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Jüdisches Volksblatt · 1901-03-15 · 11 (15.3.1901) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1901)
Issue
11 (15.3.1901)
Date
1901-03-15
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 11 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 15. März 1901 Seite 3 Mögliche daran, neu aufstrebende jüdische Talente oder politische rttd ethische Strömungen im Judenthum von ihren Organen fernzuhalten, damit diese nicht als das erscheinen, was sie sind — als jüdisch. Sie verlieren mit einem Worte alle Objectivität gegenüber dem Judenthum. Ein Aufsatz über die Botokuden oder über die Chinesen kann, wenn er nur fesselnd geschrieben ist, auf sichere Aufnahme rechnen; Aufsätze über Juden oder Judenthum werden als „zu specietl begrenzt" systematisch zurückgewiesen. Umsomehr waren die Leser der „Zeit" erstaunt, in der letzten Nummer ein Bild aus dem jüdischen Studentenleben zu finden. Bald aber fand das Erstaunen seine regelrechte Lösung. Der Artikel war nur dazu da, um die jüdischen Studenten herabzusetzen, um ihnen in perfider Weise alle Lächerlichkeiten des Mensurentreibens der deutsch nationalen C o u l e u r st u d e n t e n aufs Kerbholz zu schreibe n. So traf man zwei Fliegen mit einem Schlage. Mau machte die Mensuren und die jüdischen Studenten lächerlich und that den deutschnationalen Radauhelden, den geliebten Hätschelkindern, nicht weh; dass dabei eine kleine Gemeinheit unterlief, kümmerte so große Geister, wie die „Fabier" bekanntlich sind, sehr wenig. Wir constatieren aber, frei von Gunst oder Voreingenommenheit, auf dem Boden des Thatsächlichen fußend, hass dieses ganze Bild erlogen ist; eine Milieu- Schilderung mit erlogenenl Milieu, das ist der literarische Wert der Arbeit. Historisch aber wollen wir seststellen, dass jüdischnationale Studenten n i e in solcher Vermummung auftreten, die den Zweikampf zu einer Farce macht. Eine Mensur mit „Mäusel" und Schutzbrille unter Jüdischnationalen ist einfach nicht wahr. Wenn Jüdischnationale auf den Kampfplatz treten, so geschieht es in der Art und Weise, dass sie zeigen, dass sie bereit sind,. mit Gefahr ihres Lebens für ihre Ehre einzutreten. Die Maskeraden überlassen sie den Burschenschaftern und ihren assimilatorischen Nachbetern; das zur Steuer der Wahrheit. Erstunken und erlogen ist auch die Figur des „Baders" in der Erzählung. Der Schreiber dieser Zeilen kennt das Leben und Treiben der jüdischnationalen Studentenschaft wie seine Hand und kann versichern, dass die Function des „Baders" ein Ehrenamt ist, für das nie, aber auch niemals ein Honorar gezahlt wird. Dieses Drängen des „Baders" um sein Honorar hat der Verfasser aus seiner eigenen schmutzigen Phantasie geschöpft; wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass der Verfasser vielleicht die „Hedone, Fidelitas", aber sicher keine jüdischnationale Verbindung kennt, so hätte er ihn, abgesehen von allem anderen, durch die Figur der „Baders" geliefert. Die alten Achtundvierziger. Die alten Achtundvierziger kamen neulich wieder zusammen. Einen wehmüthigen Anblick boten diese Ruinen längst verklungener Herrlichkeit. Ehemalige Legionäre und jetzige Hosbeamten saßen in brüderlicher Eintracht mit einstigen rothen Revolutionären und jetzigen Staatsanwälten. Zu dieser schnöden Bestimmung gelangten sie; man begreift, dass die Regiernng vor diesen loyalen U-iterthanen nicht zu zittern braucht. Der Festredner meinte dann, dass die Alten von heute die Jungen, die Jungen die Alten seien. Er möge sich trösten. Auch Der Ausbeuter. (Eine Skizze.) Eine allbekannte Gestalt, Product der langjährigen Sklaverei: ein gekrümmter Rücken in einem abgenützten Kaftan, schweren, geflickten Stiefeln und einem vor Alter grün gewordenen Filzhut. Dieser Proletarier ist ein Ausbeuter. Nicht etwa originiell?! Rubin bekam 50 Silbergulden an Mitgift und freien Tisch bei seinen S tzwiegereltern. Er sollte für die Zukunft seiner Familie sorgen und sich eine Existenz schaffen. Arbeiten und