Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1900)
- Issue
- 51 (21.12.1900)
- Date
- 1900-12-21
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 51 Wien, Freitag Jüdisches Volksblat.t 21. December 1900 Seite 3 mit jenem Namen bezeichnen, den sie verdient. Er hat mit ihr seinen Freunden von der Börse, welche hohnlachend die Einlass heischenden Ideale von hinnen weisen, aus der Seele, 16 est aus der Tasche gesprochen. Dass derselbe Mund, der in deutscher Sprache die Hasmonäer verdonnert, wenige Tage darauf in hebräischer Sprache Sr) ihre Heldentaten preist, was verschlägt es ihllen? Die Sprache unseres Volkes ist ihnen fremd, wie seine Geschichte, und mit beiden Geschäfte zu machen, überlassen sie ihrem geistlichen Führer. Den Bann aber, mit dem er uns belegt, erwidern wir nut den Zornes- «ünschen unserer Jugend, die ihre Helden von herostratishem Frevelmuth in den Staub gezerrt und ihre Ideale durch die Gosse geschleift sieht. * * Lehre« *tt£ der C«ltrrswahlb ewegumg. In der letzten Nummer der „Oesterreichischen Wochenschrift" hat ein sich „Omega" nennender Pseudonymus sein Licht über den Ausgang der Cnltuswkhlen leuchten lassen. — Soweit er Ausblicke für die Zukunft macht, wollen wir uns mit ihm nicht beschäftigen. Um den Sylvester herum muss man sich die zudringlichen ZukunftSmnsikanten mit ihren „JahreSwechselliedern" gefallen lassen. — Aber soweit er sich mit der Segenwart befasst, müssen wir diesem „Omega" — und das ist unser günstigstes Urtheil — crasfe Ignoranz vorwerfen. Wir lassen diese Kritik — wie erwähnt — nur allergünstigsten Falles gelten. Denn, hat er diesen Artikel in Kenntnis der Ereignisse niedergeschrieben, dann ist er kein Ignorant, sondern ein Pauschalverleumder. Es ist unwahr, dass falsche Agnosciernngcn vorgeuommcn wurden. Wir fordern Herrn „Omega" «uf, nur einen concreten Fall uns namhaft zu machen. Wir haben keine Wahlerpressungen geübt, wie im gegentheiligen Lager. Umgekehrt! Die vereinten Parteileitungen haben an die Wahlleiter in den Bezirken die Parole ausgegeben: „Gegen die Wahlfälschung strenge, legale Wahlagitation." Die von uns aufgebrachten 1500 Stimmen sind von begeisterten und bewussten Juden abgegebene Stummen. Die Stimmen der Gegner setzen sich zusammen aus Cultusbeamten, diversen Betierschaften und endlich aus dem Gros der Oberbeamten der Banken, den höheren Aligestellteli der Großindustriellen und Großkaufleute und bni von diesen abhängigen kleinen Juden. — Es nützt keine Verdächtigung, cs nützt keine Verdunkelung — die Thatsachen find zu licht und zu beredt. Die Fortschrittspartei und die Jude». Man weiß ja, wie dre altersschwache „Fortschrittspartei" zu den Juden sagt: sie frisst sie nicht, aber sie hat nichts dagegen, wenn sich andere an ihnen den Magen verderben. Conform dieser Anschauung lässt jetzt ein »fortschrittliches" Parteiorgan, das ehedem eine führende Rolle in der Partei beanspruchte, die „Tetschen-Bodenbacher Zeirung", eine philosdpyffche Betrachtung los, in der es u. a. heißt: „Die Deutsche Fortschrittspartei in Böhmen ist nicht philosemitisch. Es kann darum nicht ihre Aufgabe sein, das Judenthum gegen jene Antipathien zu schützen, welche seine Raceneigenthümlichkeiten immer erweckt Huben und immer von