Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1901)
- Issue
- 36 (6.9.1901)
- Date
- 1901-09-06
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 36 Wien, Freitag Jüdisches VolksblaU 6. Sepfember' 1901 Seite 3 theidigt werden — das ist nämlich die neueste Fexer'ei, dass die Centralisten . für die . Landeseinheiten schwännen ist Wohl die fürchterlichste die: die nationale Autonomie würde die „Auflösung" Oesterreichs bedeuten oder herbeiführen. Man greift sich verwundert an den Kopf, wenn man derlei unzeitgemäße Fastnachtsscherze hört. Ja, ist nicht die ganze nachrevolutionäre Entwicklung Oesterreichs erfüllt von dem Kampfe der Länder gegen den Staat? Und zwar der Länder als staatsrechtlicher Gebilde? Was ist das böhmische Staatsrecht anderes als die Auflehnung der staatsrechtlichen Autonomie? Was war die berühmte Resolution des galizischen Landtages anderes als die Forderung nach staatsrechtlicher Unabhängigkeit? Und das „Staatsrecht" Tirols, war das etwa eine nationale Nebellion? Vierzig Jahre währt der Kampf des Staates gegen die Länder, noch ist er nicht ganz gewonnen, aber soweit er für den Staat schon siegreich blieb, wurde er gewonnen, weil mit dem Staate, in dem Staate das Bedürfnis der Völker stritt, das über die jede wirkliche Entwicklung hindernden kleinen Wirtschaftsgebiete der Länder hinausgeht, nur in einein großen Gemeinwesen erfüllt werden kann. Südtirol eignet sich freilich nicht, die Ersprießlichkeit der nationalen Autonomie zu beweisen, denn die Autonomie kann die Italiener vielleicht zu Patrioten machen, sie vermag aber ebenso gut den latenten Abfallsgedanken auszulösen. Aber das stört doch nicht die Gewissheit, dass die nationale Autonomie die Grundlagen des Reiches nicht erschüttern, sondern kräftigen würde. Die österreichischen Völker haben nämlich nichts gegen den Staat. Wohl dürften sie itjn nicht allzu sehr lieben, aber sie begreifen immer mehr — und zwar je mehr sie sich entwickeln, so dass die nationale Entwicklung die Festigkeit Oesterreichs nicht schwächt, sondern weit mehr sie stärkt —, dass sie ihn brauchen. Worüber der ewige Krieg tobt, ist die Thatsache, dass in den Landtagen die Völker beherrscht werden — nicht vomStaate, dessenBestand so unzweifelhaft nothwendig ist, dass ihm Opfer gebracht werden, sondern von einer nationalen Mehrheit, der unterthänig zu sein auf die Dauer auch das kleinste Volk nicht ertragen will. Es ist deshalb kein Zufall, dass der Reichsrath trotz seines babylonischen Gewirres von Nationen und Parteien, noch immer besser functioniert als die Landtage — das Intermezzo der Sprachenverordnungen ist dagegen kein Beweis. Immerhin ist das Abgeordnetenhaus seit 1873 mobil; man zeige uns aber den Landtag eines einzigen gemischtsprachigen Kronlandes, der in diesem Zeitraum picht die Flucht ganzer Nationalitäten gesehen hätte. Dass man Oesterreich centralistisch regieren und verwalten muss, begreift jeder — auch die Föderalisten, die, wenn sie etwas brauchen, nach Wien wallfahrten kommen. Aber dass auch die Länder centralistisch verwaltet werden müssen, dass man ganz Böhmen von Prag, ganz Galizien von Lemberg, Südtirol von Innsbruck aus regieren und verwalten muss, dass über die nationalen Bedürfnisse von Deutschen Czechen, von Ruthenen Polen, von Italienern Deutsche die Entscheidung sprechen sollen: das