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Jüdisches Volksblatt · 1901-12-13 · 50 (13.12.1901) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1901)
Issue
50 (13.12.1901)
Date
1901-12-13
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 50 Wien, Freitag Gerade in Oesterreich ist zum Schutze der Minoritäten und zur Wahrung der Eiicheitlichkeit des österreichischen Staates wie der cisleithanischen Länder ein repräsentierendes wirkliches Volkshaus geradezu eine Nothweudigleit. Die bedauernswerte Zerklüftung der Parteien, unb - in erster Linie der von beti österreichischen Juden so sehr -erhorrescierte und vcrurtheilte Nationalitätenhader, besonders der am Marke des Reiches zehrende deutsch-böhmische Streit bewirke:: die Schwäche Westösterreichs gegen Ungarn. Daraus zieht Ungarn große politische und wirtschaftliche Vortheile. Wahrhaftig zu bewundern sind nur die Völker Oesterreichs und ihre Geduld, mit der sie diese parlamentarischen Verhältnisse und die lluproductivität des Abgeordnetenhauses ertragen. Vorläufig ist trotzdem eure Auflösung des Abge- Ordnetenhaucs unwahrscheinlich. . Was die Chancen der deutsch-czechischerr Ausgleichs- «onferenz betrifft, so sind dieselben leider wenig günstig, obgleich in den breiten Volksschichten ein großes Ruhebedürfnis vorherrscht und für die österreichische Monarchie nach den langjährigen Nationalitäten-, Rassen- und confessionellen Kämpfen die Herstellung des innere:: Friedens die Vorbedingung fiir jeden politischen und socialen Fortschritt bildet. Vorbildlich für die chaotischen Zustände in Gesamnckdsterreich sind die verworrener: Verhältnisse in der Bukowina. Langsam, aber sicher gewinnt in der Bukowina der jüdischvolkliche Gedanke an Boden; die Juden stehen in diesem Kronlcmde vielfach noch im Banne der alten deutsch-liberalen Traditionen. Es geht ihnen in der Bukowina relativ noch besser, als in den anderen Kronländern der Monarchie. Aber die Erfahrungen, welche die Bukowinaer Juden mit den sogenannten christlichen Deutschen gemacht haben, die sich immer mehr zu Christlich-Socialen auswachsen, , muss sie endlich lehren, mit aller Energie ihre eigenen jüdisch-volklichen Interessen zu vertreten. Mein Princip war allezeit die energische Vertretung der Rechte meines eigenen jüdischen Volkes, bei gleichzeitiger Vertretung des gleichen Rechtes aller übrigen Nationalitäten der österreichischen Monarchie. Dementsprechend bin ich auch jederzeit für alle national oder social Bedrückten ein getreten, da die Juden selbst ein national und social bedrücktes Volk sind. Abgeordneter Dr. Straucher erklärt seine Unterschrift für den Dringlichkeitsantrag betreffs der Errichtung einer ruthemfchei: Universität in Lemberg gegeben, so wie auch «Ile berechtigten Anforderungen der Rumänen gefördert zu haben. Die Juden sind auch Freunde der deutscher: Cultur und deutscher: Verständigungssprache, aber den Alldeutschen, deren Bestreben auf Unterdrückung aller Nichtdeutschen der Monarchie gerichtet ist, können sie ebensowenig Heeresfolge leisten, wie den anderssprachigen nationaler: Chauvinistei:. Für uns österreichische Inder: kam: es nur eine Devise geben: Wahrung unseres eigenen Rechtes und des gleichen Rechtes aller übriger: Oefterreicher. letzten Jahrhunderte gernacht Haber:, bedeuteten einen unerbiUlicher: Ausrottungskrieg gegcr: alle übermenschlichen Wunderthater: der alten Zeit, und komrten auch den rnodernen Inder: rächt unberührt lassen. Durch die Revolution der Wissenschaften geger: den Glaube:: wurde naturgemäß «uch das äußerliche Gebäude der Religion erschüttert und jo musste es geschehe,:, dass ein Theil der Juden — seiner Religion vollständig entfremdet — dem Judenthurn selbst der: Rücker: kehrte, währerrd die übrigen sich dogmatischer Fragen wegen in die verschiedensten Lager checkten. Aber gibt es dem: wirklich,keiner: einziger: Punkt, feinen Boden, «nf welchem jeder Jude Platz hat, auf derrr alle einander begegrren können? Ich für mich habe diesen Berührrrugspimkt gefunden, und in dieser: kleinen bescheidener: Lämpchen, in