Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Volksblatt · 1902-04-25 · 17 (25.4.1902) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
4 (1902)
Issue
17 (25.4.1902)
Date
1902-04-25
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2432763-2432917-2432934--1448-2435206
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Wien, Freitag 25. April 1902 Seite 3 Nr. 17 Jüdisches Volksblatt Die Wirren in Macedonien. Von Dr. Nuben Vierer. Der Artikel „Eine Enqubte in Niacedonien", welcher in Nr. 13.506 der „N. F. P." veröffentlicht wurde, hat endlich einmal das richtige Wort offen und umtmivmubm ausgesprochen. Der Berichterstatter hat seine Pflicht als Ehrenmann gethan, der eine Enquete zusammenruft, die aus folgettdett Notabelu znsannnengesetzt ist, zuerst ans seinein Geiste, einem unbestechlichen, unbefangenen Lordrichter als Präsidenten, dem er zwei hctlseheude Augen als Beisitzer zngcsellte, denen er keinerlei Gläser anlegtc, damit die auffallenden Strahlen tncht vom Lothe der Wahrheit abgelenkt, noch znm Lothe oder zun: Pfund irgend einer europäischen Macht gebrochen werdeit.Das Geschaute erlitt keine Färbung, keine Zerstreuung. Diesen unparteiischeil Untersuchungsrichtern gliederte er ein paar Gesandtschafteil aus dein Reiche des Jchs, die Ohreil, ail, die auf die sllbtilsten unb sllbversivsten Dinge lauschten, und gespanilt alle Schallwellen aufnahnten, welche voll bcu Greuelll uild voll Opfern der serbisch-bulgarisch-griechischen Gerngroßhyäuet: aufstiegell in deil macedoilischen Aether. Natürlich besaß er auch ein ernpfilldendes Herz als liebensivürdigcil Secretär bei jener Untersuchung. Kein Wunder, dass das voll jener Enquete ausgegeberle Verbiet die ungeschminkte Wahrheit zutage förderte. Unbekümmert um jene, welche sich bnreb die verilichtendell Urtheile niedergestreckt fühlteil, hat D e g a st o n dem europäischeil Gewissen, der europäischen Civitisativll eilten imnienfen Dienst eriviesen. Was aber helfen die Apostel der Wahrheit einer menschlichen Gesellschaft, welche gar llicht zur Wahrheit veranlagt ist? Wahrheit erscheint in unseren Tagetl der Verlogerlheit mehr utlter der Rllbrik der Dummheit, als unnütze Herausforderung der Zeitgeschichte intd der friedfertigen Nächsteil. Die Wahrheit ist überhaupt geschmacklos, llicht salonfähig. Wie lange wusste ich bereits um diesen blutigen Schacher auf der Balkan-Halbinsel, um das mörderische Blutvergießen, ivelches chauvinistische Schergeil, bezahlte Mordbreilner am Balkan unterhalten. Wie thöricht, wenn mall meint, dass die Intervention der Diplomateil Oesterreichs utld Russlailds ernst gemeillt ist oder erilst voll den Valkanftaateil genommen werden. Den Sack schlägt Ulan und den Esel meiilt man, oder wie der jüdische Volksmund benfelben Gedanken in andere Fornl kleidet: Man veriveist die Tochter, um die Schwiegertochter zu treffen. Der macedoilische Brigant, oder richtiger der bulgarische Agent, treibt blutige Politik, um die türkische Frage zum letztenmale aufzurollen uild zur et:dgiltigen Lösung zu bringeil. Wir werdeil wohl ltoch darauf zurückkommeil. Zusammenfassend können wir die ganze Balkan-Revolution als ben europäische:: Alltisemitismus in Waffen