Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 4 (1902)
- Issue
- 21 (23.5.1902)
- Date
- 1902-05-23
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2432763-2432917-2432938--1487-2435249- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 6 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 23, Mai 1902 Nr. 21 ins Spital zu kommen und sich die jüdischen Kranken und Besucher anzusehen, und es ergreift einen Ekel rc/ Nun aber ist der Besuch jüdischer Kranker nur Samstag gestattet. Es freut mich aber, die Gelegenheit benützen zu können, um unseren jüdischen Mitbürgern für vieles hier öffentlich den Dank abzustatten. Nur ein Beispiel: Die neue chirurgische Abtheilung des Hospitals, die beste von ganz England und vielleicht der ganzen Welt, ist die Stiftung eines Juden, der an die Spende zwei Bedingungen geknüpft hat. Erstens, dass die Aufnahme der Kranken ohne Unterschied der Confession zu erfolgen habe, und zweitens, dass sein Name für ewige Zeiten ungenannt bleibe. Ich weiß, dass unter nns auch sehr viele arme Juden leben, aber auch die Armen sind anständige Menschen, sie halten sich rein und sind eine Ehre für das ganze englische Volk." Bücher-Emlms. Dr. Bruno Wille. Die Freie Hochschule als Mittel zur Steigerung unserer Volkscultur. Eisenach und Leipzig 1902. Thüringische Verlags anstatt. Preis 1 Mk. In dem mit einem hübschen Prolog von Anna B e h n i s ch-K a p p st e i n eingeleiteten Schriftchen sucht der bekannte Verfasser von dem Satze aus, dass, je ungehemmter die Culturkräfte ihre Tüchtigkeit erproben dürfen, desto flotter die Cultur fortscheitet, npt großem Geschick und an manchen Stellen mit hoher Begeisteruüg nachzuweisen, dass die Gedankenfreiheit, wie sie eine lebhaft erhobene Forderung jedes culturdurstigen Volkes sei, im deutschen Volke besonders durch die Gründung von freien Hochschulen für alle Elafsen, Stände und Geschlechter gefördert werden müsse; denn das sei eben eine der höchsten Aufgaben des 20. Jahrhunderts, das ganze Volk zu den Quellen edelster Bildung heranzuziehen. Der hier in knappen Umrissen wiedergegebene Inhalt der Schrift findet seinen künstlerischen Ausdruck in einer symbolischen Umschlagszeichnung von Fidus, welche Lehren und Lernen in ihrer elementarischen Gestalt, nämlich im Wissensaustausch der Geschlechter, in ansprechender Darstellung verkörpert. Ephraim Frisch: Das Verlöbnis. Novelle. (S. Fischer, Verlag, Berlin.) Geh. Mk. 2.50, geb. Mk. 3.50. Es ist das Erstlingswerk eines jungen Dichters, das indessen nichts Anfängerhaftes verräth. Diese schlichte Erzählung baut sich, von einer ungewöhnlich feinen Composition beherrscht, wie von selbst zur echten Form der Novelle auf. Die Psychologie ist eindringlich und wahr, ohne je zur Analyse auszuarten. Mit Interesse, das sich bis zum innigsten Mitgefühl steigert, schaut der Leser das dargestellte Schicksal an: es ist dasjenige eines Knaben, dessen fein organisierte Natur an seiner seelisch starren Umwelt zugrunde geht. Diese Welt ist die jüdische einer kleinen galizischen Stadt; aber die Novelle ist so wenig eine Ghettogeschichte, wie sie eine Erziehungsgeschichte ist; keine anderen als dichterische, gestaltende Absichten sind in dem Werke des jungen Dichters. Emgesendet. Einladung. Die P. T. Mitglieder des Credidinstitutes für jüdische Gewerbetreibende und Beamte, reg. Gen. m. b. Haftung, Wien, werden zu der am Samstag den 24. Mai 1902, 8 Uhr abends, im Sitzungssaals des Institutes, II., Leopoldsgasse 49, stattfindenden 1. ordentlichen Generalversammlung höflichft eingeladen. Tagesordnung: 1. Entgegennahme des Rechnungsabschlusses und Ertheilung des Absolutoriums an die Direction und den Aufsichtsrath. 