Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1901)
- Issue
- 31 (2.8.1901)
- Date
- 1901-08-02
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Wien, Freitag Jüdisches '» ulksblatt 2. August 1901 Nr. 31 werben ein Thermometer für die hochgradige Erbitterung Der rulhenischeu Bevölkerung gegen die polnische Schlachla bilden. In zwölfter Sllinde seien Die galizischen Inden davor gewarnt, sich Den gerechten Forderungen Der B nt heuen durch Unterstützung Der polnischen Schlachla hinDerlich in Den Weg zu stellen. Nationale und sociale Gerechtigkeit für iuiv Juden, aber auch für alle übrigen Nationalitäten muss Die Losung Der österreichischen Juden bei den Landtagswahlen in Gesammtösterreich bilden! ' ». t Brief aus Budapest. (Qriginal-Correspündcnz des „Jüdischen Volksblnir".) Man muss zwei Schichten im ungarischen Jndenthum unterscheiden; die eine Schichte ist die mehr oder weniger assimilierte Masse der Inden in Budapest und in den größeren ungarischen Städten, die andere Die in Der letzten Zeit eingewanderten Juden aus Rumänien und Galizien. Die Juden in Budapest zeigen, von rühmlichen Ansnahmen abgesehen, alle Lächerlichkeiten und Schattenseiten der Assimilation. Wie man sich in Wien an Den teutschmosaischen Heilrufen mit schwarz-roth-goldenem Band und deutschem Turnergewand ergötzt, so prangen in Budapest reich gewordene, dicke jüdische Kanflente im Magnatencostüm, ein Gegenstand unauslöschlicher Heiterkeit für die Gentry. In der Beziehung ähneln sich Wien und Budapest; ich hatte jüngst Gelegenheit, mit einem liebenswürdigen Arier zu sprechen, der seine Erziehung in Kalksburg bei Jesuiteit genossen hatte; er hatte dabei nicht viel Schaden gelitten. Mit feinem Lächeln erzählte er mir von einem seiner Kameraden, dem Herrn Wiener von Welten, der Vater ein reicher Börsianer, der Sohn — Jesuitenzögling; fürwahr, das gebe Stoff für eine blutige Satire. In Budapest genießen wir wieder das Schauspiel, dass die Kinder Wahrmanns getauft sind und in der Pflege der Pferdezucht und der Roulette aufgehen. Dasselbe Bild zeigt die freiherrliche Familie Wodianer. In dieser herrschenden Clique gibt es herrliche Typen. Eine der ekelhaftesten ist Edmund Barta, der bisherige Abgeordnete von Beregszasz. Als Jude nahm er mehrmals Gelegenheit, im Parlament über Juden zu sprechen, und entblödete sich nicht, seine orthodoxen Glaubensgenossen öffentlich als Culturfeinde und Gegner der staatlichen Interessen zu stigmatisieren. Es saßen damals im Parlament noch zehn „jüdische" Abgeordnete, aber kein einziger hat es der Mühe wert gefunden, diesen Braven (?) zu widerlegen. Herr Edmund Barta ist auch insofern „Nochjude", als er thatsächlich noch nicht getauft wurde/Zeine' Kinder aber hat er der Reihe nach der katholischen Kirche zugeführt. Hoffentlich werden bei der jetzigen Wahl die Juden soviel politischen Takt beweisen und dem Gegeneandidaten Herrn Jakob Gabel, einem gesinnungstüchtigen Juden, die Stimme geben. Man sieht, auch in Ungarn zeitigt die Assimilation dieselben Blüten: Taufe, Gesinnungslosigkeit und Chauvinismus. Eine Reihe von jüdischen Universitätsprofessoren, z. B. Koranyi, sind getauft, denselben Weg giengen eine Anzahl von Journalisten, z. B. Legrady. Wie in Oesterreich die Kinder nur Namen germanischen oder neuestens englischen Ursprungs bekommen — es wim- ■awciey» »wtoptpw