Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 5 (1903)
- Issue
- 31 (31.7.1903)
- Date
- 1903-07-31
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 31. Juli 1903 Nr. 31 blatt" veröffentlichtes Interview mit einer Persönlichkeit, die Herrn v. P l e h w e sehr nahe steht. Wir veröffentlichen daraus einige sehr bezeichnende Bruchstücke. Der Interviewer schreibt: Ich bemerkte: Exzellenz, wie steht es mit der Verfassnug? Ec erwiderte: Freilich, dem Verlangen nach einer Verfassung werden nur nicht Nachkommen. Wenn bei Ihnen im Westen heute die Verfassungen eine Notwendigkeit sind, so sind sie es nach einer jahrhundertelangen Reife und nach zielbewußtem Klassenkamps geworden. So ist es aber nicht in Rußland. Da fehlt diese historische Borentwicklung gänzlich. Sie können es ja an einem rezenten Beispiele sehen: Kischenew! . . . Nun bitte, geben Sie dem Kischenewer Pöbel eine Konstitution! Nein, wer Rußland kennt, weiß das. Und insofern man öffentliche Tribünen wünschen muß, gibt es ja etwas, was einigermaßen als solche dienen kann. Und das wäre? Die Presse. Ich gestehe, daß ich überrascht war, und ich bemerkte denn auch: Ich glaube aber, Exzellenz, daß die Presse in Rußland hiefür allzu sehr gefesselt ist. Entschuldigen Sie, ganz so wörtlich zu nehmen ist dies nicht. Und namentlich jetzt unter Plehwe sind doch viele Erleichterungen geschaffen worden. Wie die Dinge einmal bei uns beschaffen sind, sagen wir den Zeitungen bloß: Wenn ihr uns als Feinde kontrekarieren wollet, in einem Lande mit solchen Einrichtungen, wie wir sie nun einmal haben, dann erwartet doch nicht, daß wir dazu einfach schweigen. Zum Beispiel nehmen Sie den Fürsten Uchtomsky. Wir haben ihn von der Redaktion der „Petersburgskija Wiedomosti" entfernen muffen. Sie kennen doch das Ende Sipjagins und Bogoljepows — sie hielten den Terrorismus für Liberalismus, redeten ihm überall das Wort und taten dies so lange, bis sie von seinen Kugeln getroffen wurden. Nun, und nach diesen Vorläufern kam Uchtomsky als ein wahrer Illusionist, als Mensch mit den gleichen vortrefflichen Absichten und der größten Verliebtheit in den Terrorismus, dessen liberale Maskierung er nicht durchschaute, und machte uns mit seinem vollständigen Mangel an praktischem Sinn und seiner verhängnisvollen Gabe, die allerunmittelbarsten Notwendigkeiten zu übersehen, fortgesetzte publizistische Oöposition . . . UebrigenS — unterbrach er sich lachend — finden Sie denn nicht auch anderwärts Maßregelungen und Unterdrückungen der Presse? Soll ich Ihnen Nachbarn neunen? Ich verbeugte mich schweigend und sagte dann: Erlauben, Exzellenz, eine Frage: Wenn sich Ihre Regierung vor den Kritikern im Auslande nicht fürchtet, warum polemisieren Sie dann mit ihnen, zum Beispiel in französischen Blättern? Ah, Düs ist *Uva3 «vtSavoa fltUr t-ntvS bn& Wort nicht benützen, wenn er kann? Nur tun wir es, um uns zu wehren, und unser Gegner, um uns anzugreifen. Es hat Zeiten gegeben, wo wir geschwiegen haben, jetzt aber. Hier machte der russische Staatsmann eine Reihe von Aeußerungen über die Haltung Jaures, Pressenses und anderer in der finländischen Frage, die ihm offenbar sehr am Herzen lag, und fuhr dann, heftig abbrechend, fort: Nun, ich bitte Sie, wenn man sieht, wie da ganz ohne Gruppen um die Schüblinge und der Tempelvorsteher hatte sogar den Mut, einen der Gendarmen um den Grund der Eskorte zu befragen. Und mar es die weiche Tisch'ah-Beab-Stimmung, welche die ins Herz schneidenden Klagelieder erweckten, war es die Erinnerung an Israels tausendjähriges Leid, welches alle Judenzu Brüdern macht, war es die in dem Busen eines jeden Juden tiefer oder oberflächlicher schlummernde Liebe zu seinem Volksstamme, oder war es die Summe aller dieser ethischen Kräfte, die es bewirkte, daß sich die jüdische Gemeinde für diese armen Vertriebenen einsetzte, ihre Befreiung erwirkte, indem sie für deren Erhaltung die Verantwortung übernahm? Wer vermag es zu sagen? Sie blieben fortan im Städtchen. Der erste Tribut, den diese jüngsten Mitglieder der Gemeinde ihrem neuen Heimatboden zollten, war der alte