Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 4 (1902)
- Issue
- 12 (21.3.1902)
- Date
- 1902-03-21
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Wien, Freitag JMIaehee VoDcablatt 21. Hftrr 1A>2 Nr. 12 gewandten) Redners, I>at überdies ein warmes Herz für die! Interpelliert Wohl jemand wegen des schon lange über Entrechteten und für die Proletarier. Wo aber bleiben Juda verhängten Ausnahmszustandes? alle jene kostbaren Eigenschaften, wenn es sich um seine j Dieser Judenausnahmszustand, welcher über beinahe Stammesgenossen, die Superlative der Entrechteten Han-: zwei Millionen Menschen verhängt ist, soll und darf er andelt? Der Herr Abgeordnete Dr. Elbogen, der Socialist,, dauern zu einer Zeit, da dem Geheiße eines Dr. Elbogen möge uns gütigst verzeihen, lvenn wir an ihn die Frage j und eines Dr. Adler ganze Arbeiterbataillon gehorchen? richten, ob sein Socialisrnris schon bei seiner Geburt zu I Auch das jüdische Bürgerelörneut hat das volle Anseinem seelischen und körperlichen Fundus instructiv gorecht auf Staatsdienst und alle Berufszweige des Staates hörte? Oder aber fließt in seinen Adern zu verschiedenen, wie des Landes. Minuten ein verschiedener Lebenssaft, Blut genannt, zu- | An den jüdischen Abgeordneten liegt es, dass sie die meist jenes scharfe, caustische, socialistische Blut, tvelches Rechte ihres Volkes mit Muth und unbeugsamer Consegeeignet ist, seinen Worten Gluthitze mitzutheilen, die den gnenz wahren; die jüdischen Mgeordireten sollen endlich Gegner vernichtet, nach gethaner socialistisch-parlamentazu einem eigener Club zusammentreten. Unsere Abgeordrischer Arbeit aber das wässerige Fischblrrt seines Judennetcn mögen deir Muth cntfalteir, welchen die Vertreter der thums?! i kleinsten Bolksstämme Oesterreichs besitzen, und nicht ein- Sind denn die Leiden und die Drangsale unseres Vollnal ein Biice-Kaiser wird es verhindern können, diese kes nicht eingetragen in die Leidensgeschichte socialistischer Rechte ihrer Vertreter in vollem Umfange zu wahren. Menschenkinder? Dann wird auch der Ausnahmszustarrd von unserem fried- Weiß Herr ^Dr. Elbogen nichts vom Boycott von belicheu. Volke genoininen werden, ohne Gewehrsalven und hördlicher und bürgerlicher Seite, unter dessen Ausnahmeohne Polizeigeivalt mrd auch ohne Juterveutatiou der k. k. zustand die Juden in Galizien nicht leben, nicht sterben Cavallerie. könne,:. Weiß dieser begeisterte Apostel der socialistischen t irtttripmitirmne im HrnRMnm Herlslehre es nicht, so will ich ihm dienen mit einein kleinem ■ aHtlfCtttlttSntUS IM präswlUM 0C$ Ercept aus der Tagesgeschichte von Leinberg. j AvgevrölltlLllh(tUje5. ^oE^wt, dass die Regierung Prä-1 In der vorivöcheutlicheir Nummer haben wir ein Stae3u"l2jl^e *!“* d^dc.lkwürdigcn g!Äc sebmcht. die der AI>ge°rd- Zn Zy«,F , i " S ITI Note Dr. Straucher, der Präsident des jüdischen Volksvev- -'av geschuht aber, ^n der That eines in Cernowitz, im Wgeordnetcnhause gehalten hat. KtÄ*n3einmal aussteigerr wurde btc Seit Beginn der Parlamentssaison war Dr. Straucher der 0 r 'r r*U ÖlL Konfession dev Medicmerv ber einzige Abgeordrrete, der es gewagt hat, in der Jusemor. Qualifreatrorr kümmern. denfrage das Wort zu ergreifen. Wie unseren Lesern ^lepr wunde Punkt, diese religiöse Wahlzucht war bekannt sein wird, hat Abgeordneter Dr. Straucher aber sur die allerchrrstlrchste apostolische Regierung rnatzgetoohl unseren Widersachern die Leviten gelescrr, albend. Der jüdische Medicmer eristiert gar nicht, es sei lein es war ihn: verwehrt, alle Gmvamina vorals Musssoldat. So Meldeten sich vor einigen Wochen zubringen, weil ihn: seitens des den Vorsitz führenden zehn Meoicrner, und unter ihnen fertige Doctoren, andere Vicepräsidenten Kaiser das Wort entzogen worden ist, anwiedernm Rigorosanten, welche mit Auszeichnung collogeblich deshalb, weil