Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1901)
- Issue
- 50 (13.12.1901)
- Date
- 1901-12-13
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 13. Deeember 1901 Nr. 50 erkauft, das war der erste Punkt in jedem antidreyfusistischen Katechismus. Nur über die Höhe der Bestechungen herrschten Differenzen; die Fachmänner der Wiener antisemitischen Presse malten vor dem dummen Kerl Millionen an die Wand, während Drumont und Consorten nur von Hunderttausenden sprachen. Leider hat eine fette Lüge eine solche werbende Kraft, dass selbst vorurtheilslose Männer, wie Liebknecht geneigt waren, an die Macht des Geldes, an die „rollenden Francs", zu glauben und ihr Urtheil durch diese schamlose Lüge getrübt wurde. Caluniniare audacter semper aliquid haeret. Doch auch ein anderes Wort kommt zur Geltung; dass die Lügen kurze Beine haben und wir erleben das Schauspiel, dass die antisemitische Preffe sich selbst Lügen straft. Labori, der Bertheidiger Dreyfus', hat sich mit diesem entzweit. Im „Journal" kramt er nun alle Beschwerden aus. Die „Deutsche Zeitung" constatiert vor allem mit Bedauern, dass »seine Jeremiaden, an deren Aufrichtigkeitnicht zu zweifeln i st, absolut nicht das find, was man allseitig erwartete und wovor sich die ganze Judensippe entsetzlich fürchtet." Wir glauben, dass der »Deutschen Zeitung" der Athem ausgehen wird, bis die Enthüllungen kommen, die es erwartet. Das edle Blatt fährt fort: bleiben wird, ausLiebezurWahrheit und im Vertrauen auf den S i e g d e r Wahrheit. Du glaubst nicht, liebe Tramway-Zeitung, dass es solche Menschen gibt, Du glaubst nicht, dass es solche Motive gibt — ja, wie könntest Du daran glauben! In der Buchfeldgaffe kommt so was sicher nicht vor; in dieser sittlichen Stickluft gedeihen nur Verleumdungen und in diesem goldenen Hause gibt es nur einen bewegenden Factor — das Gold. Labori ist nicht der einzige Kämpfer für Recht und Wahrheit; aber leider auch nicht der einzige, der ein Opfer dieses Kampfes ist. Sein Fall ist beinahe typisch. Dr. A u r e d n i c e k, der Bertheidiger Hilsners, verlor gleichfalls seine Clientel; auch er war den gemeinsten Verdächtigungen und Beschimpfungen ausgesetzt; auch ihn konnte nur Polizei von thätlichen Angriffen schützen; schließlich musste er, besiegt von den Dunkelmännern, Kolin, wo er durch Jahre seine Kanzlei hatte, verlaffen, seine Heimat Böhmen verlaffen und in Wie» neuerdings eine Existenz zu gründen versuchen. Sein Gegner, Dr. Baxa, der das czechische Volk mit den plattesten Ammenmärchen vergiftet, wurde mit einem Landtagsmandate belohnt. Der Gerechte wandert ins Exil, und der Ungerechte mästet sich, geehrt von seinem Volke. Der Kampf für die Juden trägt kein Geld; der Antisemitismus aber ist ein sehr gutes Geschäft. Man frage „Von Aufklärungen noch keine Spur, noch weniger von sensationellen Enthüllungen. Vielleicht kommen sie noch, vielleicht zwingen ihn seine Gegner mit ihrer unverschämten gemeinen' nur Herrn Bergani, mit welchem Gelds er sein Haus und seine N-^hE't,^bald aus seiner^ ruhigen,.trockenen A^rückEsung ihrer Druckerei errichtet hat; oder hat Vergani schon in Mühldorf infamen Redereien herauszuschwenken und selbst zum Angreifer zu werden. Bisher verkriecht er sich noch zu sehr hinters Geschäfsgeheimnis, und sein gestriger Artikel besonders ist lang und breit ein Klagelied über die Undankbarkeit der