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Jüdisches Volksblatt · 1902-02-14 · 7 (14.2.1902) · p. Seite 6

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
4 (1902)
Issue
7 (14.2.1902)
Date
1902-02-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 14. Februar 1!K)2 Nr. 7 -euggeschäft. Der Mangel an Arbeit und die dauernde Noth Zwingen sie oft — wie das bei Arbeiterinnen jeder Religion m«d jeden Landes vorkommt — sich der Prostitution zu ergeben.') (Fortsetzung folgt.) Biicher-Anlauf. Philosophisches in der Kabbala. Vortrag, gehalten im Vereinslocal. des Wiener jüdischen Schulvereines von Dr. H. E. Kaufmann. Bezirksrabbiner in Virovitica (Slavonien). Druck von Adolf Alkalay u. Sohn, Pressburg 1901, gr. 8°. 18 Seiten. Iflrtlt tlrttt frt' Philosophie und Kabbala smd ernste Themata und höhere Dinge, Ap"*? Uiin deren Resultaten deö Tiefsinns cs nur dem großen Talente nalen Seite ES ist einmal nicht wegzuleugnen, dass wir eine gar undurchdringliche Haut besitzen, die uns zwar vor so manchem Kugelregen unserer Feinde geschützt, aber auch unfähig gemacht, für die höheren Güter des JudeuthumS Begeisterung und Macht an den Tag zu legen. Schon im alten Aegypten zeigte es sich, dass wir mehr ein Duldervolk sind, als die von Natur aus uns so reichlich gespendeten Kräfte zum eigenen Nutz und Frommen zu verwerten. Gleich dem Lastthiere ertrugen wir lautlos die Frohnarbeit Pharaos, und selbst als in dem großen Moses, der im königlichen Palaste Mannesmuth und Heldenhaftigkeit gewann, ihnen ein Befreier erstand, schenkten sie ihm anfänglich keinen Glauben. Geist- und gefühllos, wie unsere Vorfahren schon waren, konnten sie sich zu dem erhabenen Gedanken nicht emporschwingen, gleich den übrigen Nationen ein freies Volk zu werden, mit gleichen Rechten und gleichen Pflichten. ES musste sich erst die göttliche Macht ins Mittel legen, dieser höheren Macht mussten sie ohne Widerrede Gehorsam leisten» und nur auf diese Weise konnte das Befreiungswerk zustande kommen. Späterhin gegeben ist. zu spielen. Während die philosophische Rechtsbcstimmung den Grund der Dinge erforscht, ist nach dem Verfasser die Kabbala, so weit der theoretische Theil derselben in Betracht kommt, eine nicht ganz unlogisch ausgebreitcte Theosophic pantherstischen Charakters, eine Lehre von der Gestaltung und Bildung der Welten, die aus dem „Eusof" hervorgegangeu sind und durch gewisse Lichtausstrahluugen (Emanationen) diejenigen Formen angenommen haben, die wir an der Erscheinungswelt wahrnehmen. Jedenfalls sind Philosophie und Kabbala sublime und subtile drssolving Views, Dinge welche für nicht für diesesGebiet gewachsene Forscher eine ägyptische Finsternis bilden. Besonders verdient rühmend hervorgehobcn zu werden, wenn sich in Wien ein Publicum findet, das derart ernste Vorträge gerne anhört, und dass sich Männer finden, so schwierige Stoffe populär für Vorträge zu bearbeiten. Kaufmann behandelt in dieser inhaltvollen Schrift seinen Gegenstand sachlich und klar, und wünschen wir, dass dieser Broschüre die Würdigung zutheil werden möge, welche sie verdient. Nicht weniger populär und interessant ist „die Arbeit nach der Bibel, dem Talmud und denAussprüchen der Weisen in Israel", dargestellt von Dr. M. H. Friedländer. Rabbiner in Pisek. (Im Selbstverläge des Verfassers, gr. 8°, 5,3 Seiten.) Der Verfasser will mit dieser Arbeit die Wichtigkeit des Handwerks hervorheben, denn es ehrt und lobt den Meister. (Ned. 40.) Schon unzählige Talmudlehrer ' waren praktische Handwerker, so z. B. Meir, Schreiber, R. Nehemia, Töpfer, R. Juda b. Jlai Böttcher, R. Joschanan Schumacher, R. Jose Gerber, R. Jasua Nadelarbeitcr, N. Jizchak Schmied u. v. a. (vergl. den Artikel „Arbeit und Gewerbe im jüdischen Altcrthum" von Nascher in „Rahmers jüd. Lit.