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Jüdisches Volksblatt · 1902-10-24 · 43 (24.10.1902) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
4 (1902)
Issue
43 (24.10.1902)
Date
1902-10-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, Fjvuag 24. Oktober 1002 Nr. 43 ' -nkr.I^'-a' Ailf dem Gebiete des Antisemitismus besorgten dasselbe Geschäft, wie oben erwähnt, die Volkepartei und der agrarische Flügel und ihre Organe, der .AMcotuuiny" imb der , Magyar Orszag1*, von den Provinzklässern, wie z. B. dem „Westungarischen Grenzboten" ganz zu schweigen; das letzterwähnte edle Blatt treibt seinen Edelmut so weit, daß es im redaktionellen Teil die Juden beschimpft und im Annoncenteil mit echt ural-altai'scher Grazie von den Juden den Bakschiseh entgegeuilimmt, wobei man allerdings den Preßbnrger Jude u, die in einem solchen schamlosen Lumpenblart inserieren, nicht den Vorwurf ersparen kann, daß sie selbst diese R e p t i l i e n p r e s s e züchten. Damit sind aber die Kräfte der ungarischen Regierung nicht erschöpft. In ihrem Sold steht der bekannte Wiener Ober sch mock. Derselbe bringt das Kunststück zuwege, sowohl von der österreichischen, als auch von der ungarischen Regierung sich bestechen zu lassen, Cr hat die Ausgabe, den antisemitischen Blättern d i e ■ Inden a l s die eigentlichen Hetzer gegen die Habsburger u tt b Oesterreich z n denunzieren. So lancierte dieser Tintenkuli letzthin folgende Lüge: „Eines der interessantesten Momente in dem Kossuth-Rummel war der Umstand, daß am ersten Tage der Debatte von Seite der Kossuth-Partei lauter Inden (Lüge!)' na£lcn auf'Sii 21.411. Tor Grüiwunqsfoiws in Aktion traten und daneben die Beobachtung, daß ihre j zx-. 40 907.30. Anerkennend müssen wir die Verdienstv Versammlung, die deinnächst stattfindet, seinen Rechenschaftsbericht gl>. ersialien. Tr. Schwarz legt Wert auf eine Gleichförmigkeit tu dem Gvlrcsdicnße. Auch sollte damit gebrochen ivcrdcn, daß nur Reiche in den Vorstand getvählt iverden; auch der kleine Mann soll Einfluß iu der Ratsstuve erringen. Dr. Kahn: ES sei schon ein Fortschritt, daß man überhaupt Wählerversammluiigeu abhält. ES weht ein anderer Zug im Judentum. Tie Tempelfrage iverde am besten dadurch gelöst, daß man tvähreud der hohen Feiertage für genügenden Platz sorge. Tor Vorsidoildo schlüffi hierauf die Bersanunlnng. Er erklärt, das; dar Bezirk sich mit Freuden der Opposilwn anschliesten lverde. Brünn. lJsraelitischer Freitisch-Bereich.) Aus dem jetzt erschienen 'stechenschaftsberichte für das Schuljahr 1001/2 ist der in jeden Beziehung erfreuliche Fortschritt dieses ivirklich für die studierende Jugend nützlichen Vereines zu ersetzen. Tie Anzahl der Kostgänger ist in den fünf Jahren des Bestandes dieses Vereines von 107 auf 118, resp. 128, 188 und 140 gestiegen. Der Verein zählt 1207 Mitglieder mit einem Jahresbeiträge van M. 15 722 gegen K. 10 820 im Vorjahre. Tie Ein-, imtzmeu des Verein.es, Mitgliedsbeiträge inklusive Epen den. lind Zinsen beliefen sich auf Sl. 22 082.74, die Alis Angriffe auf die Dynastie mit schlecht verhaltener Freude vondes Eiefchäftsleiters dieses Vere Seite der jüdischen Mitglieder der liberalen Partei anfgej