Familie Dreyfus." Was, Undankbarkeit der Familie Dreyfus! Wie oft konnten wir in den antisemitischen Blättern lesen, dass Labori sich soviel verdient? Es ist richtig, sowohl im Falle Dreyfus, als auch im Falle Hilsner bestand ein Syndicat, das mit Bestechungen arbeitete. Es war das Syndicat der Jesuiten; diese Wahrheit bricht eine ungeheure Summe für die Vertheidigung von Dreyfus sich überall Bahn. Die Jesuiten versuchen zwar noch allerlei erhalten habe. Und jetzt hat dieses Blatt die eiserne Stirne, Machenschaften, die die „Deutsche Zeitung" in ihrer dummen selbst zuzugeben, dass dies eine schamlose Verleumdung war; Unschuld ausplaudert; sie sagt wörtlich: „Die Christen fangen an Dummheit und Leichtgläubigkeit wird die »Deutsche Zeitung" an zur Einsicht zu kommen. So auch der Maler Jbels, der nur von ihren Lesern übertroffen. seinen Bleistift seinerzeit in den Sold der Juden gestellt hatte, Man lese nur die J-nmiade» Laboris, an deren Ansbeißenden Laricatnren seinerzeit für L.cht nnd Wahrheit richtigkeit, wie die „Deutsche Zeitung" erklärt, nicht zu >n das Feld gezogen war. und der infolge dessen in keinem zweifeln ist. anständigen Blatte seine Zeichnungen mehr unterbringen kann! - ' , . (sie!) Er macht unter dem Zureden feines Bruders (sie) Miene, Er erklärt, da»s von dem Tage an, an welchem er der ... Bertheidiger Dreyfus' geworden fei, die Dossiers wie im Slurme. euu9c Helden der Affatre zu entlarven (sie). davongeflogen seien, dass sein Cabinet erst seit der Amnestie, ‘ "" R‘fl C! A’f- -n gegen die er selbst mit vollem Bewusstsein, in Missachtung aller persönlichen Interessen, angekämpft habe, sich wieder belebt habe. Er habe die Vertheidigung Dreyfus' übernommen, als es zu spät gewesen sei, einen anderen Bertheidiger zu finden. Man habe ihn mit recht bescheidenen Honoraren abgefunden unter dem Vorwände, dass sein College auch nicht mehr bekommen habe. Gr habe für den ersten Zola-Proeess nie einen Heller angenommen. Fast alle seine Kunden seien davongelaufen, und seitdem sei jahrelang kein neuer erschienen. Mit der Dreyfus-Affaire habe er nicht nur nichts verdient, Affaire Dretckus sind sondern durch Verlust seiner Kunden und seiner Stellung enorm Treiben ber S J da viel verloren. Wofür stritt also, werte »Deutsche Zeitung", Labori, da Du doch selbst zugeben musst, dass er nicht für Geld kämpfte? Was bewog ihn/ den Verlust der Clientel und die Anfeindungen. Zuhälter. Man sieht förmlich die antisemitischen Drahtzieher an der Arbeit. Setzt sich jemand für „Licht und Wahrheit" ein, so wird er boycottiert und ausgehungert; ist er mürbe gemacht, dann kommt der Bruder, auch Frater genannt, oder der Vater, auch Pater genannt, und redet ihm zu; mit der Hand macht er die Geste des Geldzählens, die selten den Zweck verfehlt; sowerden die »Christen zurEinsicht gebrach t". Wir hoffen trotzdem auf den Sieg des Rechtes. In der heute documentarische Beweise für das auch in dem Konitzer und Polnaer Falle zeigt es sich, wenn auch langsam, dass es nur eine mörder i s ch e M a ch t g i b t, das ist der Antisemitismus und seine s-ldst nach"-m L-b-n Machtet/?ateä *“boä Alldeutscher Größenwahn gegenüber allen Nicht Wofür schlug Labori also mit einem Worte Geld, Ehre nnd Leben in die Schanze? Wir wollen es Dir sagen, liebe Tante aus der Buchfeldgasse, denn Du wirst nie die deutschen und speciell Juden. Der Tiefstand