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Jüdisches Volksblatt · 1903-06-05 · 23 (5.6.1903) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
5 (1903)
Issue
23 (5.6.1903)
Date
1903-06-05
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 23 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 5. Juni 1903 Seite 3 des heroischen Anfanges zu charakterisieren, wollen wir nicht an Klotzberger und Haßfnrther, nicht an die Tatsache erinnern, daß Dr. N e ch a n s ky seine eigenen Kinder in klerikale Erziehungsinstitute sendet, daß seine Frau selten bei einem klerikalen Fest fehlt, sondern wir wollen dem Prager Kassinobl a tt, dem „Prager Tagblatt" das Wort lassen. Dasselbe schreibt: „Immer wieder zu verzichten, klaglos zu dulden, widerstandslos die Waffen zu strecken, — noch nie hat eine Partei ein kläglicheres Bild dargeboten. Elend organisiert, ohne zielbewußte Führung, ohne alle für den politischen Kampf unerläßlichen Mittel schreitet diese liberale Partei nicht etwa bloß von Wahlniederlage zu Wahlniederlage, sondern sie erleidet in ihren Kreisen immer mehr Einbuße, weil sich Prinzipienlosigkeit, Undankbarkeit und die politische „Schlamperei" in ihren Reihen eingenistet hat." So sehen diese liberalen Helden in der Beleuchtung einer freundnachbarlichen Feder aus. Die Wahl der Vertreter der L e h r e r s ch a f t in den Bezirksschulrat bewies, daß selbst unter Lehrern die Christlichsozialen Eroberungen machen. In der Nr. 32 vom Jahre 1902 sagten wir in einem Leitartikel, betitelt: „Rückblicke und Voraussagen". Man scheint nicht zu tvissen, daß Lueger tatsächlich der Herr von Wien ist .. . seiner Macht unterstehen auch die Lehrer in ihrer überwiegender Mehrheit. Man darf sich durch die gefärbten Nachrichten der liberalen Blätter nicht darüber täuschen lassen, die große Berichte über die kleinen Versammlungen der oppositionellen Lehrer bringen. Lueger regiert sie durch Zuckerbrot und Peitsche; der Ueberläufer m das christlichsoziale Lager werden immer mehr und bald werden von der alten Garde mehr drüben sein, als herüben. Die paar Gesinnungstreuen halten es nicht aus und verlassen diesen unpäßlichen Beruf; und die Lehrerfabrik in Währing füllt rasch und prompt die Lücken. Nebenbei gesagt, erfüllt sich an den Lehrern nur das Schicksal, das sie verdienen. Denn sie gehörten ursprünglich zu Luegers getreuesten Getreuen, denen er die ersten Wahlcrfolge im zweiten Wahlkörper verdankt." So schrieben wir am 18. August 1902. Und heute im Juni 1903 sind die liberalen und sozialistischen Organe schon ebenso gescheidt. Sie sind nicht überrascht, sie wußten es schon längst, reden sie sich ans; aber sie schrieben jedenfalls das Gegenteil. Wahrlich, wir weinen diesen Rittern von der traurigen Gestalt keine Tränen nach. Anläßlich der Beratung über die siebzigtausend Italiener oder Engländer, Spanier, oder Franzosen zwei, drei Tage lang von einer Horde von zwei- bis dreitausend Eindringlingen, Raufbolden und Mordbuben hätten in der Weise terrorisieren lassen! Die Wahrheit muß ausgesprochen werden: die Juden in Kischenew sind keine Makkabäer! Entflohen ' war Uiit einemmale jeder moderne Zug, das Mittelalter schien wieder auferstanden. An den ganzen Verteidtgungsmaßregeln,an den fortwährenden Bittgesuchen bei Gouverneuren und Ministern und Zar, war nur die Form des Tele« grammesdas einzige moderne Requisit. Diese Kraftlosigkeit hat uns vor ganz Europa blamiert. Wie sollen uns die andern Völker achten, wenn wir unser Leben so billig verkaufen? Europa hat mit Recht mit dem kleinen Burenvolke sympathisiert; ein Volk, das nur dreimal soviel Mitglieder hatte, wie "an Juden die Hauptstadt Beßarabiens zählt, hat dennoch dem gesamten britischen Reiche jahrelang zum Teil erfolgreich Widerstand geleistet! Sollen wir angesichts solcher Tatsachen verzweifeln am großen Regenerationswerke des jüdischen Volksstammes? Nein, und tausendmal nein! Wir Nationalbewußten müssen erst recht fortfahren auf dem einmal betretenen Wege. Nur konsequenter, mutiger, seelisch freier müssen wir ans Werk gehen, wie bisher. Die Tatsache darf