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Jüdisches Volksblatt · 1902-01-24 · 4 (24.1.1902) · p. Seite 2

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
4 (1902)
Issue
4 (24.1.1902)
Date
1902-01-24
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 24. Jänner 1902 Nr. 4 österreichischen Landtage itnb im Wiener Gemeinderathe werben die Inden und bas Jndenthmn auf bas gröbste beschimpft, ohne Widerspruch zu begegnen. Die zügellose antisemitische Presse darf ungestört forckwähreud zu Raub, Brand unb Mord gegen die Juden provoeieren. Alle Beschwerden gegen die unbarmherzige, barbarische Behandlung der Juden bleiben fruchtlos. Sellw das Machtwort unseres geliebten Monarchen, der keine Gelegenheit vorübergehen lässt, zu manifestieren nnb zu documeutieren, dass *cr alle seine Unterthanei: ohne Unterschied der.Nation und Confession mit gleicher Liebe und väterlicher Fürsorge umfängt, verhallt, wie es der Fall Amten zeigt, wirkungslos. Man sollte es kaum glaublich findeir nnb unmöglich halten, dass gerade die Judeir in Oesterreich eine solche ungerechte nnb ungesetzliche Behandlung erfahren müssen. Wir Juden können es stolz und kühn behaupten, dass wir einzig und allein eine Loyalität und Kaisertreue, die nidjt aus Kündigung beruht, besitzen. Bei den Juden, ist die Treue für die Dynastie und die Achtung vor der Autorität das Dauernde im Wechsel, der ruherrde Pol in der Erscheinungen Flucht. Möge es sich Herr v. Korber gesagt sein lassen, dass in dem von Parteiungen unterwühlten und zerklüfteten Staate Oesterreich nicht früher Ordnung und geregelte Zustände eintveten werden, als bis die Judenfrage endlich einmal zur Lösung gelange:: wird, und zwar nicht in der Weise, wie es der antisemitische Mob wünscht, sondern wie es die von der allerhöchsten Krone scmctionterten Staatsgrundgesetze den Juden gewährleisten; mit seder neuen Concession, die den Judenhetzem gemacht wird, mit jedem neuerlichen Unrecht, das man bei: Juden zufügt, wird das herrschende Uebel vergrößert und die Kluft erweitert, in welche alle Regierungen stürzen müssen, di,' einem Volke, wie es das jüdische ist, schreiendes Unrecht zufügen und es durch Jndulgenz der Brutalität der Gegner ans li efern. Alldeutsche Sitten und Gebräuche. Stände heute ein Tacitus auf, um die sittlichen Gebräuche der Germanen zu beschreiben, er müsste andere Farben und Linien sich borgen, als der alte Tacitus in der „Germania" aufgetragen, vielleicht zu dick aufgetragen nach dem Geschmacke strenger Historiker; ein neuer Tacitus müsste eine lustige .Novellensammlung nach dem Geschmacke Boccaccios verfassen, um diesen Hintertreppen- und Alkovengeschichten gerecht zu werden. Doch wi'r wollen die Augen nicht christlich-altväterischbiedermännisch verdrehen; wir wollen zugeben, dass es außer der officiellen Moral, die man gerne am Tage bekennt, eine freie Moral gibt, zu der man sich ungerne bekennt, die man aber gerne befolgt. Aber Wolf hat das Recht verwirkt, darauf hinzuweiserr; man blättere nur den letzte:: Jahrgang der „Ostdeutschen." durch, und man wird zu seinem Erstaunen bemerken, zu welcher beneidenswerteu Höhe protestantischer Sittenreinheit sich dieses Blatt für imrere Mission und Heidenbekehrung emporgeschwinbelt, Pardon, emporgeschwungen hatte; mit welcher