Witrafskn. der in unermüdlicher, uommen wurden, ungarische Regierung Juden bei der Krone von den Inden verfolgte Schäfchen hin. du noch mehr? . . . Vereines, Herrn Alois 'Bahnhöfe von einer vielhulndevtiköpfigen Menge mit Johlen lmd wüftenl Geschimpfe empsangeil. Die de lllonstriereirde Vsenge umzingelte Herrn Back, der den Weg in die Stadt allein zurücklegte, verfolgte ihil, drohte ihn mit Alifhenken, Totschlägen, und Aiehiiiticheur. Jiis besondere rief der tschechische A bgeordnete RVicWädter: „Herr. Back müsse es büßen, was an der tschechischen Kammer-Minorität verbrochen wurde." Anr dem kalt blütHgen Auftreten des Herrn Back, Ivelcher der Menge zu rief, das; es denn schlecht ergehen lverde, der ihm tätlich nahekomme, ist es zu danken', das; es zu keinen weiteren Jätlichkeiten kam. Der Hanfe war indessen, inuner mehr uugeschlvvlleii, bis endlich Herr Back, von dem des Weges kommenden Proffiritzer Polizeirate in Schutz genommen, iir Begleitung desselben und mehrerer Schnbllmte nach Hanse gelangen konnte. Wien. Bei dee behufs Pvrstaiids-Ergäuzuugs-Wahl am r>. b. M. stattgefimdeueu außerordentlichen Generalversammlung des Adaß-Jeschllruii-Aethaus-Vereins, l>. Bez., Harmoniegasse 8, ivoselbsl 11 ordentliche Mitglieder anwesend ivarcn, lvurden die nachstehenden Herren, und zivar: Jakob Lauterskein, Markus Stern, Philipp Tebner, Lazar illvth, Albert Weiß, David Hoffmann, Jonas Ehreureich, als^weitere Vorstandsmitglieder und die Herren Israel Jner und Moses Rainer als Kontrollore gewählt. Die Tiszn Ezslnrcr As faire. In Bezug auf die Aeußerung des Angeklagten B ö t t i ch c r , die ungarische Negierung habe die Asfaire Tisza-Eszlnr versumpfen lassen, veröffentlicht Herr,Justizrat Dr. H. M. Cohn folgendes: „Die Behauptung, die ungarische Hl'r; was beaebrst! ivaren-Erzeuger-Genossenschaft bemerkte Kommerzialrat Wilhelm habe ihm gegenüber eine dahingehende Mitteilung gemacht. w v 0* D wv l { r'h n if rr f tu im m*r ritt v^rfnt forrnni'n nrM’trhff'fiMT Vf itnirnm#» <r\ . m 1 .. >..^ ."...c-, ... n: . l. l c — ly* .r. «I . , r~.L i o ch o ft rt { iu seiner an die Schülerinnen gerichteten Ansprache Die Behauptung des Fürsten Liechtenstein trägt deutlich den - unter anderem, daß sich m letzter Zeit in den Artikeln Wasche, pe£ ,yL- Unwahrheit. 1. Warum ist Fürst Liechtenstein mi! B l n s e n n n d K o n f e k t i o n ein außerordentlicher Auffchwung Mitteilung erst nach dem ' "! vollzog. Wahrend früher die Wiener Wäsche-Erzeuger und Kon- ° fcktionäre gezivnngen wareii, ihre Modelle ans Frankreich zu bej ziehen, feien s i c jetzt in der Lage, ihre Erz eng - j u isse m a s s s e ii h a f t na ch dem A u s l a ii d e g tt lie -! fer ii. Insbesondere entwickelte sich ein starker Export nach j Schweden, Norwegen, Holland und England. Auch in Frankreich, den Stemmit seiner ode des Grafen Nndrassh an die Oeffentlichkeit getretenV 2. Es ist nicht denkbar, daß Graf Andrassh, der doch kein Kretin war, einem politischen Gegner erzählt haben soll, er Hube eine Untersuchung in falsche Bahnen geleitet, und zwar im Gegensatz zu den Bestrebungen und Agitationen eben der Partei, der Fürst Liechtenstein angehört. Eine derartige Erzählung einer Inland. Preßprozeß Schwer contra ___ . ... .. .. r..M. .., _..... ...u Am 17. d. M. 