verdienen lernte er im Beth Hamidrasch — wo er seine ganze Jugend verbracht — nicht. Mit festem Vertrauen auf Gottes Hilfe wurde er Krämer. Der Ewige half. Er verdiente im ersten Jahre so viel, dass er von^Reingeivinn die Kosten des Mietzinses bestreiten konnte. In einigen Jahren ward sogar Rubins Kramladen vergrößert. Abends, als er schon keine Kunden zu erwarten hatte, pflegte er seine Fächer zu prüfen, schätzen und mit einem gewissen Stolze constatieren, dass sein Einlagscapital sich um das vierfache vergrößert. Eines Tages bekam Rubin hohen Besuch. Eine Richtersgattin kaufte bei ihm für ihre Magd einige Meter Band. Dieses Ereignis war in der weiteren Carriore Rubins epochemachend. War es seine verkrüppelte Gestalt, oder gab's sonst Lachenswertes und Lockendes im Laden des armen Ghettojuden, dass er sehr osten Besuchen der Beamten-Junggesellen ausgesetzt war — ist nicht festzustellen. Sehr oft wurde im Kramladen ein Sport des Sichlusttgmachens getrieben, sehr selten was gekauft. Einmal ließ sich einer dieser Herren zehn Gulden borgen. Rubin, der schon für die Miete gesammelt, gab ohne weiteres den verlangten Betrag. Ja, es gereichte ihm zur Ehre, durch eine Gefälligkeit sich die Gunst eine^ f» großen Herrn zu erwerben. „Was für Zinsen willst Du?" »Keine. Das ist, wie man es bei uns nennt — ein G'milath Chesed." Der Herr ließ sich das seltene Ding „G'milath Chesed" erklären. Der Jude stellte es sehr ungeschickt an. heute steht eine opferbereite Jugend da; nur hat sie sich abgewöhnt, Phrasen nachzulaufen, die wohl vor einem halben Jahrhundert roth und lebend waren, heute aberbleich und hohlwangig sind, wie — ihre Träger. Auch der unvermeidliche Dr. Ofner mit seiner allgegenwärtigen Gschaftelhuberei hatte am Friedhofe die Festrede am Grabe des — — Feldkaplans Dr. Füster übernommen. Diesem „allgemeinen Menschen" werden wohl niemals die Regeln eines europäischen Taktgefühles aufgehen. * In der Servitenkirche. Der größte Sch... im ganzen Land Ist und bleibt der Denunciant. Der Mediciner Berthold Bodansky wollte vor einiger Zeit der Ausführung eines Oratoriums in der Servitenkirche beiwohnen. Als er die Kirche betrat, war er sofort Gegenstand allgemeiner Beachtung. An sein Ohr schlugen die Worte: „Schaut's, der Jud' kommt herein", und der antisemitische Journalist Eduard Vukovies ließ den „Juden" nicht mehr aus den Augen. Er „fixierte" ihn eingestandenermaßen, gieng dann auf ihn zu und wies ihn aus der Kirche. Bodansky kam dieser Aufforderung nach, V u k o v i c s folgte ihm jedoch auf dem Fuße und versetzte ihm im Vorraum der Kirche eine Ohrfeige. Die Sache hatte vor dem Erkenntnissenate ein Nachspiel: Herr Bodansky (nicht Herr V u k o v i c 9*) wurde auf Anzeige des Letzteren wegen nonchalanten Benehmens in der Kirche zu einer Woche einfachen Arrestes verurtheilt. Vukovies aber hat nun den amtlichen Ausweis dafür in der Tasche, dass das Ohrfeigen Andersgläubiger innerhalb der kirchlichen Räume ohneweiters gestattet sei, da der Staatsanwalt keine Veranlassung gefunden hatte, einzuschreiten. Für Herrn Bodansky soll dieser Vorfall, dessen Folgen er am eigenen Leibe zu verspüren hat, ein Fingerzeig sein, in Hinkunft Orte zu vermeiden, an denen ein Jude nichts zu suchen hat. Dieser gehört in den Tempel, keineswegs aber in die Kirche. Auf jeden Fall wird er dadurch verhindern, dass Andersgläubige in ihrem eigenen Gotteshause ein Benehmen an den Tag legen, welches der Würde desselben nicht entspricht. Wo bleiben die jüdischen Reichsraths - Abgeordneten? (Orig.