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Jüdisches Volksblatt · 1901-12-06 · 49 (6.12.1901) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1901)
Issue
49 (6.12.1901)
Date
1901-12-06
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 49 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 6. December 1901 Seite 3 MW-mtimle Kleinarbeit. Von Dr. Carl L i f c z i s. Anlässlich der Eröffnung des Ersten jüdischen Volksheims hat der Sprecher der Partei als nächste nationale Aufgabe verkündet: „Schaffung einer Heimstätte für die Juden an d e n O r t e n , wo sie zufolge der geschichtlichen Ereignisse d a u e r n d zu weilen geztvungen sind.. Darum auncidift Schaffung einer Heimstätte f ü r d i I uzunächst Schaffung einer H e i m st ä t t e f den in O e st e r r e i ch." Sollen aber die Juden in Oesterreich als Juden gedeihen und existieren können, sollen sie ihre Culturzwecke erfüllen, sollen die Juden ihren natio- .t ... r.Yl — ....f,o W garischen Juden ohne Geburts-, Trauungs- und Heimatsschein zu naturalisieren, diesen feste Grundlagen ihrer Existenz zu schaffen, das war die erste und schwerste Arbeit. Und der „Jüdische Volksverein" kann stolz sein auf die Ergebnisse schwerer und mühevoller Arbeit. Er fand auch gebürenden Dank in den Erfolgen. Es gebürt auch Dank den Beamten, kurz allen, die daran theilgenommen haben. ohne Rücksicht auf die Stellung zu politischer Parteienbildung oder -Zugehörigkeit. Und so wiederholen wir unseren dringenden Appell an alle unsere Stammesgenossen, unser junges Institut zu unterstützen, auf dass es wachse und blühe und sein segensreiches Wirken weiteren Kreisen dienstbar gemacht wird. P a p p e n h e i m. Chanuka - Traum. Zündet die Lichter an, das Leichttveihfest steht an der Pforte! Zündet sie an, dass sie im Hellen Glanze Täglich langen Zustellungen der Behörden ein, in denen M,„ Vl,,„ )lv ___ ww,to, nunmehr die Juden als in den Gemcindeverband ausge- . cr^rclfjXcrt/ ihx Leuchten senke meine Seele in das uralte Bild ver nommen erscheinen oder in denen ihnen me Aufnahme zugangerer Zeiten. Die Lichter brennen! Ich sehe eine wild zer gesichert wird. Der arme jüdische Hausierer kann seine Ui^tcte Berggegend. Heldenhafte Necken mit Schwert und Schild Kinder in die Schule führen, weil der „Jüd. Volksverein lagern sich im düsteren Halbkreise. Ein Mann liegt auf einem '/ (vt Y ' r„r. ' vm.fa ttintt hrra »'fitnt>rtnu>vf ihm die Standesdocumente beschafft hat, der arme Gewerbs- Bärenfelle in ihrer Mitte; lange weiße Haare wallen von Scheitel L.'SL S“«BÄ 'L.1SL" -» - «'« « - Must., leben können und dass sie Sickerbeit ihrer Wirtschaft-! äa™cn PlTOun, eine ncm, rantien einer nationalen Minorität, soll dieselbe ihre cut turellen Ausgaben erfüllen. Schaffung fester Nechtszustände für die einzelnen Glieder und für die Gesammtheit unseres Volkes war die vornehmste Aufgabe des „Jüdischen Volksvereins" in den letzten Jahren. Dabei übersahen wir nicht die culturellen Aufgaben. Vermittlung der primitivsten Grundsätze jüdischen Wissens an die westlichen Juden, Vemnittlung der Elemente allgemeinen Wissens an die in fanatischen und engherzigen Traditionen erzogenen östlichen Juden. — Lesehalle, Volksbibliothek, Wandervorträge, kurz alle Behelfe moderner Volksbildung wurden für jüdische Culturzwecke verwendet. Der „Jüdische Volksverein" war der erste, welcher die jüdisch-nationalen Principien nunmehr in die praktische Politik einführte. Am Sitze der Hcmpt- und