Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1901)
- Issue
- 12 (22.3.1901)
- Date
- 1901-03-22
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 22. März 190t Nr. 12 Des letzten Wahlkampfes wurde viel gedacht. Bezeichnend in diesem Wahlkampfe warm die Candidatenreden. Da hörte man die Candidaten wie die Schulkinder lispeln: „Ja, die Wahlreform ist nicht nach unserem Geschmacke, aber der Herr Präsident war dafür, das hat uns bewogen, für die Wahlreform zu stimmen!" Und heute nach den Wahlen natürlich sind alle auf einmal leidenschaftliche Anwälte der Wahlreform. Doctor Spitzer, welcher stets die obige Redewendung gebrauchte, stellte den Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung über die Anträge E l t b o g e n und G e w i t s ch. Hohnlächelnd ruft Herr von T a u s s i g den Herren G e w i t s ch und E l t b o g e n entgegen: „Von den facultativen ö fl.-Männern hat sich bisher nur einer gemeldet. Welches Interesse zeigen die 5 fl.-Männer?" Hätte Herr v. Taussig die oppositionellen Wahlreden verfolgt, so würde er heute anders sprechen. Die Oppositionellen haben anlässlich der Campagne mit Recht betont, dass, dank der Herrschaft einer Clique, welche seit Jahrzehnten die Cultusverwaltung in Händen hat und die Volksschichten nicht zu Worte kommen ließ, eine solche Gleichgiltigkeit in den jüdischen Volkskreisen platzgreift, dass man mit der Missgeburt der facultativen 5 fl.-Steuer nichts ausrichten wird. Wir danken dem Herrn von Taussig dafür, dass er bezeugt hat, dass unsere Voraussagungen eingetreten sind. Die zwei wackeren Männer, welche wir entsendet, haben gerade, mannhaft, muthig und entschlossen ihre Meinung zum Ausdrucke gebracht. Solche Worte haben die Großen im Cultusralhe noch nie gehört. Wenn auch klein an Zahl, sollen sie sich nicht entmuthigen lassen, sie werden sich schon vermehren. Herr v. Taussig ist unser Wahlagitator. Und wir können heute nur wieder mit dem Worte schließen, das einst ein Führer der letzten Wahlcampagne im „Hotel Savoy" in einer Wählerversammlung ausrief: „Die Wiener Cultusgemeinde den Juden" — die Verwaltungsreform-Debatte hat dieses bereits „geflügelte" Wort noch mehr bekräftigt. In eigener Sache! An dieAdresse desHerrn Oberfinanzrath Dr. Rappaport! Getreu seiner Bestimmung, die Interessen des jüdischen Volkes überall wahrzunehmen und unbeirrt von Clique und Claque, unabhängig nach oben und nach unten für die Entrechteten unseres Volkes einzutreten, hat das „Jüdische Volksblatt" die Wahlreform, mit der Sie als Führer der Majorität die Wiener Cultusgemeinde bedacht haben, bekämpft. Es geschah dies in würdiger, sachlicher und nur so weit persönlicher Weise, als wir jene Männer namentlich anführten, welche bei der Schaffung dieser famosen Wahlreform, die wir eine Vergewaltigung des Volkswillens nannten und nennen, Pathe standen. Als Sie den Chefredacteur des „Jüdischen Volksblattes" persönlich und die Redaction brieflich ersuchten. Sie in Ihrer angeblich angetasteten persönlichen Ehre zu rehabilitieren, da hat die Redaction Ihrer Zuschrift nicht nur vollinhaltlich Raum gegeben, sondern auch aus eigenem Antriebe erklärt, dass sie der Ansicht sei, der persönlichen Ehre des Herrn Oberfinanzraths nicht im mindesten nahegetreten zu sein, wenn sie auch aus seiner Haltung in der Wahlreformfrage dem Schluss gezogen habe, dass er ein erzreaclionäres Element und eben darum in der heftigsten, dabei aber stets sachlichen Weise zu bekämpfen sei. Sie haben nun in der letzten öffentlichen Plenarsitzung des Wiener Cultusvorstandes als Referent über die Reforni der inneren Administration erklärt, sie seien anlässlich der im vorigen Jahre durchgeführten Statutenänderung in einem Wiener jüdischen Blatte Gegenstand heftiger Angriffe und Anfeindungen gewesen. Das ist allerdings richtig. Aber Sie sagen ferner: „Man ist sogar so weil gegangen, die gegen Ihre Person gerichteten Angriffe durch Zusendung jener Zeitungs-Exemplare zur Kenntnis Ihres Amtsvorstandes zu bringen, was zu einer Rücksprache zwischen diesem und Ihnen geführt und Sie bald vor die Wahl gestellt hätte, entweder auf Ihre amtliche Stellung