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Jüdisches Volksblatt · 1902-05-23 · 21 (23.5.1902) · p. Seite 5

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
4 (1902)
Issue
21 (23.5.1902)
Date
1902-05-23
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 21 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 23. Mai 1902 Seite 5 zweites für den Kleinhandel anreihen, dann müsste den jüdischen Kleingrundbesitzern mit gleicher oder größerer Capitalsanlage geholfen werden. Ist das gelungen, dann kann man zur Colonisation, zur Parcellirung von Großgrundbesitzen, zur Ausbildung von agriculturellen Arbeitern, zur Ablenkung des gen Himmel gerichteten Blickes auf die Produclivität der materieüen Arbeit und zur Einrichtung von Industrien schreiten. Auf diese Weise kann unserem grenzenlosen Elende abgeholfen werden. Nicht in Auswanderung nach tausende Meilen weiten Ländern, nicht durch den warmen Ton brüderlichen Bedauerns, auch nicht durch Förderung des modernen Sclaventhums gegenüber den Polen, nicht durch Hineinspringen in das Taufbecken kann unserem Volke geholfen werden — nur mit Geld, Geld und Geld! Also keine Lippenopfer, sondern Geldopfer verlangen wir. S—n. Die Jüdische Bolkspartei in Rzeszow. Welche Lebenskraft der Jüdischen Bolkspartei innewohnt, wie sehr die Ziele dieser Partei geeignet sind, Begeisterung für die gute Cache in den jüdischen Volksmassen zu erwecken und sie zum Kampfe für das jüdische Volksthum anzueifern, das beweist zur Genüge die Geschichte des Jüdischen Volksvereines in Rzeszow. Vor kaum 10 Monaten gegründet, hatte dieser Verein, den etwa zwanzig Männer ins Leben gerufen haben, einen überaus schweren Stand. Abgesehen von den finanziellen Misslichkeiten, waren es vorwiegend die geistige Indolenz der Bevölkerung und ihre Furcht vor den Mächtigen, welche der Vereinsthätigkeit schon zu allem Anfang, wie es schien, unüberwindliche Hindernisse in den Weg legten. War es doch schon schwierig, einen Ausschuss zu bilden, da manche fürchteten, in einem politischen Vereine die Leitung zu übernehmen und dem Vereinsgesetze gemäß sich selbst als Führer der oppositionellen Bewegung der Behörde anzuzeigen! Und doch hat es dieser Verein in der kurzen Zeit seines Bestandes dahin gebracht, dass er jetzt in der Gemeinde fast tonangebend ist, dass er circa 200 Mitglieder zählt, seine eigene Lese- und Vortragshalle inne hat und das volle Vertrauen aller besser gesinnten Gemeindemitglieder genießt. Diesen Erfolg verdankt der Verein nebst dem eifrigen Bemühen seiner Vereinsleitung den ehrlichen und volsthümlichen Tendenzen der Volkspartei. Gleich zu allem Anfang war der Verein bestrebt, durch volksthümliche, belehrende Vorträge das Selbstbewusstsein der hiesigen Juden zu stärken, sie über ihre Rechte und Pflichten der Allgemeinheit gegenüber zu belehren und ihnen den Weg zur Besserung ihrer überaus tristen Lage zu weisen. Hierbei wurde stets strenge die Devise befolgt, dass wie einerseits das Streben des Vereines auf das Wohl der jüdischen Volkes gerichtetist, so andererseits der Verein dieses Ziel nur durch das Volk selbst erreichen will. Keine Bevormundung, keine Herrschaft des Mächtigeren über den materiell oder geistig Schwächeren — sondern gemeinsame Arbeit aller für das gemeinsame Ziel! Dieser streng eingehaltene Vorgang bewirkte es, dass in kurzer Zeit sich die Sympathien des Volkes dem Vereine zuwendeten und dass schon nach