ist einfach ein Unsinn, historischer vielleicht, aber nicht minder unzweifelhafter. Dass dieses System verkehrt und falsch ist, beweist unumstößlich die Geschichte: beit Kampf Vergangenheit mit der Lebhaftigkeit unmittelbarer Anschauung. „Wer athmet, athmet aus seinem Innern," sagten unsere Väter und eine Sprichwörter-Sammlung stellt den geistigen Athen: eines Volkes dar, der aus seinein tiefsten Innern kommt.. Auch das jüdische Volk besaß und besitzt seine Sprichwörter. Leider ist uns aus der ältesten Zeit nur weniges zurückgeblieben. In der Bibel findet sich fast kein einziges Sprichwort. Die SprÄche Salomons und Sirachs, sowie die späteren „Sprüche der Väter" sind Moralsätze an das Volk gerichtet, aber nicht aus dem Volk geschöpft. Dafür finden sich iin Talmud mehrere Sprichwörter citiert unter der Bezeichnung: „Menschen sagen", „draußen sagt man", „ein Volkssprichwort sagt" und dergl. Der Talmud, dieses „große Meer", wie die Alten ihn nennen, ist in der That noch lange nicht nach allen Richtungen erschöpft, und seitden: man in :hn: nicht n:ehr bloß eine Ouelle zur Erkenntnis der Ritualgesetze, sondern auch ein historisches Cultnrdenkmal ersten Ranges sieht, hat er viel zur Erforschung der alten jüdischen Volksgenossen beigetragen. Manche Lesestücke und nwralische Sprüche sind in neuerer Zeit aus ihn: gegegen die Existenz der Landtage führt jedes Volk — lvenn auch natürlich nicht dort, wo es in der Majorität ist, denn dort ist sein Bedürfnis eben befriedigt. Auch hier rächt sich die politische Unreife der Juden. Da sie bis jetzt es verabsäumten, sich als Nation zu constituieren, werden sie einfach bei allen officiellen Anlässen todtgeschwiegen. Der Statthalter von Böhmen spricht von den zwei Stämmen, den Deutschen und den Czechen, die das Land bewohnen, und ebenso der Statthalter von Galizien; die Juden existieren nur für die Steuer- oder Assentcommission. Aber diese erlauchte Blindheit kann doch nienmnden überzeugen. Innerhalb der schwarzgelben Pfähle wohnen Juden länger als bk ganze bunte Musterkarte der jetzigen Stänune; wir könnten uns, wenn wir wollten, auf zahlreiche historische Zeugnisse aus Römerzeiten berufen. Wir Jüdischnationalen stützen aber unser Recht nicht auf vergilbte Pergamente; nein, wir berufen uns auf den modernen V ö l k e r g e i st, der jedem Volke seine Eigenart garantiert und sagen: So wie wir überzeugt sind, dass Deutsche, Czechen, Polen, Ruthenen und Italiener nach ihren nationalen Gebräuchen frei in Schule, Haus und Kirche lebeir können, ohne die Hegemonie eines Volkes, und sei es selbst des deutschen, so wie wir überzeugt sind, dass Oesterreich durch die Autonomie der Nationen nur an Kraft zunähme, nicht verlöre, so glauben wir auch, dass durch die nationale Autonomie der Juden die Judenfrage in Oesterreich ihre ganze Schärfe einbiißen würde. Auch wir sind Menschen mit warmen: Blut und fühlendem Herzen; auch wir haben eure Cultur, die ruhig den Vergleich mit jeder anderen aushält; wir haben eine nationale Sprache, die hebräische, von der das Sprichwort gilt: Je öfter jemand todtgesagt wird, umso kräftiger lebt er; wir haben manches Wunder gewirkt, wir werden auch die hebräische Sprache zu neuem Glanze erwecken. Wir fordern, dass für uns das recht ist, was für die anderen billig ist. L. Zur FMggsMhl in Gnltzien. Von