an den Sitzen der Tochterorganisationen wird schon bei Gemeinde-, Landtags- und Reichsrathswahlen auf die jüdisch-nationalen Organisationen Rücksicht genommen. Bei den Wahlen ließen wir uns stets von dem Gesichtspunkt leiten, dass in Bezirken, wo unsere Volksgenossen i'n compacten Massen beisammen wohnen, möglichst viele jüdische Repräsentanten, sei es in die Bezirks-, sei es in communale Vertretungen, entsendet werden. — Frei von Chauvinismus ließen wir uns stets von den eigenen volklichen Interessen leiten. Alle Achtung vor dem „gleichen Rechte", allein, was nützt dasselbe ohne das eigene Recht? Wir haben die jüdischen Massen aus ihrer Lethargie erweckt, in der sie den Cultuswahlen gegenüberstanden. Was in der jüdischen Gemeindestube vorgieng, war den Juden bis jetzt gleichgiltig. Endlich kümmern sich Juden um jüdische Angelegenheiten. Dies ist ein kurzes Bild jüdischnationaler C u l t u r a r b e i t. Nun zur Rechts schutzactiofr. Unser Rechtsschutz lässt sich nicht allein vom Gesichtspunkte der Abwehr brutaler Gewalt und groben Unrechts leiten. Unsere Action ist daraus gerichtet, jene Zustände zu beseitigen, welche einen Schlupfwinkel für das moderne, uns um unser Recht bringende Banditenthum bilden. Vor allem musste in der Judenschast in Bezug aus die verwahrlosten M a triken Verhältnisse Wandel geschaffen werden Es gibt Juden, die nicht einmal documentarisch Nachweisen können, dass sie geboren sind, geschweige denn, wo sie das Licht der Welt erblickten. Es gibt Juden, deren Heimatsverhältnisse schwer «erweislich sind und es gibt Juden aus anständigen Familien, welche vor dem Staate und seinen Gesetzen im Concubinate leben, die als Bastarde herum gehen müssen, es gibt Juden, deren Vater z. V. „Pick" heißt und die Zeit ihres Lebens sich mit diesem Namen benennen ließen, bis sie auf einmal einen anderen Namen, den Namen der Mutter führen müssen. Hat man ihnen diesen „neuen" Namen beigelegt, müssen sie ihn wieder oblegen, weil es sich herausstellt, dass auch die Mutter nicht den Namen ihres Vaters führen darf. Die unabweisliche Eonsequenz ist nun die, dass auch die Heimatsrechtsver hältnisse sehr verworren sind. An dem großen Unglücke, an dem großen Elende, in dem sich die Juden be finden, sind drei Dinge' hauptschuldig — so Paradox es klingen mag — Geburt, Name und Heimat. Die meisten östlichen Juden können nicht ihre Geburt, ihren Namen und ihre Zuständigkeit beweisen. Hier ist der Schlupfwinkel, in dem das antisemitische Banditenthum vegetiert, hier ist auch der Hinterhalt, von dem aus der antisemitische Räuber mit einer gewissen Sicherheit und mit einem Schein von Berechtigung sehr wirksam seinen Pfeil abschi'eßt. Wollen Sie eine kleine Judenaustreibung sehen! Sehr einfach, ein antisemitischer mit Ausweisungsrecht versehener Gemeindevorstand fordert alle i'n seinem Rayon wohnenden Inden auf, die Geburts- und Heimatsscheine beizubringen. Von der Judenschast im Osten sind ca. 60 bis 70 Percent nicht in der Lage, ihre Standesdocumente in Ordnung zu bringen, und wenn auch! Was nützt das? Wenn die Standesdocumente seiner Eltern nicht in Ordnung sind? Delm bald ist der Vater, bald die Mutter nicht eingetragen uftv. Einer solchen Aufforderung des Gemeindevorstandes können daher die meisten Juden nicht Folge leisten. Und dann kommen die Decrete, der Jilde darf sein Gewerbe nicht ausüben, denn er hat nicht den Nachweis der Volljährigkeit erbracht, dabei ist der Jude ein Greis mit grauem