Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1900)
- Issue
- 49 (7.12.1900)
- Date
- 1900-12-07
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 49 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 7. December 1900 Seite 5 Christen* ihren schmachvollen Hungerlohn vor die Füße zu werfen und einen neuen Beruf zu ergreifen. Denn im Alter von 40—44 Jahren — solche Greise von Unterlehrern gibt es in Ihrem Wien, Herr Bürgermeister 1 — ist ein Umsatteln nicht mehr möglich, zumal wenn man Weib und zahlreiche Kinder hat. Die systematische Präteriernng jüdischer Unterlehrer als Unicum in der ganzen gesitteten Welt da und lässt sich mit etwa vorkommenden Präterierungen in andere Beamten- Kategorien gar nicht vergleichen. Es ist ja zweifellos, dass daS Rechtsgeftthl eines jeden Menschen verletzt und sein RechtSbewnsstsein erschüttert werden muss, wenn er sieht, wie etwa ein Magistrats- oder Laudesgerichtsrath präteriert und dienstjüngere Hintermänner vorgeschoben werden. Es ist zweifellos, dass solche Vorgänge die Grundpfeiler des staatlichen Organismus zerrütten, indem das Volk seine ideale Auffassung von der staatlichen Autorität, der zufolge jeder Bürger einzig und allein nach seinem sittlichen und geistigen Wert beurtheilt werden soll, schwinden sieht. Doch fällt das wirtschaftliche Moment in den angezogenen Fällen nicht so sehr in die Wagschale. Bor Noth ist ein Beamter dieser Kategorien geschützt, und schließlich kann nicht Jeder die höchste Stufe der Beamtenhierarchie erklimmen. Anders steht die Sache bei einem Unterlehrer. Jeder Unterlehrer muss Lehrer werden. Denn das Institut der Unterlehrer ist keine eigentliche Lehrerkategorie — es ist vielmehr eine Vorstufe, eine Art Vorbereitungsschule zum eigentlichen Lehrerberuf, eine Schule, in welcher der aus dem Seminar entlassene, theoretisch vorgebildete junge Mann sich praktisch bethätigen soll. Es ist die Schule der praktischen Pädagogik. So ein Unterlehrer ist gewissermaßen einem Jur. Dr. zu vergleichen, der bei Gericht als Rechtspraktikant ein Jahr zu dienen hat. Hat man aber jemals von einem Menschen gehört, der 18 Jahre als Rechtspraktikant dienen muss, trotz seiner amtlich feststehenden vorzüglichen Qualification? Ganz analog sind die Dienstjahre eines Unterlehrers eigentlich mehr Lehrals Dienstjahre. — Dem entsprechend ist die Besoldung eines UnterlehrerS auch eine minimale, daS Existenzminimmn lauge nicht erreichend. Hat aber ein Unterlehrer nach einer Reihe dieser Lehrjahre durch Absolvierung der Lehrbefähigungs-Prüfung neben seinem theoretischen Wissen auch sein praktisches Können erwiesen, daun hat er Lehrer zu werden, um in dem Genuss eines das Existenzminimum knapp streifenden Gehaltes zu gelangen. Und die Sache stellt sich nun so : Auf der einen Seite eine anstrengende, aufreibende, nerven- und lungenzersiörende, exact durchgeführte Arbeit, wofür ihm von rechtswegen 800 fl. Gehalt und 300 fl. Quartiergeld — also ein wahrer Hungerlohn — gebürt — auf der anderen Seite sehen wir einen Arbeitgeber, der für diese Leistung nicht einmal diesen rechtlich verdienten Hungerlohn zahlen will, wir sehen einen Arbeitgeber, der seinem Arbeiter von diesem Hungerlohne noch die Kleinigkeit von 500 fl. wegnimmt, Und das neünt Man dann „B e k ä ift p f u n g d e S j ü d i s ch e n Großkapitals!