nicht mehr verschwiegen werden, daß das jüdische Menschenmaterial Rußlands nicht reif ist für die jüdische Renaissance. Mut muß in die Massen hineingebracht werden und Mut können zehn bis zwanzig, wenn es hoch kommt hundert Persönlichkeiten in die Seele der Volksmenge einhauchen.. Denn jede Volksmasse ist wie ein unbehauenter Marmor: Man kann der Volksmaffe auch psychisch jede Form geben, die man will. Nicht in den Muskeln, im Gemütsleben ist der Sitz des Mutes. Bar Kochbn hat mit einigen wenigen Tausenden degenerierter, unkräftiger Juden Römerlegionen geschlagen. Die Juden sind feige, weil man ihnen nie den Mut gelehrt, oder erst seit sehr, sehr kurzer Zeit gelehrt. Die Juden müssen also vor allem tapfer werden, bevor der jüdische Renaissanceprozeß wirklich einsetzen kann. Ein zweites Kischenew muß unmöglich gemacht werden. Wenn sich Hunderte und Tausende von Juden für fremde Interessen zu opfern vermögen, wenn jede Resolution eines fremden Volkes Judenopfer verlangt, so können es unsere Stammesgenossen, wenn es sein muß, auch zustande rc. , . , „ - c, m ...... f., . , »bringen, für ihr eigenes Volk zu sterben. Wir haben in ,b‘?''ki l r' der Füll« der Aufgaben, die unserer harren, es einfach Helden, d,e s,ch eher zum Schaffet schleppe» lassen, als daß s,° ^nachlässigt, darauf das Hauptgewicht zu legen. Jetzt wissen wir, wo das Hauptübel liegt. Allen politischen. ihren Idealen untreu werdell eine prächtige Gelegenheit boten, die Fr eih eitsh elden zu markieren. Es hätte nichts gekostet, und es wäre so schön gewesen. Uns hätten zwar die Zifferer, Mittler und Nechansky nicht getäuscht; aber die biederen Leser in der Provinz hätten aufgehorcht, wenn sich diese Philister einmal die phrygische Mütze aufgesetzt hätten. Aber nichts von alledem. Kein Wort entfuhr dem redegewaltigen Donnerer Donat über das Schicksal seiner Stamniesgenossen in Rußland; er ist eben kein Mann wie der Lordmayor von London, Sir Samuel Markus, und deshalb beklagen wir nicht, daß keine Gefahr besteht, daß er Lordmayor von. Wien wird. Der Antrag, Petersburg zu beglückwünschen, wurde mit allen gegen die Stimme des Gemeinderates Reumann ungenommen. Die alte Garde stimmte wacker mit den Antisemiten. Die Wahrheit über Kischenew. Kowno. Gestern gegen Abend ertönte plötzlich auf dem „alten Markt" der Schreckensruf „Ein Krawall!" Sofort schlossen sämtliche Juden ihre Läden, verrammelten ihre Häuser und verbargen sich, wo und wie sie konnten. Erst als eine halbe Stunde alles ruhig geblieben war, wagten sich einige Beherztere aus ihrem Versteck, und nun stellte sich heraus, daß ein Jude, der mtt einem Bauer in Streit geraten und von demselben geprügelt worden war, ökonomischen, nationalen Reformversuchen im großen Stile muß eine seelische Umformung des Menschenmaterials vorausgehen. Ein neues, heroisches Judentum muß herangezüchtet werden. Man muß daher mit Freuden begrüßen, daß eine verhältnismäßig kleine, aber äußerst stramme Organisation in Rußland, der „jüdische Bund", nach dem schaurigen Tage sich mit großer Entschlossenheit und Tapferkeit geregt habt. In der Tat, die Sprache des Manifestes des Bundes war klug, und das Anraten zu einer unbedingten physischen Gegenwehr das einzig Natürliche. Wir haben früher das Wort klug ausgesprochen und kein etwaiges skeptisches Lächeln des Lesers vermag uns unsere Ueberzeugung zu rauben, daß im Kampfe ums Dasein unter so fürchterlichen Bedingungen, wie ihn die Juden ausfechten müssen, tapfer und klug identische Begriffe sind. Wer sich nicht wehrt, wird zermalmt. Es gilt den physischen, politischen, ökonomischen Kampf ums Dasein. Die Schlauheit ist kein biologisches Universalheilmittel, nur selten macht sie das Schwert entbehrlich. Das sei denjenigen Juden gesagt, die aus ihren kümmerlichen Erfahrungen des Geschäftslebens heraus glauben, mit der gewöhnlichen Alltagsklugheit auch hier auszukommen. Der Bund hat also klug und tapfer zugleich gehandelt und wir können hier nur sagen, daß, sollten solche Vorfälle nzi.e Kischenew sich wiederholen, die Juden Rußlands auch ' zu terroristischen Waffen greifen