Schärfe wurde da über jeden Sünder geurtheilt, zumal aber, wenn der Sünder ein Jude war; mit dem blanken Panzer teutschprotestantischer Pastorenethik umgürtet, wurde dem armen Semiten da gründlich der Text gelesen; und jetzt dieser Sturz von dieser Höhe, solch ein Sündenfall! Wir brauchten allerdings über den wahren Charakter der lieben Patentverbarg, bas lockt die Sonne der neuen Zeit zum Blühen und Keimen. Ueberall blüht und keimt es, ein heiliger Frühling ist im Herzen der jüdischen Künstler angebrochen. Hier soll nicht von bildender Kunst die Rede sein, sondern von Poesie, die den Vorzug hat, dass der Dichter uns unmittelbar sagt, was er will. -Einer der ersten, die bewusst diesen Weg gieugeu, ist Adolph Donath.") Der tausendjährige Schmerz Judas wurde in seiner Brust wach, wie bei vielen anderem Er aber floh nicht diesen Schmerz und srlchte sich nicht au den Blüten und Düften fremder Gärten zu Betäuben, wie viele andere, sondern entschlossen ergriff er die Leier Davids und sang seine I u d e n l i e d e r. Mit dem durchdringenden Blicke des Dichters sieht er, was die Seele der jüdischen Mutter bewegt. Mirjam, kennst Du der Mutter Leid? — Mutter drücken die Sorgen. Mutter' fürchtet des Nachbars Neid Wenn in der Wiege mein Brüderchen schreit. Mutter fürchtet die fiebernde Zeit . . . Mutter drücken die Sorgen. Er fingt von der Sehnsucht Israels nach dem Ahnenlande; im Reiche der Poesie hat auch das schwärmerische Heimweh des Juden die richtige Heimstätte; u rt e rfüllt wird es stets neue Kunstwerke, Bilder, Statuen und Lieder zeugen unb ein unversieglicher Bronnen sein, aus den: die jüdischen Künstler vor allem schöpfen sollen; sie werden reich belaudeu von dannen ziehen, und der Bronnen wird nicht ärmer geworden sein. So schafft das dreifach gecheckte Polen stets neue Dichter, die sein U::glück besingen; so scholl einst in Deutschland von alleir Zweigen das Lied von der' Einigung und der Wiedergeburt des Reiches. Jetzt nach der Erfüllung ist das nationale Lied in Deutschland stumm geworden. Die Erfüllung der Sehnsucht is! das Grab der Kunst und ihrer Träume. Alle Lande der Ahndungen, die die Vorfahren nicht gesehen, und alle Himmel der Hoffnungen, zu denen die Vorfahren in- *) Tcrqe und Nächte, Schuster und Löfflers Verlag. — Mensch und Liebe, Ernst Hoffmann und Co., Verlag. deutschen und Patentchristen nicht eines Besseren belehrt werden; wiederholt haben wir an dieser Stelle über die Charlatanerie der Deutschradicalen geschrieben, vor dem Falle Wolf-Seidl; ein Neues sagt dieser. Fall eigentlich nur der liebem „tonangebenden" Tagespresse, die mehr als alle Parteiagitation Wolf zu seiner Stellung emporgeschoben hat. Selbst in der letzten Zeit, als der Wahlkampf zwischen Bachmmm nnb Wolf wüthete, hat die „judenliberale" Presse Wolf nicht verlassen; wenn man zwischen den. Zeilen zu lesen versteht, wird man wohl erkennen, dass selbst eine „Neue F. P." den Wählern Trautenaus aus Herz legte, Wolf, diesen Liebling der Wiener Journalistik, nicht falle:: zu lassen; und ihre Leitartikel über die Wahlniederlage der Deutschliberalen klingen in einem Triumphgesange aus: Nun haben wir ihn, dieser: Ritter ohne Furcht und Tadel, lmeber! Fürwahr, das politische Unverständnis dieser Presse wird nur von ihrer Einbildung über