Barthaar — da er kein Gewerbe hat, kann er natürlich sehr leicht der Oeffentlichkeit zur Last fallen, daher Ausweisung usw. Hier hat das Rechtsschutzburearl den Hebel angesetzt. Dieses schtvere Terrain zu bearbeiten, betrachtete der „Jüd. Volksverein" als seine vornehmste Aufgabe. Demi es ist sehr leicht, hunderte von westlichen Juden mit geordneten MatAkenverhältnissen und Heimatsrechten nach Men zuständig zu machen. Die galizischen und nnzur Führung des Namens beigebracht hat. Juden mit Greis, nicht war Dir vergönnt. Dein Werk vollbracht zu sehen! grauen Bärten sind endlich volljährig und können ein Ge- Mattathia, der Sohn des Johannes, des Sohnes Simons, schließt werbe antreten. Der kleine Mann hat eine feste Heimat, die Augen, an seine Stelle tritt Juda, genannt der Makkabäer, aus der ihn niemand gegen seinen Willen ausweisen kann. Wie verkündet doch die Bibel sein Auftreten? Und es halfen ihm Wenn der „Jüd. Volksverein" nur 1600 Juden diese alle seine Brüder und alle, die seinem Vater anhangen und festen Grundlagen ihrer Existenz geschaffen hat, so hat er kämpften mit Freuden den Kampf für Israel. Er breitete den Ruhm für eine große Generation vorgearbeitet. seines Volkes aus, legte den Harnisch an. ein echter Held, und Dass diese 1600 Menschen mit ihrem ganzen Herzen umgürtete sich mit der Kriegswaffe. Er führte den Streit und an einer Partei, die ihr das geschaffen hat, hängen, bedarf schützte ^das Lager^ mit dem Schwerte. Er glich einem Löwen in keiner besonderen Erörterung. r. .c ‘ ‘.. Nicht übersehen darf man unsere Thätigkeit vor dem Cassationshofe und vor dem Verwaltungsgerichtshofe. Der arme galizische Jude, der sich durch ein Justiz- oder ein administratives Unrecht betroffen fühlt, wendet sich vertrauensvoll an uns. Sehr wirksame Hilfe ist wiederholt den Betroffenen zutheil geworden. seiner Stärke und war wie ein junger Löwe, der nach Thaten brüllt. Armes Volk Juda, was hast du in jenen Tagen gelitten! Da giengen von Israel ruchlose Leute aus und beredeten viele und sprachen: „Kommt, wir wollen uns den Völkern, die rings unr uns her sind, cmschliehen! Denn seitdem wir uns von ihnen abgesondert haben, traf uns viel Unglück." So fielen sie ab vom heiligen Bunde und geriethen dadurch in große Roth, und eben diejenigen, deren Sitten sie nachahmten, und denen sie ganz ähnlich werden EL würde ZU weit führen, jene complicierten und weitsollten, wurden zuletzt ihre Feinde und Peiniger. — Das Heiligverzweigten Arbeiten zu beschreiben, welche der Volksver- ±r)lim ist entweiht, das ganze Volk in Noth und Knechtschaft. Da ein und seine Functionäre aufopferungsvoll und ohne jedes erhebt sich eine kleine heldenmüthige Männerschar, entschlossen, für Entgelt leisten. Hier soll nur betont werden, dass natioden Glauben ihres Volkes, für die Freiheit ihres Volkes zu siegen nale Betheiligung nur darin gelegen sein kann, alle in uns oder zu sterben. Die Tempelweihe ist der Haupttrumpf dieses schlummernden Kräfte unserem Volke und nur unserem Feldzuges. War vielleicht der ganze Kampf ein Glaubenskrieg? Volke und dessen Gliedern nutzbar ZU machen. Nur all- Lassen wir die heilige Schrift darauf antworten: Und als Mattathia fälligen, sich zur Reserve nicht eignenden lleberschuss kann und seine Freunde erfuhren, wie tausend Menschen am Saübathtage^ man an andere abgeben. Die Verwendung dieser Kräfte da sie nicht kämpfen wollten, einfach niedergemetzelt worden seien,, kann auch nur nach dem Princip