werden, um Hilfe gerufen hatte. Dieser Hilfe- “uu-> 8W gcegen wecveu, ruf genügte um eine Bevölkerung von 1 denn wider erne solche Regierung und einen solchen Pöbel 30.000 Seelen in solchen Schrecken zu — darüber täusche man sich Nicht — sind auch die terroristischversetzen!! srevolutionären Mittel moderne Waffen, viel moderner In der Hauptstadt Beßarabiens wurden an jenem \ auf jeden Fall, wie das alte Verteidigungssystem der Bittdenkwürdigen Tage nicht nur viele Juden erschlagen, i schristen und der Flehgesuche an Landesvater und Gouversondern auch dem Judentume selbst tiefe Wunden geneur. Tapfer müssen die Juden wieder werdeit! Das gilt schlagen. — Jetzt, wo uns bereits Wochen von jenem selbstverständlich nicht allein in physischem Sinn; sie müssen traurigen Ereignisse trennen, unsere Entrüstung und Wut auch geistigen Mut besitzen lernen. Keine Furcht vor den sich gelegt, wir kühlen Blutes über den Zusammenhang! anderen, keine ängstliche Scheu vor dem offenen stolzen der Dinge nachzudenken vermögen, geziemt es uns auch, Bekenntnis zum Judentum, das sei die Parole! Vor allem die volle Wahrheit zu sagen. Man heilt die Wunden von aber müssen sie definitiv brechen mit dem System der Kischenew nicht, indem man von ihnen nicht spricht. alten Verteidigung; sie müssen, je nach Land und Provinz, Wir im Westen waren bisher immer der Ansicht,! je nach Milieu und sozialer Struktur, zu modernen politidaß die Massen der Juden im Osten, insbesondere in Aschen und ökonomischen Waffen greifen; Rußland, wo der Zusammenhalte; mit den Tiefen der j Was die Bulgaren und Armenier können, das müssen im nationalen Kulturwelt niemals wirklich unterbrochen war, Notfälle auch die Juden vermögen. Speziell den Juden schon jetzt ein für die Regeneration des jüdischen Volksin Oesterreich droht ein politisches und ökonomisches tumes vollkommen brauchbares Menschenmaterial darstellen. Kischenew: Man will ihnen langsam und allmählich die Diese Anschauung ist eine Legende, die Schleier sind zerpolitischen Rechte rauben, man will die Massen Galiziens rissen, man kann nunmehr den nackten Tatsachen ins Auge schauen. Es soll offeil herausgesagt werden: die Juden in Kischenew haben sich geradezu mutlos benommen. Da helfen keine Bemäntelungen und Vertuschungen. Eine ökonomisch zugrunde richten. Wo sind die Gegenmaßregelu? Die Judeuschaft Oesterreichs rührt sich nicht! — Kaum von einigen wenigen Vereine» wird eine Gegenarbeit geleistet, die Masse der österreichischen Juden ist national Volksmenge darf durch einige Stunden wohl den Kopfs nicht organisiert. Die Gefahr droht, daß die Juden verlieren, nicht aber durch zwei Tage. Polizisten dürfen,! Oesterreichs die Verletzung ihrer elementarsten Menschenwenn sie einseitig die Partei einer Nationalität ergreifen.jrechte sich so ruhig gefallen lassen werden, wie die Bewohl einschüchternid wirken, wenn es sich um eine Mani-i wohner Kischenews die Schändung ihrer Weiber, die festativn handelt, nicht aber, wenn es um den Kampf auf Niedermetzelnng ihrer Kinder. Darum an die Arbeit!! Leben und Tod geht. Siebzigtausend Juden beherbergt!Es ist wahrlich keine Zeit zu verlieren. Ein neuer Kischenew in seinen Mauern. Man denke nur, daß sich l Geist muß in die Jndenschaft Oesterreichs fahren und sollte es uns hierzulande gelingen, in wenigen Jahren das Regenerationswerk zu vollenden, dann wird wenigstens eine der tiefen Wunden, die der Tag von Kischenew dem Selbstbewußtsein des Judentums geschlagen, geheilt sein. Auf jeden Fall, in der Richtung müssen wir arbeiten; Die jüd. Renaissance muß mit der physischen und moralischen Hebung des jüdischen Menschenmaterials beginnen. Man muß den Juden Schwerter in die Hand geben; physische und moralische Waffen müssen geschmiedet werden. Aus dem modernen Arsenal der europäischen Völker, nicht aus dem finstern Mittelalter, wo man in sklavischer -Furcht zum Landesvater betete, müssen die Verteidigungswaffen geholt werden! Die Juden werden physisch und Moralisch ein tapferes Volk sein — oder sie werden nicht sein! Das ist die Lehre von Kischenew. Beitrage zur Reform des