rru* w m wvua ucuamrrgi Biamaem!.! ntclt von Walter, Günther, Siegfried, Hermann u. s. w. --- so occnpieren Die. Inden in Ungarn die Namen Arpad, Rakoczi, AnDrassy in taktloser Weise. Ter einzige Zusammenhalt ist Der religiöse Gedanke; die orthodoren Gemeinden zeigen daher weniger die besprochenen Schattenseiten. Allein ist er aber zu schwach für die Dauer, das hat Die (beschichte des österreichischen Judenthums gezeigt. Jnzlvischen wächst im Lande Der Hass der unterdrückten Nationalitäten gegen Die Juden als Träger und Helfer des Magyarisierungssystems. Die Gentry blickt mit Neid aus Die Emporkömmlinge in ihrer Mitte und sucht sie wenigstens gesellschaftlich zu isolieren. Auf dem flachen Lande ist der kleine jüdische Geschäftsmann schutzlos De» Launen der Comitatsbeamten preisgegeben; unter liberaler Aegide wird eine Gewerbe- und Handelsgesetzgebung im Lande eingeführt, die ihren Wiener christlichsocialen Ursprung nicht verheimlicht. Gegen ihre Härte gibt es für die Betroffenen keine andere Rettung — als den Bakschisch. Die Volks- und Agrarpartei gelvinnt täglich an Boden, wie jüngst die Wahl in Trencsin bewies. Antisemitische Elemente sind auch in der Ugronpartei und in dem Flügel der regierenden liberalen Partei enthalten, der früher in der Apponyifraction vereinigt lvar; zu den Stützen der letzteren gehört der Staatssecretär Gulner. Alle diese Elemente sollen in einer neuen christlichen Landespartei vereinigt werden. Ganz unabhängig Davon hat sich eine andere Judenfrage in Ungarn entwickelt. Infolge der beispiellosen Nothlage in Galizien und Rumänien sind zahlreiche Juden in Den Hermannstädter und Kronstädter Comitat einerseits und andererseits in die Comitate Marmaros, Saros, Zemplin, Bereg uird Ugorsa eingewandert. Bei dem Elend in der einheimischen ruthenischen Bevölkerung kam es durch diese Einwanderung zu unhaltbaren Verhältnissen. Ein Kenner derselben, Dr. Grünfeld, Herausgeber Der „Neutraer Zeitung", schilderte dieselben in seinem Blatte in trefflicher Weise. Bis jetzt sprang Der Staat nur Den Ruthenen bei, indem eine Commission unter Vorsitz des Regierungscommissärs von Egan eine Latifundie des Grafen Schönborn parcellierte und unter die Bauern vertheilte. Für die Juden hat Herr von Egan bis jetzt nichts als antisemitische Phrasen. Nun ist nach unseren Informationen in dieser Beziehung eine Wandlung eingetreten, die freilich weniger auf die Humanität der Magyaren oder auf das pflichtgemäße Eintreten der jüdischen Abgeordneten zurückzuführen ist, als auf die Erkenntnis, dass diese Juden den besten Damitz gegen die panslavistischen Umtriebe der Ruthenen und Slovaken bilden werden. Es besteht also die Absicht, jüdische. Ackerbaucolonien in Oberungarn zu errichten unter der Controle der Regierung und des israelitischen Ackerbau- und Handwerkervereins. Das Referat darüber weist darauf hin, dass die Erfahrungen in Argentinien und in Palästina zu der Hoffnung berechtigen, dass dieses Proletariat bei der Gewissenhaftigkeit und Zähigkeit des jüdischen Stammes sich allmählich in einen sesshaften Bauernstand verwandeln lverde. Dieser Schritt der ungarischen Regierung ist auf das lebhafteste zu begrüßen. Jedenfalls sticht er vortheilhast ab von der Indolenz der österreichischen Regierung gegenüber dem Massenelend in Galizien, sie folgt freilich