Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1901)
- Issue
- 28 (12.7.1901)
- Date
- 1901-07-12
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 28 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 12. Juli 1901 Seite 3 stellen und dass uns unsere Cultusgemeinde der Mühe überheben wird, auf dasselbe Thema ein zweitesmal zurückzukonnnen. Mädchenhandel. Unser Blatt hat es immer als seine Aufgabe angesehen, nicht nur ungerechte Angriffe gegen das Judenthum abzuwehren, sondern auch wirkliche Missstände zu brandmarken. Ein Process in Deutschland bringt eine schmutzige Schichte von Mädchenhändlern an die Oberfläche, die in Nussland, Galizien und Polen ihr Handwerk treiben. Ihre Opfer bringen sie nach dein Balkan und Südamerika, lvo ihrer nach kurzer Zeit entweder das Spital oder der Hungertod harrt. Es ist Pflicht aller Stammesgenassen, sich von desen räudigen Subjecten zu befreien und alle Volksschichten auf das Treiben dieser Individuell aufmerksam zu machen. Es sind schon genug Opfer der schmutzigen Geldgier dieser ehrlosen Schacherseelen verfallen und dem jüdischen Namen schon genug Schande bereitet worden. Vollkommene Rücksichtslosigkeit gegenüber diesen Schädlillgeir ist das einzige Mittel der Abwehr. Christlichsociale Humanität. Die Debatten im Landtage beim Capitel „Spitäler" bringen eine Errungenschaft der christlich-socialen Herrschaft und speciell des Landesausschusses Steiiler in Eriilneruilg. Dank seinem Rufe war nämlich das Wiener Allgellleine Krankenhaus seit jeher das Ziel vieler jüdischer Kranker aus Galizien uild Russland; darunter gab es auch einen Percentsatz von Armen, die nicht die täglichen Spitalskostell bezahlen fonnten. Das Land Niederösterreich trug null früher großmüthig die Kosten und bestaild dabei. Landesausschuss Steiner veranstaltete nun förmlich eine Razzia nach solchen Kranken, und seiner unernlüdlichen Thätigkeit ist es zuzllschreiben, dass sie jetzt ausnahmslos, selbst wenn ihre Spitalsbedürftigkeit außer Frage steht, von den öffentlichen Spitälern zurückgewiesen werden. Es ist Pflicht der wohlhabenderen Stammesgenossen, dein abzuhelfen; es existiert ein Verein in Wien, der sich diese Aufgabe gestellt hat, und wir richten all alle Volksgenossen die Aufforderung, diesen Verein zu unterstützen. des ersten politisch-jüdischen Vereines „Schomer-Mael" in Lemberg. Voll Dr. R u b i n B i e r e r. Was ist der „Schomer Israel" in Lemberg? So wir von einem nellcn Curse in eiilem Vereille sprechen, setzell wir die Bekanntschaft des geehrten Leserkreises mit diesem Voralls. Itlld wahrlich, der geilannte Verein hat es verdient, in den Zclteil Jakobs gekannt zli werden. Weil die Leiter dieser eminent wichtgen, dieser ersten naiionaljüdischen Organisation in Oesterreich die ihnen zur Verfügung gestandene nationale Kraft gar oft zu wenig altruistischen Zweckes verbrauchten, gieng diese eines Tages in die Brüche und mit ihm die einzige Körperschaft, in welcher das galizische Israel seinen Schutz und feine Wehr gegen die innereil zersetzenden Elcinente, wie gegen die so zahlreichen judein'ressessrischen äußereil Feinde faild. Der Curs erreichte sein unfreiwilliges Ellde. Dailk des Wiedercrschcinens seines Gründers in der Metropole, dem Heiin