-Bl." Jahrg. 25), Nr. 2 it. 3). j Fricdlander geht daran, zu beweisen, dass im Judcnthume, Druck, Knechtschaft. Sclavcrei und Helotenthum niemals vorhanden obaleick von allen Kesseln befreit _ leben! 1S)- M "n heidmschcr Sclave von einem Juden ge- .. t t or ,...o " , * . ' £ > kauft worden und infolge der Züchtigung gestorben, hatte dafür sein wrr sie zu wlederholtemnalen, Ansätze machen, um tn das! Herr ebenfalls den Tod erlitten (S. 20) Der Arbeiter wird bei verwünschte knechtische Leben zurückzukehren, es gelüstet sie gar! den Juden, nicht wie bei den Griechen und Römern als Sclave, oft nach den Fleischtöpfen und dem Knoblauch Aegyptens, und sondern als freier, unabhängiger Mensch angesehen (S. 21). Nachwen» di. gl°ub-..szu°»sichtlich- Stärke uns°r°s L.h«rä. > A..t°r d« bKdÄ'L Hnü" ihnen nicht beigeständen wäre, wir hätten noch heute unter j semiten sich merken, der jede Art Ausbeutung durch Zins und ägyptischer Herrschaft den Nacken beugen müssen. Wir wären? Sucher entschieden vemrtheilt und als eme schwere Gesetzesüberheute noch zum Frohndienste verurtheilt. Doch was sage ich — wir wären — ja wir sind heute noch, mit gar wenigen Ausnahmen, Leibeigene einer schamlosen Zeit, die, unbekümmert um Cultur und Civilisation, den Juden aus der Menschenclasie verbannen würde, wenn die Sonne ihr missliches, verruchtes Treiben nicht beschiene. Denn Scheiterhaufen und Guillotinen, wie sie einst zur Verherrlichung der Allmacht Gottes angewandt wurden, erstehen heutzutage nicht mehr aus ihrem dumpfen Grabe, auch Höllenmaschinen finden keine Anwendung mehr, sonst würden unsere Herren Antisemiten den allerbesten Gebrauch uns Juden gegenüber von ihnen gemacht haben. Aber auch ohne diese alten, zwar verrosteten Zwangsmittel verstehen unsere, von christlicher Liebe überströmenden Feinde, uns Daumenschrauben anzulegen, die wir im socialen, in gleichem im geschäftlichen Leben gar bitter empfinden. Unser liebes Ungarland, wie es vor noch nicht langer Zeit hieß, das Eldorado des JudenthumS, das vor kurzem unseren Glauben recipiert und ihn gleichwertig gemacht mit den übrigen Religionen — als hätte die göttliche Vorsehung erst der Menschenhände bedurft, um seinen heiligen Glauben auf den hohen Thron der Reception zu stellen — ich sage, unser Ungarland drückt trotz Gesetz und Recht beide Augen zu, wenn es um Bedrückung und Verfolgung der Juden sich handelt. . DaS wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben ist vom antisemitischen Geiste derart durchtränkt, dass der Jude kaum offen wagt, einen Schritt vorwärts zu thun. Wo man sein Geld, mitunter auch seine geistige Ueberlegenheit sich zunutze machen kann, wird auch er ein gern gesehener Gast sein, wo man ihn aber entbehren kann, da möchte man ihn dorthin schicken, wo der Pfeffer wächst. Vergebens wollen sie sich in den Schlaf lullen, die vom Judenthum und seiner nationalen Aufgabe nichts wissen, vergebens ducken sie sich und krümmen ihren Rücken, auf den dann der Antisemit umso leichter mit Kolben dreinhaut; früher