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Jüdisches Volksblatt · 1903-09-15 · 39 (15.9.1903) · p. Seite 2

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
5 (1903)
Issue
39 (15.9.1903)
Date
1903-09-15
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Nr. Seite 2 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 25. September 1903 Nr. 39 Nach Berichten des inzwischen in Hömel eingetroffenen Gouverneurs wurden während der Unruhen vier Christen und ein Jude getötet und fünf Christen und neun Juden verwundet. Ein zweiter Bericht des »Regierungsboten" meldet: Bei den Unruhen setzten am 14. d. mit Messern, Dolchen, Wurfkugeln und Revolvern bewaffnete Juden dem Militär, als dieses einer Prügelei zwischen ihnen und Christen Einhalt tun wollte, Widerstand entgegen. Die Juden schossen aus den Häusern und hinter Zäunen auf die Soldaten. Ein Feldwebel, der einen schießenden Juden festnehmen wollte, wurde von einem anderen Juden durch einen Messerstich am Halse verwundet. Im ganzen wurden während der Unruhen vier Christen und vier Juden getötet, und sieben Christen und acht Juden, von welch letzteren einerstarb, verwundet. Die bisher festgestellte Zahl der zerstörten Häuser und Buden beträgt zweihundert. Achtundsechzig Personen wurden wegen Teilnahme an den Ausschreitungen verhaftet. Fälle von Raub wurden nicht festgestellt. Das Militär hält die Ruhe aufrecht. Offiziere und Justizbeamte bezeichnen die Haltung des Polizeimeisters bei der Unterdrückung der Unruhen als tadellos. Nur den Anordnungen der Polizei sei es zu verdanken, daß die Unruhen auf einen verhältnismäßig unbedeutenden Kreis beschränkt blieben. Die Ursache der Unruhen fei nach der Ueberzeugung der gutgesinnten Bevölkerung in der äußerst feindseligen und herausfordernden Haltung der Juden gegen die christliche Bevölkerung zu suchen. Die „Wiener Allg. Zeitung" bemerkt dazu: Der „Regierungsbote" fährt mit seinen famosen! Communiques, welche der Welt die dem offiziellen Rußland genehme Auffassung über die neuerlichen Judenkrawalle beibringen sollen, fort. Die Lehren von Kischenew werden vom »Regierungsboten" nicht ungenützt gelassen. Ehe auf dem Wege über Paris oder London Darstellungen des wirklichen Verlaufes der Judenverfolgungen ins westliche Europa dringen, sollen die offziösen Berichtdas Prävenire spielen und die öffentliche Meinung durch ihre, die verfolgten und massakrierten Juden anklagende Stimme, beeinflußen. Die russischen Juden, welche froh sind, wenn sie in Ruhe gelassen werden, welche sehr wohl wissen, welches Schicksal ihrer bei den leisesten Versuch einer Auflehnung gegen ihr trauriges Schicksal harrt, die Juden haben die Krawalle in Szene gesetzt und die harmlose, gutmütige russische Landbevölkerung drangsaliert. Lebhaft erinnert diese Taktik des Herrn Plehwe, den Opfern der Judenverfolgungen auch noch die Schuld an diesen Verfolgungen aufzubürden, an die Art, wie Herr I g n a t i e w vor SO!