Dr. Samuelsohn. Lemberg, September 1901. Das triste Bild, welches die: vorausgegangene Reichsrathswahl in Galizien uns geboten hat, dürfte sich bei den Landtagswahlen in gleicher Weise vor uns aufrollen. Wer heutzutage von einer „W a h l" für irgendeine politische Körperschaft in Galizien spricht, ohne.gleichzeitig über dieses so moderne Wörtchen eine Satire zu schreiben, für den haben alle Satiriker vergebens gelebt. Man kann ohne Scherls behaupten, dass chie/galizischen Wahlen zur Zeit nichts anderes darstellen, als die H o ch.z e'i t des Schwindels mit d e m p o l i t i s ch e n V e t r u g<szu welcher das Handgeld die Mitgift bildet. Geld her, und das politische Geschäftchen ist gemacht! Wir müssen mit ebenso tiefer Trauer als Indignation die politische Entsittlichung constatieren, welche, bereits in alle galizischen Volksschichten eingerissen ist, insbesondere aber bei unserem Volke. Groß ist wohl die Noth, größer der Unverstand, am größten aber der den: Tcilnmd und endlich gibt L. D u k e s im Jahre 1844 „eine rabbinische Blumenlese" heraus. Wir haben es jedoch in allen diesen Ausgaben bloß mit Moralsätzen und Sprüchen zu thun, der poetisch umnittelbare Ausdruck des Volkes, der im Talmud hier und da hervorleuchtet, lvurde bisher nicht ans Licht gezogen. Daher müssen wir mit Freude ein soeben in hebräischer Sprache erschienenes Büchlein begrüßen, in welchem der Verfasser alte in: Talinud citierten Volks-Sprichwörter in alphabetischer Reihe zusannnenfasst. Der Herausgeber heißt I. I. W e i ß b e r g, das Buch „Spniche der Alten" *) und bekundet, nebenbei gesagt, großen Fleiß und viel Verständnis desAutors. Man greift gerne zu diesen: Werkchen, um an der Hand der gesammelten Sprichwörter das Leben der alten Juden aus jener Zeit kennen zu lernen und uns einen Begriff von ihrer geistigen Art zu machen. Manches Sprichwort belehrt uns iiber den Trieb nach Wissen und Bildung des jüdischen Volkes, der schon damals vorhanden war: mrm-i' :w,-> h B'jvinp 'hw'2 ‘■'Er. (* : "WB O'NI pnre „Hast Du Wissen Dir angeschafft, so hast Du nichts verfehlt. Hast Du aber Wissen verfehlt, so hast Du nichts Dir angeschafft." Oder in anderer Form: „Ist Wissen drin, ist alles drin. Ist aber kein Wissen drin, was kann sonst drin sein?" Nicht minder scharf und kräftig ertönt der Wunsch nach gesellschaftlichem Leben: „Entweder Geselligkeit oder Tod." „Ist Liebe da, könnten wir uns auch auf die Schärfe eines Messers legen, ist keine da, ist ein Lager von 60 Ellen zu eng." ftlleressant ist die Beurtheilung der Weiber in: Volks- Als Beispiel eitleren!vir das ganz allgemein Sprich wor gehaltene: „Besser wie iiinner zu zweit, als in: Witwenstand." Ferner: „Selbst wenn der Mann Wolle spinnt, sitzt die Frau auf der Schwelle neben ihm." „Mag er auch lvie eine Milbe klein sein, die Frau inöchte ihn: doch einen Stuhl zwischen den Herrschenden anweisen." Manches Sprichwort Wender sich direct an den Mann „Ist Deine Frau klein, so beuge Dich zu ihr herab." Ein anderes besagt: „Ein OOjähriger wie hin Ojähriger lauft gleich zi Musik und Gesang." „Geht der Mann unter die Melonen, geht die Frau unter die Kürbisse." Sehr viele Lebensregeln finden sich, die uns die Anschauung des Volkes über Moral und Sitte enthüllen. Der Raun: verbietet jedoch eine ausführliche Wiedergabe, und so wollen wir nur die von allgemeinen: Interesse hiehersetzeu: „Nicht die Maus ist die Diebin, sondern das Loch ist der Dieb." „Auch das Herz hängt von der Tasche ab." „Ein zertrümmerter Palast heißt noch innner Palast, und wie hoch Du auch den Mist thürmen wirst, er bleib innner Mist." „Wer in die Höhe spuckt, dem fällt es ins Gesicht zurück." „Soldaten führen den Krieg, aber die Generäle siegen." Es bleibt zu wünschen, dass auch eine deutsche Ausgabe dieser Sanunlung herausgegeben werde. R. A. B. Sclavensiun, welchem unsere Brüder in Galizien in so verächtlicher Weise zum Opfer gefallen sind. Der mit Wodka und Geld eingefangene Bauer stimmt wenigstens für seinen Stammesgenossen, der ihn schützt und stützt. Der Jude hingegen gibt sein politisches Bürgerrecht hin gegen ein Linsengericht, gar zu oft sogar zugunsten seines erbittertst e n Feindes, dem er seinen ökonomischen und socialen Untergang zu verdanken hat. Da liefert der Jude sein eigenes Holz und sein eigenes Stroh zum Autodafe seiner bürgerlichen Rechte! Kein Wunder also, dass unser ganzes Verfassungsleben für neun Zehntel der jüdischen Bevölkerung in den Verfassungstod umgewandelt wurde. Man erwäge wohl, wie Oesterreich der Schlachta und deren politischen Verlvandlungskünstlern ausgeliefert ist. .Der gesammte Beamtenapparat landcsfürstlicher Couleur -— entweder selbst Schlachta oder deren gehorsame Diener — steht mit dem Oberapparate förmlich in elektrischer Verbindung. Derselbe k. k. Gendarm, welcher hinter jedem Bauern auf dem flachen Lande herläuft, um auszuspüren, ob derselbe etwa bei seinem jüdischen Freunde einkchrt und bei ihm Geld oder Geldeswert borgt, gibt auch den Wahlmacher ab, und vor seinen Messingknöpsen und seiner officiellen SzabIa (Säbel) hat der Kleinstadt- und Dorfjude den heillosesten Respect — denn der Gendarm hat eine eiserne Hand — Esau mit der eisernen Hand befiehlt und der arme Jude muss gehorchen. Das politische Facit für unsere galizischen Brüder bleibt so lange unsäglich trostlos, als die Negierung in Galizien in den Händen der Schlachta liegt. Wer wägt, Iver zählt und welcher Griffel verzeichnet alle Chicanen, die unser führerloses Volk in Galizien seit der Promulgation der bürgerlichen Freiheit und der Emancipation zu erdulden hatte!? Welche Unsummen jüdischer Capitalien sind eine Beute beamteter Räuber geworden! Die Beleuchtung des politischen Leichenfeldes unserer Brüder wird umso greller sein, je länger wir die Fackel Hinhalten, um die schaurigen Gestalten der Helfershelfer jener gemeinen Wichte an beleuchten, welche der Schlachta um schnöden Mammon als Wahlhyänen dienen. Diese in guten Stellungen und Verhältnissen befindlichen Individuen, diese Judenfänger haben kein anderes Ziel, als die Wühler den großen Herren zu verkaufeu. Wer heilt diese klaffende Wunde unseres Volkes? Wer unternimmt die schwierige Ausgabe, Israel vor dieser politischen Hydra zu erretten? Gibt es einen Balsam auch für politische Wunden, für den politischen Krebsgang, in den unser Volk hineingedrängt wurde?! Die Antivort auf diese Frage, wie trostlos sie sich darstellt, kann bei alledem nicht ganz und gar verzweifelt ausfallen; es müsste denn Israel seine geschichtlich erwiesene Unverwüstlichkeit eingebüsst haben. Ist diese Voraussetzung nicht zutreffend, dann hängt es nur von unserem Volke ab, die Regeneratiosarbeit selbst in die Hand