Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 5 (1903)
- Issue
- 17 (24.4.1903)
- Date
- 1903-04-24
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Jüdisches Volks Mat! 24. April 1903 Nr. 17 Seite Wien, frei, tat; bietet sich in allen anderen Fragen- Die große Mehrzahl der Inven m u ß eins a ch t u u e in Streite ztoischctt Deutschen und Tschechen, zwiicheli Palen und Nntheneu irgend eine Stellung nehmet!, die Verhältnisse zwingen sie einfach dazu- Die bisherige Haltung war eine falsche; folgt daraus, daß cs keine andere gäbe, die den Interessen des jüdischen Val käs wirklich entspricht? Sicher nicht. Jeder Leser nuferes Blattes kennt Misere nationala u t o n v m i st i s cd e u Prinzipien, die sowohl den Forderungen der Gerechtigkeit als auch dem jüdischen V o! k swohle entsprechen. Abstinenz hieße einfach, au Stelle der bisherigen schlechten O r g a n i s a t i o n die vollständige Anarchie und Destruktion setzen. Sie enthöbe die anderen Nationaliläten der Mühe, Die Inden als einen politischen Faktor zu betrachten; sie bedeutete die vollständige Ausschaltung der Anden aus dein öffentlichen Leben, sie wäre der fruchtbare Boden, auf dem die Propaganda für die Entziehung unserer staatsbürgerlichen Rechte am besten gedeihen könnte. Es ist erreicht. (Zum Ausgange der Rabbinerwahl.) Sie haben es also wirklich zuwege gebracht. Sie haben tatsächlich die für die Wiener Pusten am wenigsten geeigneten drei Rabbiner dem Volke ansoktroyiert, und dadurch selbst zugegeben, daß sie, die von einer Clique Gnaden heute in Sachen der Wiener Kulluchemdude das große Wort führen, nicht gewillt sind, auf die Wünsche d,s Volkes einzugehen, vielmehr entschlossen sind, auch in Zukunft die wichtigsten Fragen gegen das Recht und Interesse des Volkes zu lösen. Das olygarchische Kommnualwesen, die Cliqueherrschaft muß, ins Extreme getrieben, ins Possenhafte ausarten und so kam es, daß uilsere Knltnsclique die unschöne und unjüdische Posse gerade im Interesse derjenigen inszeniert bat, die zufolge ihrer Unfähigkeit unter normalen Verhältnissen auch nicht eine Minute lang hätten in Frage kommen können. Denn wäre es nicht zum Totlachen, wenn es nicht um die Stenergnlden der Gemerndemitglieder ginge, daß man von den bcrufeven Kandidaten gerade diejenigen anserwählt, die weder als Redner hervor ragen, noch ihre Papiere in Ordnung haben, während die anderen, die sowohl in Bezug auf Rednertalent, wie auch auf wissenschaftliche Leistung bte drei Auser wählten turmhoch überragen und zum Uebersluß auch diplomiert sind, sich die Schmach gefallen lassen müssen, als Statisten mißbraucht worden zu sein. Und ist cs nicht komisch, daß wir dieses Resultat seit Jahr und Tag verkündet haben, es habe sich eine Jnteressen-Genossenschaft, bestehend aus Dr. Güdemann und Dr. Bloch, beziehungsweise ihren Anhängern, gebildet, um Dr. Feuchtmauu durchzupeitschcu, und daß sich ihnen dann ein Teil der haute finanee zugeseül Hai, um den von preußischen Banken bestens empfohlenen, aber in Deutschland nirgends unterzubringenden Dr. David zu versorgen! Ist es nicht komisch und traurig zugleich, daß wir das alles vorher wußten, verkündeten und nicht nur nicht widerlegt wurden, sondern, wie die Tatsachen beweisen, auch wirklich recht behielten! Wer die hiesigen Verhältnisse genau kennt, den