oder später werden sie selbst zur Einsicht gelangen, dass heut-! zutage kein göttlicher Prophet ersteht, um Wunder für Israel, zu bewirken. Jeder, dem Kraft und Geist verliehen, muss die- | selben für das Wohl des ganzen Judenthums verwerten, wenn - wir noch irgendwelchen Ahnenstolz besitzen. I In allen Bedrängnisse«« und Verfolguugen haben unsere Voreltern nie aus dem Auge verloren die erhabene göttliches Mission, die sie an« Berge Sinai empfiengen, davon zehrten' ihre Nachkommen bis heute, das erweckte Neid und Hass bei, den sie umgebenden Völkern, u««d weil wir einen gewisien,' nicht gering zu schätzenden Stolz ans unser Nationalwesen! besaßen, widerstanden wir muthig und heldenhaft allen An-1 stürmen, die gegen das Judenthum angewandt w««rden. j Seit geraumer Zeit gährt eS im Judenthum zur Freude aller Besiergesinnten, nach einem langen lethargischen Schlummer j ist es zu nenem Leben erwacht. Man erkennt allenthalben die1 Zusammengehörigkeit der in alle Welttheile versprengten Glieder, man sinnt auf Hilfe und Rettung. Das Jndenthum hat sein Banner aufgehisst, diesern muss es mit voller Hingebung folgen, wenn eS seine Mission vollenden soll, geworden. Ueberall, wo jüdischer Geist noch Idee festen F««ß fassen, dass die Wurzeln im Nationaljudenthum liegen, und wenn werden oder der nöthigen Pflege und Wartung entbehren, über kurz und lang auch dem Judenthum die letzte Stunde geschlagen hat. Dahin darf uitb soll es nicht ko««,men, so Gott uns seine«« Schutz und Schirm angedeihen lässt. D u n a f ö l d var (Ungarn). Rabbiner Dr. Sam.P a r t o S. tretung brandmarkt. Wer andere durch Wucher ausbeutet, der ist ein Gottesleugner und Rcligionsschänder, den nieinand vertheidigcn kmm." (Midr. Rab. Schcm. Ol.) Den am 11. Jänner 1890 zu Prag gehaltenen Vortrag „Der Hebräismus oder Religionshass und Rassenhass in den biblischen Zeiten" hat der Verfasser als Anhang beigedruckt. Streng wissenschaftlich und, von historischem Werte ist die im Jahre 1601 in der Dieterich'schen Verlagsbuchhandlung (Theodor Keüfer) in Leipzig von Dr. Friedrich Schwally erschienene Arbeit: Semitische Kriegsalterthümer, gr. 8°, VIII und 111 Seiten. Der Autor ist bereits als berühmter Forscher bekannt, dessen literarische Editionen von Gründlichkeit und Gelehr samkeit Zeugnis oblegen. Vorliegende Schrift, das erste Heft oes genannten Werkes ist von kritischem Geiste durchdrungen ur«d hat den heiligen Krieg im alten Israel zum Gegenstände. Indern wir in manchen Hinsichten mit den Ausführungen dieses Buches nicht übereinstimmen, müssen «vir m«s momentan entsagen, dieses Buch kritisch zu behandeln. Erwähnen wollen wir jedoch, dass es dem gelehrten Verfasser gelungen ist, in vorliegender Studie zu zeigen, dass er die Bedeutung des heiligen Krieges grüttdlich und logisch aufgcfasst hat. Zum Schluss wollen wir i«ur noch auf das herrliche Büchlein: „Westen und Osten" aufmerksam machen, welches von Wenzel Goldbmrm, iin Verlage von E. Pierson in Dresden und Leipzig (gr. 8°, 102 Seiten. Mk. 2) unlängst herausgegeben ist. Es sind hier verschiedene Lieder, Balladen, Romanzen und Sprüche, welche vor« einem talentvollen Dichter zart, gefühlvoll und schön geschrieben sind. Einige dieser körnigen Sprüche wollen wir hier folgen lassen: Ein jeder, steht er i«ur in richtigen Bezirken, Kann, wenn er tvill, der Menschheit Gutes wirken. * Die eigne Größe dank der eignen Kraft, Nur