der wrrnderbarer: Legende von: Oelkrrrge, erblicke ich das Symbol der: Gemeinsamkeit aller Juden/diese dünne:: Flammenzüngelchen rufer: mir die Mahnung zrr, )vie dieser gemeinsame Boden geschaffen Werder: müsse. Schulmam: hielt irme. Ich sah den alten Main:, dessen Anger: währerrd seiner mit wahrem Jugendeifer geführter: Rede hell aufleuchteten, erstarurt ar:. Ich las einst eine merkloürdige Stelle irr: Midrasch — fuhr Schulmann dann fort — die bisher wenig Beachtung gefunden hat. „Auch die Wunderthaten sind begrenzt — heißt es da — denn es gibt keine Macht, die aus den: Nichts irgend etwas hervorzubrürgen imstande wäre." Und nur: lvill ich Jhner: sage::, tvelche Bedeutung, tvelche ich mir für das Wunder mit dm: Oelkruge, für die Heldenchat des kleinen Häufleins Makkabäer — dds kein geringeres Wunder war, «ls die große Leuchtkraft des einer: Tropfer: Oels — zurecht gelegt habe. Die Religion, dieses Product des kritiklosen, unterwürfigen Glaubens, kann nicht mehr als Sammelpunkt fi'rr «lle Judeir gelten. De:: Glaube ist individuell, er kennt keine Zukunft auf Erder: und verharrt starr auf dem Boden einer überlieferten Vergangenheit. Aber der Gedanke, dass sämmtliche Juden eine Natior: bilden und bilde:: müsserr, dass jeder Jrrde ans dein Platze, auf tvelcher: ihn. geschichtliche Entwicklung oder ein zufälliges Schicksal gestellt hat, Jüdisches Volksblatt Eingesendet. Gin §xhf des Errllrtsvorstehers Hermann GlldogenL Wir erhalten folgendes Schreiben, dem wir mit Vergnügen Raum geben: Löblich e Redaction! Schon wiederholt sowohl von Seite der verehrlichen Redaction, als auch von anderer Seite aufgefordert, in Ihrem werten Blatte meine Erfahrungen während meiner Thätigkeit als Cultusvorstand zu veröffentlichen, habe ich mich stets aus gewissen Gründen ablehnend verhalten. Wenn ich Sie nun um Veröffentlichung einiger Zeilen höflichst bitte, so sind dies zwingende Ursachen, die mich veranlassen, aus meiner bisnun beobachten» Reserve herauszutreten. Folgender Vorfall gibt mir Veranlassung hinzu: Das jüdische C r e d i t i n st i t u t, wohl aus dem Jüdischen Bolksverein hervorgegangen, jedoch nicht für seine Zwecke gegründet, hat seine Thätigkeit vor geraumer Zeit begonnen; wenn auch bereits ein großer Betrag theils in Anteilscheinen, theils in unrückzahlbaren Beiträgen geleistet wurden, so genügt es lange noch nicht, um den bedeutenden Ansprüchen, welche von Seite der Kreditnehmer gestellt werden, zu entsprechen. Diese Zeilen bezwecken wohl nicht, auf die dringende und unabweisliche Nothwendigkeit der Schaffung eines derartigen Creditinstitutes hinzuweisen. Dies ist in Ihrem werten Blatte schon wiederholt geschehen und kann von niemandem, dem die Verhältnisse auch nur zum Theile bekannt sind, in Abrede gestellt werden. Vielmehr will ich auf die geringe Betheiligung seitens der reichen Juden und deren 'Ursachen zu sprechen kommen. Der Aufsichtsrath, als auch die Directoren des jüdischen C r e d i t i n st i t u t e s haben sich zur Aufgabe gemacht, bei einzelnen als sehr vermögend bekannten Glaubensgenossen vorzusprechen, und so habe auch ich als Aufsichtsrath des jüdischen Creditinstitutes, meiner Pflicht entsprechend, bei einem der größten jüdischen Capitalisten, der auch als Cultusvorstand mein College ist, mein Anliegen vorgebracht. Im großen Ganzen waren mir die falschen Nachrichten, die unrichtigen Ansichten, welche über den Jüdischen Volksverein und die Jüdischnationalen verbreitet wurden, bekannt, aber dass solche Unrichtigkeiten und Entstellungen im Umlaufe sind, erschien mir bisnun unmöglich. Mein hochverehrter College, den ich gewiss wertschätze, machte nun in erster Linie den Einwand, das Institut könne nicht unterstützt werden, nachdem es dem politischen Zweck des Jüdischen Volksvereines diene, der Jüdische Volksverein jedoch selbst den Unfrieden, den Zwiespalt in die jüdische Gemeinde hineintrage; das jüdische Volk kenne keine Partei; es gebe nur Juden, außerdem werden die reichen Juden bei jeder Gelegenheit angegriffen u. s. w. Solche ungerechte Animosität zu