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Jüdisches Volksblatt · 1902-05-09 · 19 (9.5.1902) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
4 (1902)
Issue
19 (9.5.1902)
Date
1902-05-09
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Seite A Nr. 19 Wun, Freitag Jüdischem Volksblatt 9. Mai 1902 Ihr Wducrbc müssle schon ans dcm einfachen Grunde rni- -rn galizischen Raffincricn dagegen, die sich gegen die. „ungebetene' Hilfsactivn auch auflehncn, könnte da blutwenig geholfen ur r ^in' lehterc bei Zustandekommen des Siartelts einfach Die tum kaiifniännisthen Slniffen nicht freien jnridi scheu Interbenie ' .~ ' nern gegenüber ritns im vorhi Ihr Zinn groß jahrein thnn dessen Interesf nwglicl, zn erstehe», um dasselbe mit entsprechendem Profit wieder■ lmterbringcn zn können — soivohl den Preis als die ' ' entsprechenden Liefernngstermine, i» die Ihr Euch fiigen müsst. Das .Startdl dagegen nimmt Glich < Erzeugnisse zn einem festen Sähe und auf längere ... .... „ frt'ii Glich jeder lveiteren Sorge um die Capitalsbeschaffimg lliid gibt sich zu gnterleht mit Euch günstigen Lieferterminen Wilfrieden iisiv." Mit solcher Art Argnmentation suchen die bernlittelildeil Advoeaten unseren Vandlvirten eine rosige Zukunft bor Augen gn führen und sie für die Sache einzniiehmen. schaft iistv Wim hat aber jede Gichtseite bekanntermaßen auch ihre Bezirk statt. Tagesordnung: 1. Wahl des Präsidenten; 2. Referat des Hof- und GerichtS-Advocaten Dr. Karl Lifezis: „Jüdische Politik"; 3. Referat des Herrn S. Schiekler: „Indische (Lonununalfragen". Die Mitglieder werden'ersucht, ihre Mitgliedskarte als Legitimation mitznbringen. Die jüdische Bolksbil'liothek 2., Lcopoldsgasse 40, ist für Mitglieder des Jüdischen Volksvereines jeden Sonntag von 9 bis 10 Uhr vormittags und jeden Mittwoch von 0 bis 7 Uhr abends zur Entlehnung von Büchern geöffnet. Näheres ist aus dev „Bibliotheks-Ordnung" ersichtlich. •Bern Mr dlviffmK wm indisch-» lm-,fchchtlichm «chttj Büchnsp»ndc„ toetbra vom Jüdisch-» Bolksvncin dankmd punkte betrachten, jvohl aber, dass die „juridischen Personen", die entgcgengenonuuen. an dem Siartell arbeitenden in vorderster Reihe, auf „Jette", Per-! ' m r r mittlergewinn und gut dotierte Directorstellcn abzielen.! W c* ctIt«- Die Vogel ^tranß-Pokitlk, die gegen die Allein da die Sache vom Fendal-Adel so warm nnterstntzk? Fahnenflüchtigen im Lager Israels beobachtet lvird, wird imlnec Verösfentlichnng llebcrlänfer oder bon ihnen selbst ischen, da sie beide c Carriere auf Grund {C(-jCn. ... ' " , eines ^.aufscheines und den Vortheil des jüdischen Familienlebens, Eharakteristisch für die hierländiscycn Zustände und den ansin directe Unterstniznngen, durch Verschweignng ihres Ucbertrittes; aber „man" fürchtet das böse Beispiel, das den Abfallsüchtigen gegeben loi'irde, ivenn sie erfahren, dass die Tochter des Ritter von .Sk., Wo bleibt verunglückten jüdisch einer (Genossenschaft mit gegenseitiger Haftung beruhen soll, loird jedem Genossenschafter eine Einlage bon .Skr. 2 per Hektoliter als Sicherstellung für Verluste, Ausfälle usiv. abgefordert, deren Ersah bei der Möglichkeit bon eiiltretendcii Eleknentarereignisse», Defraudationen usiv. keineslvcgs ganz sicher ist. lleberdies ist die Befürchtung nahe, dass durch Verthenernng des Spritpreises um nahezu JO—12 Skr. per Hektoliter einerseits der Consnin an Spiritusmengen beeinträchtigt werde, andererseits aber gleichzeitig auch das Entstehen neuer außerhalb des SkartellS stehender Brennereien Hervorrufen müsste, die durch die Erzeugung des sogenannten ercontingentierten Spiritus und Einbringung desselben unter der . ^2-'. ,^-jh [tu.!