das ist dauernd dein, was du dir selbst erschafft. * Der Mensch setzt stets sich ein großes Ziel, Der Mensch «oill immer zu viel. Und weil er nach Großem trachtet. Er das Kleine verachtet, Gelangt er nie zum Ziel. * Es gibt viele, viele menschliche Wesen. Die im Buche des Lebens haben gelesen. Aber in all beu Landen Ist eines nicht, das er verstanden. -i- Bevor du nsicht selbst bist sündenrein, Werfe auf niemanden einen Stein. * Ztvci Seiten hat ein jedes Ding, Die eine gut. die andre g'ring. * Der Böse kann ««ur Böses begehen, Der Drache gebärt nur Drachen. Aus schlechter That tvird Schlechtes entstehen, Aus Quark lässt toohl noch kein Gold sich machen. * Wenn du Weltart willst verstehen. Musst du unter Menschen gehen. Steht inan bei einem Berg, ganz hart, Man niemals seine Größe gewahrt. Wenn man jedoch von ferme steht. Da sieht man feine Majestät. Büchlein verdient überall gelesen und verbreitet zu Das werden. Stanislau. Herman Kahan. die ihm hieniedei« waltet, möge die unseres Glaubens jene untergroben Nationalismus uud Internationalismus im IS. Jahrhundert. Bon Dr. Ladislaus Gumplorvicz. (Am Anfang des Jahrhunderts. VII. Heft.) 1902. Verlag „Aufklärung." Berlin W. 35. Preis 30 Pfg. Der Verfasser beginnt «nit einer knappen historischen Skizze der wichtigsten nationalen Kämpfe des 19. Jahrhunderts, um sodann z«vei typische Beispiele vielsprachiger Staaten ausführlich zu behandeln: Oesterreich uud die Schweiz. Hierauf wird die Theorie des Nationalismus entwickelt. Das Problem der nationalen Freiheit erscheint hierbei als ein besonderer Fall des allgemeinen Problems der Demokratie, und auZ diesem Verhältnis erklärt der Verfasser die Thatsache, dass in einem Zeitalter zunehrnender Demokralisierung die nationalen Kämpfe nicht verschwinden, sondern zunächst «venigstens an Umfang und Heftigkeit gewaltig zunehmen und so lange das öffentliche Leben zu beherrschen drohen, bis die gerechten Forderungen jeder einzelnen Nution befriedigt sind. Eine besondere Beleuchtung erfahren hierbei die Wechselbeziehungen »wischen dem nationalen Befreiungskämpfe und dem Clafsenkampfe des arbeitenden Volkes. Den Schluss der Broschüre bildet die Darlegung eines Co«nplexeS concreter nationaler Fragen, die zwar für die politische Gesaurmtentwicklung Europas geradezu von bestimmender Wichtigkeit sind, über welche aber trotzdem innerhalb der oeutschen Leserwelt ein ziemlicher Grad von „Unwissenheit" verbunden mit einem sehr hohen Grade von Gleichgiltigkeit herrscht: Eine Darlegung der nationalen Fragen in Osteuropa. Von der Wiener Wochenschrift „Die Zeit" (Herausgeber: Prof. Dr. I. Singer. Dr. Max Burckhard, Dr. Heinrich .itanner; Rcdaction für bildende rinnst: Prof. Dr. Richard Mutyer) ist soeben das 384. Heft erschienen. Aus dem Inhalt desselben heben «vir hervor: Die beiden Ausgleiche. Von K. — Vollsschulverhältnisse in Russland. Von Observator. — Der Misserfolg der deutschen Börsengesetzgebung. Von Georg Bernhard. — Evolutionsfragen. Aon Curt Grottetvitz. — Amerikanische Literaturverhältnisse. Äon A. v. Ende. — Ein französischer Seeroman. Bon Karl Eugen Schmidt. — Der Hagenbund. Von Richard Muther. — Die Woche: Volkstvirtschaftliches; Kunst nnd Leben. — Bücher. — Revue der Revuen. — Begegnung. Von Georg Freiherrn von Ompteda. Abonnements auf diese Wochenschrift, vierteljährlich 0 Kronen oder 5 Mark, nehmen die Post, alle Buchhandlungen «md die