gegen das fast zur Hälfte semitische herrscheilde Volk der Osmanen aut golbenen Horil bez eicht len! Es ist die Taktik, welche auch gegen das jüdische Volk in Europa. zur Anwendung kommt: Fort aus Europa, damit dieses rassenreill arisch iverde! Hier kretizen sich mlsere Gedailkengäilge mit den: des Herril Berichterstatters der „N. F. P.". Wie kommt es benn, dass ein so scharfsilltliger uild ehrlicher Beobachter des Treibetls der südslavischen Völker ein so recht erkleckliches Volksclemenk wie das jüdische in Aiace- BWUMMW W HT»>ui J », I«I ms-» «MV9k» autiief. Ihr Enrpfinden war wie gelähmt. Nur das starke Verlangen, das aus den Augen des Mannes wie tastend die tveichen Linien ihrer Gestalt eicklang kroch, empfand sie wie eine körperliche Berührung. „Sie aber hatte keinen Mann erk a n li t." -- Wieviel Jammer lag in diesen Worten! Sie begriff die unglückliche Jungfrau, die ins Gebirge gieng, nm die Blüte ihres Mädchenseins zu betrauern! Sie begriff sie, wie man nur eine Schwester oder Unglücksgenossin begreifen kann. War denn sie llicht auch von Verhältnissen und llmflänben dazu verurtheill, in der Zurückgezogenheit ihres Mädchenzimmers das Beste ihres Weibthums zu beweinen, mtl es dann auf dent Altar der Schaul unb des gesellschaftlicheil Zwanges 31t opfern? Sie war arm, koimte sie dem: lvirklich hoffen, auf eine durch die Gesellschaft sänction irrte A rt . . .? Neill, daran war llicht zu denken. Für weil also sparte sie sich auf? Wer würde es ihr dereinst danken, dass sie ihre tobenden Wüllsche lliedergerungen, in heißen Nächten ihr aufgeregtes Fleisch zermalmt!, zerdrückt, gebändigt hatte?- Ter junge Mann stand auf und trat dicht an sie heran. Sein heißer Athen: streifte ihre Wangen. „Wollen sie hingehen, Eva, iils Gebirge, gleich Jephtas Tochter unb ihre Jungfrauschaft beweinen?" Ein krampfhaftes Zucken gieng durch ihren Körper. 9t,mr legte er seilte Rechte auf ihre Schulter und näherte seilt Gesicht denr ihren. „Ich lveiß, Eva," flüsterte er leist und stockend, „Dll gehörst mir, Du liebst mich, nie wirst Du einen: anderen Manne angehören, nie! — Und ich ..." Er zögerte. „Und Du?" „Ich . . .? O, frage nicht ..." Ihr Haupt lag all seiner Brrrst, hingegeben, in rührender Hilflosigkeit, und während er ltoch stammelnd, kosend ihre klare Besinnung umschmeichelte, löste sich der letzte Rest ihrer Widerstalldskraft in einem Strom glühender Thräneil auf.- boniett übersehetr konnte. In Macedonien liegt ja auc£) christliche Ha rtp t am Balkan, den Artsspruch that : Saloilichi, das ettropäische Jerusalent. Welch eilt datlkens- Jir nteiliem Staate darf keilt Alltisenlitistttus geduldet lverter Vortvurf für den Experten eitler Enquete. Null werdett. Utld als ich durch nteiuen Frettud, Herrn Jakob that er es llicht, so wollen wir es lhuu.?llkala i, denr Vorsteher der spanischetl Gemeittde in Es gibt wohl feinen Winkel in ganz Ertropa, in Belgrad ntittheiltc, dass Ritter voll Z e r b 0 n i unter den bem der Jllde eilt ruhigeres rutd sorgenloserers Dasein Äuget: des k. k. österreichischen Getteralcollsillates ein führt, als unter dem falbeil Scheitle des Hal bm 0 ndes. > alltisentitisches Blatt und ein derartiges Verlagsburean Das