Kultusgemeinde-Statates. III. Diese mangelnde Vertretung der Außenbezirke in der Kultusstube hat selbstredend für das Gemeinwesen tiefschädigende Wirkungen. Der .Jude aus den Außenbezirken lebt nun einmal unter anderen Verhältnissen, hat daher andere Interessen wie jener aus der City. Dies hat sich schon bei den bisherigen Wahlen gezeigt, , indem, je weiter eine Wahlsektion vom Zentrum weggerückt war, desto mehr Stimmen für die zionistisch-nationale Opposition abgegeben wurden, ja das Bezirkskollegium des 12. bis 15. Bezirkes gänzlich in ihre Hände kam. Da nun die Juden der Außenbezirke nicht Leute aus ihrer Mitte und daher ihres wahren Vertrauens zu Vertretern in der Seitenstettengaffe haben, ist ihr Interesse an den dortigen Vorgängen naturgemäß ein äußerst geringes. Ueberzeugt, bei den bezirksfremden Herren Kultusgewaltigen kein Ohr öder doch kein Verständnis für ihre Bezirksfragen und Bezirksbedürfniffe zu finden, ziehen sie sich scheu auf sich selbst zurück und gründen und erhalten, anstatt einer gesunden Zentralisierung zuzustreben und die Kultusgemeinde zum Brennpunkte allen jüdischen Lebens zu gestalten, ihre schwächlichen Bethaus- und andere Sonderoereine, wo nicht nur ihr religiöses Gefühl, sondern auch ihr sonst leer ausgehender Ehrgeiz auf seine Rechnung kommt. — Ist es nicht geradezu eine Schmach für das Kahal, daß heute den spärlichen fünf Gemeindebethäusern nicht weniger als 21 Ver ei ns b e t h ä u se r in den Außenbezirken gegenüberstehen?! Die Subvention, welche diese von der Gemeinde beziehen, ist ein höchst unerquicklicher Ausdruck der von allen Gutgesinnten ersehnten Gemeindesolidarität. Das scheinbar so weitherzige Statut also, das jede Austeilung der Mandate aus die Bezirke verschmäht, züchtet gerade die Kräftezersplitterung und Bezirksmeierei und umgekehrt muß die Berücksichtigung der Bezirke bei der Mandatszuteilung, die Schaffung von Bezirkswahlkreisen das Zusammengehörigkeitsgefühl aller Wiener Juden stärken, weil sie dann erst überhaupt mit einander in enge Fühlung treten werden. Die Reform ist keineswegs so gemeint, daß der Fünfhauser Wähler gerade wieder einen Fünfhauser wählen muß, im Gegenteile wird es ihm freistehen, auch einen Bezirksfremden, ihm aber würdig Scheinenden zum Vertreter zn machen. Was jedoch heute Zwang der Verhältnisse ist, wird dann freier Wille sein! Seid nur getrost, ihr Freunde des Friedens und des alten Statuts, die Zionisten und Jüdischnationalen, welche die Verbrüderung und Vereinheitlichung aller Juden der Welt erstreben und verfechten, werden gewiß keine Reform verlangen, die trennt und nicht einigt! Ward es auch schon je erhört, daß eine auf einem so weiten Raum wie Wien zerstreute Wählermasse, von heute schon zwölfeinhalbtausend Köpfen, die von Wahl zu Wahl anschwellen muß und sich bei der unausweichlichen Wahlreform verdrei- und vervierfachen wird, daß eine solche Masse gezwungen ist, in einem Rudel 36 gemeinsame Vertreter zu wählen?! Bei den berüchtigten Wahlen aus der 5. Kurie für das Abgeordnetenhaus, gibt es wohl solche Riesensprengel, dafür immer nur ein zu besetzendes Mandat, so daß Wählern und Kandidaten doch die Möglichkeit gegeben ist, einander kennen zu lernen. Wir verlangen also die Wahl nach den heute schon für die Vertrauensmännerwahlen bestehenden Bezirksgruppen. Vorausgesetzt nun, daß die Zahl der Kultusvorsteher mit 36 festgehalten wird, würde ich unter sorgfältiger Berücksichtigung der Volks- und der Wählerzahl, der Steuerkraft und ihrer allerwahrscheinlichen Entwicklung in den einzelnen Bezirksgruppen folgende Aufteilung der Kultusmandate vorschlagen: 1. Bezirk 6 Mandate 2. und 20. „ 10 „ 3. „ 11. n 3 „ 4., 5. u. 10. „ 3 „ 6. und 7. „ 3 ii 8. „ 9. „ 5 „ 12. , 15. „ 2 16. .. 17. „ 2 18. „ 19._„ 2 Summa 36 Mandate Bei der Häufung der Gemeindegeschäfte und dem wachsenden Ehrgeize für jüdische Ehrenstellen wäre allerdings die Vermehrung der Kultusmandate höchst angezeigi . Hierdurch und durch die Teilung der Gruppe des 2. und 20. Bezirkes in einen Teil rechts und links der Tabo'.-

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