Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1901)
- Issue
- 9 (1.3.1901)
- Date
- 1901-03-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 1. März 1901 Nr. 9 Aber noch eine interessante Lehre bietet dieser Religionskampf im Parlamente. Leute, die „Los von Rom" gekommen sind, beschimpften die katholische Religion. Protestantische Convertiten haben in Gegenwart ihrer gewesenen katholischen Religionsgenosien diese Beschimpfungen ausgestoßen. W olf, Eisenkolb und Stein känipften in Gegenwart und mit Zustimmung ihrer katholischen Collegen im alldeutschen Verbände gegen religiöse Einrichtungen ihrer einstigen Hochkirche. Wie steht es mit den lumpigen Geschäftsconvertiten, welche einst der jüdischen Religion angehörten? Diese Paulus Meyer, Brimann e tutti quanti find Geschäftsgenossen der Herren D e ck e r t und Rohling. Sie wurden gehetzt gegen ihre einstigen Brüder und werden für den Berrath ihrer Brüder bezahlt. Den Schimpf, gerade durch Convertiten in den zartesten Empfindungen verletzt, durch den eigenen Bruder verratben zu werden, fühlt man in solchen Momenten doppelt schwer für B r i m a n u s, Paulus Meyer e] tutti quanti, Wolf, Eisenkolb rc. Die Geschichte übt ihre Retorsion. Das große Gebäude, zu welchem die Wahrheiten sich aufbauen, wird deswegen nicht morsch, weil eine Fa^ade verdorben oder eine Treppe locker ist. Die Nationalöconomie blieb eine Wissenschaft trotz des Malthusionismus, die Philosophie trotz des Principes der Verneinung. Die religiösen Wahrheiten des Christenthums und Judenthums bleiben bestehen, mag der eine oder andere Spötter in der einen oder anderen theologischen Schrift etwas Verfängliches gefunden haben. Sollen aber diese Wahrheiten bestehen, müssen die Träger derselben offen, aufrichtig und ehrlich abwehren, wenn die Wahrheiten anderer in den Koth gezerrt werden. Sonst werden sich diese Träger dar über nicht beklagen dürfen, wenn in ihnen sich das Martyrium, welches den Juden auferlegt ist, sich abspiegeln wird. Auf „Jud" folgt „Pfaff", auf „Talmud" „Liguori" auf angedichteten „Ritualmord" angedichtete „sexuelle Perversitäten" und dann Anarchie, Plünderung und Mord. Madrid, Oporto rc. führen eine beredte Sprache. Zur parlamentarischen Krise in Oesterreich. Eine Unterredung mit dem Abgeordneten Varon Nikolaus Wassilko. Baron Nikolaus Wassilko, der Obmann-Stellvertreter des Ruthenen-Clubs, äußerte sich über die parlamentarische Krise in Oesterreich einem unserer Mitarbeiter gegenüber ungefähr folgendermaßen: „Die derzeitige politische Situation in Oesterreich ist derart beschaffen, dass gar niemand, weder die Regierung, noch ein parlamentarischer Club, und am wenigsten ein einzelner Abgeordneter, Voraussagen kann, in welcher Richtung sich die politischen Verhältnisse Oesterreichs entwickeln werden. Es gibt nur eine einzige Radicalcur, um in der österreichischen Gesammtmonarchie Ordnung und Frieden herzustellen: Die Aufhebung der Kronländer-Eintheilung und des Dualismus, und die Ersetzung der gegenwärtigen Reichsverfassung durch eine national-autonomistische. Die österreichische Monarchie ist abzugrenzen in ein deutsches, czechisches, polnisches, ruthenisches, rumänisches, magyarisches, südslavisches und italienisches Sprachgebiet, und, jede Nationalität mag dann ihre eigenen Angelegenheiten in Amt und Schule autonom, unbeeinflusst durch die anderen Nationalitäten, ordnen. Da man aber zu diesem nothwendigen Schritte in den maßgebenden Kreisen sich wohl schwerlich so rasch entschließen dürfte, so erübrigt nur noch ein Mittel, um aus dem derzeitigen parlamentarischen Chaos zu halbwegs geordneten parlamentarischen Zuständen zu gelangen: Es ist die Octroyierung des allgemeinen, gleichen und directen Wahlrechtes und einer neuen Geschäftsordnung für das österreichische Abgeordnetenhaus. Von den derzeitigen politischen Zuständen in der österreichischen Monarchie im allgemeinen und dem deutsch-czechischen Streite im besonderen profitieren nur außer den magyarischen Machthabern in Budapest, die polnische Schlachta. Das