Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1901)
- Issue
- 22 (31.5.1901)
- Date
- 1901-05-31
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 31. Mai 1901 Nr. 22 Statistik ist, nach Herrn Balduin Groller,**) hierbei nicht zurathe zu ziehen, weil wir bedauerlicherweise augenblicklich keine Möglichkeit besitzen, den Durchschnittswert der von Juden producierten körperlichen Leistungen festzustellen, sodann, weil solche Durchschnittstabellen wenig beweisen: „Es ist nur gerecht, einen Menschen nach seiner Höchstleistung zu beurtheilen, sie sei welcher Art sie sei, und dasselbe gilt dann, von Stämmen und Rassen." Dieser Satz, so bestechend er auf den ersten Blick erscheint, enthält eine seltsame Verbindung und Mischung von Wahrem und Falschem, das wir voneinander scheiden müssen,damit Grollers Behauptung, mit den nöthigen Einschränkungen versehen, auf ihr richtiges Maß zurückgeführt werde. Um seine Behauptung zu stützen, führt er erwa ein Dutzend Namen jüdischer Männer an, die auf den verschiedensten Gebieten des Svorts (im Radeln, Schwimmen, Laufen, Fechten, Fußball- und Tennispiel, Athletik) Proben außergewöhnlich großer Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit gegeben haben. Aber was beweisendieseübrigens recht interessanten Mittheilungen, selbst wenn noch einige Namen hinzugefügt wären, für die Volkskraft und körperliche Tüchtigkeit der gesummten jüdischen Nation? Was würde Herr Groller dazu sagen, wenn «mti, ausgehend von dem immensen Reichthum einer Handvoll jüdischer Thalermillionäre und Großsinanciers, einen Schluss auf die ökonomische Lage aller Juden ziehen und die zum Theile bitterlich Darbenden unseres Stammes nach dem Maßstabe des Reichsten beurtheilen wollte? Denn diese Eapitalisten stellen doch eine Höchstleistung dar, sie haben den Gipfel kaufmännischer Gewandtheit und fein spürender Speculations-Voraussicht erklommen! An dieser Stelle wendet sich, freilich ohne es zu merken Groller contra Groller, bei Erörterung des jüdischen Pauperismus bringt er nämlich das Beispiel der jüdischen Banquiers und erklärt, „dass es ein altes Unrecht ist, ein ganzes Volk zu beurtheilen nach gewissen Ausnahmeerscheinungen". Ja, warum in aller Welt sind denn die jüdischen Börsianer Ausnahmeerscheinungen und nicht ebenso die Judas Stamm entsprossenen Wetlkampfsieger? Die alten Griechen pflegten den Jüngling, der den Gegner kunstgerecht niedergerungen oder den Diskos am weitesten geschleudert oder die Säule als erster mit dem Viergespann glücklich umfahren hatte, zu bekränzen und auf jede Weise zu ehren. Doch nicht etwa, weil es ebenso viele Sieger als Besiegte gab, weil Siegen das Gewöhnliche war! Nein, in der Vorzeit wie in unseren Tagen schätzte und schätzt man nur das, was über das Alltagsniveau, über das Normal- und Durchschniltsmaß hinausragt, gerade das Ungewohnte und Ungewöhnliche löst eine tiefer greifende Empfindung aus. Je seltener das Gebotene, desto höher war Ruhm und Preis! Das galt für die gymnastischen Uebungen der Hellenen, das behält gleiches Recht für moderne turnerische oder sportliche Veranstaltungen, es bleibt auch für die anderen Erscheinungen des praktischen Lebens in Kraft. Seltenheit steigert den Wert — das ist das Geheimnis der Kostbarkeit der Diamanten. Es ist falsch, nach Analogie einiger weniger, hervorragend