Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 4 (1902)
- Issue
- 22 (30.5.1902)
- Date
- 1902-05-30
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt «0. Mai 1902 Nr. SS im großen, worüber wir m der mieten Nummer des Ausführlicheren berichten werden, lieber seine „nttlevweile auch in Wien' bekannt gewordenen Erlebnisse m Bukarest sprach er mit großer und durch die Umstände gerechtfertigter Entrüstung. „Es ist geradezu eine unerhörte Kühnheit, in einem Athemzuge Zu behaupten, dass man den Ausländem nicht feindlich gesinnt sei, wo man einen ausländischen Schriftsteller, einen Bürger der Republik nicht nur verhindert, Versammlungen abzuhaltm, sonder,: ihn geradezu moralisch zwingt, das Land zu verlassen; selten" wohl ist die Pflicht der Gastfre,mdschaft so schnöde verletzt worden." Zum Schlüsse sagte Bemard Lazare: „Die Heren Bulgaren und Griechlinge, die in Rumänien jetzt das große Wort führen, haben diesmal die Rechnung ohne den Wirth gemacht^ Sie haben bis jetzt ganz meisterhaft verstanden, die öffentliche Meinung in Europa einzulnllen, aber jetzt nehmen sie mit Schrecken rvahr, dass die Stinnne der Wahrheit nicht mehr unterdrückt werden kann, wir haben ja bei der Dreyfus-Affaire gesehen, dass man die Sache der Gerechtigkeit nicht begrabe,: kann." Dabei leuchtete ein stolzes Lächeln auf seinem Gesichte. Die Gechen über die jüdische Politik. Die mährischen Handelskmmnerwahlm sind vorüber, aber noch haben sich die Geister nicht beruhigt. Die kommenden Landtagswahlen werfen ebeir bereits ihre Schatten voraus; auf deutscher und czechischer Seite rüstet man sich bereits für dieselben uiib wirbt um — die Juden. Im Nordmährerbunde wurde auf 6 Jahre die Judenfrage von der Tagesordnung abgesetzt, toie die „Ostdeutsche Rundschau" deutlich durchblicken lässt, mit Rücksicht auf den czechischen Ansturm auf die deutschliberalen utü) deutschnationalen Positionen^, während andererseits von czechischer Seite die direete Aufforderung an die Juden ergeht, sich mit den Czechen zu verständige,:. In dieser Richtung ist sehr bemerkenswert der Leitartikel der Prager „Politik" vom 24., betitelt: „Das Census- und Umgangsspracherr-Dmtschthum in Mähren". (Epilog zu den mährischen Kammerwahlen.) In dem diesbezüglichen Artikel heißt es unter anderem: „Ein Umstand fällt da aber nicht wenig ins Gewicht: das Verhalten der Judenschaft. Diese stand bis jetzt sozusagen bis auf den letzten Mann im deutschen Lager. Auch der i,unter stärker und entschiedener auftretende Antisemitismus im deutschen Lager hat daran wemg geändert. Tte^ Juden lassen sich mhig ans den deutschen Vereinen ausschließen und bilden dann besondere Ghettovereine mit einigen Renonvinierchristen. So ist bereits der deutsche Schulverein organisiert, so die Tumerschaft, so soll demnächst auch der deutsche Nocdiuährerbmrd organisiert werden. Man will noch weiter so gnädig sein, jüdisches Geld anzunehmen!, abu: die Juden sollen sich auf ihre eigenen Gruppeir zurückziehen, wodurch ihre Ohmnacht stabilisiert erscheint. Bei den diesjährigen Handelskammerwahlen in Mähren hat sich nun zrun erstenmale ein Theil der Jndenschaft von den Deutschen losgelöst und sich entweder der Taubenpärchen, beschrieben in hunderttheiligen Romanen mit spannenden Fortsetzungen, bildeten eine sehr willkommene Abendkost auch für den abgehetzten jüdischen