ihre Macht übertroffen. Die Äffaire Wolf-Seidl hat einige köstliche alldeutsche, edelarische Typen aufs Tapet gebracht, die wert sind, vom Griffel des Chronisten festgehalten zu werden. Da ist der Ehrenmann von einem Vater, der sich die Schande seiner Tochter mit einem Mandate bezahlen lässt und zu jedem Thun seines politischen Schwiegersohnes, Wolfs, mit den: Kopfe nickt, Tschin-Tschan, der Ehrenchineser; da ist die Mutter, die die Schande ihrer Tochter ausbeutet, um eine:: politischen Schreibebrief an die „Herren von der Fortschrittspartei" zusammenzuklexen; da ist Schönerer, der Bordellritter, der, um Mutter und Tochter aus ihrem Elternhause zu vertreiben, dieses an Prostituierte vermietet, aber doch den Muth hat, Wolf Sittenverderbnis vorzuwerfen; da ist der edle Herr von Stransky, der Führer der Wiener Deutschnationalen, der sagt, man dürfe Wolf nicht „wegen einer Frau" fallen lassen, und am nächsten Tage eine ellenlange Rede hält über deutsche Minne nnb über die unvergleichliche Stellung der Frau bei den Germanen; da ist mit einem Worte die ganze alldeutsche Meute, die das Recht zu haben glaubt, vom hohen Richterstuhle das alte Culturvolk der Juden geringzuschätzeu, und sich einmal bei bengalischer Beleuchtung in ihrerganzen Erbärmlichkeit und Charakterlosigkeit gezeigt hat. Wolf ist wiedergewählt. Habeaut sibi. Wir gönnen diesen „Siegfried" diesen: deutsche:: Volke, aber er erfreche sich nicht, weiters über Juden und Judenmoral sein Maul zu zerreißen; dem: wir erklären ihm einfür allemal: Wkr Jrwen sind nicht in der glücklichen Lage der Deutschen, die jeden Lumpen mit einem Abgeordnetemnandat belohnen können. ■ * Es wurde an dieser Stelle bereits mehrmals betont und es möge noch mehrmals gesagt werden, dass Nationalgefühl und Patriotismus keine Gegensätze sind, dass das Menschenherz weit genug ist, um die Liebe zu seiner Nation und zu den: Lande, in welchem man lebt, zu gleicher Zeit zu umfassen, ebenso wie die Liebe zu seiner Familie, die Anhänglichkeit an Weib und Kind, dem patriotischen Gefühle keinen Abbruch thut. Dieser auf der Hand liegende Grundsatz, der allen Menschen und Völkern als Axiom erscheint und selbstverständlich keiner weiteren Beweise bedarf, diese einfache, klare Wahrheit muss bei uns Juden erst nevredigt werden, brünstig gebetet, ergreift und entdeckt der Künstler. Doch der nüchterne Geschäftsgeist der Besitzenden erstickt jeden künstlerischen Aufschwung. Juda bei: Halevy sang von Zion, doch als er es in seiner nüchternen Wirklichkeit sah, da brach sein liiederreiches Herz, und seine Harfe verstummte. Bildet, malet und saget, jüdische Künstler, immerhin das lluerreichte und Unerreichbare; so wird eure Kraft immer eine:: Ansporn, doch nie eine:: Abschluss haben. Wie aber, wem: die ferne Zukunft sich in eine nahe Gegenwart verwandelt hat; dam: geht ihr in der Gegenwart auch auf und habt der kommenden Zukunft nichts mehr zu sagen. Ueberflüssig wäre es, unseren Lesern die Schönheit der „Jüdin" zu preisen, die in diesen Blättern erschiene:: ist. Das Gedicht ist ein Hyuruus auf die unveräußerliche Stammeszugehörigkeit; das Blut ist stärker als die Liebe. Liebend hat Rahel einen Fremde:: sich zun: Manne auserkoren, aber jeden Freitag strahlt Licht aus ihren Fenstern; so ehrt sie ihren