Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 4 (1902)
- Issue
- 5 (31.1.1902)
- Date
- 1902-01-31
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Wien, Freitag Jüdisches VolksblaU 31. Jänner 1v>02 Nr. 5 rechten Namen zu nennen. Man kann den Klagen des Rectors der Wiener Universität nur beistimmen. Die finanzielle Eng« berzigkeit der Regierung der ersten Hochschule des Reiches gegenüber ist Thatsache, sie ist aber nur ein Ausfluss des gegenwärtigen Regiernngssystems und der herrschenoen confessionellen Strömung. Es gibt eben keine Zweiseelel -Theorie. Man kann den Rock und das Hemd wechseln, aber nicht die Gesinnung und die Gefühle. Principiis obsta. Fnndamcntalgrundsätze und Anschauungen können nicht ungestraft verletzt werden. Im Unterrichtsministerium wird schon längere Zeit bei Bestellung von Lehrkräften für die österreichischen Universitäten nicht nach der wissenschaftlichen Capicität des Bewerbenden, sondern nach dem Taufschein gefragt. Als Vorwand für diesen allen modernen Principien hvbnsprechenden Vorgang wird ver seitens der antisemitischen Partei in die Welt gesetzte Anwurf gebraucht, dass die meisten Hochschulen, namentlich aber die Wiener Universität, schon ohnehin verjudet seien. Angenommen ober nicht zugegeben, dass dieser Anwurf eine Begründung besitze, können wir mit hoher Befriedigung und innerer Genugthuung darauf Hinweisen, dass die an den österreichischen Universitäten wirkenden jüdischen Lehrkräfte ihren arischen College» an wissenschaftlicher Begabung, an Eifer und Pflichtgefühl in nichts nachstehen. Wir unterlassen es mit wohlbegründeter Absicht, Namen zu nennen, um nach keiner Richtung hin anzustoßen, und weil wir vermeiden wollen, die kritische Situation, in welcher sich die jüdischen Hochschulprofessoren befinden, noch mehr zu verschärfen. Jnsolange die Unterrichts- Verwaltung bei ihrer derzeitigen Gepflogenheit bleibt, die Lehrkräfte für die österreichischen Hochschulen von dem Gesichtswinkel aus zu wählen, ob sie den Herren Schneider, Liechtenstein und G e ss m a n n genehm sind, wird sich das Niveau unserer Universitäten nicht zu heben vermögen, und es wird Oesterreich das Los beschieden sein, nicht nur auf politischem und socialem, sondern auch auf wissenschaftlichem Gebiete den Weg des Niederganges und des Rückschrittes beschreiten zu müssen. Es dürfte wohl eingewendet werden, dieses betrübende Prognostikvn sei eine bloße Redensart. Allein in Oesterreich ist alles möglich. Wer hätte bei Beginn der antisemitischen Strömung gedacht, dass diese so weite Fortschritte machen werde. Es liegt leider die Befürchtung nahe, dass wir das Aergste noch immer nicht überstanden haben, wir Juden muffen uns gefasst machen, dass es noch viel schlimmer kommen werde. Schon verlangt man den numerus clausus für die die öffentlichen Schulen besuchende Jugend, und trügen nicht alle Anzeichen, so steuern wir noch weit größeren Uebelständen entgegen. Schließlich haben ja die Judenhetzer und Judenversolger mit der Einführung des numerus clausus vollständig recht. Wenn man die Juden, roenn auch contra legem von den öffentlichen Aemtern ausschließt, wozu dann das jüdische Bildungsproletariat, Vas unseren Glaubensgenossen schon derzeit so viel Herzbrechen verursacht. Darf und kann man sich mit der Hoffnung tragen/ die österreichische Unternchtsverwaltung werde noch rechtzeitig zur Einsicht gelangen, dass es so weiter nicht gehe, dass Oesterreich durch Armut an Geist auch finanziell verarmen müsste? Die Geschichte lehrt uns, dass die größten Heroen, dass die Fürsten des Geistes Völker gegründet und Völker gehoben haben. Durch diese Geisteäfürsten sind Nationen, die sich tief im Niedergänge befanden, zu hoher Macht und Ansehen gelangt, die sie befähigten, eine präponderante Stellung rinzunehmen und in allen internationalen Fragen ausschlaggebend zu fein. Goethe. Schiller und Lessing haben die Deutschen zu . der Nation der