$afyven die Judenverfolgungen im Zarenreiche betrieb. Man weiß jetzt auch, daß die antisemitischen Neigungen des Herrn Plehwe und die entsprechende „Propaganda der Tat", wie sie in Szene gesetzt werden sollte und nun faktisch geübt wird, die eigentliche Ursache des Rücktrittes Wittes waren. Witte wollte seinen Namen nicht durch die Schändlichkeiten beflecken lassen, mit welchen Herr Plehwe das russische Reich vor der ganzen zivilisierten Welt kompromittiert. Die »Sonn- und Montags-Zeitung" schreibt: Die grauenhaften blutigen E x z e s s e gegen die Juden wiederholen sich in Rußland. Minister Plehwe scheint aber eine Lehre aus Kischenew gezogen zu haben. Als die Tatsache bekannt wurde, daß in Kischenew die Polizei ja nach jahrtausendelangen Kämpfen an ethischem Gehalt besitzen und was wir den Völkern gegeben, wodurch wir uns trotz aller Verfolgungen so stark gehalten haben, all das läßt sich auf dieses eine Moment zurückführen; freilich nicht restlos. Es ist dabei ganz geichgiltig, meint unser Autor, ob em großer Teil sekundärer Eigenschaften das Moment der Urrasse in vielfach anderer Umbiegung erscheinen läßt. Ein ganz besonderes Kapitel widmet Dr. Sandler der Bedeutung der Inzucht für den Zionismus. Er leugnet ja keineswegs gewisse anthropologische Schäden derselben, aber nur wenn das Heiraten innerhalb derselben Rassen in einem zu engem Rahmen sich bewegt. Dann mehren sich die Schädlichkeiten. Es ist ganz besonders zu bemerken, daß viele Stämme, die im Laufe der Zeit degeneriert sind, nicht durch die Inzucht sondern durch den Alkohol gefällt worden sind. Freilich, wenn sich zu Heiraten näherer Verwandschaftsgruppen noch der Alkoholismus dazu gesellt, dann ist es um eine Rasse geschehen. Das Judentum scheint aber ein günstiges Schicksal von einer solchen Möglichkeit fern gehalten zu haben. Es läßt sich nicht leugnen, daß Dr. Sandler vorsichtig tastend, stets auf die kontroverse Seite anthropologischer Probleme aufmerksam macht. Auch ist lobend hervorzuheben, daß der Autor, ohne zuviel zu zitieren, die Literatur kennt und geschickt anzuwenden weiß. Er geht da auch ziemlich unparteiisch vor. Trotzdem bin ich weit entfernt davon, zu allen Resultaten Dr. Sandlers ein kräftiges ja zu sagen. Der Leser wird von mir nicht erwarten, daß ich hier das ganze „A n t h ro p o l o g i sch e Problem" aufrolle. Eine kurze Präziesirung meines persönlichen Standpunktes, ich möchte sagen, ein wissenschaftliches Stimmungsbild, zudem mich Dr. Sandlers Ausführungen anregten, sei mir gestattet. Die Anthropologie ist weit davon entfernt eine vollendete Wissenschaft zu sein. Unser Autor sagt richtig^ auf P 10 seiner Ausführungen: Naturgemäß ist keiner' Ordre hatte, die Juden an der Selbstverteidigung zu hindern, durchhallte ein Schrei der Entsetzens die ganze zivilisierte Welt. Bei den Exzessen im Mogilever Gouvernement haben sich die Juden gegen die Mörder und Räuber gewehrt und nun läßt Plehwe die schamlosen Lügen verbreiten, die Juden seien es gewesen, die mit den Ausschreitungen den Anfang machten. Es gibt nichts Absurderes als diese Verdrehung der Tatsachen, aber man wird sie glauben, handelt es sich um Juden. Herr Plehwe wird sich einen unsterblichen Namen unter den Judenfeinden machen. Nannte man I g n a t i e w den Vater der Lüge, so wird er mit mehr Grund der — Sohn der Lüge heißen. Wir haben dazu folgendes zu bemerken: Plehwe wird immer kostbarer. Er will der Welt einreden, daß die Juden über die armen, ahnungslosen Russen herfallen und sie dann umbringen. Russische Arbeiter fallen aus Rache über die „Kränkung"' Über die Juden her. Die Kränkung besteht darin, daß die Juden, gewitzigt durch Kischenew, sich nicht mehr wehrlos hinschlachten lassen wollen, sondern ihr Leben so teuer als möglich verkaufen. Das gefällt Herrn v. Plehwe nicht. Wenn man I g n a t i e w als ,V a t e r d e r L ü g e" bezeichnete, so paßt dieser Name wunderbar auch auf Plehwe. Es war ein verhängnisvoller Fehler der zionistischen