Vater, so ehrt sie ihren Glauben, der trotz der Taufe iu ihrer Seele glühend weiter währte. Donath wird sein Ziel erreichen. Dafür bürgt die Entwicklung, die er genominen. Im Anfänge scheint der Dichter der Wucht der auf ihn austürmeudeu Gefühle fast zu erliegen; Goethe würde von „leidenschaftlichem Stammeln" sprechen. Später klärt sich der Dichter und gewinnt die.straft, zu sagen, was er leidet. Seine Verse athmeu die zitternden Stilmmingeu, die sich sonst schwer iu Worten ausdrückeu lassen; Das ist der Ruhm Donaths. Cr hüte sich aber vor reflexiver Lyrik; diese scheint ihm nicht zu liegen, und er mag sie umso leichter meiden, da wir neidlos die Empfinduugslyrik, in der Donath Meister ist, als die ursprüngliche Form der Poesie anerkennen. Er hüte sich auch vor epischen Dichtungen; wem Gott eine Gabe gegeben hat vor allen anderen Menschen, begehre nicht nach einer zweiten. Ungern und sicher nicht auf immer, nehmen wir mm Abschied von der liebenswürdigen Gestalt Donaths; das jüdische Volk liebt seinen Sänger und erwartet noch vieles von ihm. unseren Brüdern in allen Ländern muss es ausdrücklich erst gesagt werden, dass sie keinen Mangel an patriotischen Gefühle:: bekunden, wem: sie ihren Stammesgenossen im Auslände Hilfe angedeihen lassen und dass sie nicht ihren Patriotismus dadurch zu betonen brauchen, dass fie den Zusammenhang ihrer Brüder in allen Ländern als einen nur losen erklären und ihn als Religionsgemeinschaft erscheinen lassen. Einige sehr bezeichnende Beispiele hiefür liefern uns die Ereignisse aus den letzten Tagen. Oesterreich und Deutschland sind zlvei Alliierte, die Freundschaft beider Staaten und ihrer Regiemugei: wird bei jeder Gelegenheit betont und jeder gute Oefterreicher wünscht die Fortdauer dieser Allianz, und doch hinderte diese Thatsache keineswegs die Polen, die Affaire von Wreschei: als polnisch-nationale Sache zu erklären und gegen das Verbündete Deutfchland scharf aufzutreten, ja sogar die deutsche Industrie nnb ben Handel zu boykottieren, ohne zu befürchten, dass man sie deswegen für schlecht österreichische Patriotei: halten werde. Auch das officielle Russland liebäugelt mit Deutschla::d, die Herrscher beider Staaten betonen ihre Freundschaft und ihre Herzlichkeit zu einander, während die Russen und die Pole::, trotzdeu: sie einer Rasse angehören, sich politisch feindselig gegenüberstehen. Und dennoch! Wem: es sich um eine gemeinsame slavische Angelegenheit handelt, wie die Affaire von Wreschen, dann fallen alle andere:: Rücksichten fort und der slavische Wohlthätigkeits- (lies: national-politische) Verein sendet an den Präsidenten des österreichischen reichsräthlichen Clubs, Ritter von I a - w o r s k i 200 Rubel für die Kinder der in Wreschen Verurtheilten mit folgendem Begleitschreiben: „Herr Präsident! Der Rath des slavischen Wohlthätigkeitsvereines in Moskau, en:pört durch das wilde Vorgehen gegenüber den Kindern unserer polnischen B r ü d e r in Wreschen, übersendet, indem er den B e - d r ü ck er:: seine volle Ent r ü st u :: g und de u B e d r ü ck t e n :::: b L ei d e n d e:: d a s w ä r m st e M i t g e f ü h l au s d r ü ck t, eine seinen Kräften angemessene brüderliche Spende. Jedes Unrecht, das einen: s l a v i s ch e:: B r n d c r zugefügt wird, findet schmerzlichen