>->>».—> ^»umui; Stenerbande zur Vergrößerung deu Coiitingentsmengen beitragen dcn^gijtaiiden in Ungarn eine besondere Anfmertsamkeit, ivas m den h luctbrii. ’ ... hiesigen südlichen .Skreisen nicht unbemerkt gcbkleben ist. Doch nies'i Sobald der Erzeugung kommt, kann gewerbe über der Sohn des Edlen von I., Dr. G., Prof. Sk., Ingenieur Z. — i'lbergetrcten sind. „Man" vergisst aber, dass der Abfallsüchtige cs sein svarm fühlendes Herz für diese nnschllldig erfährt, wenn er einige Zeit später hört, die Tochter des N. b. Sk. scheu Familien? ■* . habe den arischen Grafen £., der Sohn des Edlen von I. die : » r t i eh e Baronin W. geheiratet, dass Dr. G. Gerichtssecret ä r, Prof. St. D e c a n und Dr. Z. M i n i st e r i a l b e a m t e r ' gelvorden ist uslv. Denen es verborgen bleiben sollte, erfahren es ' also doch, nur auf einem Umwege, der den C o n v e r t i t e n nicht ' unangenehm geworden ist. Die Treuen im Glauben und am Volke Budapest, Anfang Mai. Das „Jüdische Volksblatt" widmet schon seit seinem Bestände '»"'den aber getäuscht n-,d ansgenüht zum Schaden der Allgcmein- ... . - . - - „•ffdiufcit, lvas in den heit. So hat man z. B. ans der Börse für cinen ehemaligen Wiener ldvoeaten gesammelt und ihn ansgeglichen, und dieser Herr!var öhnen — übergetreten. Der die aus .HeirakS- oder Geschäftsangestammten Glauben verlassen, au u.g 11 ih r »111v» v» v v 1111 u j ituu vuaijv uuvvu a'vii; v-111 v inti|iv/ r - . . _. ” . ' * 1 , die den ganzen Skartellplan über Bord iverfen und die denkbarst bcurrhellen, als gerade ein Blatt, ivelches heute bereits gegen die mögen es Inden oder Ehristen sein, vergiften die Atmosphäre ihrer bösesten ivirtschaftlichen Folgen nach sich ziehen müsste. Bei dem Umstande, dass unser Land seit der Sparcassen- und Banken-,Slata. . ,r. - .. .. ... . strophe ökonomisch erschüttert ist und sich nur mehr schiver erholt, kommen sieht, welche Lesterreich bereits^derontierten und die Erg durch eine neue nicht zu ivünscheude Skrise ganz in die Brüche gehen W'»ä ber -,uiden daselbil zu der unsichersten gestallek haben. Eo-lseqnenzen so vieler Unkerlasslingssünden der einheimischen Judeir ^er .staubenstrene Christ wird bei intimstem Verzu kämpfen hat und demnach auch in Ungarn dielenigen Zustande ' J ~ t! < . r...r ~.r s .v-. könnte, ist die Befürchtung nahe, dass die Regierung dann zur Vernieidung einer schädigenden Ueberproduetion an 9iohspiritns Helsen, als in Ungarn. Das große Assilnilationsgeschäft, ivelches die das für unser Land günstig vertheilte Contingenk schmälern und verschiedenen liberalen Regierungen Ilngarns, hauptsächlich aber auf die böhmisch-mährischeli und ungarischen Brennereien über- T i s z a, mir den Juden gemacht/haben, hat dem Lande selbst einen ivälzen müsste, worauf es eben jene Brennereigruppen, die zum unermesslichen Gewinn eingetragc'n, ivährend es die Jiiden in