Arbeiter. Aber da einmal das Feld mit Unrath gedüngt war, begann bald darauf unter viel Nützlichen und Gutem, wie Uebersetzungen der besten Erscheinungen aus der eurropäischen Literatur, auch nianches Eigenartige, das einen gar seltsamen Drift ausströmte, emporzuspricßen. Der zartsinnige Lyriker Morris R ose,r seid erstand, der Dichter des neu geschaffenen jüdischen Arbeiters, der die Klänge seiner Leier dm Leiden des „Grünen" widmete, die aber bald darauf auch jenseits des Meeres vernommen wurden. Das ist kein pathetischer, sentimentaler Dichter, dessen Seele vonr Scheine des Mondes und dein Dust der Blmnen augeregt wird, sondern einer, der ständig untrer der Wucht der rasselnden Maschine steht und der seine Lieder in aller EUe in den wenigen Minute,: niederschreibt, die er der Muße, dem Schlaf und der gefürchteten „morte saison" „bringt. Auf dem schmutzigen Bode,: der Londoner und der.New-Uorker Ghettos auferzogen, wiederhallt in seine,: Versen „die Musik der armen Leute", das S:,rreir der Räder, die einen nichts angehen und die man doch den ganze,: Tag warten nniss, und der Schrei der Kinder nach Brok, die man so selten sehen darf. Wie ergreifend ist die Schilder:mg der Seelengualen jenes Arbeiters, der die ganze Härte der ungewohnten Arbeit erträgt, um nur sein Kind zu erziehen, das er aber n:,r eimnal in der Woche zu sehen bekommt, das noch im Vettchen schlummert, wenn der Vater des Morgens in die Fabrik geht und des Abends, wenn er von dort zurückkehrt, bereits zur Ruhe gegangen' ist. Seiner Muse fehlt die tiefe Ruhe jener Gewässer, tvelche in sich die ganze helle und doch so geheinmisvolle Welt tviederspiegeln, sonder,: sie ist wie der brausende Strom, der unaufhörlich an die Felsen schlägt, die ihn eincnflcn, und dieses ewige, vergebliche Ringen hat in sich etwas Trauriges, Schreckliches, aber auch Grandioses, das den Zuschauer packt und fesselt, trotz des Stmnbens, welches ihn beim ersten Anblick befällt. Und seine Arbeiter sind nicht jene seit Generationen gefesselten Sclaven, denen schon längst der edelste Theil ihres Menschenthnins, der Sinn für das Behagliche des Familienlebens verloren ge- Stüranenabgabe enthalten oder direct mit den Böhme,: gewählt. Nanrentlich geschah dies in der Olmützer Handelskaminer, wo die Juden außerdem durch die Mlchnung ihres Eandidaten brüskiert worder: tvareu. Die Gründe, welche die mährischen Juden zun: Nachdenken darüber drängen, ob denn die jetzige Politik der Jude::, vermöge deren sie sich in den Dienst des judenfeiudlichen Rassendeutschthmns stellen, richtig sei, sind zu gewichtig, als dass es bei den: diesjährigen erster: Versuche bleiben, sollte. Sie stehen thatfächlich vor der Wahl, enttveder zun: deutsche:: Antis-emilismick de,: böhmischen hinzuzufügen, oder sich mit den: böhmischen Volke, in dessen Mitte sie lebe,:, zu verständigen." Die Juden sind getviss dazu bereit, sich ntü den Czechen zu verständige,,, ebenso tote mit den Deutschen unid alle,: übrigen Völkern der österreichischen Monarchie aus den: Boden dev vollen nationalen Gleichberechtigung, der nationalen Autonoinie. Wir verkenne,: durchaus nicht die Sünden jener assimilatorischen deutsch thümelndei: jüdischen Führer, die sich in Böhmen und Mähren als Sturmbock für einseitig deutschnationale Tendenzen gegen die Czechen und ihre berechtigte,: nationalen Forderungen