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Jüdisches Volksblatt · 1902-04-11 · 15 (11.4.1902) · p. Seite 6

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
4 (1902)
Issue
15 (11.4.1902)
Date
1902-04-11
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Wien, Freitag Seite 6 Jüdisches Volk?blat.t I I. April 1902 Nr. 15 Hierdurch ist deu Nbvvealen buchstäblich des Brot vom I Munde werMiionnnen worden. Selbst aus dein periuqen Gebiete, das ihr »wch geblieben, bleibt die X?[Duocatnr nicht itiiaiipesochleii. Uiunivpcichie peheimo Erlässe haben die dichter angewiesen, selbst die geringen Lasten nach mol)r heiabzuselzeu, ja pt )treicheu. uud mir treffen Bewertungen für schwierige llud zeitraubende Arbeiten, welche tun diesem Preis zu machen ein Dieusnuaun sich slandhast woigeru lviirbe. Bhirdeu auf der einen Leite die Eiimalnuequelleu der Advoeateu llseils berschüttet, theils so viel als möglich verringert, fa find andererseits die Lasten der z'ldbveatur in ruinöser Weise erhobt worden. Lo wurde die Haftung der Advocaten für sachverständigenuud Zeugengebüren beibehalten, lind malt hatte deu Mutt), sich zur Begründung desjeil auf das alte (beseü zu berufen. Dass nach diesem nur über Antrag ein Beweis zugelassen lverden durfte, nach bent neuen (besehe aber der 'dichter von amtslvegen uud sogar als proeessleiteude Verfügung Beweise anordueu darf,! wurde übersehen. Der Advoeat kann daher in die Lage \ kommen, die hohen (beim reu eines Augenscheines oder Lachi Verständigeubetveises aus Eigenem zu zahlen, obwohl er diese Beireise nicht beantragt und sie für gar nicht zweckj niäffig erachtet hat. Für die Wiener Advocateu kommt zu dieser East hinzu, dass bei 24 (berichten bei jedem in mehreren Verhandlungssälen fast zur gleichen Ltuitde verhandelt ivird. Der Advoeat muss entweder die heute unerschwinglichen kosten der Haltung eines jtiristischen Hilfspersonals auf sich nehmen oder die Parteien abweisen, damit sie sich selbst vertreten. Tie Lubstitutiou eines anderen Advocaten ist bei dein Mangel jeglicher Organisation ein kostspieliges imb riskantes Ting. Diesen Zuständen ivird durch die Handhabung des Wiedereiusehungsverfahrens die Krone aufgesetzt. Tie gerichtlichen Bescheide wimmeln von Fehlern. Lie werden in kurzem Wege durch das Entgegenkommen der Advoeateu ohne weitere Folge eorrigiert. Versäumt aber ein Advoeat eine Tagsatzung, oder kommt er. sei es aus einer noch so gerechten Ursache, um eine Minute zu spät, so wird eine Wiedereiusebuug nicht bewilligt; da der Advoeat seiner Partei für den Lchaden aufzukommen hat, so schwebt über jedem Advocaten das Damoklesschwert des wirtschaftlichen Ruins. Eine plötzlich eintretende Krankheit, z. B. Magenkrämpfe, welche den auf dem Wege ins (bericht begriffenen Advocaten befallen und ihn säumen, können den Verlust seines Vermögens, sehr oft der Früchte eines arbeitsreichen, langen Lebens nach sieh ziehen. Wir gelangen zur Behandlung der zweiten Wirkung der neuen (besetze, der Veruichttwg des Ansehens der Advo-' catur. Eine Minderung des Ansehens ist schon damit verhtindeu, dass einem Stande durch Verkürzung des Einkommens die Möglichkeit einer anständigen Lebensweise entzogen wird. Noch intensiver wirken gewisse im Gesetze festgelegte Priucipien. Das Verfahren ist von einer Art richterlicher Allmacht beherrscht, durch welche jede Thätigkeit des Advocaten im Processe nutzlos wird. Sie führt bei manchen Bezirksgerichten dazu, dass der Advoeat überhaupt nicht zu Worte kommt und dass der Richter lediglich am Schlüsse der Verhandlung den Advocaten auffordert, den Nrtheilsstempel beizubringen. Bei Gerichtshöfen, vor welchen