einigen Monaten der Vereinsthätigkeit die von diesem Vereine häufig einberufenen, allgemein zugänglichen Versammlungen die ganze Masse des hiesigen jüdischen Volkes zu ihren Theilnehmern zählten. Und als bald darauf eine Cultusrathswahl ausgeschrieben war und die Vereinsleitung den ganze» Winter hindurch in einer speciell zu diesem Zwecke im jüdischen Jargon redigierten Beilage der „Drohobyczer Zeitung" ihren Standpunkt begründete und die wöchentliche Zusendung dieser Beilage an viele Hunderte Gemeindemitglieder veranlasste, war das Volk bereits gewonnen. Es unterliegt auch keinem Zweifel, dass wenn die Wählerliste für die erwähnte Cultusrathswahl gerecht verfasst wäre, die hiesige Jüdische Volkspartei schon bei dieser ersten Wahlcampagne einen vollen Sieg errungen hätte. Da aber diese Wählerliste auf eine geradezu unglaubliche Weise verfasst war, da vielen Hunderten von Wählern das Stimmrecht verweigert, anderen hingegen, welche von den bisherigen Machthabern begünstigt waren, qualificierte Stimmten (Stimmen für den Mann, die Frau, den nicht selbständigen Bruder u. s. w.) gewährt wurden, so geschah es nicht etwa, dass die Volkspartei ganz unterlag, sondern, dass abgesehen von vier gemeinschaftlich durch beide Parteien aufgestellten Candidaten, drei Mitglieder der Volkspartei gewählt wurden', ihre restlichen Landidaten aber mit kaum 2, 3 oder 10 Stimmen in der Minorität blieben. Dieses Resultat wurde erzielt trotz der erwähnten Wählerliste, trotzdem allen Gemeindefunctionären und allen denen, welche von der Gemeinde Almosen beziehen, Stimmen gewährt wurden und alle diese Wähler selbstverständlich für die bisherigen Machthaber in der Cultus- -emeinde stimmen mussten (auch wenn sie es nicht wollten), und endlich — was ebenfalls schwer in die Wagschale fällt — trotzdem die Volkspartei in der Wahlcommiffion keinen einzigen Vertreter hatte. Formell haben zwar die bisherigen Machthaber gesiegt; aber da alles, was nicht direct von ihnen abhängig ist, offen nnd furchtlos gegen sie stimmte, so war dieser Sieg rin wahrer Pyrrhussieg für die corrumpierte bisherige Regierungspartei. Musste sie doch selbst eiusehen, dass für sie abhängige Creatnren ihr Votum abgegeben haben und dass für die Folge eine so geradezu unglaubliche Wählerliste nicht mehr möglich sein wird. Diese Partei verlor daher vollständig den moralischen Halt und in ihren Reihen herrscht infolge dessen trotz des formellen Sieges die größte Zerfahrenheit. Schon ist der bisherige Cultusobmanu, der zwar wiedergewählt wurde, aber nicht einmal so viele Stimmen auf sich vereinigte, als der Obmann des Volksvereines, durch das Eintreten besonderer Berhältnisie bemüssigt, das politische Feld ganz zu räumen; und wenn nicht alle Anzeichen trügen, so müsste bei einer Berücksichtigung des durch die Bolkspartei eingebrachten Wahlprotestes die neue Wahl einen vollen, durchrrerfenden Sieg dieser Partei bringen. Ist ja, wie erwähnt, die bisherige Regierungspartei moralisch geschlagen und ohne Führer verblieben, während die Führer der Volkspartei kampfes- «uthig in die Zukunft schauen, denn es spricht für sie das Bewusstsein ehrlichen Handelns für die gute Sache des jüdischen Volkes. Hierbei sei ausdrücklich betont, dess die im vorletzten Blatte dieser Zeitung gebrachte Nachricht von einer strafgerichtlichen Verfolgung der Führer der Volkspartei auf; Denselben sind seitens der dortigen Regierung 6000 Hektar einem