begabter Individuen eine Verallgemeinerung für das ganze Volk zu wagen, dieses ebenfalls als hervorragend begabt zu bezeichnen; sonst müsste mit Rücksicht auf die israelitischen Banquiers unser Stamm als reich, mit Rücksicht auf einzelne jüdische Wucherer als wucherisch angesehen werden. Geschieht auch nach antisemitischer Logik — aber diese wollen wir uns doch wohl nicht zu eigen machen. Weder Millardäre, noch Wucherer, noch Athleten vermögen uns ein typisches Bild von dem socialen, ethischen und physischen Zustande der Judenheit zu geben, sie bilden nur zu oft den crassen Gegensatz zu den hungernden, ausgesogenen, schwachleibigen Massen. Höchstleistungen einer Volksgesammtheit auf allen Gebieten menschlicher Arbeit kommen naturgemäß für statistische Berechnungen und vornehmlich für die vergleichende Kulturgeschichte in Betracht; auf Grund solcher Höchstleistungen pflegt man Juden, Griechen und Römer als die drei classischen Völker des Alterlhums anzusehen, welche den späteren Jahrhunderten das Fundament einer über das Nationale hinausgehenden Weltcultur geliefert haben. Aber alle jene Persönlichkeiten, welche dieses Höchste in grandioser, kaum fassbarer Genialität schufen, sie ragten thurmhoch über ihre Zeigenossen hinweg — Wie wir schon zuvor bemerkten, ist eine umfassende Statistik über die physischen Leistungen unserer Volksgenossen noch nicht gegeben, sie wäre auch schon deshalb sehr schwer anzufertigen, weil bie Juden vornehmlich in n i ch t j ü d i s ch e n Sportclubs und Turnvereinen für ihre körperliche Ausbildung sorgen, während die bisher vorhandenen nationaljüdischen Turnvereine naturgemäß eine noch sehr wenig zahlreiche Mannschaft ausweisen. Auf die Statistik müssen wir demnach, als für unsere Zwecke nicht verwendbar, verzichten. Versuchen wir, unserem Problem auf anderem Wege beizukominen! ' Es ist nicht immer nöthig, die Frage, ob ein Volk sich im Zustande der Degeneration befindet, klipp und klar mit „Ja" oder „Nein" zu beantworten. Es bleibt noch eine dritte Möglichkeit: Nicht das gesammte Volk, sondern nur ein Th eil ist der Entartung anheimgesallen, einzelne Berufe, gewisse Stände, b e st i m m t e G r u p p e n. In solchem Falle wird man nicht vorschnell ein zwar bequemes, nichtsdestoweniger aber falsches Urtheil vom Stapel lassen dürfen. Die von mir eben genannte Möglichkeit, die innerhalb einer und derselben Nation eine Sonderung annimmt, ist meines Erachtens für den jüdischen Volksstamm zutreffend. Alle einzelnen Individuen, die in ihrer Gesammtheit die Judenheit darstellen, lassen sich nicht als eine homogene Masse ansehen oder, wie der Volksmund spricht, über einen Leisten schlagen. Sie sind von einander verschieden, häufig sogar sehr verschieden. Nicht handelt es sich um die Differenzierung, die sich bei allen Völkern, zu allen Zeiten, an allen Orten vorsindet — ich möchte sie als höchstpersönliche Eigenart innerhalb der Volksindividualität bezeichnen — sondern um die auffälligen Unterschiede und Abweichungen, die größere Gruppen betreffen und sich durch deutlich nachweisbare Ursachen völlig erklären lassen. Zu diesem Zwecke sondern wir die Juden in solche, die das Ghetto bewohnen, und solche, die aus diesem jüdischen Nationalgefängnisse bereits entlassen sind. In Osten Europas verkümmert noch heute die Mehrzahl