* Im Licht dieser Thatsachen besehen, ist die Angelegenheit der jüdischen Unterlehrer keine einfache Präterieruug mehr, daS ist vielmehr böswillige Vorenthaltung des wohlverdienten Lohns, das ist der nackte Raub! Ist das so, Herr christlicher Bürgermeister? Sagen Sie ehrlich und offen ein lautes „Ja*. Sagen Sie ehrlich und treu, der Wahrheit gemäß, dass solche Vorgänge scandalöS und beschämend sind. Diese brutale, unmenschlich grausame Handlungsweise unserer »Christen* wäre, wenn auch vom Standpunkte der Moral und des Gesetzes nicht zu entschuldigen, doch gewissermaßen zu begreifen, wenn es sich um jüdische Lehrer handeln würde, die etwa in Pöggstall, Ried, Hallein, oder in irgend einer Stadt mit einer ausschließlich katholischen Bevölkerung um eine Lehrstelle competieren würden. Aber diese Vorgänge spielen sich in Wien ab, in Wien, wo 150.000 jüdische Einwohner leben, die circa 17.000 jüdische Schulkinder in die Wiener Schulen schicken und zum mindesten z e h n M i l l i o n e n Kronen jährlich zum Haushalte der Stadt Wien beizutragen haben. Wollten die »Christen" christlich handeln, so müssten sie, der jüdischen Bevölkerungszahl ^entsprechend, zu den in Wien bereits wirkenden 140 jüdischen Lehrern noch circa 200 Mische Lehrer n e u an stellen. Natürlich geschieht daS nicht. Wenn aber die »Christen* selbst die seit Jahrzehnten im städtischen Schuldienste stehenden jüdischen Unterlehrer, Graubürte, alte Familienväter, wohl arbeiten und reckern, dabei aber darben lasten, so ist daS wieder ein großer Scan dal. Gestehen Sie dar nur, der Wahrheit gemäß, offen und unumwunden ein, Herr Bürgermeister! — Und wenn solche A n g e st e l l t e der Stadt Wien dem Verhungern nahe sind und nur durch die private Mildthätigkeit vor dem Hungertvde gerettet werden können, so ist das, Herr „christlicher* Bürgermeister, wieder ein Scandal! Die Vertreter der staatlichen Behörden aber, die berufenen Wächter über Recht und Gesetz, stehen diesem Scandale mit verschränkten Armen, in würdevoller und stoischer Ruhe gegeuüber. Wird einer von ihnen einmal leise gemahnt, so weicht er in gemestene, Respect heischende Entfernung, nimmt eine Pose an, ruft daS Zauberwort „Autonomie* aus und glaubt damit schon die Gespenster verscheucht zu haben. Sv steht die Sache aber uicht, Ihr hohen und weisen Herren! Autonomie ist tvohl eine schöne Sache — in welcher Verfassung siebt eS aber geschrieben, dass mit derselben grober Unfug und Schindluder getrieben werden darf, direct oder i n d i r e c t? Wenn hinter dem Deckmantel der Autonomie das Gesetz gebeugt, daS Recht mit Füßen getreten und Unheil in großer Fülle gestiftet wird, so ist eS Pflicht des Staates, diesen Deckmantel, diesen schwarzen, verdächtigen Fetzen ein klein wenig bei Seite zu schieben und Ordnung zu schaffen! Mittel und Wege dozu hat sie genug. Dass das keine leere Phrase ist, soll durch eine Thatsache bewiesen werden. — Auch in Mähren gibt es autonome Gemeinden, und auch dort fanden sich demzufolge alternde Unterlehrer mit 13—15 Dienstjahre» — der mährische Landesschulrath kam aber eines schönen Tages zur Ueberzeugung, dass solche Monstrositäten eines europäischen Staates unwürdig sind, und dass solche Zustände nicht bestehen dürfen — und ernannte die ganze Serie dieser alten Unterlehrer ad personam zu Lehrern. Frage nur der Herr Graf K i e l m a n s e g g bei seinem einstigen Collegen und jetzigen Minister Baron Spens- Boden, er wird ihm die Wahrheit des hier Gesagten bestätigen. Die hohen Herren mögen daraus ersehen, dass es schon geht; dass man solche Abscheulichkeiten gegen Recht und Gesetz schon beseitigen kann, wenn man nur will. Aber wir wollen die Vertreter der staatlichen Autorität, die berufenen Hüter über österreichisches Recht und Gesetz aus ihrer Ruhe nicht weiter stören. Nicht versagen können wir uns aber, an den »christlichen* Bürgermeister eine Frage zu richten: Fiuden Sie die hier geschilderten traurigen Zustände wirklich in Ordnung? Sind solche Zustände Blüten einer geläuterten christlichen Weltanschauung? Ist das über