2. Ergänzungswahl der Direction und des Aufsichtsrathes. 3. Beschlussfassung über die Verwendung des Reingewinnes. 4. Statutenänderung. 5. Anträge der Mitglieder. Inständige Bitte. Ein gänzlich verarmtes, im hohen Greisenalter von 78 und 80 Jahren stehendes jüdisches Ehepaar, welches früher in besseren Verhältnissen stand und ums Vermögen gekommen ist, befindet sich in größter und drückendster Nothlage und ist dem Elende preisgegeben. Die bedauernswerte Lage der alten Leute verschlimmert sich von Tag zu Tag, weshalb an edle Wohlthäter und Glaubensgenossen die inständige Bitte gestellt wird, den Bedauernswerten eine gütige Unterstützung in ihrer trauri-tzen Nothlage zukommen zu lassen uno durch milde Gaben das Los der hochbetagten Israeliten lindern zu helfen. Etwaige gütige Spenden übernimmt aus Gefälligkeit die Administration des Blattes und werden solche ihrer Bestimmung zugesührt. Stimmen ans dem Publicum. (Smart) nennt der Engländer jene Erzeugnisse, welche vermöge ihrer gediegenen Arbeit, geschmackvollen Ausstattung, den bevorzugten Platz in jeder Branche einnehmen und sich auch im Auslande allgemeiner Beliebtheit erfreuen. Smart werden mit Fug und Recht die Erzeugnisse der bestrenommierten Schuhfabrik S. E. & H. Michelstädter genannt, und jeder, der Wert darauf legt, zu mäßigen Preisen solides und elegantes Schuhwerk zu tragen, wird die Erfahrung machen, dass die Marke „Michelstädter Smart" die gediegenste und beste nach jeder Richtung hin ist. (50.000 Kronen) beträgt der Haupttreffer der Schauspieler- Lotterie. Wir machen unsere geehrten Leser darauf aufmerksam, dass die Ziehung unwiderruflich am 19. Juni 1902 stattsindet und sämmtliche Treffer von den Licferanten mit 10°/. Abzug bar eingelösst werden. In Anbetracht der täglich immer größer werdenden Coneurrenz in Haarwuchs-Mitteln ist es ralhsum, ehe man unnölhig Geld ausgibt, die Marke „Koiriogcn", Erfinderin: Hermine Winter, IX/l, Grüne Thorgasse 19, zu versuchen. — Dieses Präparat ist eines der anerkennenswertesten und erfolgreichsten der Gegenwart. (Ansichtskarten) in der feinsten Ausführung, hochfeine Künstlergenres, Blumenkarten — nur En-gros-Verkauf. — Nachnahme-Versandt. Verlag H. Schwartz, Wien Il/3, Untere Augartenstraße 30. Gute, billige Möbel sirrd jetzt in der Zeit der Verliebungen, Verlobungen und Verbindungen ein gesuchter Artikel. Das rcichassortierte Möbcllager von Hermann Hoffmann, 2. Bez., Stefaniestraße 13, bietet allen Möbelbedürftigen die reichste, gediegenste Auswahl. Man versäume es nicht, bei Bedarf dasselbe zu besichtigen. Der SchWel. Erzählung von Eduard KuHe. (Fortsetzung.) Diese gereimte Aufforderung war zu einladend, als dass die junge Welt ihr nicht hätte augenblicklich Folge leisten sollen. Man liest der Musik nicht einmal mehr Zeit, den Rundreim: „Tanzen und Springen usw." zu spielen, sondern sogleich wurde zum Aufbruch gedrängt. Die jungen Leute strömten nun hinüber in den Tanzsaal und hier drehte cs sich wieder lustig im Kreise. Jeder Ivollte mit der Braut noch ein letztes Tänzchen machen; doch bald war sie nicht mehr zu finden, auch der Bräutigam nicht; man hatte sie in einem unbclauschtcn Momente aus dem wogenden Gewühle im Tanzzimmer entfernt. Die Instrumente tönten lustig fort bis nahe zum hcranbrechenden Morgen. Des anderen