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Jüdisches Volksblatt · 1902-02-14 · 7 (14.2.1902) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
4 (1902)
Issue
7 (14.2.1902)
Date
1902-02-14
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 14. Februar 1902 Nr. 7 traurige Oedc plötzlich in amnende und blühende Oase' den für den .^ux-Bazar werden in der Toynbee-Halle vom In- «-lang. w° er. erfrischt und' erquickt, neue Kraft zu feiner, ehct,tc.,. dauknd en^«n,en»mm«n.? J on-Ti . .«L... ,..r ' , e v , r 'Srt" .! Blldnpest. Unter dem Vorsttze Dr. Adolf A g a: S hielt am Wetteren Wuftenwandciung cl langt, fl) hat pch der Verein 4. d. M. die Ungarische I s r a e l i t i s ch e L i l e r a r i s ch e Jüdische Toynbee-Halle die Aufgabe gestellt, den schwer vej G e f e l l s ch a f t eine Vortragssitzung, welcher ein zahlreiches ladenen Lebenslv ' ' .. . in Abendstunden und auch durch um: uum rorpvccnc)e vj.i|u|u;uuy nvitvit hindert Ä", itt welchem Muth rmd Kraft Zur weiteren Lebenswanderung ZU bieten. Spanien und Portugal eingehend schilderte uird die Geschichte Berühmte Kräfte der Kunst und Wissenschaft, gefeierte i der adeligen Familie T e ix er e besprach, deren Mitglieder, um Schriftsteller und Dichter, Musiker und Sänger betrachten; £e,uc ^l.b5ct6c« w Nnnen, öasSanb der 3 , x oy c ’x o.’a <, a'. .c . Jngui Ilion UN Jahre 161.1 verließen und m die fremde zogen. eA als edle Aufgabe, hier ihre —ciftungen den ^cisain- Diego Teix ere ließ sich in Antwerpen, später itt Hamburg melten zur geistigen Erfrischung und Veredlung crnzuj nieder und gründete dort ein weltberühmtes Bankhaus, das bieten. So z. B. wurde in jüngster Woche Sonntag über, mehreren Fürsten und Regenten namhafte Dienste leistete. Er „Wunder der Neuzeit", Montag „Beziehung zwischen! sem Sohn Manuel waren Residenten. Vertrante, und Freunde Geist und Körper" MmÄaa im™,-K»MjUN ChnsUne Mid d°rK»n,g°Ch->^an 1V... V. Vortragenden mud", Dortner'stag „Aus dern Gebiete der Naturwisse.. . , . .. schäften". Freitaq „Bibel, Erklämuq dcrSidra" undSan«. >?>° «««" di°°°^-l>">s>-» S»d°n ihrer ' cm. kV < rf ,. a . r cm.-n j öctl- Ihr Adel stammte aus dem XV. Jahrhundert und war lag „»Rufik und Gesang , und all dies Von großen Rcktztein, spanischen Ursprungs; ihr Prädicar lautete: de Sanpaye. Vorgetragen. Der Verein hatte aus bescheidenen Anfängen! Manuels erste Frau war ebenfalls adeliger Abstammung, mit und mit kleinen Mitteln begonnen unb segensreich gewirkt, j dem Prädieate des Matos, welches Prädicat ihre Nachkommen Je reicher die Mittel zufließen werden, umso reicher und i bls auf den heutigen Tag führen. Der interessante und lehrä - < j- <• r u cX .; . r~ ic Ti reiche Vortrag wurde von dein zahlreichen Auditorium Mit weiter wird auch Weser Verein seine Segnungen entfalten.; großem Beifall ausgenommen. Nun las Gü;a Szilügyi unter Der greise Rabbiner wendet sich daher mit warmen Worteil1 dem Titel ..Aus dem Buche des Prediger Salomon" mehrere an die Herzen der Versannnelten, diesem Vereine nach i ergreifende Verse. Den Schluss der Sitzung bildete der Vortrag Kräften Unterstützung angedeihen zu lassen. j sJltfoiou§ Hajd US, unter dem Titel ..Bureaumenschen". Advocatursknnzlei. Hoflind Gerichtsadvocat