Dr. Straucher ein Citat aus Mahatten, Mediciner, ferner, welche in caulay verlesen hatte. Die Geschäftsordnung des Abgeordphylischer Beziehung als stramme, herrliche Jungen, als netenhauses schreibt freilich vor/ dass Reden aus dem 6ute ^echter bekannt Waren, da dieselben in der Burschen- Stegreif gehalten und rricht verlesen werden dürfen. Nun schaft „Emunah" ihre diesbezügliche Ausbildung erhielten, hat Abgeordneter Straucher, dessen rhetorisches Talent ja junge Leute, welche schon das Jahr als Einjährig-Freiallgemein bekannt ist, da er stundenlang Reden hält, die williger hinter sich hatten. sich nicht nur durch Gedarrkenrcichthum, sondern auch durch Diese Betreffenden mussten sich dein Stabsärzte vor- Foruwollendung auszeichnen, nur, wie bereits erwähnt, stellen, der mit Herzleid sein „untauglich" aus mosaischen ein kleines Citat ans Macaulay verlesen, eine Gepflogen- Gründen niederschreiben musste, hingegen wurde ein christheit, wie sie in allen Parlamenten üblich ist, sowohl \n österlicher Mediciner, geistig schwach und physisch gebrechlich, reichischen, als in anderen mustergiltigen parlamentarischen ein Mediciner, der noch gar keine Colloquien und Rigorosen Körperschaften. Die Verlesung eines Citats ist schon desgemacht hatte, als „tauglich" erklärt und mit dem betrachthalb erforderlich, nicht nur weil es auf den stricten Wörtlichen Handgelde beglückt. laut ankommt, sondern auch deshalb, weil man sich mit Vielleicht wird der Anwalt der Gleichberechtigung selbst btm Zitate auf eine Autorität beruft, der man damit geder verschiedenen Taschen, ohne Rücksicht darauf, ob der wissermaßen eine Huldigung zu erweisen gedenkt. Dieses Betreffende das Kreuz aus der Brust trägt oder sein Citates wegen ist also Dr. Straucher mundtodt gemacht Kreuz durchs ganze Leben zu schleppen verdammt ist, der worden, während, wie ja Wohl erinnerlich sein dürfte, dem Herr Generalanwalt des Generalunrechtes Dr. Elbogen, berüchtigten Abgeordneten Schneider gestattet worden ist, wegen dieses Ausnahmszustandes akademischer Bürger mit ganze Folio-Seiten des Schulchau-Aruch im Urtexte und gleichem Pathos interpellieren? ' vuwr eigens präparierten Uebersetzung zu verlesen, ohne Freilich gibt es noch jüdische Abgeordnete, Herr Dr. dass ihm dabei irgendv>elches Hindemis in dm Weg gelegt E. Byk und Dr. Strausky, beide uahmerr das Wort, aber worden wäre. Ja, Bauer, das ist was anderes! Abgeder Vice-Kaiser, der gerne Hofrath werden möchte, hat es ordneter Straucher hat seinem gepressten Herzen für die ihnen wieder entzogen. Wo aber bleiben die übrigen jüdlbedrängten Juden Luft gemacht, wahrend Stampiglius scheu Abgeordneten, die sogar einen Maulkorb zu tragen Schneider gegen die Inden blutrünstige Philippika vorsich verpflichtet haben. > brachte. Unsere Leser bitten wir um Verzeihung, wenn wir uns erlauben, den Herrn Vicepräsidenten Kaiser des Näheren zu besehen. Wer ist denn ei geistlich dieser Vice-- Präsident und Abgeordnete Kaiser? Dass es ihm überhaupt gellmgen ist, über Sitz mrd Stimme im österreichischem Parlament zu verfügerr, ist eine Sache, die dessen Wähler mit sich abzumachen haben. Eine andere Frage ist, wie es Kaiser, einer anerkannten Mittelmäßigkeit, den Vice-- Präsidcntenstuhl emzuuehmen möglich lvar, mrd da ist ja wieder die Thatsache bekannt, dass Abgeordneter Kaiser als ein Verlegenheitspräsident irr des Wortes engster Bedeuturrg zu betrachten ist. Unter ben Bliinden kann ja bekanntlich der Einäugige König werden, mrd der Abgeordnete Kaiser hat als Vicepräsiderrt allerdings in) feierlicher Weise gelobt, die größte Objectivittät ivalten zrr lassen; allein das hindert ihrr nicht, ei nein ji'ldischerr Abgeordneten in ganz t ungerechtfertigter Weise das Wort zrr errtzichem und ihn daj durch des tvichtigsterr Rechtes eines Abgeordneten zu be-! rauben. Wir