'fand die erste Berhandlun-a in dem Proden Wienern gelungen ihre Erzeugniste abzusetzen Es kommen tenstein auch bei anderer Gelegenheit sich als Lügner erwiesen, r eantra £ Raltslllatt" ffnfl (Tckmminucf) nt letzter Zeit zahlreiche anslandi,che Kanslente nach Wien haben die Söhne Andrassps erklärt, daß die Liechtenstein'sche eigenen Schusterei ist einfach ausgeschlossen. — Wenn ich nicht irre. Jüdisches Volksblatt", welches bisher tonangebend mder Wäsche-Konfektion war, seines Hai die „Neue Freie Presse" darauf hingewiescn, daß Fürst Licch- .f““ f' .. *'’*.‘. 1C' . - ... .... .. ... . . unj) Be- Schwer «ntr- „WdisthÄ B°lksblatk" statt. Schwer. » »Stajtart Ä. yiebaftcur des „Deutschen Votksbtutte.s", klagte wegen Früher interessierte sich kein Llnsländer für die Wiener Wäscheeiner Stelle in imferem Artikel „Zur Revision des Pro- Erzeugnisse. — Tic zitierten Bemerkungen des Kommerzialrates Zefses Hilsner". Da der Autor nicht eruiert wurde, er- Sclwslal, die derselbe in seiner Eigenschaft als Genosscnschaftscy«r„;rmj. si™ Vorsteher machte, daher einer Authentizität und Notorltat Nicht ent- Begirksgerlcht ^yoFfstadt dm Anklage wegen hehren, sind nicht aufgetragen, nicht geschminkt lind entsprechen vollnachlafflgung der psllchtgemaßen Obsorge. Unser Verständia den Tatsachen Es kann sogar behauptet werden, daß diese KM'v'ch m ^ö^iu.uu*. um mu ucl o;7„'c» -lujuujul! ,uyia yv/rr/ «ii* ■0 r . «ii Wähler,chaft ln engeren Kontakt zu treten, veranstaltete Advokat ErAer Karl ^tfc^lv bot dm ^ahrtzelGbeWelv für dle Bemerkungen hinter den Tatsachen zuruckbleibcn. Bel dieser Ge- Dr. Reisch-Goldhacker, der sich bekamitlich um ein Gemeinderatsrnkrlmrmerte Sleugerung an; der Vorsltzende ließ denselben legenheit verdient konstatiert zu werden, da,; die Wiener Damen- Mandat aus dem dritten Wolstkörper bewirbt, am 16. ds. in der zu uni» vertagte zu tÄfem Zwecke Me Verhcmdümg. 'Ät .' Wien. Dev Vorstand der Jüdischen Toynbee-Halle lieh von jüdischen Firmen eingeführt und gegründet worv „ uv w v, in Wim versmdet folgende! Mitteilung: In wenigen Htz Pt tlnd auch derzeit nahezu ausschließlich von jüdischen sndu- Bgrsitz führte. Herr Dr. Reis ch entwickelte in einer länger Tagen etöffr« die Jüdische Toynbee-Halle, 20. Bez., lSMAlU-.K Karajangasse 20, wiederum ihre Pforten. Am Sonntag hanptung unwahr sei; doch kann ich hierüber keine nähere Mitteilung machen. Ich lverde Ihnen solche noch sogleich besorgen. Inzwischen kann ich Jhneit dafür einstehen, daß Liechtenstein mit seiner Behauptung erst nach dein Tode des Grafen Andrassh hecvorgetreten ist." Jüdische Wühlerversammlimg iir Czernowitr. Um mit der deutsch-israelitischen Volksschule eine Wählerbersammlung, die massenhaft besucht >var und bei ivelcher der Vizepräsident, des „Jüdischen V o lks v e r e in e s", Herr Lazar Roth, den längeren bisherigen Gemeinderate eine nnfrnchtbare bleiben mußte, warnte vor einer Lebensmittel, zu deren Behebung, wie er an dem Beispiele anderer Städte zeigte, eine moderne Gemeindeverwaltung überaus viel beitragen kann. Dr. Reisch mahnte die Juden, die allen Nationen mit gleicher Objektivität gegenüberstehen, zur