des „Schoiner Israel", wird daran gearbeitet, denselbeil aus feinen Trümmern zu ziehen, uild ihn wieder flinctionsfähig zu machen. Ihr verehrter Leserkreis wird es daher begreiflich finden, weilil wir darall gehen, die Biographie diesesVercines in gedrängter Kürze wiederzugeben. Es solleil diese Zeilen kein Nekrolog, fonbern eilte Lebenszeichnung sein, welche die einsamung die Keilntnis des lltosaischen Gesetzes abhanden. Nicht weiter zurück als zwei Jahrhunderte liegt ihre Zurückgewillilllng zu deiil alten Glaube^ durch die Bemühungen eitles arabischen Rabbi; im Verständnis der R'eligiotlsbücher habet: es aber die Bene-Israel and) heute nicht weiter gebracht, als 311 einem Herleiern der Gebete im Hebräischen, ohne die Worte zu verstehen, und ihre Lebensgewohnheten blieben — wie wir im Folgenden sehen werden — stark durchsetzt mit indischen Gebräuchen. Im Aeußern ist der Bene-Israel vont Marathastamnte der Hiudus wenig zu llllterscheidelt; seine Hauptfarbe ist etwas heller und der Gesichtsausdruck geweckter. Der Körperbau ist kräftig lind die Größe etwas über mittel. Die Augen sind dunkelbraun, die Haare schwarz, übrigens bis auf zivei Lockeil über febem Ohre abrasiert. Mältner tragen Lchllurbart lllld eilten kttrz gehaltenetl Vollbart. Die Frauen sittd auffallend hell, zttweilen schiilliitert Roth auf den Wangen; die Nasen sind stets gerade, die Lippen dünn. Gleich den Hillduweibern wird das Haar am Hinterkopfe znm Knoten geschürzt uild geringein Haarlvuchs durch Eiltflechten falscher Haare abgeholfen. Blunlen sind stäildiger Kopfschntuck. Die .Frau wird gut gehalten nnb iu Familienangelegenheiten zu Rathe gezögert. Muttersprache ist Marathi, jedoch mit besonderer Alls spräche ---- so lvird r ersetzt dlirch l — und unter Beimengung arabischer Worte. Gebete werdeil hebräisch allswendig gelernt lind hergesagt. — Der Anzug ist halb Ulohaill'.lledanisch. halb Hindu, intmer aber sauber. Die jüngereu Familteuglieder tragen Kleider und) englischer Fornt. Jill Essen hält sich der Bene-Israel streng an die mosaischen Vorschriften; die Thiere werden geschächtet, die inneren Organe llllterslicht llild alles Blut vor denk Kochen allsgepresst. Die Vorschrift der Mesusah lvird streng eingehalten. Wenn eine Thora unbrauchbar geworden, lvird sie unter Trauerfeierlichkeitell begraben. Sie halten an den maimonidischen Dringlichkeit des Bestehens dieses idealen uild doch realen Wächters für unsere Brüder an deil östlichstetl Punkten unseres österreichischen Vaterlandes darthlin sollte. Nim zlun Thema nnferer Besprechung. Was drängte uns auf beit Gedanken der Gründung des Vereiltes „Schomer Israel" iu Lemberg? In dein großeil Kaiserstaate Oesterreich herrschte eitel Jubel ringsumher, es gab im Jahre 1867 kein jüdisches Volk, welches über sich und seine Fortexisteuz als solches würfelt, man gieng gemeillhill als Jude auf iu Dem Aufgehen der juilgeil Maisonne der Freiheit nnb der Wohlfahrt Oesterreichs. Freilich hat unser Volkselement mehr Ursache 31t jubeln über seilte ihm gelvährleisteteit Staatsrechte als jedes atldere. Denn lvie intmer die Negiemngsform gewesen sein utag, flirrten die Fesseln der Unfreiheit doch nur im Ghetto, hatte unser Volk nur das Recht, alle ntöglichen Lasteil