der Arbeitstheilung geda trauerten sie sehr, und sie sprachen einer zum andern: Wenn schehen. Die einen haben die großen Ideen, die Hochgewir alle, thun, wie unsere Brüder gethan und nicht für unser Leben danken der Partei wissenschaftlich durchzubilden und zu bekämpfen gegen die Heiden, so werden sie uns bald von der Erde fruchten, die anderen haben jene kleine Arbeit zu leisten, vertilgen. Daher beschlossen sie am selbigen Tage und sprachen: durch welche die Glieder vermehrt und an die Gesammtheit Wenn jemand am Sabbathtage wider uns kommt, um uns anzugreigebunden werden. Diese kleinen Arbeiten bilden die seinen fen, so werden wir gegen ihn kämpfen, auf dass wir nicht umkom- Capillaren, durch die das Glich die Gesammtheit und die men. wie unsere Brüder in den Höhlen umgekommen sind. — Ein. Gesammtheit die Glieder versorgt. Durch die nationale Triumphzug ist cs, den Juda Makkäbi von Emaus bis Jerusalem Kleinarbeit soll in den bedrückten Juden der Gedanke wachgernfen werden, dass sie in allen Belangen ihres Daseins Zuflucht finden in einem Heim,, das für sie brüderlich sorgt. Hierdurch wird das Vertrauen immer mehr geweckt, das unternimmt. Von Sieg zu Sieg schreitet Mattathias Heldensohn — bald die sechsfache, bald die zehnfache feindliche Uebermacht vor sich nicderwerfend — zieht er als Befreier seines Volkes vom fremden Joche in Jerusalem in. Es war im Jahre hundertundvierund- Band ein innigeres, aus der Strömung ein Strom und Ws vor der gewöhnlichen Zeitrechnung am fünfundzwanzigsten aus einer Fraction eine große, mächtige Partei. Bei der Tage des Monates Kislev, als Juda Makkabi im neuerrichteten Parteibildung und Parteientwicklung bildet die Kleinarbeit HEgthume den Befehl gab: „Auf, zündet die Lichter an." .Sie keinen unwesentlichen Factor. Darum Volksgenossen her- Icu<^tej;eT^ v®J)ren Lottes, sie waren aber auch Siegeszeichen bei, ergreift das Werkzeug und helfet im Kleinen mitschaffen für das Wohl unseres bedrückten, aber großen und ewigen Volkes. Der Hochmüthige und angebliche Allwissende wird diese Palliativmittel verlachen, der Ruhige und Vernünftige wird sagen: Nur aus Kleinem entsteht das Große. Darum vorerst „Schaffung der Heimstätte für die Juden in Oesterreich" und dann werden wir weiter arbeiten. Kleine Chronik. Inland. Ein jüdisches Creditinftitut. Als wir im verflossenen Frühjahre in diesen Blättern unter obigem Titel zur Mitarbeit an dem geplanten „Creditinftitut fürjüdische Gewerbetreibende und Beamte" aufforderten, konnten wir nicht hoffen, dass sich unsere Wünsche so rasch und in so reichem Maße verwirklichen werden. Der gesunde Sinn und das warme Herz unseres Volkes hat sich wieder einmal glänzend bewährt. Sowohl unsere Reichen, als auch der wohlhabende Mittelstand und die kleinen Leute wetteifern, unserem Institute als Förderer, Einleger und Mitglieder beizutreten. Unser Institut ist fest und solid begründet, und die auf dessen Errichtung verwendete große Arbeit trägt schon schöne Früchte. eines Volkes, das im kühnen Wagemuthe gegen einen übermächtigen Feind den Freiheitskampf unternommen, ja mehr als das — den Kampf um seine Existenz. Zündet die Lichter an!