Tages war das Nachspiel. Die Unermüdlichen ließen auch nicht einen Tropfen in dem vollen Becher der Freude zuriick. Nach dem Essen nahmen die Schoßberger Spielleute reichlich beschenkt, ihren Abschied. Als sie von dannen fuhren, sagte sich Därl Lederer: „Gelobt ist „Haschern jisborcch" (Gott). Jetzt kann ich beruhigt sein; cs war doch nicht „minhaschomajim" (Bestimmung)." In diesem Augenblick trat Rösele in sein Zimmer. Bärl Lederer sagte: „Nun inein Kind Leben, jetzt sag ich Dir erst „Masel tow" (Gratulation), ich bin nit früher dazu gekommen." Rösele antlvortcte nichts, sie sah ihn aber mit einem so kalten, durchdringenden Blicke an, dass es ihm schauerlich über den Rücken hinunterlief. Ohne ein Wort zu reden kehrte sie wieder um; die Tochter zog. aus dem Hause des Vaters, um in das des Gatten einzukehren. 7. Die neue Gutsbesitzerin. Auf der Westseite des Städtchens hinter den „Schanzen" — so genannt, weil hier einstmals die Festungswerke des ehemals befestigten Ortes gelegen waren — konnte man ein Gebäude erblicken, welches sich sowohl durch seine Bauart, als auch durch die beträchtliche Ausdehnung vortheilhaft von den Nachbargebäuden unterschied. Bevor man zu dem eigentlichen Gebäude gelangte, musste man einen lang gestreckten Hof durchschreiten, welcher von mehreren Nebengebäuden, wie Stallungen, Wagenremisen und siergl. eingerahmt war. Auf der rückwärtigen Seite des Hauptgebäudes dehnten sich die Gemüsegärten weit hinunter bis an den Fluss. Das Gebäude selbst war stockhoch und aus dem hartanliegenden Weingärtchen schlängelten sich Weinrebenblätter, welche die Mauer bedeckten, bis über die Fenster des oberen Stockwerkes empor. Man brauchte nur in den Hof einzutreten, und man musste nicht gerade ein langgeübter Kenner der Landwirtschaft sein, um sogleich das Urtheil zu fällen, dass man sich hier auf keinem gewöhnlichen Bauernhöfe befinde. Es war dies der herrschaftliche Meierhof, welcher seit vielen Jahren für einen bedeutenden, aber im Verhältnisse zum Ertrag desselben noch immer gewinnbringenden Pachtschilling an einen Pächter, überlassen war. Eines Tages steckten 'bic Bürgersleute und Bauern im Wirtshaus die Köpfe zusammen und theilten sich unheimlich heimlich flüsternd eine Neuigkeit mit, die man noch nicht laut und öffentlich zu verbreiten wagte, weil^man nicht wissen konnte, ob derjenige, den sie angieng, nicht plötzlich unter ihnen erscheinen und all ihr Gerede Lügen strafen würde. Aber der Drab, der gerade heute, Ivo man so neugierig seiner harrte, da er in dem Städtchen?ie Rolle eines lebendigen Zeitungsblattes spielte, länger als gewöhnlich auf sich warten ließ, trat endlich ein und rief in hämischer Schadenfreude, indem er dabei triumphierend auf den Tisch schlug: „Brauchr's die Köpf nit zusammenzustecken, wird keiner von Euch wegen Verleumdung ins Loch gesteckt, die Geschichte ist richtig." „Wirklich wahr?" fragte ein Bürger, der vor Schrecken das volle Glas, welches er eben an den Mund führte, bald hätte fallen lassen. „Auf und davon," sagte der Drab, „den Kerl wären wir nun auch los. Ist kein Schad' um ihn. War ohnehin nix anderes, als ein verjüdelter Christ. Ist selten in die Messe und niemals zur Beichte gangen. War ein Lump, ein gottloser, ein liederlicher Lump. Hat nicht verstanden hauszühaltenl Musst sich immer von den Juden das Geld ausleihen auf großen „Rewach" (Wucher) , wcnn's Zeit gewesen ist, den Pachtzins zu zahlen. Mär auch mit der Gemeindesteuer niemals in Ordnung kommen, wenn