des Staates 311 trageil, und nur so viele Rechte für sich in Anspruch Zll nehmen, als geradeztl das Wohlwolleil der kaiserlichert Beamten int Geiste des erhabensten und philosophischesten Habsburgerkaisers weil. Josefs des Zweiten es gestattete. Diese deutschen Beamten hatteil aber für unser hingebungsvolles Volk eilt volles Verständnis gleichzeitig aber eilt gelvisses Maß voll Wohlwollen, so es sich darum handelte, die jüdische Volksmassc auf ben Weg des Fortschrittes und der Wissenschaft nnb der Humanität zu leiteil. Dell dazumal meist ltoch unter österreichischer „F r e in d h e r r s ch a f t steheudeu Potell" wurde ein „Handweg!" von beu Jlldeu zugerufen. Die Polen blieben int finanziellen und lvirthschaftlicheit Contacte mit den voll ihnen so gründlich verachteten Jllden. Die Judetl kanlltcn die „meschügene Polen", die ihiteil auf der einen Seite feine Zähne lvie heute zeigeil konnten uild durften, hingegen ihre Sauuntpfötchen. Das „Lach" besaß indessen auch gute Seiten, die nämlich, den Judeil stets und überall zur Eiltnnb Abwicklung seiner Geschäfte zu benützen. Ohne die Gutsherrlichkeit blieben die Judeil die Herren der Güter, welche sie bestellten, mit den Lebemännern und Lebeweibern zu jeder Zeit intb in jeder Art zilin Gelde zu verhelfen. Der galizsche Jude der vorconstitlitionellen Aera, der galizische Ghettojude, entpfaild in keiner Weise ben Druck der absolutistischen Negierung, sah neidlos, lvie eilt Heer voil Beamten von deut Fette des Volkes sich gut mästeten, während ihm bloß die Möglichkeit der kargen Ernährung dlirch die landläufigstell Geschäfte, Wucher, Handel, wenig vom Handwerke, schließlich von Professiotlen gewahrt blieb. Der Jude des Vormärz ernährte sich redlich mtd vermehrte sich nach ben natürlichen und gesunden jüdischen Eheregeln. In-geistiger Beziehung stand er zwar niedriger als der arische Bürger, welcher die Staatsschulen besuchte, da er im ProfanenVielwissen für deuJuden kaum ivelchen materiellen Nutzen erblickte. Hingegen, blieb die Lehre des Judenthums dasjenige Wissensgebiet, in lvelchem selbst die dem Cheder entwachsenen jungen Baale bathim (Familienväter) in jeder freien Zeit forschen durften und mussten, uin nicht ein Amhaarez 31t bleiben. Der Jude erhielt sich und sein Haus rein und gesund. In jüdischeil Häusern kam die „Lustseuche" niemals zuin Ausbruche. Das jüdische Haus kannte nicht den bösen Geist, der ben heutigen Juden zugrunde richtet — Geisteskrankheiten wie Paralytischen Blödsinn, Neurasthenie, Hysterie und Selbstmord — aber auch der sträfliche kindermordende Malthusianismus, das französische Zlveikinder-Systenl oder Kinderlosigkeits-System, kam nicht vor. Der Jride des josefinischeil Regimes konnte lebeit, arbeiten, sich energisch vermehren unter verhältnismäßigem Wohlergehen, durfte lehren nnb lernen nach Herzenslust. 