derzeitige Verhältnis Cisleithaniens zu Ungarn ist unhaltbar; einem schlechten Ausgleiche, der Westösterreich neuerlich einer wirtschaftlichen Aussaugung durch Ungarn überliefert, ist selbst die Personal-Union vorzuziehen, mag man im Principe auch ein Gegner der Personal-Union sein. Uebrigens wäre ja auch die Personal-Union nur eine Etappe vom Dualismus zurück zur österreichischen Einheitsmonarchie, da sich mit seiner überwiegend deutschen, slavischen und Bevölkerung längere Zeit als selbständiger Staat könnte. die polnische Schlachta betrifft, so gelänge es, deren in Galizien zu brechen, wenn die Ruthenen, die polnischen Volksparteien und die Juden cooperieren würden. Die Juden, als nationale Individualität sich betrachtend, und als solche eine moderne jüdische Volksorganisation bildend, mit dem Programme der nationalen, confessionellcn und socialen Gleichberechtigung aller österreichischen Staatsbürger, wären in der Lage, sich zu nützen, ohne anderen zu schaden." ja Ungarn rumänischen nicht halten Was Herrschaft Die Großjuden von Galizien. Von Dr. S. R. Landau. (Schluss.) Nach den statistischen Daten des Professor P i l a t vom Jahre 1891, die den Ausgangspunkt zur „statistischen" Behandlung der jüdischen Großgrundbesitzer bildeten, besaßen die Juden damals in Galizien an Großgrundbesitz 591.693 Joch, was 11"/,) des gesammten und 13'26"/„ des privaten Landtafelbesitzes ausmacht. Was die Zahl der Großgrundbesitzer betrifft, so gab es im Jahre 1891 in Galizien 3708 christliche und 557 jüdische Großgrundbesitzer. Davon hatten jedoch nur 2266 Christen und 322 Juden mehr als je 200 Joch. Im obgenannten Complex ist jedoch nicht enthalten der Großgrundbesitz, den die Juden in Galizien pachtweise besitzen. Denn außer den 557 jüdischen Großgrundbesitzern haben wir in Galizien noch 783 jüdische Pächter von Landtafelgütern, die zusammen einen Grundlomplex von 395.553 Joch in Pacht halten. Mit dieser« Pächtern beschäftigt sich aber unser Autor nicht. Er weiß gewiss, welchen großen ökonomischen Wert sie für die Standesgenossen des Herrn Statthalters besitzen, indem sie durch anerkannt intensive Landwirtschaft den Boden heben und durch ihren reichlichen Pachtschilling die edlen Junker, ü la Wiktor, Jedrzejowicz und Genossen, die in den Spielhäusern an der Riviera oder im Palafte am Franzensring ihren Sport treiben, übers Wasser halten, bis sie Verwaltungsräthe oder — Minister werden. Der Herr Autor in der „Gazeta Narodowa" schenkt vorläufig bloß den jüdischen Großgrundbesitzern seine Aufmerksamkeit. Und seine Daten sind traurig tönende Zukunftsmusik. Er geht davon aus, dass in Galizien gegenwärtig 1628 Polen und 328 Juden Großgrundbesitzer sind, woraus sich ergebe, dass jeder fünfte Großgrundbesitzer ein Jude sei. Er weist nach, dass in manchen Bezirken die Juden als Großgrundbesitzer in der Majorität sind, sowie dass seit dem Jahre 1877, in dem es nur 143 jüdische Großgrundbesitzer gab, sich ihre Zahl um mehr als das Doppelte vermehrt hat. „Wenn es nun so weiter gehen wird," meint er, „dann werden die Juden in weiteren zwanzig Jahren ein Drittel, in dreißig Jahren die Hälfte und in vierzig Jahren sogar schon zwei Drittel des Großgrundbesitzes in ihren Händen haben; kaum ein Drittel des polnischen Großgrundbesitzes wird den Polen gehören, und Galizien wird einfür allemal den Charakter eines polnischen Landes verloren haben." . . . Dieser gelehrte „Statistiker" kümmert sich nicht darum, dass acht polnische adelige Familien, wie die P o t o ck i s, Goluchowskis, Zamojskisn. s. w., allein 93.000 Joch als unveräußerliches Fideicommissgut besitzen, dass hunderttausende Joch den Bischöfen und Klöstern, somit der t o d t e n Hand, ebenfalls als unveräußerliches Gnt angehören, dass somit diese Malerei grau in grau nichts anderes als Tendenzmacherei ist. Uns kann das recht sein. Vom jüdischen Standpunkte aus sind die jüdischen Großgrundbesitzer in Galizien ein uns ganz entfremdetes Element. Leute ohne Herz, Gemüth, Charakterohne Bewusstsein der Pflichten des Besitzes, der Pflichten