diesbezüglich der altw» inmiw nimm r um *rrinimmnr «Mucitnri n t vomrxtxMMi österreichischen Tradition des „Fortwurstelns". Wir werden über den Verlauf der Action ihren Lesern berichten. L. S. Vom Tage. Evangelische Mörder. Mit dem schroffsten Gegner ist eine Auseinairdersetzung möglich, wenn er offen seine Ueberzeugung und seine Anschauungen zur Schau trägt; nichts widerlicher als Heuchelei und Versteckenspielen. Eil: solcher Ividerlicher Gegner ist die radicalnationale Partei Wolfs und Schönerers. Von Zeit zu Zeit drapiert sich die Partei den Christlichsocialen gegenüber mit dem Mantel moderner Bildung und Vorurtheilslosigkeit, um bei anderer Gelegenheit ungestört den borniertesten Rassenhass und blödesten Chauvinismus zu predigen. Durch dieses echt teutsche Doppelspiel kommen aber Wolf u. Comp, manchmal in die ergötzlichsten Zwickmühlen. ^o entrüstet sich die „Ostdeutsche" in ihrer letzten Nummer mit dem Pathos des in seinen tiefsten Gefühlen verletzten Edelmenschen über ein clericales Blatt, das über die Hinrichtung eines „e v a n g e l i s ch e n" Mörders berichtete; sie constatiert der Wahrheit gemäß, dass in dem betreffenden gottgesegneten Lande im letzten Jahre drei (!) katholische und nur ein (!) evangelischer Mörder hingerichtet wurden und dass die Confession doch nichts mit dem Verbrechen zu thun habe. Das hinderte aber dieses edle und consequente Blatt nicht, anlässlich des Processes Hilsner fortwährend von deni j ü d i s ch e n Mörder zu sprechen und auch jetzt lwch von „dem verderblichen Einflüsse des Judenthums, der sich in dem Processe Hilsner offenbarte", zu faseln. Ja, Bauer, das ist etwas anderes! Gegen den Juden kann man seine ganze rassenreine und angestammte Beschränktheit gehen lassen; wird man aber in seinen ein Jahr alten, durch 6000 Mark gestärkten evangelischen Gefühlen gekränkt, dann kehrt inan flugs den Mann ohne Vornrtheil hervor. Für uns Jüdischnationale ist allerdings dieses Spiel nicht nett. Wir haben es erlebt, wie dieselben teutschen Männer vor dein Erwachen des jüdischen Nationalismus in einemfort diese Idee airpriesen, itm i»demselben Augenblicke, als durch das unerschrockene Arbeiten der alten jüdischnationalen Verbindungen diese Idee in die Wirklichkeit umgesetzt tvurde, in der schnödesten Weise über den jüdischen Nationalismus herzufnlten. Charakter ist eben nicht die starke Seite dieser Herren, und diese Charakterlosigkeit muss und wird die deutschradicale Partei von der politischen Bildfläche hinwegfegen. Epilog zur Affaire Dreyfus. Die betrübendste Seite an der. Affaire Dreyfus war für uns Juden nicht der vereinigte Ansturm der Verbündeten clericalen und antisemitischen Elemente gegen den jüdischen Generalstabsofficier, ein Ansturm, der Meineid und Mord zu Hilfe nahm;nein, jetzt, nachdem die Affaire Dreyfus einen vorläufigen Abschluss gefunden, hat, können wir es offen sagen, dass jeder Nationaljude mit Schmerz und Erstaunen wahrnahm, welche Verständnislosigkeit über die wahren Triebfedern, dieser Campagne, der jetzt noch ein Dreyfusist, der Major Freystätter, zum Opfer fiel, in den Kreisen der Familie Dreyfus selbst herrschte. Sie sahen darin nur ein unerklärliches, über ihre Familie hereines gibt kein Christenthum. Tolstoi betrachtet eben die unmittelbare, vielseitige Theilnahme des Menschen am politisch-socialen Leben als