18 Glaubensartikeln fest. Ueberhaupt sind ihre religiösen Gebräuche ganz dem orthodoxen Judenthunl entsprechend. Ganz lvie bei ben Indern werden schon die Kiilder nach Auswahl der Eltern miteinander getraut, die Ehe selbst bleibt noch einige Jahre aufgeschoben. Die Traungsceremonien haben viel Eigenthümliches, in beu Hauptformen gleicheil sie dem Ceremoniell der europäischeil Inden. Bei der Beschneidung wird auch bei ihnen eilt Stuhl für den Propheten Elijah hingestellt. Auch die Leichenfeierlichkeiten sind ziemlich dieselben; in dent ausgeschaufelten Grabe wird die Leiche ohne Sarg, aber iu weiße leinene Gewänder gekleidet, auf die. Erde gelegt nnb mit Erde zugedeckt. _ Die Trauerzeit wird streng eingehalten. Die Beite-Jsrael bilden eigelte Gemeiltden, die früher staatliche Rechte ausübten. Das Amt des Gemeindevorstehers (Mukadam), ist erblich. Die Beschäftigung der Bene-Israel ist eine rein bürgerliche. Mail trifft sie in der A rmee als Soldateil uild Musiker, in Bureaux und auf Comptoirs; die große Mehrzahl nährt sich aber voll Gelverben, vornehmlich der Bereitung und dem Handel in Oel, bann in Landwirtschaft. Für Schulbildung zeigen die Judetl Simt. Jit der Stadt Bombay, lvo sie fast ausschließlich die eng zttsanunengebauten Geschäftsviertel bewohnen, köilneil zlvei Drittel derselben die örtliche mtd die indische Sprache lesen lmd schreiben; auf dein Lande hat sich das Verhältnis von zwanzig auf vierzig Percent gehobelt. Entsprechend dieser höhereil Bildung nnb einer sie auszeichnenden Emsigkeit nnb Geschäftsgelva 1 ldheit sind die Einkonuilensverhältlusse güllstig. Eigentliche Anne fittb eine große Seltenheit; Grundvermögen und Mobilien wertet bei minder Bemittelten tausend Mark, das Fünffache int Mittelstände, lind iu jeder Gemeinde sind einzelne Familien, deren Vermögen sich der Schätzling entzieht. Die eingeboreneil Israeliten gehöretl deshalb in Jlldien der aufstrebendsten Gruppe der Bevölkerung au. Die Zeit, die unaufhaltsam vorwärtsdrängt, hat Altösterreich 31t den Todten geworfen llild eilt neues, zerfasertes mtd zerfressenes Oesterreich mit constitutionellen Formen gebracht. (Fortsetzung folgt.) Jüdische Volksversammlung in Lemberg. (Original-Correspondcnz des „Jüdischen Volksblatt".) Zufolge der Vereinbarung des hiesigen Vereiltes „S ch 0 nt e r I s r a e l" und des „I ü d i s ch e n V 0 l k sv e re i u e s i it W i e n", hat Samstag den 6. d. M. unter Aegide der Herren Dr. Vierer, Julius Hochfeld und E. Roseilfeld eine ilnposante Volksversainlulullg, die alle Schattierungen: Nationale, Socialistetl nnb Zionisten, vereinigte, im Saale des Handwerkcrvereincs „I a d C h a r uz i nt" stattgefundeil, zu welcher von Seite des „I ü d is ch e n V 0 l k s v e r c i n e s" Herr Dr. Lifschitz und Red. Munk delegiert wurden. In dieser Versammlung wurde Stellullg genommell gegen die schädigenden ZZ 69 und 60 der Gewerbe-Ordnung uttb nach den Reden der Herren Dr. Lifschitz, Red. Munk, Dr. Malz, Koffler, Salamander, Menkes, folgende Resolution deZ Antragstellers Julius Hochfeld angenolllmeil: 1. Eilte Massen-Petitiou der Agenten, Hausierer und Gewerbetreibenden von Galizien uild der Bukowina an das Handelslnillisterium und all die Handelskammer zu senden. 2. Eine Petition mittelst des „Jüdischen Volksvereiites" an das Herrenhaus durch den Jüdischen Volksverein. 3. Viele Volksversammlungen in Galizien und der Bukowina wegen Stellullgnahmc gegetl die die Agenten und Hausierer schädigeilden ßß 59 und 60 der Gewerbe-Ordnung zu veranstalten. 