er sich nit gewusst hält, hinter die Juden zu stecken; deshalb war er selber ein halber Jud." Die meisten der Anwesenden, welche gestern noch vor Herrn Draude, als dem Pächter des herrschaftlichen Wirtschaftshofes mit eben solcher Ehrerbietung wie vor dem gestrengen Herrn Shndieus den Hut abgenommen hatten, stimmten jetzt eifrig den Schmähungen bei, welche der Drab in verschwenderischer Fülle über das Haupt des unglücklichen Mannes ergoss, nur jener Bürger, den vorhin die Mitthcilung des Gerichtsdieners so erschreckt hatte, war ehrlich und muthig genug, letzteren zu fragen, warum er denn früher nicht über den Pächter geschimpft und warum er bis jetzt gezögert habe, wo der Abwesende seinen kecken Reden nichts entgegnen könne. Es war ein angesehener Bürger, der das sprach, sonst wäre er auch bald cingeschüchtert worden. So aber begnügte sich der Drab mit der Entschuldigung, dass man sich leicht in Menschen täuschen könne und manchmal erst spät, oft nur durch einen Zufall gewahr werde, mit wem man es eigentlich zu thun gehabt habe. „Und mit wem hat man es zu thun gehabt?" fragte der Bürger entrüstet. „Er war der christliche Doctor Frank," erwiderte der Drab, „und er hat die fromme christliche Herde gerade so auseinander gebracht, wie der die Judengemeinde." „Der christliche Frank," sagte der Bürger, „nun, cs gibt auch christliche Bärl Lederers in unserer Gemeinde; wenn Ihr wollt, könnt Ihr das dem Herrn Syndicus erzählen, ich hab's gesagt." — Er nahm seinen Hut und gieng. Nachdem er sich entfernt hatte, gieng's erst recht los. Nun hatte der Drab weiter keinen Widerspruch zu befürchten, und so analysierte ec den armen Pächter in einer Weise, dass auch nicht ein gutes Haar an ihm übrig blieb. Sein Urtheil war schneidig, aber in den Augen der Menge gilt nur der Erfolg, und dieser war gegen den Pächter. Herr Draude war das, Ivas mau einen gescheiten Kopf nennt, aber er war ein schlechter Landwirt. Er war verständig, aber nicht sehr thätig, theoretisiecte gerne über Welt und Däenschen und noch vieles andere, um das sich der eigentliche Landwirt von Berufs wenig kümmert, und vernachlässigte hierüber oft wichtige Geschäfte. Er hatte eine Vorliebe für Bücher, die ihm den Namen der „Büchermann" eintrug, und er wusste über Zustände in Amerika viel besser Bescheid, als über den Stand seiner eigenen Angelegenheiten. Er hatte für den Feldbau weder Beruf noch Neigung und lebte ans dein Meierhof als Pächter nur aus Gewohnheit fort, weil er den Pacht von seinem Vater, der auf dieser Wirtschaft mehr als sorglos gelebt, übernommen hatte. Dass er mit jedem Jahre reicher werden müsse, war trotz des hohen Pachtzinses bei dem Ertrag des Gutes für jeden, der nur halbwegs über diese Dinge mitzusprcchcn verstand, eine ausgemachte Sache; dass er in Wahrheit aber mit jedem Jahre anstatt hinauf-, eigentlich hinuutergieng, war der wirkliche Sachverhalt, nur schade, dass ihm dies viel zu spät klar gelvordcn, nämlich zu einer Zeit, da ihn der klare Einblick in die Sachlage, der in früherer Zeit ein Unglück hätte abwenden können^ vor dem Verderben nicht mehr zu retten imstande war. So lange das Frank'sche Haus existierte, fand er es nicht der Mühe wert, genaue Rechnung zu machen. Wenn er einer Verpflichtung am festgesetzten Termine nicht Nachkommen konnte, so gieng er zu Löb Frank; wenn er am bestimmten Tage den Pachtfchilling an die herrschaftliche Casse im Steueramt nicht abzuliefern vermochte, so gieng er zu Löb Frank. An diesen wendete er