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Jüdisches Volksblatt · 1902-02-07 · 6 (7.2.1902) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
4 (1902)
Issue
6 (7.2.1902)
Date
1902-02-07
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 6 Wien, Freitag Seite 3 ■Indisches Volksblatt 7. iVbniar 1902 und zwar um 986, zu verzeichnen, dagegen ist iu den meisten übrigen Bezirken eine Stimmenabnahme oder ein Stillstand der socialdemokratischen Stimmen zu constatieren. Im Arbeiterbezirk Margarethen konnten die Socialdemokraten keinen einzigen Candidaten durchbringen, in Ottakring, dem Bezirke Schuhmeiers, hatten die Socialdemokraten überhaupt keine Candidaten aufgestellt und erhielten auch keine Stimmen, in Hernals büßten sie 360 Stimmen ein, und im socialdemokratischen Stammbezirke Favoriten brachten sie ihre Candidaten nur mit Mühe durch. Diese Thatsachen, sowie der Umstand, dass im III. Wahlkörper, der das beste Spiegelbild für die herrschenden Volksströmungen bietet, die Christlich-Socialen zwei Bezirke zur Hälfte, im I. Bezirk die Mehrheit der Stimmen und in 17. Bezirken sümmtliche Mandate besitzen, bei den diesmaligen Wühlen drei Wahlbezirke neu eroberten und um 7000 Stimmen zunahmen, beweisen, wie wenig^Grund die derzeitigen politischen Gegner der Christlich-Socialen und speciell, so weit sie dem assimilatorischen Judenthum angehören, haben auf den nahen Bankerott der Christlich-Socialen zu hoffen Der Grund, warum die Wiener Wählerschaft noch immer bei der christlichsocialen Fahne ausharrt, trotz der Enttäuschungen, die sie an diesem Regime erlebten, ist sehr einfach: Die Bevölkerung will keineswegs die Rückkehr der abgewirtschafteten Liberalen zur Herrschaft, und andererseits hat ein ansehnlicher Theil des productiven Mittelstandes und keine allzu geringe Gruppe der Arbeiterschaft, trotz ihres wirtschaftlich-raöicalen Programmes, keineswegs die Absicht, den Socialdemokraten den Weg zur Herrschaft zu bahnen. Da aber derzeit keine ernst zu nehmende, von nationaler und confessioneller Einseitigkeit freie, wirtschaftlichradicale österreichische Partei besteht, so haben auch die mit dem christlich-socialen Regime unzufriedenen arischen Bevölkerungskreise, die sich aber ebensowenig mit den Anschauungen der sogenannten freiheül cheu Fractionen befreunden können, keine andere Wahl, als entweder zuhause zu bleiben oder neuerlich christlich-social zu wählen. Daraus erklären sich also die sich stets wiederholenden Siege der Christlkch-Socialen, die sich so lange wiederholen werden, bis endlich die von den prvdueiererrden Volksschichten so lange erwartete österreichische Wrrtschaftspartei organisiert am Kampsplatze erscheint. Die probutiven Stände der jüdischen Bevölkerung aber müssen vom nationalsocialen Standpunkte aus mit ihren Sympathien alles thun, was die Ablösung der alten Parteien durch eine wirtschaftliche zu beschleunigen in der Läge ist, dagegen alles unterlassen, was zur Galvanisierung der derzeingen unhaltbaren Parteiverhältriisse beizutragen imstande ist. Täglich kann man. in deutschen Amtsblästern Judenausweisungen leselu; da steht im dürren Amtsstil: Leib Hirsch . . . . ausgewiesen als lästiger Ausländer; Grund — Jüdischer Glaube. Vom Familienvater bis zum unmündigen Kinde, niemand ist tnyn diesem Schicksale verschont. Besonders krass sind diese Verhältnisse in der Provinz Posen. Dem Zuzug und Abzug der polnischen Kaufleute und Handwerker steht der Abzug der Deutschen und insbesondere der Israeliten gegenüber. Der Antisemitismus, der, wir müssen es leider gestehen, heubptsächlich unter den Deutschen und insbesondere unter der Beamtenschaft grassiert, hat hier traurige Folgen, deren Nutzen nur dein Polenthnm zu Gute kommt. Wo eine jüdische Finna erlischt, tritt nicht etwa eine deutsche an ihre Stelle; zlvei polnische Kaufleute sind die Erben, und wo früher eine deutsche Stätte war, ist wieder ein polnischer Agitattonsherd erstanden. Der Israelit wird nur in den Wahlzeiten von den Evangelischen als Deutschen reclami'ert wie der Briwer Bauer zur Reichswahl von dein Herrn Baron. .Nackter Wahl ist der Evangelische der Deutsche, alle anderen, glich Tcutschkatholiken, nur Polen, oder Inden. Ter Israelit darf zinil WnhlfondS beisteuern, sich allch bei Wohlthätigkeitsveranstaltimgen mit voller Hand und voller Tasche betheiligen, sollst aber — und ich habe jetzt hauptsächlich das Bcamtenthlnni im Auge — ist er eine gnantite negligeablc. Das ist ein bemerkenswerter Beitrag zur — Polenpolitik l — Nur ei!ne gute Seite hat diese Polenpolitik, sie führt zur religiösen Differencierung und dadurch illdirect zur Stärkung des Judenthums. Ueberall werdeir neben den katholischen Schulen auch protestantische errichtet; so kann man nicht uinhin, auch jüdische Schulen, oft gegen dm Willen der verblendeten Juden, zu gründen. Wen Gott Verderbens will, straft er mit Blindheit. Sehen die Deutschen denn ilicht ein, dass sie sich ihres verlässlichsten Bundesgenossen, der Juden, berauben. Die Inden haben, mit manchen Völkern Ehen geschlossen; feine ist aber so dauerhaft, viel zu dauerhaft, wie die mit den Deutschen; keine wird aber mit solchem Undank belohnt, wie die mit den Deutschen. Achnlich sind die Verhältnisse in Bayern nach der „D. I. Z." In allen bayerischen Blättern, auch den liberalen, spürt man kaum einen Hauch über die Antastung der Emanzipation der Juden, als ob es ganz selbstverständlich wäre, dass .im- 20. Jahrhundert wieder zerstört wird, >vas im 19. mühsam aufgeballt worden ist. Da überall Ruhe ist, wir es aber doch nicht für angängig halteil, alle bei diesen Debatten in die Welt gerufenen Behauptungen unwidersprochen zu lassen, so seien zu den Debatten des Abgeordnetenhauses und der Kammer der Reichsräthe einige Glossar gemacht. Der Abg. Dr. Heim, Nachfolger des Herrn Dr. Daller in der Führung des Centrums sagte: „Es gibt allerdings viele Inden, die nach dem Schächten nichts fragen, und die sind nicht die allerbrävstcn, die schächtcn allerdings keine Ochsen mehr, aber die Menschen." ' Weml Abg. Heim bamit den Vorwurf des Wuchers erheben will, ist er unr einige Jahrzehnte zu spät gekommen, Der Velveis für seine Behauptung dürfte nicht evbringlich sein. .... In der Einleitung verwahrt sich Heim gegen den Vorwurf des Rassenemtisemiten. , Einige Sätze, weiter.sagt er aber: „Sie werden. mir zugeben, dass sich die. christlichen Confessionen, Katholiken ulld^ Protestanten, zueinander auf einem gemeinschaftlichmr Boden befinden., das ist die Vermengung .untiLreilllantzer, die.AtMeinschgftlichhkeitz der Rasse u.. s. w." Da haben wir also schon den Rasseantisemiten, dm er oben abstreitet in optihra sorlna! . .. Die Gemeinschaftlichkeit von Katholiken. und Protestanten wird nur da als vorhaudeir hingcstellt, wo. es sich, um antisemitische Zwecke handelt. In der That wird auch oft anders gesprochen. In der/„Augsburger- Abendzeitung" lesen wir z. B.: I . . - .- . „München, 16. Decemster. Zwei schlaflose.Nächte hat der Leiter der „N. Bayer. Ztg." (Organ ihfe Centrnms) hinter sich. Am Samstag meldete ei: mit alleil Zeichen peinigender Angst: „Das Georgianum hat einen Protestallten als Hausarzt aufgestellt. So wird uns berichtet. Wir halten es für kaum glaublich ^und warten vorerst airf ein Dementi. Ein Institut zur Heranziehung katholischer Priester kann doch unmöglich mit Uebergehung katholischer Aerzte, dereil es übergenug in München gibt, einen Protestanten als Hausarzt bestellen." Zum Glück kam das Dementi sehr bald, und Herr Frick weiß nun, dass seine Angst umsonst war, denn das GeorgianuiN hat nicht eineil protestmltischen, soirdern einen „rönlisch-katholischeu Hausarzt" angestellt. Mau beachte: römischkatholisch; mail scheint sich im Georgianum au der „Wachsamkeit" der „N. Bayer. Ztg." ergötzt und, damit ja nicht der schwarze Verdacht iu ihr anfsteigt, es könile am Ende ein griechisch-katholischer AeSkulapjünger sein, der die römisch-katholischen Alunmen voll leiblichen Schmerzen curiert, ihr gleich ein gründliches BeruhigungSmittel gereicht zll haben.ES war die höchste Zeit, dass die „Neme Bayer. Zeitung" gegründet wurde, um nach dem Rechten zu. sehen irnd dafür zu sorgen, dass die eonfessionelle Pnnpelhnberei zll immer höherem Glanze gedeihe!" Da haben wir daS Princip Heinl gegeil protestantische Aerzte angcwendet! Das e i n e Beispiel genügt völlig zur Illustration der Gemeinschaftlichkeit. Wellil Herr Dr. Heinl hervorhcbt, dass bei den Delicterr, die im Handelsstande häufiger vorkommeil, Juden stark betheiligt sind, so hat er übersehen, dass auch die Betheiligung der Juden im Handelsstande weit über den Procentsatz ihrer BevölkerungSzifser hiuauSgeht, was daher kommt, dass ihnen der. Bcamtenberuf fast völlig verschlossen ist. Der Procentsatz der Cri'.iliualität der Juden inl Handelsstande bleibt hinter dem Proceutsatz zurück, welchen Juden zum Handelsstande stellen. Wenn. man nicht diesen Procentsatz, sonderil den geringen Procei'.tsatz, den die Juden überhaupt zur Bevölkerung stellen, der Berechnirng zu Grunde legt, so entsteht ein falsches, völlig unzutreffendes Bild. Dass übrigens die Juden in Bayern schon seit 90 Jahreil emanzipiert seien, ist völlig mrrichtig. Noch ill den Sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts bestanden die Niederlassungsruld Herratsbeschränkuilgelr. Kein Jude durfte hei raten, der nicht eine Familiennlmuller (Matrikel) besaß. lXnb die war sehr schwer zu erlangen. Herr Heim führt daun büglich der Thätigkeit der Juden die Warenhäuser an. Jill „Regensburger- Anzeiger" (Centrumsorgan) lesen wir: Müilchell, 11. December. Gegen das Berliner Osficiars-Warenhaus. Der Cmtral-Äusschuss des Allgerineiinen Gelverbevereins Münchien, der die Interessen der Münchener Gewe-rbetveibende!n> und Handwerksmeister in alleil gewerblichen Angelegenhefchen wahmimmt, hat 'tch seiner letzten Sitzung auf Grund des vorliegenden Materials .beschlossen,.