Denker gemacht. Heine hat durch seine kaustische; Geißelung des deutichea Partieulari-mns den deutschen Einheitsstaat vorbereitet, Voltaire und Rousseau haben Frankreich aus. Der Jude muss sich seine Mitgliedschaft und seilten für die Idee der Menschenrechte präpariert. Was Shakespeare Verbleib in einem solchen Club für theures Geld erkaufen und muss es sich gefallen lassen, dass in seiner Gegenwart Üben Nlibtsi nlft hti' C'ciii\(,nfvnn<v Si'TYrifftivvf livJvS CX über nichts als die Judenfrage debattiert lvtrd schätzt sich glücklich, wenn die Debatte mit der Resolution schließt, dass der Jude a u ch e i it M eusch sei. Wohlgemerkt, ein Mensch, aber kein Magyarei In wirtschaftlicher Beziehung ist das Schicksal des für Englands Größe imb Weltmacht bedeutet hat, braucht wohl nicht hervorgehoben zu werden. Grillparzer hat mit seinem geflügelten Worte an Radetzky: „In Deinem Lager befindet sich O est erreich!* den Patriotismus u n d die Anhänglichkeit an die habsbnrgische Dynastie bei den centriv).i uhU|u;u|uui;^ ^vöu-yu-nvj in uu» v^ujiuiui ucs» fugen osterrecchlschen Parteien geweckt und Juden auf dem Lande ein geradezu trostloses. Geuosseneing eimpfl. " - ■ .' - - - Wer wird da noch leugnen wollen, dass Wissen thatsächlich Macht ist, Macht nach jeder Richtung hin und im wahrsten Sinne des Wortes. Möge die österreichische Unterrichtsverwaltung deffeu eingedenk sein und darnach handeln, denn an der Bahre des todtgeschlagenen Jndenthums wird die! österreichische Regierung der erste und betroffenste Leid-! tragende sein. der Landjuden lagen. Die katholischen Consumvereiue bezwecket: und erzielen de uBoycott des jüdischen Kaufmannes in den kleineren Städten; die laudwirtschaftlicheu Vereine haben den ausgesprochenen Zweck, den Besitzthum des uugarischeu Landwirtes und Grundbesitzers au: Boden zu erhalten und vor Fremden zti schützen. Und der „Fremde" ist hier ebenso gleichbedeutend mit „Jude" wie in Russ- Magyaren und Juden. Pt hier ebenso gleichbedeutend mit „Jude" wie in Russ- Die Lage der Juden in Ungarn weckt unser Interesse i Suimäincn. .Aber auch in den großen Städten uptsächlich aus zwei Gründen: zunächst wegen, der in ^ßt slch^bereltv der Kopf der wactwnaren Hydra Gen Blättern schon, wiederholt behandelten Thatsache,, a.,ls?. -^age-sllcht. Gch erinnere an dre Thatsacye, dass der hauptsächlich diesen Blättern schon tviederholt behandelten Thatsache dass in Oesterreich lebt, die ihre überhaupt . . , , . , . lässigkeit ihrer Eltern, theils aber in dem Mahne befangen, dass hierzulande, von matsrechtcs bis jetzt Umgang genommen und ihre ungarische Heimat gewissermaßen als Reserveheimat, als eine Zufluchtsstätte betrachtet haben, in die mau zurückkehren kann, trenn es einmal hier „durchaus nicht mehr geht". . .. gefallen lassen musste. die Zustände in Ungarn bessere tväreu als! *jjc "^^'ach°, vass in SzMdiu der „zweiter wn der Erwerbung des österreichischen Hei- '^"pstta,.t^ Ungarns , vor euugen s.ageu Einladungen 31 ■< " <- . einem ^>urpteuball ausgegangen ftnd und unter den EMgeladeneu sich kein einziger Jude befand. Oder heißt es iricht, denAnlisenütismuS ins Praktische zu übersetzen, wenn in Budapest, im „Herzen der Station" selbst, öffentliche Ein zweiter, ebenso wichtiger Gesichtspunkt, von dem!?l-VVu 1,au11 ^Eieren, 111 bnim es aus die Lage der Juden in Ungarn mit besonderem Jn-ck^ s' tz-° und indische ^ankreihen gibt/ teresse verfolat werden muss, ist der jüdisch-politische vom! Ungarn ist das fruchtbarste Land für Schlagworte Standpunkte' der österreichisch-ungarischen Politik. Wir I 111 w der Großproducent in Schlagworten ist Herr v. S z e l l. wollen uns heute mit dem letztaugeführten Theile befchäf-!