Wiederhall in den Herzen aller anderen Slave:: ohne Rücksicht auf Confession und Nationalität. Gott :nöge Euch beisteheu! Der Präsident: Arthur Epirichoff. Der Secretür: N. Gilaramskij." ' Und der Krakauer „Czas", das Organ der Schlachzizen, der dieses Schreiben zum Abdruck bringt, macht folgende Bemerkung zu demselben: „Judem wir dieses charakteristische Schreiben veröffentlichen, wollen wir uns auf eine nähere Analyse der möglicherweise obwaltenden Motive fi'ir diesen Beschluss des slavische:: Wohlthätigkeitsvereins nicht eiulassen. Wir müsse:: aber betonen, dass wir von diesen Motiv e:: :: u r d i e h u m a :: i t ä r e:: G e fühle gelten lasse n k finnc::. Angesichts der seit vielen Jahren auf zahlreichen Gebiete:: bekannten russisch-slavisch- Pauslavistischen Propaganda des slavische:: Wohlthätigkeitsvereius können was immer für andere Absichten und politische Interpretationen beim polnischen Volke, weder Täuschungen Hervorrufe::, noch irgendwelches Gehör finde::. In dieser, einem guten Werke gewidmeten Spei:de muss die gute und lobenswerte Erscheinung eines Mitgefühles ausgeschieden werden. Gleichzeitig aber:::uss man sich entschieden verwahren gegen jede Art des Missbrauches des schmerzlichen Gefühles, das die Wreschener Affaire im polnische:: Volke erweckt hat." So handelt ein Volk, dessen nationale Gefüble stark ausgeprägt sind, von dem jedes einzelne Glied sich seiner Nationalität bewusst ist und die alle zusammen sich sofort im nationale:: Gedanke:: vereinige::, sobald dieser Gedanke irgendwie angegriffen wird, mögen sie auch im Einzelne:: gute österreichische oder russische Patrioten sein. Daraus sollen wir und müssen wir eine Lehre ziehen. Wem: irgendwoher ein Nothschrei, beispielsweise aus Rumänien zu. uns erschallt, wem: unsere Brüder, denen das Joch moralischer und materieller Bedrückung unerträglich wird, zur Auswanderung gezwungen sind, dam: dürfen wir nicht, aus Furcht, für schlechte Patrioten gehalten zu hierbei:, vor einer Hilfsaction zurückscheueu. Auch die Juden in. Deutschland habe:: es wahrlich nicht uöthig, ihren deutschen Patriotismus bis in das Lächerliche zu ziehen und ihre jüdische Nationalität zu verleugnen. Selbst als es sich um ei:: reines Wohlthätigkeitsuntemehmen handelte, musste die „Verbreitung deutscher Cultur" herangezogen werden und man hütete sich, mit der Pariser „Allianz" gemeinsame Sache zu machen, um nicht iu Verdacht zu geratheu, dass man mit den französischen Jude:: etwas gemeinsam habe. Wir haben in: Exil verlernt, politisch-national zu sei:: und der Schein der Gleichberechtigung in der sogeuaunteu europäischen Cultur hat das uabioual-religiüse Baud zerrissen, das uns im Mittelalter so stark zusammenhielt, und wir glauben besonders weise zu sein, wem: wir die neu erfundene Phrase: „Russen, Deutsche usw. m o -- sais ch e r C o u f e s s i o ::" iu: Munde führe::. Ja, wir müssen noch biel von anderen Nationen lerne::, und die jüngste Affaire in Wreschen sollte ein lehrreiches Beispiel für uns werden. Niemand wird den Polen in Galizien Mangel an Patriotismus vorwerfen, weil sie ihre Erbitterung gegen den politisch verbündeten Staat nicht zurückhalten konnten. Nationalität und Patriotismus sind nie Gegensätze gewesen!

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