oder auf Ihre Wirksamkeit im Vorstands- Collegium zu verzichten." Diese Redewendung ist von so orakelhafter Zweideutigkeit, dass ein Befangener sehr leicht der Meinung sein könnte, als ob die Redaction oder Administration unseres Blattes oder ein uns Nahestehender, das die Angriffe enthaltende Blatt an den Amtsvorstand übersendet hätte. Um jeden Zweifel mit einem Schlage zu beseitigen, bezeichnet die Redaction des „Jüdischen Volksblatt" denjenigen, der diesen Denuncianten-Act begangen hat, als einen ehrlosen Gesellen und seine Handlungsweise als eme niedrige. Wir erwarten von Ihnen, Herr Oberfinanzrath, eine klare, unzweideutige Erklärung, dass Sie mit dem „Man ist sogar so weit gegangen" nicht auf uns deuten wollten. Im anderen Falle weist die Redaction des „Jüdischen Volksblaltes" die in Ihren Worten und zwischen denselben liegende Zumuthung einer niedrigen Handlungsart mit Entrüstung zurück und nennt sie so lange eine unqualificierbare, zum Zwecke böswilliger Agitation vorgebrachte Verdächtigung, so lange Sie nicht den Beweis erbringen, dass die Redaction oder eine ihr nahestehende Person mit ihrem Wissen und Willen die Zusendung der Zeitungs- Exemplare an Ihre Vorgesetzte Behörde veranlasst hat. Für die Redaction des „JüdischenVolksb l at t es": Chefredacteur Alois Munk. In der letzten Sitzung des „hohen Hauses" vor den Osterferien hat der Abgeordnete Holkopf — pardon! Holstein, bei Erörterung einer wirtschaftlichen Angelegenheit den Zwischenruf gethan: „Das jüdische Capital!" Wir wollen absichtlich nicht erörtern, welchen Bezug dieser Zwischenruf hatte. Herr Holstein, ebenso wie alle anderen Antisemiten, kennt nur eine Beziehung: die schädliche, alles ausbeutende des „jüdischen Capitals." Den Begriff an sich wollen wir einer näheren Prüfung unterziehen. Was meinte Herr Holstein mit dem Zurufe? Gibt es ein jüdisches Capital? So wie es Juden und Christen gibt? Mit besonderen Eigenschaften, mit besonderen Merkmalen und mit besonderen Wirkungen auf die Volkswirtschaft? Ob wohl Herr Holstein den Begriff näher erläutern kann? Er hat ja mit jüdischen Genossen die E l e m e n t a r -V e r s i ch e r u n g s - G e s e l l s ch a f t gegründet, die natürlich auch jüdische Fabriken und Etablissements gerne versichert, er hat auch zum Zwecke dieser Gründung -inen Verband der Textilbranche gegründet, dem viele jüdische Fnbriksbesitzer angehören; er sollte somit die Provenienz des jüdischen Capitals insbesondere kennen. Dennoch würde es ihm schwer fallen, seinen Zwischenruf näher zu erklären. Das jüdische Capital. Wo steckt es? Herr Holstein spricht davon, wie er am Stammtisch mit seinen Saufgenossen von der „jüdischen Nase" sprechen mag, als von elwas besonders Kenntlichem, Stigmatisiertem. Wer aber kennt das jüdische Capital? In Wien z. B. würde man auf dem angeblich ganz „verjudeten" Franz Josephs-Quai vergeblich nach dem „jüdischen Capital" Ausschau halten. Dort prangen an den protzigen Kaufhäusern die Namen:Schroll,Leitenbe r ge r, Gin zkey, Liebig, Geipel, Mattausch rc., durchgehends gut christliche Millionäre, denen man vergeblich die jüdischen Capitalszwerge aus der Gonzagagasse und ihrer Umgebung entgegenstellen wollte! Herr Holstein, der aus einem Ländchen kommt, das, räumlich und geistig umschränkt, fast ausschließlich gut christliches Capital umschließt, sollte doch aus seiner nächsten Umgebung wissen, dass am Capital nichts Confessionelles haftet. Im Egerlande gibt es so manche altehrwürdige Fabrikantenfamilie, deren Zweige üppig „fortwuchern" und die Arbeiter des Egerlandes, sowie der Staat Oesterreich verspüren nichts davon, dass es gute Christen sind, welche das Capital angehäuft haben. Man lässt es sich ja in heutiger Zeit gerne gefallen, wenn gedankenarme Antisemiten die jüdischen C a p i t al i st e n beschimpfen. Auch der vom Gegentheile überzeugt ist, kann zugeben, dass die jüdischen Capitalisten sich von den christlichen wesentlich unterscheiden. Mit der Nase sowohl, wie mit dem Unternehmungsgeiste, mit dem Einflüsse auf das wirtschaftliche Leben unseres Staates, unseretwegen auch des ganzen Erdballes. Sagen wir, Herr