konnte das Ergebnis der Wahl nicht überraschen. Die Furcht vor Dr. Bloch hat wieder ihre Wirkung nicht versagt und wo diese nicht ausreichte, da rückte man mit den Nationalen heraus. „Wollen Sie etwa, daß die Nationaljnden in einer solch wichtigen Sache den Sieg davon tragen? Unterliegen wir wir in dieser Frage, dann unterliegen wir in allen, dann aber wollte nicht, daß seine Familie eine ganze Woche Httnger leiden soll, und deshalb ist er in euren Augen ein Schuft? Eine wichtige Sache, ein Gerstenkorn!! Komm', Sender, unter diesen Dummköpfen haben wir nichts zu suchen!" Und sie packte ihren Mann bei der Hand und zog ihn zur Türe. In der Türe aber drängten sich Kopf an Kopf: die Menschen, welche keinen Einlaß in die Wohnung des Rabbiners hatten finden können. „Platz gemacht! Laßt uns durch!" kreischte Braine mit ihrer scharfen Stimme und sie machte Anstrengungen, um sich durch die Menge fürchterlich durchgeprügelt. Als sie endlich auf die Straße hinausgestoßen worden waren, da warm ihre Kleider ganz zerfetzt und ihre Gesichter zerkratzt und blutig. Sender schluchzte leise, Braine kreischte aus vollem Halse, schimpfte und fluchte den: Rabbiner und allen übriger: und drohte mit der Faust auf die Menge. Sie waren noch nicht bei ihrer Wohnung augelangt, als sie sich an Ulfen hörten: „Heda, bu Jud Sender! Jud Sender!" Sender drehte sich um und erblickte den Pan Zabludowsky, welcher mit seiner Gemahlin spazieren fuhr. Kaum hatte Pan Zablndowsky Sender und seine Frau in einem solchetr Zustande erblickt, als er selbstverständlich fürchterlich zu lachen attfing. „He, he, mir scheint, bei euch hat eilte förmliche Schlacht stattgesunden! Ha, ha, ha!" . , Sender zog seine Mütze, verneigte sich tief rrnd wußte m Ieiner Verwirrung nicht, was er antworten soll: er schämte sich für sich und für seine Glaubensgenossen. Da spwng Braine hinztl und erzählte mit ihrer kreischenden Stimme die ganze Geschichte. ."Ha, ha, ha," rief Pan Zablndowsky, sich vor Lachen schüttelnd.^ „Na, hört einmal; kommt ins Gasthaus und erzählt nur dort twch eimnal ausführlich die ganze Geich ichte. Ha, ha, ha!" " 0 In: Gasthanse mußten Sender imö seine Frau ben ganzen Hergang nochmals ganz gerrau berichten. Pan werden unsere Gegner anch bei den Wahlen siegen und dieses Unglück können Sie doch nicht wollen." Und der Wankelmütige lvard eingcschnchtert. Wer den Schaden hat, hat auch den Spott. Die Steuerträger müssen nicht nur die ganze Wahlmache über sich ec gehen lassen, sie müssen es auch dulden, daß der Präsident sie separat verführe. Im Präsidialberichte vom 8. d. M. gibt Herr kais. Rat Kling er mit einer seltsamen Offenheit zu, daß das Bertreterkollegium sein Gutachten nicht selbständig abfassen konnte, da durch „kollegiale Besprechungen, zil welchen sämtliche Herren des Kultusvorstaudes eingeladen waren, dem Vertreterkollegium eine gewisse Direktive gegeben wurde". Und es ist charakteristisch, daß die „Wochenschrift" diese Stelle des Berichtes gesperrt druckt, denn in diesen kollegialen Besprechungen und in diesen Direktiven liegt ja der Triumph Blochs und diese Vorgänge sind es, die wir stets bekämpften. Es bleibt jedoch unerklärlich, wozu der Knltnsvorstand noch eine Sitzung am vorigen Mittwoch inszenierte, nachdem doch die nötige Majorität schon kollegial überredet