Dr. Verthold ^Jüdischer Volksverein in Wieliczka. Nach der am X'z.. Wipplinger-! ^an^tag Den 1. Fabruar d. I. unter Therliiahme der Pont! Jüdischen Volksvereilt in Wien delegierten Herren Dr. Lis- > cris und Dr. Sofer vorausgegangcnen Gründungsfeier des Weber hat seine Advocaturskanzlei in Wien, 1. Bez., Wipplinge straße 35, eröffnet. Ferienheim. Das Bureau des „Ferienheim" befindet sich . .. feit 12. Feber d. I. 0. Bez., Türkenstraße 17. Anmeldungen von hiesigen Jüdischen Volksveremes hat iNN Samstag den Petenten werden daselbst täglich zwischen 4 und 7 Uhr nachmittags s. b. M. die constituierende Versammlung unter zahlreicher entgeguigenommen . , ,, , . Betheiligung der hiesigen jüdischen Bürger aller Stände . Theologischer Vercm der 5?örer an der tfr. theol. Lehranstalt switaeninden Ainn Vi-äsidonion »nnnha tta,-,- ^is R-rlC Nr Wien. Samstag den 15. Februar wird Herr Dr. B. Margulies > "Ilgestim eu J)l3ii Piasloenten 'wilde Heil rats. orath in unserem Betlocale (Beth ha-midrasch) 2.,' Tempelgasse 3, predi-! Perlberger emstnmmg Per Acclamation gewühlt. gen. Beginn des Gottesdienstes 8 Uhr morgens. «Hierauf wurde zur Wahl des Ausschusses geschritten und, Witwen- und Waisen-Vcrein „Montcfiore". Am folgendes Resultat erzielt: Es wurden die Herren Sigmund ^nde 4. d. M. fand in Guth's Restauratioii, 2., Stefaniestraße 6, Roseuzweig, Adolf Lewgo, Josua Perlberger einstimmig, die 8. ordentliche Generalversammlung des Witwen- und Salomon Roseuzweig, Jonas Hirsch, Israel Salomon, Jg- Waisenfonds-Vereines „Montefiore" 'statt. Bei dieser Awtz Sass, Israel Lax, Piitkas Brüh mit großer Stinnnensehr zahlreich besuchten Versammlmrg tvurde dem Vorstände' Mehrheit gcloählt. Nach der Wahl hat der gewählte Ausfür seine Bemühungen der Dank votiert und hierauf ein- > schuss seine erste Sitzung abgehalten und lvählte aus feiner stimmig das Absolutorium ertheilt. Die Verlesung des Mitte zum I.Vicepräsidcntcn Herrn Sigm. Roseuzweig, zum neuprojectierten Statuts wurde mit Beifall aufgenomlnen, 2. Vicepräsidcuten Herrn Jonas Hirsch, zum Schriftführer und wrrrde, um noch einige Mängel ans demselben auszn-; Herrn Adolf Lewgo und zum Cassier Herrn Ignatz Sass. merzen, ein zwölfgliedrigcs Comitee aus dem Plenum ge- 3lt Sassenrevisoren wurderr die Herren Moritz Schäfer und wählt, dem es obliegen wird, vereint mit dein Vorstande: Hermann Offner gewählt. Es wurde ferner der Beschluss beiderVereine den Wünschen der Mitglieder Rechnung zu ■ gefasst, gegen die jährlich sich hier am Palmsonntag tragen. Bei der hierauf vorgenommenen Wahl wurden; wiederholenden Judenschlägereien eine energische Action .Herr Ludwig Frankfurter wieder und die Herren Sani.! einzuleiten und zu diesem Zwecke die Herren Sigmund Löwinger und Tobias Pöck neugeloählt. Bei der Consti-' Roseuzweig, Adolf Lewgo und Israel Lax beauftragt, beim tuierung immde das alte Präsidium, und zwar Herr Elias. hiesigen Vezirkshauptnmun vorzusprechen und ihn zur Er- Weiß als Obmann, Herr Alex. Hoffmann zu dessen Stell-greifung der energischesten Maßregeln zu bewegen. Diese Vertreter, Herr Ludwig Frankfurter als Schriftführer und ■ Herren werden dem Bezirkshauptmann den Antrag stellen, Herr I. Beckmann als Cassier