Parteileitung, mit diesem skrupellosen Judenfeind zu unterhandeln. Nach unseren Informationen hat sich das Verhalten Plehwes den Zionisten gegenüber auch nach d-r Reise Herzls nicht gebessert. Mehrere Zionisten wurden wegen ihrer Gesinnung gemaßregelt, z. B. in Nikolajew. Der „Hilfsverein der Deutschen Juven" hat bereits einen Betrag zur Linderung der unmittelbaren Notlage bewilligt und wird, falls es erforderlich wird, auch weitere Bewilligungen für die Beschädigten machen. & Ein Brief ans Homel Mit groß Zitternis und groß Schreck schreibe ich euch den jetzigen Brief. Die Hände zittern mir, als ich schreibe... Es ist bei uns jetzt eine sehr blutige Tragödie, nicht ärger, wie in Kischenew. Man reißt Kissen, Möbel, Walgert sich in den Straßen, zerspaltene Körper führt mau in Hospital, tote liegen schon in den Gassen, erschossen von den Patrouillen. Die Sache ist so geschehen. Freitag abends um 5 Uhr sind gekommen zu den Fischladen einige Bauern um Häringe zu kaufen. Sie haben ausbedungen 5 Häringe, und im Füßchen sind geblieben noch 300 Häringe. Ein Bauer, ein Waldförster fragte plötzlich, wieviel die Jüdin für das Füßchen will. Ganz überrascht sagte siel Rubel 50 Kopeken, aber sogleich bedachte sie sich und weigerte sich das Füßchen abzugeben, denn es kostete Minimum 6 Rubel. Der Christ sagte aber, daß er das Füßchen nehmen wird und gebrauchte Gewalt. Um der Jüdin zu helfen, kamen einige Nachbarn. Es wurde ein Geschläg. Da ließen sich die Bauern, die auf der Markt waren, auf die jüdischen Laden und fingen an rauben und schlagen nach dem christlichen „Schulchan Aruch^. Als die Juden im Zentr des BazarS das merkten (die Häringladen sind in einer Ecke) sind sogleich zusammengelaufen und Abwehr geleistet. Nachher ist gekommen die Polizei und zerjagte . . . Zwölf Mann wurden arrestiert. Einige waren verwundet, auch ich selbst darunter. Christen wurden auch verwundet. Ein Christ ist Sonnabend von den Wunden gestorben. Die folgende Nacht wurden die Straßen von den Juden gehütet und gesorgt, es sollen keine Krawallen aufkommen. Disziplin in dem gesamten Gebiete der Naturwissenschaften ein so weiter Spielraum für die Hypothese einzuräumen, als der Anthropologie. Daraus muß man die! Konsequenz ziehen, recht vorsichtig mit scheinbar sicheren I Resultaten anthropologischer Wissenschaft in der Anwendung aus praktisch-politische Fragen vorzugehen. Hier sind wir nicht einmal mit den „Urproblemen" fertig und sollen schon auf einem Gebiete, wo das Einfache nicht feststeht, noch ungefundene Grundwahrheiten auf die kompliziertesten Dinge anwenden. Die Ketzerei sei mir gestattet: „Ich glaube keinem Rassentheoretiker viel". Zum Glück aber hat die jüdische Natiolnabewegung die Anthropologie lange nicht in dem Masse nötig, wie Freude und Feinde wähnen. Zum Schluffe sei mir daher eine ganz methodologische Bemerkung gestattet. Das unmittelbar Gegebene, das Anschauliche, das Elementarwirkende bei einem Volksganzen sind nicht somatische Eigenschaften, sondern psychische Gemeinsamkeitsmerkmale. Halten wir uns an zwei Tatsachen. Die erste lautet: Eine jede Rasse hat, wenn auch hie und da veränderliche, fluktuierende, aber doch leicht bestimmbare, psychische, rein geistige Merkmale aufzuweisen, dis dem Gros der Volksgenossen eigentümlich sind. Durch Jahrhunderte, ja durch Jahrtausende erhalten sich viele dieser Grundeigenschaften ganz rein. Die Gallier waren eitel fd^on. zu Cäsars Zeiten. Die Südslaven melancholisch, halb