Holstein hält die jüdischen Capitalisten für gefährlicher, schädlicher, als die christlichen und heidnischen. Wenn er den Zwischenruf gethan hätte: „Die jüdischen Capitalisten", das wäre begreiflich. Herr Holstein kommt, wie gesagt, aus dem Egerlande, und kein Mensch kann von ihm verlangen, dass er auf der Uebersiedlungsreise von Asch nach Wien seinen socialen Horizont plötzlich und großmächtig erweitern solle. Er mag immerhin die jüdischen Capitatisten hassen und mit ihnen Versicherungs-Banken gründen, das ist antisemitische Logik, die sich seit dem Linzer Parteitage, auf dem Dr. Friedjung mit Herrn Schönerer gemeinsam die Interessen des deutschen Volkes vertrat, noch immer bewährt hat. Aber lächerlich soll sich der Herr Holstein nicht machen, indem er feigerweise den Antisemitismus „unpersönlich" betreibt uud vom „jüdischen Capital" spricht. Herr Holstein meint offenbar die Juden. Weil er aber mit Juden in einem Aufsichtsrathe sitzt, Juden zu Geschäftsfreunden zählt und sich deshalb mit Juden nicht gerne verfeinden möchte, greift er ihr Geld an. das sie gar nicht einmal haben. Denn es gibt'kein jüdischesCapital! Es gibt jüdische Capitalisten, ja, ein jüdisches Capital aber, das gibt es ebensowenig, als es einen jüdischen Himmel oder eine jüdische Hölle gibt. Das hat schon Kaiser Vespasian klugerweise eingesehen, dass dem Gelde keinerlei Confession anhaftet, und wenn sich Herr Holstein als Reichsraths - Abgeordneter die Mühe nehmen würde, das Marx'sche Einmaleins vom „Capital" nachzulesen, würde selbst seine Egerländer Logik, der wir ja ganz besondere Schlüsse zugestehen, zu dem Resultate kommen, dass die Segnungen und Flüche des Capitals in keinerlei confessionelle Formel zu zwängen sind. Aber so machen es unsere Antisemiten. Sie wissen sehr wohl, dass sie nur den Sack schlagen dürfen; der Esel, den sie treffen wollen, ist nicht beschnitten. Darum schlagen sie nur den jüdischen Geldsack; der arische Esel schreit nicht darüber. Herr Holstein weiß gar wohl, dass der ganze jüdische Reichthum, inclusive Rothschild und Königswarter, vom Niesenvermögen des Adels, der Clerisei, der christlichen Industrie und haute finance erdrückt und förmlich negiert wird. So reich wie Königswarter ist der simple Brauer Dreher auch, und die Güter eines Schwarzenberg kann ein Rothschild auch mit all seinem Gelde nicht bezahlen. Aber ein Herr Holstein darf eben vom Capital im allgemeinen nicht sprechen; dafür haben ihn ja die Bonzen der Egerer Kammer zum Gärtner gemacht. Da ist er denn nach bewährtem Necepte lieber schlecht als dumm, und fälscht die Geschichte des Capitals, indem er von einem besonderen „jüdischen" spricht. Wie dumm das nebenbei ist, das wird Herr Holstein wohl bereits gekostet haben; denn merkwürdigerweise fühlt sich von seinen Worten das ganze Capital getroffen, das , jüdische und das christliche". Von allen Seiten ruft man ihm die albernen Worte ins Gedächtnis zurück. Wir denken, man sollte dem Herrn diese Worte nicht so übel nehmen.Herr Holstein gehört zu jenen zahlreichen Abgeordneten, die ihre Gedankenfülle zur Wertschätzung ihres illustren Geistes, in hartnäckiges Schweigen umprägen. Ein Zwischenruf, die und da ins Haus geschleudert, muss die unterdrückten Reden den Wählern plausibel machen. Wir sind fest überzeugt, der Herr Holstein hat bei seinem Zwischenrufe gar nichts gedacht; — man sollte ihn nicht ärger strafen, als beispielsweise den Herrn Glöckner, der ja auch nur Zwischenrufe ausstößt! Die Kreuz-Äsiaire der Budasiesier Universität. Nach vielen Kämpfen und Wirren ist es endlich auch den Ländern Mitteleuropas gelungen, die beiden Gebiete des öffentlichen Lebens, Religion und Schule, voneinander zu scheiden. Wenn auch in den Volks- und Mittelschulen die Religion noch als Unterrichtsgegenstand geblieben ist, so ist doch die höchste Lehranstalt des Staates, die Universität, gänzlich von ihr unabhängig ausgestattet. In langen, düsteren Capiteln hat die Geschichte die Leiden und Drangsalierungen verzeichnet, welche die Wissenschaft anszustehen batte, als sie noch unter der Botmäßigkeit der herrschenden Religion stand. Die glänzendsten