widerlegen, war mir gewiss ein Leichtes, und nachdem ich annehmen muss, dass vielleicht noch viele Andere so falsche Ansichten haben, entschloss ich mich, meine Widerlegung durch diese Zeilen öffentlich zu geben, es soll mich freuen, wenn es mir gelingt, wenn nicht alle, doch viele Stammesbrüder von der Unrichtigkeit ihrer Ansichten zu überzeugen. Wer mich selbst kennt, wer die Traditionen meiner Familie, das fromme Wirken meines seligen Vaters gekannt hat, der wird wohl in erster Linie zugeben, dass ich mich nie und sich nur so behaupten und erhalten kann, wenn dieser Gedanke zur That wird, ist das Product der Erkenntnis, welche in jedem Juden erwachen muss, dem die Leidensgeschichte seines Volkes nicht fremd ist. Ein solcher Gedanke ist der Begeisterung würdig, kann aber auch ohne Begeisterung nie zur That werden. Und da schöpfe ich M::th aus der Legende vom Oelkruge! Die Begeisterung zündet und facht auch in anderen Begeisterung an. So lange im Kruge nicht der letzte Tropfe:: Oels vertrocknet, so lange sich auch nur ein kleines Häufle::: Makkabäer findet, und so laugein de:: Herzen auch nur weniger unserer heutige:: Juden ein Funke von Begeisterung für ihre einzige wahre Pflicht, für die Fortentwicklung des Judenthums auf Grundlage der nationalen Zusammengehörigkeit, glimmt, könne:: noch Wunder geschehen, kann dieser Funke voi: Begeisterung die Nahrung eines heiligen, ewigen Feuers werden, das ewig wärmt und leuchtet, ohne zu verzehren. Wem: aber der letzte Tropfen im Oelkruge verwittert, wenn auch der letzte Funke der Begeisterung in den: Busen des Juden zu Asche geworden, da vermag kehre Macht der Welt Wunder zu thuu und das Judenthun: vor seinem Untergänge zu retten. Das ist der Grund, Herr — schloss Schulmam:— weshalb ich alljährlich diese kleinen Flänuucheu entzünde. Möchten doch alle meine Volksgenossen ihre Sprache verstehen! Die Chanuka-Lichter hatten längst nicht mehr gebrannt, als ich von Schulmam: Abschied nahm. Zwei Jahre später war ich wieder in K. Es war der letzte Chanuka-Tag. Der alte Schulmam: rang :::it dem Tode. Der Verein der Heiligen Brüder umstand sein Sterbebett. Die meisten langweilten sich, der Todeskampf des alten Lehrers währte ihnen zu lange. Auch die Worte, die der Sterbende ausstieß, waren ihnen unverständlich, ärgerlich. Horch! Er rührt sich wieder! „Hah! Wie es flackert! . . . Nehmt hin . . . den Krug . . . ein Tropfen . . . Da kommt er ... er will ihn zerbrechen . . . :uein Volk. . . hüte ihn ... der Tod." Das letzte Flämmchen in der Nussschale ei'losch. Der alte Lehrer Leb Schulmam: war todt. 13. Oeeember 1901 8«ite 3 niemals dazu hergegeben hätte, Unfrieden in einer Gemeinde zu stiften und mich an die Spitze einer Corporation zu stellen, deren Bestrebungen dahingehen, die Saat des Unfriedens z« säen. In dem eigenen Bezirke, dem ich angehöre, wo ich mich stets bestrebt habe, nur Edles zu schaffen, kennt man mich als den Friedensapostel. Glaubt man vielleicht, dass der Unfriede in die Gemeinde dadurch hineingetragen wird, dass ein bedeutender Verein mit manchen Cultuscandidaten nicht einverstanden war, sondern Männer, die das nationale und historische Judenthum im Herzen haben, zur Wahl den Glaubensgenoffen empfohlen hat? Oder heißt es Unfrieden in die Gemeinde hineintragen, weil ein Wahlsystem, welches von einer großen Majorität nicht bloß in Oesterreich, sondern in ganz Europa verworfen wurde, von der Jüdischen Volkspartei bekämpft wird? Dies sind immerhin Ansichten, die erwogen und besprochen zu werden verdienen, aber deshalb sind die Vertreter einer oder der anderen Ansicht niemals Friedensstörer, oder — wie man solche zu gut jüdisch nennt — „Korchim". Der nationale jüdische Gedanke strebt in erster Linie die jüdische Einheit, und damit die Einigkeit an; Chawerim Kol Jisrael. Die jüdisch-nationale Vereinigung schließt keineswegs die Capitalisten aus; im Gegentheile, es ist die Pflicht aller Juden, ob arm oder reich, welcher Parteirichtung sie sonst immer angehören, sich von der Assimilation an die Fremden fernzuhalten und nur den