sentimental in Jahrhunderte alten Volksliedern. Selbst ganz dekadente Völker behalten eine Grundeigenschaft der Raffen. Noch heute besitzen die entarteten Neugriechen etwas von der dialektischen Schärfe und spekulativen Kraft der alten Hellenen. Die zweite Tatsache besteht darin, daß kein Volk der Erde diese psychologischen Gemeinsamkeitsmerkmale so ausgebildet hat, wie gerade die Juden. Bis die Anthropologie in Jahrhunderte langem, emsigen Streben zu einer befestigten Wissenschaft werden wird, möge die richtige Beleuchtung und Wertung dieser Grundtatsachen dem Politiker praktisch genügen. Sonnabend haben die Juden sich zerteilt auf die Straßen und behüteten sie. Die Christen waren sehr erböst, daß einer von ihnen von den Wunden gestorben ist nnd agitierten, daß man eine Judenkrawalle organisieren soll. Zwischen den Agitatoren waren auch intelligente Lente, Schitler»ind ein gewisser Kaufmann Pjetruzenkv. Man erwartete Unruhen auf Sonntag: alle Branntweinläden wurde« den ganze« Tag gesperrt, Patrouille« gingen herum in allen Straßen. Darum ist der Sonntag ganz still vorbeigegangen . . . Am Montag um 12 Uhr gingen hierauf die Arbeiter ans den Eisenbahnwerkstätten und singe» an schreien, daß man soll gehen auf die Technikerstraße. Im ganzen gingen auf die Technikerstraße 100 Arbeiter. Sobald sie auf die Technikerstraße gekommen sind, fingen sie an die Scheiben zu brechen, zerstören die Laden und Wohnungen, reißen die Kissen und schlagen die Juden. Da haben sich gesammelt die Juden, die bereit waren für ihre Brüder in Kampf zu gehen und überfielen die Räuber. Aber plötzlich sind hierauf die Soldaten aus allen Ecken und ließen nicht die Juden auf die Straße, wo man plünderte; die Soldaten schlugen die Juden und arretierten sehr viele, alle jüngeren Leute... Die Soldaten ließen ruhig den Pöbel „arbeiten", und ließen nur nicht zu die Juden... Und Pöbel raubteundplünderte mit der größten Energie, sehr lustig und frei. Die Patrouille standen ruhig dabei und freuten sich so, wie in Kischenew. So plünderte man aus die Techmkerstraße, die Windstraße und Nowakowskistraße. Und der Pöbel sammelt sich mehr und wird wilder. Die Geschreie der Kinder hören sich auf den Straßen. Die Patrouille lassen niemanden durch außer den Plünderer und hinter ihm tut man allerlei Grausamkeiten. Dann wollten die Juden durch eine Winkelgasse durchgehen, um den mißhandelten Brüdern zu helfen. Aber die Patrouillen bemerkten diesen Hilfsverfuch und schoßen auf dieJuden los... Sechs Juden fielen tot für ihre Brüder. Das plündern ging dann frei weiter. Die Straßen sind voll Federn. Es sind überall solche schreckliche Szenen, wie es in keinem Theater vorkommt. Die Polizei sieht man garnicht auf den Straßen, weder den Polizei, meister noch den Jsprawnik. Das ist mein letztes Wort. Es zittern mir die Hände, als ich den Artikel schreibe, Gott behüte vor solchen Artikeln. Die Plündereien dauern noch jetzt fort. Ich schwöre Ihnen im Namen Zions, daß ich schreibe Ihnen alles, wie es bei uns in der Stadt gewesen. Ich schwöre mit meinem Volke, mit meinen erschossenen Brüdern daß es richtig ist. Ein zweites Kischenew. Von einem Augenzeugen der von uns nach dem russischen „Regierungsboten" schon erwähnten judenfeindlicheu Ausschreitungen in Homel, Gouvernement Mohilew, geht uns eine Schilderung der Vorgänge zu, die die Berechtigung unserer Zweifel an der Darstellung des amtlichen russischen Blattes erweist. Unser Gewährsmann, ein