Sünde, als unchristlich, und er wird nicht müde, dies in den abschreckendsten Bildern zu veranschaulichen. Nur durch ein consequent durchgeführtes, raffiniertes System bösartiger Ueberlistung gelingt es den Machthabern, die persönlichste Selbständigkeit des Einzelnen zu untergraben, die Menschen zu willenlosen Gliedern einer Maschine zu entwürdigen, dahin gehört vor Allem der Heeresdienst, wie es im Folgenden heißt: Moses hat bereits in seinen Geboten, Die er vor 6000 Jahren den Menschen gab, die Forderung aufgestellt: Tödtet nicht. Dasselbe predigen alle Propheten; dasselbe predigen die Weisen und die Lehrer der ganzen Welt, dasselbe predigt uns Christus, indem er dem Menschen nicht nur den Mord, sondern auch Alles das, was zu ihm verleiten könnte, jede Erregung und jeden Zorn gegen seinen Nächsten verbot; dasselbe steht auch im Herzen eines jeden Menschen so deutlich eingeschrieben, dass es für einen unverdorbenen Menschen nichts Widerwärtigeres gibt, als den Mord eines ihm gleichen Wesens, des Menschen. Trotzdem wird in unserer Welt sogar ein ihm völlig entgegengesetzes Gebot anerkannt, wonach jeder Mensch unserer Zeit verpflichtet ist, Soldatenpflicht zu leisten, d. h. in die Reihen von Mördern sich hinzustellen, die Bereitwilligkeit, zu tobten, zu beschwören, die Kunst des Tödtens zu erlernen, um thatsächlich Menscheit zu tobten, falls das von ihm verlangt wird. Jit den Zeiten des Heidenthums wurde den Christeit befohlen, Christus und Gott mit Worten abzuleugnen und zum Zeichen des Ableugnens den heidnischen Göttern Opfer darzubringen. Jetzt in unseren Zeiten geht man bereits so weit, dass man den Christeit befiehlt: Christus und Gott nicht allein durch Darbringting von Opfern zu verlengneit, sondern dadurch, dass man befiehlt, eine Christus und Gott wideA'che und von Christus und Gott verbotene That zu vollbringen — die Bereitwilligkeit zum Tödteit zu beschwören, sich auf das Tödten vorzubereiten und sehr häufig selbst zu tödten. Nun glaube inan nicht, dass unser Elferer nicht etwa die wilde Schönheit des Krieges persönlich gekannt, dass er vielmehr nur als abstrakter Theoretiker seinent Jngrinmt freien Lauf gelassen hätte — weii gefehlt, er hat selbst mehr wie einmal auf verschiedenen Feldzügen dem Tod ins Antlitz geschaut und itit „Krieg und Frieden" öfter die starken N'eize deö Kampfes hinreißend zu schildern verstanden. Deshalb ist ihm begreiflicherweise auch der Patriotismus eine schnöde Lüge, eine mit rethorischeu Phrasen versuchte Betäubung echter sittlicher Empfindungen Das. was man heute Patriotisntus nennt, so heißt es in einer Flugschrift, ist einerseits eine gewisse Stintmung, die in den Völkern durch Schule, Kirche, durch die erkaufte Presse hervorgebracht und in der von der Regierung gewünschten Richtung erhalten Ivird, und andererseits eine vorübergehende, durch besondere Mittel von den beherrschenden Classen zustande gebrachte Aufregung der niedrigen, auf einem tiefen geistigen und sittlichen Niveau stehenden Volksmassen, die dann für den beständigen Ausdruck des Volkswillens ausgegeben wird, llnd diese Demoralisation, diese planmäßige Vergiftung der Volker wird erst anfhören, weint die Menschen wüssten, worin ihre rnächtige, Alles überwindende Kraft besteht; dann würde der Friede schon lange bei uns angebrochen fein; nicht jener Friede, der