Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1900)
- Issue
- 47 (23.11.1900)
- Date
- 1900-11-23
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2432763-2432811-2432858--0776-2434462- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 47 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 23. November 1900 Seite 5 Ueber die jüdisch-nationalen Studenten-Brrdindungen ®) Von jur. Walter Nagelstock. Vor kurzer Zeit erschien an dieser Stelle ein Artikel, in dem den jüdisch-nationalen Stndenten-Berbindnngen die Existenzberechtigung schlechtweg abgesprochen und ihre Verdrängung durch einen Centralverein jüdischer Hochschüler in baldige Aussicht gestellt wurde. Ohne dieser in ganz anderer Sphäre zu suchenden Wirksamkeit eines Centralvereines, wie es beispielsweise die Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler ist, nahezutreten, möchte ich gegen die erste Behauptung ganz entschieden Stellung nehmen. Der Verfasser jenes Artikels vergleicht nur die einstige Thätigkeit der jüdisch-nationalen Stndenten-Berbindnngen mit der jetzigen und berücksichtigt nicht, was inzwischen vorgegangen. Die Jahre 1896 und 1897 haben diese Aenderung in der Stellung der Verbindungen hervorgerufen. Die jüdisch-national-zionistische Partei, deren Seele sie bis dahin waren, deren Leitung sie bis dahin gehabt hatten, hatte sich auf einmal von ganz winzigen Discussions- und Versammlungsabenden zu einer Weltpartei emporgeschwungen. Die Führerschaft wurde den Studenten genommen, sie waren, um den Terminus technicus zu gebrauchen, zu einfachen Streitern in der Armee herabgesunken; die eigentliche Verbindungsarbeit besteht von da an in der Ausführung der Befehle, die von oben kommen, vom zionistischen Districtsvorstande, vom Actionscomite. So nothwendig es für die Partei war, die bis dahin oft angezweifelte Möglichkeit einer Realisiernng der Idee durch ein genaues, präcises Programm vor Augen zu rücken, so nachtheilig war die dadurch bewirkte Vernachlässigung des idealen Momentes für die Studentenschaft. Während es einst in den jüdisch-nationalen Verbindungen hieß: „Wir wollen die Regeneration des jüdischen Volkes mit jüdischem Bolkskörper, mit jüdischer Volksseele, mit jüdischem Bolksbewusstsein und jüdischer Volksehre", schließt ein zionistisches Referat der Jetztzeit mit der Aufforderung, Actien für die Colonialbank zu zeichnen, die das Instrument zur Erlangung des Charters vom Sultan ist, und dem Wunsche, es möchte bald die Zeit kommen, da man darangehen könne, mit galizischen, russischen und rumänischen Juden zu colonisieren. Dieses Programm, angeblich zionistisch, das allerdings verschämt, den westeuropäischen Juden Ruhe und Frieden mit Entfernung einiger unbequemer Staunnesgenossen garantiert, das die ganze Idee als ein geschäftliches Unternehmen darstellt, welcher Contrast gegen die Ideale der früheren Zeit! Und diese immer mehr hervortretende Umwandlung der herrlichen, hehren Idee vom Nationalstaate, von Juda's Renaissance in ein geschäftliches Unternehmen, bringt es dann mit sich, dass die jüdisch-nationale Studentenschaft ihre Zeit seit zwei oder drei Jahren mit Discnssionen über die geschäftliche Seite zubringt: ob der Charter der richtige Weg zur Erlangung Palästinas ist, ob die Palästinarcise der Führer von Nutzen gewesen, ob die. politischen Unterhändler und Beziehungen etwas taugen, und Fragen ähnlicher Art. Man