Neuem erwecken. Es ist nicht Sache der Fortschrittspartei, bei ihren Mitgliedern Herz und Nieren zu prüfen, ob nicht auch sie von solchen Antipathien durchseucht sind. Der Antisemitismus ist für die Fortschrittspartei Peivatsachr. Die Ausgaben eines Vereins zur Abwehr des Antisemitismus muss sie dankend ablehnen, auf die Gefahr hin, dass die Wiener Judenblätter von ihr mit einem tiefschwarzen Rande sprechen." Das ist doch deutlich, nicht wahr? Und wenn auch der Cicero an der Elbe mcht gerade der Weheste und auch nicht der Angesehenste in der „Deutschen Fortschrittspartei" ist und fein Sermon mehr als Privatissimum seiner Provinzwewheit zu gellen hat; was sich inc Herren Funke, Groß und Pergelt denken, das hat er doch trefflich ausgedrnckt. Je deutitcher, desto besser; die Inden im Tel>cheuer Wahlbezirke wissen mm wenigstens, wie sie sich zur Wahl zu Verhalten haben, während sie, trotz der ihnen gewordenen Behandlnng, bis vor kurzem noch Nicht recht klar darüber waren. „F o u r n i e r o d e r Tsch an — was g e h r's uns an!" Das muss ihre Wahlsür eine alte verfallene Lehmhütte arisah, leben zu dürfen, da hielt er jeuien allen Vaterfnr wahnsinnig, uiid er entlief, um in jene prächtigen Häuser zu gelangen, die er so oft mit heimlicher Sehnfucht betrachtet hatte. Lailgsamen Schrittes, das Haupt gesenkt, gieng ein junger Mann an der Grenze des Jüliglingsulrers, i» der Richtnng nach der alten verfallenen Hütte dahin, der er einst, als Knabe entlausen. Schwere Gedanken bedrückten seine Seele. Er gedachte des armen verlassenen Vaters. . . . Er hatte die schönen Häuser gesehen, ja er hatte auch in ihnen gewohnt, und doch der alten, verfallenen Hütte Nicht vergessen. Wohl waren die Häuser groß und schön. Aber wenn auch Nicht der Wind durch gesprungene Wände pfiff, wenn auch ldcht der Regen dnrch ein löchriges Dach Einlass fand, wenn auch das Licht, durch hohe, gioße Fenster fallend, alle Räume erhellte, die Hänser hatten ihni doch kalt und öde und dunkel geschienen. Kranken Gemüthes, verwundeten Herzens wollte er weiter wandern, und, ihm nnbc Musst, zog es ihn der alten Lehmhütte zu. Jetzt sah er auf, und stand vor ihr. Die Hütte, alt, verfallen, hässlich wie eilist, lind doch, doch ... Es war etwas an ihr, das eine Stelle in seinem Herzen berührte, tief, tief milen. Er hatte die Stelle tvdt gehalten. Die grüßte Pracht der schönen Häuser hatte sie nicht zum Reden zu bringeii verinvcht, und so hatte dieses tiefste Wiiikelchen geschwiegen. Sv nue ein Funken einen leicht entzündlichen Gegenstand an irgend einem verborgenen Eckchen ergreift, und der ganze Gegenstand geht von diesem verborgenen Eckchen aus in Feuer ans: so ergriff eine heiße Glut das ganze Herz des enttanftnen Sohnes. Throne» rannen ihm über die Wangen, und mit dem leisen, zitternden, inbrünstig geparole fein. In Bodenbach, Niemes, Zwickau und Kamnitz kann das sehr unangenehm werden. Und die Wiener Inden im II. und IX. Bezirke können sich an dem naiv n Geständnis einer keuschen Fortschrittlerseele auch erbailen. Sonst gab man den Juden immer den Fußtritt nach den Wahlen; diesmal kommt er wenigstens zeitlicher. Ob jetzt die „Judenblätter" die Sache todtschweigen oder die Fortschrittspartei dazu nichts spricht, das kommt auf