einer kehre in einem Iudenhausc keinen nroralischen Schaden aurichten, ebensowenig der gläubige Jude im Christenhmise, umgekehrt, ihre In keinem anderen Lande ist es so schiver, den Juden zu Glaubensstärte wird anfeuernd, erhebend ivirken. Der Reli g i o n s s p e c n l a n t corrumpiert aber durch seinen Unglauben, seine Heuchelei und Charakterlosigkeit jedes reine Haus, sei es jüdisch oder christlich, und daher sollte.ihm gegeuüber der alte uuivi/vuivi iv tu viii .vivuo|.'i.'v v im v.vuii(,ji |vijvii, ma v muu um mtmi i i|u/ m vu ..viiiuu um> |uiu>vui uuvi.^ nix» «V V . r re' ,», . , M, _ ei dcm nun,!vie es ivolle, ob das geplante Skartell lang factor zu schivach. Man machte nun mit den Jiiden ein einfaches nach Ablauf des vierzehnten Lebensjahres Convertit werveil mirfre, oder kurz anhält, unverrückbareThatsache bleibt cs, dass einer großen glattes Geschäft, ststan gab ihnen die Emancipation, später reeipierte „ ,» eine n T a g z u f r ü h zum magistratischen Bezirksamte brachte, damit der Sohn seinen Austritt aus der jüdischen Religionsgemeinschaft anmclde, und den Beamten bat, das Protokoll für Bevölkernngsschichte, die ans Händlern, Agenten, Vermittlern, Beman ihre lsteligion, wogegen die Juden sich m a g h a r i s i e r e n, amten usiv. besteht, der Nährboden entzogen nnd ihre Epistenz- und d. h. den Ungarn sich assimilieren mussten. Die Juden giengen Eriverbslosigkeit herbeiführen muss. Wenn iveiters berücksichtigt auf das Geschäft ein; vielleicht ivar es damals auch das Vernünf- .... . . . . . ... .. r ivird, dass die erivähnte Bevölkernngselasse, die etiva ."-<>000 Fatigste, lvas sie thnn konnten. Aber nun koinmt die Abrechnung. Die morgen vorzubereiten, damit die „Sache keinen Aus sch uv milien im ganzen Lande ansmacht, bis zr> vü Percent ans Inden Inden haben den Vertrag treu eingehakten, sie haben sich zum besteht, die ans sattsam bekannte» Gründen zu keinem öffentlichen, große!, Theile vollständig assimiliert, sind die verlässlichsten Stützen sei cs behördlichen oder magistratliche», Dienste zugelassen werden, des Staates geivorden, ans ivelche unter allen Umständen gerechnet so erösnfet sich ein sehr trübes Prognostiton des Loses dieser AuSgestoßenen. Dass aus dem Ganzen einfach eine Interesseii-Verschiebnng herausschant, kennzeichnet der Umstand, dass die Spirierleide". Hiezu nachfolgendes Gegenstück: Scene: Magistratisches Bezirksamt eines äußeren Bezirkes. Ein Beamter verhandelt werden kann, haben dadurch die Majorität der Ungarn den anderen mit einer Partei, lindere warten geduldig draußen, denn sie Horen Nationalitäten gegenüber — wenigstens auf dem Papier — hergestcllt. Wie stellt es aber um sie, die Inden, selbst? Zn einer Reans Brnchstücken des Gespräches, das hinausdringt, dass die verhandelnde Sache schwierig ist. Alle warten ungern, aber geduldig. Da naht Er und tritt sofort ins Commissionszimmer ein; die Thür tusprovuetivn seit einem Decenninm in normalen, mnn_ möchte ligionsgemeiuschaft degradiert, in zahllose Lager gespalten, hassen sagen in recht guten Preisverhältnissen arbeitet, dass sie also einer sie einander und gönnen sich länm das Leben. Der tsteologe ist Lageverbesserung überhaupt nicht bedürftig ob dass dagegen die i„ den Augen des Orthodoren überhaupt