war und im Vertrelerkollegnun alles beschlossen wurde. Ganz ohne Erschütterungen find diese kollegialen Besprechungen aber doch nicht verlaufen. Die Indolenten selbst im Knltnsvorstande lvnrden aufgerüttelt, Männer, denen sonst die Knltnsangelegenheiten Heknba waren, sah nun plötzlich eifrig an der „Arbeit" und anch die so oft gerühmte Einigkeit des jetzigen Vorstandes hat einen gewaltigen Riß bekvnnneu. Es gibt Sieger und Besiegte und es ist nicht ausgeschlossen, daß der Ausgang der Wahl wohl anch auf die Parteiungen innerhalb des Vorstandes von nachhaltiger Wirkung sein wird. Unterlegen sind nicht die mißbrauchten Rabbiner, die über die erlebten Machenschaften erhaben sind, aber unterlegen ist in erster Linie das hiesige Seminar, das durch die Ablehnung seines Schülers, des Gayaer Rabbiners, der nicht nur mit jelner Predigt den nachhaltigsten Eindruck zurückgelassen, sondern anch, wie behauptet wird, auf talmndischem Gebiete bedeutendes Wissen besitzt, einen Affront erlitt, der, falls er nicht repariert wird, das Ansehen des Seminars vollends untergraben und seine Schüler in Oesterreich ganz unmöglich machen muß. Es gehört zu den Verkehrtheiteil des Kultusvorstaudes, daß er gewisse Institutionen wohl pro deeoro materiell unterstützt, ihnen aber die moralische Unterstützung, auf die ja solche Anstalten am meisten angewiesen sind, ans nichtigen Gründen versagt. Unterlegen ist ferner jene Fraktion der Hochtory im Vorstande, die von dieser Komödie angewidert, den Versuch machte, der ganzen Angelegenheit ein anständigeres Gepräge zu geben, aber gegen den Hochdruck der stets agilen und aktiven Clique zu schwach und zu wenig ausdauernd war. Zu dieser gehört auch Herr David Ritter v. G u t m a n n, der, unnahbar für die Liebeswerbungen des Dr. Bloch, in letzter Stunde den Kampf gegen dessen Einstuß aufnahm, unterlag, gar nicht zur Wahlsitzung ging, und sich schmollend in sein Palais zurückzog. Unterlegen ist ferner der im Unterliegen unermüdliche Dr. Alfred Stern, der in den „kollegialen Besprechungen" wohl den schüchternen Versuch gemacht hat, den Ternovorschlag der Clique zu bekämpfen, aber von dem Redestrom des Häuptlings der Blochpartei, Dr. Maxim S t e i u e r, sortgerissen wurde und dem sicheren Untergänge nur dadurch entgehen konnte, daß er zur Buße das Referat im Plenum übernabm. Da allerdings erstcahlte Dr> Stern in seinem alten Glanze; mit liberaler Wahrheitstreue soll er beh-auptet haben, daß die Vertranensmänner sich Lin stimmig für die vvrgeschlagenen und nunmehr gewählten drei Rabbiner ausgesprochen hätten. Unterlegen ist auch Herr Theodor Ritter v. T a u s s i g, der während der ganzen Zen den stolzen, unerbittlichen Ritter spielte, und im letzten Momente ltmfippte, und mit der von ihm sonst so verachteten Clique, zu Gunsten seines Kandidaten, Zablndowsky lachte unanfhörlich so sehr, daß seilte Augen davon ganz blutrot wttrden. Schließlich aber beruhigte er sich und wurde erttsl nnb nachdenklich. Er begann im Zimuter rasch ans ttnd ab zu gehen, dann drehte er sich scharf vor Sender um und sagte: „Hör' eimnal, meitr Bester; bu scheinst mir ein ehrlicher Mensch zu sein. Du gefällst mir. Deine Geschäfte stehet: jetzt, wie tnir ^'steint, sehr schlecht, denn deine Glaubensgenossen werden jetzt von dir nichts wisset: und nichts hören