missverstehe mich nicht; ich bin weit davon entfernt, zu glauben, man muss einer Führerschaft, wenn man ihr auch noch so viel verdankt, blindlings auf allen Wegen weiterfolgen. Ich kann mir ganz gut den Fall denken, dass man vor den Führer hintritt lind ihn darauf aufmerksam macht, wie ein Jrrthnm seinerseits das Wohl eines ganzen Volkes gefährden kann, wie nothwendig es ist, Garantie zu geben, dass die eingeschlagene Bahn die richtige ist. Wer aber diese Aufgabe sicher nicht hat, das ist die jüdisch-nationale Studentenschaft, deren Arbeitsfeld ein ganz anderes ist und sein muss. Heute tritt ein jüdisch-nationaler Student in eine Verbindung ein; bei irgend einer Gelegenheit, sei es, dass er eine Rede hält oder hört, erwacht das nationale Bewusstsein in ihm so stark, dass er gleichsam in den Ruf ausbricht: Ich bin ein Jude und bin stolz darauf, ein Jude zu sein. Und bei diesen! Schrei, bei diesem erstem Betreten eines neuen Weges bleibt der jüdische Student stehen, er lagert sich im vollen Stolze seines nationalen Gefühles aus die Bärenhaut, paukt, besorgt die oben erwähnte Verbindungsarbeit, id est: Veranstaltung einer Versammlung oder Referieren in derselben, und verachtet dabei den jüdischen Commilitonen, der sich noch nicht zur nationalen Eckeuntnis emporgearbeitet, so sehr, dass das Wort Assimilant in Stndentenkreisen ein böses Schimpfwort wurde. Und doch hat dieser verachtete Dnrchschnitts- Assimilant etwas voraus vor dem jüdisch-nationalen Verbindungsstudenten, er arbeitet sehr fleißig an seiner Bildung, er lernt viele Dinge, von denen der Dnrchschnilts-Couleurstudent keine Ahnung hat. Allerdings etwas erreicht der Assimilant nie in dem Conflict, der uns moderne Menschen samnit und sonders beherrscht: Als Sieger hervorzngehen aus dem Conflict zwischen dem Streben, uns selbst zum Mittelpunkte der Welt zu machen und der Thatsache, dass uns alles Glück, jede innere Befriedigung versagt ist, so lange wir unsere Persönlichkeit nicht aufgeben, hingeben an objective Zwecke, an Ideale. Aus diesem Conflict geht der Verbindungsstudent eben durch die Schule, die er in seiner Verbindung initmacht, als Sieger hervor. Betrachten »vir den Lebensgang des jüdisch-nationalen Studenten weiter, so staden wir ihn als alten Herrn seiner Verbindung auch noch hie und da in einer Versammlung referieren, eine Gelegenheit, die sich ihm drei- oder viermal im Jahre bietet, lvo die längst geglätteten Wogen der Begeisterung wieder einmal hoch emporsteigen können. Er kämpft jetzt um sein tägliches Brot, erreicht endlich eine sociale Stellung und heiratet schließlich ein jüdisches Mädchen aus unjüdischem Hause, das die jüdische *) Siehe Nr. 42 des „I. B." Nation gar nicht und den Tempel nur von der Trauung her kennt. Diese seine Lebensgefährtin macht er dann zur Matter seiner Kinder. Der Kleine wächst heran, aus seinen Gesprächen klingt es wie Waffenlärm, Siegfried, Günther. Hagen sind die Reckengestalten, zu denen er leuchtend, glühend emporblickt, die Bibel neben Grimms deutschen Heldensagen und Märchen wird ihm oft in der Hand von Lehrern, die nur eine jüdische Religion und keine Nation kennen, zuiu Marterinstrumente. Kommt dann der Kleine zu Jahren, so hält es wohl mal der Vater für angezeigt, ihm die Eröffnung zu machen, dass es eine jüdische Nation gibt, die auf jeden einzelnen ihrer Söhne in ihrem Kampfe für Freiheit und für Recht rechnet. Der