gegen-' über ihrem Volke und ihren armen Glaubensgenossen, Leute, die nur zwei Götzen haben: Geld und Ehrenzeichen. Nehmen wir bloß den Herrn Schmulke von Horowitz, der 100.000 fl. für den Adelstjtel bezahlt hat und als Mitglied des polnischen Central-Wahlcomites gemeinsam mit dem Cultuspräsidenten Dr. Byk den Candidaturen der A n t is e m i t e n W o j t y g a für die Krakauer Landgemeinden, Pater Z y g u l i n s k i für die allgemeine Curie Tarnow und Fürst Sapieha für die allgemeine Curie Brody zugestimmt hat; nehmen wir Herrn Dr. Ko lisch er, der dem inzwischen verkrachten antisemitischen Tagblatt „Ruch katolicki“ in Lemberg durch anderthalb^Jahre Papier auf Borg geliefert hat; nehmen wir schließlich den sehr bekannten Herrn Doctor Rosen stock, welcher die von seinem verstorbenen Vater zur Errichtung einer Schule in Skalat vor Jahrzehnten hinterlassene Stiftung noch immer nicht activiert hat, weil es vorläufig nur das öffentliche Interesse die Errichtung einer Schule in Skalat erheischt — so haben wir die typischen Repräsentanten der jüdischen Großgrundbesitzer in Galizien. Und diese Leute sollten dem Polenthum in Galizien gefährlich werden!... Diese Leute, deren Fleisch und Blut ja auch Her sch Weiser aus Sassöw ist, der als getaufter Heinrich Weiser unter der Patronanz der Bezirkshauptleute zuerst in der fünften und jüngst in der vierten Curie Zloczow ein Reichsraths-Mandat den Ruthenen wegge—nommen hat!... Ja, diese Leute sind eine eminente Gefahr! Aber nicht für das Polenthum, sondern für das Jndenthum. Wenn sie dem Judenthum bloß gleichgiltig gegenüberstünden. Nein! Sie schleichen sich in die Cultusvorstände und corrumpieren dieselben, sie treiben unter schamlosen Pressionen und mit allen Mitteln der Bestechung die jüdischen Massen als Stimmvieh zu den Wahlurnen, um dafür den Judaslohn der öffentlichen Mandate von der Schlachta zu erhalten. Darum sind sie so gefährliche Parasiten am Organismus der galizischen Judenschaft, den sie wirtschaftlich ruinieren, moralisch und physisch verpesten. Wenn nun die „Gazeta Narodowa" über die jüdischen Großgrundbesitzer herfällt, so geschieht es, weil sie ja zeigen will, dass sie nicht umsonst vom Reptilienfonds gefüttert wird. Sitzen ja noch zwei andere antisemitische Blätter, „Dziennik Polski" und „Glos Narodu" an derselben Krippe, und auch unter Bluthunden besteht ein Wettbewerb. Die jüdischen Großgrundbesitzer in Galizien können ruhig schlafen. Die Herren Schmelke von Horowitz, Dr. Sch a f f und Lazarus haben ihre „Brodyer Herrschaft" in den letzten Tagen an einen Christen auch nicht wegen des Artikels der „Gazeta Narodowa" verkauft, sondern weil sie 7 Millionen Kronen bekommen und ein gutes Geschäft machen. Die Großjuden und die Schlachta in Galizien müssen zusammenhalten, denn sie sind aufeinander angewiesen. Sie wissen gut, dass sie zueinander gehören. An dem Tage, da die polnische und ruthenische Bevölkerung vollends aus ihrer Lethargie erwachen wird, werden sie beide, Großjuden und Schlachta, vom Zorne des Volkes zerstampft werden. Und nur der Anschluss der Juden an diese Volksbewegung kann es verhüten, dass am großen Tage der Abrechnung nicht auch weitere Kreise der Judenschaft gefährdet werden. Vom Tage. Offene Anfrage an die Abgeordneten Dr. Ellenbogen, Dr. Vogler und Dr. Ofner. Der Antrag auf Abänderung des |§ 59 und § 60 der Gewerbeordnung, welcher gegen die Agenten und Hausierer gerichtet ist und die Existenz von tausenden unserer Volksgenossen bedroht, wurde vor einigen Tagen ohne Debatte dem Gewerbe-Ausschusse überwiesen, obwohl auch nur eine Stimme geschäftsordnungsgemäß genügt hätte, um ihn für lange Zeit zu begraben. Obwohl Sie vor den Wahlen ihren jüdischen Wählern versprochen haben, für die Hebung ihrer wirtschaftlichen Lage einzutreten und jeden, von welcher Seite immer kommenden Anschlag auf ihren Erwerb und ihre Existenz 'mit allen Mitteln zu vereiteln und obwohl Herr Dr. E l l endogen in mehreren Versammlungen gerade über dieses Gesetz auf das schärfste loszog und eben darum die