Jrrthum und einer Verwechslung beruht. Die Ehre mit dem Rechte zur Gründung einer rumänisch-jüdischen Colonie dieser Rzeszower Vorkämpfer für jüdisches Wesen und jüdisches ^Brüder Reinhorn" zugewiesen werden. Wie verlautet, sind noch Wohl war und blieb unangetastet, und bei der am 18. d. Mä andere Ackerbaucolonien in Gründung begriffen, stattgefundenen Neuwahl im Jüdischen^ Volksvereine wurde auch j . Die Modelle des Tempels von Jerusalem werden, tute uns diesen Vorkämpfern des Judeuthums die einmüthige Anberichtet wird, eine der größten Attractioncn der Ausstellung in erkennung der Vereinsmitglieder ausgesprochen. Zum Obmann Üf*; c?1^ iPl Jcin- Schoeuecke in Jerusalem, (.„s «>av.;;MO= ..t l . r cm ui n \ 7 c... i cts cm x.li der diese Sehenswürdigkeit von selirein Schwiegervater, dem bede.s Vereines wurde bei dieser Wahl Landesadvocat Dr. Wacht! rühmten Gelehrten Dr. schick, erhalten hat, hat dieselben in letzter wiedergewählt; in den Vereinsansschuss wurden gewählt die Zeit vervollständigt. Die verschiedenen Bemühuiigen, diese Modelle Herren: Landesadvocaten Dr. Kohane und Dr. Segel, der auch für andere, demnächst zu veranstaltende Ausstellungen zu Secundararzt Dr. Elsner, die Advocaturscandidaten Dr. Goldi Ochern, Md bis letzt erfolglos geblieben. . b-rg und Dr. Silber Rabbiner Steinberg. L-hr-r Apfelbuum R->°-OrI-m,7"dic diMhrigsn R "Kü"wus°«n,°n fn Ämrikn und die Herren Wachtel Jsak jutt. und Wald. Möge auch tn begonnen und volle fünf Tage in Anspruch genommen. Auf der in der Folge ihr ehrliches Wirken ein erfolg- und für das Tagesordnung stände,i außer den Referaten über verschiedene jüdi- Judenthum segensreiches sein! X. > Wohlfahrtseinrichtungen einige Vorlesungen, welche auf die v J,. ' , 7 Wunsche und Bestrebungen unserer Bruder jenseits des Oceans ein *. .f Eme Heiratsstiftung für arme jüdische Mädchen schreibt für uns fremdartiges Licht werfen. Den größten Theil der Zeit die israelitische Cultusgemeinde aus, die auch Auskunft über die nahm der Vortrag und die Discussion über „die Sabbathfrage" in näheren Bedingungen ertheilt. Wir entnehmen diese Notiz der Anspruch. Den Vortrag hielt der berühmte amerikanische Neforin- „Arbeiter-Zeitung". Es ist eine Unverfrorenheit seitens der rabbincrVoorsanger. Rabbiner I. Sale sprach über „die Bibel und Cultusgemeinde, solche Notizen nicht jüdischen Blättern zuzusenden, das moderne Denken" und Rabbiner L. M. Franklin über „Gesondern der „A.-Z.". Das ist wohl der Dank dafür, dass die meindethätigkeit außerhalb der Kanzel und Schule". „A.-Z." von Zeit zu Zeit die jüdischen rituellen Einrichtungeni Americana. Mit Beziehung auf die Hinweisung, dass der mrt Hohn und Spott begießt, und anderseits der Dank dafür,' amerikanische Marinesecretär Song in seiner Ansprache an dass das „I. V." nicht aus der Futterkrippe der Gemeinde frisst Prinz Heinrich Deutschland als das Land Steudens, Goethes, und sich em unabhängiges Urtheil bewahrt hat. Heines und Mendelssohns gefeiert hat, mag Folgendes interessieren: Der nriaarisckle Israel Landttierker- und Ackerän der vor zwei Jahren mit einem Aufwande von 6 Millionen OrfJlEr 1 f 7 waeuvanvwevtev- UUVliaev* Dollars erbauten Congsess-Bibliothek in Washington, van Verein hielt vor ernigen Togen seine sechzigste Generaleinem der prachtvollsten und wirklich schönsten Gebäude der Versammlung ab. Präsident Dr. Armin Neu mann constatierte Welt, sind unter den Verzierungen des Äußeren