möchten uns noch erlauberr, dararrf hinzu-! weisen, dass Viccpräsident Kaiser wohl der Derrtschen Volkspartei angehört, die ben Antisenritisinus nur betont und nicht bethätigt, dass aber der Vicepräsident Kiaiser dein liirken Fli'rgel seiner Partei angehört, der mit den Christlich-Socialen gemeinsame Sache macht und den Antiscmitismris nicht nur betont, sorrderrr auch bethätigt. In frischer Erinnermrg ist es noch, dass es Viccpräsident Kaiser war, der bei den letzten Wahlen die Parole ausgegeben hat, dass die Wiener Alldeutschen mit den Christlich-Socijalen vereint gegen die Socialdemokraten Vorgehen sollen. All dem setzt noch der llnrstand die Krone auf, dass Abgeordneter Kaiser mit den Stinrmen der Tmtscheir Fortschrittspartei die Vicepräsidentschaft im österreichischen Abgeordneteuhausv zu erlangen vermochte. Wir besitzen freilich nicht die Mittel, um uns gegen die Brutalität des Mgeordneten Kaiser als Vicepräsident zu wehren. Mein von der Fortschrittspartei) Hätte man erwarten können, dass sie gegen die Brutalität, gegen die tendenziöse Behandlung wie sie in der Entziehung des Wortes dem Abgeordneten Straucher zum Ailsdrricke gelangt ist, ei st schi ebenen Protest einlcgen werden. Dass dies nicht geschehen ist, charakterisiert den Freisinn dieser als judenliberal ausgoschrieenen Partei. Quidquid id est, timco Danaos ct dona ferentes, Gott schütze uns vor unsererr angeblichen Freunden, mit unseren Widersachern hoffen )vir ist absehbarer Zeit endlich abzurechnen und fertig zu werden). Seelenfang des Abgeordneten Pastor. Tie denkwürdige Rede des Abgeordneten Dr. Straucher im Parlament gegen den Antisemitismus und seine vieleir Spielarten bietet so ausreichenden Stoff der Betrachtung, dass man es wohl verzeihlich finden wird, wemr wir ans dieselbe immer wieder nelierlich zurückkommen müssen. Wohl war es dem verdienstvollen Abgeordneten Dr. Straucher nicht möglich, alle Beschwerden vorzubristgcn und den Gegnern alles dasjenige vorzuhalten, lvas der Jriden Herz beschwert, allein) es ist ihm doch gelunge>n, in knappen Umrissen eine Unzahl von Beschwerden aufs Tapet zu bringen. Besondere Anerkemruirg und vielfachen Dank verdient Abgeordneter Dr. Straucher deshalb, dass er. sich auch mit der im Schwailge befindlichen Seelenfängerei beschäftigt hat. In Galizien besteht nämlich der Unfug, jüdische Kinder zarten Alters abzufangen, dieselben in geistliche Klöster zu internieren und daselbst für die Con- Jch that's, ich hielt dich fest, ich trug dich weiter, Und tausend Wunden deckest meinen Leib. Meiir Geist ist heil — doch nun auch blutet er, Vonl Geißelhieb des Zweifels angefallen. Bist du gerecht? Tn bist es, Herr, mein Gott. Sie sahen dich und bleirdeten sich selbst, Sie hörten dich und stopften ihre Ohren, Sie hatten dich und schmückten ihren Baal, Den gold'nen Moloch, der ihr Mark verzehrt, Mit ihrer Jugmd, ihrer Unschuld Blüte. Ich predigte umsonst. Er lag frn Blut Und heischte Blrit, der dunkle Bruderkrieg. ^Nun steigt die Flamnre der Vernichtung hoch, Wie rothes Gold rmd goldnes Blut erstrahlend. Und schwarze Trümmer, Kinderleichem, Glück Von Tausenden verschafft der Flamme Nahrung. Sic weinen, raufen sich die Haare, schlagen Die gramverzehrte Brust, und starren Auges, Mit jenem Vorwurf, der den Schlaf mir raubt. Umstehn sie nu'ch und fläsiem: Jeremias! Du sprachst die Wahrheit, hast uns gut gewarirt, Doch sprich, ist dies Gerechtigkeit bei Gott, Dass wir, die Erben tausendjährigeir Fehls, Nun büßen, sollen unsrer Väter Sünde? . Dass unsre.Kindlein, die wie Sonnenstäubchen Am Weinberg spieltm, jetzt gemordet sind, Gemordet von des Pöbels Tigerpranken.? Dass unsre Jungfrann, Rosen, bleiche Rosen, Zerpfli'lckt, geschäiwet nun im Kehricht liegen? Und stur, wir selbst, die tvir das Haupt so hoch, So frohgemuth zur Mutter Sonne tnrgeir, Dass!vir ben