das Verfahren mit Anwaltszwang ausgestattet ist, bleibt es ganz dem Ermessen des Vorsitzenden anheimgestellt, ob er den Advocaten sprechen lassen will ,und so werden denn auch von vielen Richtern gerade die wichtigsten Ausführungen eines mündlichen Streites, nämlich Schlussvorträge, nicht zugelassen. Diese Uebergewalt des Richters ist durch ein System von Muthwillens- und Ordnungsstrafen gestützt, wobei sich besonders drollig die Verfügung des § 40, C. P. O. ausnimmt, demzufolge den Advocaten die Tragung der Mehrkosten auferlegt lverden kann, welche sie aus grobem Verschulden entweder durch nicht sachgemäße Anführungen oder überflüssige Weitläufigkeiten verursacht haben: ein wahrer Kautschukparagraph, wie geschaffen zur Chicane. Einem missliebigen Richter, der sein Mittagessen nicht erwarten kann, werden alle Ausführungen des Advocaten unsachlich und weitläufig erscheinen. Diese Missstände werden durch ein mangelhaft organisiertes Berufungsverfahren noch in den Schatten gestellt. Ta jede Neuerung in der zweiten Instanz ausgeschlossen ist, so ist, abgesehen von den wenigen Füllen, in welchen es sich um die reine .Rechtsfrage handelt, ein Erfolg der Berufung ausgeschlossen. Wie sott also ein Anwalt, der einem allmächtigen Richter gegenüber steht, der nur sprechen darf, wenn es der Richtest will, und dessen Vorgehen mit Muthwilleusstrafen geahndet werden kann, der endlich seiner Partei selbst im Verufungswege nicht zu ihrem Rechte verhelfen kann, irgend enr Ansehen haben! (Ein zweiter Artikel folgt.) Lemberger Krief. Unser Programm für die Lemberger Handelsnnd Gewerbekammer. — Spiritus-Kartell. — Toynbee-Halle. Tie Handelskammerratbsmaschine ist im Laufe. Die Räder aller Gattungen, geölt und geschmiert, schwingen nach allen Richtungen der Machtentfnltnng der Lemberger Handels- und Gewerbekammer; nicht bloß Rad- und Menschenmaterial, sondern ein weit wichtigeres Element bewegt die Maschine — der Geldsack. Die alten Herren Kammerräthe wollen ihre Tage auf den curullischen Stühlen des Handels- und Gewerbeparlamentes beschließen und daselbst von der Tagesarbeit und von dem Dienste des Allbeglückers Mammon ausruhen. Das Consortnun Horowitz und Co. trat zusammen, rings herum in allen anderen Staaten sich die staatsbürgerliche und vertheilt untereinander die einzelnen Positionen. — Die - Stellung der Inden festigte, in Rumänien aber das geringe Mas- Eommandobrücke trägt stolz den goldumgürteten Zukunftsritter von Rechte» sich immer mehr verringerte, als sie sahen, dass diese — aus dein Stamme Levi. meineidige Nation nicht einmal im '.Traume daran denkt, ihr am Ich höre, wie Sie, verehrter Herr Redacteur, wie ferner' Berliner Kongresse verpfändetes Wort einzntösen, dagegen aber fort- Eitle Fragen da§! . .. ' "! Herz nnd sie ivollen mir fort, mir fort aus diesem wortbrüchigen Die Sachen verhalten sich ungefähr so: und eMinenschten Lande. Die obersten Zehn Halb- und Viertelmillionären' 'och sagte, dass die Lage trostlos sei. Der UntcrnehnumgSgeisr haben es nicht uothwendig, nachzuoenken, die mittleren Erwerbseer^Eapitaniten ist infolge der Rechtlosigkeit geschwunden. Die lebte classen haben über den Ko ~ ~ .... v.‘. lernt, die Aermsten wollen Hoffnungen verfliegen wie Resignation, Geisteslrngheit und Servilisrnus, diese w . 4. ff, ....... eine ebenso heillose wie festgefügte Tripelallianz, welche oft zur. V11110 1fb)t und es ip daher voransznsehen, dass die Auswanderung Behauptung ihres Verharrung'szustandes eine Quadrupelallianz , -^B'w'ltere,ein wird .... L. . mit der Borniertheit eingeht. ^rlbflverstandlich gefallt der Regierung diese Emigration O, wer heilt Deine Leiden, Lemberger Dich aus Deiner Gedankeneinöde hiuäuszuführen die Gefilde, auf die der Thau des Himmels befrucht« Gefilde, deren Boden echt und recht jüdisch ist, in welchen Du Deiiie Wurzel versenken könntest, um den Inhalt Deines beglückender, lebensiverter umzuschaffen!