4. Eilt Misstrauensvotum ben jüdischen galizischen Abgeordltetell, die nur persönliche Ambitionen, aber keine jüdischeil Interessen vor Augen haben, zll ertheilcn. Schließlich einigten sich alle vertreteneil Parteien, die itbifd)nationalen, Zionisten lind Socialisten, zufolge der trefflicheil Rede des Dr. Lifschitz dahill, gemeinsam gegen die droheilde Gefahr zu arbeiten und so den Beweis zu erbringen, dass die Juden wenigstens in der Gefahr solidarisch Vorgehen. Mit einem Dankesvotum an beit „I üdis ch e n V 0 l k s v e r e i it" und den „S ch 0 m e r Israel" wurde die interessante und für die Juden bedeutungsvolle Versanunlung geschlossen. * An den Jüdischen Volksverein ist folgendes Schreiben gelangt: Lemberg, 9. Juli. Lobt. Vorstand des Jüdischen Volksvereines in Wien. Die Wahrzeichen mchretl sich, dass nach der langen finftcren Nacht nicht bloß des Goluth, fonbern auch der unglückseligen Assimilation ein Heller Tag für Israel anbricht. Als ein solch untrügliches Vor- und Wahrzeichen erkennen wir und mit uns jeder Denkfähige die Solidaritätsbcstrebungen, welche im weltumspannenden Zionismus und der liationaljüdischen Idee ihren Ausdruck und in ihrem Jüdischen Volksvereine Form und Inhalt bekontmen. Die edle Bereitwilligkeit, mit der Ihr Streben gepaart ist, deil bedrängten Stammesnnb Religionsgenossen beizuspriugen, haben null auch wir im Lemberger „Schomer Israel" erkannt. Unser reconstituierter Verein, welcher 33 Jahre dieser grulldlegendeil llationaljüdischen Idee vorgearbeitet hat, steht nunmehr am Beginne seiner antiassimilatorischcn itnb anticorruptionellen Thätigkeit. Wir sittd dent geehrteil Brudervereilte dattkbar für die prompte Aborditung Ihrer hochverehrten Comiteemitglieder, der Herren Doctoreu Lifczis und Munk. Ersterer beglückte die Versammlung mit feinem lichtvollen Referate über die atlf der Tagesordnung der Vereinsversammlung stehendeil 5k) und 60, letzterer gieng ilns bei der Reconstruction des Vereines mit Rath uild That an die Hand. Wir silld Euch, Brüder aus der Kaiserstadt Wien, besonders namens der hunderte jener ärntsten Classe der Lentberger Gemeinde dankbar, welche, voll ihren jüdischen Vertretertl int Stich gelassen, durch die tröstende Dazwischenkunft Ihrer Delegierte Muth uild Hoffltung schöpfen, dass Israel nicht verwaist ist tu Zeiten von Gefahr und Drang. Schließlich danken wir nantells des Vereines „Schomer Israel" dent geehrten Töchterverein des Jüd.Central-Volksvereines, welche uirs mit Ihrem Gratulationstelegramme beehrteil mtd ermunterten. Gott erhalte die ehrlichen Verfechter unseres Volkes. Mit Brndergrnß zeichltet Dr. R. Vierer. I. Hochfeld. Cchapira. Chronik des Judenthums. Inland. Brünn. (A u s de m L a^il d t a g e.) Im mährischeil Landtage lvird in dieser Lession der Gesetzentwurf lvegeit Errichtung von Heilstätten für die all Lungentuberculose leidenden Personell berathell. Das Gutachten der Aerzte, welches eingeholt wurde, spricht sich dahin au>o, dass diese verheermde Krankheit in den Ansaugsstadien bei eiltsprechender Behandlung heilbar sei. Dieser edle Act der Humanität, welcher dent Tode eine seiner mächtigsten Waffeil aus den Händen reißell lvürde, käme jedoch unseren gesetzestreuen Glaubensgenosselt nicht zrigllte. Wir wissen ja, dass nlail der Judeil lvegeit iu den Heilstätten keine doppelte Küche einführen wird; unter diesen Umständen wäre