zu nehmen. Mögen nur echt jüdische und wohlerfahrene Heilkünstler an das galizische Prokrustesbett herantreten — politische Aerzte ohne Fehl und Eigennutz! Zuvörderst muss die so lange von den verschiedensten jüdischen Körperschaften geforderte Hilfsaction ins Leben treten; daneben muss man eine Parallel-Action gegen die polnische Pascha-; Wirtschaft einleiteu, und zwar auf folgende Weise: Der galizische Landcsausschuss stopft die Steuergelder in seine Kolka rolnicze, die ausschließlich ch r i st I i ch e n polnischen L a n d l e u t e n zugute kommen, um Handel und Ackerbau-Produciicm nur ja in ihren Händen zu erhalten. Es müsste also j ü d i - fcherseits eine ähnliche Institution geschaffen werden zur Ermöglichung von jüdischer productiver Arbeit .und U m s a tz. Das Hilfswerk, das der große, unvergessliche Philanthrop Baron Hirsch für seine galizischen Brüder errichtet, es wird in seinem Geiste geführt. Dieses Werk zur Kräftigung des Handels und Gewerbes kann unsere Bestrebungen realisieren und Israel befähigen helfen, den so sehr erschwerten erbitterten Kampf ums Dasein zu führen. Die Todtengräberarbeit, welche seit Decennien von unedler, ehrloser adeliger Hand an Alt- und Jung-Jsrael vollführt wird, muss in dem Momente wirkungslos werden, in dem das Rettungslverk beginnt. Hand in Hand mit dieser ökonomischen Action geht aber auch die politische Aufrichtung der Niedergedrückten einher. Das Gros unserer in besserer finanzieller Situation befindlichen Brüder wird nicht geizen nach der schmutzigen Schacherkrone als Ent-, gelt für sein politisches Stimmrecht. Es wächst ja der politische Wert auch der Juden mit seiner finanziellen Besse r st c l l u n g. Zur politischen Führung wäre eine politische Körperschaft berufen, welche in allen Städten Galiziens ihre Vertrauenspersonen und Mitarbeiter bestimmt und ein Rcchtsschutzbureau errichtet. Der Verein „Schomer Israel" steht mit feinen Vertrauensmännern in steter Fühlung und hält alle zwei Jahre seinen galizischen I u d e n t a g, um alle wichtigen Angelegenheiten politischer und cultureller Natur zu berathen und zu beschließen. Aehnlich hätten auch alle anderen Provinzen vorzugehen. Dieselben wählen je eine Delegation in das „C e n t r a l b u r e a u d e r I u d e n O e st e rr e i ch s" in Wien. Bestand ja im alten Polen ein ähnlicher Centralrath der vier großen polnischen Länder, der sogenarrrrte „Waad Arba Arazoth" mit dem Sitze in Jaroslau. Dieser Sammelprmkt der gesanrmten Judenschaft Oesterreichs würde aru würdigsten und eindringlichsten das Judenthum repräsentieren. Er würde die Culturarbcit der national-jüdischen Wiedergeburt in ersprießlicher Weise, in Angriff nehmen und dem Judenthum Achtung, Geltung rrrrd Selbstschutz verschaffen und Verzagtheit, Kleinmuth und Pauperisrnus auf allen Linien drrrch die Gemeinsamkeit der nationalen Arbeit zurückdrängen. Ein derart vorbereitetes Israel feiert seine Renaissance schon m i t t e n i n E u r o p a und hat die Kraft, auch die z i o n i st i s ch e Arbeit im erwachten und selbstbewussten Israel in Angriff zu nehmen. Herbei, Ihr Arbeiter, zu energischer That! Lasst genug sein der bewussten und unbewussten Nonchalance! Jedes Volk st e i g t i m Werte i in V e r h ä l t n i s s e z u r Entfaltung s e i n e r Kra ft i m D i e n st e d es n a ti o nal e n G anz en!