missbrauchen ließen. Wir verurtheilen diese Politik, und so weit die Czechen das gleiche Recht mit den Deutschen erstreben und auch die Juden bei Erlangung desselben unterstützen trollen, müsse,: die Juden Böhmens und Mährens auf ihrer Seite stehen. Aber eine ähnliche czechische Hegemonie gegenüber den Deutschen, tvie sie in Galiziei: die polnische Schlachte gegenüber den Ruthenei, und in den Ländern der ungarischen Krone die Magyarei: gegenüber den.Nichtmagyaren geltend „rachen, können toir ebe,:sowenig als Juden wie als Oesterreicher fördern. Wir Inder: trollen ein aus derG leichberecht i g u n g aller seiner Völker dies- und jenseits der Leitha basierendes neuorganisiertes österreichisches Völkerreich, das Recht, sich national auszulebeu, das tvir für uns fordern, die nationale Autonornie, soll auch jedes andere Volk der Gesmranimonarchie besitzen. Leider ist die Zahl jetwr Politiker in: czechischen und noch n:ehr in: deutschen Lager eine geringe, tvelche die Gleichberechtigung und den nur auf Grundlage derselben möglicher: nationale,: Friede,: zwischen Dräschen, Czechen und — Inden will. Die deutschbürgerlichen Politiker in ihrer überwiegende,: Majorität trollen in Cisleithamen.eine ähnliche deutsche Vorherrschaft etabliere,:, tvie es seit Bestand des Dualismus den Magyaren irr Transleitha,üei: gelungen ist, urtb dazu sollen, wie jenseits der Leitha, die Inden Vorspamrdienste leisten. Aber die Nationalitatenbetvegung, auf Grund welcher jeder Volksstamm der österreichischen Monarichie für sich die Möglichkeit der unbehinderten nationalen Entfaltung fordert, ist hercte bereits dies- und jenseits der Leitha zu „nichtig, als dass eine Gerinanisierung, Magyarisierung oder — SlaVisierung mehr möglich wäre. Tie Erfahrung hat überdies aber gelehrt, dass der nationale Radicalismus überall, bei allen Volksstämnren Hand in- Hand mit den: Antisemitismus geht oder denselben wenigstens zeitigt, dass die Nationalitätenkämpst in allen gemischtsprachigen The,'len des Reiches ans dem Rücken der Inden ausgesuchten tverdcn. Darm,, tverden die Juden sich in Zukunft hüten, sich in den „Dienst des judenfeindliche:: Rnssendentschth,in,s z:: stellen", auch dann, tvenn man gnädigst nach den, Muster des Nordgange,: ist, sondern es sind Menschen, die irgendein ungünstiger Wind in ein neues Land getrieben hat, tvo alles, was in der Hei„mt lieb und wert war, rmbekannt ist mrd nichts zu den alten Gewohnheiten passen will. Mn jüdische,: Arbeiter drückt schwer die Vergangenheit, das ist das unerschöpfliche Theina unseres Porten, das in allen Variationen besungen wird. Seine Farben sind grau und düster wie die Farbe der Wände, zwischen denen sich seine Tragödien abspielen, und seine Töne sind schneidend und ,nonoton, wie das ewige Surren der Maschinen, der „Blutsaugern:". Wenn er das Schicksal des Arbcitermädchens schildert, das spät in den finsteren Gassen der Nacht herwuirrt, „:m: einen Cent! zu verdienen", so scheint es, als ob sich alle Elenrente geregt Hütten, ,m, sich gegen die Vernichtung einer zarte,: Meuschenseele zu erhebe,:, so stark ist die Wirkung des Wortes, das von diese,,: Dichter ausgeht. .Ich habe mich absichtlich etwas länger bei diesen, jüdisch-amerikanischen Poeten aufgehalten, weil er'. ,„einer Ansicht nach typisch für das Wesen der Jargon-Literatur ist. Was ist Jargon? Jargon