eins heraus. Die „Ostd. R." bemerkt sehr richtig, auch die Fortschrittler werden bald „Los von Juda!" rufen. Nützen wird's ihnen nichts, aber uns Inden kann es nur nützen, wenn wir sie von uns „loslassen", die uns bisher am Narrenseil führten . . . Was Du nicht willst, das man Dir ihn' . . . Die „Deutsche Ztg." ist consterniert. Das Urtheil gegen Herrn S t e i n w e n d e r in seinem Ehrenbeleidigungsprocesse gegen den höchstens pathologisch interessanten Herrn Pacher findet das Blatt widersinnig, „es kann," nach der Ansicht des Herrn Dr. W ä h n e r, bei dem merkwürdigen „Wahrsvruche" der Geschwornen nicht bleiben, soll die Bevölkerung nicht an Wahrheit und Recht irre werden. Zugegeben, Herr Stadtrath, der Wahrspruch ist kein solcher, ziemt es Ihnen dagegen zu streiten, Sie, dessen Blatt in dem Polnaer Processe die Autorität der Geschwornen über alles erhaben hingestellt hat?? So sind sie, diese Antisemilen. Solange die Verurteilten Juden sind, haben die Geschwornen immer recht, auch wenn sie den größten Blödsinn „wahrsprechen". Richtet sich aber das Berdict gegen einen ihrer eigenen Leute oder Freunde, dann können sie springgiftig werden. Dem Herrn St e i n w e n d er ist nun dasselbe passiert, was er hi seiner ganzen politischen Laufbahn stets anderen zugefügt hat: er ist verdächtigt worden, ohne eine Genugthuung erhalten zu können, und so wird es über kurz oder lang allen denen gehen, durch welche Schimpf, Verdächtigung und gemeine Verleumdung — gesellschafts-, salon- und parlamentsfähig gemacht wurde. Mit dem Maße, mit dem sie einmessen, wird' ihnen zugemessen — was ist denn weiter, wenn die alten: Sprichwörter auch heute noch manchmal eintreffen. Vielleicht * führt das dazu, dass die Geschwornengerichte abgeschafft werden;! uns Juden wird darum gewiss nicht bange sein! Wahlmannemahlen. (Wahlbilder aus Galizien.) Reb Selig Pflegte sonst immer im Minjan sein Morgengebet zu verrichten. Wie für einen wohlgestellten Baal Habajith') geziemt, betet er an Wochentagen weder in der Hauptsynagoge, noch in irgendeinem öffentlichen Gotteshause. Er wird ja nicht, wie ein Mann aus dem Volke, mit Tagesanbruch aufstehen! Um nenn Uhr früh ergreift er gewöhnlich seinen ledernen Tefillinsack und schreitet langsam der Klaus des Wunderrabbi zu. Sein Anhänger ist er nicht. Ein Fortschrittler thut es ja nie. Und Reb Selig ist in diesem Punkte eitel. Nur mit dem Rocke unterscheidet er sich von einem „Deutsch". Sein Hut ist schon modern. Aber achten darf auch ein „Aufgeklärter" den Rabbi. Reb Selig will ans Achtung, nur aus Achtung, beim „Gerechten" beten. Diesmal bleibt er ans. Draußen ist's noch grau; im Städtchen ist's noch ganz still. Der Ringplatz, die Börse des Marktfleckens, ist noch öde. Reb Selig steht schon vor seinem Hause und glättet seinen Bart. Er hat schon gebetet, gefrühstückt. Seine Miene verräth, dass es einen Kainpf anszufechteu gilt. Er, der Vertrauensmann der Behörde, des Bezirkshauptmanns, wird heute seine Stimme in der Gemeinde, seine Macht zeigen. Ihm ist schon eine Auszeichnung zntheil geworden, die keinem Einwohner des Städtchens kaum im Leben begegnen wird: Der Herr Bezirkshauptmann hat ihm die Hand gedrückt und gesagt: „Herr Selig, Sie sind der verlässlichste Bürger