-Corr. des „Jüd. Bolksblatt.") Lemberg, am 11. März. Ja der Stadt Grodyk wurde der Wasserausträger Moses bei helllichtem Tage, Samstag am 2. März, auf gerader Straße von einem mit Holz beladenen Schlitten umgeworfen und in diesem Zustande ein Stück Weges geschleift. Der die Pferde lenkende Bauer wollte trotz des markerschüLterirden Geschreies der Passanten nicht halten, und als man ihn endlich zum Stehen brachte, hauchte das Opfer die Seele aus. *) Dieser wurde, wie wir vernehmen, gestern wegen Zechprellerei und Betrug zu zehn Tagen Arrests verurtheilt. Herr Vergani, der noch vor einigen Tagen volltönig sein Lob sang, wird schwere Mühe haben, diesen antisemitischen Ehrenmann nunmehr den Juden zuzuschieben. Es kam endlich dazu, dass der Richter selbst 25 Kreuzer per Monat als Entschädigung festsetzte. Rubin ließ sich in eine Auseinandersetzung ein, dass er nicht Geld auf Zinsen zu verleihen habe, dass er's nur aus Bekanntschaft und Ehrfurcht borgen will. Er wurde ausgelacht. Auf diese Weise wurde Rubin unwillkürlich der Geldliesirant der Beamten-Junggesellen. Rubin war nach einigen Anleihen verzweifelt: er fürchtete bankerott zu werden. Die Warenvmräthe verkleinerten sich immer mehr, der unaufhörliche Hohn der Herren ward ihm auch sauer, aber gottergeben nahm er die Fügung des Schicksals an.. Er vertrieb seinen Kummer, indem er sich selbst tröstete, dass sein Geld doch Früchte trägt. — Mit der Zeit musste er, da seine ganze Barschaft vergriffen wurde, seinen Laden aufgeben. Zu einem neuen Geschäfte war er herangezogen: zum Wucherer. Mit Seufzern dachte er seines kleinen Kramladens, seiner ruhigen Jahre — als er, ab und zu, von einem Schuldner misshandelt worden, aber sich zurückziehen, gab's keine Möglichkeit. Sein Schwiegervater verschied. Da hieß es die schon zahlreiche Familie selbst ernähren. Jenen Herren aber war's nicht eilig mit dem Abzahlen der Schulden. Rubin beschloss einem jeden Schuldner seine Situation klarzulegen, seine Absicht, einen neuen Kramladen zu eröffnen, zu schildern und ergebenst um theilweise Rückerstattung der geborgten Beträge zu bitten. Gelächter oder Misshandlungen wurden ihm zur Antwort. Einige Monate nach dem Tode seines Schwiegervaters hatte schon Rubin kein Stückchen trockenen Brotes. Seine Verzweiflung ließ ihn gerichtlich die Schulden einireiben. Er begann. Nach durchgeführter erster Verhandlung ließ der Richter seinen uud seiner Freunde Gläubiger als Verbrecher, Wucherer, Ausbeuter unter Eseoet« van Gendarmen in die Kreisstadt abführen. Andreas Lehrer. Nun aber verbleiben Mutter, Frau und unmündige Kinder des Verunglückten ihres Ernährers beraubt, während ihnen auf Ersatzleistung seitens des grundbesitzenden Bauern, ohne rechtsanwaltliche Vertretung, wenig Aussicht winkt. Mitte Octvber v. I. trug sich ein mordartiger Fall bei Szczerzec zu, mit dem sich das „Jüdische Volksblatt" bereits ausführlich beschäftigte. Dort erschlug ein Hofknecht den Pelzhändler S i tzm a n n aus Komarno, weil ihnr dieser bei Tränkung seiner Pferde die Gebür von zwei Kreuzern vorenthielt. Der Todtschläger wurde vom Lemberger Gerichte einvernommen, aber wieder ans freiem Fuße belassen und später das eingeleitete Strafverfahren eingestellt. Diese beiden Fälle, die keines Commentars bedürfen, müssen unbedingt unseren Abgeordneten Herren Dr. Byk und Dr. K o l i s ch e r, da sie sich in deren unmittelbarer Umgebung ereigneten, bckannt sein. Doch regt sich keine Seele, sich der unschuldig Verunglückten anzunehmen und für deren gekürztes Recht kräftigst einzustehen! Ist es nicht unbedingt Pflicht der jüdischen Abgeordneten, die laue Gerichtspraxis mit dem Justizmittister zu besprechen, beziehungsweise denselben im Reichsrathe zu interpellieren? Zum Unglücke sind die Hinterbliebenen unmündig und snbsistenzlos, vermögen sich weder selbst zu vertreten, noch sich eines Nechtsgelehrten zu bedienen. Ein jüdisches Rechtsschutz-Bureau besteht im großen, werten Galizien trotz vieler reicher Advocaten nicht. Und die Kahalsregierer von Grodyk und Komarno? Ja, diese Herren sind vorwiegend bei Wablschlachten ans dem Plane, sonst verkriechen sie sich in ihren Propinationen und Brennereien und wollen mit niemandem brechen, höchstens, dass sie die Verunglückten der Begräbnistaxe entheben, und dies genügt. Pbg. Chronik des Judenthums. Inland. Wien. (I s r a e l i t i s ch e C u l t u s g e m e i n d e.) Sonntag, den 17. März 1901, halb 11 Uhr vormittags, findet ein öffentliche P l e n a r- S i tz u n g des Vorstandes der