unserer Stammesgenossen hinter den Kerkermauern des Gheltos an Leib und Seele. Kein Raffinement könnte wirksamer die Entartung und Vernichtung des Körpers verursachen pnd erreichen, wie dre alles zerfetzende, Gesundheit und Kraft und Lebensmuth untergrabende Ghettoluft. In enge Judengassen pfercht der Russe etwa fünf Millionen Juden ein. Es gebricht ihnen an Lust und Licht; schmutzige Straßen und dumpfe Höhlen sind die Stätten, in denen sie sich bewegen, wo sie hausen. Fürwahr, eine treffliche Gelegenheit zu Ausbildung des Körpers! Kräftige, würzige Waldluft, erinüdende und sehnenstärkende Ausflüge ins Freie, wo sich das Gemüth erhebt, der Blick, sonst durch die Stadthäuser begrenzt und beengt, eine weite Fläche überschauen kann, das Herz frisch und fröhlich schlägt, ein lustiges Lied den sangesfrohen Lippen entströmt — dies alles ist den Aermsten eine unbekannte Welt, ein schöner Traum. Nein, nicht einmal ein Traum! Wir Glücklicheren, dre wir an Partien in Wälder, auf Bergeshöhen und an Seeuser gewöhnt sind, bedauern die unglück- *') Vgl. Nr. 19 vom 19. April lüül der „Welt": „Die körperliche Minderwertigkeit der Juden" von Balduin Groller, dessen Aussatz unsere Ausführungen veranlasste. Gegen Grollers Auffassung wendet sich auch Dr. Jeremias in Nr. 17 der „Welt"; wir bemerken, dass unsere Arbeit schon geschrieben war, bevor die des Herrn Dr. Jeremias veröffentlicht wurde. lichen Brüder, weil ihnen diese nothwendige Erholung, dieser Genuss fehlt, den wir ihnen so gern gönnen und verschaffen möchten. Fühlen sie selbst aber, dass ihnen Lust und Licht, Liebe zur Natur und Freude an ihr fehlt? Sie wissen nichts von Natur. Wie soll auch Natursinn dem kommen, dessen Augen vom Studium pilpulistischer Untersuchungen und talmudischer Casuistik geröthet sind, der sich mit transcendentalen philosophischen Speculationen abquält und ein menschenwürdiges Dasein im Himmel sucht, da es ihm versagt ist, ein solches auf Erden zu finden. Man wird mir einwenden, diese Ausführungen können sich nur auf die Erwachsenen, nicht aber in gleicher Weise auf die Jugend beziehen. Nun gut, auch ich frage, wie steht es mit den Kindern der Ghettojuden? Die moderne Jüdin aus einer der Metropolen oder großen Städte Deutschlands, Oesterreichs oder Frankreichs denkt vielleicht an ihre Kleinen, die ihr kindliches Gemüth in kindlicher Weise ergötzen, indem die Mädchen mit Puppen, die Jungen mit Bleisoldaten oder Bauklötzchen spielen. I n O st e u r o p a h a b e n jüdische K i n d e r k e i n e Jugend, keine freundliche Erinnerung, an die sie später mit wehmüthiger Liebe zurückzudenken vermöchten. Fast den ganzen Tag werden die armen Kinder — von frühester Jugend an — mit talmudischer Weisheit geplagt und gepeinigt; von dem Knaben, der noch nicht das zehnte Lebensjahr erreicht hat, verlangt man z. B. Kenntnis der Ehescheidungsgründe nach den Vorschriften des jüdischen Rechtes! Wir empfinden tiefes Mitleid mit den Lernenden, die ihr Hirn mit unverstandenem Zeug vollpropfen müssen (denn der Lehrer hat leiderein weitgehendes Züchtigungsrecht) und Dinge hören, die dem ahnungslosen Gemüthe wie dem Gristedes Knaben gleich schädlich werden. Ist es ein Wunder, wenn unter solche» j a m m e r v o l l e n Z u st ä n d e n ein I a m m e r g e s ch l e ch t m i t zerrüttete n Nerve n und s y