Jlldellthlnn fatm und darf dort seine nationale 31t begründen nach Belgrad gef'omntcn sei, und ihn auf- Eigeuart entfalten, faim fein Judenthmn uneingeschränkt bekennen utld ausüben. Dem Türketr fällt es nientals ein, einen Juden deshalb herabzusetzen, tveil derselbe sich nicht oSlnanisiert. So finbet man am Hofe des Sultans Admiral Dr. Elias Koheil Pascha, Leibarzt Sr. Majestät des Sultaits, unb so trifft man vont Mittelalter ltoch her jüdische Aiänner, tvelche dem Sultatt ttahe stehen. Adrianopel uttd Salonichi, die Sultattsstädte, beherbergen die größtcil Judettgettteinden, utld diese besitzen eine sehr schileidige Organifation. Die Männer, tvelche an der Spitze des Rabbinates stehen, die Chacham Baschis, üben richterliche Gewalt aus, deren Schantaschim üben eine Art Polizeigewnlt im Namen der Ehachamim itnd Parnassim. Saloilichi wird von einem Chachatn baschi regiert, bem nlilitärische Ehren zuerkannt fiub und dem zehn kleiite Rabbinatssprengel nt der Stadt unterstehen. Die Salonicher jüdische Gemeinde liefert und veranschaulicht die jüdische Resideltz in spe. Dettn daselbst feiert die ganze Bevölkerung den Sabbath vom Freitag all. Die anlangenben Weltdampfer werden nicht abgeladen utld die an Bord sich befittdlichen Waren nicht verladet:, Hattdel und Wattdel stocken, dettn die Kinder Israels feiern den Sabbath vom Lastträger bis zu beu Alantinis (die Rothschilde der Türkei), und mit ihnen der Türke utld der Grieche. Es gibt freilich einigen Auswurf ettropäischer Assimilatiotlsjuden, alleiir lver ketrut sie, was bedeuten sie gegenüber eitlem so inponierenden echten und lebenswahren Judettthum? Zu alten Zeiten gab es dort wie in Adriattopel große Talmudisten und Schüler, unb wurden dieselben auch hochgehalten. Aber auch lendenstarke Mäntter, tvelchen die Breite der Schultern ihr ehrliches Stück Brot bedeutet:. Sie checken ihre Ruhe und Arbeit nach der Lehre Moses ein. Die türkische Negierung wacht über ihre bürgerliche Rechte und sorgt in väterlicher Weise selbst für die Armen dieses Stammes. Die Juden werden gleich anderen Nationalitäten tvohl nicht zum Militärdienst zugelassen und empsinden dieses kaum als eine Jttjurie. Irre ich nicht, so geschah es in dem letzten griechischen Kriege, dass Juden Militärdienst freiwillig leisteten. Dem gegenüber katu: die Türkei auf seine jüdische Unterthanentreue zuversichtlich rechnen. Hier mögen einige kleine Facta erzählt sein. Die altehrwürdige sephardische forderte die llöthigetl Schritte zt: ergreifet:, un: dieses Uttheilabzuwenden,wurdedcrselbebeidentPol zeipräsidenten Nprawitel vorstellig. Dieser referierte es den: Könige und erhielt ben Befehl folgenden Inhaltes: „Heute um 12 Uhr nachts nehmen Sie biefen Antisemiten beim Kragen und traget: Sie unb werfen ihn hinaus auf die Schienet:, hitcker der Reichsbrücke (über die Dottau — die nach Semlin führt). Also geschah es—Belgrad und Serbien sahen attch keilte Ritualmord-Processe sich abspielen — was iit Bulgarien seit Fürst Ferdinattd leider auf der Tagesordnung ftanb (freilich nicht mit Verschulden des eifrigen katholischenFürstenFerdin and!!.), allein die Thatsache, dass der Atttisencktismus so tiefe Wurzel geschlaget: hat, dass