wiedergewählt. Herr- Tobias ■ er möge sämmtliche Ortsrichtcr des Bezirkes für eventuelle Pöck als Controlor neugewählt. i Excesse am Palmsonntag persönlich verantwortlich machen, Vierzigjähriges Vercinsjuöilüum. Der „Verein zur Unter-Geistlichkeit auffordern, dass sie VON der Kanzel her Verdienste, sondern bloß ans die Abgabe des Stimmzettels ankommt. Ja, da kennt inan unsere lieben Juden zu schlecht: Jude tvurde keiner auf die Liste gesetzt, dafür aber der Führer der Antisemiten in Mähren, Herrmann Brass. Ich betone nochmals, und dies mit besonderem Nachdruck, das obgeilannte ztvei Inden einzig und allein maßgebend waren, sie sind Spirittls rector in der Sache, unb die ganze Mache ist ihr Werk. Einen Cornmentar hiezu zu liefern, finde ich überflüssig: ich frage bloß: Iver ist Antisemit? K. Todesfall. Der Seelsorger der israelitischen Cultusgemeinde Amstetten, Se. , Ehrwürde,i Herr Bezirksrabbiner Adolf L ö w y s. A., ist jüngst verschieden. Der Verblichene entstanunte einer angesehenen ungarischen Nabbinerfamilie und war selbst in zweiter Ehe der Schwiegersohn des heute im 84. Lebensjahre stehenden Nabbinats-Assessors Freund in Wien. Nach Llbsolvierung seiner rabbinischen Studien war Rabbiner L ö w y viele Jahre hindurch Religionslehrer an Wiener Schulen, bis er, einem Stufe der scinerzeitigen Cultusgemeinde Ubbs a. d. Donau Folge gebend, die danmls vaeante Rabbinerstelle dortselbst übernahm. Dies war vor 13 Jahren. Als nun im Jahre 1895 der Sitz der Cultusgemeinde nach Amstetten verlegt wurde, siedelte auch der Verewigte dorthin, von wo aus er sein schwieriges Seelsvrgeaint, das sich über fünf politische Bezirke erstreckte, in musterhafter Weise bis zur letzten Stunde verivaltete. Welcher Beliebtheit sich Aiabbiner L ö w y bei allen Classen der Stadt sowie bei seiner Gemeinde erfreute, zeigte am deutlichsten sein Leichenbegängnis. Am 6. d. M. präcise I I Uhr vormittags wurde die Leiche gehoben und im Flur des von ihm bewohnten Hauses aufgebahrt, woraus Sr. Ehrwürden Herr- Rabbiner Schön aus Steyr dem Verewigten einen ehrenden Ätachruf hielt. Nachher sprach noch Dankesworte des Abschiedes namens aller Schüler und Schülerinnen der Cultusgemeinde der Religionslehrer Herr Nt a n d l aus Pnrgstall. Im imposanten Leichenzuge sah man Herrn Statthaltereirnth Freiherr» Alfred u. Lederer, Herrn Landcsgerichtsrath K i t i r, den Herrn Bürgermeister S ch m i d l, Vico-Bürgermeister Kuba st a, Herrn Gemeinderath und Spareassendireetor P u tz, Herrn Obmann des Älrmenrnthes, dessen Mitglied der Verblichene war, Vertreter des Bezirks- und OrtschulratheS, sowie der Volks- und Bürgerschulen und viele andere Notabeln und Bürger der Stadt. In der Ccremonienhnlle des israelitischen Friedhofes in $(>03 hielt noch der Rabbiner der St. Pöltener Cultusgemeinde Ehrwürden Herr Dr. Schächter in Gegenwart einer überaus zahlreichen Trauerversammlung eine großartig angelegte, die Tugenden und Charaktereigenschaften des Verstorbenen belenchrevde Trauerrede. Der St. Pöltener Obereantor sang ein Stützung mittelloser israel. Studierender in Wien" versendet soeben unter diese AuSartlMstM missbilligen möge. In allen den Bericht über das abgelausene vierzigste Vereinsjahr. "" ... -- -. eminent