wollen." „Sie haben ganz rocht, gnädiger Pan," sagte rasch Braine, „ich werde mich jetzt sogar fürchtet: müssen, mich auf der Straße zu zeigen." „Na, also," fuhr Pan Zablndowsky fort, „da habe ich für euch eilte Idee: ich will euch mein Einkehrhaus in Za ließ ky verpachtet:, man wollte utir 400 Nttbel Pachtschilling zahlet:; ihr sollt es um 300 haben; packt euch mit euren Juden kiuderu zusammen und zieht hinaus. Den Pachtschillmg braucht ihr mir einstweilen nicht zu zahlen. Ich lverde wartet:, bis ihr das Geld znsammengespart habet: werdet. . Meine Bauern werden schon dafür sorgen, daß ihr verdienen sollt. Ha, ha, ha!" Sender und feine Frau waren natürlich einverstanden. Sie versicherten beide gerührt, daß sie die Wohltaten des Hern: Zablndowsky niemals vergessen würden. Mehr als zwei Jahre waren seither vergangen. -- Sender genoß einen fürchterliche:: Ruf in der Stadt. Was wurde nicht alles über ihn erzählt! Es wtirde als ganz sicher mitgcteilt, daß er jeben Tag ein Ferkel verspeise und an Samstagen Zigaretten rauche, es fanden sich auch solche, welche behauptetet:, er habe sich und die Seinigen getauft. In Wahrheit aber Ivar es bloßes Gerede. Sender war eit: ebenso guter Jude gebliebet: wie er es früher gewesen, mit dem Unterschied nur, daß er an die Allwissenheit der Rabbiner nicht blind glaubte. Was Braitte anbelangt, so wollte sie von ihn: und den Einwohnern des Städtchens überhaupt nichts mehr wisset: und sic hätte sich ihnen zum Trotz gerne anstatt Braitte Stefanie Dr. David, ein tvoyl tticht sehr ritterliches, aber mit Hinblick auf die Präsidt'nN'liwürde gewiß uützeclM Kompromiß schlicßcn mußte. Unterlegen ist endlich das Anieyen des Wiener Kulttuvorstandes in seiner Gesamtheit, der sich von den Einflüssen der Bloch-Clique nicht zu emanzipieren, und sich nicht einmal zu der mutigen Tat emporztlschwingen vermochte, die R a b b r n e r w a h l i n einer öfseutliche » Plenarsitzung v v r z n n e h m e tt. Der Vorstand ist wahrscheinlich der Meinnng. daß die Rabbiner nicht zn den Bedürfnissen der Neuwahlen gehören. Von den drei gewühlten Rabbinern wird Dr. David als Hilssrabbiner in der Levpoldstadt sine jure succcssionis, Dr. Fenchttvattg int Gcmeindetempel Fünfhaus und Dr. Grün wald int Gemeindetentpel Währing die Rabbinerfunktion ansüben. Die ersten zwei Rabbiner teilen sich anch in die Inspektion des Religionsunterrichtes und werden anch selbst Religionsunterricht an den Volksschulen erteilen. Charakteristisch ist es anch, daß Dr. G r ü n w a l d, für den am meisten „gearbeitet" wurde, bei der Wahl die wenigsten S t i m m e tt erhielt, während der Kandidat der Hochfinanz, Dr. David, beinahe einstimmig gewählt wurde. Das jüdische Volk hat in der ganzen Campagne nichts profitiert, als die Ueberzeugiillg, daß es nur dann vollständig gesnnden kann, wenn es sich der jetzigen Machthaber entledigt und die Leitung seiner Angelegenheiten selbst in die Hand irimmt. Das Unangenehmste und Schwerstwiegende bei der ganzen Sache aber ist nicht der Unstand, daß uns diese drei aufgehalst wurden, als vielmehr, daß uns der — G ü d em a n tt geblieben ist. Allpolnische Trättme. K r a k a tt, Mitte April. Wir befassen uns hier mit einer einschneidenden politischen Frage desgalizischen K r v n l a tt d e s mit solchem Nachdrucke, weil diese Frage anch