die Aermsten der Armen gehäufte Elend, Unglück und Noth, wirklich ein gottgefälliges, christliches Werk? Können Sie wirklich die unsäglich grausame Aushungerung der jüdischen Lehrer durch »Christen" mit den Grundlehren des Christenthums, den Lehren der Apostel und Kirchenväter in Einklang bringen? Antworten Sie, Herr Bürgermeister, es ist daS Ihre Pflicht! Da gibt es keine billigen Witze und keine höhnischen Ausreden; da gibt es keine Theorie von den geheimen Beschlüssen deS Stadtrathes und dem ein Fünfundzwanzigstel-Stadtrath. Wer, wie Sie, Herr Bürgermeister, als ein Fünfzigstel- BezirkSschulrath die Gewalt besitzt, einen Fall K a t s ch i n k a herbeizuführen, der hat damit den Beweis erbracht, dass er auch als ein Fünundzwanzigstel-Stadtrath die Gewalt besitzen muss, das Positive, das Gute herbeiznführen, das vergewaltigte Recht zu beschützen. F. A Imins- und Ikrsammlungsderilhie. Wien. (Lese-und Redehalle jüdischer Hochschüler Wien.) Herr Dr. Kaminka hat sich bereit erklärt, in der Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler fortlaufende Borträge über hebräische Literatur, sowie jüdische Geschichte und Religionsphilosophie zu halten. Elftere finden allwöchentlich Mittwoch und Samstag von 7 bis 8 Uhr abends, letztere Sonntag von 2 bis 3 Uhr nachmittags statt. Erster Vortrag Samstag den 8. d. M. in der Halle (Währingerstraße 24). Wien. („T e s i l a t h N e o r i m") nennt sich der neubegründete Verein zur Veranstaltung eines würdigen Jugend- Gottesdienstes an den hohen Feiertagen, nicht bloß für die noch Studierenden, sondern viel dringender zeigt sich diese Institution für solche junge Leute, die bereits-der Schule entwachsen sind, dem Geschäfte oder Handwerke sich .widmen und denen es bei den leider hier obwaltenden Verhältnissen so schwer wird, am Gottesdienste während ber „Jomim nauroim“ theilzunehmen, abgesehen davon, dass es ganz gut wäre, die Heranwachsende Jugend auch während des Jahres durch religiöse Vorträge, Seoer- und Chanuka-Feier u. dgl. fürs Judenthum zu erziehen und zu gewinnen. Es ist daher sehr bedauerlich und ein trauriges Zeichen der hier grassierenden Indolenz und crassen Jndisferentismus, dass die constituierende Versammlung dieses wahrhaft löblichen Vereines am, Sabbathausgange im Sitzungssaals der hiesigen Cultusgemeinde so spärlich besucht war. Außer dem vorbereitenden Comit6, an dessen Spitze Herr Joachim Gollerstepper steht und obwohl die Statuten bereits behördlich genehmigt sind, und ebenso der Cultusvorstand die moralische und materielle Förderung zugesagt hat und endlich viele Einladungen ergangen sind, erschienen bloß einige Seelsorger, die ihre freundliche Mitwirkung bereitwilligst versprachen, so die ehrw. Herren Dr. Schmidt, Dr. Bach, Dr. K a m i n k a. Prediger Grün plaidierte für regelmäßigen Jugend-Gottesdienst am Sonntag- Nachmittag, da die religiöse Gesinnung durch Gebete an den drei höchsten Festen allein nicht genügend gefestigt erscheint. Möge es bald diesfalls in unserer Mitte besser werden und die nächste General-Versammlung dieses nicht nur nützlichen, sondern höchst nothwendigen Vereines zahlreicheren Besuch erlangen! — n. Bielitz-viala. (Jüdischer Turnverein.) DerBielitz- Bialaer „Jüdische Turnverein" veranstaltet am Montag den 31. December 1900 um 8 Uhr abends im „Schwarzen Adler", Biala, sein 3. Stiftungsfest mit anschließendem Tanzkränzchen. MitthrUrmgen aus dem Publicum. (Sich selbst aufziehenbe Taschenuhren.) Die in Neuheiten unermüdliche Uhrenfirma Wilhelm Köllmer, Wien, IX. Bezirk, Servitengasse 1, bringt als Novität eine verbesserte, sich selbst aufziehende Taschenuhr „Perpetuale". Diese praktische Gebrauchs¬ und Strapazuhr wird sich