segensreiche Thätigkeit hat dieser Verein nun vierzigjährigen Bestandes entwickelt. Tausenden ... r. r . r . . .. ... israelitischen Studierenden der Wiener Hochschulen hat der Verein täglich eiiuaufcrtom Beitrlttserklaruugcn beweisen. einchahr. _Ghic: Kreisen der hiesigen jüdischen Bevölkerung gibt sich für den er^unbemitwlten' füblschen Volksverein das regste Interesse kund, tvas die „ , hat der Verein: t durch Gewährung von Beiträgen zur Zahlung der Rigorosen-, Pro-! motions-, sowie sonstiger Taxen und Gebüren, bezüglich welcher ’ z stgl. Weinberge. Bei den am 2i). und 30. p. M. stattgeeine Befreiung nicht erlangt werden rann, die 1 ff”! ^Mren Vor' Studien ermöglicht. Unter den nahezu 10 000 seinerzeit voiu Ver- -.grcctoi, Elighat Ln,, eine Unterstützten befinden sich nicht wenige, die heute in den ver-! V 'V1'cwr u(ic.fnA fchiedensten, durch ihre akademische Bildung erworbenen Lebens- > miS". «rr > ^S°Trn^' <r?rr C»C^’--0s^V" si'fr-V stellungcn hohes Ansehen crirorben haben. Leider reichen die ' w Jliri)., ^UFr. >vugo Mittel des Vereines derzeit bei iveitcm nicht mehr aus, nin ange-.•'X cuu' sichts der gesteigerten Zahl der Studierenden die Beihilfen in dem ■ ii3,1«?re' ci^.V'r^mrt1iu ch' st','' Maße zu gewähren, in welchem dieselben in den ersten Jahren! cho-stst..'ststch st'. Resck Earl^ Or. ^nussig .gineob, der Vcreinsthätigkeit gewährt wurden. Mögen alle Freunde und' stch'stk Gönner der Studierenden, insbesondere aber jene, welche selbst l v ^menh^mu .-wur Luhm seinerzeit der Wohltbaten des Vereines theilhaftig wurden, durch ^^wld. MNDr Otto Bond,, MUDr Ein W, Dub Ptnl.pp, ihren Beitritt als Mitglieder die Vcreinsthätigkeit unterstüüen.!ch ^ch^Epe,w!rath, ^mnger Max, Lederer Beitrittserklärungen ivollo man an das Bureau des Vereines,' 1. '' ^°-r- M., Lawenbaeb Adolf, Porge.. Jgn., Rebenfeld Emst, Rnzwta Bez., Seikenstettengasse 4, richten. Verein für jüdische Geschichte und Literatur den 9. Februar begann der Verein im Pöltener ergreifendes Trauerlied am offenen Grabe, woraus die sterblichen Ueberreste des im 74. Lebensjahre verstorbenen grechen Rabbiners der Mutter Erde übergeben ivurdeu. Herr Rabbmer L ö wy hinterlässt eine tieftrauernde Witwe mit drei noch unmündigen Lkindern und zwei erwachsenen Söhnen ans erster Ehe. Möge es den trauernden Hinterbliebenen, sowie der ihres geistigen Führers verlustig gewordenen Cultusgemeinde Amstetten zum Tröste gereichen, dass alle, die dem nun in Gott ruhenden Rabbiner L ö w y nahe gestanden oder auch nur gekannt haben, ihn, ein ehrendes Andenken bewahren werden. Gcmcindcwahlerc. Ans Pressburg tvird gemeldet: Am 20. v. M. fand in der hiesigen orthodoxen israelitischen Cultusgemeinde unter recht lebhafter Bctheilignng die Vorstands- und Repräsentanten-Wahl statt. Im Sinne der Gemeindestatuten hat der Oberrabbiner nach Schluss der Stimmenabgabe die Urnen zu öffnen. Dementsprechend erschien Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Schreiberger um 6 Uhr abends im Wahllocal, woselbst er von den zahlreichen Anivesenden, Wühlern und Comiteemitgliedem, anfS lebhafteste und herzlichste begrüßt tvurde. Se. Ehrw. richtete an alle jene Gemeindcinitglieder, in deren Macht es liegt und deren Einfluss es