sich in jeder Verlegenheit und hier fand er immer die Summe für die nöthige Deckung, und er fand sie, nicht weil der Drab gesagt hatte, durch Wucher, sondern zu den gesetzlich vorgeschriebenen Procenten. Durch die geschäftlichen Beziehungen zu Löb Frank trat Herr Draude auch zu dessen Sohn, dem Doctor, allmählich in ein näheres Verhältnis. Er befragte den jungen Gelehrten manchmal über Angelegenheiten, die er sich nicht genügend zu erklären wusste, und war überrascht und erfreut über die Klarheit der Auffassung, mit welcher der junge Mann die dunklen Stellen in seiner Frage beleuchtete. Für den Doctor war jeder Mensch, bei dem er auch nur das kleinste Streben nach Aufklärung wahrnahm, ein Gewinn, und so hatte er zu dem guten Manne eine recht herzliche Zuneigung. Er Ivurde nach und nach in dem Freundschaftsbunde, welcher zwischen dem Doctor Frank und dem ehemaligen Lehrer desselben bestand, der dritte. ' Es waren recht angenehme Stunden, wemr die drei Männer in ernsten oder heiteren Gesprächen beisammen saßen. Anfänglich wollte das zwar nicht recht gehen. Reb Sawel Kornmchl war zwar sehr froh, wenn er Vorurtheile gegen seinen Liebling zerstreuen und ihm Freunde verschaffen konnte; über die Bekehrung von Reb Srohl Hühnerberg und Schimme Lasunder hatte er sich sehr gefreut; allein er empfand etwas wie Eifersucht, sobald er wahrnahm, dass jemand dem Herzen des jungen Mannes näher treten konnte. Diese innere Freundschaft mochte er mit niemand theilen, diese wollte er für sich allein haben. Dessen ungeachtet verstand es Felix durch die Ruhe in seinen Urtheilen, die Scheu des Lehrers vor dem neuen Eindringling — wie er den Pächter bezeichnete — zu bannen und es kam eine Zeit, wo Reb Sawel und Herr Draude, welche einander nur in einem Punkte, in dem Maße der Verehrung, die sic dem Doctor zollten, zu überbietcn suchten, als die besten Freunde miteinander lebten. Herr Draude war der zufriedenste Mensch von der Welt, denn er brauchte nicht zu rechnen. Er hatte im Frank'schen Hause in Vater und Sohn seine Männer gefunden; der Vater bestritt ihm das materielle, der Sohn das geistige Capital seines Bedarfes, imb der Frau Jentel legte er in redlich gemeinten Lobeserhebungen beider die wohlverdiente Huldigung zu Füßen, so oft er sie sah. Das gieng geraume Zeit so fort, aber es kamen andere Zeiten. Das Frank'sche Haus existierte noch, es stand noch immer fest und sicher, wie ehedem, aber nicht mehr die früheren Bewohner fand man drinnen. Eine neue Generation wuchs empor und viele unserer alten Freunde ruhten bereits in kühler Erde. (Fortsetzung folgt.) geltet4 für Phantasie Ausstattungen,für Ballets,y Pantomimen, Austattungs' possen etc. etc. in vor^ nehmster Farbenzin sammenstellung und elegantester^ Ausführung^ Historische Aus>- stattungerr für Schauspiele, ^Opern,Oper Zetten, Fest' 2, Fest* uige.Rei' arfeste, v etc. fl /#/ eV /// Ä/I » fl' Künstlerisch indl viduelle mode ne Costüme. Ganze Austattun gen für AnfängenFie Coulanlesfe Bedienung. di? /Strassen leider, Blou sen etc. Stets die neuesten Entwürfe für Costüme gurinen, Opern, Operetten Phantasien von 15 Kr. aufwärts anze Ausstattungen bedeutend billiger.!! Neu eröffnet!! Hotel „Terminus“ Karlsbad. Restauration, streng rituell* Grosse elegante Speisesäle. — Modern, neu eingeichtete Wohnzimmer. —Curgemiisse Küche. Vorzügliche, echt ungarische Weine. Beste Referenzen über rituell e Verlässlichkeit. Hochachtungsvoll S. Blau Restaurateur u. Hotelier aus Budapest, Laudongasse.