-der,Krage näher zu treteil, mit welchen Mitteln biic .Nachtheile und Schädigungen, die den. ring zelnew Gewerbelr durch den Geschäftsbetrieb des, deutschen Offstiers- (nidsVeanrün-Warenhaüses zii Berlin zilgefügt werden, beseitigt 'werden ckönnen. Um festzirstellen, welchen Unlfangtzder Geschäftsbetrieb des/Warenhanses in Bayery bereits augenoyllNeil hat itiib welche Gewerbe vorzilgsweise davon betroffen s wetzden, verallstaltet her AllgÄneine G^' Werbeverein., genleinschaftlich mit dein bayeltschen Handwexkerbunde bei allen gewerblichen! Eorporationen Bayerns ernte' öiesbezügliche Umfrage. .BeftimlNte Wahrnehmung^ und Erfahrungen nwlle man fchoil heute dem Allgemeinen . Gewerbevereiil München, Färbergrabeil V/<>, nlittheilelw Das Ergebnis der Umfrage wird seiirerzeit in cilur öffentlichen Versammlung bekannt gegeben werden, die auch über die weitereil Schritte zur Beseitigung der Missstände beschließen soll!" j Sind das a n ch I il d e n? - Daml spricht Herr Dr. Heim von Nateillosgeschäften und Losschwindel. Die meifien deutschen Zeitungen brachten folgenden Bericht: . .... i „Ei>n fast nnglanblicher Lotterieschwindet wird mrs („Verl, Morg.-Ztg.") in einem Privat-Telegr'amm uilseres -1''!' . trägeil, stlimpfsiilnigeil Masse aufzubringen, die von beir Großen ihrer eigenen Nation ilichts wisserl Ivill lind es richtig schon so weit gebracht hat, dass ihre Dichter aus dein Buchhaildel „wegen. Mangel an Nachfrage" einfach verschwinden. Es gibt keine Entschuldigung! ... Ebenso ivie es keine Erklärung gibt für das Phänomeil eines Volkes, lvelch.es die Achtung rmd Wiertschätzmlg vorr seinesgleichen und die Möglichkeit innerlicher Erstarkung willig hingibt für die Fußtritte und Bespeinngen jener, an die es sich iN hündischem Sclavensinn anzndrängm sticht. Das Geheimnis. Eine Skizze von Arthur Gerber. (Schluss.) Er sah sie an. Es war ein kurzer, blitzartig aufleuchtender Blick des Erkenuens. Fahle Blässe zog sich über sein Antlitz. Er wich zurück bis zur Tischkante, um sich zu stützen. Auch Frall Hofflnailll hatte ihn sofort erkannt. Sie war ein wenig erstalmt, den Mann, den sie seit zweimld- Mlnzig Jahrell llicht gesehell hatte, plötzlich ül ihrem Enljpfangszilllmer zu finben. Aber sie verlor ihre Geistesgegenwart llicht. Sie empfand auch nicht die geringste Gemüthserschütterung. Für sie war die Vergangenheit längst begrabeil. Sie schaute diesem Manne ins Antlitz. — Der Unterschied von dainals und heute.