des österreichischen Parlamentes und seiner Parteien hat wieder einmal anlässlich der Debatte über den Antwort finden. Die Motive Laboris sind Dir ein Buch mit, Dringlichkeits-Antrag, betreffend der Errichtung einer südsieben Siegeln; denn Labori ertrug der Meute Schmach und! s l a v i s ch e n Universität, eine grelle Beleuchtung erhalten. Hohn, den Uebermuth der Aemter, den Druck der Mächtigen! Mit tiefem Ekel muss jeder moderne Oesterreicher, ja jeder aus einem Grunde, der Dir ewig fremd ist und ewig fremd ’ Culturmensch, die sogenannten Reden lesen, die durch Lärmscenen und Scandale ihre würdige Ergänzung fanden. Sie sind der Gradmesser der Cultur unserer „Volksvertreter", der Beweis ihrer geistigen Inferiorität. Natürlich gebürt, wie gewöhnlich, die Palme den Alldeutschen und ihrem Wortführer, dem Abgeordneten Berger, deffen Rede deutlich die absteigende Bahn verräth. auf der sich die deutsch-bürgerliche Politik in Oesterreich bewegt. Diese Rede, aus der eiu Theil der sogenannten Judenpresse aus sattsam bekannten Gründen die antisemitischen Stellen wegließ, ist nicht nur eine schamlos-freche Provocatio» Oesterreichs und seiner nicht-deutschen Bevölkerungsmehrheit im allgemeinen, sondern auch ganz besonders der Juden. Die „teutschen" Herren auf der Linken, mit den Alldeutschen an der Spitze, betrachten sich, das zeigt wieder die vorerwähnte Rede, als die alleinigen Herren in Oesterreich, von deren Wohlwollen, wie sie sich einbilden, die Existenz der österreichischen Monarchie abhängt, die deutsch-bürgerlichen Herrschafts- und Ausbeutungsgelüste, die unaufhörlichen Insulten müssen sich die Slaven, Romanen und in erster Linie die Juden natürlich gefallen lassen! Nach deutsch-bürgerlicher Auffassung hat eben die deutsche Minderheit das Recht zu herrschen, die nicht-deutsche Majorität, und alle» anderen voran die Juden, haben die Pflicht zu zahlen und im übrigen zu schweigen! Mit Verlaub! Die österreichischen Juden, die wie jedes andere Volk der Monarchie ihren Verpflichtungen gegen den österreichischen Staat Nachkommen müffen, haben für sich al- Juden in cultureller Hinsicht bisher nichts gefordert. Und nun beliebt es dem Abgeordneten Berger über die Verjudnng der Wiener und Prager Universität zu deklamieren, über die „Berjudung" der Professoren, die »Verjudung" der Studentenschaft und den angeblichen Beweis dafür an der Hand des Percentsatzes der studierenden Juden zu liefern. Die freiheitlichen Alldeutschen möchten also am liebsten, ebenso wie die anderen antisemitischen Gruppen, eine Art »Numerus Clausus“ für die jüdischen Studierenden einführen. Die österreichischen Juden sollen etwa wohl verpflichtet fein, aus ihren eigenen Taschen enorme Summen zur kulturellen Hebung der übrigen österreichischen Bevöllerung beizutragen, selbst aber keinen Antheil daran zu haben. S» treten die Vertreter der superioren teutschen Cultur in Oesterreich auf! Zur politischen Lage in Gesterreich. Interview mit dem Abgeordneten Dr. Straucher. Abgeordneter Straucher äußerte sich einem unseres Mitarbeiter gegenüber über die derzeitige politische Lage in Oesterreich im allgemeinen und in der Bukowina im besonderen, sowie über die Stellung der Juden zu den einzelnen Nationen daselbst ungefähr folgendermaßen: Die Zustände im österreichischen Parlamente werden am deutlichsten dadurch gekennzeichnet, dass mit Ausnahme der