dort, ich bin überzeugt, dass Sre bei den Wahlen Ihre Glaubensgenossen uns zusühren werden!" „Versteht sich!" erwiderteer und ist noch jetzt mit dieser seiner Antwort zufrieden, Es ist zwar sehr schwer, zu siegen, denn seine Gegner agitierten fleißig schon einige Wochen früher, aber er hat ja die Behörde ans seiner Seite und — wozu hat er einen Kopf?! Reb Selig combiniert: 6 Wahlmänner, 148 Wähler, 64 entschiedene Gegner; es soll nur niemand wegbleiben! Schwere Sorgen! „Merkwürdig! Biele Polen znsaminen mit Ruthenen und noch ein paar Juden aus ihrer Seite — mir zu Trotz. Diese, Letzten, werden aber Steuern zahlen — das ist schon meine Sache, es wird sie theuer kosten," denkt laut Reb Selig. Der Organist eilt der Kirche zu. Es fällt ihm ein, zu versuchen, Reb Selig der Opposition günstig zu stimmen. „Guten Morgen! Warum wollt Ihr, Herr Selig, einen Geistlichen, einen ausgesprochenen Antisemiten, unterstützen?" „Wie? Einen Antisemiten? Wir wollen ja heute 7 Juden und 2 von Ihrer Confession wählen." „Und diese nenn werden ja im Namen des Städtchens für-den Neichsraths.-Abgeordnetett stimmen." „Das weiß der Herr Bezirkshanptmann doch besser, wer ein Antisemit und wer keiner, sonst möchte er nicht Juden einen solchen wählen lassen." „Sie sind im Jrrthuin! Schauen Sie, Reb Selig, wir Christen stimmen nicht auf einen Geistlichen, denn wir wissen, was für ein Mensch das ist, und Ihr Juden seid so närrisch!" „Herr Organist! Folgen Sie mir und stimmen Sie mit uns. Wir werden Sie wählen. Glauben Sie mir, uns ist besser, mit der Behörde gut zu leben, Was werden Juden davon haben, wenn sie sich verzanken? Steuern und Leid ohne Ende. Wer wird uns da vertheidigen? Etwa der Herr in Wien? Weiß er denn, was sich bei uns thut, wo einen der Schuh drückt? Ich denke mir, es ist gut, wenn heute sieben Juden gewählt werden, und damit ist doch unsere Constitution uns gewahrt. Was weiter geschehen wird, das kümmelt uns nicht, kein einziger Abgeordneter wird uns in Wien vertheidigen." „Sie mischen Gescheites mit Kindischem, Herr Nachbar! Es ist wahr, dqss, wenn Euch hier ein Unrecht geschieht, dieser Herr in Wien selten davon weiß oder wissen will. Aber wenn der Abgeordnete dort oben stimmeii sollte für solche Verordnungen, die das Elend auf Staatskosten beseitigen sollten, so werden Eure jüdischen Armen auch wus davon haben." „Unsinn! Wir verlangen keine Almosen." „Es sind keine Almosen. Sie verstehen mich schlecht! Hab' aber keine Zeit. Hören Sie ans mich, Herr Selig! Machet Euch uns nicht zu Feinden!" D:e zwei politischen Gegner giengen auseinander. Unser Führer warf dem „Narr" einen verächtlichen Blick nach. Indessen begann daS Städtchen sich zu rühren. Reb Selig verließ seinen Posten. Hcute wartete er nicht, dass ihn der Mann aus dem Volke grüße. Er hielt einen jeden vorübergehenden Glaubensgenossen mit einem sehr freundlichen „Gut' Morgen" an und erkundigte sich, ob er für die Juden stimmen wird oder für die „Goim"^) mit den drei jüdischen „Schkuzim"'). Wankelmüthige beeinflusste er oder terrorisierte sie, je nach ihrer socialen Lage. Die nichts zu verlieren hatten, wurden belehrt, dass es ein „Jojscher"Z ist, nur Juden zu wählen, den Krämern und Handwerkern wurde bedeutet, dass man ihnen