Kreislauf wiederholt sich von Neuem. Hier muss der Hebel angesetzt werden, der den Verbindungen ein neues Arbeitsfeld schaffen wird, doch nein! — kein neues, sondern nur die Rückkehr zur alten Devise: Regeneration des jüdischen Volkes mit jüdischer Volksseele, mit jüdischem Bolksbewusstsein. Die Kampfesfahne, die die Verbindungen jetzt entfalten, sie tragen die Inschrift: Wir wollen unsere Mitglieder jüdisch erziehen! In großen Zügen nur weiß der jüdische Student von den Heldenthaten seines Volkes lückenhaft zu sprechen; seines Volkes Propheten, seines Volkes Dichter hat er im Momente der Reifeprüfung bei Seite gelegt, das jüdische Lied ist ihm fremd. Jede Verbindung fühlte diesen Mangel, die eine versuchte ihn radical durch Erlernen der Sprache der Väter, die andere durch systematische Vorträge, eine dritte durch Einführung einer sogenannten Burschenprüfnng ansznmerzen, bei der das Hauptgewicht auf das Geschichtsstudium gelegt wurde. Aber all das waren vorübergehende Einzelerscheinungen, noch nie war es den Verbindungen so klar und deutlich als Forderung erschienen, wie jetzt, und — sie sind jetzt daran, durch ihre Thätigkeit den Beweis nicht nur für ihre angezweifelte Existenzberechtigung, nein, weit mehr für ihre volle Lebensfähigkeit zu erbringen. ,7; Der Weg, den die jüdisch-nationalen Verbindungen betreten haben, ist rauh, ist dornig; die üble Gewohnheit, die schon festen Fuß gefasst, die Bequemlichkeit einzelner ist zu überwinden, und dennoch, der Weg wird gegangen werden; eines befähigt sie dazu, alle Strapazen des Weges zu ertragen, das ist die Liebe, die mächtig wurzelnde, treue Liebe zu ihrem Volke, die sie vor allen anderen Mitstreitern für Juda auszeichnet. Auf diese Weise wollen jüdische Studenten an der Renaissance Judas Mitarbeiten, auf dass es erlöst werde, gleich dem Ahasver des Meeres, durch das eine Zauberwort: „Durch treue Liebe." Zur Lage in Rumänien. Ein Vorschlag, von Davis Trietsch, Berlin. Nach den zuverlässigsten Berichten, die wir haben, steht eine weitere Auswanderung rumänischer Jlden beoor, welche voraussichtlich weit über die Dimensionen der vorjährigen hinausgehen wird. Die Lage im Lande ist nicht besser geworden. Die Hoffnungen, die man auf den Ministerwechsel setzte, haben sich nicht erfüllt, und mehr noch haben die Haltungen der maßgebenden jüdischen Factoren, und die Schwierigkeiten, welch: von einigen Jmmigratiousläadern gemacht wurden, dazu gedient, dir furchtbare Trostlosigkeit der Lage uoch zu erhöhen. Zum Beginne des nächsten Frühjahres ist ein erneuter Ausbruch des Auswanderungswahnsiunes zu erwarten. E; ist auch nicht unmöglich, dass die Verzweiflung zu noch anderen Mitteln greifen lässt. Wie schwer eine Emigration großen Stils sich bewerkstelligen lässt, hat man gesehen. Andererseits ist der Verbleib der Juden in Rumänien unter den heutigen Umständen eine Tortur. Wenn man sich nicht sehr bald auf ein Jmmigrationsgebiet einigt, in welches Zehntausende schnell, mit gering e n K o st e n und ohne Schwierigkeiten für heut und für eine absehbare Zukunft übergeführt werden können, so muss alles anfgeboten werden, um die rumänischen Machthaber zu einer gründlichen Besserung der Luge der Juden zu veranlassen. Das kann nur durch einen Appell an die Mächte geschehen! Ein solcher Appell aber .muss von einer geeigneten Körperschaft in geeigneter Weise und au die geeigneten Stellen