czechischen Abgeordneten beinahe keine einzige Partei ein Interesse an der Zertrümmerung des Parlamentes hat; es geht aber ein Zug der Unaufrichtigkeit durch die bestehendem Parteien, da sie die Verantwort,»»,g für den Abschluss des österreich-ungarischen Ausgleiches ablehnen und auf die Schultern der Negierung wälzen möchten, die Berathung der internationalen Handelsverträge und des Zolltarifes geradezu scheuen. gewisser Beziehung nicht unberechtigt ist, wenn sich alle Juden bemühten, unserem lieben Steiner gleich zu sein." Die Zeit des Chanuka-Festes kam und ich wagte es, das Gespräch auf die Bedeutung dieses Festes zu lenken und meinem Wirte gegenüber den Wunsch zu äußern, an dem Entzünden der Chanuka-Läinpchen theilzunehmen. Dieses Vergnügen kann ich Ihnen, lieber Freund, allerdings nich bieten, und ich nehme keinen Anstand, zu erklären, dass aus meine Veranlassung diese, meinen patriotischen Gefühlen geradezu widerstrebende Ceremonie auch in unserer Synagoge nicht mehr ausgeführt wird. Wir müssen uns endlich einmal darüber klar werden — fuhr Herr Steiner in einen, Tone fort, den er immer anzuschlagen pflegte, wenn er in großer Versammlung dem Andenken Kossuths eine Brandrede hielt — dass der Gedanke einer jüdischen Nation nunmehr der Geschichte angehört, unserem Empfinden wie unseren! Bewusstsein völlig entschwunden ist und dass wir nur das nationale Gefühl desjenigen Landes theilen müssen, in welchem wir leben. Wie sollen wir. nun ein geschichtliches Datum feiern — kam es weiter aus de»», Munde des Mannes — das für uns keine Bedeutung mehr hat? Wie können wir uns der Erinnerung an ein Ereignis freuen, dessen Wiederkehr wir gar nicht wünschen? Das war zur Zeit des Ghetto möglich, da die Juden noch ihre eigene Geschichte lebte,!, an ihrer eigener, Vergangenheit zehrten, den stillen Wunsch hatten, einst wieder eine eigene Nation zu bilden und von der Hoffnung beseelt waren, dass dieser Wunsch sich auch bald erfüllen werde. Aber heute, wo jeder Jude an der Entwicklung desjenigen Landes mitarbeitet, in welchem er lebt, da gibt es für ihn unendlich viele geschichtliche Data, da bietet ihm die Geschichte, die er selbst mitgemacht, Erinnerrmgen — traurige und freudige — genug, die seine ganze Gefühlswelt ausfüllen und sein Herz in Anspruch nehmen. Ich kannte diese Anschauung; ich habe ihr bei anderen ähnlichen Gestalter,, tvie Herr Steiner eine ivar, alle Verrmnftsgründe, die gegen einen solchen Standpunkt sprachen, in unzähligen Fällen entgegeugehalten, ich habe die tvichtigften Momente der Geschichte des Jndenthums und vor anderen Völker ins Treffen geführt, aber vergeblich! Monsieur! Chauvin sitzt diesen Herren fest im Nacken, sie sehen seine ' grinsende Fratze nicht und bernerken nickst, wie er ihnen rücklings eine lange Nase macht. Ich unterließ daher diesmal auch den Versuch, Herrn j Aladar Steiner von seinem Sandpunkt abzubringen und ' brach seiner, Redeschwall mit der Frage, ob es denn wirklich in der ganzerr Gemeinde keiner, einzigen Juden gelle, der das . Chanuka-Fest begehe, ab. | O doch! erwiderte! rnein Wirt. — Der alte Leb! Schulmann wird gewiss Chcmukalicht zünden. Bei den, ■ Alter, scheint'» in, oberen Stübchen nicht ganz in Ordnung ■ zu sein, aber an, Ende: de gnstibus .... dort können Sie Ihr Vergnügen haben. Leb Schulmann war unter den Alltagsnrenschen, die seine Umgebung bildeten, eine