-""f dem ^chlagworte von der C e n t r a l i s a t i 0 n iio.cn, da der erstere bereits in verschiedenster Form ent- Malier Kräfte, dem in Deutschland bald die Devisesprechende Würdigung gesunden hat. j „Sammelpolitik" folgte, hat der Meister des modernen Li- Will man den Grad des Liberalismus oder der reac-! in Ungarn die reactionären.Agrarier regierungstionären Bestrebungen einer Nation ermessen, so muss mau i gemacht. Sogar der scharfblickende depossediecte unter das Volk gehen, seine Gewohnheiten und Gesinnungen 1 Gemeral Kvlomanu Ti za inusste diesem Principe zubeobachten, es in seiner unbewachten, zwanglosen Lebens-. st°demüthlgt werden. Tisza wusste nur zu genau, weise belauschen, sucht die großa »gelegten, vorsichtig zu ge-! 01110 inaugurieren werden, die dem spitzten, eigentlich an die Adresse des ausländischen Horchers! Hudcnthnm und dem gleichfalls gehassten. Proteitantenthum uhairse, im, engen Kreise seiner nächsten j . .. „ . Umgebung unverhohlen und ungeschminkt zum Ausdruck j an den Hals hetzte, gelangt. I, Die Stellung der änderest,Nationalitäten zu den Juden Von dieft'm Gesichtspunkte geleitet, müssen wir vor - ist Ungam ist ja bekannt, soie erblicken in den Juden das dem eine allgemein verbreitete fatsche Anschauung rrchi einzige Hindernis in der Durchführung iljrcr separatistischen uprematie in den Läuderir der Stefanskrone. Ein großer Politiker sagte einst, Ungarn sei ein theoretischer Staat, ein Staat, der nur so lange bestehen bleiben esterreich-Un- Hn dem Mo- Schande. Sie bat den Geliebten, sie und ihre Ehre zu' retten. Sie versprach ihm, den alten Glauben abzuschwöreu,' und flehte ihn an, sic nur jetzt nicht zu verlassen. Doch er weigerte sich, sie zu heiraten. Wenigstens vorläufig nicht. > Cr wollte sich seinen Eltern nicht entdecken, du er vor dom; Doclorat stand. — -- Cr müsse sie erst an den Gedanken. gewöhnen: Eine Jüdin als Tochter..-! _ I Einige Tage, nachdem ihr Geliebter ihr geschrieben > hatte: Es muss aus sein zwischen uns, so leid es mir thut, war Eduard auf die Welt gekommen. 1 In der ersten Zeit hatte dieses zarte Kind sie dennoch die Bitternis des Lebens vergessen lassen. Doch bald tauchte' die Noch aus und lugte überall hervor aus alten Ecken und Enden. Die Geldmittel waren verbraucht imb böses Leben 1 begann. Ein Stück nach dem anderen musste sie von Muckers lieben Sachen ins Pfandhaus tragen. Bebend _ dachte sie der Zukunft. i Als glückliche Schicksalsfügung hatte sie es angesehen,, dass plötzlich der tz'-etreidehäudler Jacob Hofstnanu ihr, der; Gefallenen, einen Heiralsantrag machte. Er batte im' selben Hause wie sie geivvlmt und wusste, dass sie nicht sowar, Nne dir anderen.! Sie zögertr?, seinen Antrag anzunehmeu und bat nm i kurze Bedenkzeit. Denn er trar fünfzig Jahre all und sie; kaum zwanzig.! Aber er irar so gm und lieb zu ihr, hatte versprochen,! Eduard an Zindasstatt nnzunebmen. . Ja, das gab! den Ausschlag: Eduard sattle seinen Ammen tragen und durste nie erfahren, dass seine Mutter eine Gefallene tvae. - U:ib Hossmambatte sein Adoptivkind auch geliebt, als! iiräx'c es sein eigenes gewesen. Schade, dass er es nicht mehr j er lebt, den Ed na! >> als Euckährig-.Z eiwilligen zu wpen. — j Die Thüre lvuröe stark und plötzlich aufgerissen, midi herein stürmte der .pveiundzwanzigjährige, baumstarke! Dragoner.! Mutter mto Sohn küssten einander, als wären sie! Braut tmd Bräutigam. Nach dreimonatlicher Entfernung' tvar es das erste Beisammensein. Frau Hoffmann war ganz Glück und Freude. Dennoch tönte bang und leise das Wort im liebenden Mutterherzen: Nur fünf Tage. Auch ins stillgewordcn-e Haus des Hosrathes Römer war Glück und Lärm wieder eingekehrt. Das erstemal seit dem Tode seiner Gattin. Tenn sein Einziger, der seit dem Herbst an der Bergakademie studierte, tvar auf Ferien beimgekonnnen. E'iu fescher Fuchs, dem die dunkelrvthe Sludentet'.mütze schön zu den blauen Augen und blondem Locken passte. Eines Tages sah der Hofrath, dass ztvei Officiere zu seinem Sohne kamen. Das fiel ihm auf. Er gieug in das Zimmer, das sich neben dem Gemach seines Sohnes befand, ans dem aber die Stimme-! nur leistp und gedämpft, kaum hörbar durch die Eicheuthür drangen. Er verstand lein Wor! von do!