ergehen. Ich schlage daher vor: DaszionistischeActions- Comite solle von competentester Seite eine k n a p p e Z n s a m in e n st e l l u n g d e r B r s ch c ä u k u n g e n und Ausnahmegesetze a u s a r b e i t e n lassen, denen die r u m ä n i s ch e n I n d e u i e i t d e m B erlin e r C o n g r e s s e zum O p f e gefallen sind. Diese Ausarbeitung soll in deutscher, französischer und englischer Sprache gedruckt und in offieieller Weise vom Acüous-Comite jedem einzelnen Mitglieds der Parlamente, Reichstage, Landtage und der entsprechenden Körperschaften der Mächte zngestellt werden. Außer den sogenannten Garantiemächten kämen nach meinem Dafürhalten auch die anderen, speciell die Vereinigten Staaten und die Türkei in Betracht, die als eventuelle Jmmigrationsländer durch eine wahrheitsgemäße Darstellung der Lage in Rumänien günstig beeinflußt werden könnten. Es ist nämlich nicht wahr, dass diese Dinge an den maßgebenden Stellen bekannt seien. Die allerwenigsten Mitglieder der englischen Parlamente, des deutschen Reichstages, der französischen Depntiertenkammer u. s. w. kennen auch nur annähernd den vollen Umfang der schmählichen Vertragsverletzungen, deren Rumänien bisher sich ungestraft schuldig gemacht habe. Haben doch die Vereinigten Staaten sogar kürzlich — wie es heißt — Erhebungen austellen lassen, ob die rumänische Emigration die allgemeine Krisis oder specielle Judenverfolgungen zur Ursache habe. Sowie das Resultat dieser Erhebungen die Haltung der amerikanischen Einwandernngsbrhöcden beeinflussen sollte, so wird auch Se. Majestät der Sultan und sein: Ruthe bei genauer Kenntnis der Lage ein größtes Entgegenkommen an den Tag legen, als es schon bei der vorjährigen Auswanderung geschehen ist. (Es ist noch viel zu wenig bekannt, dass während dieser neuesten jüdisch:n Katastrophe, als das freie Amerika rumänische Einwanderung znrückwies, als Cauada Hindernisse in den Weg legte und als die Länder des europäischen Coniinents nur schwer zu bewegen waren, diesen Unglücklichen auch nurden Durchzug zu gestatten — —• dass damals Se. Majestät der Sultan mit sehr erheblichen Kosten aus den Fonds der Ansiedlungs-Commissioa, wie auch aus seiner eigenen Tasche die N'.everlassung von weit über 1000 rumänischen Flüchtlingen ermöglicht hat. Die Sperrung der Grenze erfolgte erst, als der Anoraug absolut mittelloser Immigranten Dimensionen an na hm, die für die Staatscasse bedenklich wurden. Hätten zur rechten Zeit — wie es später geschah — auch b e m i t t e l t e G r u p p e n sich nach Anatolien gewandt oder hätte damals die I. C. A. auch nur einen Theil der Summen zur Unterstützung der armen Ansiedler aufgewendet, die sie jetzt allmählich ausgibt, um dieselben Leute ins rumänisch: Elend znrnckznbefördern, so stünde wohl heute unseren rumänischen Bcüoern ein nahes, geeignetes und zukunftsreiches Einwanderungsgebiet 'zur Verfügung. Die Eröffnung Kleinasiens aber könnte der erste Schritt zur Eröffnung Palästinas werden.) * Also: — Es gilt den wahren Sachverhalt den wahren maßgebenden Factoren bekannt zu geben. Das kann nicht durch Protestoecsammluuzen und Zeitungsa rtikel geschehen. Für das zionistische Actions-Comite wäre dies übrigens — meines Erachtens — eine geeignete und würdige Art, von seiner Existenz uno der Existenz einer jüdischen Nation den Mächtigen der Erve Kunoe zu geben. Und wenn es nicht gelingt, durch die