- An Mühe fehlt es seit einiger Zeit nicht — allein,!'"*«>» Ohr, -in vernünftiges Herz. ein denkendes Intentionen ist bet SMjoiravl, "fo wem» wie bet Slvnrdzn die Oehiru - gebt uns mit einem Worte das m sich gefestigte Rede. Dabei miiss ich die im Anslande verbresteieii lfPt«i*nc^.^pnJuöl^c f’ Verlieren wir noch em Wort ten über die eonstitntionellei, Freiheiten RniiiäilienS eorrigieren. über seine ^ntell genz. . . .. „! Wirklich herrscht mir eine Clique, die zum großen Theil ans ... PK ^olouyieruug fetzt fcharf em und absorbierte alle Fremden, Nichtriimänen, Griechen und Bnlqarensprößlingcn beverfugbaren Kräfte. Der Bildungsschatz der Vorfahren stcht. Tie Bauern sind durch ein ungerechtes Wahlshstem ganz grstrerft. , Hierzu die rucklausige Bewegung m von der Antheilnahme an der Herrschaft des Landes anscgeschlossen, das Advocatur und rn der bürgerlichen Stellung der judrschen die einzige Schichte, die wirklich nicht jndenfeindlich ist/ lim mm Intelligenz - alles das erzieht uns em verzagtes, verschüchtertes Ö1I Stonrdza znrüctznkebren, so hat er seinen bisherigen llnqcrechtiajüdlsches Geschlecht. Kein Wunder, dass der reorganisierte feiten die Krone aufgesetzt, indem er den Inden strenge ver- „Schomer Israel" auf Hindernisse stößt, denn theils steht ihm bot, Versammlungen abznhalten I Durch solche moskowitische Po ein arbeitsunfähiges, theils aber auch ein missgünstiges Geschlecht lizeiinaßregeln glaubt er ein Voll, das am Raiide des Abgrundes gegenüber. Sehr wird dem Vereine „Schomer Israel" von der steht, zu bändigen. Dieser Stonrdza berdieiit russischer Polizei < gegenwärtigen Cültusrepräsentanz sein Wiedereingreifen in die minister zu lverden, jedenfalls raubt er der rmnänischen Nation jüdischen Gemeindeangetegeuheiten verübelt. .Will ja die Cultusden letzten Rest von Ansehen, den sie noch im Anslande genoss, gemeinde in ihren Actionen nicht gestört werden. | soeben erfahre ich, dass eine Deputation jüdischer Handwerker vom Indes ließerr wir uns von unserer Arbeit nicht wegekeln.' Minister Mivsio empfangen ivnrde, der ihnen aber eine ausweichende Die Ihnen eingesandten Aufrufe und der Bericht d er ersten Antwort gab. Das Gesetz soll wie ein Damoklesschwert über die W ä h l e r v ers am ml un g bezeugten, dass wir die Handelsrumänischen Juden schiveben. erfassten. | . Das ominöse neue Gelvcrbegesetz in Rumänien hat auch die ir regten auch die Action der jüdischen jüdischen Gewerbeschulen^ hart getroffen. Das Gesetz bestimmt a n nu n d G e w e r b e s ch a s t zur Verbesserung ihrer Wuilich, dass in jeder Handlverkerschnle 75 Percent rumänische i Lage an. Zur Aufstellung von Eandidaten konnten wir Schüler und mir 2~> Percent fremde (jüdische ) Schüler sein dürfen. interessen erfassten. W i r Kauf m misslichen Lage an. Zur Aufstellung freilich noch nicht schreiten. Nicht wohl deshalb, weil es uns an Die Bntarester jüdische Handlverkerschnle fleht mm vor der Alter- Muth gebrach, sondern zumeist durch den Vorsprung, welchen native, entlveder fi'.r jüdisches Geld ihre eigenen Feinde zu >Hmrddie Altbürger des Handels und Gewerbes haben und die diese Werkern hcranznbilden oder ihre Schule zu sperren. Um mm den Ehrenämter theuer aenua fick, erkaufen. j rumänischen Juden die Segiiiingcii dieser belvährtcn Anstalt auch Ehrenämter theuer genug sich erkaufen Was wir aber'schon als moralischen Gewinn unserer