vom jüdischen Standpunkte von großer Wichtigkeit ist. Wohnt ja in Galiz'en das Gros der jüdischen Bevölkerung Oesterreichs; es könnte in diesem Lande bei einigem Einhalten der Basis der Gerechtigkeit seitens der österreichischen Zentrale und der polnischen Nebenregierung ein geistig und leiblich hervorragerides Israel erblühen zu Nutz und Frommen des gesamten österreichischen Staates. Das wäre zu schön gewesen. So wenig eine Mutter ihr Lieblingskind vergißt, so wenig kann der Schlachziz seines Paschaliks vergessen, jener verblichenen Herrschaft über seine Leibeigenen, seine Bauernsklaven, wie nicht minder über die Beutel der Kaftanjuden. Wohin sind sie doch entschwunden die seligen Stunden der polnischen Paschas — und soll es denn gar für alle Ewigkeit vorbei sein? Nein! Noch kreist polnisches Blut in der Schlachta, noch ist Polen nicht verloren, so lange die edlen Herren Kavabels umschnallen und ihren adeligen Leib in bunte Kontuschen stecken können. Die säbelrasselnde Insurrektion von ehedem in partibus in fidelinm, der Grimmzorn gegen Germania, richtiger gegen Borussia und Rnssia zittert in Galizien bedenklich nach. Der stille Kampf des einköpfigen weißen Adlers gegen den zweiköpfigen s ch w a rz en wird mit entschiedener Vehemenz geführt — aber loyal tutb mit Glacehandschuhen. Und Oesterreich gibt nach und weicht stets zurück. Der polnische hungrige Adel rückt in gutdotierte schwarzgelbe Posten ein. Kein Wunder, daß dabei das Schwarzgelbe auseiuanderweicht und die anderen Stämme dieser Provinz das Schwarze und das Gelbe der Paschawirtschaft zu fühlen und zu sehen bekommen. Wie lange noch wird der Polenklub die Regierung oder Jadwiga trennen mögen. Als die Einwohner des Städtchens aber sahen, daß Sender ans den: besten Wege ist, ein wirklich reicher Mann zu werden, da wurdet: sie gegen ihn milder gestimmt nnd trachteten wieder, gutfreund mit ihn: zu werden. H. St. Chamberlain über die Inden. Als Ausfluß des Judentums ist außerdetn das Ehriftentum vom Hause aus eine anarchische Macht, eine antipolitische. Daß die katholische Kirche ganz andere Wege ging :u:d eine politische Macht erster Größe wurde, ist einfach den: Umstande zuzuschreibet:, daß sie die klare Lehre Christi verleuguete, itttb dafür die römische Staatsidee loieder anfgriff — wenn auch nur die Idee des verkommenen römischen Staates. * ■ .... . Von den Semiten habet: einzig die Judet: au unserer Kinltur positiv nntgearbeitet und auch, soweit ihr sehr affitmlationsfähiger Geist es ihnen erlaubte, sich als Erbet: an dem Verttlächtnisse des Altertums beteiligt. Den Widerpart zu der Verbreitung dieses winzigen und doch so einflußreichen Völkchens bildet der Eintritt der Gertnanet: it: die Weltgeschichte. Auch hier sehen wir, Ivas reine Rasse zu bedeutet: hat, zugleich aber auch, was Verschiedenheit der Raffet: ist — jenes große Naturprinzip der Vielseitigkeit, sowie der Ungleichheit! in den Anlage::, welches heute fade und igtwrante Schwätzer Weglengnet: möchten, dett: Völkerchaos entsprossene Sklavenseelen, det:en einzig im Uitet der Charakter- und JndividualMtslo-sigkeit Wohl zumute ist. Noch ünnrcr stehet: sich diese beiden Mächte — Judet: und Germanen — dort, wo das neuerliche Umsichgreifen des Chaos ihre Zi'tge nicht verwischt hat, bald feindlich, stets fremd gegenüber.