und Innern die die schönen Erfolge, welche der Verein bei der Ausbildung von Bilder und Namen der größten Schriftsteller aller Zeiten. Die jüdisch-» Handwerker» erzielt hat, nnd richtete an di- »er- 'L nur durch zwei Namen »-rirel-n: ru. -f.. c a 7c. cw rr c. Goethe und Heine. Das ist denn doch Nicht nur die vorubermogenden Kreise des ungarischen ^udentbvms die Aufforderung, gehende Nachtisch-Aeußerung eines zum Urtheile über Literaturdie Errichtung einer zur praktischen Ausbildung von Ackerbau- Verhältnisse nicht ausersehenen Seemannes, wie unsere anti- Zöglingen nothwendigen Oekonomie - Anlage durch semitischen Freunde jedenfalls die Rede von Long hinstellen Stiftungen und Beiträge zu ermöglichen. Nachdem hierauf die Arden, sondern der wohlüberlegtei Ausdruck der competenten c*s ' aiJ 7 , Kreise Amerikas und bestätigt das Urteil auch der übrigen Welt ^zdee der Vermehrung jüdischer Ackerbau-Zöglinge von manchen über den Rang, welchen der Semit Heine in der deutschen befürwortet und von anderen — unverständlicherweise — Literatur einnimmt. Marinesecretär Long hat in der officiellen bekämpft wurde, nahm die Versammlung den Jahresbericht der Ansprache an den Prinzen Heinrich Deutschland nicht nur als Vereinsleitung billigend zur Kenntnis, und mit Verleihung von Vaterwnd Goethes, H^n^s und Mendelssohns" gefeiert, “c cn .c - sondern auch ausgefuhrt, was die Vereinigten Staaten den Unterstützungen, und Prämien an ausscheldende Zöglinge Völkern der alten Welt verdanken: „Was schulden wir nicht schloss die Generalversammlung. Dieser Verein entwickelt eine alles der Küste des Miltelländischen Meeres, die uns Jesus und lobenswerte Tbätigkeit, leidet aber an dem Gebrechen, das den die Juden gab. Der eine, der Begründer der aufgeklärtesten meisten, von Neologen geleiteten Institutionen anhaftet, nämlich linö, Hlc^!otLen §cite?' un£ amercü' *La§ cm—.r co- £ jul. c ...c^ Herz der Menschheit, der Vorlauser der culturellen Wunder der au dem Mangel der Beobachtung der jüdischen Eigenart. modernen Zeit, die, als alle anderen Nationen noch beständig Aus dem Vereine Schomer Israel. — Reichsrathswahl. Aus Krieg miteinander führten, darangingen, den civilisierenden Lemberg wird geschrieben: Es dürfte die geehrten Leser die Mit theilung interessieren, wonach Zustlmmungserklärungen zur Ein bringung einer Interpellation an Grafen Goluchowski in der De Handel unter den Völkern aufzubauen/ Erzbischof Carrigan in New-Iork, einev der belegation nicht bloß aus den galizischen Gemeinden, sondern auch rühmtesten Hebräisten Amerikas, ist, wie aus New-Iork gemeldet aus den größeren Gemeinden außerhalb unseres Kronlcmdes kamen, wird, am 5. d. M. einem Herzschlage erlegen. Bischof Carrigan wohin nur unsere Einladung ergieng. Unter anderen seien erwähnt übersetzte unter anderem auch das bekannte philosophische die ehrwürdigen Großgemelnden von Prag, Brunn, Bielih, Czernovs-s Witz n. a. Herr Doctor Byk mag also ganz ruhig die Gelegenheit -Skfer Emunoth wetadeoth des Rabbl S a a d j a h G aon ergreifen und namens einer Million jüdischer Bürger sein Recht aus dem Hebräischen ins Englische und Lateinische. Seine zur Einbringung der betreffenden Interpellation ausüben. Frei- Uebersetzungen werden von Fachleuten als mustergiltig anerkannt. lrch durfte dieses ihm nicht so ganz leicht werden, zunächst als Mit- Der verstorbene Errbiicbos bat;ur Feit der Henri Georaeglied des Polenclnbs, welcher