Einigkeit, welche umso zutreten, tvobei jede Hintansetzung der einen Volksklasse auf Kosten qeiste, dem Fleiße, der Opferwilligkeit nnd Opferfähigkeit jüdi StttTaiancjcme 20, wiederum üire Pforten. AM 'Sonntag swer Jirmen cinsta und allein ist es m danken, wenn die Damen- ^_< 'ch,-. ij,, c. j. ~ r ’ 03/ , c rv 0 It.1,u . „ 7. ' k1-; £; r überstürzten Reform des Gemerndestatutes, welche eme Ernschran- ÜM —'6. b. SDf. tritt biejc l'Oi [egen^tei^ h>trfcm>e ^3x1)tltutiorc lüaic^e-Äiüui'cf'ttonS^^nbuitnc iOcitctTctcfj§ etncu fcunrt ßearjntcn tucfcutlidjcu Rechte des @ctixciubctcttc§ btiuQcti biitfte, itl ba§ brittte ibrcS ^ösftGnbeS rvnUm* 9firfirnVmmrr m»nDHirm'n. wenn Ire eine nmrnunaelnetenbe Siellxmcr ... .. <c. Zwei Jahren geleistet und eUveicht einer von^ms herausgegebenen kleinen .. .. _ m _ imfer Kaffier Herr Johann Kremenezktz, 9. Bez., Nutzziveig nur aus heimischem Boden zu kultivieren; dank ihrer Findig dovfevstraffe 10, mit Vergnügen jedem zusmdek, dev eilt feit, ihrer Geschäftsroutine, ihrem der Mode allpassenden Ge- Jrrteresse für unsere Schöpfung bekundet. Der Eröffnung schmack ist es ihnen gelungen, auch das ausrvärtige Absatzgebiet zu rtrrt fl}™-,-.ox k erobern, was freilich liur Mit dlnfwand phynsther und materieller und Kreunde der VonnbfrMe mau“ In wette b« 1" vnmochtc, We,w»f. IjBljcv zu ocrauschlazm ^f^dttNchcb ÄchOny äls'Äc zUVH- ° Wuyim una st>reunoe uu -roynoee-.yane voraus, m welker oer ,nid, als es ihnen an jedweder Forderung ,eitens der hiezu be- M'n-cr,-i-vcn-lK d.-i, c>si,'nbcn-cn Lmeck vocsJlm B,>,B Obmann Herr Pr-f«ss°r Tr. Adolf Schwarz, Rcktor des nchme» »««se u>m,g-lt-. ju dui; iiauf Schritt und TE Wid°ru,!d Spultuuq h-tz°tzutuf°u. Dr R-isch vtstpmch fL lsr.-ttzeologljchen Seulmars, über „dle Ausgabe und das stand begegneten, den zu bewältigen mir durch zähe Ausdauer, nur kn seiner Wahl liur für sachliche Arbeit in der Gemeinde ein- Wirken der Jüdischen Toynbee-Halle" sprechen wird mnnhrii ao- ----- - - - --- --- ---- - - - — - - - - Wählerversammlung in Favoriten. Der „Ii Volksvevein" berief für den 20. d. M. in O-czer eths legener Zeit festznstellcii. Wir begnügcil uns heute damit, das Restauration eine jüdische Wähl-erversa-mmluna ein. ^Der Urteil des Genostenschaftsvorstehers der Wiener Damenloäsche- Saal war mit Büraei-n nMusst dia aarna dam natianalon Branche, Kommerzialrat Schostal, 311 registrieren, um damit die cm war IMI -ourgern gcsUltr, me gerne vem nationalen Nichtigkeit und Verlogenheit der anti>emitlschen Partei gegenüber Weckrufe ln diesem antlegmen Bezirke gefolgt waren. ' jüdischen Industriellen, Ge!verbefreibe^hdeiI iliid Kanflenlen ad H. Plaschkes schlägt Herrn Seligmann als Obmann des oeutiis ZN deiiionstrieren. Die bevorstehenden Wahlen dürften Tempelvereims als Vorsitzenden vor; derselbe wird per' sweifersohne dazu benützt werden, allerhand Beschuldigungen und Die Inden iverden dein Herrn Skedl die richtige Antwort geben Akklamaüon gewählt und erteilt Dr. Jakob Kohlt als T^rdachtigungen,gegen uns zzuden wegen Niederganges der hennl- G^ss schütze uns vor solchen Fremiden, mit den Feinden werden Ref°rontw dL Wort. Dms°lb° weistfdarauf hin, daß . Tr-PP«. «Dos RLmlm°rd-N-ä.ch-n.. « jetzt toben, erinnern die jchigen Machthab schrittliche für Entwicklung durch unentwegte Verfolgung des borgesteckten Zieles möglich ge ___ v...... ‘ ^e,Cn 9hltcii &.