fast alljährlich Zusammenrottungen utld Ritualntordtlachrichtel: ernsthafte Untersuchungen nach sich ziehet:, spricht Bände. Anders stellte sich das ganze Gebäret: der türkisch e:: Polizei und des M a g i st r a t e s (B e l e d y e) dar. Zunächst hattet: die Juden ihre Vertreter bei alle:: Gerichtet: (wie meinet: Freund Herrn Mosche Tagg er). Wagte sich ein christliches Weib mit einer derartigen Anklage hervor, tvurde sie sofort -tveget: Jrreführut:g des Gerichtes in Haft genommen utld utlter Androhung der Bastonade (Stockstreiche auf die Fußsohlet:!!) zur Raisot: gebracht, worauf die betreffeudei: Kinder sofort ans Tageslicht gebracht wurden. Der Türke ließ ferner den Juden überall freiet: Hattdel rtttb Wohnungsrecht. Der Bulgare aber hat ltoch judettreine Städte und das flache Land schot: gar. Der Türke, der Edelntattn, der Beg und Pascha sorgten dafür, dass der jüdische Kaufmant: preiswürdig kauft, un: seinen erklecklichen Nutzen . einstreichet: zu können. Der Türke, darin sind alle ut:parteiischen Kenner dieses Stammes einig — ja selbst die Polen, welche sich als Emigranter: aufhaltet: — ist eit: edler, gastfreundlicher Mensch ut:d mit den Worten der Polen zu charakterisiere::: Turezyn jest najbohaterskiem najszlachetniejszym czlowiekiem. So also auf der Balkan-Halbinsel Greuel voltführt werdet:, traget: die Volkssplitter — die gerngroßen Kleinen, die Abschnitzel der slavischen, k u z 0 w a l a ch i s ch e n, a r m e n i s ch e n Stämme d a r a:: s ch u l d. Der Mohammedaner wird, wie eben erwiesen, ungerechterweise von der Mitherrschaft Europas, welche Gemeinde in Nisch (gegenwärtig die zweitgrößte Serbiens) : er über ein halbes Jahrtausend ausgeübt hat, mit besitzt eilte alte Synagoge utld sollte dieselbe im größere:: Umfange t:eu erbaut werde::. Die betreffende Gemeinde vergewissert sich eii:en Barfonds von etwa 20.000 Ducaten. Da^ brach der türkisch-russisch-serbische Krieg auS. Was tbatet: tum die sephardischen Jude::? Sie ließen die Synagoge in ihrem defecten Zustande und überreichtet: dem damaliget: Pascha ihre gattze Barschaft, was tticht bloß datckbar quittiert wurde, fonbertt das höchste Lob seitens des Sultans Abdul Aziz ihnet: eitckrug. Die gleiche Opferwilligkeit zeigte sich in fast jeder jüdischen Gemeittde. Hinter Nisch liegt eilte zweite Stadt, tvelche zur Zeit der türkische:: Herrschaft reichen Hattdel trieb :u:d eitle zahlreiche jüdische Gemeittde besaß. Die dortige:: Juden, welche die Rache der Serben fürchtetet: (weil sie niemals mit den serbische:: Revolutionären gemeinschaftliche Sache machtet:), begaben sich zum ÄUlitäreommandanten, um feinen Rath einzuholen. Dieser befahl alle:: jüdischen Familien, sich z:: sammelt:, utld tvas ihtten lieb und wert ist, mitzuttehmetl, welchen Rath die türkenfreuttdlichet: Juden befolgtet!. Zun: Abtnarsche wurden nun alle geordnet und itl eit: militärisches Carrö genommen, bis über das serbische Gebiet. Gemei -c aus etn für alle ihre Gemeindebedürfnisse Da ich mich jetzt mit meinen Gedanken in Serbien befinde, mag mir gestattet sei::, in kurzen Worten die Lage der Juden ttach dem Erbleichen des. Halbmondes in Serbien zu schildern. Kaum wurde das Doppelkreuz über