzuheben. Mit dem gestrigen Tage ist dieses Gesetz in Kraft getreteir. Es fragt sich nun, schreibt die „Zeit", wie es mit der Rückband nicht erwirkt haben. Hier sind drei Kaieqorien auseinander mItzvteilen. Eln streng religiöser, A zu hatten: Solche «nslnnder. die »m die Zusicherung der Auf- ÄÄ ,mr,me überhaupt nicht angesncht haben, abwahl die Frist Var Mrk- ^Münz ist^ach langem AL"im 69 Jahre seines tatenreichen Lebenß am Sabbate Parschath ireie Ansnahtne bettairll. Die'z!L L Hfl samkeit des neuen Gesetzes es ihnen ermöglicht hätte. Solche Personen haben ihr ans der taxenlosen Zeit starntnendes Recht «I.» ein Wahl «LLs iÄeÄ® « “Ä™ f/und Recht aus tarsreic S(.ifnn(,niä^ificr)roin0, Denn sie haben den An- Eh-wr? Kadstch?^V°rst°h°r stgenSreich wirtt«. svrllch auf Erlangung des Wiener Hemmtsrectstes, der mit dem f £ Ä* ni8 „b baft ein fehr verdienstvoller Mann, da wir Ablauf der zehnjährigell Frist erworben war, geltend gemacht; die bmn un|etct Mitte leider so wenig haben, uns entrissen zuitlimneilde Erledlgnng ihrev Gesiichrw siftens der Gerrwince hat DaS Leichenbegängnis, wird morgen am 22. Schebat ^Elarativen^ tlicht koniiitutwen Wert, das ^"6^ stattfinden, worüber ich mir Vorbehalte in der nächsten Woche! ni'C 1' -s0? 4tccht vorllegt, ihr Zu-' Bericht zu erstatten. Ich hatte seit mehr als 30 Jahre Gelegenheit standlgkeltsansprnch, borarivgesetzt daß^ er begründet ist, war alsi hzm Verblichenen persönlich zu verkehren, wo ich mich sür durch die Ueherrelchung des Anfnahiw.ansllchelw zu einer ^eit be- Talmide Ghachomim, die teils die Unterstützung der gründet, als dre Vorschrelbnitg einer -<axe rwch nicht gestattet war. A^meinde oder die der Chewra in Anspruch nahmen, zu ver- Dre mittlertveile rn Kraft getretene Novelle kalt» astv auf ihr ^g^h^n, und ich bin verpflichtet es mitzuteilen, daß den seligen Gesuch kernen Emftntz mehr üben. Samuel Münz der Kowod Hathora stets veranlagte, vollkommen klar ftegt die «ache aber bezüglich iener Pcrg^rgdter, warmer Anwalt der verarmten Gelehrten zu sein/ soneri, deren Gesuch um Zustcherung der Aufnahnre sthon vor Wwk- Hinderte Fälle könnte ich aufzählen, bei welcher R. Samuel c&Clr ~a£l,t?^cJfc SGtimmend erledigt ist. die aber noch damit Nt tt n z keine Mühe scheute und die einflußreichen Personen dafür die -lnfnahine imrstain werde, der Erlangung der' ostrrrrichlsthcii gewinnen suchte, daß sowohl die Gemeinde als auch die Staatsbürgerschaft bedürfen, ^eirn die vorläufige .^Zusichrning der ^^wra, die Wohltat v'ivn nb'vr reichlich ausübte. R. Samuel Aufnahme an AnKander ist der Aufnahine von Inländern voll- MAnz, war eine der oeliebtesten Gestalten unserer Gemeinde, kommen gleichzuhatten. Es wurde denn alich urr Falle der ..fretwillib allen Kreisen, wohin die Kunde von seinem Hinscheiden 6^"^^ilfnali>ne eines Ausländer^ nach dem 1863er Hermatsgesetz gelangte, obzwar wir schon darauf längst gefaßt waren, war Herr von die Taxe stets sofor^^ bei der ^Znsr^rung abgef^dert. man von dem Trauerfall tief erschüttert. Teuerer Freund R. traglrche defmitwe Ailfnahmc nach erlangter Staa-tsburgerschast «n *. hat nur formale Bedeutung, da das Recht auf die Zristärrdigkelt - schoil durch die „Zusicherung" eAvorben ist. Da diese „Zusicherung" nmjp? nrw mm taxfrei erfolgt sei, so kann die Taxe bei endgiltiger Aufnahme von der Gemeinde nicht mehr beansprucht werden. Der Nechtsfchrrtz-Berein der Händler mit alten Kleider« im Umtzerzirhrn hat am 16. Jänner 1904 sein großes Kränzchen zu!nrttK?www. dein Andenken wird in unserer Mitte weiter fortleben und die Armen, werden dein mildtätiges Herz würdig preisen, .»^san Das Leichenbegängnis fand Montag am 22. Schebat unter sehr starker Beteiligung nm 10 Uhr statt. Die Gasse konnte die Wohftätigkeitszweckc'i, veranstaftei-. Es ist sichr gut ausgefallen, große Anzahl der Leidtragenden kaum faßen. Mehr als wofür der Ausschuß deir geehrten Spendern den wärmste,r Dank >2000 Menschen gaben dem Verblichenen das Ehrengeleite. R. ansdrückt. Sasnuel Münz war zufolge seiner streng religiösen Lebensan- Ans der Wiener jüdischen Toynbee-Halle, 20. Bez., Karajanschaüung konservativ, darum hat er sich im Leben noch bei seinem gasse 20. Vornagsordninrg: Samstag den 13. Februar: Konzert.' Begräbnisse jeden Pomp verbeten, selbst der Chorgesang beim Sonntag derr 14. Februar: Dr. Leopold Kahn: Israels Wanderung Psalm toe» t» unterblieb deshalb. Rabbiner Moses Feldin der Geschichte, 3. Montag den 15. Februar: Dr. Siegm. Werner: mann von der Rombachsynagoge deren Vorsteher der Verblichene Vorlesung. Dienstag den 16. Februar: Diskussion. Mittwoch war, hielt im Trauerhause daS HeSprd, in welchem er mit Wärme den 17 Februar: Hr. Berliner: Die Gesetze Hammurabis. Dmr- und beredten Worten die vielen Tugenden deS Verstorbenen nerstag den 18. Februar: Dr. Karl Lifczis: Thernn Vorbehalten, schilderte und den herben Verlust beklagte, den die Familie, die

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