Tenrpel Salomos zerstört Und uifs in Ketteir, ffns verspottet sehir? Prophet, Prophet! Dir hall nur dich erkannt, Nicht mfs nnb unsres Daseins tiefe Wurzel. Delfn fvfser Lebeff, siehe, ill zfl kurz, Urn mir zu ringen, an entsagen nur — Es blüht die Welt, und ihr geliebtes Bild, Ihr Weckrffs ist uns mcTjr als dein Getvissen. Wir thaken, was mir mussten. Musstest du Mit einem Rtjchter, den du nie ges,eh'fi.,. Die freie Schwinge unsrer Seele lähmen? Me Sünde ist ein Schatten nur der That — Als wir sie irannicit, unterlagen wir, Als wir bereflten, tvaren wir gefallen. Nicht Gold, noch Goldes Trug ist das Verderben — Der Starke kann nur an: Gewissen st erb elf. So sprachen sie, mein Gott, und ihre bleichen, Erzürnteir Mieirelr hoben sich gespenstisch Vom Feuerscheine der Jerstörfiug ab. Ich aber hob die Faust schon, dein gcdenkeifd, Um SchliifNff'res ifoch ben Frevlern zu verheißen, Da sah ich eiirem Kinde ins Gesicht, Das imtnb und schwach im Schoß der Mfitter lag Und mich mit dunklen Fteberaugen ansah, Als wollt' es sageif: Wehe dir, du. Böser.^ Und dieser Blick —■ ich trag' ihn im. Gemüth, Bin waffenlos, ein alter Mann geworden. Vor diesem Blick. Deirir mit deir Schlechten sah ich, Verdammte ich die Guten, mit den Wölfen, Die ihn zerrisserf, tobtet’ ich den Hirsch. Ich bin ein Mmsch, ein armer Mensch, wie sie. Und trag' ich wirklich dich in meiner Seele? Stammt das, marin ich jene übertreffe, Von dir, der über meinen Kräften herrscht? Gib mir ein Zeicheiy ich zerbreche draif. Es ist zuviel, das wilde Leid der Welt, Es ist zuviel, dass ich es ihr verkündet Und mm nicht helfen kann. Gib mir ein Zeichen! Ich bin ein Meistch, ein armer Mensch wie sie. Der Hinmrel schweigt. Die Sterlre fnnfetn kalt,' Sie hören rricht die Stimlnre dieser Erde. Kein Lichtstreif zeigt im blauen Dunkel mi'rr, Dass Gott mich kerrnt. Nein, das Gott ist! — O Frevel Und Wonne arrch des Herzeirs. unerhört! — Gott ist nicht über mir! — Still, meine Seele, Verbirg sie noch, die Lerrchte dieser Nacht ... Dcifff jene unteir. in Jerrlsalem, Sie könntelr. solche Freiheit rricht bcgveifeu ... Fetzt, ivo ich rnich, mein eig'nes Werk verwarf, Um ihir, des Vaters Stimme, zrr vernehmeir. Urrd nur Mich selbst, mich selbst Vernehnrvn darf, Jetzt will ich rnich arrch rrreiner selbst nicht schämen! Deir Gott in meiner Seele ruf' ich an. Da über mir fein göttlich Wesen waltet —• Ihr Sterne über mir, ihr seid erkaltet, Ich biir das Leben, ich ein freier Mann! Alis, alter Mensch — verlasse diesen Berg Und bringe den Verzweifelten die Kunde: Ihr habt genrig gebüßt! Jetzt geht arrs Werk! Ich spreche als Prophet aris Gottes Mrmde! Macht erich vom Golde los, so seid ihr frei! Wie arm. mrd elerrd auch der: Aermste sei. Er ist der heil'ge Acker feiner Kinder! Wenn ihr als Geister erich zri Geistern wendet. Mit frietenr Mrmido Recht nnb Wahrheit spendet, So seid ihr göttlich, seid ihr Ueberwiirder! Voirr Berge eilte der Prophet herab Und gab dem Volk, was er sich selber gab.^ Uird jenes sprach : Hört, lvas der Weise spricht — Jetzt hat er wahrlich Gott tm Airgesicht. („Tag".) Iudenthum und Kunstgerverbe. Von Eduard Ivel, Hamburg. Die Freude, mit welcher der fromme Israelit die Gesetze der Thora ausübt. die Liebe, ivelche er für jedes eii^zelne Gebot empfindet, sie bringen es unwillkürlich dahin, dass er sich bemüht, die Gesetzesborschnften auch in möglichst schöner Weise auszuführen. Selbst der wenig bemittelte Jude, der in der ganzen Woche seinem Beruf nachgeht, findet beim Beginn des Sabbaths auf seinem Tische eine gestickte Decke für die Brote, silberne oder verzierte Leuchter für die Sabbathlichter und einen silberiren Becher, um den Segensspruch über den Wein zu sprechen. In der Synagoge aber wird das Schönheitsgefühl durch die säulerrgeschmückte heilige Lade, die wertvollen Vorhänge rrnd Decken.