eventuell Steuern aufpelzen werde bis zum Bitterwerden ihres Lebens. ') Hausherr. hauchten Rufe: Vater, Vater! warf er sich zu Boden, mit glühenden Lippen die Schtvelle dieser alten verfallenen Hütte küssend, die Unverstand und Bosheit so oft verspottet und besudelt hatten. Und da stand der Vater vor ihm. Alt und schwach wie früher. Aber hoch und frei, wie ans Stein gemeißelt, wölbte sich die Stirne, in jugendlichem Feuer leuchteten die Augen. Verwundert sah dies der Sohn. Warum hatte er doch früher nie diese herrliche Stirne, diese leuchtenden Augen bemerkt; warum nur die hässlichen alten Runzeln gesehen? Heiter lächelnd bot der Vater dem Sohne beit Willkommengruß. Nun sollte er sehen. Der Sohn trat über die Schwelle der alten verfallenen Hütte, er trat ein — in ein Königsschloss . . . Hoch und hell wölbten sich herrliche Säle, von frohen Menschen erfüllt, weit hinaus in grünes, sonniges Land schweifte der Blick durch die geöffueten Fenster. Und iar herrlichsten der Säle saß auf lichtem Throne die Königin. Aller Liebreiz des Weibes, alle Hoheit des Menschen waren ans ihrem Antlitze vereint. Im dunkeln Haar trug sie einen brciten Goldreif, und ans diesem standen, aus Edelsteinen, die in den herrlichsten Farben erstrahlten, drei Worte: „Für die Menschheit". Huldigend verneigte sich vor ihr der zurückgekehrte Sohn . . . Er hatte das Jndenthnm erkannt . . . Draußen aber geht die Menge vorüber wie früher, und weiß in ihrer Blindheit nicht, dass diese alte, verfallene Hütte in Wahrheit ein Königsschloss ist, in dem eine Königin wohnt, so schön, dass, wer in ihr Antlitz gesehen, gegen Krankheit und Tod, und gegen alles Böse, das Menschen nur ersinnen können, gefeit ist. L. Schwarz. Reb Selig triumphiert. Ein Wermuttropfen ist aber in seinen vollen Triumphbecher gefallen. Seine Hand wollte der Bezirkshauptmann nach den Wahlen nicht annehmen und kehrt: ihm unzweideutig verächtlich den Rücken. „Er war wahrscheinlich in schlechter - Laune," erklärt sich diesen Umstand der Wahlmacher. Drei Tage daraus tvar Reb Selig in der Bezirksstadt. Er fühlte sich veranlasst, als Vertrauensmann den Verrranensgeber zu besuchen. Vorgelassen, an der Thür stehend: „Was wünschen Sie?" „Nichts. Ich bin fragen gekommen, was Herrn Bezirkshanptmann damals nach den Wahlen so schlecht gestimmt hat?" „Jüdel! (zydku!) Ich versteh' Dich. Hast!" Der Herr zog eine Zehngnldeunote ans seiner Brieftasche ■ und reichte sic dem verblüfft dastehenden Führer. „Ich brauche nicht, ich habe, Gott sei Dank — was ich brauche." „Also-fort!" Die Thür gieng ans. Reb Selig stand schon ans der Stieae. Andreas Lehrer. Ittirmd. Wien. (Cultusge m eind e.) Aus der Sitzung des Vorstandes vom 13 Deeember 1300 unter dem Vorsitze des Präsidenten kaif. Rath Kling er. — An Spenden sind eingelaufen: Von Frau Katharina B r ü l l anlässlich der silbernen Hochzeit ihrer Tochter für Arme HX) Kr.; von Fräulein Hedwig Rappaport für das israelitische Altersversorgungshaus 100 Kr.; von Frau Cäcilie Berger für Waisenkinder 6 Kr.; Sauunelspende der Herren Gustav Wiener und Rudolf Kran ß für eine Arme 275 Kr.; von Eduard Wolf Naturalien für das israelitische Altersversorgnngshaus; von Frau Dr. Leopold Kohn Bücher a) Andersgläubige. ä) Lumpen. *) Recht.