st e m a l i s ch g e s ch w ä ch t e in K ö r p e r heranwächst, ja g e r a d e z u g e z ü ch t e t wird? In der G h e t t o l u f t können n u r T r e i b h a u s p f l a n z e n gedeihen. Es ist ein grässlicher Gedanke, dass die traurige Constitution mit den bei den Juden ungewöhnlich verbreiteten erblichen Krankheiten, worüber gründliche Untersuchungen uns Aufschluss gegeben haben, auf das folgende Geschlecht übertragen werden sollen. , , ... Diese Krankheitserscheinungen sind meist eine Folge bitterster socialer Noth, man glaubt daher, es handle sich hierbei weniger um ein specifisch national-jüdisches, als allenthalben vorkommendes sociales Uebel. Das ist zum Theile richtig, aber auch nur zum Theile. Gewiss, bei allen Völkern wird die Armuth mit ihren bekannten, die Gesundheit gefährdenden Folgen beobachtet, indessen hat das Elend der russischen und überhaupt der östlichen Juden neben der socialen auch eine nationale Wurzel, die man beim Graben nach Ursachen nicht außeracht lassen sollte. Durch Verfügungen seitens einer Behörde, die so wetterwendisch ist wie ein Apriltag, wird der jüdischen Bevölkerung die Bethätigung in diesem oder jenem Erwerbszweige einfach verbot e n oder durch Chieanierung untergeordneter Beamten that sächlich unmöglich gemacht. Da die Juden doch nun einmal leben müssen, wenden sich die von ihrem früheren Geschäfte zwangsweise Losgerissenen einem arideren Erwerbsgebiete zu, das ihnen Nahrung geben soll, obwohl sie von ihrem neuen Fache gar nichts oder nicht gerade sehr viek verstehen. Naturgemäß muss eine Ueberfüllung gewisser Berufe, gesteigerter Concurrenzkampf und Verbilligung der betreffenden Erzeugnisse mit Nothivendigkert stattfinden. Die Lage wird schlechter, und wir haben wieder die alte, traurige Erscheinung des Pauperismus vor uns — den Nährboden physi s ch e r Degeneration. Dieser Pauperismus rührt zweifellos von einem die Erwerbsmöglichkett beschränkenden S t a at s g e setz e her. Jedenfalls, mag die sociale Misere socialer oder natiönpker Natur, oder — was unserer Ansicht entspricht — aus b'ekbkn Factoren gemeinsam zusammengesetzt sein, die drückende Armut der östlichen Juden müssen besteht ohne Zweifel. (Schluss folgt.) Demus- und Dtrfaminluugsderiihte. Wien. (Jüdisch-akademische Verbindung „Unitas".) Samstag den 1. Juni findet auf der Bude der Verbindung „Unitas", VIII., Josefstädterstroße 14, ein Vortrag des Herrn Dr. Sigmund Kornfeld über „Die Stellung der jüdischen Studenten zu den Bewegungen im Judenthuiu" statt. Gäste sind willkommen. Mittheilungen ans dem Putilirnm. Unentbehrlich in der Sommerfrische Jg. Baumgartners k. k. priv. Universal Blaickfields Kaltwasserseise. 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Aus dem Inhalt heben wir hervor: Marodeure. — Der russische Imperialismus und Deutschlands China-Abenteuer. 2. Die Mächte in China. Von M. Waller. — Die Krise im englischen Unterrichtswesen. Von Jakob Bröckle — Macchiavelli der Jüngere. Von K. KautSky. — Auch ein moderner Dienstbotenroman. Von Siegfried Weinberg. — Notizen: Der „Vorwärts" und Millerand. Die Volkszählung in Oestelreich^vpm 31. December 1900. Das rheinischwestfälische Kohlensynotcat. — Feuilleton: In der Schlucht. Bon Anton Tschechow. Aus dem Russischen übersetzt von Eugenie Kliorin. (Schluss.) Vücher-Einlsus. Dr. Adolf B r ü l l s Populär-wissenschaftliche Monatöblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen. Organ des Mendelsson-Vereines in Frankfurt M. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postanstalten des In-und Auslandes. Frankfurt a. M. den l.Jum 1901. 21. Jahrgang. Nummer 6. Inhalt: Die confesstonelle Färbung der Justiz. — Glauben und Wissen. — Professor Sayce über die Lage des Sinai. — Das jüdische Museum in Wien. — Monatsschau. — Referate und Mittheilungen. — Verantwortlicher Redacteur und /Herausgeber Dr. Adolf Brüll; in Commission für den Buchhandel bei Franz Benjamin A u f s a r t h. Druck und Jnseratannahme H. L. Brönners Druckerei (F. W. Breidenstein) sämmllich m Frankfurt a. M. Lunivers isra£lite. Journal des Principes Conservateurs du Judaisme. Fonde par S. Bloch. Paraissant tout les Vendredis. DjTOttnfcl HM btOttT '22 SdSv (Exode, X, 23.) Mai 1901. Nr. 36. Sommaire : Calendrier de la Semaine. La Portes hygiänique des prescriptions alimentaires. — Propos sabbatiques. — Le Salons de 1901. — Lettre de Tunis. — En Algerie. — Bibliographie. — Dons en faveur des Oevres de la Communauttf de Paris. — Nouvelles diverses. — Redaction: Rue Montyon 13. (Adresser les Communications ä M. le Rödacteur en ehest) Briefkasten. Wir ersuchen alle auswärtigen Leser unseres Blattes, uns Nachrichten auS dem Gemeinde- und BereinSlebe« der dortigen Judenschaft zu geben. Besonders erwünscht ist die Einsendung antisemitischer Lokalblätter, welche Angriffe gegen die Juden enthalten. I. Q. in Pl. Nicht verwendbar. W. F. in Lemberg. Nicht verwendbar. H—M—M—— Micher Vollrsmrm in Men. Der „Jüdische Volksverein" hat den Zweck, überall dort, wo die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Juden geschädigt werden, helfend und schützend einzugreifen, den Geist der Zusammengehörigkeit unter den Juden zu fördern und zu heben und alle Theile zu einem festen Ganzen zu vereinigen. Wer nur einen Funken Gefühl für die politische Drangsalierung wirtschaftlichen Boycotts und gesellschaftlicher Missachtung, unter denen wir Juden zu leiden haben, hat, muss einsehen, dass unser Verein nur dann Ersprießliches zu leisten vermag, wenn in unseren Reihen das gesammte jüdische Volk steht. Es ist daher nothwendig, dass ein jeder Jude dem jüdischen Volksvereine als Mitglied beitrete. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird dem eigenen Ermessen jedes Einzelnen anheimgestellt. Anmeldungen werden im Vereinslocal II., Leopoldsgasse 49 entgegengenommen. "res Hotel und »v '-v *v “ sr Restaurant Guth Wien,!!., Stefaniestrasse Nr. 6 u. 8 für Diners, Hochzeiten u. festliche Veranstaltungen. Bestrenommierte Küche, grosse Speise-Säle und elegante Passagierzimmer. Elektrisch beleuchtet. Grosse Auswahl bester Gattungen Oesterreich., Ungar, und Ausländer Weine, Schwechater und Pilsner Biere. Trotz höchster Eleganz decente Proise. Reservierte Locale für Vereine u. geschlossene Gesellschaften. RXXXXXXXXXXXXXXXXXXfc R * Jüdische * X R R R R R R »» ii l I II II., Leopoldsgasse 49. Lesestunden an Wochentagen von 12 bis 3 Uhr nachmittags und von 6 bis 9 Uhr abends. An Samstagen und jüdischen Feiertagen von 10 bis 1 Uhr mittags und von 3 bis 9 Uhr abends. An Sonntagen von 9 bis 2 Uhr nachmittags. tXttKXttXXttXXXXXXXXXX X X X X X X X X X X X J jj X X 5 5 59644204