Stimmen der ärmsten unserer Volksgenossen auf sich vereinigte, hat sich doch keiner unter Ihnen gefunden, der gegen die Zuweisung dieses Antrages an den Gewerbe- Ausschuss gestimmt hätte. Sie haben damit die vitalsten Interessen eines großen Theiles Ihrer Wähler auf das schändlichste verrathen, indem Sie dort schwiegen, wo Reden Pflicht wäre. Sie ziehen es aber vor, dort zu reden, wo das Schweigen am Platze ist. Herr Dr. Ofner, der von Juden gewählte jüdische Abgeordnete, beschwert sich im Parlamente darüber, dass der „Hammer", das Organ des Abgeordneten Stein, confisciert wurde, ein Blatt, das in Beschimpfungen der Juden das Ungeheuerlichste leistet und eben wieder aus Anlass der nahenden Ostern in Blutlüge macht. Das jüdische Volk kann das Vorgehen der „Volks— Vertreter" Ellenbogen, Ofner und Vogler, welche seine Interessen zertreten, statt sie zu vertreten, nicht billigen und fordert die genannten Abgeordneten auf, sich zu rechtzufertigen. Die Wahlen in den Bezirks-Krarrkerieassen. Die Bezirks-Krankencassen haben bei den vor kurzem stattgefundenen Wahlen auch in den Arbeitercurien in überwiegender Majorität antisemitisch gewählt. Das ist thatsächlich überraschend, umsomehr, als es eben nicht bürgerliche, sogenannte Bourgeoiskreise sind, die antisemitisch wählten, sondern zahlreiche Branchen kleingewerblicher Arbeiter. Dieser Ausfall der Wahlen für die Bezirks-Krankencassen ist also ein neuerlicher Beweis dafür, wie recht wir hatten, als wir nach dem Ausfälle der letzten Reichsrathswahlen die jüdische Wählerschaft Wiens und Gesammtösterreichs davor warnten, aus den theilweisen Niederlagen der Christlich-Socialen und den theilweisen Siegen der Socialdemokraten in der fünften Curie zu voreilige Schlüsse zu ziehen. Der Niedergang der christlich-socialen Partei ist keineswegs ein so rapider, wie ihn gewisse Kreise hinstellen, und die Niederlage der Socialoemokraten bei den Wahlen für die Wiener Bezirks-Krankencassen beweist neuerlich, dass mau in demselben Maße von einem Niedergange der Socialdemokraten in Kreisen der Arbeiterschaft, als von dem der Christlich-Socialen in der Schichte der Kleinbürger sprechen kann. Es ist überhaupt ein verhängnisvoller Fehler, der in vielen, besonders ab.er in jüdischen Kreisen zu falschen Consequenzen führt, die österreichische Socialdemokcatie und die österreichische Arbeiterschaft zu identificieren, nachdem kaum ein Fünftel der österreichischen Arbeiterschaft hinter der Socialdemokratie steht, vier Fünftel aber national, christlich-social, unabhängig-socialistisch, reine Gewerkschaftler oder Unzufriedene mit allen politischen Parteien in Oesterreich sind. Keinesfalls aber, das haben die letzten Reichsrathswahlen deutlich gezeigt, sind die Socialdemokraseu die einzige österreichische Arbeiterpartei. Wo sie Mandate erlangten, das muss man sich immer wieder vor Augen halten, eroberte selbe die Socialdemokratie nicht mit den Stimmen der classenbewussten Arbeiter allein, vielmehr waren fast überall die Stimmen des Bürgerthums, und speciell des jüdischen Bürgerthums, ausschlaggebend für dieselben. Wo das Bürgerthum nicht mit der Arbeiterschaft geht, dort unterliegen die socialdemokratischen Candidaten, selbst in Arbeitercurien, das beweisen neuerdings die Wahlen in die — Wiener Bezirks-Krankencasse. * * Karlcherr Miesnik, der Ehrabschneider und Märtyrer. Ein Judenjunge, dessen Bildung im Schweinefleischeffen besteht, spreizt sich auf dem kritischen Richterstuhle, und erhebt nicht nur Armseligkeitskrämer zu großen Männern, sondern bewirft auch ehrenwerte Männer mit Lob. Stach Grabbe. Die Geschwornen haben Karl Kraus wegen Beleidigung der Ehre der Herren Bahr und B u k o v i c s ju drei Monaten Arrest oder 1800 Kr. verurtheilt. Es gelang ihm nicht, die Jnstincte der Geschwornen gegen die Kläger zu kehren; denn der Ekel, der in den brave» Leuten vor diesem würdelosen Treiben anfstieg, übermannte alle and-ren Gefühle; aber vielleicht hat er an sich und durch sich ihnen die Richtigkeit der antisemitischen Heilslehre demonstriert.