ist eine junge, fä)d)e Mundart, die sich noch frei weiß von allen Fesseln der Tradition und der.Reget, die uur einen Führer' anerkennt, das Leben, und die, und das ist das Bezeichnendste an ihr, alles ans ihrer Umgebung aufnimmt, was ihr nützlich und schön erscheint. Die jüdische Vergangenheit ist alt, die Tradition ist schwer und drückend, aber ein neuer Lebenshauch zieht jetzt durch die jüdische Masse, alles macht sich vo,r den modernden Gräbern los, un: sich mit Feriereiser der arbeitsvollen Gegenwart zu widmen und eine neue Zukunft zu schaffen. Jargou ist keine trockene Sprache, welche mit dem Lineal des Pedanten geschulmeistert wird, um ihr ihre ganze Schönheit und sogmannte Wildheit zu nehme,:. Alles, „ras jetzt in Jnng-Jsrael gäh:t und brodelt und hinaus will, findet seinen Ausdruck im Jargon und seiner Literatur. I:: Russland, Galizien und Rumänien rnnss die Jargon-Literatur gegen „rauche Hindernisse ankämpfen. Dieses Jdiou: ist mit seinen, beißende,: Witz und seinen, vernichtende,: Lachen, das über die ganze Welt und seiner selbst spottet, zählt seine größten Feinde unter den Juden selber, trotzdem es nur vollkommensten das jüdische Wesen verkörpert, m,d zwar iricht das archaische von einstmals. mährerbundes in embcom deutschen Organisationen geruhen sollte, die Judenfrage „von der Tagesordnung auf einige Jahre abzusetzen". Aber tvir volksbetvusÄv Juden sind keinestvegs geneigt, der „Absetzung derselben von der Tagesordnung" zuzustinmren, damit dieselbe wieder aufgerollt werde, ms es getvisse,: Politiker:: passt. Die Judenfrage ist organisch Verbünde:: mit der österreichischen Nationalitätenfrage, und beide müssen in: auto-- uomistischen Sinne gelöst tverden, zum Nutzen Gesummtösterreichs und aller seiner Völker. Nur eine Nationalitätenpolitik, welche auch in der Judenfrage ei „war: d frei ist, tvelche die Jude:: als uationale Individualität respectiert, kann von de,: öswrreichischen Inder: unierstützt tverden, und nur solche Caudidateu,, tvelche in der J::densrage eine,: diesbezüglichen Standpunkt einnehuien, können bei zukünftigen Wahle,: aus die Unterstützung der J::den rechne,:. Auf dieser Grundlage sind tvir recht gern zu e i n e r V e r st ä n d i g u n g m i t den Czech e n bereit. Nur sollte,„an in der Rednction der Prager „Politik" nicht übersehen, dass es nicht bloß ein „jndenfeindliches Rassendeutschthum", sondern auch ein „judenfeindliches Rassenczechenthum" gibt. — Wir vertveiser: nur darauf, tvelche^ niaßlose Hche gegen der: bedeutendster: czechischen Politiker und hervorragenden Sociologen M a s a r y k und gegcini seine realistische,: Freunde veranstaltet! tvuvde anlässlich der Hülsner-Afaire und am lässlich der verschiedenen anderen Gelegenheite::, bei tvelche,: Masarchk gegen die Ngtionailitäte,,Hetze und gegen den Antisemstislims Stellung nahm. Dip Wahl R o c e k' s ist auch kein einladendes Synchtom. Der Chauvimsnms und Antifeinitisnuls trage,: tvohl ein nationales Mäntelchen, sind aber trotzdem internationale Erscheimingen und äußern sich bei allen Völkern dieses vielsprachige,: Reiches in derselbe,: Richtung. Hie Schönere:', Wvlf, Schneider — dort Bara, Brzez,u>wski, Pater Sinwn usw.! Daraus ergibt sich für alle national fühlenden, aber trotz den: mit de,: gegebene,: Verhältnisse,: in Oesterreich rech',:er:de,: Juden folgende, allein