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Jüdisches Volksblatt · 1904-01-29 · 5 (29.1.1904) · p. Seite 6

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
6 (1904)
Issue
5 (29.1.1904)
Date
1904-01-29
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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I ' Seite S Wien, Freitag Jüdieebet Tolfetaktt. -_>- ' 29. J&nner 1904 Nr. 5 Prüfung verschiedener Projekte, in dem Gedanken, daß die Organisation für jüdische Statistik eine gemeinsame Schöpfung aller jüdischen Vereinigungen und Groszgemeinden werden müsse. Dr. S. Bernfeld unterstützte in beredter Ausführung diesen Vorschlag, der hierauf von der Versammlung einhellig angenommen wurde. An der Diskussion über die Durchführung des Projektes beteiligten sich insbesondere Dr. Klee und Dr. Alfred Waldenburg. Man beschloß, zur Verivaltung der für die Jüdische Statistik bestimmten Aonds ein Kuratorium aus Berliner Notabeln zu wählen und entwarf eine Liste der Herren, d?nen Sitze im Kuratorium anzubieten sind. In den darauffolgenden Wählen wurde die Mehrzahl der Mitglieder des abtretenden Vorstandes wiedcrgewähkk: zum Vorsitzenden Dr. Alfred Nossig, zum Generalsekretär Louis Leopold, zu Beisitzern Bertold Feiwel, Dr. Martin Buber, Davis Trietsch, Dr. Theodor Zlocisti. Ferner wurde S. Eliasberg zum Schatzmeister gewählt und dem Vorstand aufgetragen, nach Bedarf weitere Beisitzer zu kooptieren. Bis jetzt wurde Ingenieur Stefan Perez kooptiert. Zu Revisoren wählte man S. Cassel und Dr. Robert Hantke. Mit Dankesworten des Vorsitzenden an die Erschienenen schloß die äußerst zahlreich besuchte Versammlung', welche bcn erfreulichen Beweis erbracht hatte, daß die Vertreter der verschiedensten jüdischen Parteien ein gleich lebhaftes Interesse an der Statistik nehmen und sich auf dem Boden dieses Vereines zu gemeinsamer Arbeit zusammenfinjdeu. Im Laufe der Versammlung trugen sich viele Anwesende als tätige oder unterstützende Mitglieder ein. Jüdische Stadthäupter in Elsaß-Lothringen. In mehreren Städten des Rcichslandes gibt cs jüdische Bürgermeister. In dem Dilse-berühmten Forbach beispielsweise ist im vorigen Jahre Herr Häas einstimmig zum Bürgermeister gewählt wordcch, obgleich in der 8000 Einwohner zählenden Stadt nur vierzig jüdische Familien wohnen. Selbst die Antisemiten, denen es doch auf ki'chne Behauptungen nicht ankommt, werden nicht die Dreistigkeit haben, dem jüdischen Bürgermeister in Forbach zur Last zu legen, was diese Stadt in den letzten Monaten in aller Leute Mund gebracht hat. Denn es fällt ausschließlich auf das Konto des judenreinen Offizierkorps. In der etwa 8000 Einwohner zählenden Kreisstadt Saarburg mit einer Bevölkerung von etwa 400 Juden ist vor kurzem Herr Sylvain Bers, ein Jude, mit 17 unter 23 Stimmen zum Bürgermeister gewählt worden. Wir wollen hoffen, daß die Antisemiten daraufhin nicht die ganze Stadt in Bann tun oder gar für ihre Rückgabe an Frankreich agitieren werden, aus Furcht, das böse Beispiel könnte die guten Sitten von Könitz, Pyritz und dergleichen ostelbischen Städten verderben. Aber im Reichslande geht es auch mit jüdischen Bürgermeistern. Der Prozentsatz der israelitischen Schüler in den Schulen. Russische Blätter melden aus Petersburg: Weise von den Moslemin, Christen und Juden Jerusalents getragen. Wenn die vorstehenden Mitteilungen genau den Tatsachen entsprechen, dann muß cs. mit der Unbildung der palästinensischen Juden sehr schlimm bestellt sein, denn