sowohl wegen ihrer anerkannt vorzüglichen Constrnction, als auch wegen ihres geschmackvollen Aeußern bald großer Nachfrage erfreuen, umso mehr, da man Gewissheit hat, dass die renommierte Uhrensirma Köllmer nur anerkannt gute Uhren mit weitestgehender Garantie zum mäßigen Preise liefert. Die „Perpetuale" verdient unter die besten Erfindungen eingereiht zu werden, denn es genügt für den Besitzer, die Uhr in der Tasche zu haben und täglich 40 Minuten zu gehen, damit dieselbe, ohne je aufgezogen zu werdet», fortwährend genau geht und für volle 36 Stunden ansgezogen bleibt. Aehnliche selbst aufziehende Uhren waren schon in Verkehr, haben sich aber theils fehlerhafter Constrnction oder ihres sehr hohen Anschaffungspreises halber nicht bewährt — die verbesserte Patent-Perpetunle entspricht jetzt allen Ansprüchen, und ist der Anschaffungspreis kein bedeutend höherer, als der einer guten Remontoiruhr. — Wird die Perpetuale gar nicht getragen, so kann dieselbe, wie jede andere Taschenuhr, aufgezogen werden; dieses ist aber nie nothwendig, wenn man die Uhr auch nur 40 Minuten im Tage bei sich getragen. Preislisten und Erklärungen versendet die Firma gratis. (CircuS Cef«re Eidoli.) Seit einigen Tagen gelangt allabendlich im CircuS Cesare Sidoli im Busch-Gebäude o»n Manege- Schaustück unter dem Namen „Der Krieg in China" zur Aufführung, welches die größte Anziehungskraft auf das Publicum auSübt. Dem Zuschauer bieten sich fortwährend spannende Momente; die einzelnen Acte wie: „Eine chinesische Dorfidylle", „Im Reiche der Freuden", „Die Revolution der Boxer", „Die Erstürmung der Taku-Forts", sowie das Hürden- und Cascadenreiten, insbesondere die „TodeSsahrt mit einer mit sechs Hengsten bespannten Kanone zur schwindelnden Höhe der Taku-Forts" entfesselte täglich tosenden, nicht endenwollenden Beifall. Die überraschend prächtige Ausstattung — denn alles, Costüms, Equipierung, Requisite»», Riemn» und tLa»telzeug ist äußerst vornehur und gedregen; das vorzüglich geschulte, aus 70 jungen Damen bestehende' Ooi-ps do Hallet — deren viele eingeflochtene Tänze und Grupprerungen vom italienischen Balletmeister Vittorio F r a n ch i treffend einftnbiert wurden — verdienen besonders hervorgehoben zu werden. Das übrige Programm des Circus Sidoli ist in jeder „ 'V.e?unß c*n vorzügliches; das glänzende Material, das vorzuguche Arrangement, der Eindruck des Vornehtnen und Vollkommenen, den die ganze Vorstellung macht, beiveisen, dass der Circus Sidoli ein Etablissement allerersten Ranges ist. Um auch den Minderbemittelten den Besuch des Circus Sidoli leicht zu ^möglichen, und um einer mit pompöser Reclame arbeitenden Concurrenz die Spitze zu bieten, hat Direktor Sidoli, der nur noch kurze Zeit in Wien bleibt, für einige Tage säm»ntliche Eintrittspreise auf die Hälfte redueiert. Selbst die Gallerieplähe, die ohnedies täglich ausverkauft sind, »vurden von 60 Heller auf 30 Heller redueiert. Mchereinlauf. E. Meyke: Ahasver und andere Novellen. Berlin, 1900. Alfred Schall: Verein der Bücherfreunde. Jüdisches Gefühl, Zeitschrift für die Jugend. Prag. November 1900. Dr. A. K o h u t: Berühmte israelitische Männer und Frauen. Heft IV. Leipzig. A. H. P a y n e. Docnmente der Frauei«. Heft IV. December 1900. Krankenbesuch und Trancrgebräuche nach Bibel und Talmud. Herausgegeben von Rabbiner Dr. M. Klotz in Jungbnnzlau. Im Selbstverläge des Verfassers. Preis 60 Heller. Briefkasten. I. M. In Bialystock. Die Zeitung geht regelmäßig an Sie ab. Ueber Ihren „R. B." folgt Brief. G. B. iu Lichtenstadt. Besten Dank für die Mittheilung! Besagte Notiz dürfte kaum in unserem Blatte bereits erschienen sein. Wollen Sie jedenfalls die „Sprüche" einsenden l Ueber ihre Annahme können wir erst dann entscheiden. D. Tr. in Berlin. Bitte noch um Geduld. I. C. in Troppau. In dieser Nummer konnte,-Ihr, Artikel unmöglich erscheinen. Bitte um ein wenig Geduld.!