Garantiemächte Rumänien zur Erfüllung seiner staatsrechtlichen Vecpflich.nagen zu zwingen, so wird doch sicherlich und mindestens dieOeffentlichkeit, welche die Sach: findet, die Jndenheit anfrütteln und sie zur Ergreifung geeigneter Mißaahmeu veranlass :n. Aber sollten auch die Hofflnugen, welch: ich au die Ausführung dieses Vorschlages knüpfe, von denen, an die ich mich wende, nicht ganz getheilt werden, so halte ich es doch für die Pflicht des Actions-Comitos, den Versuch zu machen — — es sei denn, dass die Herren besseren Rath wissen. Davon aber ist nichts bekannt! Derem- M MchmlilWlmchtk. Wien. (Erster Wiener Jüdischer Turnverein.) Die Turnübungen werden in der neuen Turnhalle: I., Mölkerbastei Nr. 5, Samstag den 24. November, Va8 Uhr abends, wieder aufgeno mmen. Wien. (General-Versammlung.) Am Donnerstag den 23. November 1999, um '/,7 Uhr abends, findet im„W:iland- Hofe", XX., Klosterneuburgerstraße 33, die General-Versammlung der Mitglieder des Bethaus-Vereines „Brigittenau" statt. Im Falle der Beschlussunfähigkeit dieser General-Bersammluuz wird an demselben Tage und in demselben Locale um */,8 Uhr eine außerordentliche General-Versammlung abgehalten. — Tagesordnung: 1. Bericht des Obmannes. 2. Wahl von 12 Vorstandsmitgliedern. 3. Beschlussfassung über Personal-Angelegenheiten. 4. Eventuelles. Prag. („B ar - Ko ch b a", Verein jüdischer Hoch schul er in Prag.) An den Verein „Bar-Kochba" ist folgendes Dankscheeiben des De. Lipp e gelangt: „Löblicher Verein! Die Zuschrift des löbl. Vereines „Bur-Kochbu" hat mir besondere Geuugthunug verursacht. Jh erfuhr durch dieselbe, dass auch im Schoß: der studierenden Jugend in Böhmen jüdisches Bewusstsein geweckt und wach erhalten wird. Es ist für einen Kämpfer im säculäreu, nicht enden wollenden Kumpfe des Jldenthums gegen eine W:lt in Waffen ein erhebendes Gefühl, hinter sich Scharen jugendlicher Kämpfer als Nachfolger zn sehen, bereit, den Kampf anfzn ceh nen, wenn wir Alten ermüdet die Hände sinken lassen. So lange Israel noch eine Jugend erzeugt, die für seine alten Heiligtümer und seine väterlich: Tradition sich begeistert, ist es nicht todt. Israel lebt, es verjüngt sich in seiner treuen, ergebenen Jugend, Israel ist unbesiegbar, so lauge sich seine muthige Ingen) um seine Fahne schart. Wollen Sie gefälligst den geehrten Mitgliedern Ihres Vereines meinen innigsten Dank und die Versicherung meines herzlichen Wohlwollens übermitteln. Mit Zionsgruß Dr. Lippe m. p." MittheUaagra airsde« Mtrirttcu«. (Gedenkbuch.) Mit Wissen des hohen Culcusministeciums und Zustimmung des Budapefter Magistrates hat der Commnnallehrer Julius Gabel, Redaeteur der „Ungarisch:n Wochenschrift", für das selige Andenken Ihrer k. und k. Majestät unserer Königin Elisabeth, deren Namenstag auf Anordnung Sr.' Ercellenz des Herrn Cnltusininisters v. Wlassits in allen Schulen Ungarns für ewige Zeiten alljährlich gefeiert wird, ein Gedenkbnch verfasst. In dieses Buch schcieben die Mitglieder des Allerhöchsten königlichen Hauses, die ganze ungarische Regierung, die Minister, Staatsseeretäce.HofwücdentragLr, alle unseren Kirchen-Oberhäupter des Landes, Rabbiner, Magnaten u. s. w. Dieses Buch erschien jetzt tut Berlage des „Athenäum" und kann als hochinteressante Lectüre bestens empfohlen werden. Briefkasten. Jsch Jehudi. Ist angenommen, kann aber erst in einiger Zeit erscheinen. I. W, Frankfurt. Besten Dank!