Weintraub selbst. Zwei Wochen nach ihrer Befreiung hatten sie ihn zu Grabe getragen. „Damals ging noch Bruder Pinchas auch hinter dem Sarge her", dachte Jakob, „und jetzt liegt er selbst tot. aber dort drüben. er ist nicht jüdisch gestorben . . . ." Ein schwerer, lauter Seufzer entrang sich seiner Brust. Da brachte ihn die Stimme seines Kindes wieder in die Gegenwart zurück. »Vater, warum muß ich heute auf bcu Gottesacker?" Die Frage war so natürlich. Seit Salomon geboren wurde, wich der Tod seinem Hause aus. Salomon kannte noch nicht den Verlust durch den Tod, er hat keinen einzigen in der dichtbevölkerten Totenstadt, welcher sie zuschritten, der ihm im Leben nahegestanden wäre. Warum muß er, mit seinem kindlichem Sinne, mit einem nur der jugendlichen Lust und Freude zugänglichen Herzen heute hinaus zu den Toteil? „Du weißt Salomon," begalln Jakob llach kurzem Schweigen, „daß du tu einigen Tagen dreizehn Jahre alt wirst. Sabbat-Nachmu, so Gott lvill, feiern >vir dein Barnlizwahfest. Dil hast alle Zereillonieil unb Vorschriften gelernt, die für dich als einen, für seine Handlungen voll unb ganz verantwortlichen Juden binbenb sein solleil. Aber ich würde meiiler Vaterpflicht nilr halb genügen und du könntest beineu Beruf als Jude nur halb aus sülleil, wollte ich dich ilicht alich in diese Pflicht eiilführen, die ivir soebeil erfüllen." das Gefühl einer Verantwortlichkeit Politik gemacht wird und parlamentarische Persönlichkeiten, die inmitten der französischen Politik stehen, mit Verachtung der internationalen Etikette sogar die einfache Wahrheit nicht hören wollen, da sollen wir schweigen? Nun, es erschienen in verschiedenen Blättern Artikel mit der Unterschrift „Un Fiusse", die den russischen Standpunkt klarlegten und dann förmlich sagten: »Was wollt ihr? Laßt uns diskutieren, vielleicht können wir doch Zusammenkommen ..." Sodann führte der Staatsmann, dem es, wie gesagt, an diesem Punkte ganz besonders zu liegen schien, aus, daß das russische Vorgehen in Finland durchaus kein Staatsstreich sei. Mit der alten russischen Nachlässigkeit habe man es immer unterlaffen, die finländischen Gesetze zu studieren, und als man sie endlich vorrrahm, habe sich gezeigt, daß nur die mündliche Tradition von der Existenz einer finischen Verfassung berichte, und nicht nur russische, sondern auch anders ausländische Gelehrte hätten es bestätigt, daß von einer solchen nie die Rede war, wobei nur noch zu bemerken sei, daß gerade Plehwe nach dem Geständnis vieler Finländer selbst es oft und oft auf sich genommen habe, als ihr Verteidiger gegen die allzu scharfen Mittel des Gouverneurs Bobrikow aufzutreten. Während dieser Darlegungen über die Kausa Finland fielen nun auch, da ja fortwährend von Unterdrückung und dergleichen die Rede war, einige beiläufige Bemerkungen über die Kischenewer Affäre. Als dies nun wieder einmal der Fall war, erlaubte ich mir den Versuch, eine Frage einzuwerfen, und sagte: „Nachdem Exzellenz selbst diese Frage berühren... Aber ich kam nicht weiter. Bitte, bitte, erwiderte er, ich weiß, was sie sagen wollen. Man beschuldigt ja im Auslände unS, die Regierung selbst, an Kischenew direkt beteiligt gewesen zu sein, und spricht von einem angeblichen Briefe PlehweS an den Gouverneur von Raben. Sehen Sie also: alles, auch das das Unglaublichste, glaubt man, wenn eS um Rußland geht. Wir haben das Märchen von diesem Briefe wiederholt dementiert, darunter sogar einmal offiziell und in aller Form im „Regierungsboten". WaS half eS? Nach jedem Dementi erschien der Brief in einem andere» Text; wir allein haben hier schon vier Versionen dieses Briefes. Uebrigens warten Sie . . . Er öffnete die Schublade seines Schreibtisches, suchte unter einer Menge von Papieren und zog endlich einen Bogen Ministerpapier hervor, einen dicken, großen Bogen, wie sie in den Ministerien für die Abfassung der Berichte an den Chef vorgeschrieben sind. Bitte, nehmen Sie, fuhr er fort und reichte mir das Dokument. Es war eine Relation des Chefs des Polizeidepartements Herrn Lopuchin an den Herrn Plehwe folgenden Inhaltes: „Auf die Anfrage