mögliche jüdische Volks- Politik uill, österreichische Reichspolitik: .Nicht gegen die Czechen, nicht gegei: hie Deutschen, so,:dern für die Inden; gegen jeden nationalen Chanv i n i sm us, gegen jeden nati o n a l e ,: Ir rede n t i s m u s, g e g en alle U nterdr ü ck u n g sb e st r e b u n g e n, m ö g c n s i e v o ,: deutsche r, s l a v i s ch er, magyarischer oder i i a l i e u, - scher S e i t e a u s g e h e n. — Friede und Waffenbrüderschaft mit allen ohne Unterschied der Nationalität, welche Oesterreich wollen als eine Union freier, gleichberechltigter Völker, als Hort socialer Gerechtigkeit. Die Glmützer Handelskammer- Wahlen. ii. Die deusck-liberalen Provinzblcitter können nicht zur Ruhe kommen und geberden sich wie toll ob der Thatsche, dass der Obmann deS Jüdischen Volksvereines in Prossnitz, Herr Siegmund Reiner, im II. Wahlkörper der Handelssection mit Hilfe der czechischen Wähler, welche ihre Stimmen ausnahmslos auf ihn vereinigten, beinahe gewählt worden wäre, da ihm bloß neun sonder,: das von gestern und heute. Drr. Jude, welcher sein Judenthuiin in de,: vermoderten Fächern der religiöse,: Formen einbalsamieren lvill, hasst und verachtet den Jargon nicht lvenigov wie der assimilierte Hosjlwe, der die Judenfrage von, Standpunkte der zerstreute,: Mste von West- und Diitteleuropa be:,rtheilt und nicht von jenen: d e r M i U i o lt e,: ii O ft e ,:. Beide, sonst die erbittertsten Feinde, gehe,: Hand in Hand, sobald es sich mit den verhassten' Jargon handelt. Lieber .Hebräisch als Jargon, sagt der Assiinilierte, lieber eine europäische Sprache als Jargon, sagt der religiöse Jude, und beide b<'- kämpfen ihn mit Recht, berat er sagt dem Fronunen, dass es auch eine Gegenwart gibt, nicht bloß eine nebelhafte Vergangenheit und eine noch nebelhaftere Zukunft, die :nan den: Messias überlässt, ::nd er straft einerseits Lügen jene, welche von einen: sterbende,: Jndenthun, sprechen. Der Jargon bezeugt, dass die jüdische Masse noch voller Lebenslust ist, dass sie, ob sie auch in: Contact mit fast allen europäischen Völkern vieles von denselben aufgenounnen hat, sich „och viel Specielles und Individuelles betvahrte, für das sie ihre eigencr. Formen und Worte gefunden hat. Sogar die Zioniste,:, dorm: ganzesTrachten der jüdifche,:Gegenwart und Zukunft gilt, scheine,: mit bem feindlichen Triebe gegen den Jargon belastet, denn sie nüssachte,: seine Literatnr und hindern sein« Entwicklung. Solche Hindernisse, durch die sich der Jargon durch känrpfe,: „mss, hatten jedoch auch ihre gute Seite, denn sie hielten von ihn: alle jene Eleinente fern, die in der Literatur ein Mittel für Geld — und Erwerb sehen, und es blieben ihn, nnr die „Gottbegnadeten", die großen Geister, in denen das Fem>r des Genies brennt, tvelche schreiben, weil sie schreiben müsse,:. Unter alle,: Jargon- Schrlftstellern gibt es fast, kemen ohne Talent, alle sind sie Forscher und Kenner der Seele, in alle,: ihren Werken rollt der ivarnw, 'wthv Stron: des Lebens, des eigenartigem, jüdischen Lebens, das aber in: Grunde genonunen das allgemeine menschliche Leben' ist mit! feinen grausamen Schmerzen und namenlose,: Verzückungen. Wir haben hier einen Fall, tvie er sonst nirgends vorkoinmt; jeder, der Wo schreibt, ist ein Ingenium. Da habe,: wir A b r a h a - ,n o w i c z, bei dem jedes Wort in die Farbe,: des Lebens