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Jüdisches Volksblatt · 1902-02-14 · 7 (14.2.1902) · p. Seite 7

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
4 (1902)
Issue
7 (14.2.1902)
Date
1902-02-14
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 11. Februar 1902 Seite 7 Nr. 7 Mittheilungen des Vereines für unentgeltlichen Arbeitsnachweis. Oer Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, II., Taborstrasse 59 (Telephon Nr. 13.920.) bietet den P. T. Arbeitgebern seine kostenfreien Dienste an. Brieflicher oder telephonischer Auftrag genügt, um männliche und weibliche qualificierte Arbeitskräfte, sowie Hilfsarbeiter, ferner kaufmännische Angestellte und Lehrkräfte beiderlei Geschlechtes zugewiesen zu erhalten. Am 8. Februar 1902 standen in Vormerkung: I. Classs: Manuelle Arbeiter. 4 Anstreicher und Lackierer. — 6 Aufpapper und Lederzurichter. — 5 Bäcker und Zuckerbäcker. — 6 Buchbinder. — 3 Buchdrucker und Schriftsetzer. — 2 Bürstenbinder. — 4 Drechsler. — 1 Elektromonteur. — 6 Fleischhauer und Selcher. — 3 Friseure. — 3 Glaser. — 8 Goldarbeiter. — 1 Gürtler. — 31 Hausknechte, Geschäfts- und Bureaudiener. — 43 Hilfsarbeiter. — 3 Hutmacher. — 1 Kellermeister. — 6 Kellner. — 5 Kutscher. — 20 Laufburschen und Lehrlinge. — 7 Magazineure. — 1 Maschinist und Heizer. — 5 Mechaniker. — 3 Metallarbeiter. — 5 Monteure. — 23 Schlosser (für Bau und Maschinen). — 21 Schneider. — 8 Schuhmacher. — 10 Spengler und Installateure. — 13 Tapezierer.—3 Taschner. — 16 Tischler. — 6 Uhrmacher. — 2 Weber. — 2 Zeichner. — 3 Zimmermaler. II. Classe: Kaufmännische Angestellte. 2 Brantweinverschleisser. — 13 Buchhalter und Correspondenten. — 50 Commis diverser Branchen. — 10 Comptoiristen und Strazzisten. — 3 Incassanten. — 1 Kanzlist. 5 Manipulanten und Expedienten. — 12 Praktikanten. — 8 Reisende, Platzvertreter und Agenten. Weibliche Abtheilung. 3 Bonnnen und Kindergärtnerinnen. — 51 Comptoiristinnen und Kanzlistinnen. — 1 Cravattennäherin. — 5 Expedientinnen und Manipulantinnen. — 1 Hilfsarbeiterin. — 1 Cassafräulein. — 1 Maschinuäherin. — 20 Praktikantinnen. — 2 Schneiderinnen. — 40 Verkäuferinnen und Verschleisserinnen. — 8 Wirtschafterinnen und Stützen der Hausfrau. III. Classe: Geistige Arbeit. 64 Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasial- und Realschüler, unterrichten). 12 Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inclusive 8. Februar 1902 3509 Vermittlungen durchgeführt, und zwar: 1503 Vermittlungen in der I. Classe (manuelle Arbeiter) 874 , „ „ II. „ (Handelsangestellte) 1048 „ „ „ weiblichen Abtheilung 84 „ „ „ III. Classe (geistige Arbeit). Behördlich concess. Etablissement für Gas- und Wasser-Anlagon Philipp Schnepp Wien, IX., Müllnergasse Nr. 5 empfiehlt sich zur Anfertigung von Qaslcihiogei) ui)d Mass-p-AidaKer) in Neubauten, Fabriken und Wohnungen, sowie J$a<k» and @©stf-EiDPic!)Uin§ei) Lager von Lüste rn se> für Gas und elektrische Beleuchtung. ss» ssf Telephon Nr. 14.091. J. HIRSCH’8 Saal zum „goldenen Widder“ II. Bez., Taborstrasse Nr. 36. Heute und täglich : Grosse Vorstellung des Polnischen Varietös aus Lemberg. Zur Aufführung gelangen Solos, Duetten, Possen unter Mitwirkung der beiden berühmtesten Sänger Frau Frieda Zwiebel und Herrn Adolf Melzer. P0T* Täglich abwechselndes Programm. "AW DO- Streng rituelle Küche, -»s Civile Preise. "MG öbel in denkbar bester Ausführung, altdeutsch und politiert, zu sehr billigen Preisen bei Jac. 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Auszug aus dfen Statutendes „Creditinstitut für jüdische Gewerbetreibende und Beamte“ (registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung). Gegenstand und Sitz der Genossenschaft. § 2. Die Genossenschaft hat ihren Silz in Wien und bezweckt: a) hei ihren Mitgliedern durch Entgegennahme von Einlagen, welche verzinst werden, und den Anspruch auf Gewährung von Darlehen erhöhten Sinn für Sparsamkeit und Capitalsammlung anzul egen; b) den Mitgliedern entsprechende, leicht rückzahlbare Darlehen zur Förderung ihres Erwerbes oder zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage zu verschaffen. Genossenschaftsfonds. A 3. Der Fonds der Genossenschaft wird gebildet: aaus den von den Mitgliedern zu zahlenden Geschäftseinlagen b) aus dem Reservefonds c) aus dem von der Direction zu beschaffenden Betriebsfonds. Derselbe kann durch Aufnahme von Spareinlagen beschafft werden; d) aus freiwilligen, nicht rückzahlbaren, einmaligen Beiträgen, welche der Genossenschaft, von welcher Seite immer, zur Verfügung gestellt werden. Personen oder Gesellschaften, welche solche Beiträge leisten, sind nicht Mitglieder der Genossenschaft und besitzen weder Rechte noch Pflichten in derselben. Geschäftsanthelle der Mitglieder. § 4. Der Geschäftsantheil jedes Mitgliedes wird auf einen Betrag von 100 Kr. festgesetzt Das Creditinstitut für jüdische Gewerbetreibende und ülMduimmt Spareinlagen zu 4 Percent mit 14tägiger, zu 4 Vs Beamte, r. G. m. b. H., Wien, II., Leopoldsgasse Nr. 49 Percent mit monatlicher, zu 5 Percent mit dreimonatlicher Kündigung. bas birectorium.

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