Ew. Erzellenz habe ich nach gründlichen Erhebungen und Nachforschungen die Ehre, zu berichten. daß ein Brief, des mir übermittelten Textes, wie er in (folgt der Name eines englischen Blattes) erschienen ist, weder in Ihrem Namen, noch von unserem Departement jemals an die Adresse des Gouverneurs von Raben abgeschickt worden ist. Offenbar handelt es sich um eine böswillige Erfindung." Nun, fuhr der Staatsmann fort, was sagen Sie? Auf Grund eines unechten Dokuments macht man also einen Minister zum Mitschuldigungen an einem solchen Verbrechen, Sie waren inzwischen beim Eingänge in beit Friedhof angelangt. Viele Menschen gingen heute ein und aus. Hier grüßt man einander nicht. Die Leute gehen aneinander vorüber, als kannten sie sich nicht und als wären sie zu sehr mit ihren Erinnerungen an jene beschäftigt, denen ihr heutiger Besuch gilt. „Siehst du mein Kind," sprach der Vater weiter, als sie den Gottesacker betraten, »wir Juden nennen dieses durch eine große, breite Mauer eingefriedete Haus ,Beth - HachajinL das Haus des Lebens. Nicht den Tod suchen und finden wir hier, sondern Leben. Und indem wir diese teuren Gräber besuchen, die großen und guten Taten unserer dahingegangenen Vorfahren in unser Gedächtnis zurückrufen, schöpfen wir neuen Mut zunt Leben, wie es unsere Altvordern geführt haben. Was ist denn unsere große und lange Leidensgeschichte anderes als ein großes „Haus des Lebens." Die Wankelmütigen und Schwachsinnigen sehen in ihr allerdings nichts als die L e ich e n st e in e, die sie bedecken und fühlen nicht den Lebenshauch, der aus diesen Gräbern hervorweht und das mitunter im Erlöschen begriffene Lebensflämmchen des Judenttuns zu neuem Leben, zu neuer Kraft anfacht. Und'diese Wankelmütigen und Schwachsinnigen fliehen die Leichensteine und fallen auf ihrer Flucht selbst dein Tode — dem moralischen Tode anheim. Wenn bei ihrem Sturze nur nicht das jüdische Volkstnm selbst einen Niß erlitte!... So oft ich in einen jüdischen Friedhof gehe, denke ich an das Wort der heiligen Schrift: ,Siehe, ich gebe euch heute das Leben und den Tod!' Fürwahr, für diejenigen, die die Sprache dieser Steine zu hören verstehen, sind sie Leben, ewig dauerndes, sich fortpflauzendes Leben, für diejenigen aber, die nicht hören können oder hören wollen, die nur den Tod sehen und fürchten, für sie sind diese Steine nichts als Zeichen des Unterganges und der Auflösung. Und so ist es auch mein Kind," fuhr Jakob nach kurzer Unterbrechung fort, „mit unserer großen Leidensgeschichte, jenem großen „Hause des Lebens.^ Sie bietet auch dem einen Leben, dem anderen Tod. Es kommt nur darauf an, ob und wie man ihre Lehren aufzufassen und zu verwerten imstande ist. Viele erblickten in unserer Geschichte nichts als ein unermeßlich großes Leichenfeld, in welchem daS jüdische Volkstum begraben liegt und sie ivollen mit dem Toten nichts zu schaffen als ob wir im Jahre 1203 leben würden, und nicht 1903 Womit, Exzellenz, soll man aber so unerhörte Greueltaten wie die Kischenewer Massakres doch erklären? Verantwortlich sind immer und überall die Lokalbehörden, und verantwortlich ist immer und überall die Zentralstelle, die leitende Behörde. Das ist richtig! Allein wenn der verantwortliche Minister erst vor nicht ganz einem Jahre sein Amt übernoinmen hat, ist er dann anch noch für die Answahl der Beamten verantwortlich, die nicht von ihm ernannt wurden? Eines ist gewiß: die Beamten, die Plehwe selbst ernannt hat oder ernennen wird, die werden auf der Höhe ihres Berufes stehen! Natürlich wird niemand so vermessen sein, erklären zu wollen: Alle seine Vorgänger babcn es schlecht gemacht, er allein bringt alles ins richtige Geleise. Nein, auch vor ihm hatten wir Männer von Talent und Männer von Erfolg. Dabei ist es aber doch wahr, daß in unserer russischen Gesellschaft mit ihren vielen Millionen niemand je des ganzen Lebens- Herr werden kann; nun, und der gegenwärtiige Minister hatte zu allem anderen auch das Unglück, in einer besonders schweren, in einer besonders qualifizierten Zeit eine Erbschaft anzutreten, die das Vorgehen gegen so viele Abnormitäten