Administration, Wien 6. Bez., entgegen. Einzelnummern zu 00 Heller oder 5,0 Pf. — Probeitummer gratis und franco. Klimmen ans dem KnöLieum. Ein Geschäftöj«bilä»in. Bei der „goldenen Bicn" fand am 1. Februar das fünfundzwanzigjährige Vestandjubiläurn der Firma S. E. u. H. Michelstädter statt, an «velchem nahezu tausend Personen theilnahmen, unter ivelchen außer den Angestellten zahlreiche Bürger vorn Neubau, Gerneiuderäthe ustv. erschienen. Festredner A. Fried begrüßte die zahlreich erschienenen Honoratioren und dankte für das Wohltvollen, «velches die Chefs allezeit den Beamten' und Arbeiten« betviescn haben. Was die Fabrik Michelstädtcr anbclaugc, so seien die Herren dem Princip „solid und reell" stets treu geblieben und so sei das Fabricat heute auf allen Plätzen der Welt vortheilhaft bekannt. Die Chefs fühlen sich aber auch solidarisch mit ihren Beamten und Arbeitern, und diese Einigkeit habe nicht wenig zum Emporblühen der Fabrik beigetragen. Das Fest sei eigentlich ein Doppelfest, denn es seien gerade auch fünfzehn Jahre, dass der Procurist Herr Wilhelrn Michelstädter eingctreten sei. Redner schließt «nit dreifachem Hoch ans die Chefs. Der Redner der Arbeiterschaft, Herr Hauser, dankte den Chefs für das Wohlwollen und die Humanität, die sie den Arbeitern gegenüber stets bewiesen haben, und bittet sie, diese denselben auch fernerhin zu belvahrcn. Der Senior-Chef» Herr S. Eduard Michelstädter, der hierauf das Wort ergriff, dankte den Gästen, Beamten und Arbeitern für die ihm gebrachten Ovationen und hob lobenb hervor, lute wacker Beamte und Arbeiter seiner Fabrik stets dafür eintreten, das Jitteresse des Hauses zu wahren. Herr Heinrich Michelstädtcr dankte ebenfalls und sagte unter Anderem: „Jedes Fest ist schön, das heutige ist doppelt schön, «veil es Beamte und Arbeiter den Chefs zu Ehren veranstalten." Nach der Festrede erfolgte die Ueberreichung des Jubilütims-Albttms, ein Meisterwerk der Firnta August Zach. Nach den Redet« folgten musikalische und declainatorische Vorträge heiteren Inhaltes, «voratif bis 7 Uhr früh getanzt wurde. Das Fest «vird allen Angehörigen der verdienten Firnta sicherlich im besten Andenken bleiben. An der Spitze deH rührigen Comitees standei« als Ehrenpräsident Procurist Herr Wilhelm Michelstädtcr, dann die Vorstände Ernst Popper, A. S. Fried. S. Hayek und Ernst Kohn. H. K. in St. Da Ihre Einsendung nicht den Vernterk trug, dass sie bei cveutl.. Nichtverwendbarkeit zu retournieren sei, «nüsscn wir Sie auf den auf der Kopfseite unseres Blattes angebrachten, auf Mattnscriptc bezügliche«« Hiniveis aufmerksam machen. Auf mehrere Anfragen: Wir können über die Aufnahme von Artikeln erst nach deren Durchsicht entscheiden. M. H., stud. «ned., Bielitz. Siehe oben. J«vri, Czernowitz. Das besagte Feuilleton wurde Ihnen seinerzeit als nicht verivendbar retourttiert. Der Artikel über den D. I. Verein in Cz. bot gegenüber dem von Dr. M. E. Gesagten nichts Neues. A. Bl. in Neubydzow. Wettdcn Sie die Bücher dem „Jsr. theolog. Verein an der Wiener Universität" zu. Adresse: 2. Bez., Rabbinerseminar. ^yrsvOrOno O ctet «W 'oboÄP'5 'o°Ocr«V£0 uu er rv 'OQCpOjrh 'g&mst 9^g$r Kathreiners , Kneipp- { mg ttalzkaffee. m&lal ^elne Hausfrau säume länger, dies gesunde Mg u. schmacKhafte Kaffeemm, gctränK elnzuführen. Qcrfficulffi GhH SM ■m SW MS ANW '2W KW TvvX \S:tsL rASm

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