Thaten der Wissenschaft knüpften sich oft an die Namen von Männern, welche den Scheiterhaufen besteigen mussten. Erst unserer Zeit blieb es Vorbehalten, eine Art Compromiss zwischen beiden Gewalten zustande zu bringen. Aber Compromisse sind oft brüchig, namentlich, wenn der Waffenstillstand einer der Parteien nur widerwillig abgcrungen wurde. In unserer Zeit, da dcr Cleriealismus auf allen Gebieten an Einfluss gewinnt, darf uns das Bestreben nicht wundernehmen, auch die Universitäten unter seine Herrschaft zu bringen. Im liberalen Ungarn haben sich Studenten, die „Träger der Zukunft", dazu hergegebeu, mit Gewalt in die Lehrsale der Budapester Universität zu dringen und ein großes Kreuz an die Wand zu heften, zum Zeichen, dass es nur „christliche Universitäten" geben darf. Uns Juden würde der ganze Lärm, der über diese Affaire aus Ungarn dringt, kalt lassen, wenn wir nicht aus Erfahrung wüssten, dass solche Affairen die Vorboten für ein bevorstehendes öffentliches Kesseltreiben gegen die Juden sind. Wir Juden wären die letzten, welche kein Verständnis für die Verletzung religiöser Gefühle anderer hätten, wir haben selbst zu viel erlitten, als dass rvir ohne Theilnahme an derartigen Dingen Vorbeigehen könnten. Aber wir können beim besten Willen nicht einseheir, iniviesern die relig'ösen Gefühle der Katholiken verletzt sind, wenn die Lehrsüle der Budapester Universität eines Kreuzes entbehren, dagegen können wir uns die Gefühle von Bekennern anderer Confeffionen ganz gut vorstellen, wenn sie in den Hallen, die für die Erziehung aller Söhne des Landes bestimmt sind, das Zeichen einer bestimmten Confession angeheftet finden. Gerade in Ungarn wäre ein derartiger, unter dem Zeichen des Kreuzes stehender Antisemitismus sehr bedenklich. Da dort der Kampf der Nationen noch keinen Factor des öffentlichen Lebens bildet und die Juden immer mehr der Magyarisierung verfallen, so hätte ein Antisemitismus vom Standpunkte der Rassenfrage wenig Aussicht. Wenn er aber an der wunden Stelle Ungarns ansetzt, aus einem Gebiete, auf welchem seit Jahren ein erbitterter Kampf zwischen Regierung und Geistlichkeit besteht, dann muss man vor einem derartigen Antisemitismus, der mit religiösen Fragen operiert, beizeiten auf der Hut bleiben. Würden die dortigen Juden sich nicht als „Magyaren mosaischer Confession" bezeichnen, würden die jüdischen Studenten Vereine ans nationaler Grundlage bilden, so würde die Anheftung eines Kreuzes in den Lehrsälen sie kühl lassen, und sie könnten ruhig darüber hinweggehen. Aber wenn man sich nicht offen und ehrlich gibt, wenn man, um zu leben, verschiedene Formeln und Vermummungen nöthig hat, dann fühlt man sich von dem leisesten Windhauche aufgescheucht, dann hat man Ursache, derartige Kreuz-Affairen tragisch zu nehmen. Die Budapester Kreuz-Affaire ist ein drohendes Wetter - zeichen. Sie deutet aufs neue an, wie wackelig die Assimilation ist. wenn man nicht den Muth hat, die letzten Consequenzeu zu ziehen, wenn man sich scheut, die Scheidewand confessioneller Unterschiede endgiltig zu durchbrechen. Unsere Zeit liebt keine Halbheiten, sie will ganze Menschen. Wer nicht als Ueberläufer im feindlichen Lager gelten will, wer nicht mit Wissen sein Volk verleugnen und mit allen Traditionen desselben brechen will, der muss ganz bei uns bleiben, der muss sich offen als nationaler Jude bekennen. Vom Tage. Die dieswöchentliche Thätigkeit unseres Abgeordneten. Herr Dr. Ofner interpellierte wegen des häufigen Läutens beim Telephonieren und entschuldigte sich brieflich wegen seiner Abwesenheit bei der Hausiererversammlung. Wir sehen ein, dass Herr Dr. Ofner so in Anspruch genommen war, das nöthige Material für seine Interpellation sich zu verschaffen, dass es ihm unmöglich war, seine kostbare Zeit für eine Angelegenheit zu verwenden, die höchstens tausende von jüdischen Hausierern und Agenten interessiert. Dr. Vogler und Dr. Ellenbogen zierten dagegen die Versammlung durch ihre Anwesenheit und sprachen auch in ihr. Aber auf eine Frage blieben sie die Antwort schuldig, die wir nicht ermüden werden, zu stellen: Warum keiner von ihnen gemäß