allen öffentliche:: Gebäude:: aufgezogen, begnügen die Serbei: die größte Jtckoleranz, welche die serbischen Juden, die zunteist aus Handelsleuten beftanben, vor eine sehr tief in ihr Gewissen schtteidende Alternative stellte. Die Türken pflegten ihre Märkte (besonders die der Woche) Donnerstag abzuhalten, damit keine Confessio:: sich beengt fühlt. Die Serben aber verlegten dieselbet: auf beu Sabbath, wodurch die jüdische:: Bürger vor der Wahl standen, euttveder das heiligste Gebot Moses zu verletzen oder den einzigen Broterwerb aufzugeben. Dieser harte Gewissenszwang dauerte noch 20 Jahre der neuen serbischen Aera fort, selbst zur Zeit, als die Juden ztvei Parlamentsvertreter in der Skupschtiua besaßet:. Ob diese drakonischen Gesetze aufgehoben wurden, ist tnir tncht mitgetheilt morde::. Un: tun: auch de:: Serben Gerechtigkeit widerfahret: Au lasset:, möge rühmlichst hervorgehoben werden, dass d:e Dynastie ihre Pflichtet: gegenüber den Jude:: erfüllte, dass Köllig Milan!., das erste gekrönte Gewalt verdrängt, was keil: großherrliches Volk sich ungestraft atckhm: lässt. Der Mohammedaner, der Löwe in: Kriege, ka::n edel und gut im Friedet: sein. Keines der kleinet: Völklein hat so viel Gutes seine:: Unterthattet: zugefügt, als die Türkei. Niemals werdet: die befreiten Balkatfftaatet: unter der Regierung des Doppelkreuzes ein so sorgloses, wohlfeiles, von materiellen Genüssen reichgesättigtes Dasein führe::, als unter dem ettvas traulich-dämmerige:: Lichte des Halbmo::des. Die Türkei deS Midh at Pascha bleibt de:: balkanesischen Jude,: unauslöschlich ins Herz eingegraben. Inland. Israelitische Allianz zu Wien. Tagesordnuilg der 29. Ordentlichen Generalversanunlung der Israelitischen Allianz zu Wien am Sonntag den 27. April 1902 un: halb 11 Uhr vormittags in: Saale der israelitischen Cultnsgemeinde, 1., Seckeustettengasse 4, 2. Stock. 1. Bericht über die Tbätiakeit des Vereines in: Jahre 1901. 2. Betritte trifft die Herren: Sigtnund Ritter von Bauer, Dr. Felix Katzau, Heinrich Nirenstein, Dr. Alfred Stern, Dr. Sigtnund Wahrmann. Etlvaige Anträge der P. T. Mitglieder (ß 8 der Statuten). Todesfall. Im hohen Alter von Jahren ist Montaa den 21. ds. der emeritierte Prediger und Schnldirector Herr Dr. David Lötvh, der sieh auch als Schriftsteller eilten verdie^nstvolleit Namen gemacht, gestorben. Dr. Lötvh absolvierte seine Studien in Prag, anstalten ins Leben, die sich heute noch der arößtei:^ Blüte erfretren. Nicht ininder verdienstvoll tvar seit: Wirken im 10. Bezirke. Die Erbannna des ,:enen Tempels in Favoriten ist zum prosten Theile feiner hingebungsvollen Thätigkeit zu danken. Er gehörte zu den beste:: Uanzelredneri: Wiens, und die Oberrabbiuer Dr. Jellinek, Dr. Giidemaitn und Dr. Schmiedl betrauten ihn iviederholt mit ihrer Vertretung. Dr. Lötvh hinterlässt zwei Söhne und eilte Tochter. Der älteste Sohn ist der Schriftsteller tind Chefredactenr des „Jllltstrierten Wiener Extrablatt", Herr Itilitis Lötvh. „Oesterreichisch-Jsraelitische Union." Den Bericht über bic am 19. D. M. statt gefundene. Generalversammlung werden wir lvegeni Rnummaugels in der nächsten Nummer bringen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.