-Heute ertönt der Ruf auf, der ganzen Erde von neuem. Was, wieder ein Siegesfest, ist Jerusalems Herrlichkeit wieder hergestellt, hat sich Juda erhoben wider seine Feinde? Ein Freudenfest, ein Siegesfest l Was rief ich da! Ah — meine eigene Stimme hat mich erschreckt! Vergebung, es war ein Traum. Wirklich nur ein j Traum? Ich sehe ein Licht leuchten, schivach zwar, dennoch aber; nnauslöschbar, das Licht der Erkenntnis, derselben Erkenntnis, die 1 Mattathia und seine Söhne erfasste: Juda, je mehr es seinen Feinden ähnlich tverden will, je mehr es sich zu assimilieren versucht, - in desto größere Noth geräth dies arme Volk. „Darfst auf fremde ' Hilfe nicht bauen, die so schmählich dich verstieß, musst auf eigene Kraft vertrauen, die nur öffnet dein Verließ." Verstellung und Heuchelei ist Dunkelheit, die Licht erhellen muss, das Licht der Offenheit, der Wahrheit erstrahle! Was inan einmal als richtig erkannt, sei offen der Welt verkündet. In einer jungen Generation — jung nenne ich sie trotz der Grauköpfe in ihrer Mitte — find jene Vibelworte wieder lebendig geworden: Und jene, deren Sitten^ sie nachahmten, denen sie ganz ähnlich werden wollten, wurdest ' zuletzt ihre Feinde und Peiniger. Wir Juden sind ein starkes,^ lebensfähiges Volk, genug der jahrhundertalten Bedrückung und Schmach, der Freiheitskampf mit allen modernen Waffen sei offen angekündigt I Noch schließt Verblendung vieler Augen. Sieghaft aber erstrahlt das Licht unserer Erkenntnis, bald wird es allenthalben Wohl lässt sich eine solche Schöpfung nur mit der Zeit, nicht aber sprunghaft ausdehnen, tagen!- und es bedarf unausgesetzter, angestrengter Arbeit, das Errun- Es ist ein tvildkalter Decembertag. Schneeflocken bilden gene festzuhalten und weiter zu entwickeln. Das bis nun Erreichte ährt die Himmelsleiter. Das Erdenende der Leiter erblickt ist der beste Ansporn für die Leitung und die Freunde unseres Institutes, auf dem betretenen Pfade rüstig weiter zu arbeiten. Zahlreich sind die Förderer unseres Unternehmens, und die mit äußerster Vorsicht, aber größtem Wohlwollen gewährten Credite machen unser Institut bekannt und geachtet. Wurden zu Anfang noch hie und da Zweifel laut, ob ein jüdisches Creditinftitut gedeihen könne, so ist jetzt schon nahezu alle Welt überzeugt, dass es gedeiht, und selbst die Nörgler gestehen ein, dass sich die Idee dieser Gründung als ebenso gesund als ern Licht, daun noch eines — von allen Seiten erglänzen sie. Sie künden weithin, dass es Licht geworden in Juda. Die Zeiten der Finsternis sind getvesen, auf. zündet die Lichter an, Chanuka. das Lichtfest. steht an der Pforte! Walter Nagelstock. Aus dem Herrenhanse. Das hohe Herrenhaus hat sich herabgelassen und sich mit dem Gesetzentwurf über das Detailreisen und Feilbieten von Nahrungsmitteln, bei dem es sich nur um das Schicksal von Handlungsgehilfen, Agenten und Hausierern handelt, beschäftigt. Es beweist gerade lebensfähig erwiesen hat. In immer weitere Kreise dringt die'keine vornehme Denkungsart, dass die Frage der materiellen Elkenntnis, dass jede Erleichterung im wirtschaftlichen Leben!Schädigung der betreffenden Arbeiter mit keinem Worte des Einzelnen ein moralischer und materieller Gewinn für die' g e stre if t wurde. Wenn es sich um die Ablösung von Gesammtheit ist; dass die sociale Thätigkeit von der p o l ij Schank- und Propinationsrechten z. B. handelt, dann sind tischen strenge zu sondern ist, und dass sich auf Wirtschaftnatürlich sofort Millionen da, um die gekränkten lichem Gebiete alle Juden, die es mit dem Wohle ihres Volkes Großgrundbesitzer für ihre Privilegien zu entschädigen, ernst meinen, zu gemeinsamem Thun vereinigen müffen. Wenn man aber einem armen Teufel das letzte Mittel

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