Gedanken an das einige Judenthum zu erweitern und zu beleben. Unseren von allen Gemeindemitgliedern hochverehrte« Rabbiner Herrn Dr. Schmied! habe ich in diesem Sinne schon oft sprechen gehört; als im Vorjahre der Reetor Schwarz über ein jüdisches Thema sprach, hat er den jüdisch-nationalen Gedanken von Seiten des Talmuds und der Bibel erläutert und empfohlen. Werden nun unsere Glaubensbrüder und Gemeindemitglieder aller Schichten meine Auseinandersetzungen nach ihrem wahren Werte beurtheilen, so werden sie wohl wissen, auf welcher Seite eine Verhetzung erfolgt; ich glaube, von jenen, welche falsche Gerüchte aus st reuen und Thatsachen entstellen. Der Gedanke, der dem Jüdischen Volksvereine zugrundeliegt, wird und muss Erfolg haben, und wenn der Verein auch heute schon eine große Anzahl Mitglieder und Anhänger zählt,, so ist die Zeit nicht ferne, wo es in Wien wenige geben wird,, von unseren höchsten jüdischen Autoritäten bis zu dem kleinsten Manne, welche nicht Freunde und Anhänger des Jüdische». Volksverein sein werden. Die Zeit wird dann für das jüdische Volk eine segenbringende sein, und der großen Nothlage, in welcher sich unsere Glaubensbrüder befinden, wird gesteuert werden. Für die Aufnahme meines Schreibens bestens dankend, zeichnet hochachtungsvoll Hermann Eltbog ex. Kleine Chronik. Inland. Mtakkabäer-Feier. 'Am Donnerstag den '5. d. Dt fand in den Sälen des „Hotel Central" die Makkabäer-Feier des „Jüdischen Volksvereines für den VIII., IX., XVlll. und XIX. Bezirk" statt, welche einen glänzenden Verlauf nahm. Die geräumigen Localitäten des „Hotel Central" erwiesen sich viel zu klein. Während der Reden und Vorträge waren sowohl die Gänge zwischen den Tischreihen, als auch die an den großen Saal anstoßenden Clubzimmer von einer andächtig lauschende« Menge dicht besetzt. Die Redner des Abends, welcher von Herrn Dr. K ö l l n e r schwungvoll eingeleitet wurde, die Herren Jakob Kraus und Richard Rappaport, wiesen in begeisternden Worten, welche stürmischen Wiederhall fanden, auf die Bedeutung des Festes hin. Dann erklang, erhebend und ergreifend, die uralte Weise des Makkabäer-Liedes, von Herrn Leo Ascher auf dem Harmonium meisterhaft gespielt. Die darauf folgende Akademie eröffnete die Violinvirtuosin Fräulein Mizzi Schlesinger, welche Concertstücke von Bruch und S a r a s a t e mit vollendeter Meisterschaft spielte. Herr Louis Nerz vom Josefstädter-Theater las hierauf Gedichte von D o n a t h, S ch e r l a g und S o f e r, welche, ausgezeichnet interpretiert, eine nachhaltige Wirkung ausübten. Stürmischen Beifall erzielte der Vortrag zweier ganz entzückender Liedchen des jungen Componisten Leo Ascher, welche von Fräulein Laura P o l a vom Jantsch-Theater dem Publicum und dem Componisten zum Dank gesungen wurde. Fräulein Mila T h e r e n vom Theater an der Wien brillierte als Sängerin und Tänzerin, Herr Groß mann vom Theater an der Wien weckte durch seine urkomischen Darbietungen schallende Heiterkeit, Fräulein Bayer und Herr Diamant wurden für den gelungenen Bortrag einer Duoscene lebhaft acclamiert. Die Clavierbegleitung bei sämmtlichen Vorträgen führte Herr Leo Ascher in discreter Weise durch. Den Vorträgen folgte ein sehr animiertes Tauzkränzchen, welches von den Damen Kölln er, Pappen heim. Geiger, Hirsch, Singer, A l t m a n n, Hamburger, Wolfer, Horowitz, Siegfried und Anderen eröffnet wurde. Um das Gelingen des schönen Abends, der unter dem Ehrenpräsidium des Herrn Hofrathes K a r e i s stattfand, hat sich in erster Linie der überaus rührige Obmann des Comites Herr Peter Geiger verdient gemacht, welcher von den Damen und Herren des Comites thatkräftig unterstützt wurde. Sehr dankenswert war auch die Mitarbeit des Herrn Kölln er jun., welcher das Tanz-Arrangement in sehr geschmackvoller Weise besorgte, sowie der Mitglieder der Lesern,d Redehalle jüdischer Hochschüler. Glückwunsch-Depeschen waren eingelangt aus Lemberg, Krakau, Wieliczka, Czernowitz, Prossnitz, Kolomea, Göding, Olmütz, Bielitz re. — Wie ver-

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