israelitischen Cultusgemeinde, I. Bezirk, Seitenstettengaffe Nr. 4, 2. Stock, statt. Tagesordnung: Bericht desComites (9) für die Reform der inneren Verwaltung; Aenderung einzelner Paragraphe der Statuten. (Bei Anwesenheit von mindest 24 Vorstandsmitgliedern und einem Mitglieds des Präsidiums.) Referent: Herr Ober-Finanzrath Dr. Rappaport.) Wien. („Jüdischer Volksverein".) Im großen Festsaale des „Jüdischen Volksvereines" sprach am Mittwoch den 13. d. M. Hof- und Gerichtsadvocat Dr. Jacob K o h n über „Die wirtschaftliche Seite der Judenfrage". Wir kommen auf die äußerst interessanten Anssüyrungen des Vortragen noch eingehender zurück und bemerken bloß, dass dieselben bei dem zahlreich erschienenen Publicum großen Beifall fanden. Wien. (Hof- und Gerichtsadvocat D r. Carl L i f c z i s), unser ausgezeichneter Mitarbeiter, der Leiter der Heimatsrecht-Action und juridische Beirath des „Jüdischen Volksvereines", hat seine Kanzlei in Wien, I., Gouzagagasse 14, eröffnet. Wie«. (Sonnenthal-Borlesung.) Mittwoch den 26. d. M., halb 7 Uhr abends, wird der Hoffchauspieler Adolf Ritter v. Sonnenthal zugunsten der „Gesellschaft für Sammlung und Conservierung von Kunst- und historischen Denkmälern des Iudenthums" im Festsaale des Ingenieur- und Architektenvereines die Dichtung der Gräfin Thun-Salm: „Des Kaisers Traum" vortragen. Wien. (Der Proeess Hilsner vor dem C a s s a t i o n s h o f e.) Wie uns mitgetheilt wird, hat der Caffationshof zum ex oKo-Vertr ter für die am 23. April stattfindende öffentliche Caffations-Verhandlung den Advocaten Dr. Oswald Michl in Wien bestell. Wien. (Jüdische Toleranz.) Gestern wurde in Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers das neugegründere Wöchnerinnen-Heim „Laeina" eröffnet. Der Verein ist eine Gründung von Juden und Jüdinnen. Natürlich hat man zuni Aufputz des Ausschusses einige Christinnen herbeigeschafft, aber als Präsidentin steht an der Spitze des Vereines Frau Marie A u s p i tz. Gattin des Neichsrath Abgeordneten und Cultusvorstehers von Wien, Rudolf A u s p i tz. Das Unternehmen wurde als interconsessionell und international declariert, und — wie gewöhnlich — trugen die Inden mehr als 90 Percent zu den Kosten bei. Wie aber der „verjndete" Ausschuss die Jnterconfessionalität anffasst und sich der herrschenden politischen Strömling anzupaffen versteht, davon mg der Umstand Zeugnis geben, dass sämmtliche Zimmer mit Riesen-Crucifixen geschmückt sind, und vor der Eröffnung das Gebäude vom katholischen Priester cingesegnet wurde. Natürlich fehlte auch nicht eine katholische Kapelle. „Es lebe die Toleranz!" Wie«. (Das neueröffnete Beth-HamiVrasch des Synagogen-Vereines.,Beth-Jsrael".) Esnrag in unserer für Gründungen von jüdischen Vereinen und Verbindungen so begeisterten Aera bezeichnend sein, dass es hier in der als fortschrittlich verschrieenen Metropole und Muttergemeinde des Reiches noch Körperschaften gibt, die die Jnaugurierung einer Stätte zur Forschung und Verbreitung des Thora-Studiums in das Programm ihrer Vereinsthätigkeit aufnehmen und diese von echt jüdischem Geiste zeugende Idee mit ihrem besten Können und Wollen der Verwirklichung zuführen. Als solche Körperschaft repräsentiert sich der nach polnischem Ritus gegründete Synagogen-Verein „Beth-Jsrarl", II., veopoldsgaffe 28, und eine solche Gründung zählt dieser rührige, immer mehr im Aufstreben begriffene Verein zu feinen neuesten Errungenschaften. Als seinerzeit die dermalige Vereins » Synagoge erbaut, wurde gleich darauf Bedacht genommen, einen Raum zu reservieren, der denl Zwecke eines Beth-Hamidrasch dienen und zu einem geeigneten Zeitpunkte der Activierung zugesührt werden sollte. Der Initiative Sr. Hochivürden des Herrn Bereinsrabbiners SH. Mnyerso hn und dem bereitwilligen Entgegenkommen des Brreinsvorftandrs ist eS nun zu verdanken, wenn das schöne, der heiligen Gottesidee gewidmet» Werk endlich realisiert und ins xeben gerufen wurde. Am verflossenen Mittwoch (Schuschan-

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