-Aber sie wollte der alten Zeit nicht einmal gedenken. Schlicht bat sie ihn Platz zu nehmen und ihr den Gnuld seines Besllches Zll. sagen. Der Hofrath hatte seine Fassung 311m Theil wiedergewonnen. Allch berührte er die Vergangenheit mit keinem Worte, sondern zog die Visitkarte aus der Tasche: Edllard Hoffmaml. —.Ob das ihr Gatte sei oder sonst ein Verwandter? Sein Sohn sollte mit diesem Herrn ein Duell haben. Doch das müsse um jeden Preis verhilldert werden. Er selber sei ein alter Mann, und habe niemand mehr als sein Kind. Ja, sein einziger Sohn sei sein ein? ziges Glück,-Der Hofrath hatte rasch lmd aufgeregt gesprochen und keine Antwort abgewartet. Er hatte ilicht bemerkt,!vie Frau Hoffmann plötzlich die Farbe wechselte. Ein peinliches Schlveigeu entstand. Dann sagte sie: „Edllard ist heute früh gegell zehn Uhr fortgegangcn, lmd hat mir versprochen, längstens um eins zurück zu sein. Er wollte heute Besuche machen." Der Hofrath blickte diese iroch immer schöne Frall, die ihm gegenüberstand, lange schweigeild an. Der Verzweiflung nahe, bat er sie, wenn es noch nicht zu spät sei, ihren Gatten an zu fl eh eia, für ihn, in feinem Nam-cn. Der Zweikampf müsse verhindert luerbm um der göttlichen Barmherzigkeit willeil. Frau Rahel erwiderte: „Ich hoffe, dass cs noch lücht zu spät ist. Und dami, das verspreche ich Ihnen, werde ich Ihre Bitte erfüllen. Mein Eduard wird mir schon den Gefallen thml, er darf ja mich lücht leichtsilliüg sein Leben aufs Spiel schm als e i N',z i g e s Kind seiner M u t t e r-" Die letzten Worte sprach sie mit scharfer, eindringlicher Betonmlg. Schweigend erhob sich der gecylälte Mann. Rahcls Worte hatte er: verstanden. Bebmd und zitternd wankte er der Thüre zll. Er war in Hefen wenigen Minuten fast ein alter Mann geworden. Ohne Grllß verließ er das Zimiiler. Jetzt fiel auch die nur lnühsam aufbchaltme Maske von Frall Hosflnanns Alülitz. Ihr Sohir zwischen Leben und Tod! 3lber nein, das konnte nicht wahr sein, er würde das niemals seiner Mutter anthun. Allerdings, er lvar Soldat und Nlusste sich schlagen, wenn er beleidigt lourde. Und vielleicht wurde er wirklich beleidigt, er war gestern Vormittag so aufgeregt gewesen und hatte erzählt, eiiu Freund voll chm habe voll einem betrunkeneu Studenten ganz ohne Grund auf der Straße einen Schlag ins Gesicht bekommell-Gott, vielleicht war er das selber! Wenn er nur schon da ,wäre.-7- Sie quälte sich mit dem Gedallken: Wmn Sic ihn nur nicht fortgelassm hätte — — sie machte sich selber Vorwürfe, dass sie ihll gebeten hatte, auf den Wechuachtslcrlarlb nachhause zu kolmuen.; Wenn er nur schon hier wäre! Wie wollte sie ihn lieb haben, noch mehr als bisher. —-Plötzlich ertönte draußen die Glocke, stark und schall. „Ach, vielleicht brillgt mall ihn nur todlmmd und blutend —' ..Die Angelr traten ihr groß aus den Höhlen, ( heftig schlug das Herz in diesen bangen Secunden. Sie war nicht imstande, sich Zll erheben. Aber nein, im Vorzimmer bräunten sparen kl irrend die Schritte ihres Sohnes. Gott sei Dank, er lebte!- Eduard trat ins Zilnlner lmd küsste seine Mutter. Doch sie erwiderte seine Bcgrüßmlg ilicht. . Langsam und nachdrücklich fragte sie: „Du hast heilte keine Besuche gemacht, Eduard?" „Nein, Mutter!" „Also, was denn? Sag' mir die Wahrheit!" er: Edllard schwieg eine Weile, damr alitworiete „Mutter, das kann ich Dir llicht sagen." „Also sage ich Dir's: Dll hast ein Duell gehabt." „Ja." Ihre Strerlge wich sofort der nmtterlrchen Sorgsamkeit. „Uild Dir ist nichts geschehen?" „Neil,, Mutter!" Seine StilMlle klang gedälupft und verhalten. „Und der andere?" Eine bange Ahnung packte sie.

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