kein Jude, der Orthodore außcrhall' Galiziens gelegenen Spiritusrasfinerien, ivenn dieselben ivird vom tlkeologen mehr gehasst als vom unverfälschten llrankijch pii, noch nicht, mit dieser Partei hier fertig." auch in leister Zeit zufolge der ausländischen Conenrrenz gelitten semiten und der SiatnSqno-Iude will mit beiden nichts gemein asvmmissär vom Zimmer nebenan ist nicht hier haben mögen, unleugbar über „immense eigene Capitalien" verhaben. Und dieser HasS macht alle blind, er kennt keine Grenzen. „ . ... . ... . dürfte also fugen, einer „besseren Situation" rnbig geivärtig sein können. Er schrickt auch vor Angeberei.und Verleumdung nicht zurück, wie der w bor 12 Uhr zu e,uer Commiinon gcgangcn, durfte also rbanpt kein Jude, der Orthodore bleibt offen. Beamter (höflich und ruhig): „Bitte zu ivarten, .. " Er: „Der .Herr ist nicht hier?" B e a m t e r : 0 Ulicb Ol', ohne' A » s k r 111? tigsw Person werden, lvas? ols konrde.es .ans deir Bode Jßig sofort in der Minister war Jhig ganz gleichgiltig. nicht ans genügend energischen Widerstand, stößt, findet in der Un Beschäftigttng bis ZN. seinein. vierzehnten Jahre. Da wurde einigleit der Inden eine kräftigende Nahrung, lind was die agents fei„i "i* (^rlWfti'r Eliaika eine selu ante Variie" voraebrovocateurs der Indenfresser an Indenfeiiidlichkeiten mcht anfznei ur DihUBUl GAfatra d ie „u u gute Hartte r'vrge b n pst. I„don untereinander. schlagen. Diese „schh gute Partie" hieß H'Zchta Mojetsteni. Es fehlt aber der einheitliche Gedanke, der alle Juden in Die Partie war deshalb gnth weil Moselst'ein ein guter Ungarn einige!, könnte lind vergeblich suchen wir nach dem Leit Handwerker Ivar und eine gute Stelle hatte. Er arbeitete "wkiv. den, wir alle folgen wollwn Ich behaupte nicht, dass u. s ... 's,- ....... cn,,..»,-r./ ... n w.... ^.... > der indisch-nationale Gedanke alle Inden IN Ungarn IN ein Lager >u der Werlstatte dev Herrn Biirmasv, welihcr der ,m e bringen imstande wäre. Juwelier nnd Goldarbeiter der Stadt war rnid da Geschäft alif der .Saauptstraste besäst. Von jeneu änderen Neizen, welche die Iveibliche Jngen.d geloöhulich locken, besah NtoselslliJi nichts. Er kleidete sieh zsvar nach der letzten Aber die Vorbereitimgen für eine jüdisch iialionale Beivegnng loimen scbo» heilte getroffen U'erden und zwar indem sich alle Inden behnfs Verbessernng ihrer ivirlschaftlichen Lage ans dem flachen Lande, wo die Indennoih schon seil langer Zeit lakeirk ist, nnd auch zu dein Z,wecke vereinigen, um dem Ivie eine Pest schkeichen- Mvdr lind trug selbstverständlich keine Ringellocken, er den Antisemitismus nach Slräflen zn steuern. Der Ankisemitis,Nils hakte aber einen grettrothen Bart, eine schrecklich lange P 'Hk Pi Cholerabacillus, er Ivird von nnsanberen Elementen A, 5 - 5 >' r , . / , c r npcr die Grenze versch eppt, verbreitet ich unbemerkk und richtet, Nase nnd sehr graste Zahne. Ehaika heiratete er blas; anS ..