durch diplomatische Verhandlungen, durch Reisen der Kaiser nitd Könige von einer Stadt zur anderen, durch Gastmähler, Reden, Festungen, Dynamit, durch Erschöpfung des Volkes durch Abgaben gewonnen wird, sowie dadurch, dass man die Blüte der Bevölkerung von der Arbeit wegreißt und demoralisiert, sondern jener Friede, der gewoitnen wird durch das freie Bekenntnis der Wahrheit von Seien jedes einzelnen Menschen! Im Genaueren fordert Tolstoi von seinen Anhängern Verweigerung des Kriegsdienstes, der Steuern und aller weiteren socialpolitischen Verpflichtungen, wodurch dann selbstverständlich — dies consequent verallgemeinert.. die ganze Staatsmaschine schließlich zum Stillstand gebracht werden würde. Dass dies keine völlig blasse theoretische Möglichkeit darstellt, wollen wir nur durch den Hinlveis auf die in Russland ja so zahlreichen Sectierer veranschaulichen, von denen z. B. die Dnchoborzen durch keine auch noch so empörende Grausamkeit gezwungeit werden konnten, sich dem herrschenden System anzubequemen. Dies bezeichnet 11 denn auch der große Reformator als den eiitzig wahren Weg zum sittlichen Fortschritt gegenüber allen anderen täuschenden Trugbildern, mit denen sich die Menschen äffen lassen; dies sind die Unbeugsamen, die Märtyrer Christi. Damit fällt nun auch begreiflicherweise für den scharfen Kritiker das mit dem modernen Staat gleichsam durch ein verschwiegenes Concordat unlöslich verknüpfte Christenthum in sich zusammen. Schon die äußerst verzweigte äußere Organisation der Kirche ist nicht dazu angethan, wahre Liebe und Brüderlichkeit aufkommen zu lassen, vielmehr zielt Alles mehr oder weniger auf Gepränge und Heuchelei ab. Die officielle Staatskirche ist die „gottlose Allianz der Christen mit der weltlichen Herrschaft", so dass eben die Kirche überall bereit sein muss, die Nichtswürdigkeiten irgend eines ihrer Gönner zu beschönigen und für „den Gesalbten des Herrit" den erforderlichen Gehorsant zu predigen und geradezu mtter Bedrohung mit allen möglichen irdischen und himmlischen Strafen zu erzwingen. Ein christlicher Staat ist deshalb eilt Unding, ein Widerspruch in sich selbst, ein hölzernes Eisett. Ebenso steht die ganze Rechtspflege mit dem eigentlichen Geiste unserer Religion in schneidendem Widerspruch, wie Tolstoi folgendermaßen zu erweisen sucht: Christus sagt, widerstrebt nicht dein Nebel, der Zweck der Gerichte ist das Widerstreben dent Nebel. Christus schreibt vor, man solle Böses mit Gutem vergelten. Die Gerichte vergelten Böses mit Bösem. Christus sagt, man. solle Allen vergeben, iticht einmal, nicht siebenmal, sondern vergeben ohne Ende, die Feinde liebelt, Gutes thun denen, die uns Hasselt. Die Gerichte vergebett nicht, sondern sie strafen; sie thmt nichts Gutes, sondern Böses denen, die sie Feinde der Gesellschaft nennen. Wie kann ein Mensch, der seinem Glauben nach Allen stets vergeben muss, Andere richten und verdantmett? Und daraus erkenne ich, dass es nach Christi Lehre keinen strafenden christlichen Richter geben kann. So ist die moderne Cultur mit allen ihren so gepriesenen Reizen und Leistungen (boit der Hohlheit der Wissenschaft hier, ausführlich zu sprechen, würde uns zu Iveit führen, nur sei bemerkt, dass Tolstoi au ihr den streng utechanischen Aufbau Verlvirft) ein ungeheures Lügengespinst, in dessen Maschen lvir uns immer