Vereinsthätigkcit bezeichnen können, ist, den Anstoß gegeben zu haben in Zulniist nicht entzieheii zu müssen, lvird die jüdische (iZewerbeschule zu Beginn des iiächsten Schuljahres nach Kronstadt (Ungarn) den. dass die jüdische G e s ch ä f t s h a l l e, die längst verschollen verlegt ivcrd . . , ... ^, ...... ... .. war, nunmehr ihre Auferstehung feierte, und zum Ceiitruin des' .. rinnanipste „Eveniiiienml hat cnie ^tanstlk uber dre iür»iscbc>ii kDip ii'ihifrhe Gpti'bästsbcllle vMliolvrrirrVerhattNipe jüdischen Kaufmannstandes wird. (Die jüdische Geschäftshalle kann man auch als eine Schöpfung des Vereines „Schomer. Israel" betrachten.) Noch einen Erfolg haben wir zu verzeichnen,! den nämlich, dass die Kaufleute über das Institut der Handelsj und Gewerbekammer nachzudenken begannen. Wir hoffen, dass wir dem jüdischen Handelsurrd Gewerbestande den Weg werden? zeigen können, den er einschlagen wird müssen, um mittelst! der Handelskammer, als dem ständigen Handelsparlamente, den! etwaigen Attentaten ans die Erwerbsfähigkeit unserer jüdischen Handels- und Gewerbslente beizeiten zu begegnen. Unabhängig von dem Ausfälle der Wahl für die genannte Institution, wird der Verein „Schomer Israel" für das von ihm i entworfene Programm einstehen. Er wird an die vier Handels¬ und Gewerbekammern Lemberg, Czernowitz, Brvdy und Krakau herantreten, um dieselben für die jüdischen Interessen zu in einer Reihe rnnränischer Städte anfgenominen. Jassy 890 rumänische, 2008 Tnlcnat 1220 900 Galatzi 2009 1002 Constanla 298 107 Bnloschani 887 1009 Piatra N. 907 789 Foesani 780 01 ."> llioman 008 092 Bacan 178 009 Dorohoi 280 400 Falticeni 100 009 8187 rumänische, 9888 jüdische Handwerker Welche Revolntion/ernng der tvirtschaftlichen Verhälwisse gewinnen. Ob wir aber das Herz unserer Brüder in Lemberg muss cS zur Folge haben, wenn man in 11 der erheblichsten für die Solidarität gewinnen werden — das ist die Frage, und Städte des Königreiches über die Hälfte der Handwerker brotlos das keine geringe. — Einigkeit bei einem Volke, das 1900 Jahre macht? Und ciu Land mit solchen unsinnigen wirtschaftlichen Lenin aller Welt zerstreut gelebt-gegen den Willen der gedenzen nimmt mransgesetzt den Credit Europas in Anspr-nchl sammten Asemiten — schier entweicht mir das harte Wort - -?rm letzten Sonntag fand im Dvmänen-Ministerinm unter auch gegen den Willen der Assimilanten aller Herren Länder. — Vorsitz des Domäuemninisters eine Sitzung von 80 Delegierten der Das ist eine schwere Arbeit! rumänischen Handelskammern statt, in welcher der Minister Auf- Das Spiritus-Kartell .droht wieder große Beute klärungen über den Geist und die .Handhabung des neuen Hmrdden Reihen der Spiritushändler zu bringen. Die Großloerkergesetzes gab. Er erinahnte unter anderem die Anwesenden, industriellen wollen nun ein Kartell für ihre gebrannten Wässer bei der Anivendung des Gesetzes Vorsicht zu üben, damit das AuSherbeiführen, um die Nichtabstinenzler zu zwingen, für dieses land ivegen der .Härte des Gesetzes keine Einwendungen erhebe. Lebenselixir oder — wie es die Aerzte nennen — Tödtungs- -liach langer und heftiger Debatie wrirde der Be)chlnss gefasst, dass elexir tief in die Tasche hineinzugreifen. Wer am härtesten hier- bis zum 0 Septeiirber, au welchem ^.age das neue Grpetz in Kraft bei'betroffen sein dürfte, rst der arme Arbeiter, der von diesem hptt, alle SchwrerigieUe>> verimeden und von keinem ^reimen der Getränke frische Lebensgeister zu holen glaubt. — Was wird nun Nachivcis der slrreiproritat verlangt werden sollen. Was die m Rudis Soeialdemokratie Galiziens dazu sagen? Wir fürchten fast, mamen gebvrenen ^nden betrifft, soll voii renselbeii auch nach HN- Nede hielt, in der er dieses Kartell gleich verdammte, hatte Gelegenheit, sich von ' ' zu überzeugen und Schnapsring. Für abgeordneter Dr. E. Byk lebhaft interessieren/ Schwer ist's, im Reichsrathe seine Jahre zu verbringen, seine Berufsgeschäfte ms f. , . 