- Herzen Sn ei gn n g, bcitii1 sie )var l)iibsch nnd ohne Mitgift. Nach der Horhzeit theckte Jossel seinem Schwiegersohne sein ^teid bezüglich JtzigS mit und bat ihn um Nath. „ .. , . ... „Hm! . . ." lnelnte Moselstein: „Sie sagen, Papa mebr der'ii>,s'alle'gb-iäuiiächig duweiidcm^Gefahr ,'st sJnnötbeii lind jüdische Jugend in Galizien hervorhob. C o n f esst o n s s a ch e n." — B e a m t ‘c r: E r: „Ja!" B e a m k e r: „Ich werde selbst mit Ihnen das Protokoll, anfnehmen. Bitte setzen Sie sich." — (Offenbar wusste der Beamte ans Erfahrung, dass ein „Austritt in slkekigiondsachen" eine drin g l i d, e! Angelegenheit ist. > — F r a g e: Welcher . Confefftou mag der Herr GerichkSbeamke, der es mit dem Anskritt s o eilig hak, ivohl geiresen sein? Ein .... ivartek ans Antwort. Eine Tniuermidacht für Bnron und Baronin Hirsch. Ans Sianislan ivird nns geschrieben: Anlässlich des Lodeslagev Per Baronin Clara Hirseh-Gereiich fand am NO. v. M. im hiesigen Tempel eine von der hier bestehenden Baron Hirsch-Schnke veranstaltete Traneraiidachr stall. Unter Führung des Schnlleiter^ Sperber und sämmtlicber Anstaltslehrer begaben sich die Schnlkinder großgezücblel, Verheeninaen an, ivelchen dann nicht so leicht Eingegen 000 an der Zahl - in den •u'tiipd, wosclbst »mH dcn ' - .. " .. " Rabdiner Dr. Brande Hali geboten iverde» kann. Nur ivenn wir diesen .Slrankheikserreger üblichen Tranergebete» der hiesige Prediger Rabbiner u. Branoe im.Sleime ersticken, ivenn wir alle lvie ein Mann alle Vorsichtsmaß- L.jncr rmfidjum, tiefempfundene» Anspract,e an die Schnljilgend regeln beobachten, sind!vir in der Lage, uns bor dem Eindringen ^...w Gemahls um die arme der Gefahr zu schüben. Eine Vereinigung zur gemeinsa.nen Abdie Verdieistte der Baronin H Hil, undPhic.' wc>nahi. um lvebr der uns alle gleichmäßig drohenden Gefahr ist vonnökhen und " "" ' . so redete er als gebildeter Mensch Jossel anl, dass sr zu ich Iverde mir auch erlaube», Ihnen nächstens über die Durchführung icht» Lust hat..' Was h« Lust? Siv finb■ fdn «ater """ ’"ocÄÄ " nd kounen ihiu befebleil, ui» zur Nrbeit zwingen nud nick nnd nöchigeiifalls auch schlagen. stiS ist ineilie k-ln sicht. Jch weist, dass,Herr Barinas; einen Lehrjnngen braucht . . . Warnw sollten Sie Jtzig nicht sslngeben'ö Er würde dort bas Handlverk erlerueii, lvas für ihn setzr gut kväre, er >bürde eS dort gut baben und ich könnte ihn beanfsichtigeii." Josse! tvar. zlvar in'cht der Meiniing, dass es so einfach sei, Jtzig Licht zn einenl .sHaiidlverk beiziibriiigeu, er ioollte aber doch eilwn Versuch machen. (Schluss folgt.) Der erste Wiener jüdische Turnverein verailstakket SalnStag, deii 10. d. Nc. inl Jeflfaale des „Hotel sravop , '• (i., Niariahilferstratze Sl, einen, grossen VereinSabend. Dem Vorträge des Herrn Dr. Max Jernsal-eim: „lieber den ' hygienischen Wert des TiiriienS" folgen ltirnerische Vorführllngen (Freiinib Niegemibungen), mnsikalisch-declamotorische Darbietungen und schliesslich ein Dalizkränzchen. Der Beginn ist mit 8 Uhr abends, der Negiebeitrag mit Genernlversgnnnlnng des Jüdischen Volksvereines ll'llge setzt. Dn diebi^h c i ig c n Vc i a!1^aJ^1!11‘il'1 . .... . ...? ~ c. c , . VereiiieS aiiSiinhinSloS glanzend verliefen, M kein Zwelfel, fnr een (>. mit 17. -oc\>nF. Jm lo. d. -!(. fmbt'f in g^ch dieSnial daS jüdische Pnblienin sich zahlreich enl- - MüllerS GasihanS, Hnbergasse 10, die Generalversmmnfinden niid dadlirch der jüdischen Tllrnidee seine Reverenz lnng deS Jüdischen VolkSvereiineS für den 1 (i. lmb .17. bezeugen lvird.

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