ermöglicht, die Mahnung, aller erlaubten, ihnen zu Gebote stehenden Mittel sich zrr bedienen, um bcu Frieden und die Eintracht auch fürderhin anzustceben und jede etwaige Zerklüftung unter den Gemeindemitgliedern hintanznhalten. Redner schließt seine Ansfühningen mit einem Segensspruche für die Gemeinde. Aachdeni das langjährige Repräsentantcsnnütglied David Nass Nameiis der Anivesenden aufrichtig dankte und die Versicherung gab, dass diese ans dem Herzen konunende Mahnung ganz bestimmt auf fruchtbaren Boden fallen rind goldene Früchte tragen werde, öffnete Se. Ehrwürden die WahUirnen und nahm das Scrutinium seinen Anfang, ivclcheS nnr 10 Uhr nach anstrengender Arbeit beendet ., iratdu’. Das Resultat desselben ergab, dass die Herren: 1. Lazar ■flmiiv I Gestetlncr als Vorstandspräses, 2. Ignaz Herzfeld, Vicepräses, 3. f11 j Israel Rosenbaiim dritter, 4. Samuel Löivinsohn vierter und David Nass als fünfter Vorsteher gewählt erscheinen. , Die weiteren dreißig Herren der ihnen zur Seite stehenden, größtentheils wiedergewählten Repräsentanten-Mitglieder, durchaus o>:sche schein, geben berechtigte Hoffnnng, dass die Arbeiten, welche ihrer harren, gedeihlich und ersprießlich erledigt Iverden. A. L. Allgemeiner jüdischer Arüeiterbmrd. Der „A. I. A." in Litiauen, Polen und Russland gibt in einer kürzlich crfd)ic!tciien Flugschrift Auskunft Über Geschichte rmd Aris- .'•.. '' Davor eg ni lg Als jüdischen Volksvereines vor einer zahlreichen Hörerschaft!^' -?Rcia Gustav, Strang Io,es nnd MUDr Ludwm Zecken-.««, 1897 wuroe tue letzte Orgamsatton gegrmwet. Als 1 cm.' -i r ci . r .r n'-. r~ .IJ oori. Er,atzinanner der Umlags-Commuston: MUDr. Otto Bondi, lwra rlnn't dar gHind -aUmll icinc Wirk,umreit. Herr stud. Phil. M« b.Slcr z«chnek j «rL«».» Tl,c.°d°r. Hirsch R°r. «e«» Zl-gfticd. Gnffo«i>ifim>.: 11CI“0 femaui Uiäcti a du omio 31« . mit kurzen Worten die Absichten der neuen Vereinigung, j Engel E. H., Stummer Josef. Ersatzmänner der Cassarevisoren: i größere trabte, von denen acht hKolvno, Tenlna, oroen , die, auf traditionellem Boden stabend, in vwAa K-raik,'! -^arpelcs Ignaz, Mühlstein Jgrraz. \ Suwalki, Bialhstok, Minsk, Witeb.sk UNO Dnnavurg) in ftchend, Atznaz, Atznaz. der Verband der Borstondi e, auf traditionellem Gleichgesinnter Gegenwart und Herr M. A. F und fetzte in anrec gebnisse des Er durch frische Bilder aus dem Stillleben der damaligen Gesellschaft. Ihm wie seinem Vorredner spendete das Publicum wannen Beifall. Wochenprogrmnm der Toynbee-Halle, 20., Karajangasse 20. Sonntag, den 10. Febr.: Heinrich Glücksmanu: „Anti"; Montag, den 17. d. M.: Dr. I. Frieser: „Ans dem Gebiete der Naturwissenschaft": Dienstag, 18. d. M.: Mar Eisler: „Jüdische Eharaktcre bei Lessmg"; Mitrüwch, 10. d. M.: Jonas Aschkenasi: „Der kleine Paul" v. Victor Hugo; Donnerstag, 20. d. M.: Dr. I. Sadger: „Ans dem Gebiete der Naturwisscmschafien"; Freitag, 21. d. M.: Aron Fürst: Bibel, Erklärung der Sidra; Sancstag, 22. d. M.: Concert: Mürsit, Oiesang. Anmeldungen zu Vorträgen beliebe man zu richten an Dr. I. Sadger. 