^Vb?Vn heimischen Industrie ist <-,eL. linderen, jede einseitige Parteipolitik aiiszuschließen sei. Nach „BUMhche ein ganz respektabler. Wir behalten uns vor, dcliselben zu geihm sprachen die Herren Lazar Roth, Dr. Mayer-Ebne^ On.i m,r «na rw«. Srnmf h^a GR. Dr. Werder und Redakteur Stekel von der „Bilk. Post". . . Herr Roth vergleicht das Vorgeheir des Abg. Dr. Skedl, der die um damit me ^,weil durch die bau ihm favorisierte Bürgerpartei gewiiinen will, mit den Lockrilfen des Fuchses in der Fabel, der den Fisch, um ihn von den Fischern 311 retten, ins Trockene unter seinem Schuhe bringen möchte, iim ihn sodann iimso leichter vertilgen zu können. j. «rmrrh^nS^lC Tf1 tU‘ Oememde wtlden von-. Zeuqmsaussaqe, sowie wegen Verbreitliug falscher, llll- Jülb .Zl'^mtseriüm | ,^iger Gerüchte nach Paragraph 808 St.-G. 511 öerant* ^Zri: T• , o «xu7 p ruhiger Gerüchte nach Paragraph 8( Bezirke gar keine Gelegenheit, Männer ihves Vertrauens smiii. nliii. rfwirm rfwrw iwv J .'•'vr"v V^vfv^ 'r";;.rT.. °‘V rr,v,,vv‘ m entsenden da ne dnn-b die qnFs,le,-,nasse'n, deiynnlnr™ 'vollen, „wallt Hanet hatte gegen ihren Tieiittgever vor, welche die 3-ahlgkeit und den Willen haben, zu arbeiten und ers ~ - lc^ --u ^>vhleunaiit.ni der „mtialcn; ^n-'efjrca’n Monaten die Beschuldigung erhoben, das; Adler derlichensalls auch Referate zu übernehmen. Die Zahl allein e ihr nachts, tvähreud sie schlief, Blut abgezapft habe. Das tchnde nickst, immer, die Qualität sei viel wichtiger und deG Bezirke erdrückt werden. Man hat Beizirksailsschüsse teils wählen lassen, teils ermannt, aber ihnen gav keine Agenden .zugewiefen. Theoretisch sind die einen der Ansicht, das; Dev l beschütz überläsch sie ganz privater- Initiative, mvindeblilld ist entstanden, weil Dr. Stern das dringende Bedürfnis hat, noch irgendtvo Präsident zu iverden. Eine sonstige Eristeinizberechtigung Hai der Bund bis jetzt nicht aufzuweiseu. Strnsiberg bedauert, daß die gewählten Oppositionskandidaten Eltbogen und Gewitsch nicht mit den Wählern in Berührung 'T'itrt (ZZ j-rtltrt (,y.r> Ik-, rt ACf t_- MädckM wurde sofort seitens der Jägerndorfer Govichtsärzte, sowie seitens der Gerichtsärzile in Troppau irnb des Primarius des schlesischen Landesspitals Dr. Ziusmeister llntersll.cht. Die Ae.rzte wiesen bauanf hin, das; lmbedeuteude Rfftztmludeu auf der Sohle, mir ganz oberflächlich und gar nicht linier bt'e Epidermis der Haut gedrungen seien, so das; die Vermutlmg nahelag, das; sich die Hanel, eine hysterische Fralleusperson, diese Verletzungen selbst bei gebracht habe. Gegen Marie Hanel, die sich als Zemgiu' vor dem Untersuchungsrichter iu Widersprüche verlviekelt und eine nachweisbar falsche Zellgenallssage abgelegt hakte, traten. Die Steuerkommission lag in tiefem Schlaf, vor zwei 1 tvnvde die Anklage erhoben. Leopold Adler hatte Ü6cfl> Tagen bekam der Redner eine Einladinig behufs Sitzilng zur Steuerdies tvegeu der gegen ihn Vorgeb rach ton Verlellmdnngen bemestnng; von einer Subvention sei aber nicht die Rede. '' ~ ■' ■ - —'* ■ Plaschkes hebt hervor, daß die Kommissionen nur dann zusammenberufen iverden, wenn es sich darirm handelt, Steuern zu erheben. 