erfordert. Ich fragte nach Plehwes System. Antwort: Man sieht es immer deutlicher. Im Auslände ist es als ein rücksichtsloses Repressivfistem verschrien. Es ist, als wäre Plehwe der pure Polizeibüffel, der nichts weiß, als nur Unterdrücken und Peitschen. Denn das ist das Schreckliche: Wenn es sich um die Beurteilung von politischen Persönlichkeiten handelt, vergessen die Leute, wenigstens bei uns in Rußland, vor lauter parteimäßiger Gesinnung immer, daß der Mann da bei aller seiner Strenge vielleicht auch ein Herz hat. Der Zar ist von einer Hochherzigkeit, von einer Großmut, die ja auch Ausländer ergreift und nicht nur uns als Nnssen; was aber seine Minister als Minister zu tun haben, das ist, diese seine Absichten und Gesinnungen i» ein festes Negierungssystem zu bringen; oder muß man erst darlegen, was die bloße vage und direktionslose Gutherzigkeit in der Politik wert ist und wie weit man mit ihr kommt? Führt sie doch fast regelmäfig genau zu den entgegengesetzten Resultaten, als welche man erreichen wollte. Uebrigens, es scheint, Hamlet hat recht, man muß sich mit Spenden ausweisen, sonst ist man gerichtet. Nun, ich weiß gar nicht, wie vielen Wohltätigkeitsinstituten Plehwe als Mitglied angehört. Er spendet für sie alljährlich Tausende von Rubeln; dreitausend Rubel jährlich spendet er allein für Arbeiterkinder (??) und da macht man ihn zum Anstifter von Plünderungen? Von der Plünderung von Bettlern? Denn in Kischenew hat man ja hauptsächlich die Aermsten der Armen geplündert! Und bitte, beachten Sie die Dummheit: solch ein Mann, ein Europäer, der Minister des größten europäischen Reiches, wird also beschuldigt, daß er sich im Stillen gefreut habe über die Ermordung armer Kinder und Greise! Aber, Exzellenz, wie konnten doch solche Massacces tagelang dauern? Antwort: Ich habe es ja gesagt: Energielosigkeit. . . unser altes russisches Unglück! , . . Er schlug die Hände zusammen und fuhr fort: Da sitzt ein Gouverneur unten und weiß nicht, daß er etwas tun soll, und was er tun soll, wenn Blut fließt! Aber haben. Und andere, Beherzte, von Gott Erleuchtete, denen es gegeben ward, die Sprache der Toten zu verstehen, horchten hin, sogen die Lehren, die diese Toten verkündeten, in sich auf und es zog Leben in ihre Brust, ein Leben, das nicht nur in sich lebt, sondern auch andere zum Leben erweckt." Sie hatten inzwischen den Rundgang um die Gräber bedeutender Männer gemacht und standen nun vor dem Grabe des Vaters Jakobs. Hier erzählte Jakob 'einem Sohne zum ersteumale die Geschichte seiner Familie. „Ich hatte noch einen Bruder, er hieß Pinchas; er gehörte auch zu denjenigen, die in unserer heiligen Geschichte nichts als Leichen sehen und er wollte, wie er 'ich ausdrückte, nicht mit Leichen und für Leichen kämpfen. So wurde er denn seinem Volke und seiner Religion abtrünnig. Man taufte ihn Paulus und als er vor einem Jahre starb, senkte man ihn dort drüben .... unter den Christen ins Grab. Mir gab Gott das Glück, 'tandhaft zu sein. Da hast du's! Dieselbe Geschichte unseres Volkes hat dem einen Leben, dem andern Tod bedeutet und verursacht!" Sie schritten dem Ausgange zu. Als sie sich in der Vorhalle die Hände gewaschen hatten und den Heimweg antraten, begann Jakob wieder: „Nein, mein Sohn, unser Volk ist nicht tot, es ist nur schwach. Wenn du einst in deinem Leben selbst wankelmütig werden und an dem Fortbestände deines Volkes verzweifeln wolltest, so mache es wie es der große Prophet Jirmijahn getan: Gehe hin auf die Gräber deiner Väter, vertiefe dich in die Geschichte deines Volkes! Sprich dich aus mit den Steinen und den teuren Gebeinen, die unter ihnen liegen! Horch hin auf die Lehren, die sie dir zuflüstern und du wirst, wie der große Prophet, lebenskräftig und lebenswillig in den Kampf ziehen für die Befreiung deines lebendigen, aber unglücklichen Volkes!" »Amen!" kam es unwillkürlich über die Lippen Salomons, dem die zitternde Stimme, mit welcher der Vater die letzten Sätze gesprochen hatte, Tränen entlockten. Es war ein Moment der Weihe, der den kleinen Jndenknaben zum selbstbewußten Juden geweiht hat.