das Judentum verpönt jegliche,, Aberglmlben. Die Petersburger Bildungsgesellschaft „Mefize Haskalah" hielt« am 28. Dezember a. St. seine Generalversammlung ab. Den Vorsitz führte Davon N. H. G ü n s - b n r fl, der in seiner Eröffnungsrede d»or int verflossenen Jahre verstorbenen Gesellschaftsmitglieder L. D i l o n und L. Kahan gedachte. Ferner teilte der Vorsitzende mit, daß sich in K i e w ein Jweigverein der Gesellschaft gebildet habe, welcher bereits am 26. Dezontber seine Tätigkeit aufnahmi. .Nach Beratung und Annahme des Kostenvoranschlages.für das Jahr 1904 wurde zur Wahl des Vorstandes geschritten. Zum Präsidenten wurde Barolt G i'r n s b n r g wiedergewählt; Ausschnßmitglieder wurden A. T a n n e n b a u in, I. H alpe r n und M. W i - na wer. In die Revisionskommission wurden gewählt: S. W e i s s e n b e r g, M. P o s n e r imd Dr. I. B rutzkus. Lecky und die Juden. Der vor kurzem verstorbene berühmte englische Historiker Lecky hat sich wiederholt über den Charakter und die Leistungen der Juden ausgesprochen. „Der Heroismus der Verteidiger jedes anderen Glaubens, sagt er, schrumpft zur Bedeutungslosigkeit zusammen vor dem Märtyrervolk, das dreizehn Jahrhunderte hindurch alle Qualen, welche der wildeste Fanatismus hat ersinnen können und die fürchterlichsten Leiden lieber ertragen hat, als seinen Glauben anfzugeben. Denn die Juden waren nicht asketische, für alle Hoffnungen und Leidenschaften abgestorbene Mönche, sondern Menschen, welche die weltlichen Güter, die sie aufgeben mußten, sehr wohl zu schätzen wußten." In seiner „Geschichte des Nationalismus", Band 2, S. 282 spricht er in. den supcrlativsten Ausdrücken von dem Eifer, init welchem sich die Juden der Gelehrsamkeit widmeten und mit welchem sie auf dem Gebiete des Wissens die Welt bereichert haben. ..Zu höchster Höhe schwang sich der Genius dieses wunderbaren Volkes empor, während die Völker rings herrim in Finsternis und blöder Unwissenheit dahiukrochen; während Jougleurwunder und falsche Reliquien die Themata waren, über die fast das ganze Europa sich unterhielt und der Jntelekt der Christenheit, in Bann gehalten durch Aberglauben in unzähligen Formen und Gestalten, in eine Art von Todesstarrc gesunken war, in welcher jeder Forschereifer, jedes Suchen nach Wahrheit aufgehört hatten, verfolgten die Juden die Pfade der Wissenschaft, sammelten sie Kenntnisse und spornten sie den Fortschritt mit derselben unbeugsamen Zähigkeit an, welche sie Das Ministerium der Volksaufklärung hat eine Verfügung ge-! i» ihrem Glauben entfaltet hatten. Sie waren die geschicktesten troffen, der zufolge der Prozentsatz der israelitischen Schüler in Aerzte, die fähigsten Finanziers und die tiefsten Denker, während sie in der Pflege der Naturwissenschaft nur den Mauren nach den^ technischen, mittleren und niederen Lehranstalten in folgender j ((-anben. Sie waren die Hauptinterpreten arabischer Gelehrsamkeit Weise festgesetzt wurde, und zwar: 10 Prozent an Orten, wo den JiÄen der ständige Wohnsitz eingeräumt tvurde, 5 Prozent an anderen Orten und 3 Prozent in Petersburg und Moskau. Das Ministerium der Volksaufklärung hat den Kurator des Warschauer Lehrbezirkes benachrichtigt, daß sich diese Beschränkung in keiner Weise auf die Gewerbeschulen bezieht. Ueder den merkwürdigen Aberglauben der Juden Palästinas hielt Miß Goodrich-Freer einen interessanten Vortrag vor der „Folk Lore Society" in London. Während ihres Aufenthaltes in für Westeuropa Aus