18, von den Knltnsräten haben ihren Sitz in der inneren Stadt, fünf iin ztoeiten Bezirke; die meisten von ihnen haben also absolut keine Kenntnisse von dem Bedürfnis der Bezirke. Pollarzck betont, daß die Tempelfrage nicht dringend sei. Dr. Roseiithal Iveist darauf hin, daß .Kirltnsvörsteher Gewitsch deshalb nickst erschien, iveil er zu dieser Versammlung n'ckst geladen!var. G. werde Otelegenheit haben, in einer zionistischen die PrivahEhrt'ubell'idigungsklage augestreilgt. Marie Hanel ivtlrde sämtlickM Delikte schuldig erkannt und zkl einer Kevkerstmse bon vier Momateil verurteilt. Wenn die Juden den Deutschen die Kastanien aus dem Feuer holen. Aus Proßnitz schreibt mau dein „Mährischen Tagbtatt": Die Kammer täte Back und Pollak wurden Samstag abends 7 Uhr, von der koilstituierenden Kammersitzung aus Olmütz heimkehrend, auf dem Ptoßmtzer bis nun, schon allein fertig iverden. Herr Dr. Mayer- Ebner bespricht das Auftreten der deutschen Führer in der jüdischen Jsreisiunigen Bürgcrpartei", hebt hervor, daß die Juden im dritten umso- Wahl- Juden in die den zufolge seines Mandates häufig von Czernowitz abtvesenden Führer der Partei, Dr. Straucher zu uiiterstützen und zeittveilig nach Kräften zu vertreten. GR. Dr. Wender führt aus, daß in den Gemeinderat In erster ßiitie_folclje Männer zu entsenden sind, ." ’ rforentdeshaw müsse ans die Wahl intelligenter, junger Kräfte das Hauptgewicht gelegt iverden. Nedaktenr Stekel kritisiert in scharfer Weise die jüngste Bierrecte Bürgerpartei und iveist mit aller Entschiedenheit das Eingreifen Skedls zurück. Sein ganzes Tun erschöpft sich in Gründllllg von Vereinen, ivelches Geschäft er immer auf Kosten der Inden besorge» ivill, die jedoch uueutivegt au ihrem bewährten Führer Dr. Strailcher halten und dein sie auch treu bleibeir ivollen. Von den Kandidaten fordert Redner, daß sie nach der Art, wie es Dr. Reisch getan — den er wärmstensdenWählern empfehle —- vor die Wählerschaft trete und darlege, lvie sie die Gemeindebertvaltnug sich denken, in ivelcher Weise sie ihre Tätigkeit entivickeln! ivollen, und ivelche Stellung sie zu den obschwebeuden Fragen einnehmen. Dies müsse eine Art Prüfniig sein, der sich jeder Kandidat unterziehe. Dr. Reisch habe sie bestanden. Alle Redner betonten, daß die Juden nur unabhängige, arbeitsivillige, arbeitsfähige, illtelligeute Vertreter entsenden sollen, weil sie als Minorität nur durch Argumente überzeugen und für sich gcivinnen können, iveshalb die aWhl des Advokaten Dr. Reisch-Goldhacker nicht genug tvarm anempfohlen iverden kann. Die Versammlung nahm unter großem Jubel eine Resolution an, in ivelcher 1. dem Abgeordneten Dr. Straucher für seine aufopfernde, rastlose und mühebolle Tätigkeit der Dank und die Anerkennung ausgesprochen ivird, 2. der Wille ‘rer versammelten Wähler dahin 5mir Ausdrucke gebracht wird, daß Herr Dr. Reisch-Etoldhacker vom offiziellen unter Leitung des Herrn Abg. Dr. Straucher stehenden Wahlkomite^ als Kandidat in den Gemeinderat aus dem 3. Wahlkörper auf-

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