■>.< Unentgeltliche StkUenminittlnU des Handelsairgestellten-Vereirres „Eirirmah" in Brünn.; (Den P. T. Chefs steht diese Rubrik unentgeltlich zur Verfügung. Urueste Uacanzen-Liste: ‘ n (Särnmtliche Offerte sind an den Verein zu richts^) Kellnerin, aus anständigem Hause, der deutsche und böhmischen Sprache mächtig, wird für ein besseres Gast- und Kaffeehaus in der Provinz gesucht. Offerte nebst Zeugnisabschriften und Photographie unter „I. F." Mädchen, zwischen 25—30 Jahre, wirÄrlls Wirtschafterin aufs Land bei Brünn gesllcht. Mehrere jüdische Mädchen werden als Kindermädchen und Dienstboten gesucht. Für die A d m i n i st r a t i o n einer jüdischen Zeitung in der Provinz wird ein tüchtiger junger Mann mit schöner. Handschrift gesucht. Mehrere jüdische Lehrburschen für verschiedene Handwerker gesucht. C o m m i s, tüchtige Kraft, Tuch- und Wirkwaren, Boskowitz. Commis, Mode und Manufactur, Göding. Commis, Spezerei, Mehl. Ung.-Hradisch. C o m p l o i r i st, deutsch, böhmisch, Wischau. Com m i s, Spezerei, Gr.-Bietsch. Manipulant, Liqueuerbranche, Provinz, Mähren. , * Lehrbursch, Sattler und Tapezierer, Brünn. - Co in m is, Tuch- und Webwaren, Neu-Raußnitz^inni Praktikant, Schürzenerzeugung, Brüm^, ,y C o m m i s, Schneioerzugehörbranche, Brünn. Com m i s, Galanteriewaren, Jglau. . ' Co mm is, Spezerei, Karlsbad. ' :V P': Com m i s, Galanteriewaren, Wien. Commis, Eisen, Strakonitz. t Com m i s, Manufactur, Znaim. . C o m in i s, Tuch, Teplitz. *rj0 """ Comptoirist, deutsch, böhmisch, Stenograph, Mähren, Provinz. . Maschinenschlosser findet in einer Maschinen- und Eisenconstructions-Werkstätte in Prag Aufnahme! ‘ Offerte unter „21. N.", Prag. -rv‘ Mehrere S ch u hmachergehilfe w ivsvdttt für Brünn gesucht. vis-i Commis, Modewarenbranche, Wagstadt. Slrllen-Grsuche. Commis der Manusacturbranche sucht Posteü. Anträge unter „Jacob Tandler". Buchhalter der Tuchbranche wünscht seinen.Posten zu verändern. Anträge unter „Julius Feldmann". Commis der Modewarenbranche sucht Posten. Geneigte Anträge unter „S. Tsch." Comptoirist der Eisenbranche, deutsch, böhmisch, sucht Posten. 2lnträge unter „Julius Schl." Commis der Lederbranche «»nd Lederausschnitt, besonders tüchtig, der de»»tschen und ungarischen Sprache mächtig, sucht Posten. 2lnträge unter „Adolf Donnath." Commis der Wirkwaronbranche sucht Posten. Anträge unter „I. F." C o m p t o i r i st der Mehlbranche sucht Posten. Gütige Anträge unter „Israel Quartner". Buchhalter, der viele Jahre in einer größeren Petroleum-Raffinerie und Dainpfmühle thätig ist, wünscht seinen Posten zu verändern. Geneigte 2lnträge unter „Moritz Haber". Commis der Herrenconfections- und Manusacturbranche, in den Cornptoirarbeiten versie»:t, sucht Posten. Gefl. Anträge unter „Leopold Grün". C o m p t o i r i st, der deutschen und böhmischen Sprache in Wort und Schrift mächtig, Stenograph, sucht paffenden Posten. Älnträge m»ter „Johann La»npel". Magazineur der Coloniallvarenbranche sucht Posten. 2lnträge unter „Moritz Ellinger". Der Berein für nientgeltlichett Nrbeits«achweis «t Wien sucht folgende Arbeitskräfte jüdischer Äoj«Eessio»t: 1 tüchtiger Werkführer für t>i< Fabrication von Lichtpauspapieren', Leiuwand und von Zei'chenpayspavieryn Kürschner, Spengler, L e h r l i n g e für die verschiedenen Gewerbe, ferner 1 ganz j»»ngen Reisenden (Herrenkleider), böhmisch sprechend. ,,.T r Persönliche Vorstellung im Bureau deS Vereines, Ih^Z^-horstraße 59, von */a°— Uhr, an Sonn- und Feiertagen-, Hill Uhr.