interessante Erscheinung. Auf seinem glattrasierten Gesichte saß eine gerade, spitz auslaufende Nase, die dem ganzen Gesichte einen energischen Ausdruck verlieh, der noch durch die dünnen, stets auseinander gepressten Lippen gesteigert wurde, während unter der hohen, gewölbten Stirn zwei kleine blaue Aeuglein hervorlugten, die immer weinen zu wollei, schienen. Wenn inan diesen Kopf, getragen von einen, großen breitschultrigen, knochigen Körper betrachtete, wenn man in diese sanften, klugen Augen schaute, so musste mem die Empfindung Haben, dass dieser Mensch hier nicht auf seinen, natürlichen Boden lebe, dass er sich in einer Umgebung befinde, mit deren Bestrebungen, Zielen und Lebenszlvecken er nichts genuin haben kann. Es tvar Abend, als ich in die niedere Stube des mit Stroh bedachten Bauernhauses trat, in welcher Leb Schulmann stand, regungslos, mit dem Gesichte nach Osten gewandt, während eine um einige Jahre jüngere Frauensperson eben damit beschäftigt war, vier Nussschalen mit Oel zu füllen, die sie dann auf einen, mit einer dichtem Aschenschicht belegten Holzscheit nebeneinander reihte. Das war die einfache, armselige Menorah des schlichten alten Mannes. Wir kamen, nachdem Schulnrann sein stilles Abendgebet verrichtet hatte, bald über die Verlegenheiten einer ersten Begegnung hinaus und wir schritten zun, Entzünden. Nachdem der Segensspruch gesprochen lvar, stimmte der Hausherr das Makkabäerlied, dieses wunderbare Hohelied auf die Allmacht Gottes an, und unwillkürlich stimmten wir anderen auch mit ein. Hätte jemand durchs Fenster geschaut, er hätte da drei solch glückliche Meuscheu gesehen, die, erhaben über alles Irdische, befreit voll allen Sorgen des seelenvergiftendei» Lebenskampfes, vergessend an all das Leid und Elend, das sie imnittem des großen Weltgetriebes täglich, ja stündlich umgibt, sich ganz und voll hingeben einer Begeisterung. Eil,er Begeisterung für was? . . . Die letzte Strophe des herrlichen Liedes war verklungen, Plötzlich verdüstere sich das Gesicht des alten Schulniarm und wehmüthig betrachtete er diese tteinen Flammenzüngchen, als sprächen sie zu ihn, eine ihin bekam,te Sprache, als lauschte er ihrer Erzähl,mg von einer langen, leidenvollen Vergangenheit. Sehen Sie, Herr — begann er bann, sich an mich lvendend — das ist die einige Feier in, ganzen Jahre, die ich init ganzer Seele begehe, deren Inhalt ich begreife»,, deren Bedeutung ich empfinden kann. Sie erinnert mich ai, meine eigene sorglose Kindheit; sie ruft in mir die Erimlerlmg an »nein Mannesalter wach, an die Zeit, voll der größten Leiden, da ich mitte», drinnen stand in, Kampfe für vermeintliche trügerische Ideale, und ich fühle mich mit ihr eins jetzt am Ende u,einer Lebenstage, »veltverloren mb weltvergessen, oft sogar dem Spotte »„einer Mitnu,scheu preisgegeben. Eir, schwerer Seufzer rairg sich aus seiner Brust herauf; »vortlos blickte er in die prasselnden Flämmchen. Die Chmulka-Lümpche», tverde», als Erinnerung an das Wunder nüt den, Oelkrnge gezündet — tvars ich ein — und glauben Sie, als n,oder»,er Me»»sch an dieses Wimder? Was thut hie,' der Glaube z»»r Sache? — erwiderte Schulmann — für »nich liegt in dieser Wunderlegende ein tiefer symbolischer Sinn, der bestehen bleibt, auch wenn ich das Wunder selbst leugne. Die Philosophie, die riesige»» Fortschritte, welche die Naturwissenschaften in» Laufe der