0, * r, . .. Wanken zu bringen ohne welches Entgelt einzuheimsen. Auf den . rer Lnkarestrr ^lciialbnur Namen des Herrn Abgeordneten kommt es wohl nicht an. Fnata ~ru! I1^1!LU’1^o^narvn! '"lMipr lomilrntur — Die biekme Tonnbee-Halle schloss mit dem Nnmamen infolge des ueiieu Handlverkeigesetzes zu schilderu. lieber L" März ihre belchLndebiefL Ergelmis dieser Andie.iz wird in dem genannten Blatte nichts deshalb, weil es ein Verdienst der iRatioualjnden uud Zionisten niilgrlyrl . _ ist, den jüdischen Müdcherl und jungen Leilteu Gelegenheit gegeben; zu haben, einige Monate sich zusammenzufindeu, um vernünftige- Worte zu hören uud sich aus deu Gefahren der Unmoral VJblltl&l-fl III’ herauszuarbeiten. Wie beglückivünschen uirsere jüdischen Ge-! sinnungsgenossen und -Genossinnen zu dieser That und denken > Löbl. Rednctioii! daranzugehen, eine breitere Stätte für Mo xal , u nd Bczitguctimend auf den Artikel in Ihrem werten Blatte (Die Arbeit für die weibliche Jugend zu schaffen, die nicht m der ^„fe, erlaube ich mir Nachstebendes zu bemerken: Lage rst eme häusliche Fortblidung zu genießen und das wachcicl,tiqj dass sich die Taufen in letzterer Zeit same Elternauge auf )rch zu lenken. 8—n. ,nehreii. x Wer trägt aber in dieser Beziehung, abgesehen bon dciien, die sich der Staatsaiistellimg widmen »vollen, die Schuld daran? Der jüdische Groffindnstrielle und der jüdische Groffgrimdbesitzer. Oria -Corr des .Tüd Bolksbl ") Dieser stellt sehr »venige oder gar keine Inden an. obgleich der ' „xS 'ültjLU' > jüdische Oekonvniie-Bea.nte ebenso tüchtig, bielleicht »och tikir Bukarest, Anfang April. t\m sein arischer College ist. Der Wunsch, nnsziiivnndern, hat »nieder die jüdischen Massen Was soll also der junge Mann ihm», der sich diesem Fache ergriffen; diesiniil ist die Beivegnng stärker denn je. Die Inden lvidinet? Um epistieren zu lönnen, bleibt ihm keine andere Wahl sind fest entschlossen, in jedem Falle lind in», jeden Preis, gleichals die Danse. giliig, »velches Schicksal sie zu erlvarten haben, anSzMvandern. Ta ist in Mähren (Tnlleschitz) Herr I. b. Dorinitzer, ge- Vor zlvei Jahren »var es die tvirtschaftliche Krisis, die die Emi- »vcsener Präses der Prager Indengemeinde. Sämmiliche Beamie grativn veranlasste; he»ier ist es nicht eine Krisis, tvenn auch nicht fanatische i'l n t i s e in i t e n. Derselbe baut katholische geletignel »verde: ' .. . .. nnd die Ernte dir Hauptgrund ist .. . .. . ... . ... .. .. . , Herzen der Inden ergreift; so lange ertrugen sie geduldig daS undie arme Eiillnsgemeinde IR.-Krouinn (eine Stunde Entferrnmg) Rumänische Greuel. en soll oder tan»», dass die Geschäfte darniederliegen Schulen, unter stützt Kirchen, bei der Firinnng ivird dem Bischof die die ans sie gesetzten Hvffnnngen enttänscht. Aber der ganze Schlossküche, Equipagen, kurz, alles zur Verfügung gestellt. : die Resignation nnd die Verzweiflung, die die Komnlt aber ein armer Jude, ivird er gar nicht vorgelasse» nnd für den ergreift; so lange ertrugen sie geduldig daS imdie arme Eiillnsgeineinde M.-Kromnn (eine Stunde Entferrnmg) gerechte Joch in der Erlvartnng, dass ein neues Iahrhrmdert das lvird kein Heller beigesienert. Ende ihre re Knechtschafl bedeuten »vürde. Als sie aber sahen, dass Sein Liebling nnd Neffe, Herr Goldschmied, dessen Mlltter

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