-r ,was gesprochen tmrroe, aber eine nnbe-- p-vingbarc, ünheimliche Unruhe beinächtigte sich seiner. Er fragte später seinen Sohn nm den alrßerge)vöhnlrcherr Besuch. Doch dieser antwortete, die beiden Officiere seien seine allen Ba'wnmlen noch vorn Gymnasium her. Der Hofrath gab sich zufueden und dachte den ganzen Tag nicht mehr am diese Geschichte. Doch abends, als er allein im dunlieuZimmer lag, tauchten die düstcrenSchattcm der Acksorgnis wieder empor und bange Träume schreckten :hn ans seiner A'uhe. Er sah seinen Sohn ans dem Boden liegen mit bleichem Wangen, die Augen starr und verschleiert. Und aus einer kleinen, ganz kleinen Wunde ans der Stirn rieselte ein feiner, rother Faden über das bleiche löeiichi. Und die sonst so seidenweichen, blonden Haare siarrteu von geronnenem Blut. Diese bösen Träume und Ahmmgen. ließen den Hofrath lein Auge schließen. Ausgeregt und ängstlich ivälzte er sieh ans seinem Lager, bis die Atzorgeudämmerung herauszog. Daun erst umfieng ihn ein schwerer, bleirener Es war fast schon gegen Mittag, als er erlvachte. wirkliche Magyar hasst den Inden in seinem tiefsten In- [ nem und hat ihn trotz aller kirchenpolitischen Gesetze, trotz; der Reeevtion noch inunev nicht als vollailtigen Magyaren i anerkannt. Wenn Sie einen Volibluimagrzareu nach den' rönne, als an der Theorie von. der Einheit Betvohnenr seiner (Gemeinde befragen, so ivird er Ihnen - aarns als Monarchie festgehalten wird, auch beute noch, wie vor Jahrhunderten antworten: so i mente, tvo sich diese Theorie als unhaltbar erwiesen haben viele Magyaren und so viele Juden wohnen in der Ge-1 wird, und dieser Moment ist nicht mehr allzu ferne, ivird meiude. In den Casinos, wie in dein Gesellschaftsleben, der! auch das politische Unding der Suprematie einer Minorst sogenannten intelligenteren Elasse sieht es auch nicht besser tätsnation über die erdrückende Majorität der anderen Na- Kyn'ZOfifiAi'TVC'rwiMVKDJU wm;WMWWg»rj«<yt»v<»o>awia«nuin«wwiu*<iorMwiiMLmHnin>ii^W‘iiwy3|ULi<ff>Mirq ««»«>«wriiwn Doch die Unruhe mit ihren bangen Bildern war von seiner Seele noch immer nicht gewichen. iNasch kleidete er sich an mid klopfte au die Zimmerthür seines Sohnes: Er tvar bereits ausgegaugeu. Rathlos stand der besorgte Vater vor dem unberührten Bett seines Kindes, wie vom Blitze gelähmt durch den Gedanken: Gott, wenn es zu spät wäre! Er trat au den Schreibtisch und suchte. Vielleicht fand sich ein Mittel, das Unglück noch im letzten Moment zu verj hüten, oder ein Anhaltspunkt, der Aufklärung brächte, j Nichtig, in der schwerzen Ledernw.PPe lag zuoberst eine i in der Ecke eingebogene Karte. Eduard Hoffmann stand! darauf, ein ihm nnbekannter Name, i Hofrath Römer fand dadurch seine Befürchtung be- > stätigt: Sein Sohn hatte ein Duell. Und das 'musste verj hindert ireeden, nm jeden Preis! Aber wieV .-.- Zuerst die Wohnung des Gegners in Erfahrung bringen. Sofort sandte er seinen Diener ins j Gemeindeamt, nm die Adresse zu erfahren. Als dieser zu-! rück kam, fand er den Hofrath im Vorzimmer, in den Pelz ' gehüllt und mit dem Hute aus dem K''ops. llnb nachdem er die Aiitlvort erhalten, eilte er davon, dem bezeichneten Hause zu. Cr fragte nach Herrn E'duard Hoffmann..Nur die gnädige Frau sei zuhause. Er tourde in ein schön möbliertes Gemach geführt. Die Spitzeiworhänge vor dem Fenster hinderten den Einsall des allzugroßen Lichtes. Es tvar so tvohtthneud gedämpftes Düster, lind der Dust, den die ganze Wohnung und das Leben hier alhmiete, tvar so heimlich, so gliickuerrathend. Er erkannte was diese Räume so behaglich machte. Es tvar dasselbe, was seiner Wohnung fehlte: Das verständnisvolle Walten der zarten Hausfre-.nenhand. Die Thür des Zimmers gieug auf und die Dame des- Hauses trat ein. Hofrath Römer erhob sieh, um seinen.Namen zu neunen und sich ob seines unangemeldeten Besuches zu enkschuldigen. (Scylnv'' solgr)