unter der Maulkorb-Disciplin steht, CT 1 c 7 f ® P 1x.h \L £ oer ^enti ©eorgcdaher erst das jus interpellandi vom Herrn Jaworski sich erbitten Bewegung durch semen unerbittlichen Hass gegen den Socialrsmus muss. Wie immer diese ausfällt, sie könnte gut ausfallen, das viel von sich reden gemacht. Dr. Max Falk, welcher das Todesfall. Ans Paris wird gemeldet: Wisst Ihr nicht, habt der nngary chen Regierung besitzt und sich so viel nicht gehört, dass ein Fürst, ein Großer, heute inJsrael gefallen. Drange seiner staatsmannychen um. rebacttos Dieser Ausspruch der heiligen Schrift ist in des Wortes vollster Be- CoCl.s^1 pr bewahrt, wie ^^ung anzuwenden auf den heute zu Grabe getragenen Dr. Theo- ^rd Beacoiwsield. Oer Verein schomer Israel £or Naftali Klein. Ein Fürst im Reiche des Geistes und der w r!!CT^r^er?Urlsor!!, ^rf^ Wissenschaft, ein Großer auf dem Gebiete der Humanität, ein Jsch erbracht, daft Israel ca-, so seltene- Edelmetall der ^ohndi in des Wertes ausgedehntestem Sinne ist uns und der Solldarrtat, welches es ari-, seiner sonnigen und wonnigen palastr- Jndenschast entrissen worden. Sohn des als Vorkämpfer nensischen Hennat mitgebracht, noch nicht verbraucht Unsere indisch- ^hergebrachte Religion und für die geistigen und materiellen nationale Arbeit inag wohl einen säumigen Verlauf iirhmen, sre ^„^ressen der Stammesgenossen, hervorragenden Rabbiners Saftlhrt uns hofftlitlich zum erwilnschten Ziele, der Sammlulig, der jümon Wolf Klein in Colmar, wurde Dr. Klein im Geiste seines Erniguiig und der Erlösung. Heute ani 1^. hat Lemberg btt Vaters erzogen und erhielt eine gediegene talmudische und profane Wahl eures Relchsrathsabgeordneteli .zu vollziehen. Judlschersei s Ansbildnug In jungen Jahren schon zu einer bedeutenden, lucra- He"hfc den U-d. Vorstand an der Arbeck um ^m Polenclub ^en Praxis gelangt, die ihn vom frühen Morgen bis in die folge zu.leisten.. Herr Or. Emil Byk, welcher, wohl in stacht hinein beschäftigte, hatte er immer für zahlreiche arme Gra- Budapest iverlt, ist verhindert, persönlich an dieser Wahlac wn therl- ±ispiticutcn Zeit und gar viele Goldstücke deponierte er unbemerkt zuqehmen, allem unser 1"«^^ auf dem Nachtkästchen armer Wöchnerinnen. Seine wissenschaftandere Männer für diesen Externe lenst nnd thnii tfl, Mogj;^cn Studien pflegte er so, dass ihm keine neuere Erscheinung m^'r^Ammeln ihre -c-ertranten inn geben rie Wahlparole. Dr. medicinischem Gebiete unbekannt blieb und hat er einige wich- Golubm^kl, einen Migen UmveriltaWproseßor (aW Caiieldat der Jnt»j)icinj^c Werke ins Französische übersetzt. Was ihn jedoch polnischen Regierung), welcher liberal auch grgeli Juden sein soll. „Uebermenschcn" erscheinen lässt, das ist die tiefe Frömmigkeit, Der Schomer Israel veranstaltete keine Versammlung,^ cnfur aber ^wbe zum Studium der Thora, das feurige Eintreten mit Wort ly.d der Gegeiicmididat L>.err Stapnwki, der ^erü^wr der polmlin^ Schrift und That für den kleinsten geringfügig scheinenden scheu Bolkspartei, die jm. ischen Wähler zu einer Wahlervtrsamin- Vranch in Israel. Wie oft hat er mit seiner geistreichen Feder Litern oecrarieri, oer oingeschllchciie Missbräuche bekämpft, drohende Reformerr hintan- Si»i* fnnff ititrs lnng ein, in ivelcher er sich als Sohir armer ivohl keinen Doctorhut, dafür aber ein Herz für alle Mitbürger be und Trost ihrem gekränkten Manne. Ausland. selbständiges, vom polnischen bevor e"r sein