Christ, schreibt: »Wir sind nur mit knapper Not einem zweiten Kischenew entgangen. Die letzten Ursachen der Krawalle gehen bis in den April zurück. Wie überall, so hat auch hier die russische Regierung die größten Anstrengungen gemacht, eine sozialistische Maifeier zu verhindern. Das Mittel, um hierzu zu gelangen, bestand darin, daß mau jüdische und christliche Arbeiter gegeneinander auszuhetzen suchte. Die christlichen Arbeiter sind meistens bei der Eisenbahn angestellt. Man bewilligte ihnen eine Reihe von Erleichterungen, wenn sie das Versprechen abgeben wollten, am 1. Mai nicht zu demonstrieren. Da auch die Juden sich durchaus ruhig verhielten, so ist der 1. Mai ungestört verlausen. Die Wirkung der Haltung der Negierung war aber die, daß sich ein gewisses gespanntes Verhältnis zwischen den jüdischen und den russischen Arbeitern herauszubilden begann, freilich nicht aus natürlichem Wege, aber dadurch, daß die russische Regierung Agenten unter die Bahnarbeiter gesteckt hatte, die diese systematisch gegen die Juden aufzuhetzen sich angelegen sein ließen. Die Stimmung wurde allmählich bedrohlicher, und die Folge war, daß die jüdische Bevölkerung, die bis dahin immer in bestem Einvernehmen mit dem anderen Teile der Stadtbevölkerung gestanden hatte, Besorgnisse zu hegen begann. Nachdem die fürchterlichen Ereignisse in Kischenew sich abgespielt hatten, versah sich ein Teil der Juden auch mit Waffen. Der Regierungsbehörde war diese Tatsache wohlbekannt und ich weiß bestimmt, daß man unter diesen Umständen bei den Behörden nur nach einem Anlaß suchte, um einerseits den Inden eine Lektion zu erteilen und andererseits zugleich auch zu ihrer Entwaffnung zu schreiten. Dies die Basis der Ereignisse. Die Eroignisse selbst spielten sich alsdann in meiner Gegenwart in folgender Weise ab: Am 11. September fand Wochenmarkt statt. Nun gibt es zivei Lesarten über den Beginn der Streitigkeiten. Soviel steht jedenfalls fest, daß bei einem Heriugskauf der jüdische Verkäufer und der russische I Käufer in Streit gerieten, aus dem eine Prügelei entstand. 8 Dem Verkäufer und dem Käufer liefen andere Personen zu 8 Hilfe. In kürzester Zeit war aber diese Prügelei durch das 8 Einschreiten der Polizei wieder unterdrückt. Da man in jüdi- 8 schen Kreisen ahnte, was bevorstand, so sorgte die intelligentere 8 Bevölkerung dafür, daß am Sonnabend und Sonntag durchaus I Ruhe gehalten wurde. Angesehene Juden gingen durch die 8 Straßen und warnten vor jeglicher Ausschreitung. Am Montag 8 war das Bild vollkommen verändert. Die Bahnarbeiter waren 8 inzwischen anfgehetzt worden. Man sagte ihnen, sie wäre» I verpflichtet, das zu rächen, was am Freitag geschehen war, > und sie kamen daher von der Bahnstraße drohend und johlend £ in die Stadt. Und nun das Charakteristische! Die Schloßstraße, I in de: wohnt, deutln was b schützet nach 1 nnerhö Straß« kowsky in Be wurdei auch 1 direkte nnd t manns wolltet Die Z etwa Revolt diesem genau haben und C daß, Schnei Gewal am Fr Für di und T wordei auf Hk Verhüt Mono liehe T Wort. Mona nehmj nicht das das ließ, auszu werfe! Reich; im I auch ‘i bünde solche! bereit; beider schen währe Besinl von j denen schen Regie Regie' stellte heit Schar posanl kapitu stets i schen verhee werde Armer vüry seinem die Fi mrd d zuliebe begam vorlag Freud Antise aber 1 wurde aber sich au tive ( der lel halb 1 die ch, die K der y mimöfi Rekrut bösen verfeh!

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