Palästina. (S8on bcn Kolonien.) In den letzten Monaten wird ein starker Mangel an Lehrkräften für die Kolonieschule empfunden. Hilfslehrer, die früher ein Gehalt von 40 bis 50 Franken monatlich erhalten hatten, werden jetzt mit 100 bis 120 Franken honoriert. Wenn auch dieser steigende Bedarf einerseits sehr erfreulich ist, so führt er andererseits dazu, daß ungeeignete Lehrkräfte mit herangezogen werden müssen. Gute Lehrer haben demnach Aussicht, in den Kolonien lohnende Beschäftigung zu finden und ein hebräisches Lehrerseminar, welches den Lehrern die nötige Ausbildung liefert, wird zu einem Bedürfnis. — Das iutudf)! halb Europa, vom Achilleion bis Paris, lange vergeblich hausierm gegangen, war. Was dev „Gaulois" und imch ihm einige deutsche Zeitungen von der Beschaffenheit des Heine-Grabes auf dem Montmartre-Friedhof zu.erzählen wissen, ist frei erfunden. Ich habe die letzten Feiertage benützt, um das Grab wiederholt zu besichtigen, das Interesse des Publikums zu konstatieren!, mit dem Friedhofspersonal und den Gärtnern zu reden, und kann danach folgendes feststellen: Die Gärtnerei Desclers füllt das ihr übertragene den Schmuck lebender Blumen überdeckt, bringt der Gärtner eine mit der Saison wechselnde Guirlande an, die in« doppelter Windung die Büste und deren Sockel umkränzt und die großen weißen Flächen des Denkmals in wohltuelider Weise unterbricht. Wer in diesen Wintermonaten auf den Montmartre-Friedhof kommt, findet das kalte Monument stets von einer frischen« und erfrischenden Stechäpselguirlande umzogen; den Sockel bedecken imnrer Sträußchen von Rosen und Veilchen, .die treue Verehrer zurückgelassen haben. Der Gärtner achtet diesen Schjinuck, so lange es möglich ist, das heißt, so lange dieser dem, Marmor dnrch Fällt ms oder dnrch Uebevtragnng der Farben künstlicher Blumen nicht gefährlich wird. Der Besuch des Heine-Grabes hat im Lause der Jahve, wie alle Friedhofsaufscher bestätigen, stets zugenommen; selbst das neue Grab Emile Zolas, ganz in der Nähe, zieht das Publikum nicht in dem gleichen' Maße an, vielleicht weil sein« Platz noch wenig bekannt ist. Ein Teil der Besucher ist der Gewohnheit treugeblieben, Visitenkarten cim Grabe die eine zwar recht« unvollständige, aber Palästina hatte sie reichlich Gelegenheit, die Einheimischen genau, Rindvieh, für welches bis jetzt keine Abgaben geleistet wurden, soll zu beobachten. -Lte ^uben, )o führte ste aus, haben verschiedene Me-! 7 Piaster pro Kopf besteuert tverden. Das erste Paar bleibt thoden, den bö,en Machten auszuweichen. Ern Mann, der das! steuerfrei. Auch steht eine Kopfsteuer bevor, richtiger Einkommen- Unglück hatte, nicht weniger als sechs Frauen hintereinander zu, steuer. deren Höhe zwischen 5 und 1000 Piaster", je nach dem Einverliercn, verfiel auf einen sinnreichen Plan, um dem Todesengel« fümmen des Steuerpflichtigen, sich bewegen wird. Die Fellachen zu entgehen. Als er zum pebentenmale heiraten wollte, kaufte upb Kolonisten werden, wie cs verlautet, 6 Piaster pro Kopf zahlen, er eine Kuh. Mit der er die Hochzeitszeremonie durchmachte. Der, bie Kauflente im Verhältnis zu ihrem Einkommen. — J,i Jessod- Vertcag wurde m der richtigen Form aufgesetzt und der Rmg dem! Z§maalah kam es aus geringfügige,i Gründen zu einem Gefecht Trer aus das Horn gesetzt. Darauf heiratete er sofort die wirk-, ^nchm den Kolonisten und bcu benachbarten Arabern. Ein Jude liche Braut, wahreud das unglückliche Tier getötet und das Fleisch. lv,m.bc verwundet und