talmudisches Wissen bereichert hatte.! allein rst für uns em Gewinn. Die indischen Wähler werden Hof-, ... J^ . . ...7,, atJ , ., r r . fentlich ihre Pflicht thun. Nachtrag: Bei der Wahl ist Dr. -. Gedenkbäume lnenrer mdlschenAckerbauschule. Eure ebenso Golnbinski durchaedrilnaen! si'nnge wie originelle Einführung hat der Goriverneur der indischen Goiuvmstt durcygeor mgtn Ackerbauschule in Doylestown, Amerika, Mr. Georg Swne ins Leben o- £Cf ^r*-x. 7“-»!' -ctr^rr cn^£- ^^bre ^ornfen. An Stelle der Gedenktafeln tverden alljährlich zum An- Frau des hebräisten Schriftsteller^ Rubin F a h n, nach längerem senken an die in den letzten zwölf Monaten verstorbenen Wohlthäter Leiden selig Die Gottselige war das Muster einer jm Garten der Schule Gedeiikbämne gepflanzt. Am 25. tugendhaften jüdischen „Escheth Chajil , von echt nationalern Ge- Npril d. I. war ein solcher Baumpflanzimgstag. Es wurden 52 suhle beseelt und eine eifrige Zlonistm. Die^ganre Stadt war Värnne gepflanzt, von denen ein großer Theil Geschenke von Vertrefbetrübt rm Zeichen der Trauer ob dieses frühen Todes, denn jvandteri der Dahinaeschiedenen waren. Die Einpflanzniig der die verstorbene stand erst im 22. LebenSiahre. — Friede ihrer Asche Bäume tvnrde von den Schülern der Anstalt selbst vorgcnommen. Der diesjährigen Feier wohrüen sämmtliche Honoratioren der Stadt nnd der Umgebung bei, da auch dem Andenken des verstorbenen Präsidenten Mac Kinley, der dieser Institution ein besonderes «•tf cw -f or, r c r,:,. Är cTs;r-r, Wohlwollen entgegenbrachte, gewidmet wurde. Der Kinley-Baum l5. April fand hier un Hotel.Diich sriteiw des den Ehrenplatz neben dem Schulgebäude. Unter denen, Central-Comitees der „Alliance isr. unwers. ^elne lilternatlonale ^^^11 Andenken die Bäume geweiht sind, befinden sich die Baronin Conferenz statt. Anwesend tvaren die Herren: Gram-Rävbm de die jüngsthin verstorbenen Philmithropen Leonard Lewisohn, France Zadoc Kahn, Narcisse Leven, Präsident der „Allmme . Sa-, Rosenberger usw. . Antisemitische Lügen in England. Vor einiger Zeit erschien in der Londoner Sensationsjägerin der ..Pall Mall G a ze tt e", ein Brandartikel gegen die Juden. Dem Geschmacke und der Herzlosigkeit der antisemitischen Scribler entsprechend, schüttete sie ihren Geifer auf die im Londoner Hospital krank darniederliegenden Juden. Bald darauf hat nun dieses ehrenwerte Blatt von competendester Seite die gebärende Abfertigung erhalten. Der Präsident des betreffenden Hospitals nahm bei der jüngsten Sitzung des Board of Directors Anlass zu folaender Erklärung: „Ich habe die Verleumdungen der „P. M. G." mit Schmerz gelesen. Der Schreiber des Artikels behauptet, man braucht nur am Sonntag . . . Vorstand ... Mr. Hermann Landau, London, Dr. Paul Nathan und Dr. Hein rich Meyer Cohen, Berlin, Sünnemami, Verleger der „Franks. Zeitung", Schiff, Frankfurt a. M., Rabbiner Dr. Frank, Dr. med. Apfel. Köln. Auswanderung von Juden. Aus Bukarest wird gemeldet, dass es nicht bloß die materielle Nothlage ist, welche die Juden zur Auswanderung veranlasst, und dass es nicht bloß die Armen sind, geht daraus hervor, dass diese Woche 150 Juden auf eigene Kosten von hier nach Amerika abgereist sind. Gleichzeitig trifft aus Jassy die Mittheilung ein. dass 20 angesehene Inden unter Führung der Brüder Reinhorn mit einem Gesammtcapiial von 80.000 Lei nach Canada abgegangen sind.

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