0., Liechtcnsteinstraße 15. s Akademie im Hotel Central. Am 22. Mürz veranstaltet der! drückende Rkajorität Slaven hat, hatten die „Deutschen" bis jetzt Vorstmid des Vereines Toynbee-Halle im Saale des Hotel Central, die Majorität in der Stadtvertretung, natürlich mit Hilfe der Jciden, ein Fest, für lvelches sich bereits große Theilnahine seitens der Miti mm aber hat die Oleiiieindevertretmig über eine Million Schulden fllteber und Gönner des Vereines maiiisestierl. Dem Fcstromite gemacht und leidet an inarnstischen Anfällen. Ilm sich also siir die schlossen sich bis mm die Vereinigungen Vnr-.Üvchba, Moria iind Hadassa an. Ans ein neues und originelles Purirnspiel folgen Jnr- Tombola iind Tanzkränzchen. Tie Herren S. Werthei,,i iind Eller sind an der Spitze des Comikees, und als artistische Leiter fungieren die Herren Scharr und Stückgold. Hervorragende Knnstkräfte Ehrenbürgern: diese hohe Ehre wird zinneist -cewe« erujeiu, s . ^>„. die die betreffende Stadt nie init einem Auge gesehen, die nie ONlO geheime Gelvciefthaft , auch nnr ein Atom zu deren (stinisteii gethan: lveim man mir von , aX'6citci! in Llttauen UNO Polen. Oveitzte Vn'hoeoi. pl.8» ihiiei, iveiß, dass sie diese AnSzeichinmg "' ' annehmen und sich pünktlich an, Wahltage finden, oder durch Vollmacht die Bevölkerung, der Steuerträger iinte lvendei, Deutsche und Ezechen in brüderlicher Eintracht au. Eine solche Stadt, die »ach der letzten Volkszählung unter ea. 7(HK) Einwohnern ea. 1100 „Deutsche?" hatte, ist Leipiiik. Diese Deiltscheic reerntieren sich anS ea. 50 wirklichen Deutschen, anS einigen hundert Renegaten, inovon viele der deiitschen Sprache gar nicht oder nothdürftig mächtig sind, nnd circa 300 Inden (der aiidere Theil der Juden hat feinen Wohnsitz, daher auch sein Wahlrecht in der politischen Jndengcineinde). In dieser Stadt, die eine so er- Wahlen, die im heurigen Jahre stattfinden iverden, die Majorität zn sichern: beantragten sie in der l'lnsschnsssitzimg an, 25. dS. die Ernemmna von zivanzig Ehrenbürgern. Man sollte iinn glauben, dass, nachdein die eigentlicheil „Macher" bei der Masorität zivei Inden sind, dass man da wenigstens lauter sogenannte Liberale nnd sagten freimdlichst ihre Mitivrrknng zn nnd ist ein vielversprechender j auch hie iind da als Einlage einen oder den anderen Inden znm Erfolg zugunsten der Toynbee-Halle in schönster Acissicht. Spen-1 Ehrenbürger eruemu’u werde, umsomehr, als es doch nicht ans die wissenschaftliche Eeniralorstan: „Die Arbeiterstimme", dazu folgende Localblätter: „Warschaiver Arbeiter", „Bialystoker Arbeiter", „Elassenkainpf" (Wilna), „Mmsker Arbeiter", „Minske.r Flnstblatt", „Der Kampf" (Homel), ferner der „Wecker", Fachblatt dev Borstenarbeiter. Im qanzen hat der. Bund i 1 r,0() Exempl. der Arbeiterstmune. 12 000 Exemplare der Localblätter und 4.8 000 Flugschriften innerhalb der russischen Grenzen gedruckt nnd verbreitet. Frvmdenhetze in England. Ans London Ivird gemeldet: Wie bereits telegraphisch genieldet ivnrde, ist die Fremden-Emwandernngssrage vorgestern bei der AdresS-Debatte rm llnterhause z,li Sprache gekommen. Die kailm anderthalbstundige Verhandlung verlief völlig leidenschaftslos und endete mit der Zurückziehung des „die Nothtvendigkeit eines Gesetzes zur Verhllchernng der Lauperv- Eiiltvandercing" betonenden Ancendements. Zur Begründung de,>

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