verschied einige Stunden darauf. Es ist zu unter die Armen verteilt wurde. Das Paar lebte nachher auch > erwarten, daß die blutige Tat von den Behörden in gebührender stets glücklich. Wenn der Würgeengel das Leben eines Juden j bestraft wird. — Der vor krrzem gegründete Verein der nimmt, so glaubt man!, daß er sein Schwert in dem Wasser vor,; ^angegactenbesitzer ÜOu Pethach-Thrkwah soll schon 2» 000 Kisten sechs Häusern wäscht; daher muß bei einem Todesfall jeder Tropfen Orangen von 4 Franken pro Kiste nach England abgeschickt haben. Wasser in je drei Wohnhäusern rechts und links fortgegossen wer-, Bekanntlich wurde der Verein gegründet, um die Zwischenhändler den. Das ist eme sehr ernste Sache in einem Lande, wo jeder Lirer bci bem Vertriebe der Orangen zu vermeiden. — In Rechobhoth tvurd __ , tar (je 300 Kilo) Die abgeschnittenen Nägel müssen in den Spalten. verborgen oder verbrannt werden; manchmal geben abgeschnittencii Nägel oder Haare ihrem Manne i ...... ____. _.. . . „ zu essen, damit seine Liebe wächst. Die Nägel müsseii auch zu• Verein, der den Zweck hat. einige au die Kolonie angrenzenden Anfang der Woche abgeschnitten werden, damit sie nicht am Sabbat« Grundstücke zu erwerbeii. Dadurch wird eine Vergrößerung der Grundstücke zu Anpflanzungen ermöglicht werden. „Almeuland". Das Grab Heinrich Heines. Der Pariser „Gaulois" halle unlängst von bem _c Heinrich Heines auf düm Montmartre gesprochen nd Kindern getragen ilird schmückt: Uffh ans diesem Anlaß den« Zustand der „Vernachlässigung" nf ÄS Atl beklagt, in dein, sich dieses befinde. Diese Angabe umßte zu wachsen ansangeii. Nührerrd ist der Brauch, einem verstorbenen Kinde ein Ende Wolle mir den Maßen seiner liebsten Spielgefährten mit in den Sarg zu geben. Dadurch soll vermieden werden, daß das Kind sich einsam siihli und in die Versuchung gerät, sie zu rufen, .damit sie ihm in das Jenseits folgen. Bis auf deu heutigen Tag verlassen sich die palästinischen« Juden sehr auf die Gegenwart der „Hand der Macht", damit sie > vor dem gefürchteten bösen Blick bewahrt bleiben. Dieses Amulett, Grade Heinrich« Heine wird von Frauen, Männern und außerdem die Vorderseite fast mal erscheint es nur, als ob die Hand eines Menschen in blaue, . y -, r„;i Farbe getaucht und auf dem Qberbalken aufgedrückt worden wäre,« UNS, so schreibt die „MUNkf. Zlg. , die wir ftlt Jahren reu während es Frauen und Halsbändern Lieblingsform immer blau. Halsbänder, manchmal in Forin von P auch kunstvoll gestickte Perlenbänder oder UN-d LU selbst, wenn einige Körbe in dem christlichen Dorfe Ramallah gefloch- Frankfurt deponierten Fonds überweisen, ersuchten wir unten werden sollten, einige blaue Perlen sorgfältig eingefügt wuc-; s^eu Pariser h-Korresp0'Nden>ten' INN eine Feststellung der den. Ein ziemlich „getvichtiger" Aberglauben der jüdischen Hans-« Tatsachen, auf denen die Mitteilung des ..Gaulois" bofvau ,n Jemen besteht m dem Tragen eines Halsbandes, das ihr f a j-.c s,»» den friedlichen Besitz aller ihrer gewohiilichen Habe sichert. DaS vuh«en« konnte. JlN> nachlsolgenden Veiofsentlichrn ivll. den« Halsband ist eine Sammlung seltsamer -Zierate in Forin zweier lMs heilte zllgegangenen, diese Angelegenheit berillireilden iinmerhin interessante Statistik ergeben. Aiif 296 Klarten, die der Gärtner in der letzten Zeit eingesnmmclt hat, finden Mir 370 Namen, banuttcil über 200 Besucher ans Deutschland und etwa 60 aus Oesterreichs-Uugaru. Weiter zählten wir 30 Karten ans England>, Nor'druncrika und Argeniiinien und 20 ans den verschiedenen Sprachgebieten der Schweiz. Nu>ssen, Norweger, Holländer« sind ineinzclnieii Exemplaren vertreten, und auch 'ein« Serbe, Buchhändler in Belgrad, hilldtgt dem Andenken Heines in seiner Mntersprache. In Paris selbst« hat sich, eine Gemeindie gebildet, die das Grab regelmäßig besucht; wir finden dnrnntcr einen Attachee des Miiristeriiilns des Aeußern, der Heine als seinen „rwigen Lehrer" verehrt. Der den Lesern des „Pan" und d-es „Simplizissimns" dnrch seine Proletarierlieder bekannte Ludwig Scharf, der selbst in Paris recht schlimme Tnge verleben! mußte, suchte wiederholt Trost am Grabe des deutschen Dichters, dem er auf einer seiner Karten zuruft: „Tdrs bien, dors bien, mon pauvre Henri Heine!" Aus Dmtschland sind alle Gegenden veckreten und alle Stän«d!e: Offizielle find' Kaufleute, Beamte und Arbeiter, besonders Sp«rachl.ehrer und -Lehrcrinilen. Ein Düsseldorfer hat feine Karte niedergelegt mit „Blmnen ans Düsseldorf"; ein politischer Frankfurter schreibt begeistert: „Vive la Repnbliqne universelle!" Zu. mehreren Komponisten, die sich an Heines Liedern versucht, gesellen' sich junge Dichter, die .ihin Nachahmung geloben. Am diskretesten erwies sich eine irmge Dame, die am Grabe ein geschlossenes Kuivert niederlegte mit folgender korrekten Stdresse: Henri Heine Avenue de la Gloche Cimetiere de Montmartre Paris. 27 Division, 2 Lipfne No. 27. Zerlenschnüren, manchmal. Gärtnerei, die vertragsmäßig den. Schjmuck zu, liefern hat, wenigstens einen großen; ih^er Verpflichtung nicht ebenso regelmäßig entspreche, loie blau-» iii-rat. d°r vom s<>,s° Sk SHnbct tafln, aii, ■ , ■ j( c im 3wf)lV, tm jctal« I. Jmn,«r I ' eingenäht ist. Die Bedeutung des Blau erstreckt sich so weit, daß 1. >)Ull, die Zmsrn do m iXt ^eutschtN VriUNsbank Kra,ft unserer Vollmachten öffnete! ich« den Uinschlag und fand darin ein schönes Edollveiß, das ich. lvi,eder auf den. Stein legte. Einen anderen sinnigen. Gruß hat eine Deutsche am« Grabe hinterlassen. Sie singt in Anlehmmg an Heines melancholisches Gedicht „Wo?": Weder Pailmen in bem Süden, Weder Linden an dem Rheine Schiivmen seines Grabes Frieden, — In P aris ruht Heinrich Heine! Kundmachung. Zilr jüdische Ninder im schulpfiichtlgen Atter werden jüdische Pslegepartelen gesucht. Dieselben haben ihre Vertrauenswürdigkeit nachzuweisen und erhallen bei gewissenhafter Pflege der ihnen zugewiesenen Ainder einen Scbeere. eines Hammers für Zeltpflöcke, einer Spitzhacke zum Aus- Schuld der Wimer „Liberalen", die unter FÜhllUNg ihres roden von Banmwurzeln, eines Kamels, einer Pistole, einer Heime Jom'll Noske eines Tages Heinrich Heine aus politischen und einer Kaffeekanne. Amulette »verden mich bei Augentranksjch oiltdeck'N M müssen glallbten UN'd Über Heiken getragen, und zwar grüne bei schiveren Fallen und braune be' vorübergebendcii Eiitzündungeii. Kindernmnlette bestehen ans Alaiin ba^ Wt-Hlloß, ßhiuale ^.nhtrigrab das \ wtzlgl. Maillwrin einem zierlichen Netzwerk aus Perlen; sie werden in gleicher Denkmal stlnzten, Mit dem. der Bildhauer Herr HasselNls Monatsbezug bis zu U 25.— per vind. Schriftliche Ansuchen sind bis spätestens 20. Februar 1904 an das Wohltätigkeits-Amt der ifrael. Uultusgemeknde i., Seltenftettengaffe 2 zu richten, woselbst vormittags " ' . Auskunft erteilt wird. Wien, am 2{. Januar 1904. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde.

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